Willkommen bei unserem großen Spülmaschinenreiniger Test 2019. Nicht umsonst gehört die Spülmaschine zu den wichtigsten Küchenhelfern, damit das Geschirr sauber bleibt und die Maschine nicht an Leistung verliert, ist eine Zugabe von Spülmaschinenreiniger kaum noch wegzudenken.

Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Spülmaschinenreiniger, die besonders positiv bewertet werden. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt.

Es gibt mittlerweile sehr viele Spülmaschinenreiniger auf dem Markt. Wir wollen dir die Kaufentscheidung einfacher machen und gehen in unserem Ratgeber auf wichtige Faktoren ein. Du findest hier Antworten auf wichtige und häufig gestellte Fragen und auch einige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Spülmaschinenreiniger sind dafür gedacht den Geschirrspüler zu reinigen. Nicht zu verwechseln mit den Geschirrreinigern. Diese gibt man in die Maschinen, wenn verschmutztes Geschirr gereinigt werden soll.
  • Spülmaschinenreiniger gibt es in flüssig oder in Pulverform.
  • Wenn das Geschirr nicht mehr richtig sauber wird, wenn es aus der Maschine kommt oder sich daran Kalkflecken befinden, sollte man mit Spülmaschinenreiniger rangehen.
  • Dieser sollte im besten Fall: den Kalkgehalt im Leitungswasser neutralisieren, Wasser muss durch Unterstützung eines Ionenaustauschers enthärtet werden und das Geschirr muss rückstandslos von Fett und Speiseresten gereinigt werden.

Spülmaschinenreiniger Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Öko-Maschinenreiniger

Der alkalische Spülmaschinenreiniger auf Maisstärkebasis befindet sich in einer 160g  Dose. Das Pulverkonzentrat kann einfach in den leeren Geschirrspüler gestellt und im Standardprogramm gespült werden. Die Trennschicht zwischen den Dosierkammern löst auf und setzt den sauren Reiniger frei.

Es wird die sogenannte i-Seal Technologieverwendung, welche dafür sorgt, dass die verschiedenen Wirkstoffe zur Reinigung deiner Maschine nach und nach freigesetzt werden. So wird zunächst Fette und Speisereste zu entfernt, anschließen werden restliche Kalkrückstände in der Maschine beseitigt. Es wird empfohlen die Anwendung alle zwei bis drei Monate zu wiederholen.

Der beste 2 Phasen Spülmaschinenreiniger

Auf dem zweiten Platz ist der flüssige Spülmaschinenreiniger von Finish im 3er Pack (3 x 250 ml Flasche), dieser ist einer der führenden Geschirrspülmaschinenhersteller und die am häufigsten empfohlene Marke.

Die intensive Reinigung und Pflege für strahlende Sauberkeit dank der Dual-Action-Formel erfolgt in 2 Phasen: Die blaue Phase entfernt Fett, die weiße Phase bekämpft Kalk, selbst schwer einsehbaren Stellen wie Sprüharmen, Filter, Leitungen und Wasserpumpe  werden sicher und wirkungsvoll gereinigt.

Die Anwendung des Maschinenpflegers wird einmal pro Monat empfohlen. Der Finish Maschinenpfleger ist auch mit Citrus-Duft erhältlich.

In diesem Video wird die Anwendung mit dem Finish-Produkt ausführlich erklärt:

Der beste Reiniger mit extra Fettlösekraft

Die Finish Spülmaschinenreiniger-Tabs kann man im 3er Pack (3 x 3 Stück) oder im Jahrespack mit 12 Tabs erwerben. Diese geben an, dass sie 100 % mehr Fettlösewirkstoffe haben und ebenfalls keinen extra Spülgang benötigen.

Der Maschinenpfleger soll beim regulären Spülprogramm auf dem Boden der befüllten Spülmaschine platziert werden. Es wird empfohlen einen Tab einmal im Monat anzuwenden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Spülmaschinenreiniger kaufst

Ist es sinnvoll Spülmaschinenreiniger zu verwenden und wozu braucht man es?

