Zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2020

Unsere Vorgehensweise

48Analysierte Produkte

42Stunden investiert

61Studien recherchiert

135Kommentare gesammelt

Wenn du gerne in der Küche stehst und Gerichte für dich, deine Familie oder Freunde zubereitest, ist es wichtig, alle nötigen Utensilien in der Küche zu haben. Dazu zählen besonders Töpfe und Pfannen. Doch welche Pfannenarten gibt es eigentlich und für welche Gerichte eignen sie sich? Wie viele Pfannen solltest du in deiner Küche haben und was wird das alles kosten?

All dies und mehr beantworten wir dir in unserem Pfannen Test 2020. Hier findest du alle wichtigen Informationen zu Pfannen. Wir verraten dir alle Vor- und Nachteile zu Pfannen aus Aluminium bzw. Stahl und deren verschiedener Beschichtungen, Edelstahlpfannen und Pfannen aus Eisen. Natürlich findest du auch zu jeder Pfannenart unsere Top-Favoriten.

Des Weiteren findest du in unserem Artikel weitere Informationen, die dir helfen sollen, die für dich richtige Pfanne zu finden. Dazu gehören bestimmte Kaufkriterien, wie zum Beispiel Material, Größe, Gewicht und Induktionstauglichkeit.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Pfanne sollte immer auf den Koch und den Herd abgestimmt sein. Deshalb solltest du dein Kochwerkzeug immer anhand deiner konkreten Bedürfnisse und Kochgewohnheiten wählen.
  • Je nach Vorliebe kannst du dich für eine beschichtete oder unbeschichtete Pfanne entscheiden. Davon abgesehen spielen auch die Größe und das Gewicht eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung.
  • Beschichtete Pfannen werden üblicherweise aus Aluminium oder Stahl gefertigt, während unbeschichtete Pfannen aus Edelstahl, Eisen oder Kupfer hergestellt werden.

Pfanne Test: Favoriten der Redaktion

Die beste induktionsgeeignete Pfanne

Die Talent Pro E44006 von Tefal ist eine schadstofffreie und induktionstaugliche Alternative zu anderen PTFE-Pfannen. Kleine Innovationen, wie der Thermo-Spot und die titanverstärkte Beschichtung, machen sie zu einer guten Alltagspfanne.

Das Hauptmaterial in der Talent Pro Reihe von Tefal ist zwar Aluminium, in jedem Boden ist aber eine Edelstahlplatte eingearbeitet. Damit ist die Talent Pro E44006 für alle Herdarten inklusive Induktion geeignet.

Die beste Pfanne aus Eisenstahl


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (20.09.20, 03:14 Uhr), Sonstige Shops (10.09.20, 18:31 Uhr)

Aus der Reihe Mineral B Element ist die Bratpfanne mit 18 cm Durchmesser ebenso wie ihre kleineren Modelle preislich und vom Design in der oberen Klasse.

Die De Buyer ist reine Eisenpfanne. Du kannst sie auf allen Herdarten inklusive Induktion einsetzen. Die Hitzeverteilung ist wie bei allen Eisenpfannen zwar eher langsam dafür gleichmäßig.

Der Eisenstahl dieser Pfanne ist kein Gusseisen, sondern ohne Schmiedespuren glatt ausgearbeitet. Sie hat eine klassische Lyoneser Form und hebt sich dadurch mit Eleganz von anderen Eisenpfannen ab. Die Materialdicke der massiven Eisenwände und des Eisenbodens sind aber vergleichbar.

Die beste Pfanne mit Hakenstiel


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (19.09.20, 17:42 Uhr), Sonstige Shops (10.09.20, 18:27 Uhr)

Dieses Pfannenmodell von Turk ist besonders leicht und etwas kleiner, als die Standardpfannen. Sie ist bestens geeignet für Beginner und erzielt tolle Bratergebnisse.

Für wen das Gewicht immer das Ausschlusskriterium zum Kauf einer Eisenpfanne war, der hat hier die perfekte Pfanne gefunden: sie ist leicht und hat dennoch alle Eigenschaften, die eine eiserne Pfanne mit sich bringt.

Die Pfanne ist ein eher kleineres Modell, mit 24 cm Durchmesser am Pfannenrand. Der Boden der Pfanne wurde mit 17 cm gemessen. Mit dieser Pfannengröße lassen sich problemlos Gerichte für eine oder zwei Personen machen.

Die beste Pfanne mit Riffelboden

GRÄWE bietet gute schmiedeeiserne Pfannen in großer Auswahl. Wie bei ähnlichen Pfannen ist es nicht so sehr die Pfanne selbst, sondern eine gut gepflegte Patina, die sie zu etwas besonderem macht. Als reine Eisenpfanne ist auch das robuste Modell von GRÄWE induktionsfähig und an Boden und Wänden massiv.

Die gleichmäßigen Wände und der Boden erwärmen sich vergleichsweise langsam, halten dafür aber die Hitze auch sehr gut. Aus massiven Eisen gewalzt und geformt ist diese Pfanne im kalten Zustand gegen Stöße und Stürze relativ tolerant.

Die beste Pfanne aus Edelstahl


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (20.09.20, 03:14 Uhr), Sonstige Shops (10.09.20, 18:31 Uhr)

Die Stielpfanne, die WMF hier anbietet, ist ohne Beschichtung und aus poliertem Edelstahl leicht zu reinigen und hoch erhitzbar. Speisen braten schnell an. Für scharfes Anbraten, kombinierte Zubereitung auf Herd und Ofen und für Soßen eine gute Ergänzung.

Diese Pfanne besteht der Cromagan Edelstahl und ist voll induktionstauglich. Sie hat dank TransTherm-Boden eine gleichmäßige Wärmeverteilung und speichert die Hitze gut.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Pfanne kaufst

In unserem Ratgeber gehen wir auf die wichtigsten Fragen zur Pfanne ein. Hier erfährst du, welche Pfannen es gibt und wofür sie sich eignen, was Pfannen ausmacht, und auch, wo du sie kaufen kannst.

Was zeichnet eine gute Pfanne aus?

Eine Pfanne gehört zu der Grundausstattung einer jeden Küche. Sie ist ein sehr vielfältig einsetzbares Instrument, das bei vielen Rezepten eine wichtige Rolle spielt. Ob anbraten, schmoren, dünsten, eine Pfanne ist ein zuverlässiger Helfer.

Eine gute Pfanne zeichnet sich durch mehrere Faktoren aus. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Passende Art und Größe für den Herd
  • Angenehmes Gewicht und bequeme Handhabung
  • Gute Beschichtung bzw. hohe Qualität der Vearbeitung
  • Langlebigkeit und einfache Reinigung

Was eine “perfekte Pfanne ist” – darüber lässt sich streiten. Der Eine bevorzugt schwere Gusseisenpfannen, der Andere hingegen leichtere Alu-Teflonpfannen. Größe, Verarbeitung, Material ist Geschmackssache.

