Zuletzt aktualisiert: 10. Februar 2020

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Die wenigsten wissen es: Woks sind vielseitig einsetzbar. Sie eignen sich besonders gut für die asiatische Küche, aber auch für viele andere Gerichte. Möchtest du mit den Möglichkeiten, die ein Wok bietet, experimentieren, aber weißt nicht so recht welchen du wählen sollst? Dann bist du hier genau richtig.

In unserem Wok Test 2020 präsentieren wir dir ausführliche Hintergrundinformationen rund um das Thema Wok. Wir stellen dir außerdem verschiedene Arten von Wok vor und erklären dir, was diese jeweils aus macht. Auch, anhand welcher Kaufkriterien du den richtigen für dich auswählen kannst, erklären wir.




Das Wichtigste in Kürze

  • Woks eignen sich nicht nur für asiatische Gerichte! Du kannst mit ihnen alle möglichen Speisen und Gerichte zubereiten.
  • Typische Wok-Materialen sind: Edelstahl, Gusseisen, Kohlenstoffstahl und Aluminium. Wie bei Pfannen, gibt es Woks mit oder ohne Beschichtung.
  • Bist du noch unerfahren im Umgang mit Woks und suchst einen Kompromiss zwischen Wok und Pfanne, dann empfehlen wir dir eine unserer getesteten Wokpfannen.

Wok Test: Favoriten der Redaktion

Der Wok mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Karcher „Wok Mai-Lin“ Aluguss-Wok ist ein hervorragendes Einsteigermodell. Er ist sehr günstig und bietet sich damit vor allem für Neu- oder Quereinsteiger an. Er besteht aus beständigem Aluguss und ist mit einer speziellen Antihaftbeschichtung versehen.

Der Aluguss ist sehr stabil und leitet Wärme sehr gut. Außerdem kann Aluguss Wärme gut speichern und ist verhältnismäßig leicht. Die besondere „Durit Select“ Antihaftbeschichtung ist sehr langlebig und kratzfest. Sie kann auch höheren Temperaturen widerstehen, sollte aber nicht über 350 Grad erhitzt werden.

Der beste High-End Wok

Der WMF „ProfiSelect“ ist ein Edelstahl-Wok aus dem Hause WMF und verfügt über keinerlei Beschichtung. Er besteht aus Cromargan und ist damit rostfrei. Sein moderater Preis und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eignen sich vor allem für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.

Die patentierte „TransTherm-Allherdbodenkonstruktion“ ermöglicht einen Einsatz auf allen Herden und bietet eine herausragende Wärmeverteilung bei gleichzeitig moderatem Gewicht. Trotz seines sehr leichten Materials kann der WMF „ProfiSelect“ Edelstahl-Wok die aufgenommene Hitze sehr gut und lange speichern. Dies spart nicht nur Zeit, es schont auch den Geldbeutel.

Das beste Party-Wok Set

Diese hohe und kugelig gewölbte Wok-Pfanne vereint Topf und Dampfgarer und kann somit vielseitig eingesetzt werden. Neben asiatischen Gerichten lassen sich auch Gemüse und Fleisch ideal dämpfen und schmoren.

Die Pfanne kommt mit Glasdeckel, Ablagegitter und einem Dämpfereinsatz. Zudem ist der Wok für alle Herdarten geeignet.

Der beste Wok aus Edelstahl

Dieser Wok verfügt über keinerlei Beschichtung und eignet sich für alle Herdarten, auch für Induktionsherde. Dieser Edelstahl-Wok eignet sich sowohl für Anfänger, als auch Profis. Seine drei Schichten garantieren eine optimale Hitzeverteilung und lange Wärmespeicherung.

Außerdem ist er deutlich robuster als einschichtige Edelstahl-Woks. Zwar musst du beim Braten vergleichsweise mehr Öl verwenden und auf die optimale Temperatur achten, dafür kann sich keine giftige Beschichtung lösen. Einmal sauber gemacht ist der Wok sofort für den ersten Kochvorgang startklar.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Wok kaufst

Was sind die Vor- und Nachteile von Woks gegenüber Pfannen?

Woks eignen sich für sämtliche Garmethoden, bieten durch ihre gewölbte Form verschiedene Hitzezonen, sind einfach zu handhaben, ermöglichen das Pfannenrühren, kurze Garzeiten und verleihen deinen Gerichten den typischen Asia-Style. Nachteile der Woks gegenüber Pfannen sind ihre Größe die damit verbundene Sperrigkeit und Probleme beim Kochen auf Elektroherden.

Der Wok ist nicht nur zum Wok-ken, er eignet sich auch für sämtliche andere Garmethoden, wie zum Beispiel Braten, Dünsten, Schmoren, Frittieren, oder Grillen. Herkömmliche Pfannen sind dahingegen in ihrer Funktion limitiert. Beschichtete Pfannen eignen sich nicht zum scharfen Anbraten, dafür aber für empfindliche Speisen, wie zum Beispiel Fisch.

