Pizza ist ein beliebtes Gericht und kann auf die verschiedensten Arten zubereitet beziehungsweise genossen werden. Du kannst sie dir liefern lassen oder in einem Restaurant bestellen, aber du kannst auch zu Hause selbst Pizza backen. Damit deine Pizza aber auch genauso gut schmeckt wie das Original, benötigst du einen Pizzastein.

Durch einen Pizzastein bekommt deine Pizza den unverwechselbaren Geschmack einer Steinofenpizza. In unserem Pizzastein Test 2019 beantworten wir dir deshalb alle Fragen, die du zu Pizzasteinen hast. Darunter wie ein Pizzastein funktioniert, wie viel die verschiedene Arten kosten und wie du einen Pizzastein richtig reinigst.

Auch findest du in diesem Artikel viele Informationen über die verschiedenen Formen, Größen und Materialien von Pizzasteinen. Noch dazu stellen wir dir unsere Top-Favoriten vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Pizzastein ermöglicht es dir, ohne großen Aufwand den echten italienischen Pizzageschmack zu Hause im Ofen oder auf dem Grill zu zaubern.
  • Pizzasteine bestehen meist aus Schamotte oder Cordierit. Das Material kann sehr gut Hitze und Wärme speichern und sie an die Pizza abgeben sowie die Feuchtigkeit einziehen.
  • Pizzasteine sorgen für einen einzigartigen Geschmack der Pizza und dafür, dass deine Pizza zu Hause knusprig und saftig zugleich wird.

Pizzastein Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Pizzastein mit Schaufel und Mehl

Der Pizzastein von Vesuvo besteht aus lebensmittelechtem Cordierit und kann dementsprechend die Hitze sehr gut speichern und an die Pizza weitergeben. Gleichzeitig wird die Feuchtigkeit eingezogen und so entsteht ein einzigartiger Geschmack.

Der Pizzastein hat die Maße 38 x 30 x 1,5 cm. Er ist demnach 38 cm lang, 30 cm tief und hat eine Höhe bzw. Dicke von 1,5 cm. Der Größe nach sollte der Pizzastein somit in jeden herkömmlichen Backofen passen. Mit einem Gewicht von 3 kg liegt er außerdem im absoluten Durchschnittsbereich.

Der beste Pizzastein mit Schaufel und Rezepten

Der Pimotti Pizzastein Modell 202_004 ist aus lebensmittelechter Schamotte gefertigt und sorgt für den echten italienischen Geschmack der Pizza. Er kann Wärme optimal speichern und Hitze von unten an die Pizza abgeben. Gleichzeitig zieht der Stein aus Schamotte die Feuchtigkeit der Pizza ein und macht sie knusprig und saftig zugleich.

Der Pizzastein von Pimotti hat die Maße 30 x 40 x 5 cm. Der eckige Stein ist demnach 30 cm lang, 40 cm tief und hat eine Höhe bzw. Dicke von 5 cm. Er ist 11 kg schwer. Dadurch wiegt er etwas mehr als andere Pizzasteine.

Der beste Pizzastein mit Schaufel aus Naturholz

Der Pizzastein von pizzastein24 besteht aus Schamotte und eignet sich optimal zur Zubereitung einer perfekten italienischen Pizza wie aus dem Steinofen. Zudem kann er aber auch für das Backen von Brot verwendet werden. Wofür du dich auch entscheidest – der Stein zieht die Feuchtigkeit des Teiges ein und sorgt so für einen einzigartigen Geschmack.

Die Maße umfassen 40 x 30 x 3 cm bei einem Gewicht von etwa 6,5 kg. Der Pizzastein kommt im Set mit einer praktischen Pizzaschaufel aus Birkensperrholz , welche ohne Probleme für die Standardmaßen einer Pizza geeignet ist.

Der beste Pizzastein mit Metallschaufel

Der Fornini Pizzastein besteht aus Schamotte und eignet sich optimal zur Zubereitung einer perfekten italienischen Pizza wie aus dem Steinofen. Das Material kann die Hitze sehr gut speichern und sie an die Pizza weitergeben. Gleichzeitig zieht es die Feuchtigkeit ein und sorgt so für einen einzigartigen Geschmack.

Der Pizzastein hat die Maße 38 x 30 x 2,5 cm. Er ist demnach 38 cm lang, 30 cm tief und hat eine Höhe bzw. Dicke von 2,5 cm. Das sind durchschnittliche Werte für einen Pizzastein, die eine Verwendung in jedem Backofen ermöglichen sollten. Der Stein ist 6 kg schwer und wiegt damit mehr als andere Pizzasteine, bewegt sich aber dennoch im Normalbereich.

