Kartoffelstampfer
Zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2020

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Dass püriertes Gemüse und Obst sehr gesund ist, weiß dank der “Smoothie-Bewegung” mittlerweile jeder. Und doch möchte man nicht immer gleich seine tägliche Dosis an Vitaminen trinken, sondern selbige vielleicht auch mal essen. Es gibt allerdings noch eine andere Möglichkeit, auf natürliche Art und Weise zu seinem Vitaminen zu kommen:

Man kann die Früchte auch zerstampfen. Für solche Zwecke eignet sich ein Kartoffelstampfer hervorragend. Doch welchen nimmt man denn da am besten? Wir haben im Folgenden die wichtigsten Punkte zum Kauf eines Kartoffelstampfers zusammengeschrieben und möchten dir diese Informationen zur Verfügung stellen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kartoffelstampfer sind Küchenutensilien, mithilfe derer man Kartoffeln, Bananen und Süßkartoffeln leicht zu einem schmackhaften Brei verarbeiten kann.
  • Wichtige Kaufkriterien sind das Material, die Handlichkeit, die Stampffläche und die Funktionalität
  • Kartoffelstampfer gibt es bereits in niedrigen Preisklassen, diese sind dann allerdings meistens aus Kunststoff.

Kartoffelstampfer im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Kartoffelstampfer gibt es wie Sand am mehr. Jedoch gibt es nicht nur qualitative Unterschiede, sondern auch in ihrer Eignung.

Der beste Allround-Kartoffelstampfer

Der Kartoffelstampfer der Marke Rösle ist ein echtes Allround-Talent. Durch den Handteller am Ende des Griffs ermöglicht er ein kraftvolles Zerstampfen von Gemüse und sorgt mit seinem Lochprofil für ein Stampfen mit sehr geringem Kraftaufwand.Der Kartoffelstampfer ist mit seinen 27 cm durchschnittlich lang und mit 226 Gramm auch nicht sonderlich schwer.

Er ist wegen seiner einzigartigen Material-Zusammensetzung rostfrei und damit Spülmaschinen-geeignet und gewährt durch seine clevere Konstruktion ein Stampfen ohne Rückstände dank der runden Stampffläche. Sein edles Design aus mattem und hochglänzenden Edelstahl ist er optisch auch ein Hingucker.

Bewertung der Redaktion: Wer auf der Suche nach einem Kartoffelstampfer für jede Einsatz ist, wird mit dem Rösle Kartoffelstampfer gut beraten sein. Durch die Kombination aus schlichtem Design und funktionalen Elementen ermöglicht er ein Stampfen mit minimalem Kraftaufwand, welches auch noch optisch etwas hermacht.

Der beste Kunststoff-Kartoffelstampfer

Wer kennt die zerkratzten Topfböden nicht: um diesem Problem entgegenzuwirken, hat die Marke Westmark einen Kartoffelstampfer entwickelt, der aus Kunststoff ist. Die spezielle, längliche Lochung ermöglicht ein Stampfen für ideale Ergebnisse. Der Kunststoff hat aber noch einen weiteren Vorteil: er gibt die Hitze nicht weiter, sodass man sich nicht die Hände verbrennt, wenn man den Griff berührt.

Der Westmark Kartoffelstampfer ist dank seiner Aufhängöse auch sehr leicht zu verstauen. Während sich die Konkurrenz an die Farbe des Edelstahls hält, ist dieser Kartoffelstampfer in schwarz / rot gehalten. Bei einer Sache muss man allerdings etwas aufpassen: Der Kartoffelstampfer darf nicht zu lange im Kochtopf / in der Pfanne verbleiben, da der Kunststoff sonst schmelzen kann. Er ist aber hitzebeständig bis 210 Grad.

Bewertung der Redaktion: Es muss nicht immer Edelstahl sein! Der Westmark Kartoffelstampfer zeigt eindrücklich, dass auch Kunststoff einen guten Kartoffelstampfer schmieden kann. Ohne Zerkratzen der Anti-Haft-Beschichtung und ohne sich die Finger zu  verbrennen kann man mit diesem Kartoffelstampfer sehr gute Ergebnisse erzielen.

Der beste innovative Kartoffelstampfer

Dieser Kartoffelstampfer ist eine Innovation! Während die Konkurrenzprodukte auf den vertikalen Griff zurückgreifen, ist der TedGem Kartoffelstampfer der Marke TedGem mit einem horizontalen Griff ausgestattet. Dies ermöglicht ein leichtes Zerdrücken von Gemüse und Obst ohne große Anstrengung.

Dabei unterstützt nicht nur der Griff den Koch bei seiner Arbeit, sondern auch die unterschiedlich großen Stampflöcher. Die Reinigung dieses Produkts ist ebenfalls sehr leicht: Entweder man lässt nach der Benutzung Wasser darüber laufen oder man stellt den Kartoffelstampfer ganz einfach in die Spülmaschine. Das Gerät ist absolut unverwüstlich, da die Funktionsteile im Griff einzementiert sind.