Der hohe gewölbte Rand erlaubt es das Essen entweder in der heißen Mitte auf dem Boden scharf anzubraten, oder an den kühleren Rand zu schieben. Vor allem bei asiatischen Speisen, die bekanntlich aus vielen einzelnen Komponenten bestehen, kann diese Hitzeverteilung sehr hilfreich sein.

Nach kurzer Eingewöhnungszeit können auch Anfänger sehr schnell schmackhaftes und gesundes chinesisches Essen mit Woks herstellen. Zudem ermöglicht er das für Woks typische Pfannenrühren. Durch sein großes Volumen erlaubt der Wok das Zubereiten von großen Mengen in kurzer Zeit.

Vorteile
  • Sämtliche Garmethoden möglich
  • Verschiedene Hitzezonen
  • Einfache Handhabung (Pfannenrühren möglich)
  • Kurze, vitaminschonende Garzeiten
Nachteile
  • Schwierige Lagerung
  • Starke Hitzequelle nötig

Die kurzen Garzeiten sparen dir nicht nur Zeit und Geld, sie erhalten auch noch wichtige Vitamine und Nährstoffe in deinem Essen! Eine Pfanne hat ein deutlich geringeres Volumen und eignet sich daher nicht um große Mengen gleichzeitig und gleichmäßig zu garen.

Die gewölbte Form des Woks sind aber Fluch und Segen zugleich, da zwar mehr Volumen zur Verfügung steht, dieses Volumen aber den Wok in der Lagerung sehr unhandlich macht. In vielen Schränken fehlt es an Platz um ihn zu verstauen. Pfannen können einfach aufeinandergestapelt und in Schubladen verstaut werden, der hohe Rand des Woks erschwert aber seine Lagerung.

Außerdem braucht der Wok eine sehr starke Hitzequelle um sein ganzes Potenzial abrufen zu können. Ein herkömmlicher Elektroherd liefert dabei nicht die nötige Heizleistung um den Wok ausreichend erhitzen zu können.

Dieses Problem tritt bei Gasherden nicht auf. Lediglich der gusseiserner Wok und ein Wok aus Kohlenstoffstahl kann die Hitze speichern um die nötige Temperatur auch auf dem Elektroherd zu erreichen.

Für welche Herdtypen sind Woks geeignet?

Woks eignen sich für alle Elektro- und Gasherde. Wenn sie magnetisch sind, dann kannst du deinen Wok auch auf einem Induktionsherd betreiben. Außerdem gibt es Woks für den Grill und offene Feuerstellen.

foco

Wusstest du, wie du herausfindest, ob dein Wok-Topf für einen Induktionsherd geeignet ist?

Ein Wok-Topf eignet sich nur dann für einen Induktionsherd, wenn der Boden mit Eisen beschichtet ist. Eisen ermöglicht nämlich eine Stromleitung, die den Topf erwärmt. Halte einen Magneten an den Boden. Wenn er anhaftet, so ist der Wok-Topf für den Induktionsherd geeignet.

Zusätzlich kannst du dir auch einen Elektrowok kaufen, dieser hat eine integrierte Heizplatte und kann somit auch unabhängig von einem Herd, zum Beispiel auf dem Tisch betrieben werden. Dieser eignet sich hervorragend für das Kochen im Freien und ist definitiv ein echtes Highlight für jede Grillparty.

Wie benutze ich einen Wok?

Du kannst mit deinem Wok, wie bereits oben erwähnt, alle Garmethoden durchführen. Er ist also universell einsetzbar. Probiere es doch einfach mal selber aus und du wirst erstaunt sein was dein Wok alles kann. Nun zur Kurzanleitung:

Wenn du deinen Wok schon öfter benutzt hast, dann kannst du den ersten Schritt überspringen.

Schritt 1

Benutzt du deinen gusseisernen Wok oder Karbonstahl-Wok zum ersten Mal, solltest du ihn zuerst einbrennen. Dafür erhitzt du ihn mit einem hitzeresistenten Öl und lässt ihn langsam auskühlen.

Danach spülst du den kalten Wok mit Wasser aus und reinigst ihn gegebenenfalls noch mit einem Tuch um sämtliche kleine Metallrückstände zu entfernen. Hast du einen beschichteten Wok oder einen Wok aus Alu, dann erhitze ein wenig Wasser in ihm und warte bis es kocht. Danach kannst du ihn noch ausspülen und schon ist er bereit für das eigentliche Kochen!