Der beste Pizzastein mit Griff

Wie viele andere Pizzasteine besteht auch der Pizzastein von Gusta Trattoria aus Schamotte. Das Material ist sehr beliebt und eignet sich optimal für einen Pizzastein, da es feuer- und hitzefest ist und die Hitze sehr gut speichern und an die Pizza weitergeben kann.

An den Seiten hat dieser Pizzastein Griffe bzw. Halter aus verchromten Stahl, die das Herausheben des Pizzasteins aus dem Ofen enorm erleichtern.

Der runde Pizzastein von Gusta Trattoria hat einen Durchmesser von 33 cm und eine Höhe bzw. Dicke von 1,2 cm. Die Pizzasteingröße ist somit optimal für fast jeden Backofen oder Grill. Außerdem ist der Pizzastein 1,7 kg schwer und damit vergleichweise leicht.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Pizzastein kaufst

Was ist ein Pizzastein?

Ein Pizzastein ist ein vorgeformtes Material, das entweder rund oder eckig sein kann und sich aufgrund seiner Eigenschaften wunderbar eignet, um die perfekte Pizza zu backen. Die Lieblingspizza aus dem Steinofen wie beim Lieblingsitaliener – wer träumt nicht davon? Mit einem Pizzastein für den alltäglichen Gebrauch zu Hause kann dieser Traum wahrwerden.

Ein guter Pizzastein kann den Geschmack einer selbstgemachten Pizza um einiges aufwerten. Vor allem für leidenschaftliche Pizzaliebhaber ein Muss.

Das Material des Pizzasteins sorgt dafür, dass die Pizza gebacken wird und schmeckt wie aus dem Steinofen.

Der Pizzaboden wird durch den Pizzastein schön kross und der Belag bleibt saftig. Er sorgt dafür, dass dir die perfekte Pizza immer gelingt. Der feuer- und hitzebeständige Stein speichert Wärme und backt deine Pizza wie dein Lieblingsitaliener. Er funktioniert sowohl im Ofen als auch auf dem Grill.

Wie funktioniert ein Pizzastein und wie verwendet man einen Pizzastein?

Ein Pizzastein verfügt dank seines Natursteins über die Eigenschaft, Hitze und Wärme zu speichern und abzugeben. Dadurch wird der Pizzaboden knusprig und der Belag bleibt saftig. Grund dafür ist, dass der Pizzastein auch die Feuchtigkeit aufsaugt.

Allerdings sollte bei der Verwendung eines Pizzasteins beachtet werden, dass dieser eine Zeit lang im Ofen oder auf dem Grill vorgeheizt werden muss, damit er die Wärme optimal an die Pizza weitergeben kann.

Bei der Verwendung eines Pizzasteins ist es darüber hinaus nicht nötig, Backpapier zu verwenden, da es die Funktion des Pizzasteins beeinträchtigen kann. Zum Pizzabacken muss der Stein lediglich von Beginn an auf das Rost im Ofen oder Grill gelegt werden, um vorzuheizen.

Sobald der Stein heiß genug ist, sollte die Pizza draufgelegt werden und einige Minuten backen. Nach kurzer Zeit ist die perfekte Pizza wie aus dem Steinofen fertig.

Es empfiehlt sich, zusätzlich zum Pizzastein eine Holzschaufel bzw. einen Schaber zu kaufen, um die Pizza leicht vom Pizzastein heben zu können. Oft sind Pizzaschaufeln im Set mit dem Pizzastein erhältlich.

Für wen eignet sich ein Pizzastein?

Pizzasteine eignen sich prinzipiell für jeden Hobbykoch und Pizzaliebhaber. Wer etwas Geld ausgeben und sich etwas besonderes gönnen möchte, um die perfekte Pizza zu zaubern, ist mit einem Pizzastein gut bedient.

Aber nicht nur Pizza, auch Flammkuchen, Brot oder Fleisch und Fisch können mit dem Pizzastein zubereitet werden. Deshalb wird er auch Brotbackstein genannt. Das ist zwar das gleiche Produkt, zielt aber auf eine andere Verwendung des Steins ab.

Was kostet ein Pizzastein?

Der Preis von Pizzasteinen kann genau wie die Art und das Material von Pizzasteinen variieren. Beginnend von unter 10 Euro für einen Pizzastein aus Schamotte kann ein Modell aus glasiertem Cordierit auch über 100 Euro kosten.