Es ist wichtig, dass die Spülmaschine saubere Ergebnisse liefert, damit dies auch am Geschirr sichtbar wird, sollte man die Maschinenpflege nicht außer Acht lassen. Diese bekämpfen Kalk und Fett, das sich in der Maschine nach häufiger Verwendung ablagert. Oft auch an Stellen, die nicht einsehbar oder mit bloßen Händen schwer zu erreichen sind.

Aufgrund von Speiseresten in der Maschine können sich Keime, Bakterien und Pilze einnisten und müssen vor allem auch aus gesundheitlichen Gründen beseitigt werden. Die regelmäßige Behandlung mit  Spülmaschinenreiniger sorgt dafür, dass die Spülmaschine länger funktionsfähig bleibt.

In der Küche sollte sauberes Geschirr an der Tagesordnung stehen. Das Spülen mit der Hand gehört längst der Vergangenheit an. (Bildquelle: unsplash.com / chuttersnap)

Worauf ist bei Spülmaschinenreiniger zu achten?

Gute Reiniger für deine Geschirrspülmaschine findest du günstig in Drogerien, Supermärkten und Discountern. Online kannst du den Reiniger ebenfalls bequem nach Hause bestellen.

Beim Spülmaschinenreiniger solltest du darauf achten, dass dieser eine hohe Kalk- und Fettlösekraft hat. Auch hier, ebenso wie bei der Maschine selbst, solltest du auf Qualität setzen.

Welche Marken sind empfehlenswert?

Der flüssige Reiniger von Finish gehört zu den besten auf dem Markt. Die Reinigung funktioniert tatsächlich kinderleicht und was am wichtigsten ist die Reinigungskraft, mit der die Maschine gereinigt wird, ist wirklich sehr gut. Die Anwendung ist einfach und nach dem Vorgang duftet die Maschine angenehm.

Dazu stellt man die Reinigungs-Flasche kopfüber in den Besteckkorb und schaltet die Maschine auf eine heiße Reinigungsstufe ab 65 Grad. Deine Spülmaschine wird es dir mit sauberen Spülergebnissen danken. Auch lästiges Nachspülen per Hand fällt weg, ebenso verlängerst du die Lebensdauer deiner Maschine.

Ein guter Anhaltspunkt für die Suche nach dem besten Spülmaschinenreiniger sind die Ergebnisse der Geschirrspülmaschinenreiniger-Tests. Diese werden unter anderem von unabhängigen Instituten wie der Stiftung Warentest und der Zeitschrift Ökotest durchgeführt. Die besten Spülmaschinenreiniger-Marken und Hersteller sind laut einem Spülmaschinenreiniger Test die Marken Somat und Finish.

Die Internet-Vergleiche von

2019 zeigen die Testsieger im Hinblick auf die Reinigungsleistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis, dazu gehören Markenprodukte von Claro und Dr. Schnell, aber auch die Marke „denkmit“, der Spülmaschinenreiniger von dm, schneidet gut ab.

Sind Spülmaschinenreiniger umwelt- oder gesundheitsschädlich?

Die Zusammensetzung bei üblichen Spülmaschinenreinigern ist:

  • über 30% Phosphate
  • etwa 15% Bleichmittel
  • unter 5% Tenside
  • Enzyme

Diese gelangen nach dem Spülgang ins Abwasser in den Klärwerken und belasten das Ökosystem. Abgesehen davon fällt bei einzeln verpackten Tabs eine Menge Plastikmüll an.

Die Umwelt liegt in unseren Händen, deshalb sollten wir bei Spülmaschinenreiniger ökologische Alternativen in Anbetracht ziehen. (Bildquelle: unsplash.com / Noah Buscher)

Die Inhaltsstoffe können auf Betroffene ebenfalls allergieauslösende Duftstoffe aufweisen. Beim Verschlucken können die ätzenden Chemikalien eine akute Gefahr für Kleinkinder darstellen.

Tenside:

Diese verbinden Fett und Wasser und sorgen dafür, dass Fett und Schmutz sich in Wasser lösen und dort verbleiben.

Sie sind nach dem Reinigungsvorgang vollständig in den Kläranlagen abbaubar, ebenfalls haben sie keinen Einfluss auf den Wert des Wassers.

Trotzdem darf weder das Pulver noch ein Tab ohne Vorbehandlung in ein Gewässer gegeben werden.