Schritt 2

Wähle für deinen Wok eine ausreichend große Herdplatte und füge deinem Wok etwa so viel Öl hinzu, dass der Boden komplett mit Öl benetzt ist. Erhitze das Öl bis es richtig heiß ist. Die optimale Öl-Temperatur kannst du ganz einfach mit einem Holzlöffel testen. Halte ihn in das Fett und wenn sich kleine Blasen am Löffel bilden, dann hat dein Öl die optimale Temperatur erreicht und du kannst nun zum eigentlichen Kochen übergehen.

Schritt 3

Jetzt beginnt das Kochen mit deinem Wok! Es ist dir überlassen, ob du deine Zutaten einzeln oder gemeinsam im Wok garen möchtest. Achte hierbei darauf, dass du genügend Öl verwendest, die Temperatur durch zu viel Gargut nicht zu stark abfällt und du dein Gericht ständig umrührst (Pfannenrühren). Dadurch verhinderst du ein Anbacken oder Festkleben deiner Mahlzeit.

Schritt 4

Nachdem du deine Speisen zubereitet hast, solltest du den Wok auskühlen lassen und ihn anschließend mit Wasser und einem Tuch oder einer Bürste reinigen. Wir empfehlen keine aggressiven Spülmittel bei der Reinigung zu verwenden.

Falls dein Wok sehr stark verdreckt sein sollte kannst du ein mildes Reinigungsmittel verwenden und solltest ihn danach noch sehr gut ausspülen, da ansonsten Rückstände der Seife bleiben können.

Vermeide unbedingt Scheuermittel und kratze Bratrückstände auf keinen Fall mit einem Stahlschwamm, Messern oder ähnlichen Werkzeugen ab. Dadurch könntest du die Beschichtung des Woks zerstören und er wird unbrauchbar.

Häufig lassen sich hartnäckige Rückstände besser entfernen, wenn du den Wok mit ein wenig Wasser füllst und dieses dann zum Kochen bringst.

Schritt 5

Um Rost und Staunässe zu vermeiden solltest du deinen Wok immer gut abtrocknen lassen. Bewahre ihn an einem trockenen Ort auf. Dadurch verhinderst du Rost und erhöhst zusätzlich seine Lebenszeit!

Was kostet ein Wok?

Einstiegsmodelle bekommt man ab 13€, Profigeräte hingegen für 70€ und aufwärts.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 165 Produkte aus der Kategorie Wok untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Wie bei vielen Kochutensilien und Pfannen gibt es verschiedene Preisklassen für Woks und Wokpfannen. Diese hängen davon ab, aus welchem Material dein Wok sein soll.

Die günstigsten Einstiegsmodelle beginnen schon bei etwa 13 Euro. Hochwertige Profiwoks kosten dann schon leicht über 150-200 Euro.

Einige Anbieter verkaufen die Woks gleich im Set mit den dazu passenden Wokbrennern. Mit diesen Spezialgeräten kann eine ausreichend hohe Heizleistung gewährt werden. Diese eignen sich allerdings eigentlich nur für eine kommerzielle Nutzung oder für sehr gut betuchtes Klientel.

Es ist natürlich dir selber überlassen, wieviel Geld du ausgeben möchtest, aber du solltest wissen, dass ein günstiger Preis nicht gleich für schlechte Qualität steht. Du bekommst also auch schon für um die 30 Euro einen sehr guten Wok.

Typ Preis
Gusseisen-Wok ab 25 €
Edelstahl-Wok ab 13 €
Karbonstahl-Wok ab 13 €
Aluminum-Wok ab 15 €

Wo kann ich einen Wok kaufen?

Woks kannst du auf vielen Wegen erwerben. Generell gibt es Woks im gut sortierten Fachhandel, Kaufhäusern und manchmal auch in Supermärkten zu kaufen. In den letzten Jahren nimmt der Internethandel auch mehr und mehr zu und Woks lassen sich somit einfach und bequem von Zuhause kaufen. Vorteile des Internets sind zum einen die große Auswahl und die teilweise niedrigeren Preise.

Es ist natürlich dir überlassen, wo du deinen Wok kaufst, wir empfehlen dir allerdings die Woks live anzusehen. Dadurch kannst du gleich testen, wie schwer er ist und ob er für dich geeignet ist. Wenn du allerdings im Internet kaufen magst, kannst du sowohl günstige Einsteigermodelle, als auch Profimodelle auf folgenden Webseiten erwerben:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • wmf.com

Diese Links verweisen alle auf renommierte Internetshops, die Woks verkaufen

Kann ich Woks leihen und wenn ja, wo?