Eine gute Pfanne ist zum Großteil an deine individuellen Wünsche gebunden. Somit passt eine gute Pfanne zu dir und deiner Küche.

Die Pfanne ist ein wichtiges Element einer jeden Küche. (Bildquelle: pixabay.com / ponce_photography)

Welche Pfanne für welchen Herd?

Abgesehen von Induktionsherden, funktionieren auf allen üblichen Herdtypen alle Pfannen. Einige Feinheiten solltest trotzdem beachten.

Auf Ceran- oder Elektroheizfeldern können alle Pfannentypen eingesetzt werden. Die Vorteile von Kupferpfannen kannst du aber auf ihnen nicht nutzen, da sie zu träge auf Temperaturänderungen reagieren.

Gasherde sind die Allrounder. Edelstahlpfannen mit oder ohne Beschichtung neigen auf ihnen aber dazu direkt über der Flamme deutlich schneller und damit ungleichmäßig zu heiß zu werden. Hierbei ist jedoch zu bemerken, dass dies nur für sehr einfache und dünne Edelstahlpfannen gilt.

  • Ceran- oder Elektroheizfelder: Hier kannst du eigentlich alle Pfannen einsetzen.
  • Gasherde: Bei diesen Herden solltest du eventuell auf Edelstahlpfannen verzichten, da diese sehr schnell und damit unregelmäßig heiß werden. Dies gilt jedoch nur für dünne Edelstahlpfannen.
  • Induktionsherde: Diese Herde funktionieren nur gut bei Pfannen aus ferromagnetischen Materialien, wie Eisen oder auch Stahl. Man kann Pfannen aus Aluminium oder Kupfer auch ferromagnetisch machen, durch spezielle Metallschichten.

Induktionsherde haben viele Vorteile, funktionieren aber nur bei Pfannen und Töpfen aus ferromagnetischen Materialien.

Um Pfannen aus Aluminium oder Kupfer trotzdem induktionsgeeignet zu machen, werden manche Modelle mit zusätzlichen ferromagnetischen Metallschichten versehen. Ferner gibt es Mehrschicht-Edelstahlpfannen, die aus bis zu sieben verschiedenen Legierungen bestehen.

Ob eine Pfanne zum Herd passt hängt von ihrer Größe und dem Material ab. Besonders bei Induktionsherden sollte Acht gegeben werden. (Bildquelle: pixabay.com / StockSnap)

Innen wird meist ein rostfreier Edelstahl und innen meist Aluminium als guter Wärmeleiter und außen dann wiederum ein induktionsgeeigneter Stahl verwendet. Oft wird auch zur besseren Optik auf das Mehrschichtpfannen und Töpfe hauchdünn Kupfer galvanisch aufgetragen.

Hierbei hat die „Kupferfarbe“ aber keine Funktion sondern soll nur eine optische Aufwertung sein, im Gegensatz zu richtigem Kupferkochgeschirr, wo richtiges Kupferblech verwendet wird.

Bei allen aufliegenden Herdarten ist zu beachten, dass Bodendurchmesser der Pfanne und Größe der Kochplatte für ein optimales Ergebnis zusammenpassen müssen. Ist die Pfanne zu klein, wird Energie verschwendet. Ist die Pfanne zu groß, erhitzt sie sich langsamer und ungleichmäßig.

Achte beim Kauf der Pfanne darauf, dass sie für deinen eigenen Herd zu Hause geeignet ist.

Welche Pfanne für welches Gericht?

Prinzipiell kann man auch ausgefallene Gerichte in jeder Pfanne zubereiten. Wenn du dir das Leben bei besonderen Speisen erleichtern und deine Pfannensammlung vergrößern willst, hast du hier eine kleine Auswahl.

Für viele Gerichte gibt es spezielle Pfannen. Durch besondere Formen oder Materialien gelingen gerade aufwendige Zubereitungsschritte noch besser. Hier findest du einige Gerichte für die es spezielle Pfannen gibt.

Steak

Für Steaks ist scharfes Anbraten in einer hoch erhitzten Pfanne wichtig.

Steakliebhaber schwören daher auf gut eingebrannte Eisenpfannen. In der Form gehen die Meinungen auseinander: Geschmiedete Pfannen sind als Steakpfannen sehr beliebt.

Bei gusseisernen Pfannen kann sowohl die glatte Version oder je nach Geschmack und Optik die mit „Grillrippen“ nehmen. Durch die geringere Auflagefläche ist aber das Garverhalten anders.

Fisch

Das Wichtigste bei der Zubereitung von Fisch in Pfannen ist, das die Fische genug Platz in der Länge haben und nicht ankleben. Daher sind spezielle Fischpfannen oval und beschichtet.

Das erleichtert das Braten wesentlich. Auch hier gibt es Grillböden, die gleichmäßiges Garen aber etwas erschweren.

Paella

Spezielle Paellapfannen, oder Paelleras sind ursprünglich dafür gemacht um über offenem Feuer benutzt zu werden. Sie sind für ihre großen Durchmesser relativ flach und haben zwei gegenüberliegende Griffe.

Schmorgerichte

Schmorpfannen ermöglichen es Speisen nach dem Anbraten im selben Gefäß langsam in Flüssigkeit köchelnd zu garen. Daher haben sie einen höheren Rand und speichern Wärme gut. Ein passender Deckel ist ebenfalls wichtig.

Crêpes

Crêpes-Pfannen sind speziell für Flache Teigspeisen, wie Crêpes oder Pfannkuchen, gemacht. Ihr sehr flacher Rand verhindert ein Garen der Speisen von den Seiten und bietet optimalen Zugriff mit beispielsweise Pfannenwendern.

Eier

Für das perfekte Spiegelei ohne lästiges Verlaufen und Trennen der einzelnen Eier gibt es spezielle Eierpfannen. Egal ob die Pfannenform eckig oder rund ist, in ihr sind eine oder mehrere Vertiefungen in der gewünschten Spiegeleiform.

Mit ihren runden Vertiefungen folgen auch Pfannen für Poffertjes und andere Teigspeisen demselben Prinzip.

Tamagoyaki

Diese japanischen Omlettes werden in Makiyakinabe genannten rechteckigen Spezialpfannen zubereitet. Die Pfannen sind flach und selten breiter als 15 cm. Größere Modelle werden sind vor allem länger.

Wo kann man eine Pfanne kaufen?

