Wenn du gerne in der Küche stehst und Gerichte für dich, deine Familie oder Freunde zubereitest, ist es wichtig, alle nötigen Utensilien in der Küche zu haben. Dazu zählen besonders Töpfe und Pfannen. Doch welche Pfannenarten gibt es eigentlich und für welche Gerichte eignen sie sich? Wie viele Pfannen solltest du in deiner Küche haben und was wird das alles kosten?

All dies und mehr beantworten wir dir in unserem Pfannen Test 2019. Hier findest du alle wichtigen Informationen zu Pfannen. Wir verraten dir alle Vor- und Nachteile zu Pfannen aus Aluminium bzw. Stahl und deren verschiedener Beschichtungen, Edelstahlpfannen und Pfannen aus Eisen. Natürlich findest du auch zu jeder Pfannenart unsere Top-Favoriten.

Des Weiteren findest du in unserem Artikel weitere Informationen, die dir helfen sollen, die für dich richtige Pfanne zu finden. Dazu gehören bestimmte Kaufkriterien, wie zum Beispiel Material, Größe, Gewicht und Induktionstauglichkeit.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Pfanne sollte immer auf den Koch und den Herd abgestimmt sein. Deshalb solltest du dein Kochwerkzeug immer anhand deiner konkreten Bedürfnisse und Kochgewohnheiten wählen.
  • Je nach Vorliebe kannst du dich für eine beschichtete oder unbeschichtete Pfanne entscheiden. Davon abgesehen spielen auch die Größe und das Gewicht eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung.
  • Beschichtete Pfannen werden üblicherweise aus Aluminium oder Stahl gefertigt, während unbeschichtete Pfannen aus Edelstahl, Eisen oder Kupfer hergestellt werden.

Pfanne Test: Favoriten der Redaktion

Die beste induktionsgeeignete Pfanne

Die Talent Pro E44006 von Tefal ist eine schadstofffreie und induktionstaugliche Alternative zu anderen PTFE-Pfannen.

Kleine Innovationen wie der Thermo-Spot und die titanverstärkte Beschichtung machen die zu einer guten Alltagspfanne, die durch eine Pfannen für scharfes Anbraten und Garen im Ofen ergänzt werden sollte.

Redaktionelle Einschätzung

Material, Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau

Das Hauptmaterial in der Talent Pro Reihe von Tefal ist zwar Aluminium, in jeden Boden ist aber eine Edelstahlplatte eingearbeitet. Damit ist die Talent Pro E44006 für alle Herdarten inklusive Induktion geeignet.

Bei der Talent Pro E44006 ist der Boden aus Aluminium und Edelstahl kombiniert. Die Edelstahlbodenplatte ist in den Aluminiumkorpus so eingesetzt, dass sie direkt auf der Herdplatte liegt.

Es erhitzt sich also sowohl bei Induktion, als auch bei anderen Herdarten zuerst der Stahl und das Aluminium verteilt die Hitze schnell und gleichmäßig auf die ganze Pfanne. So sind die Aufheizeigenschaften mit und ohne Induktion sehr ähnlich.

Gewicht, Größe und Größenangebot

Das Gewicht beträgt bei 28 cm Durchmesser 1,2 kg. Damit liegt die Talent Pro Reihe im Mittelfeld. Erwähnenswert ist, dass in dieser Reihe neben den Standardgrößen auch ausgefallene Formate angeboten werden.

Die recht große Stahlplatte macht sich beim Gewicht bemerkbar. 1,2 kg sind für 28 cm Durchmesser nicht schwer, aber es gibt unter Aluminiumpfannen leichtere Modelle.

Das gleiche gilt für die anderen Modelle der Reihe. Hier bietet Tefal ein regelrechtes Komplettangebot an Pfannenformen gleicher Machart. Natürlich werden die üblichen Durchmesser von 20, 24 und 28 cm angeboten. Aber auch die eher unübliche, aber für große Haushalte nützlichen 32 cm.

Sowohl eine Schmorpfanne mit hohen geraden Wänden, als auch eine Crepepfanne mit flachem Rand, eine Wockpfanne mit hohen geschwungenen Rändern und eine quadratische Grillpfanne gehören zur Talent Pro Reihe.