Wenn du einen Wok nur für eine bestimmte Gelegenheit brauchst oder ihn erstmal testen möchtest, dann kannst du Woks auch leihen. Das Internet bietet auch hier viele kostengünstige Leihangebote. Diese sind meistens auf Großstädte beschränkt, aber du kannst hier einfach und günstig an Profigeräte kommen! Unsere Recherche ergab unter anderem folgende Verleihportale für Woks im Internet:

  • erento.com
  • miet24.de
  • leihdirwas.de
  • eventrent.de
  • allesklar-verleih.de
  • profi-mietshop.de (nur für den Großraum Berlin)

Diese Links verweisen alle auf renommierte Internetplattformen, die Woks verleihen oder den Verleih ermöglichen.

Entscheidung: Welche Arten von Woks gibt es und welche ist die richtige für dich?

Woks werden aus den verschiedensten Materialien hergestellt:

  • Wok aus Gusseisen
  • Wok aus Kohlenstoffstahl
  • Wok aus Aluminium
  • Wok aus Edelstahl

Diese Materialien bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile und können deine Wok-Gerichte durchaus im Geschmack stark beeinflussen. Prinzipiell eignet sich jedes der oben aufgezählten Materialien um ein schmackhaftes asiatisches Gericht zu zaubern. Im Folgenden Abschnitt wollen wir dir diese vorstellen und dir helfen den richtigen Wok für dich persönlich zu finden!

Wok aus Gusseisen

Der traditionelle Wok besteht aus Gusseisen und eignet sich für alle Herdarten. Er ist auch für den Grill oder eine offene Feuerstelle geeignet. Früher wurden diese Woks auf Kohleherden erhitzt und erfreuen sich bis heute aufgrund ihrer Langlebigkeit und Robustheit großer Beliebtheit. Zudem ist Gusseisen ein exzellenter Wärmespeicher und auch die Wärmeverteilung beim Kochen ist sehr gleichmäßig.

Leider sind Woks aus Gusseisen vergleichsweise sehr schwer und brauchen daher sehr lange um auf die richtige Temperatur zu kommen. Beachte auch, dass diese Woks sehr langsam abkühlen und noch lange Hitze abgeben. Bei der Erstanwendung eines Gusseisen-Woks sollte dieser mit etwas Öl eingebrannt werden. Dieser Vorgang hilft seine Poren zu schließen und verhindert ein Ankleben oder Anbacken der Zutaten.

Vorteile
  • Für alle Herdarten geeignet
  • Robust
  • Exzellenter Wärmespeicher
  • Optimale Wärmeverteilung
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Regelmäßiges Einölen nötig
  • Langer Erwärmungsprozess
  • Rostgefahr

In Bezug auf Reinigung und Pflege empfehlen wir dir deinen gusseisernen Wok ausschließlich mit Wasser und einem sauberen Tuch oder Bürste zu reinigen. Dadurch kannst du die natürliche Patina des Wok erhalten und er wird es dir mit einer langen Lebenszeit danken. Ab und zu solltest du ihn mit einem hoch erhitzbaren Öl (z.B. Woköl, Erdnussöl oder angeröstetes Sesamöl) einreiben um deinen Wok vor Rost zu schützen.

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Wenn du einen robusten und langlebigen Wok suchst, den du auch mal zu einem Grillabend mitnehmen kannst, und wenn dich ein hohes Gewicht und langsameres Erhitzen nicht stören, dann ist der gusseiserne Wok die richtige Wahl für dich.

Wok aus Kohlenstoffstahl

Suchst du einen sehr hitzebeständigen Wok, der die Wärme lange speichern kann, und gleichzeitig relativ leicht ist, dann ist ein Wok aus Kohlenstoffstahl oder Carbonstahl bestens für dich geeignet.

Du darfst nur nicht vergessen, deinen neuen Kohlenstoffstahlwok vor der ersten Benutzung genauso wie gusseiserne Woks einzubrennen. Durch das Einbrennen können auch eventuell störende Metallrückstände entfernt werden.

Vorteile
  • Robust
  • Guter Wärmespeicher
  • Herausragende Wärmeverteilung
  • Moderartes Gewicht
Nachteile
  • Regelmäßiges Einölen nötig
  • Gefahr der Verformung bei zu großer Hitze (einschichtige Woks)

Bei billigen einschichtigen Stahlwoks kann es durch hohe Hitze zu Verformungen kommen und sie haben meistens einen konzentrierten Hitzepunkt. Also lässt die Hitze zum Rand des Woks deutlich nach. Investier lieber ein paar Euro mehr in einen hochwertigen und mehrschichtigen Kohlenstahlwok.

Wok aus Aluminium

Für bessere Handlichkeit gibt es auch leichtere Woks aus Aluminium.

foco

Wusstest du, dass nicht alle Wok-Pfannen zum Schwenken geeignet sind?

Wenn du deinen Wok schwenken willst, sollte er möglichst ein leichtes Gewicht haben. Schwere Wok eigenen sich fast nur zum Rühren. Stahl und Aluminiumwoks sind besonders fürs Schwenken geeignet. Dahingegen sind Edelstahlwoks und Woks aus Gusseisen zu schwer.