Pfannen kriegt man fast überall. Vertrauen ist wichtiger als direkte Nähe. Bratpfannen finden sich in Läden für Küchen- und Kochzubehör,  jedem Kaufhaus, in vielen Katalogen und zahlreichen Online-Shops. Zum Beispiel:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • otto.de
  • real.de
  • pearl.de

Das Angebot ist riesig und die wichtigsten Marken sind fast überall vertreten. Möchtest du etwas Besonderes gibt es aber auch kleinere Läden und Hersteller, die teilweise sogar direkt versenden. In jedem Fall sind Beratung und Service wichtige Entscheidungskriterien.

Wie viel kostet eine Pfanne?

Die Preisspanne ist weit. Zwischen 25 und 80 Euro findest du viele gute Modelle, solange es sich um beschichtete Alu-Pfannen oder Edelstahlpfannen handelt.

Pfannen aus Materialien wie Kupfer und Gusseisen liegen meist deutlich darüber. Ein Kriterium wie teuer eine Pfanne ist liegt oft auch wo diese hergestellt wird.

Pfanne Preisspanne
Eisenpfanne 30 – 120 €
Keramikpfanne 30 – 60 €
Pfanne für Induktionsherd 30 – 50 €
Kupferpfanne 30 – 160 €
Aluminiumpfanne 40 – 80 €

Angebote für einfachste Pfannen findest du schon ab wenigen Euro und nach oben ist bei 1.000 Euro noch lange nicht Schluss. Das vernünftige Preisfeld für Pfannen liegt zwischen 25 und 80 Euro.

Für Haushalte welche keine besonderen Ansprüche bei den Bratergebnissen haben oder die seltener selbst am Herd stehen reichen oft preiswertere Pfannen ab ca. 20 Euro aufwärts.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 240 Produkte aus der Kategorie Pfanne untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Kocht man häufiger und hat höhere Ansprüche an das Ergebnis machen auch größere Investitionen Sinn. Ebenfalls ist dann sinnvoll das man über die Anschaffung von mehrere Pfannentypen nachdenkt, wenn man viele verschiedene Gerichte zubereiten will.

Gusseiserne Pfannen sind aufgrund der größeren Dicke und des Materialverbrauchs meist etwas höher im Preis angesiedelt.

Willst du in Kupferpfannen investieren, dann raten wir bei Preisen unter 100 Euro sehr vorsichtig zu sein, da dies meist nur verkupferte Pfannen sind mit einem Grundkörper aus einem anderen Material, aber eben kein richtiges Kupfer.

Welche Alternativen gibt es zu einer Pfanne?

Eine Pfanne ist etwas, in dem man Speisen anbrät. Das macht theoretisch jedes Gefäß, indem du etwas anbrätst, auch zu einer Art Pfanne.

Eine Alternative zur Pfanne ist der Wok. Dieses hohe, runde Gefäß eignet sich zum schnellen Anbraten bei hohen Temperaturen. Besonders bekannt ist der Wok aus der asiatischen Küche und eignet sich gut für Geflügel und Gemüse.

Auch ein Topf kann als Alternative zur Pfanne fungieren. Besonders bei Eintöpfen oder Soßen, indem die Zutaten nicht nur gebraten, sondern auch gleich geschmort oder gekocht werden, bietet sich der Topf an.

Geht es nicht darum zu Braten sondern zu Garen, werden auch heiße Steine verwendet. Die bekannteste Technik dürfte der sogenannte Pizzastein sein.

Entscheidung: Welche Arten von Pfannen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du schnell herausfinden willst welche Pfanne du für deine Küche brauchst, bist du hier richtig.

Im großen Angebot der Pfannen gibt es verschiedene Formen, Materialien, Techniken und Hersteller. Der wichtigste Unterschied ist dabei das Material. Dabei unterscheidet man:

  • Aluminium/Stahl mit PTFE-Beschichtung
  • Aluminium/Stahl mit Keramik-Beschichtung
  • Edelstahl, unbeschichtet
  • Eisen, geschmiedet oder gegossen
  • Kupfer

Jedes Material und jede Herstellung hat spezielle Eigenschaften mit Vorteilen und Nachteilen.

Es gibt keine echte “Superpfanne für Alles”. Wichtig ist, dass du dir überlegst wie du die Pfanne nutzen möchtest und wo du deine Vorlieben hast. Dinge wie Aufheizzeit, Temperaturverteilung am Boden und Wärmespeicherung beeinflussen das Bratergebnis.

Beschichtungen vereinfachen die Handhabung und beeinflussen die Pflege. Um dir zu helfen die richtigen Bratpfannen für deine Bedürfnisse zu finden, stellen wir deshalb die verschiedenen Materialien kurz vor.

Was zeichnet Pfannen mit PTFE-Beschichtung aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

“Teflonpfannen”, also Bratpfannen aus Aluguss mit PTFE-Beschichtung sind vielseitig, leicht, gut wärmeleitend und günstig. Je nach Beschichtung sind sie aber anfällig für Kratzer. Überhitzen kann die Pfanne beschädigen und giftige Dämpfe freisetzen.

Die meisten verkauften Pfannen sind heute aus Aluminium gegossen und haben eine Antihaftbeschichtung. Fast alle günstigen Pfannen auf dem Markt sind mit “Teflon”, also Poly­tetrafluore­thylen (PTFE) beschichtet.

Die größten Vorteile von Aluminium sind sein geringes Gewicht, seine geringe Aufheizzeit und günstige Preise. Allerdings ist Aluminium nicht magnetisierbar, also auch nicht induktionsgeeignet. Manche Bratpfannen verfügen deshalb über eine Stahl- oder Kupferplatte im Boden.

Das gleicht die Nachteile aus, erhöht aber auch merklich das Gewicht. Edelstahlpfannen sind schwerer, weniger kostengünstig und leiten Wärme schlechter als Aluminium, dafür robuster und induktionsgeeignet.

Vorteile
  • Preisgünstig
  • Leicht
  • Speisen backen nicht an
  • Grundsätzlich spülmaschinengeeignet
Nachteile
  • Begrenzte Lebensdauer
  • Anfällig für Kratzer
  • Überhitzungsgefahr
  • Nur manche Modelle induktionsgeeignet

Durch die Beschichtung mit PTFE sind Pfannen leicht zu reinigen und Speisen backen nicht an. Allerdings ist PTFE sehr weich und kratzeranfällig.

Solange keine tiefen Kratzer auftreten, sind diese Pfannen grundsätzlich spülmaschinenfest. Häufiges Reinigen in der Maschine kann die Pfanne zusätzlich beanspruchen und die Lebensdauer verringern.

Bei manchen Modellen ist die Beschichtung mit Keramikpartikeln oder mit einer Titan-Zwischenschicht verstärkt und damit robuster. Trotzdem ist die Lebensdauer beschichteter Alupfannen generell beschränkt.

Alle Beschichtungen, die nicht PTFE-frei sind, bleiben außerdem hitzeanfällig. Ab ca. 230-260°C kann die Beschichtung sich verfärben und teilweise langsam abzublättern.