Die Inhaltsstoffe sind ohne Verwendung in einer Spülmaschine schädlich für alle Wasserorganismen. In einem Gewässer kann es dadurch zu langfristigen, schädlichen Wirkungen kommen.

Gentechnisch produzierte Enzyme:

Enzyme sollen Beläge lösen und von eiweiß- und stärkehaltigem Schmutz entfernen. Es sind kaum rein enzymatische Reiniger auf dem Markt, die ein spezielles Spülprogramm der Geschirrspülmaschine erfordern.

Diese Reiniger kommen mit weniger Wasser und Wärme (Strom) aus, brauchen aber eine längere Einwirkzeit.

Durch Einsparung von Phosphaten sind diese Reiniger umweltverträglicher. Die verwendeten Enzyme werden teilweise gentechnisch gewonnen, was die Akzeptanz trotz Umweltverträglichkeit verringert.

Phosphat:

Diese belasten die Gewässer, sorgt aber im Geschirrspülmittel unter anderem dafür, dass sich abgelöster Schmutz während des Waschvorgangs nicht wieder festsetzt.

Bleichmittel:

Bleichmittel entfernen nicht auswaschbare farbige Verschmutzungen. Der Wirkstoff ist meist Natriumperborat oder Natriumpercarbonat.

Es können für Wasserorganismen giftige Borsalze entstehen und die Dämpfe reizen die Schleimhäute, bei versehentlicher Vermischung mit Säure kann sogar hochgiftiges Chlorgas entstehen.

Natriumhypochlorid ist als umweltgefährdend eingestuft und kann das Abwasser durch schwer abbaubare Halogenverbindungen stark belasten.

Wie kann man Spülmaschinenreiniger selbst herstellen und welche Alternativen gibt es?

Spülmaschinenreiniger im Supermarkt oder in der Drogerie sind teuer und man wird dafür schnell viel Geld los. Zudem tragen die Einzelverpackungen von Tabs oder Flaschen von Flüssigwaschmittel zu unnötigem Plastikmüll bei und sind stark mit chemischen Inhaltsstoffen versetzt. Wer umweltfreundliche Alternativen sucht, kann auf Öko-Reiniger zurückgreifen, die ebenfalls recht teuer sind.

Meistens muss man innerhalb kurzer Zeit Nachschub an neuem Spülmaschinenreiniger kaufen, wenn die Spülmaschine regelmäßig damit gereinigt werden muss. Auch ein natürlicher Spülmaschinenreiniger kann sehr gute Reinigungsleistung bringen, vorausgesetzt, es liegen keine starken Verschmutzungen oder Verstopfungen vor.

Natron und Essig sind bewährte Hausmittel und können den Spülmaschinenreiniger preiswert ersetzen, ohne dass du Abstriche in der Gründlichkeit machen musst.  Diese beugen schlechte Gerüche, Kalk, Bakterien und Pilzen vor.

Sollte es trotz regelmäßiger Reinigung doch einmal dazu kommen, kannst du den Geschirrfilter per Hand vom groben Schmutz befreien. Meist ist das ausreichend, um dann gründlich mit einem natürlichen Reiniger die Spülmaschine sauber zu bekommen.  Für die natürliche und selbstgemacht Alternative brauchst du nur wenige Zutaten, diese findest du im Küchenschrank oder preiswert im Supermarkt.

Vorteile
  • Günstig
  • Umweltfreundlich, da Plastikmüll reduziert wird
  • Einfache Anwendung
  • Ohne Chemie
Nachteile
  • Reinigung wirkt bei starker Verschmutzung weniger effektiv
  • Vorbehandlung notwendig
  • Muss selbst zusammengemischt werden

Das brauchst du für den selbstgemachten Reiniger:

  • 20 ml Essig-Essenz oder Zitronensäure
  • 50 g Natron (Natron-Pulver)

Und so einfach geht’s:

Schritt 1:

Gebe den Essig oder die Zitronensäure, in das Spülmaschinenfach für das Pulver und schließe anschließend das Fach. Diese wirken sich positiv gegen Kalkspuren bei Gläsern aus.