Beschichtung, Thermo-Spot, Spülmaschinentauglichkeit und Pflege

Obwohl es sich um eine PTFE-Beschichtung handelt, ist diese laut Hersteller trotzdem PFOA-frei. Trotzdem nimmt sie bei Überhitzen Schaden. Auch diese Beschichtung ist nicht dauerhaft spülmaschinenfest. Eine Besonderheit ist der Thermo-Spot mit dem du ausreichende Hitze erkennst.

Tefal betont nachdrücklich, dass die PTFE-Beschichtungen aus ihrem Haus ohne PFOA hergestellt werden, dieses also bei Überhitzung nicht als giftiges Gas ausdampfen kann. Auch Blei und Kadmium werden nicht verwendet. Im Gegensatz zu billigeren Beschichtungen ist diese gesundheitlich unbedenklich.

Auch eventuelle Bruchstücke der Beschichtung mit der Nahrung aufzunehmen ist nicht bedenklich. Um die Beschichtung abseits des Nutzens zu pflegen empfiehlt Tefal die saubere und trockene Beschichtung mit einem Tropfen Speiseöl leicht einzuölen.

Verwende bei der Reinigung nur Handwäsche und keine Scheuermittel oder -schwämme und schneide nicht in der Pfanne, dann sind auch metallische Küchenhelfer kein Problem. Durch eine Grundierung und Oberschicht mit Titananteilen ist die Beschichtung für Telfon überdurchschnittlich robust und hält die Antihaft-Wirkung lange.

Tefal hat auch diese Pfanne mit seinem Thermo-Spot ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine rote Markierung in der Pfannenmitte: Wenn das Muster aus dunkelroten und hellroten Flächen nicht mehr unterscheidbar ist, solltest du die Pfanne nicht weiter erhitzten.

Dann reicht die Temperatur für normales Braten und du bist sicher die Pfanne nicht zu überhitzen. Das funktioniert natürlich nur solange man die Markierung in einer halbwegs leeren Pfanne noch sieht. Bei der Talent Pro Reihe hat der Thermo-Spot mittig ein schwarzes „T“. Es geht nicht darum, dass dieses „T“ so rot glüht, wie sein roter Rahmen, es geht um die helleren und dunkleren Elemente in diesem Rahmen.

Backofenbeständigkeit und Griff

Die Talent Pro E44006 ist bis 175°C hitzebeständig. Der Griff aus Thermokunststoff mit Edelstahleinlage kann sich mit der Zeit etwas lockern. Du kannst ihn aber selbst nachziehen.

Der Griff ist hier aus Thermokunststoff mit einer Edelstahleinlage gearbeitet. Die Edelstahleinlage macht es ein klein wenige leichter den Griff von Fettspritzern zu reinigen. Ansonsten ist er eher ein Designmittel. Der Kunststoff hält Temperaturen bis 180°C aus. Häufig werden zur Sicherheit 175°C angegeben.

Der Griff ist mit einem Hitzestopper als Zwischenteil über eine Schraube mit dem Korpus verbunden. Im Lauf der Zeit kann sich diese Schraube lockern. Wenn das passiert, kannst du sie vorsichtig nachziehen. Dafür ist allerdings auch ein spezieller Schraubendreher oder Aufsatz nötig. Achte in jedem Fall darauf die Schraube nicht zu überdrehen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis dieser Pfanne hebt sie über die Masse der billigen Teflonpfannen. Dafür bietet die Talent Pro Reihe tatsächlich Innovation gegenüber auch anderen qualitativen Herstellern.

Trotz des Aufschwungs der Keramikpfannen entwickelt Tefal ach seine Teflon Pfannen weiter. Darin liegt auch einer der Gründe für die vergleichweise hohe Preisempfehlung des Herstellers für eine Aluminiumpfanne mit PTFE-Beschichtung.

Angebote ermöglichen es aber die Vorteile der Talent Pro E44006 schon für durchschnittlichen Preisen zu nutzen. Die große Stahlplatte im Boden, die besonders robuste Beschichtung und der Thermo-Spot sind Elemente, die man bei anderen Herstellern auch für diesen Preis nicht findet.