Diese eignen sich hervorragend für Anfänger, da sie durch ihr geringes Gewicht und ihre Antihaft-Beschichtungen sehr leicht zu handhaben sind. Außerdem sind diese Woks gänzlich rostfrei. Leider können sie nicht so stark erhitzt werden und auch ihre Wärmespeichereigenschaften sind schlechter als die von gusseisernen Woks.

Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Schnelle Wärmeverteilung (kurze Aufwärmedauer)
  • Vergleichsweise günstig
  • Pflegeleicht
Nachteile
  • Schlechter Wärmespeicher
  • Glatter, rutschiger Rand
  • Empfindlich (Beschichtung)

Möchtest du aber empfindliche Zutaten wie Fisch oder Gemüse asiatisch zubereiten, dann ist ein Wok aus Aluminium seht gut für dich geeignet. Achte bitte auch darauf, dass du die Beschichtung des Woks nicht beschädigst und verwende daher nur Kochinstrumente aus Holz oder Plastik.

Wok aus Edelstahl

Diese Woks werden in zwei weitere Kategorien unterteilt: beschichtete und unbeschichtete Edelstahlwoks. Beschichtete Woks aus Edelstahl teilen sich ihre generellen Vor- und Nachteile mit der von Woks aus Aluminium. Bei der Verwendung solltest du auch auf gar keinen Fall die Beschichtung verkratzen oder beschädigen.

Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Schnelle Wärmeverteilung (kurze Aufwärmedauer)
  • Vergleichsweise günstig
  • Pflegeleicht
Nachteile
  • Schlechter Wärmespeicher
  • Glatter, rutschiger Rand
  • Empfindlich (Beschichtung)

Unbeschichtete Edelstahlwoks können hoch erhitzt werden, aber du solltest schon Erfahrungen mit unbeschichteten Pfannen gemacht haben, da dein Essen sehr leicht anbrennen kann. Außerdem solltest du deutlich mehr Öl verwenden um ein eventuelles Anbrennen zu verhindern.

Bist du gegen Nickel allergisch, dann solltest du vollkommen auf unbeschichtete Edelstahlwoks verzichten, da diese geringe Mengen des Übergangsmetalls abgeben können. Suchst du einen leichten, aber dennoch robusten Wok und eine Alternative zu einem aus Aluminium, dann solltest du einen Edelstahlwok wählen.

Edelstahl Wok gibt es beschichtet oder umbeschichtet. Nicht beschichtete Woks können hoch erhitzt werden, Essen brennt jedoch auch leichter an. Beschichtete Woks lassen sich nicht so hoch erhitzen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Woks vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Woks gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passenden Wok zu entscheiden.

Zusammgefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Preis
  • Gewicht
  • Größe
  • Art
  • Verwendungszweck
  • Zubehör
  • Farbe
  • Pflege

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist einen Wok unter diesen Gesichtspunkten zu erwerben oder eben nicht.

Preis

Der Preis ist wahrscheinlich das wichtigste Kaufkriterium beim Kauf eines Woks. Generell bekommst du schon für kleines Geld einen anständigen Einsteiger-Wok. Fortgeschrittene Köche sollten aber auch die höherpreisigen Modelle in Betracht ziehen, da diese nicht nur bessere Kocheigenschaften, sondern auch deutlich besser verarbeitet sind.

Woks sind zum Beispiel auf amazon.de ab 13 € zu haben. Nach oben sind, wie so oft nahezu keine Grenzen gesetzt. Für ein Profigerät eines renommierten Herstellers musst du schnell mehr als 150 € ausgeben. Wieviel Geld du für deinen Wok ausgeben möchtest, steht dir natürlich offen, aber Einsteiger sollten erstmal zu einem günstigeren Modell greifen.

Tests zeigen, dass du schon für 40 Euro einen hervorragenden Wok bekommst. Wenn dir das Kochen mit dem Wok Spaß macht, kannst du jederzeit ein teureres Gerät anschaffen. Auch bei Woks gilt der Grundsatz: „You get what you pay for“ (Du bekommst das, für das du bezahlst).

Je mehr ein Wok kostet, desto besser ist er verarbeitet, bietet mehr Zubehör und ist meistens auch langlebiger. Renommierte Markenmodelle bieten zum Beispiel bessere Antihaftbeschichtungen, bessere Wärmeverteilung und sind aus mehreren Schichten Leicht- bzw. Edelstahlschichten aufgebaut.