Schritt 2:

Verteile die angegebene Menge Natron auf dem Boden, diese lösen fettige Rückstände und das Wasser wird enthärtet. Natron bindet den Geruch der Speisereste und beugt somit schlechte Gerüche vor. Du solltest hier vorsichtig rangehen, da aufgewirbelter Pulverstaub die Augen und Atemwege reizen kann.

Schritt 3:

Anschließend wählst du ein Programm mit mindestens 65 Grad, das Kurzprogramm sollte hierbei völlig ausreichen sein. Die besten Ergebnisse erzielst du mit einer leeren Spülmaschine, deshalb ist das Ausräumen des Geschirrs ratsam.

Es wird empfohlen die Anwendung alle drei Monate zu wiederholen, um die Lebensdauer deiner Spülmaschine verlängern und die Spülqualität beizubehalten. Zusätzlich kannst du die Oberflächen, die Gummidichtung und die Seiten der Spülmaschine mit Essig oder Seife abwischen, um die Spülmaschine auch von außen zu reinigen.

Kann man Spülmaschinenreiniger auch für die Waschmaschine verwenden?

Prinzipiell sollte Spülmaschinenreiniger besser nicht in die Waschmaschine gegeben werden, dennoch gibt es auch Produkte, die für ebenfalls für die Benutzung in Waschmaschinen geeignet sind.

Einige Spülmaschinenreiniger kann man auch für die Reinigung der Waschmaschine nutzen. (Bildquelle: unsplash.com/ Tina Bosse)

Es handelt sich hierbei meist um Entkalker, die nicht nur gegen Kalk wirken, sondern auch gegen unangenehme Gerüche. Allerdings ist die Fettlösekraft in diesen Reinigern nicht besonders stark, da sie in Waschmaschinen nicht benötigt werden.

Alternativ kann man beispielsweise Spülmaschinen-Tabs in die Waschmaschinentrommel legen. Die Inhaltsstoffe wirken genauso wie bei der Spülmaschine und können somit auch die Waschmaschine reinigen.

Entscheidung: Welche Arten von Spülmaschinenreinigern gibt es und welcher ist der Richtige für dich?

Mittel für die Reinigung des Geschirrspülers gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Du findest diese als Spülmaschinentabs, Spülmaschinenreiniger-Gel bzw. Reinigungsmittel in flüssiger Form, sowie Spülmaschinenreiniger in Pulverform. Für welche Art du dich entscheidest, hängt vorrangig von deinen persönlichen Prioritäten ab.

Spülmaschinen-Pulver:

Das Pulver muss richtig dosiert werden, damit alles sauber wird. Einige Produkte in Pulverform lassen sich sowohl für die Spülmaschine als auch für die Waschmaschine verwenden, was sehr praktisch ist. Bei der Anwendung wird das Pulver auf dem Boden der Geschirrspülmaschine verteilt und die Spülmaschine wird dann ohne Vorspülgang eingeschaltet.

Vorteile
  • Kostengünstig
  • Effektiv in der Reinigung
  • Ergiebig durch flexible Dosierung
  • Es gibt Pulver auch ohne Chemie (Bio-Reiniger)
  • Meist sind größere Abstände zwischen den einzelnen Reinigungsgängen möglich
  • Können teilweise auch für die Waschmaschine verwendet werden
Nachteile
  • Pulverreste können zurückbleiben
  • können Verunreinigungen oder Verstopfungen hervorrufen

Spülmaschinen-Tabs:

Diese werden einfach einzeln in die Maschine gegeben, sodass du bei der Dosierung im Grunde nichts falsch machen kannst. Manche Tabs haben den Vorteil, dass sie bei dem normalen Spülvorgang mitverwendet werden können.

Vorteile
  • Einfach anwendbar
  • Enthält oft mehrere Produkte in einem Tab (Mehrphasentabs)
  • Günstige Discounter-Tabs verfügbar
Nachteile
  • Teuer
  • Rückstände des Tabs in der Maschine möglich

Flüssiger Spülmaschinenreiniger:

Wenn du flüssigen Spülmaschinenreiniger verwendest, dann entspricht eine Packung Flüssigreiniger nur einem einzigen Spülvorgang. In Flaschenform musst du kopfüber auf den Boden der Spülmaschine stellen. Bei manchen Produkten musst du ihn in der Spülmaschine aufgehängen.