Kratzer beschleunigen diesen Effekt. Lose Beschichtungspartikel zu essen ist zwar unbedenklich, aber bei starkem Überhitzen treten giftige Dämpfe aus.

Das Bundesamt für Risikobewertung warnt vor leerem Erhitzen, weil dann die kritische Temperatur von 360°C schnell erreicht werden kann. Da ab ca. 270°C Öle rauchen und Speisen verbrannt riechen, wird diese Grenze beim eigentlichen Braten normalerweise nicht erreicht.

Wenn du Kratzer und Überhitzen vermeidest, sind PTFE-beschichtete Bratpfannen eine gute Wahl als einfache Haushaltspfanne.

Was zeichnet Pfannen mit Keramik-Beschichtung aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

“Keramikpfannen” sind Bratpfannen aus Aluminium oder Stahl mit einer PTFE-freien keramischen Antihaftbeschichtung. Sie sind vielseitig, robust und kratzfest, durch Überhitzen der Bratfette kann die Antihaftwirkung aber schnell leiden.

Bratpfannen mit keramischen Beschichtungen auf Basis von Siliziumdioxid sind häufig aus Aluminium mit Schichtboden oder Edelstahl.

Die im Vergleich zu Aluminium geringere Wärmeleitung von Edelstahl und die fehlende Induktionseignung von Aluminium werden oft durch Schichten weiterer Materialien im Boden ausgeglichen.

Generell sind keramikbeschichtete Bratpfannen in einem etwas höheren Preissegment als PTFE-beschichtete Pfannen.

Vorteile
  • Kratz- und hitzefeste Beschichtung
  • Speisen backen nicht an
  • Grundsätzlich spülmaschinengeeignet
Nachteile
  • Begrenzte Lebensdauer
  • Abnehmende Antihaft-Wirkung
  • Manche Modelle nicht induktionsgeeignet

PTFE-freie Keramikbeschichtungen haben den großen Vorteil mechanisch und thermisch robuster zu sein. Es sind auch Beschichtungen mit Marmor- oder Granitpartikeln auf dem Markt, die noch widerstandsfähiger sind.

Natürlich kann es auch hier bei direktem Druck zu Beschädigungen kommen, zum Beispiel durch unvorsichtiges Schneiden in der Pfanne. Metallene Küchenhelfer kannst du nutzen. Zur Sicherheit solltest du dabei aber die Hinweise des Herstellers beachten.

Je nach Beschichtung vertragen diese Pfannen sogar Temperaturen weit über 400°C und sind damit auch für scharfes Anbraten geeignet.

Durch Mikrorisse in der Beschichtung aufgrund zu abrupten Erhitzens und Rückstände verharzender Bratöle kann die Antihaft-Wirkung schnell nachlassen.

Um das möglichst lange zu vermeiden solltest du einige Hinweise beachten (Du findest sie auf dieser Seite unter Trivia). Die Herstellung dieser Beschichtungen ist im Vergleich zu PTFE-Beschichtungen außerdem mit weniger Umweltbelastung verbunden.

Wenn du die Risiken einer PTFE-Pfanne nicht eingehen und eine pflegeleichte Pfanne zum scharf Anbraten willst, ist eine keramikbeschichtete Pfanne eine gute Wahl.

Was zeichnet unbeschichtete Bratpfannen aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Edelstahlpfannen ohne Beschichtung sind robust, haltbar und spülmaschinenfest. Anhaftungen beim Braten lassen sich allerdings auch mit Übung oder viel Fett, beziehungsweise Öl nur schwer vermeiden.

Bratpfannen aus unbeschichtetem Edelstahl speichern Wärme besser als Pfannen aus Aluminium und sind induktionsgeeignet. Durch Böden mit Kupfer- oder Aluminiumkern oder einem Mehrschichtaufbau, wird auch die langsamere Aufheizzeit von Edelstahl herabgesetzt.

Für die Haltbarkeit und Sicherheit der Stahlpfannen gibt es keine besonderen Vorgaben. Sie vertragen hohe Temperaturen, mechanische Beanspruchung und alle üblichen Reinigungsmittel. Viele Kochtöpfe sind daher heute ebenfalls aus Edelstahl.

Beim Erhitzen und im Kontakt mit sauren Speisen können zwar geringe Mengen Nickel austreten, relevant ist das allerdings nur für Nickelallergiker.

Vorteile
  • Robust
  • Pflegeleicht
  • Induktionsgeeignet
Nachteile
  • Für optimales Ergebnis mehr Fett oder Öl nötig
  • Anhaften der Speisen beim Anbraten
  • Für Nickelallergiker ungeeignet

Im Gegensatz zu beschichteten Pfannen ist es bei unbeschichteten Edelstahlpfannen ganz normal, dass Bratgut am Pfannenboden anhaftet.

Für scharfes Anbraten von Fleisch gilt: Das klebende Fleisch erst wenden, wenn es sich von alleine wieder gelöst hat. Häufigere Wenden ist unnötig und beschädigt das Bratgut.

Generell brauchst du im Umgang mit Edelstahlpfannen mehr Fett oder Öl zum Braten der meisten Speisen. Für fettarme Ernährung sind sie deshalb weniger geeignet.

Mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl bleibt auch in Edelstahlpfannen nur wenig kleben. Und sollte doch mal etwas anbrennen, dann ist es kein Drama: Der größte Vorteil dieser Pfannen ist, dass man sie gut sauber schrubben kann.

Auch wenn die Handhabung beim Anbraten weniger komfortabel als bei beschichteten Pfannen ist: Eine unbeschichtete Bratpfanne aus Edelstahl überzeugt mit pflegeleichter Robustheit, an der man lange Freude hat.

Was zeichnet geschmiedene oder gegossene Eisenpfannen aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Pfannen aus Gusseisen und geschmiedetem Eisen liefern Brat- und Schmorergebnisse, die von Profis und Liebhabern sehr geschätzt werden. Sie sind haltbar und vielseitig, benötigen für optimale Ergebnisse aber umsichtige Pflege.

Eisen nimmt Wärme gut auf und speichert sie je nach Dicke hervorragend. Das ermöglicht sowohl scharfes Anbraten, als auch langsames Schmoren. Bratpfannen aus Eisen sind für jede Art Herd, inklusive Induktion, geeignet und mit entsprechenden Griffen auch ofenfest.

Pfannen aus Gusseisen kann man praktisch nicht überhitzen und die Pfanne an sich ist sehr robust. Dafür sind sie merklich schwerer als Bratpfannen aus anderen Materialien.

Geschmiedete Eisen-Pfannen können sich bei zu viel Hitze wölben und verziehen. Dafür sind geschmiedete Eisenpfannen deutlich leichter. Gusseiserne Pfannen werden anders hergestellt als schmiedeeiserne Modelle.