Natürlich eignen sich auch billigere einschichtige Woks zum Kochen, aber du solltest sie niemals zu stark erhitzen. Andernfalls könnten sie sich verformen! Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du schon für kleines Geld ein anständiges Einsteigermodell bekommen kannst. Hast du schon einige Erfahrung mit Woks gesammelt, dann solltest du dich nach einem etwas teuren Modell umsehen.

Die Qualität eines Wok steigt mit seinem Preis. Einsteiger erhalten bereits für 13€ einen Wok und können sich im Laufe der Zeit peu à peu an die höherpreisigen Modelle heranwagen.

Gewicht

Ein weiteres Kaufkriterium stellt das Gewicht dar. Je nach Material gibt es große Gewichtsunterschiede. Woks aus Leichtmetall und Edelstahl sind relativ leicht, wohingegen Aluguss-Woks schon um die 4 Kilo wiegen können. Gusseisen-Woks sind aufgrund ihres Materials und der Verarbeitung die Schwergewichte.

Das Gewicht eines Woks spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Insbesondere beim Pfannenrühren können ein paar Kilo schon den Unterschied machen. Leichtere Woks sind deutlich besser zu handhaben und erlauben auch ungeübten Köchen gleichmäßiges Garen und Umrühren der Wokgerichte.

Auch hier spielt Erfahrung wieder eine wesentliche Rolle. Hast du bereits mit Woks gekocht, dann weißt du sicherlich wie anstrengend es sein kann ein fünf Kilo schweres Kochuntensil schnell zu bewegen.

Größe

In puncto Größe gibt es auch einige wesentliche Unterschiede. Woks mit größerem Durchmesser haben generell mehr Volumen, brauchen aber auch länger zum Aufwärmen und sind vergleichsweise schwerer.

Simon KöstlerWok-Tester, Bloggerin

Es gibt runde und flache Woks. Runde Woks eignen sich besonders für hohe Hitzen. Hierbei wird nur ein kleiner Teil des Woks heiß gemacht. Ein Wok mit flachem Boden eignet sich also besonders für Elektroherde, da diese nicht so viel hitze ausgeben und sie verteilen.

(Quelle: https://wok-test.de/wok-kaufen/)

Woks erlauben es dir deine Gerichte auf einmal, also mit allen Zutaten zusammen in einem Bräter zu garen. Kochst du für dich alleine oder für zwei, dann sind kleinere Woks vollkommen ausreichend. Möchtest du allerdings große Mengen gleichzeitig zubereiten, dann ist ein Wok mit einem großen Durchmesser (< 30 cm) ideal.

Je größer der Wok ist, desto länger braucht er um seine optimale Gartemperatur zu erreichen. Außerdem benötigt ein großer Wok nicht nur viel Stauraum, sondern auch Platz auf dem Herd. Auf kleinen Herden passt neben dem Wok gerademal noch ein kleiner Topf (zum Beispiel für Reis).

Beachte also immer die Größe deiner Küche, Schubladen, Regale und deines Herdes. Manchmal macht es einfach mehr Sinn, einen kleineren Wok zu benutzen, und das Gericht in mehrere Portionen aufzuteilen.

Größere Woks sind schwerer und lassen sich nicht so einfach reinigen. Schon ein paar Zentimeter können eine Spülmaschinenreinigung unmöglich machen. Hier gilt: Größer ist nicht gleich besser bzw. Größe ist nicht alles.

Art

Woks können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Allerdings gibt es eine weitere Unterscheidung: Woks und Wokpfannen. Wokpfannen bieten einen durchgehend flachen Pfannenboden und sind vielseitig einsetzbar. Allerdings kannst du deine Zutaten nicht so einfach am Pfannenrand ablegen und es fehlen dadurch die für einen Wok charakteristischen verschiedenen Hitzezonen.

Wok Wokpfanne
Runder Boden Flacher Pfannenboden
Verschiedene Hitzezonen Keine verschiedenen Hitzezonen
Gut für erfahrenere (Hobby-)Köche Gut für Einsteiger

Wie bereits oben erwähnt, gibt es Woks aus den verschiedensten Materialien. Welche Vor- und Nachteile diese bieten, findest du in unserem Entscheidungsblock. Bist du auf der Suche nach einem universalen Kochgerät, möchtest aber noch keinen Wok benutzen, dann ist eine Wokpfanne ideal für dich.

Das sind Pfannen, welche mit ihren hohen Rändern an einen Wok erinnern. Durch ihr großes Volumen erlauben sie dir mehrere Portionen gleichzeitig zuzubereiten. Der flache Pfannenboden lässt sie schnell erhitzen. Beschichtete Pfannen eignen sich ideal für die verschiedensten Garmethoden. Du solltest sie nur nicht zu stark erhitzen.