Kundenbewertungen
Gut drei Viertel der Rezensenten bei Amazon geben mehr als drei Sterne.

Bei den zahlreichen positiven Erfahrungsberichten finden sich:

  • Lange anhaltende Antihaft-Wirkung
  • Haltbarkeit der Beschichtung

Das Braten mit wenig oder keinem Fett wird bei passender Temperatur als problemlos möglich bewertet.

Etwa 20 % der Kunden gaben weniger als drei Sterne.

Hauptkritikpunkte sind:

  • Ein nach oben gewölbter Boden
  • Unsauber entgratete Böden zerkratzen Ceranfelder
  • Nach ca. zwei Jahren löst sich die Beschichtung

Dabei ist zu beachten, dass der leicht nach innen gewölbte Boden kein Konstruktionsfehler ist, sondern ein Auswölben nach unten durch Hitzeausdehnung beim Braten verhindern soll. Dass sich bei einer guten Antihaft-Beschichtung dann Bratöl am Rand sammelt, lässt sich kaum vermeiden.

In einigen Fällen zerkratzt der Boden Ceranfelder. Bei sich lösender Beschichtung kann die Rückgabe kompliziert sein, da nicht ganz klar ist, ob der Grund Verarbeitungsfehler oder Überhitzung ist.

“FAQ”
Wie zeigt die Pfanne die Temperatur an?

In der Mitte der Pfanneninnenseite befindet sich der Thermo-Spot. Er ist eine rote Markierung mit dunkelroten Bereichen. Dass diese Markierung bei der Talent Pro Reihe ein „T“ formt ist nicht relevant. Das schwarze „T“ verfärbt sich nicht, es verfärben sich die roten Bereiche.

Ist die optimale Brattemperatur aus Sicht des Herstellers erreicht, haben die zuvor erkennbar unterschiedlichen dunkleren und helleren Bereiche die gleiche Farbe und lassen sich nicht mehr unterscheiden. Dann sollte der Herd runtergeschalten und das Bratgut zugegeben werden.

Die beste Pfanne aus Eisenstahl

Aus der Reihe Mineral B Element ist die Bratpfanne mit 18 cm Durchmesser ebenso wie ihre kleineren Modelle preislich und vom Design in die obere Klasse.

Die benötigte Patina und deren Pflege sind zwar nicht jedermanns Sache, aber diese Bratpfanne schafft es trotzdem wie ein edles Küchenutensil auszusehen.

Redaktionelle Einschätzung

Material, Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau

Die De Buyer 5610.28 ist reine Eisenpfanne. Du kannst sie auf allen Herdarten inklusive Induktion einsetzen. Die Hitzeverteilung ist wie bei allen Eisenpfannen zwar eher langsam dafür gleichmäßig.

Der Eisenstahl dieser Pfanne ist kein Gusseisen, sondern ohne Schmiedespuren glatt ausgearbeitet. Sie hat eine klassische Lyoneser Form und hebt sich dadurch mit Eleganz von anderen Eisenpfannen ab. Die Materialdicke der massiven Eisenwände und des Eisenbodens sind aber vergleichbar.

Damit ist sie auch was Aufheizzeit und Hitzespeicherung angeht im üblichen Rahmen anderer Eisenpfannen. Sie braucht eine Zeit um wirklich heiß zu werden, kann dafür aber sehr hoch erhitzt werden und hält die Hitze gut.

Die glatte Ausführung der Pfannenpberfläche mit den geschwungenen Rändern bietet in der Handhabung leichte Vorteile beim Schwenken und der Garwirkung von den Seiten.

Der Boden ist ganz leicht konvex ausgeführt um Spannungen bei schnellem oder ungleichmäßigen Erhitzen besser stand zu halten. Außerdem wird so ein Auswölben des Bodens nach Unten durch Hitzeausdehnung verhindert. Wird die Bratpfanne punktuell stark erhitzt, kann sie sich dennoch verziehen.