Bewertung der Redaktion: Auf der Suche nach dem etwas anderen Kartoffelstampfer kommt man in jedem Fall beim TedGem Kartoffelstampfer vorbei. Er ist nicht nur leicht zu reinigen, sondern ermöglicht auch ein sehr leichtes, angenehmes Zerdrücken der Früchte. Insgesamt ist der Kartoffelstampfer mit seinen 180 Gramm auch noch leichter als seine Konkurrenten mit den dem vertikalen Griff.

Der beste Zweifach-Kartoffelstampfer

Wieder etwas innovatives: der Fackelmann Kartoffelstampfer PREMIUM der Marke Fackelmann schafft es, durch die eingebaute Feder pro manuellem Stampfer zweimal die Früchte zu zerdrücken. Dadurch wird der Kartoffelbrei nicht nur sehr fein, er wird auch sehr kraftsparend hergestellt. Schneller geht es also kaum.

Auch dieser Kartoffelstampfer hat einen vertikalen Griff und ist aus rostfreiem Edelstahl, demzufolge auch Spülmaschinen-geeignet. Dank der Aufhängöse kann dieser auch leicht verstaut werden. Dieses multifunktionale gerät wiegt insgesamt 200 Gramm und liegt damit vom Gewicht her im Durchschnitt der Produkte. Auch von der Länge her stellt der Fackelmann PREMIUM Kartoffelstampfer keine Ausnahme dar: 27 cm misst der Kartoffelstampfer.

Bewertung der Redaktion: Schnell, schneller Fackelmann PREMIUM: Einmal gedrückt, zweimal wird gestampft. Kaum ein anderer Kartoffelstampfer zerdrückt das Gemüse so schnell und so fein wie dieses Produkt. Neben der Schnelligkeit in der Zubereitung glänzt der Fackelmann PREMIUM Kartoffelstampfer auch mit seiner leichten Reinigung.

Der beste Kartoffelstampfer aus Holz

Edelstahl und Kunststoff sind mittlerweile in der Küche kaum mehr wegzudenken: der Hofmeister Kartoffelstampfer aus Buchenholz aus Europa ist nicht nur robust und langlebig, sondern stellt auch eine echte Alternative zum Kunststoff dar, weil er alle Vorzüge des Kunststoffs bündelt und noch den entscheidenden Vorteil hat, nicht zu schmelzen. Er zerkratzt also die beschichteten Pfannen und Töpfe nicht und gibt auch keine giftigen Stoffe ins Essen.

Der Kartoffelstößel ist mit seinen 30 cm zwar relativ lang, aber dies bedeutet nicht, dass er auch schwerer ist: ganz im Gegenteil: er ist mit 126 Gramm fast der leichteste Kartoffelstampfer. Neben dem Zerstampfen eignet sich der hölzerne Kartoffelstampfer auch sehr gut zum Fermentieren, da ohne Metallkontakt wertvolle Inhaltsstoffe noch im Gemüse enthalten bleiben.

Bewertung der Redaktion: Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit kann der Hofmeister Kartoffelstampfer viel beitragen. Er ist aus europäischen Buchenholz gefertigt, hat alle Vorteile eines Kartoffelstampfers aus Kunststoff und eignet sich sehr gut zu Fermentieren, da das Gemüse keine Kontakt zu Metall bekommt.

Der beste Kartoffelstampfer aus Stahl

Optisch erinnert der WMF Profi Plus Kartoffelstampfer ein bisschen an das Produkt von Fackelmann. Allerdings verfügt der WMF Kartoffelstampfer nur der eine Stampffläche. Diese reicht aber auch, denn durch das geringere Gewicht fällt es einem nicht schwer, mehrmals zu Stampfen. Der teildatierte Cromargan-Edelstahl sorgt dafür, dass das Produkt rostfrei und damit spülmaschinenfest ist.

Durch die Form der Stampffläche ist sehr wenig Kraft erforderlich. Gleichzeitig verbiegt der Wellendraht beim Stampfen nicht, was bei weniger hochwertigen Produkten gerne mal passiert. Verstaut werden kann der Kartoffelstampfer auf zwei Arten: zum einen kann er dank seiner praktische Aufhängöse an einen Haken gehängt werden, zu anderen kann er wegen seines handlichen Formates auch in der Schublade untergebracht werden.

Bewertung der Redaktion: Wieder einmal ein erstklassiges Produkt aus dem Hause WMF. Ein sehr gut verarbeitetes Produkt ermöglicht eine wenig kraftaufwendige Stampfleistung und führt zu einwandfreien Ergebnissen bei der Verarbeitung vom Gemüse.

Kauf- und Bewertungskriterien für Kartoffelstampfer

Damit du dir beim Kauf eines Kartoffelstampfers nicht so schwer tust, haben wir für ich die wichtigsten Kaufkriterien einmal zusammengestellt. Sie lauten wie folgt:

Damit man sich unter diesen begriffen etwas mehr vorstellen kann, haben wir zu jedem dieser Punkte ein paar Bemerkungen gemacht.