Für die gängigen Pizzasteine, egal aus welchem Material sie gefertigt sind, solltest du um die 30 Euro einplanen. Oft gibt es diese Pizzasteine auch als Set mit einer Pizzaschaufel, die dir das Lösen der Pizza vom Pizzastein erleichtert.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 150 Produkte aus der Kategorie Pizzastein untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Wo kann man einen Pizzastein kaufen?

Pizzasteine sind in vielen Einzelhandelsgeschäften sowohl offline als auch online erhältlich. Die häufigsten Shops, die im Internet in Verbindung mit Pizzasteinen besucht werden, sind die folgenden:

  • Amazon
  • Aldi
  • Lidl
  • Karstadt
  • Kaufhof
  • eBay
  • OBI
  • Kaufland
  • IKEA
  • Real

Wie pflegt und reinigt man einen Pizzastein richtig?

Die Pflege und Reinigung von Pizzasteinen ist sehr einfach. Es ist nicht notwendig, si besonders zu reinigen oder zu pflegen, da mögliche Bakterien durch die Hitze und Wärme entfernt werden. Sollten jedoch trotz allem Pizzareste auf dem Stein verbleiben, sind diese einfach mit einem Schaber zu entfernen.

Sobald der Pizzastein abgekühlt ist, kann dieser auch mit einem feuchten Tuch nachträglich abgewischt werden. Der Pizzastein sollte jedoch nicht mit Spül- oder Reinigungsmittel in Kontakt kommen, da der Stein dadurch seine Farbe und seinen Geruch verändern kann.

Die Reinigungsmittel können den Stein verändern und sich im Stein festsetzen. Der Geruch kann sich dann auch auf den Geschmack der Pizza übertragen. Bei der Reinigung und Pflege eines Pizzasteins gilt also die Devise: weniger ist mehr.

Auf eine aufwendige Reinigung sollte beim Pizzastein lieber verzichtet werden. Inwieweit das Gerät gereinigt werden kann, steht in der Regel auch in der Verpackung.

Welche Rezepte gibt es für die Nutzung von Pizzasteinen?

Mit einem Pizzastein lässt sich natürlich hauptsächlich Pizza backen. Sowohl selbstgemachte Pizza als auch Pizzateig wird mit einem Pizzastein knusprig und saftig zugleich.

Aber auch Flammkuchen oder Brot lassen sich super auf einem Pizzastein zubereiten. Selbst Tiefkühlpizza kann mit ein paar Tricks gelingen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass diese erst etwas angetaut werden muss, solange der Pizzastein im Ofen vorgeheizt wird. Danach kann die Tiefkühlpizza auf dem Pizzastein gebacken werden.

Im Vergleich zu selbstgemachter Pizza oder Pizza aus frischem Pizzateig macht ein Pizzastein bei Tiefkühlpizza jedoch kaum einen Unterschied zum herkömmlichen Pizzabacken im Ofen.

Entscheidung: Welche Arten von Pizzasteinen gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Bevor wir uns dem Thema Pizzastein nähern und uns mit den kommerziellen Fakten über Pizzasteine auseinandersetzen, möchten wir im ersten Schritt klären, welche Arten von Pizzastein es gibt und welche die Richtige für dich ist.

Prinzipiell können Pizzasteine hinsichtlich der verwendeten Materialien unterschieden werden. Diese eignen sich mal besser und mal schlechter für das Backen mit dem Pizzastein. Auch die Form und die Dicke des Pizzasteins kann variieren.

Unterschiedliche Materialien eines Pizzasteins ermöglichen verschiedene Nutzungs-und Anwendungsmöglichkeiten.

Welches Material kann ein Pizzastein haben?

Pizzasteine können aus verschiedenen Materialien bestehen. Für welches Material du dich entscheidest, liegt ganz bei dir. Die meisten Pizzasteine bestehen aus:

  • Schamotte
  • Cordierit
  • Speckstein
  • Keramik
  • Granit
  • Marmor

Wir haben dir hier nochmal eine Tabelle mit den wichtigsten Materialien und den wichtigsten Informationen zusammengefasst:

Material Eignung Preis
Schamotte Schamotte ist ein feuerfestes, künstliches Material, welches sich hervorragend zum Pizzabacken eignet. Von 10 bis 20 €
Cordierit Cordierit ist nicht nur perfekt zum Pizzabacken geeignet, sondern auch sehr pflegeleicht. Von 20 bis 100 €
Speckstein Eignet sich ebenfalls gut für Pizzen Von 20 bis 50 €
Keramik Keramik eignet sich auch gut zum Pizzabacken. Es ist auch deutlich leichter, als die anderen Optionen. Von 30 bis 80 €
Granit Granit ist ebenfalls sehr gut zum Pizza und Flammkuchen backen geeignet. Von 30 bis 80 €
Marmor Da Marmor aufgrund der Fasern, sehr brüchig ist, ist dieser Stein nicht gut zum Pizzabacken geeignet. Von 30 bis 50€

Schamotte

Der häufigste Materialtyp bei Pizzasteinen ist die Schamotte. Schamottstein ist ein feuerfestes, künstlich hergestelltes Material, das sich für einen Pizzastein optimal eignet. Der gesteinsähnliche Pizzastein, der hauptsächlich aus Ton besteht, ist im Vergleich zu anderen Materialien preisgünstig, aber auch sehr schwer.

Cordierit

Auch Cordierit ist ein sehr häufig verwendetes Material für Pizzasteine. Es ist besonders leicht zu reinigen und zu pflegen. Das Gestein eignet sich sowohl für den Backofen als auch für den Grill, um die perfekte Pizza zu backen.

Der Grund dafür ist, dass Cordierit sehr hitze- und feuerbeständig ist und damit auch den hohen Temperaturschwankungen eines Grills standhält. Zusätzlich kann glasierter Cordierit Stein gut zum Brotbacken verwendet werden.

Speckstein

Auch Speckstein ist ein Material, aus dem Pizzasteine hergestellt werden können. Es hat seinen Namen der glänzenden Oberfläche zu verdanken, die wie Speck schimmert.

Obwohl bei der Verarbeitung von Speckstein Asbest freigesetzt werden kann, ist er als Material für Pizzasteine unbedenklich. Dabei ist anzumerken, dass Speckstein sich, genau wie Cordierit und Schamotte, gut für Pizzasteine eignet.

Keramik

Das sehr gerne für Alltagsgegenstände wie Vasen verwendete Keramik eignet sich auch zum Pizzabacken. Ein solcher Pizzastein ist preisgünstig und leichter als anderes Material für Pizzasteine.

Granit

Auch Granit ist ein handelsübliches Material für Pizzasteine. Es eignet sich durch seine Eigenschaften ebenfalls sehr gut für das Backen von Pizza oder auch für Flammkuchen.

Marmor

Pizzastein aus Marmor ist nicht besonders zu empfehlen. Der Marmorstein ist für das Pizzabacken nicht geeignet, da das Gestein zu glatt ist und das Material im Ofen leicht reißen kann. Es empfiehlt sich, auf ein anderes Material für Pizzasteine zurückzugreifen.

Eine Pizza kann nach Belieben belegt werden. So sollte ein jeder auf seinen Geschmack kommen.

Welche Arten von Pizzastein gibt es?

Pizzastein gibt es in vielen verschiedenen Formen und Größen. Ob nun ein Pizzastein eckig oder rund sein soll, entscheidest du als Käufer selbst. Hierbei gibt es kein Richtig oder Falsch. Je nachdem, für welchen Zweck der Pizzastein verwendet werden soll, ist ein eckiger oder eben ein runder Pizzastein besser geeignet.

Ein eckiger Pizzastein hat den Vorteil, dass dieser für Backöfen und Herde besser geeignet ist und je nach Größe mehrere Pizzen Platz auf dem Grillstein haben. Ein runder Pizzastein hingegen ist für einen Kugelgrill besonders praktisch.

Auch die Dicke kann bei Pizzasteinen variieren. Dabei gilt die Faustregel: Je dicker ein Pizzastein, desto länger kann er Wärme speichern. Die gängigen Pizzasteine sind zwischen 1,5 und 3 cm hoch. Diese Dicke sollte für den alltäglichen Gebrauch ausreichend sein.

Ob rund, eckig, dicker oder dünner, ob für den Grill oder den Ofen – wichtig ist, dass du den zukünftigen Platz für deinen Pizzastein genau ausmisst und danach die Größe und Dicke des Steins auswählst.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Pizzasteine vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir näher erläutern, anhand welcher Kriterien du dich für einen Pizzastein entscheiden solltest. Diese sind:

  • Material
  • Maße
  • Gewicht
  • Erwärmungsdauer
  • geeignete Gerätschaften
  • Zubehör

Material

Wie schon im Entscheidungsblock veranschaulicht, unterscheiden sich Pizzasteine hauptsächlich in ihrer Form und vor allem in ihrem Material. Die meisten herkömmlichen Pizzasteine sind aus Cordierit und Schamottstein hergestellt. Es ist besonders feuer- und hitzebeständig und hält hohen Temperaturschwankungen stand.