Gewicht, Größe und Größenangebot

De Buyer liefert hier mit 2,15 kg eine Pfanne mit der man ordentlich Eisen in der Hand hat. Es werden mit 20, 24 und 28 cm die Standardgrößen angeboten.

Eisen ist schwer und die Pfannen aus der Reihe Mineral B Element von De Buyer sind aus massiven Eisen. 2,15 kg bei 28 cm Durchmesser können entsprechend merklich am Handgelenk ziehen. Neben den Standarddurchmessern 20/24/28 werden auch die Übergrößen 32 und 36 cm hergestellt, die über einen Haltegriff gegenüber des Stielgriffs verfügen.

Diese sind für haushaltsübliche Mengen und normale Küchen zwar zu groß, das Angebot zeigt aber De Buyers Anspruch auch für Profis Qualität zu liefern. Für die normalen Einsatzfelder einer Eisenpfanne nicht ganz so wichtig aber ärgerlich ist, dass durch die Griffnieten nicht alle Deckel dieser Standardgrößen auch gut auf sie passen.

Beschichtung, Spülmaschinentauglichkeit und Pflege

Die Bienenwachsbeschichtung der De Buyer 5610.28 ist nur für Lager und Auslieferung. Vor dem Nutzen musst du sie entfernen und die Pfanne einbrennen. Die so entstandene Antihaft-Patina ist nicht spülmaschinenfest, nimmt von Spülmitteln Schaden, regeneriert sich selbst bei korrekter Nutzung.

Für Beschichtung und Pflege gilt das Gleiche, wie bei anderen schmiede- oder gusseisernen Pfannen. Um ihre vollen Vorteile genießen zu können, musst du auf eine gute Patina achten, die natürliche Antihaft-Beschichtung.Um sie zu erhalten gibt es mehrere Einbrenntechniken. Die angenehmste Methode findest du in unserem Ratgeber.

Eine Besonderheit bei dieser Pfanne ist der Oxidationsschutz den der Hersteller für Lager und Transport aufbringt. Normalerweise handelt es sich um Öle, teilweise auch geölte Folien. De Buyer wendet auch hier natürliche Stoffe an und überzieht seine Eisenwaren mit einer Schicht Bienenwachs.

Aber auch, wenn das Bienenwachs nicht gesundheitsschädlich ist: Es ist nicht hitzebeständig und ersetzt nicht das Einbrennen. Vor dem Einbrennen muss es an der ganzen Pfanne entfernt werden. Gerade die Pfannenunterseite kann sonst die Herdplatte hartnäckig verschmutzen.

Backofenbeständigkeit und Griff

Bis auf die leicht entfernbare Plastikverzierung ist die De Buyer 5610.28 praktisch unbegrenzt im Ofen erhitzbar. Der Griff wird bei längerer starker Hitze ebenfalls heiß.

Da der Griff ebenfalls aus Eisen ist, kann die Pfanne im Ofen praktisch unbegrenzt erhitzt werden. Dies ist auch für das Einbrennen im Ofen notwendig. Das einzige Teil, das nicht aus Eisen besteht, ist eine kleine Zierbiene aus Plastik am Griff. Sie kann aber einfach heraus gedrückt werden.

Der Griff ist mit dem Korpus dreifach vernietet und einfach gehalten. Theoretisch sind die Nieten zwar Schwachstellen, in der Praxis ist die Wahrscheinlichkeit aber gering, das hier innerhalb des ersten Jahrzehnte etwas wackelt.

Beim Braten mit hohen Temperaturen solltest du darauf achten, dass der Griff im vorderen Bereich durchaus heiß werden kann. Im normalen Betrieb gibt das Eisen die Wärme aber gut genug an die Luft weiter.

Das hintere Ende wird etwas warm, je näher man ihn an der Herdplatte greift, desto heißer. Mit gesundem Menschenverstand und einem Topflappen für besondere Anlässe lässt sich gut mit dieser Pfanne arbeiten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Unter den schmiedeeisernen Bratpfannen sind die De Buyer 5610.28 und die ganze Reihe Mineral B Element im oberen Preissegment. Dafür bekommst du aber auch mehr als in rustikale Form geklopftes Metall.