Sie haben daher auch unterschiedliche Stärken: Die schweren dicken Pfannen aus Gusseisen brauchen länger zum Aufheizen, halten dafür aber auch lange ein einheitliche Temperatur.

Viele hochwertige Grill- und Schmorpfannen sind aus Gusseisen. Geschmiedete Pfannen reagieren schneller auf Änderungen der Herdtemperatur. Sie ermöglichen deshalb eine flexible Handhabung auf mehreren Platten oder Zonen.

Vorteile
  • Haltbar und robust
  • Natürliche Beschichtung durch Einbrennen und Nutzen
  • Induktionsgeeignet
Nachteile
  • Schwer
  • Aufwendige Pflege

Durch Einbrennen erhalten eiserne Pfannen eine natürliche Beschichtung, die das Material schützt und Ankleben von Speisen reduziert. Diese hundertprozentig natürliche Schutzschicht erneuert und verbessert sich im Idealfall bei jedem Bratdurchgang. Außerdem begünstigt sie das Entstehen schmackhafter Röstaromen.

Die Patina wird allerdings durch Fettlöser entfernt und die Pfanne selbst ist ohne ihre dunkle Patina rostanfällig. Deswegen dürfen alle Eisenpfannen nicht in die Spülmaschine oder mit Spülmittel abgewaschen werden.

Im Gegensatz zu PTFE- und Keramikbeschichtungen kann man eine gestörte oder abgewaschene Einbrenn-Beschichtung problemlos selbst wiederherstellen.

Eine haltbare Schutzschicht haben Gusseisenpfannen. Emaille ist ein glasartiger Überzug, der auf Silizium basiert. Sie schützt Eisenpfannen vor Korrosion, erleichtert die Pflege und bietet eine gewisse Anti-Haft-Wirkung.

Durch Stöße und mechanische Beanspruchung kann diese Schicht aber Schaden nehmen und bietet weder die Pflegevorteile moderner Beschichtungen noch die Brateigenschaften eingebrannter Eisenpfannen.

Wenn du den Aufwand für Einbrennen und Pflege nicht scheust, dann bieten eiserne Pfannen vielfältige Möglichkeiten für ein unvergleichliches und ursprüngliches Braterlebnis.

Was zeichnet Kupferpfannen aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Pfannen aus Kupfer ermöglichen es punktgenau und fein abgestimmt zu braten: Jede Änderung am Herd wird sofort an das Bratgut weitergegeben. Dieser Vorteil ist aber nur auf Gas- und Induktionsherden nutzbar und mit hohen Kaufpreisen verbunden.

Von allen Pfannenmaterialien hat Kupfer die beste Hitzeübertragung: Nur Silber leitet Wärme besser. Deswegen sind Kupferpfannen vor allem aus der gehobenen französischen Küche bekannt.

Auf Profiherden mit mehreren Zonen aber auch einfachen Gasherden können  mit ihnen anspruchsvollste Speisen auf den Punkt gegart werden.

Die leichte Pfanne gibt Temperaturänderungen sehr schnell und gleichmäßig weiter. Dieser Vorteil bringt aber auf den schon im Heizelement langsam auf Änderungen reagierenden Ceran- und Elektroherden keinen Mehrwert.

Obwohl Kupfer selbst nicht auf Induktion reagiert, sind einige angebotene Kupferpfannen durch einen ferromagnetischen Boden inzwischen auch induktionsgeeignet. Dadurch erhöht sich aber auch ihr Gewicht.

Vorteile
  • Braten und Garen auf den Punkt
  • Leicht
  • Haltbar
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Regelmäßige Politur nötig um edle Optik zu erhalten
  • Keine Bratvorteile auf Herden mit Elektro- und Ceranfeldern

Der Kupferpreis ist vergleichsweise hoch und schwankend. Daher sind Kupferpfannen immer im oberen Preisbereich angesiedelt.

Bei günstigen Angeboten solltest du vorsichtig sein: Verkupferte Mehrschichtpfannen oder Legierungen haben nicht die Vorteile aber alle Nachteile einer echten Kupferpfanne.

Kupfer ist außerdem relativ weich. Bei mittelmäßiger Verarbeitung oder unsachgemäßen Umgang können sich Pfannen verformen, vor allem durch zu viel Hitze. Gut verarbeitete Bratpfannen halten pfleglich behandelt aber ein Leben lang.

Da Kupfer mit Säuren reagiert, haben so gut wie alle Kupferpfannen innen eine Schicht aus Zinn, Edelstahl oder eine Keramikbeschichtung.

Dabei ist zu beachten, dass Zinnbeschichtungen sich bei Kontakt mit Säuren verfärben können und ab 230°C die Zinnschicht zerstört wird.

Bei den heute überwiegend verwendeten Innenschichten aus Edelstahl und seltener Keramik gelten die Haft und Pflege-Eigenschaften der entsprechenden Materialien.

Die edle Wirkung von Glanz und Farbe neuer Kupferpfannen macht viel vom Reiz dieses ausgefallenen Kochgeschirrs aus. Poliert man die Pfanne aber nicht regelmäßig, bildet sich mit der Zeit auf der Außenseite eine stumpfe, dunklere Patina.

Wenn hoher Preis und Pflegebedarf dich nicht abschrecken, ist eine Kupferpfanne ein Profiwerkzeug für echte Präzisionsarbeit in der Küche.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Pfannen vergleichen und bewerten

Damit du dir richtige Pfanne für dich findest, kannst du auf viele unterschiedliche Faktoren achten. Wenn du dich nicht in den Feinheiten verlieren sondern eine schnelle Entscheidung treffen willst, solltest du die Bedeutung der offensichtlichen Faktoren kennen.

Die Faktoren, die sich am schnellsten und objektivsten überprüfen und vergleichen lassen sind:

  • Material und Beschichtung
  • Größe und Größenangebot
  • Gewicht
  • Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau
  • Spülmaschinentauglichkeit und Pflege
  • Backoffenbeständigkeit und Griff
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Natürlich gibt es noch viele andere Aspekte als diese in den folgenden Absätzen weiter ausgeführten Punkte. Aber sie sind die Wesentlichen um das große Angebot an Bratpfannen zielgerichtet zu vergleichen.

Material und Beschichtung

Das verwendete Material und der Charakter eventueller Beschichtungen bestimmen Nutzung und Verhalten einer Pfanne maßgeblich. Weiter oben haben wir bereits die üblichen Kombinationen vorgestellt.

Chefkoch BlogKochprofi, Blogger

Teflonpfannen sind sehr pflegeleicht und brauchen beim Anbraten nur wenig Fett. Es bleibt selten etwas am Boden haften. Sie eignen sich besonders für Spiegeleier und Pfannkuchen, da diese sich von der Teflonpfanne sehr leicht lösen lassen.