Die Wärmespeicherung des Materials macht den Pizzaboden sehr kross und die grobporige Oberfläche sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit gut aufgesogen und der Pizzabelag nicht zu labbrig wird. Manche Modelle haben zusätzlich zum Pizzastein ein Gestell aus Metall am Rand des Pizzasteins, um diesen noch besser positionieren zu können.

Maße

Auch die Maße eines Pizzasteins können sehr unterschiedlich ausfallen. Wichtig ist hierbei nur, dass du vorher deinen Backofen oder Grill, je nachdem wo dein zukünftiger Pizzastein zum Einsatz kommt, genau ausmisst, sodass der Pizzastein auch genau in das Gerät hineinpasst. Ob rechteckig oder rund – die Größe bzw. die Maße deines zukünftigen Pizzasteins bestimmst du.

Die meisten runden Pizzasteine verfügen über einen Durchmesser von ca. 25 bis 30 cm. Die meisten eckigen Pizzasteine haben ähnliche Maße mit einer Länge um die 30 cm und einer Breite von 20 cm. Auch die Dicke bzw. Höhe von Pizzasteinen kann variieren.

Auch hier darfst du als Käufer frei entscheiden. Hierbei ist nur wichtig zu beachten, dass der Pizzastein umso länger für das Aufheizen und Abgeben der Wärme braucht, je dicker bzw. höher er ist.

Nicht nur unterschiedliche Maße, sondern auch entsprechend andere Formen stehen zur Auswahl.

Gewicht

Je nach Material und Größe des Pizzasteins fällt natürlich auch das Gewicht unterschiedlich aus. Die meisten Pizzasteine wiegen ca. 2 bis 10 kg. Ob ein Pizzastein schwerer oder leichter ist, sollte jedoch keine Auswirkungen auf seine Qualität haben.

Erwärmungsdauer

Im Durchschnitt braucht ein Pizzastein 20 bis 30 Minuten, um sich zu erhitzen. Diese Aufwärmzeit variiert jedoch von Modell zu Modell. Je dicker ein Pizzastein, desto länger braucht er, um die optimale Temperatur zu erreichen.

Schamottensteindicke Aufheizzeit bei 250 – 300 °C
1,5 – 3 cm ca. 25 – 40 Min.
3 – 4 cm ca. 40 – 50 Min.
4 – 5 cm ca. 50 – 60 Min.

Nach der Aufwärmzeit ist der Pizzastein bereit und die Pizza darf auf den Stein gelegt werden. Sobald der Pizzastein die gewünschte Temperatur erreicht hat, braucht die Pizza auf dem Stein nur noch ein paar Minuten. Die Wärmespeicherung des Pizzasteins ermöglicht eine perfekt gebackene Pizza innerhalb weniger Minuten.

Geeignete Gerätschaften

Pizzasteine können sich für den Grill oder für den hauseigenen Backofen eignen. Runde Modelle beispielsweise passen sehr gut in den Grill, vor allem in sogenannte Kugelgrills. Rechteckige Pizzasteine hingegen sind ideal für den Backofen.

Beim Kauf eines Pizzasteins solltest du darauf achten, dass der Stein auch in deinen Backofen passt. Dafür eignet sich natürlich ein eckiger Stein am besten, letztendlich ist es aber dir überlassen.

Zu beachten ist trotzdem, dass manche Pizzasteine sowohl für den Backofen als auch für den Grill geeignet und entsprechend gekennzeichnet sind. Einige Hersteller wie beispielsweise die Grillmarke Weber kreieren sogar eigene Pizzasteine passend zu ihren Produkten.

Zubehör

Viele Pizzasteine werden mit Zubehör geliefert. Einige Hersteller legen noch eine passende Holzschaufel bzw. Pizzaschaufel bei. Diese ist sehr praktisch, um die Pizza, das Brot oder auch den Flammkuchen vom Pizzastein zu lösen.

Wird eine Pizzaschaufel mitgeliefert, ist sie auch in den Kosten für den Pizzastein eingeschlossen. Ein Pizzastein als Set mit einer passenden Schaufel zu kaufen, erleichtert dir auf jeden Fall einiges.