Anderen Eisenpfannen sind im Vergleich mit der Reihe Mineral B Element teilweise beinahe um die Hälfte günstiger. Dabei spielt der traditionsreiche Markenname De Buyer natürlich eine Rolle.

Mit dieser Tradition geht einher, dass auch diese im Prinzip einfache Eisenpfanne nichts mit grober Schmiedearbeit zu tun hat, sondern mit ihrer geschwungenen lyoneser Form selbst dunkel patiniert eine echte Augenweide ist. Unserer Einschätzung nach ist die ausgefallenere Form den höheren Preis auf jeden Fall wert, wenn man den doch sehr rustikalen Stil anderer Eisenpfannen nicht mag.

Kundenbewertungen
Etwa 90 % der Kundenmeinungen sind positiv. Bei Amazon entspricht das vier bis fünf Sternen.

Fast alle Käufer loben :

  • den besonderen Charakter von Eisenpfannen
  • den Erfolg von Einbrennen und die Funktion der Patina

Spezifisch für die De Buyer 5610.28 wird in den meisten Fällen genau genommen nur festgestellt, dass sie eben eine gute Eisenpfanne ist. Mit ihr funktioniert das Kochen auf Patina wie es soll. Und genau das wollten die Käufer.

Nur ungefähr 7 % der Kunden bewerten die Bratpfanne negativ. Im Fall von Amazon mit einem oder zwei Sternen.

Viele der negativen Rezensionen kritisieren:

  • den besonderen Charakter von Eisenpfannen
  • den gewölbten Boden

Dabei muss man aber berücksichtigen, dass dies nicht immer ein Produktionsfehler ist, sondern Hitzeausdehnung bei hohen Temperaturen neutralisiert. Vielen anderen Kunden fällt dieser Umstand kaum auf, bei Induktion kann sich der Boden aber durch gleichzeitiges Erhitzen des ganzen Bodens nach oben statt nach unten ausdehnen.

“FAQ”
Kann man nach dem braten in der Pfanne noch eine Soße machen?

Es gibt technisch keine Probleme und die Anbrenngefahr ist gering. Bei Säuren solltest du aber vorsichtig sein, weil sie die Patina angreifen. Die Säure in Bespielsweise einer Tomatensoßen kann da schon reichen um die Patina anzulösen. Wenn dir schon mehrfach oder beim aktuellen Kochdurchgang das Fleisch angebrannt ist, wird sich dieses Aroma auch in der Soße wiederfinden.

Kann man die Pfanne auch auf dem Grill verwenden?

Uneingeschränkt ja. Durch die weitere Hitzeverteilung lohnen sich dann aber Schutzhandschuhe um sich nicht die Finger zu verbrennen.

Die beste Pfanne mit Hakenstiel

Dieses Pfannenmodell von Turk ist besonders leicht und etwas kleiner, als die Standardpfannen.

Sie ist bestens geeignet für Beginner und erzielt tolle Bratergebnisse.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht der Pfanne

Diese Pfanne von Turk wiegt nur 1,2 Kilogramm. Sie ist damit um bis zu 500 Gramm leichter, als die meisten anderen schmiedeeisernen Pfannen.

Dieses Modell von den Turkpfannen wiegt lediglich so viel wie beispielsweise eine Aluminiumpfanne. Es bedeutet für dich also keine Umstellung in der Handhabung der Pfanne.

Für wen das Gewicht immer das Ausschlusskriterium zum Kauf einer Eisenpfanne war, der hat hier die perfekte Pfanne gefunden: sie ist leicht und hat dennoch alle Eigenschaften, die eine eiserne Pfanne mit sich bringt. Für eine Übersicht an verschiedenen Modellen wirf einen Blick in unseren Eisenpfannen Ratgeber.

Durchmesser oben und unten

Die Pfanne ist ein eher kleineres Modell, mit 24 cm Durchmesser am Pfannenrand. Der Boden der Pfanne wurde mit 17 cm gemessen.