Wichtig ist, dass sich die Arme der Spülmaschine ungehindert drehen können.

Vorteile
  • Einfach anwendbar
  • Muss nicht dosiert werden
  • Überreste landen nicht im Innenraum
Nachteile
  • Extra Spülgang nötig
  • Kann oft nicht mit Geschirr verwendet werden
  • Teuer
  • Häufigere Anwendung

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Spülmaschinenreiniger vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Spülmaschinenreiniger vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Spülmaschinenreiniger für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Inhaltsmenge
  • Inhaltsstoffe
  • Verpackung

Inhaltsmenge/ Kosten pro Anwendung

Diese Angabe gibt dir einen Hinweis, wie teuer der Reiniger wirklich ist. Achte dabei nicht nur auf die Inhaltsmenge, sondern auch auf die Effizienz des Produktes. Ein Blick in die Produktinformationen zeigt dir, wie oft du ein Produkt anwenden kannst. Die Kosten pro Anwendung können somit stark variieren.

Inhaltsstoffe (Tenside, Bleichmittel oder Phosphate enthalten?)

Die Hersteller der Spülmaschinenreiniger sind verpflichtet alle Inhaltsstoffe aufzulisten, das ist auch wichtig, denn nach dem Spüldurchgang gelangt der Reiniger ins Abwasser. Wie bereits oben erwähnt, enthalten einige Produkte sehr umweltschädliche Inhaltsstoffe wie Phosphate, Bleichmittel und Tenside.

Aufgrund des hohen Bedarfs an umweltverträglichen Spülmaschinenreinigern steigt die Auswahl im Markt erheblich, sodass man auch auf Öko-Reiniger zugreifen kann. Je nach Belieben kannst du Reiniger wählen, die zusätzliche Duftstoffe beinhalten und stärker gegen unangenehme Gerüche ankämpfen.

Verpackung

Auch die Verpackung spielt eine große Rolle in Sachen Umwelt, denn wir produzieren global viel zu viel Plastikmüll.  Man kann darauf achten, dass die Verpackung beispielsweise aus recycelten Plastik oder Papier besteht. Die ökonomischste Darreichungsform ist das Pulver, denn dieser ist ergiebiger und produziert weniger Verpackungsmüll.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Spülmaschinenreiniger

Wie wird Spülmaschinenreiniger angewendet?

Prinzipiell solltest du  die Herstellerangaben deines Produktes gründlich beachten, die je nach Marke variieren. Es gibt verschiedene Weise, wie du den Spülmaschinenreiniger anwenden kannst:

  1. Spülmaschinenpulver wird variabel am Boden der Spülmaschine verteilt
  2. Vorgefertigte Tabs werden in die vorgesehene Kammer gegeben, in die normalerweise das Spülmittel kommt
  3. Behälter mit flüssigem Reiniger werden entweder kopfüber in den Besteckkasten oder in der Spülmaschine ausgehangen, vorher sollte die Versiegelung am Deckel entfernt werden

Unabhängig von der Art des Spülmaschinenreinigers sollte der Vorspülgang ausgeschaltet werden, wenn das nicht möglich ist, kannst du die Maschine ungefähr 15 Minuten leer laufen lassen, bevor du den Reiniger dazu gibst. Am besten ist die Spülmaschine dafür leer, um Reste der chemischen Inhaltsstoffe an Geschirr zu vermeiden.

Manche Spülmaschinenreiniger können auch mit Geschirr verwendet werden, wobei  die Maschine Berichten zufolge oft nicht ausreichend gereinigt oder entkalkt wird.

Beachte:

Die Belastbarkeit deiner Spülmaschine sollte nicht auf die Probe gestellt werden, deshalb solltest du grobe Essensreste, Soßen und Fette vorher abspülen.

Am besten solltest du das Spülprogramm der Menge des Geschirrs anpassen (beispielsweise reicht bei einer relativ leeren Maschine ein Kurzprogramm aus).