Weiteres Zubehör für Pizzasteine können beispielsweise Rezepte sein oder Tipps, was alles mit einem Pizzastein möglich ist. Manche Hersteller liefern sogar passendes Pizzamehl mit. Praktischerweise wird dem Pizzastein auch häufig eine Bedienungsanleitung beigelegt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Pizzastein

Die Geschichte von Pizzastein

Seit den 1950er-Jahren gibt es italienische Pizzerien und Restaurants in Deutschland. Seitdem kommen wir in den Genuss italienischer Pizza. Doch damals war der Genuss von Pizza noch nicht zu Hause möglich.

Erst die Entwicklung der Tiefkühlpizza schaffte die Möglichkeit, leckere Pizza schnell, einfach und kostengünstig in den eigenen vier Wänden zubereiten zu können. Vorbei war die Zeit, nur im Restaurant Pizza essen zu können.

Trotzdem schmeckt Tiefkühlpizza natürlich nicht wie beim Lieblingsitaliener. Doch seit den 1990er-Jahren haben wir dank des Pizzasteins die Möglichkeit, selbst leckere Pizza zu backen .

In den letzten Jahren hat sich die Auswahl und die Qualität von Pizzasteinen ständig vergrößert und verbessert, sodass Pizzasteine in vielen Märkten und Einzelhandelsgeschäften zu erwerben sind. Zudem besteht die Möglichkeit, Pizzasteine bequem in Onlineshops zu kaufen.

In einem echten Steinofen gebacken schmeckt die Pizza einfach am besten. Wer keinen hat sollte sich unbedingt einen Pizzastein zulegen. (Foto: tcameliastoian / pixabay.com)

Wie kann man einen Pizzastein selber herstellen?

Für den Do-it-yourself-Handwerker gibt es natürlich die Möglichkeit, einen Pizzastein selbst herzustellen. In vielen verschiedenen Foren findest du dafür Anleitungen. Einfacher ist es jedoch, einen Pizzastein zu kaufen (siehe „Wo kann man einen Pizzastein kaufen?“). Dies spart Geld, Zeit und Energie.

Gibt es Alternativen zum Pizzastein?

Hauptsächlich gibt es drei Alternativen zum Pizzastein.

  • Pizzamaker
  • Mini-Steinofen
  • Pizzaofen

Pizzamaker

Der Pizzamaker eignet sich im Vergleich zum Pizzastein besser für das Backen von Tiefkühlpizza.

Ein Pizzamaker ist optisch ähnlich zu einem Sandwichmaker, eignet sich aber durch das geringe Hitzevolumen und den geringen Stromverbrauch besser für Tiefkühlpizza als für frische Pizza. Eine Pizza wie beim Lieblingsitaliener zubereitet im Steinofen gelingt jedoch mit dem Pizzamaker nicht. Hier kommt der Pizzamaker nicht an den Pizzastein ran.

Pizzaofen

Auch Pizzaöfen – kleine Öfen, die sehr gut in Singleküchen passen – sind mehr für andere Speisen geeignet als für das Backen einer perfekten Pizza. Sie können zwar wie andere Öfen Tiefkühlpizza backen, aber den Pizzastein für die perfekte italienische Pizza nicht ersetzen.

Mini-Steinofen

Der Mini-Steinofen ist für das Backen der perfekten italienischen Pizza zu Hause eine echte Alternative zum Pizzastein.

Es handelt sich um einen Ofen, der jedoch so klein ist, dass die Pizza nicht zu groß sein darf, um in den Ofen zu passen. Geschmacklich und qualitativ kann die Pizza aus dem Mini-Steinofen zwar mit dem Pizzastein mithalten, jedoch ist eine Anschaffung eines Pizzasteins sehr viel leichter und günstiger und spart Platz.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikihow.com/Pizza-auf-einem-Pizzastein-backen

[2] https://www.rewe.de/grillen/pizzastein/

[3] https://www.brigitte.de/rezepte/aus-dem-ofen–pizza-mal-anders—kreative-rezepte-10621156.html

Bildquelle: Pixabay.com / igorovsyannykov

Warum kannst du mir vertrauen?

Saskia hat durch ihre Oma schon früh ihre Leidenschaft für das Kochen entdeckt. Sie hat Gesundheitsmanagement studiert und bietet Kurse für gesundes Kochen in Krankenhäusern und für Großküchen an. In ihrer Freizeit hält sie gerne kleine Dinnerpartys bei denen sie Mehrgang-Menüs auf den Tisch zaubert.