(Quelle:chefkoch.de)

Wenn du dir sicher bist welches Material du für deine Bratpfanne willst, bist du der endgültigen Entscheidung schon einen großen Schritt näher.

Bei Gesprächen im Freundeskreis, beim Blättern in Zeitschriften, beim Blick in Foren und Kommentarspalten im Netz erkennt man recht schnell eine grundsätzliche Aufteilung: Die Anhänger unbeschichteter Pfannen auf der einen Seite, die Freunde beschichteter Pfannen auf der anderen Seite.

Frage dich wofür du die jeweilige Pfanne konkret benutzten willst und lasse dich von den entsprechenden Vorteilen der Materialien und Beschichtungen leiten.

Mache dir aber bewusst, dass du hier keine Grundsatzentscheidung treffen musst, die die andere Seite ausschließt.

Größe und Größenangebot

Eine gute Pfanne hat genau die Größe, die man braucht. Findest du ein gutes Modell ist deshalb auch immer relevant, ob es auch in anderen Größen angeboten wird.

Bei Pfannen wird die Größe als Durchmesser angegeben, der eigentlich bei jedem Hersteller am oberen Rand gemessen wird. In Deutschland folgen die üblichen Größen Schritten von vier Zentimetern.

Dadurch können beispielsweise auch Deckel auf verschiedenen Töpfen und Pfannen genutzt werden. Die klassischen „kleinen Pfannen“ liegen bei 20, die großen bei 28 Zentimetern.

https://www.instagram.com/p/BkiabVig97u/?tagged=pfanne

Passt die Pfanne nicht auf die Herdplatte ist das im einfachsten Fall unhandlich, verschwendet Energie und kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich die Pfanne verzieht. Kaufe deshalb nie ein Pfanne, die nicht zu deinem Herd passt.

Differenzen von wenigen Zentimetern sind natürlich kein Problem und generell gilt: Lieber den Pfannenboden etwas kleiner als die Herdplatte. Ist die Pfanne im Verhältnis zur Platte zu groß, erwärmt sich der Boden ungleichmäßig, was das Braten behindert und die Pfanne verziehen kann.

Dies gilt inbesondere für dünne Pfannen und Pfannen aus geschmiedetem Eisen. Bei Pfannen aus reinem Gusseisen darf die Pfanne auch mal größer sein als die Herdplatte , dann dauert die Hitzeaufnahme allerdings deutlich länger.

Bei Indukionsherde ohne automatische Felderkennung begrenzt sich die Hitze auf die Größe des Magnetfelds der Plattengröße und so wird die Pfanne auch nur in diesen Bereich warm.

Außerdem ist es wenig sinnvoll eine große Pfanne zu erhitzen, nur um ein wenig Speck anzubraten. Für eine Einzelperson sind kleine Pfannen oft ausreichend. Pfannkuchen und andere Teigspeisen brauchen dagegen größere Flächen.

Gewicht

Wie schwer eine Bratpfanne ist, beeinflusst den gesamten Umgang mit ihr. Ob beim Braten, Spülen oder Lagern: Kennst du deine Vorlieben und hast ein Gefühl welches Gewicht dir gut in der Hand liegt, fällt die Auswahl leichter.

Manche Leute mögen es sicherlich auch bei Pfannen “etwas in der Hand“ zu haben. Eine Pfanne die schwerer ist nutzt die Wärmeenergie besser aus, weil sie fester auf der Platte aufliegt. Bei einer zu leichten Pfanne strömt die Hitze auf seitlich vorbei.

Die Preisspanne bei Pfannen ist sehr weit. Gute Pfannen sind aber schon im Bereich von 25-80 Euro erhältlich. (Bildquelle: unsplash.com / Andrew Ridley)

Mit leichteren Pfannen geht das Braten leichter von der Hand. Auch das Handling beim Wenden von Bratgut und beim Anrichten etwas einfacher, allerdings sind die Bratergebnisse von schwereren Pfannen oft deutlich besser.

Schwer ist oft gleichzusetzen mit Qualität, das gilt oft allerdings nicht immer. Pflege und Abwasch kann sich bei schweren Pfannen ebenso anstrengend sein, wie das Einlagern.

Mit leichteren Pfannen geht nicht nur das Braten leichter von der Hand. Auch das Handling beim Wende von Bratgut und beim Anrichten sind einfacher. Pflege und Abwasch kann sich bei schweren Pfannen ebenso anstrengend sein, wie das Einlagern.

Letzteres macht sich beispielsweise dann bemerkbar, wenn du spezielle Halterungen brauchst oder nur in bestimmter Reihenfolge stapeln kannst. Generell sollten große und gewichtige Kochgeräte nicht über Schulterhöhe gelagert werden.

Gusseisenpfannen sind im Vergleich zur Masse immer schwerer als andere Modelle und reine Aluminiumpfannen entsprechend leichter. Als grobe Richtlinie kannst du von 1,2 kg als üblichem Gewicht für Pfannen mit 28 cm Durchmesser ausgehen.

Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau

Wenn du keinen Induktionsherd besitzt, brauchst du keine induktionsfähige Pfanne.

Aber auch unabhängig von der Induktionsfrage ist die Konstruktion des Pfannenbodens gerade bei Aluminium- und Stahlpfannen ein gutes Entscheidungskriterium.

Das Material und der Aufbau des Bodens beeinflussen nicht nur ob eine Pfanne induktionsgeeignet ist, sondern auch wie schnell und gleichmäßig sie sich erhitzt.

Auch wenn man keinen Induktionsherd besitzt, ist es sinnvoll sich über Gestaltung des Bodens einer Pfanne Gedanken zu machen. Zusätze und Schichten im Boden können die Brateigenschaften des Hauptmaterials nochmal verbessern.

Art der Pfanne Induktionsgeeignet
Schmiede- oder Gusseisenpfanne Ja
Edelstahlpfanne Ja, besser mit Kupfer- oder Sandwich-Böden
Aluminiumpfanne Nein, nur mit Chromstahlzusätzen

Bei schmiede- oder gusseisernen Bratpfannen ist der Boden ebenso wie der Rest der Pfanne massives Eisen. Damit sind diese Pfannen automatisch induktionsfähig. Weitere Zusätze sind weder nötig, noch haben sie sich als hilfreich herausgestellt.

Edelstahlpfannen dagegen sind zwar auch an sich induktionsgeeignet. Für eine bessere Hitzeverteilung ist es aber sinnvoll auf Modelle mit Kupfer- oder Sandwich-Böden im Boden zurück zu greifen.

Aluminiumpfannen werden erst durch Chromstahl im Boden induktionsgeeignet. Entsprechende Kerne, Schichten oder Zusätze machen Aluminiumpfannen zwar schwerer, zeigen aber auch das Bestreben des Herstellers sein Produkt zu optimieren.