Zusätzlich sollte darauf geachtet werden das Sieb nach jedem Spülgang von Speiseresten befreit wird und verschmutztes Geschirr nicht zu lange im Gerät stehen gelassen wird, damit es nicht antrocknet.

Die Dichtungen der Spülmaschine sollten nach jedem Spülgang mit Seife und Wasser gereinigt werden. So ist immer gewährleistet, dass sich keine Bakterien ansammeln können und die Spülmaschine korrekt arbeitet.

Ab und zu sollte die Maschine auf eine höhere Temperatur gestellt und leer angestellt werden. Dadurch lösen sich auch eventuelle Essensreste, die sich festgesetzt haben.

Im folgenden Video wird anschaulich gezeigt, wie man den Geschirrspüler reinigt, entkalkt und pflegt:

Wie oft muss man Spülmaschinenreiniger nutzen?

Wie oft Spülmaschinenreiniger genutzt werden muss, kommt ganz auf das Produkt an. Günstige Spülmaschinenreiniger müssen meist jeden Monat einmal verwendet werden. Bei teuren Produkten reicht ein Reinigungsvorgang alle 6 Monate aus. Das in Tests teuerste Produkt von Miele muss nur einmal im Jahr verwendet werden.

Es lohnt sich also zu prüfen, inwiefern die teureren Produkte trotz ihres höheren Preises am Ende effizienter sind. Ebenso schwankt die Häufigkeit je nach Spülmaschinenmodell und Gebrauch der Maschine. Bei täglicher Nutzung solltest du die Spülmaschine spätestens nach 4 bis 6 Wochen reinigen.

Ist deine Spülmaschine nur unregelmäßig im Einsatz, solltest du die Anwendung individuell durchführen, immer wenn du feststellst, dass das Geschirr nicht mehr strahlend sauber wird oder wenn du unangenehme Gerüche feststellst.

Da jeder zusätzliche Spülgang wieder die Umwelt belastet und den Energieverbrauch in die Höhe treibt, solltest du diesen Vorgang nur so oft, wie unbedingt nötig durchführen. Hier hilft es ungemein von Zeit zu Zeit den Filter auszubauen und von Hand zu reinigen.

Nimmt die Spülleistung merklich ab (Kalk und Verschmutzungen bleiben am Geschirr beziehungsweise an den Gläsern zurück), wird es Zeit für eine Maschinenreinigung. Verwende Tabs, die du zusammen mit dem Geschirr eingesetzt werden können, oder Pulver mit natürlichen Inhaltsstoffen, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Was ist bei der Dosierung von Spülmaschinenreiniger zu beachten?

Tabs für den Geschirrspüler sind oftmals einzeln verpackt, was die Dosierung sehr einfach macht. Zudem gibt es Produkte, die vom Waschen bis hin zum Klarspüler alle Funktionen in einem Tab vereinen. Auch das für den Geschirrspüler wichtige Reinigungssalz ist oft schon enthalten. Tabs können im Gegensatz zum Pulver außerdem nicht in der Verpackung verklumpen.

Beim Pulver hingegen musst du Salz und Klarspüler einzeln hinzufügen. Dafür kannst du alles genau dosieren und bei leichter Verschmutzung oder wenig Geschirr auch weniger Pulver einfüllen. Wenn du bei niedriger Temperatur spülst oder ein wassersparendes Programm verwenden, kann es sein, dass Tabs dafür viel zu viel Pulver enthalten, das ungenutzt durch den Ausguss gespült wird oder gar zu Schaumbildung führt.

An dem Schaum können Schmutzpartikel hängen bleiben, die sich wieder auf bereits abgespültes Geschirr übertragen.

Vernachlässige dies bitte nicht, denn es ist vorherzusehen, dass sich das Reinigungsergebnis verschlechtern wird. Im schlimmsten Fall kann sogar die Spülmaschine kaputtgehen. Deshalb sollte beim unbedingt die Bedienungsanleitung und die Dosierungsempfehlung gelesen werden.

Was soll beachtet werden, wenn Spülmaschinenreiniger eingeatmet, ins Auge kommt oder verschluckt wird?