Zwar bietet auch der Wok eine ganze Bandbreite an Garmethoden und auch er ist damit universell einsetzbar, aber seine Form und Handhabung schränkt vor allem Einstiger und Unerfahrene ein.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Woks und Wokpfannen. Wokpfannen eignen sich durch ihre besondere Form sehr gut für Einsteiger und Unerfahrene. (Foto: Clem Onojeghuo / unsplash.com)

Verwendungszweck

Auch der Verwendungszweck stellt ein Kaufkriterium für Woks dar. Bist du ein professioneller Nutzer oder ein ambitionierter Hobbykoch? Profis sollten generell auf hochwertige Woks aus Gusseisen zurückgreifen, für Hobbyköche sind leichtere und günstigere Modelle vollkommen ausreichend.

Solltest du gewerblich Woks verwenden, eignen sich für dich teurere Woks aus Gusseisen, da diese eine wesentlich längere Lebensdauer haben und können aufgrund ihres Materials häufiger genutzt werden.

Antihaftbeschichtete Woks können bei zu intensiver und extensiver Nutzung schnell ihre Beschichtung verlieren und werden nahezu unbrauchbar. Nutzt du deinen Wok nicht täglich, dann reichen diese Woks aber vollends aus.

Achte hierbei immer darauf, die Beschichtung nicht zu stark zu erhitzen, da sonst giftige Dämpfe entstehen können! Außerdem darfst du nicht mit scharfkantigen Utensilien den Wok verkratzen!

Zubehör

Je nach Modell gibt es das unterschiedlichste Zubehör. Meistens sind Deckel, Abtropfgitter und Essstäbchen im Lieferumfang enthalten. Wenn du einen Wok suchst, dann zählt für dich vor allem der Wok. Bei einigen Modellen ist der dazugehörige Deckel mit enthalten. Ein Deckel ermöglicht dir noch mehr Garmethoden durchzuführen und ist auch beim Warmhalten deiner Gerichte unfassbar praktisch.

Abtropfgitter helfen dir deine Gerichte möglichst fettfrei zu genießen. Außerdem kannst du zum Beispiel Fleisch oder Fisch separat aufbewahren. Bei manchen Woks sind passende Stäbchen enthalten.

Zu einem authentischen Wokgericht gehören Stäbchen einfach dazu und helfen dir vollends in die fernöstliche Küche einzutauchen. Wir empfehlen dir einen Wok mit Deckel anzuschaffen, da dieser ungemein nützlich ist.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Woks und Wokpfannen. Wokpfannen eignen sich durch ihre besondere Form sehr gut für Einsteiger und Unerfahrene. (Foto: Clem Onojeghuo / unsplash.com)

Farbe

Woks gib es vor allem in Schwarz, Silber / Metallic, aber namenhafte Hersteller, wie Le Creuset bieten unter anderem einen karminroten Wok an. Über Geschmack lässt sich bekanntlicherweise streiten, über Farbe allerdings auch. Es gibt sicherlich wichtigere Kaufkriterien als die Farbe deines Woks. Unsere Recherche ergab folgende Hauptfarben von Woks: Schwarz, Silber / Metallic.

Generell finden sich diese Farben bei nahezu allen Kochgeräten und Küchenutensilien wieder und somit kannst du deinen Wok farblich mit dem Rest deiner Küche abstimmen.  Einige Hersteller bieten sogar Spezialfarben wie Rot oder Blau an.

Reinigung & Pflege

Im Punkte Pflege gibt es große Unterschiede. Manche Woks können ohne Bedenken in der Spülmaschine gereinigt werden, andere hingegen sollten nur mit Wasser und von Hand gereinigt werden und müssen regelmäßig eingeölt werden. Beachte bitte hierbei etwaige Herstellerangaben!

Die Art der Reinigung und Pflege unterscheidet sich von Wok zu Wok. Generell sollten Gusseisen-Woks regelmäßig eingeölt werden. Dieser Vorgang schützt ihre einzigartige Patina und verhindert Rost. Bei der Reinigung solltest du ausschließlich Wasser verwenden.

Aggressive Reinigungsmittel könnten ihn schneller rosten lassen. Auch bei Woks mit Beschichtung solltest du besonders aufpassen. Manche Beschichtungen können durch Schwämme und Reinigungsmittel beschädigt werden.

Ob du deinen Wok in der Spülmaschine reinigen kannst, solltest du immer vorab auf der jeweiligen Produkt- Herstellerseite abklären. Manchmal finden sich auch auf der Verpackung etwaige Pflege- und Reinigungshinweise. Beschichtete Woks müssen in der Regel nicht regelmäßig eingeölt werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Wok

Woher stammt der Name Wok?

Die chinesische Bezeichnung lautet: 炒锅 oder 炒鍋 und bedeutet übersetzt: Kochgerät (kantonisch). Seine Bedeutung für die fernöstliche Küche spiegelt sich auch in dem Begriff „Wok Hei“ wieder, der das spezielle Aroma von Wokgerichten beschreibt.