Spülmaschinentauglichkeit und Pflege

Der Aufwand, den man nach jeder Nutzung in das Säubern und Pflegen einer Pfanne stecken muss, ist ein wesentliches Kauf- und Qualitätskriterium. Zwar sind pflegeintensive Bratpfannen nicht objektiv schlechter, aber auch nicht für jeden geeignet.

Die meisten Pfannen gehören nicht in die Spülmaschine.

Die meisten Pfannen solltest du nicht in der Spülmaschine reinigen, denn es bildet sich meist durch die aggressiven Spülmaschinen-Tabs ein Laugenfilm auf der Pfanne und dadurch wird das Bratverhalten negativ beeinflusst.

Damit ist dieser Aspekt eine gute Entscheidungshilfe für alle Handwaschfeinde: Wenn du nur Pfannen willst, die maschinentauglich sind, dann wird dir die Wahl leicht fallen.

Aber auch wenn du nichts gegen gelegentliches Schrubben hast, hilft es eine  Blick auf unterschiedliche Anforderungen. Willst du deine Pfanne immer schön hell und sauber haben, dann sind beschichtete Pfannen deine Wahl.

Zwar solltest du sehr vorsichtig mit kratzenden und harten Reinigungsmitteln sein, aber solange du verharzende Fette und abruptes Erhitzen meidest, kannst und solltest du diese Pfannen immer gut säubern und entfetten.

Das Gegenstück sind unbeschichtete Eisenpfannen. Sie sind definitiv nicht spülmaschinentauglich und ihre durch Einbrennen entstandene Antihaft-Patina wird durch Fett lösende Spülmittel empfindlich verletzt.

Die Pfanne sollte nach jeder Verwendung gereinigt werden. Wie das a Besten gemacht wird hängt von der Art der Pfanne ab. (Bildquelle: pixabay.com / schaedlich)

Die Pflege ist nicht unbedingt aufwendiger als bei anderen Pfannen, aber ungewohnt. Manchem mag die Vorstellung frisch geölter dunkel eingebrannter Pfannen im Küchenregal weniger gefallen als anderen.

Backofenbeständigkeit und Griff

Die Verarbeitung und Konzeption des Griffs verrät oft viel über die Qualität der nicht direkt bewertbaren Aspekte der eigentlichen Pfanne. Er setzt oft auch die Maximaltemperatur für eine Nutzung im Backofen.

Bratpfannen vertragen meist durchaus höhere Temperaturen, allerdings trifft das nicht unbedingt auf ihren Griff zu.

Für diesen ist deshalb nicht nur relevant, ob er sicheren Halt bietet und gut in der Hand liegt. Wichtig ist auch, ob er beim Braten zu heiß wird, oder beim Nutzen der Pfanne im Ofen Schaden nehmen kann.

Der Begriff Thermoplastik kann hier viel bedeuten. Bei PTFE-beschichteten Pfannen ist dies meist nicht relevant, weil die Beschichtung bereits eine Obergrenze für das sinnvolle Erhitzen setzt. Bei anderen Modellen kann aber der Griff die Haltbarkeit der ganzen Pfanne beeinflussen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Verhältnis von Gezahltem und Gebotenem ist oft schwer absolut zu vergleichen. Im Endeffekt ist es aber das wichtigste Kriterium. Material, Handling und Haltbarkeit bei unterschiedlicher Pflege spielen hier alle mit hinein.

Die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses von Pfannen muss leider immer subjektiv bleiben. Dafür sind Bratpfannen in erster Instanz zu unterschiedlich, innerhalb der unterschiedlichen Gruppen dann aber zu ähnlich.

Trotzdem kann man grundsätzlich aus den Einsatzmöglichkeiten, einigen komfortablen Einzelheiten, dem Pflegeaufwand und der Haltbarkeit ableiten, ob eine Pfanne aus der Nutzersicht ihr Geld wert ist.

Hier soll dabei aber immer beachtet werden, dass manche Nachteile oder Fehler, die Pfannen in Kommentaren und Reklamationen zugeschrieben werden, schlicht auf unsachgemäße Verwendung zurück zu führen sind. Umso wichtiger sind hier klare Hinweise von Seiten der Hersteller.

Für Single-Haushalte eignet sich eine solide Aluminium-Pfanne mit Kunststoffbeschichtung. Für Hobbyköche kommt eher eine Edelstahl-Pfanne mit Keramik-Innenleben in Frage. Liebhaber dagegen sollten zu einem Modell aus Kupfer greifen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Pfanne

Im Folgenden beantworten wir weitere Fragen zur Pfanne, die wohlmöglich noch offen geblieben sind. So kannst du dein Wissen erweitern und weißt, was es bei der Wahl und Verwendung der Pfanne zu beachten gibt.

Wie viele Pfannen braucht man?

Wenn du kein Sammler bist, reichen drei Pfannen unterschiedlicher Größe aus. Eine sollte geeignet für scharfes Anbraten sein. In jeder Küche, in der man braten will, braucht man mindestens eine Bratpfanne.

Wichtiger als das Material ist es zumindest eine kleine und eine größere Pfanne passend zum eigenen Herd zu haben. In den meisten Haushalten sind das zwei antihaft-beschichtete Pfannen.

Eine beschichtete Pfanne kann zwar auch zum scharfen Anbraten verwendet, dann verkürzt sich aber erheblich der Lebensdauer, da durch die hohe Hitze die Beschichtung und insbesondere die Antihaftwiekung leidet.

Wenn du ein etwas anderes Braterlebnis haben willst und auf die Feinheiten des Geschmacks wert legst, dann ist aber ein unbeschichtete Eisenpfanne das Richtige für dich.

foco

Wusstest du, dass es eine Vielzahl von Spezialpfannen gibt?

Je nachdem, wie sehr du dich in die Zubereitung einzelner Gerichte vertiefst, gibt es spezielle Pfannen für zum Beispiel Crêpe, Poffertjes, Waffeln, Pfannkuchen, Eier und vieles mehr.

Niemand braucht alle, aber gutes Werkzeug hilft bei anspruchsvollen Aufgaben.

Was hilft gegen Verharzen keramikbeschichteter Pfannen?

Gegen das Auftreten von Mikrorissen hilft es die Pfanne vor allem auf Induktionsherden nicht direkt auf die höchste Stufe zu erhitzen, Erst solltest du sie auf einer mittleren Stufe kurz vorheizen.

Gegen das Bilden von Teerharzen hilft es die Pfanne beim Waschen gründlich zu entfetten und bei hohen Brattemperaturen nur hoch erhitzbare Öle zu verwenden. Außerdem sollten die Bratöle nicht zu lange ohne das Bratgut in der Pfanne erhitzt werden.