Mit Spülmaschinenreinigern muss man genauso vorsichtig vorgehen, wie bei allen anderen Reinigungsmitteln auch. Wenn Kinder mit im Haushalt leben, dann sollte der Spülmaschinenreiniger am besten so hoch gestellt werden, dass das Kind die Verpackung nicht erreichen kann.

Tabs bieten den Vorteil, dass sie einzeln verpackt sind. Mit Fingerspitzengefühl ist es möglich, den Tab in die Spülmaschinen Vorrichtung zu füllen, ohne dass die Finger den Tab berühren.

Spülmaschinenreiniger ist in den Mund gekommen

Es kann schwere Verätzungen verursachen und Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Beim Verschlucken des Pulvers sollte auf keinem Fall ein Erbrechen herbeigeführt werden.

In diesem Fall sollte etwas Wasser getrunken werden. Das hat den Vorteil, dass das Reinigungsmittel etwas verdünnt wird. Es wird geraten direkt den Notarzt anzurufen.

Spülmaschinenreiniger ist ins Augen geraten

Die Augen fangen an zu Tränen und zu schmerzen. Viele Produkte verursachen schwere Augen- und Hautreizungen und sollten mindestens eine Minute behutsam mit Wasser ausgespült werden.

Wenn Kontaktlinsen vorhanden sind, dann sollten diese vor der Reinigung entfernt werden.

Spülmaschinenreiniger wurde eingeatmet

Wird dieser über einen längeren Zeitraum eingeatmet, kann es zu Schädigungen der Lunge und zur Bewusstlosigkeit kommen.

Die thermische Zersetzungen durch Säure sind dafür bekannt, dass sie reizende Dämpfe oder Gase freisetzen. Betroffene sollten sofort an die frische Luft gebracht werden und bei kontaminierter Kleidung sollte diese direkt gewechselt werden.

Spülmaschinenreiniger ist mit der Haut in Berührung gekommen

Die betroffene Stelle sollte mit klarem Wasser abgewaschen werden. Auf keinem Fall sollte Seife oder ein anderes alkalisches Reinigungsmittel verwendet werden.

Sollte der Betroffene bewusstlos sein, dann sollte er in die stabile Seitenlage gebracht werden. Die Atmung muss dabei ständig kontrolliert werden. Sollte eine Bewusstlosigkeit drohen, dann kann diese häufig durch das Hochlagern der Beine und der Zufuhr von frischer Luft vermieden werden.

Sicherheitsmaßnahmen:

  • Vor dem Umgang mit einem Reinigungsmittel sollte man sich immer genau die Gebrauchsanweisung durchlesen. So können Fehler verhindert werden.
  • Bei der Verwendung von Geschirrmaschinen Reinigern sollten Handschuhe getragen werden. Putzhandschuhe oder Einmalhandschuhe reichen hierbei aus.
  • Nach dem Einfüllen sollte man sich gründlich die Hände waschen. Dadurch wird verhindert, dass das Pulver versehentlich in den Mund oder in die Augen wandert.
  • Viele Hersteller raten ihren Kunden, dass das Produkt nur mit Mundschutz oder Gesichtsschutz verwendet wird. Bei einem vorsichtigen Umgang ist dieser Schutz aber nicht notwendig.
  • Während des Einfüllens in die Spülmaschine sollte nicht geraucht, getrunken oder gegessen werden.
  • Wenn etwas Pulver oder Flüssigreiniger auf die Kleidung gerät, sollte diese am besten direkt ausgezogen werden
  • Die richtige Dosierung in das dafür vorgesehene Fach ist wichtig, ebenso sollte der Reiniger nicht mit anderen Säuren oder Mitteln gemischt werden. Die Säure ist zwar nicht unbedingt brennbar, dafür kann sich aber ein gefährlicher Dampf bilden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.test.de/Spuelmittel-im-Test-5369619-0/

[2] https://www.stern.de/wirtschaft/news/geschirrspueler-spuelmaschine-tabs-reiniger-stiftung-warentest-6984214.html

[3] https://www.chip.de/news/Spuelmaschinentabs-Test-Sieger-der-Stiftung-Warentest_119580645.html

Bildquelle: picabay.com/ PhotoMIX-Company

Warum kannst du mir vertrauen?

Redaktion
Redaktion
Die Redaktion von STERNEFOOD.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.