Ursprünglich stammt der Wok beziehungsweise die Wokpfanne aus dem asiatischen Raum und ist auch noch heutzutage eines der am häufigsten verwendeten Kochgeschirre der chinesischen, süd- und südöstlichen Koch Welt.

Wie lange gibt es schon Woks?

Woks zählen allgemein zu den ältesten Kochutensilien der Welt und existieren seit mehr als 3000 Jahren. Innerhalb der Jahre hat sich sein Material von Ton zu metallenen Grundbestandteilen gewandelt, seine ursprüngliche gewölbte Form hat sich aber nur partiell verändert.

Für was werden Woks alternativ verwendet?

Dass Woks nicht nur zum Kochen dienen, bewies eindrucksvoll Stefan Raab, der aufgrund einer verlorenen Wette mit einem Wok die Bob- und Rodelbahn in Winterberg am 6. November 2003 hinunterraste.

Aus dieser Wette entstand die sogenannte Wok-WM, welche von 2003-2015 durchgeführte wurde. Bei ihr fuhren die Teilnehmer alleine oder in 4er Teams in handelsüblichen Stahl-Woks Eiskanäle mit Geschwindigkeiten von bis zu 115 km/h herunter.

Rekordsieger im Einer-Wok ist der deutsche Georg Hackl, welcher insgesamt 9 Mal Gold und 3 Mal Silber gewinnen konnte. Im Vierer-Wok ist Stefan Raab der unangefochtene Champion. Er hat 4 Mal Gold, 2 Mal Silber und 1 Mal Bronze gewinnen können. In der Nationenwertung führt Deutschland mit 4 Goldmedaillen und 2 Silbermedaillen vor Irland und Italien.

Die Geschichte des Woks

Nach all den Fakten möchten wir dir hier nun noch die „Verwestlichung“ des Woks darstellen. Im asiatischen Raum werden Woks für viele verschiedene Gerichte verwendet. Je nach Zubehör lassen sich Speisen in ihm unter anderem garen, frittieren, braten und dämpfen.

In der westlichen Küche werden Woks vor allem für sogenannte „Wokgerichte“ genutzt und sind somit ausschließlich auf asiatische Speisen begrenzt. Nichtsdestotrotz kann dein Wok deutlich mehr. Versuche doch mal in deinem Wok Hähnchennuggets oder Gemüsechips zu frittieren.

Deiner Fantasie sind im Punkte Anwendung keine Grenzen gesetzt, also traue dich ruhig deinen Wok auch mal für andere Gerichte und Speisen zu verwenden. Du wirst erstaunt sein, welche Anwendungsmöglichkeiten der asiatische Alleskönner noch so bietet.

Einbrennen

Falls du deinen Wok einbrennen musst, wollen wir die hier noch einmal eine Schritt für Schritt Anleitung für das Einbrennen deines Woks präsentieren:

  1. Zuerst solltest du sicherstellen, dass sämtliche Verpackungsrückstände deines Woks entfernt sind (Idealerweise brennst du deinen Wok im Freien mit einem Gasbrenner frei, alternativ solltest du den Raum während und nach dem Einbrennen gut lüften.)
  2. Dann musst du deinen Wok mit Wasser reinigen (innen & außen)
  3. Anschließend gibst du eine kleine Menge hocherhitzbares Öl in deinen Wok (sodass der Boden      gerade so bedeckt ist) und erhitzt dieses Öl, bis es zu rauchen beginnt
  4. Danach musst du den Wok abkühlen lassen und ihn anschließend gründlich mit heißem Wasser reinigen

Dieser Vorgang entfernt eine etwaige Antirostschutzschicht oder Metallrückstände und Verschmutzungen. Außerdem bildet das Öl eine natürliche Antihaftbeschichtung und schützt deinen Wok vor Rost.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Kittler, M. (2012): Wok. Gräfe und Unzer Verlag.

[2] Matthaei, B. (2007): Wok: Das Beste aus Asiens Küchen. Gräfe und Unzer Verlag.

[3] Richardson, Young (2013): The Breath of a Wok: Unlocking the Spirit of Chinese Wok Cooking Through.Simon and Schuster Verlag. 

[4] Schinharl. C. (2014): Wok: Knackig und blitzschnell gerührt. Gräfe und Unzer Verlag.

[5] Silberback Books (2007): Beyond Wok. Silverstein Books Verlag.

Bildquelle: unsplash.com / Clem Onojeghuo

Warum kannst du mir vertrauen?

René Huber ist gelernter Koch und arbeitet in einem Betrieb für Gastronomieausstattung. Durch seinen täglichen Kontakt mit verschiedenen Restaurants und Köchen kennt er sich exzellent mit der Branche aus.