Wie brenne ich Pfannen ein?

Es gibt mehrere Wege eine eiserne Bratpfanne einzubrennen um eine natürliche Antihaft-Beschichtung zu erhalten. Egal welche du nutzt, zuerst musst du die Reste des industriellen Korrosionsschutzes entfernen.

Pfannen aus reinem Gusseisen sind meist schon während Produktion eingebrannt worden und müssen nur im Bedarfsfall neu eingebrannt werden.

Dabei kannst du großzügig scheuern und entfetten. Zum Einbrennen ist eine Methode verbreitet, bei der Salz und Kartoffelschalen in der Pfanne erhitzt werden, bis sie unter kräftigem Rauchen verbrannt sind.

foco

Wusstest du, dass du eine eingebrannte Pfanne nie mit Spülmittel reinigen solltest?

Fettlöser kann die Patina beschädigen. Reinige die Pfanne nur mit Wasser und einem Tuch. Bakterien und Keime werden beim Erhitzen abgetötet, du brauchst dir also keine Sorgen zu machen.

Für die normale Haushaltsküche besser geeignet ist eine langsamere Methode: Dabei reibst du die Pfanne komplett dünn mit Leinöl ein. Ein Stück Küchenrolle hat sich zum Auftragen bewährt. Dann stellst du die Pfanne für eine Stunde bei 250°C in den Ofen.

Eine Unterlage aus Alufolie kann als Tropfschutz dienen. Lass die Pfanne dann abkühlen und wiederhole den Vorgang fünf bis sieben Mal. Diese Methode benötigt natürlich einen ofenfesten Pfannengriff.

Die erste Patina ist noch nicht perfekt. Bei den ersten Bratdurchgängen solltest du nicht am Öl sparen. Die Patina wird sich dadurch bei richtiger Pflege immer weiter verbessern.

Wie reinige und pflege ich eingebrannte Eisenpfannen?

Um die Einbrennschicht von Eisenpfannen nicht zu beschädigen gibt es einige einfache Richtlinien:

  • Bratpfanne nicht mit Essensresten stehen lassen. Direkt nach dem Braten reinigen, wenn zurückgebliebenes Fett noch flüssig aber nicht mehr gefährlich heiß ist.
  • Pfanne mit heißem Wasser auswaschen und mit Geschirrtuch sorgfältig trocknen.
  • Kein Spülmittel oder andere Fettlöser verwenden, nicht in der Spülmaschine reinigen.
  • Bei Angebranntem und anderen hartnäckigen Resten mit Salz als leichtes Scheuermittel und einem trockenen Küchentuch gründlich durchwischen.
  • Alternativ mit Salzwasser füllen, es aufkochen lassen und mit einer spülmittelfreien Spülbürste reinigen. Auch danach gilt: Gut trocknen, gut einölen.
  • Geschmiedeten Eisenpfannen: mit Speiseöl einreiben, um sie vor Rost zu schützen.
  • Eiserne Bratpfannen trocken lagern.
  • Beim Braten weder abrupt erhitzen, noch abzukühlen (zum Beispiel indem kaltes Wasser in die heiße Pfanne gschüttet wird).

Welche Fette und Öle kann ich verwenden?

Relevant für die Auswahl der Bratöle und -fette ist der jeweilige Rauchpunkt.

Erhitzt du sie über diesen Punkt, dampft das Öl und schmeckt nicht mehr gut. Kaltgepresste Öle und fettarme Margarinen haben einen zu niedrigen Rauchpunkt um mit ihnen sicher zu braten.

Zum Anschwitzen und bei Teigspeisen sind normale Butter und Margarine bis 160°C ausreichend.

Willst du kräftig braten, sind Butterfett und Butterschmalz mit einer Grenze von etwa 200°C zu bevorzugen. Auf Nummer sicher auch beim scharfen Anbraten von Fleisch gehst du mit raffinierten Ölen.

Raffiniertes Distelöl kann bis auf 260°C erhitzt werden, raffiniertes Oliven- und Rapsöl kommen immerhin auf 240°C. In jedem Fall lohnt sich aber ein Blick auf die Herstellerangaben auf den Packungen.

Kaltgepresste, native Öle eignen sich nicht zum Kochen. Sie können die Antihaftbeschichtung beschädigen, da es ihnen an Hitzestabilität mangelt und sie bei hohen Temperaturen verbrennen, sowie Teeharze entwickeln.

Wie entsorge ich eine alte Pfanne?

Du musst beschädigte Pfannen nicht zwangsläufig wegschmeißen.

Eisenpfannen können jederzeit abgeschliffen und neu eingebrannt werden und manche Hersteller bieten auch für PTFE-beschichtete Pfannen ein Erneuern der Beschichtung an.

Sollte deine Pfanne aber wirklich nicht mehr zu gebrauchen sein, bieten manche Hersteller und Händler “alt gegen neu”-Aktionen an.

Das Material der Bestandteile spielt eine wichtige Rolle.

Ansonsten ist weniger Material und Beschichtung zu beachten, sondern die Zusatzteile. Griffe mit Plastikanteilen solltest du getrennt entsorgen. Deckel aus hitzefestem Glas kommen nicht ins Altglas. Reine Stahl-, Eisen-, oder gar Kupferpfannen kannst du in den Metallschrott geben.

Die restlichen teilweise mit geschichteten Böden versehenen Pfannen sind unabhängig von der Beschichtung ebenfalls Wertstoffe. Du kannst sie in die Wertstofftonne werfen, oder auf Wertstoff-, beziehungsweise Recyclinghöfen abgeben.

Seit wann werden Pfannen benutzt?

Speisen in einer flachen Metallschale mit Griff zu braten und zu garen ist ein eingängiges Prinzip. Es funktioniert auch auf dem offenen Feuer.

Zur belegten Nutzung von Bratpfannen gibt verschiedene archäologische Erkenntnisse. Allgemein kann man davon ausgehen, dass in jeder Zeit und Kultur, in der Metallverarbeitung verbreitet war, auch Metallpfannen hergestellt wurden.

Ab der Bronzezeit gibt es Funde, die Pfannen zugeordnet werden können.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Kochen_und_Backen/Pfannen/

[2] http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/sechs-pfannen-im-test-welche-pfanne-ist-die-richtige-13964148.html

[3] https://www.sueddeutsche.de/stil/pfannen-material-1.2447866

Bildquelle: pixabay.com / StockSnap

Warum kannst du mir vertrauen?

Renate arbeitet als Beraterin für Großküchen und kocht in ihrer Freizeit nicht nur gerne für ihre Kinder, sondern auch für Freunde. Durch ihre langjährige Erfahrung in der Küche kennt sie sich bestens mit Töpfen, Pfannen und allem was sonst noch in eine gut ausgestattete Küche gehört, aus.