Material

Das Material entscheidet beim Kochen über vieles: Beim Kartoffelstampfer gibt es im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

  • Edelstahl: Das Metall hat den klaren Vorteil, dass es immer spülmaschinengeeignet ist und mit am hitzebeständigsten ist. Nachteilig ist dabei, dass Kartoffelstampfer aus diesem Werkstoff nicht in beschichteten Töpfen verwendet werden können, da sie die Oberfläche zerkratzen.
  • Kunststoff: Produkte aus diesem Material sind immer leicht zu reinigen und sind am leichtesten. Leider sind sie auch diejenigen, die am ehesten Schmelzen, wenn man sie im Kochtopf lässt. Aber die beschichteten Pfannen und Töpfe werden durch Kartoffelstampfer aus Kunststoff nicht beschädigt.
  • Holz: Mutter Natur bietet zwar eine gute Stampfleistung gepaart mit einer Verwendung im beschichteten Topf, allerdings kann man Kartoffelstampfer aus Holz nicht so leicht in die Spülmaschine tun. Diese darf man nur mit Wasser abspülen. Aber man kann mit diesen Kartoffelstampfern auch Fermentieren.

Für welchen Werkstoff man sich entscheidet, muss man davon abhängig machen, welche Punkte einem besonders wichtig sind. Ist es die leichte Reinigung oder doch die Verwendung in allen Töpfen. Dies bleibt eine individuelle Einschätzung.

Handlichkeit

Die meisten Kartoffelstampfer haben einen abgerundeten Griff, der das Stampfen sehr angenehm macht. Je nach Ausrichtung des Griffs, also ob horizontal oder vertikal, ist der Druck aufs Handgelenk mehr oder weniger angenehm.

Stampf-Fläche

Auch hier gibt es viele verschiedene Arten: aber ob man nun einen Wellendraht, Längsöffnungen, kleinere Löcher oder eine geschlossene Stampffläche präferiert, hängt wieder vom vorgesehenen Einsatzgebiet ab.

Funktionalität

Die meisten Kartoffelstampfer können an einer Öse aufgehängt werden. Schwieriger wird es hingegen bei der Verdauung in einer Schublade. Nachdem die Stampfflächen gerne mal ausladend sind, muss man an diesem Punkt genauer hingucken.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Kartoffelstampfer ausführlich beantwortet

Im Folgenden beantworten wir nochmal die wichtigsten Fragen rund um das Thema Kartoffelstampfer. So möchten wir Dir einen besseren Einblick in das Thema generieren.

Für wen eignet sich ein Kartoffelstampfer?

Grundsätzlich für jeden! Für alle, die gerne Kartoffelbrei essen und diesen nicht nur aus der Tüte zubereiten wollen, ist ein Kartoffelstampfer eine gute Investition, da er Früchte sehr schnell zu einem hochwertigen Brei verarbeiten kann.

Welche Arten von Kartoffelstampfern gibt es?

Es gibt im Wesentlichen nur die klassischen manuellen Kartoffelstampfer. Elektrische Alternativen eignen sich allerdings nicht für das Zerstampfen von Kartoffeln, da sie das Gemüse mehr Häkeln als Zerdrücken. Dadurch entsteht kein Brei.

Was kostet ein Kartoffelstampfer?

Die Preisspanne von Kartoffelstampfern ist nicht sonderlich weit. Aber es gibt ein paar Klassifizierungen, die man bei den unterschiedlichen Preisen machen kann.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig ( 2 – 5 € ) Meist aus Kunststoff und qualitativ nicht so hochwertig
Mittelpreisig ( 5 – 15 € ) Produkte aus Edelstahl und Holz, teils sehr gute Qualität
Hochpreisig ( ab 15 € ) Schönes Design gepaart mit sehr hoher Funktionalität

In unserem Ranking zeigt sich, dass bereits in einer niedrigen Preisklasse gute Ergebnisse erzielt werden können. Allerdings haben diese Produkte unter anderen Gesichtspunkten Schwächen.

Wie reinigt man einen Kartoffel-Stampfer?

Kartoffelstampfer aus Edelstahl oder aus Kunststoff können ganz einfach in den Geschirrspüler gestellt werden.

Bei Produkten aus Holz kann man nur den groben Schmutz unter fließendem Wasser abwaschen, da sonst das Holz fasrig wird und anfängt, zu splittern. (Bildquelle: Pixabay / 2102033)

Fazit

Nicht nur für die Kartoffelbrei-Liebhaber eignet sich ein Kartoffelstampfer. Mit einem solchen Produkt können Kartoffeln, Bananen und ähnliche Fruchtsorten mühelos zerdrückt werden und zu einem leckeren Brei verarbeitet werden.

Die unterschiedlichen Werkstoffe, aus denen ein Kartoffelstampfer gefertigt werden kann, haben alle verschiedene Vor- und Nachteile, beispielsweise in Sachen Hitzeempfindlichkeit und Reinigung. Doch egal für welches Material man sich entscheidet: in ihrer Funktion sind sie alle gleich.

Bildquelle: Sapegina/ 123rf

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