Mit dieser Pfannengröße lassen sich problemlos Gerichte für eine oder zwei Personen machen. Wenn du jedoch lieber eine größere Pfanne haben möchtest, ist das kein Problem:

Diese Pfanne kannst du in verschiedenen Größen erwerben, damit du für jeden Anlass die passende Eisenpfanne zur Hand hast.

Falls deine Herdplatte größer sein sollte, als der Pfannenboden, ist das kein Problem. Du solltest nur darauf achten Topflappen zu tragen, falls du die Pfanne anfasst, da sie nun auch außen herum heiß wird.

Sollte deine Herdplatte jedoch kleiner sein, als die angegeben 17 cm des Pfannenbodens, solltest du dir ein kleineres Modell zulegen, da sich die Pfanne sonst mittig verzieht.

Geeignet für Induktionsplatten / Ceranfelder

Die Pfanne aus Eisen eignet sich auf Grund ihres magnetischen Materials für alle Induktionsplatten. Auch kannst du sie getrost kaufen, wenn du ein Ceranfeld hast.

So wie alle Eisenpfannen, ist auch diese zweckmäßig für: offenes Feuer, den Grill, Elektroherde, Gasherde und für den Backofen.

Spülmaschinenfest

Die Pfanne von Turk mit geschmiedetem Henkel ist nicht spülmaschinenfest und sollte auch nicht mit fettlösendem Spülmittel bearbeitet werden.

Bei Eisenpfannen können sich rostige Stellen bilden, wenn sie zu lange Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Um dies zu vermeiden, solltest du deine Pfanne einfach per Hand säubern.

Im Trivia-Teil unserer Seite erklären wir detailliert, wie du vorgehen musst, um deine Pfanne angemessen zu reinigen, ohne das bleibende Schäden verursacht werden.

Beschichtung

Die eiserne Pfanne ist unbeschichtet. Sie wird mit einem Korrosionsschutz geliefert, den du erst einmal entfernen musst. Im Laufe der Zeit bildet sich eine natürliche Antihaftbeschichtung.

Je öfter du mit der Pfanne brätst, desto schneller und besser bildet sich eine Patina, die davor schützt, dass die Speisen am Pfannenboden haften bleiben.

Beachte unbedingt den beigelegten Infozettel, um den individuellen Korrosionsschutz zu entfernen. Danach musst du die Pfanne einbrennen. In unserer Schritt-für-Schritt Anleitung kannst du nachlesen, wie genau das funktioniert und was du beachten musst.

Kundenbewertungen
Rund 92% der Rezensenten vergeben vier oder fünf Sterne für diese Eisenpfanne und erzielen somit eine positive Bewertung für das Produkt.

Im Fokus des Lobs stehen diese Aspekte:

  • Pfanne gibt Wärme schnell ab
  • Bratergebnisse
  • Benötigt wenig Öl / Fett
  • Simple Reinigung

Dadurch, das die Pfanne eine schnelle Wärmeabgabe hat, werden die Speisen schnell heiß. Andererseits kann so auch die Hitze der Speisen schnell wieder heruntergedrosselt werden, sollte es nötig sein.

Die Bratergebnisse sind geschmacklich kaum von anderen Pfannenmaterialien zu überbieten. Da die Pfanne beim Braten nur wenig Öl / Fett benötigt, kannst du damit kalorienarme Gerichte zaubern.

Letztlich ist die Pfanne auch was für faule: Obwohl über Eisenpfannen immer wieder gesagt wird, dass sich die Reinigung schwierig gestaltet, halten wir das für einen Mythos: Nimm einfach ein Papiertuch und wische die Pfanne aus. Einfach, oder?

Ca. 5% der Käufer sehen diese Pfanne als negativ an und bewerten sie mit nur einem oder zwei Sternen. Dies ist ein verschwindend geringer Anteil der Rezensenten.

Bemängelt werden hierbei die nachstehenden Punkte:

  • Korrosionsschicht schwer zu entfernen
  • Unsaubere Verarbeitung

Der Korrosionsschutz, mit dem die Pfanne zu Beginn geliefert wird, muss zunächst entfernt werden. Normalerweise sollte dafür heißes Wasser und eine Stahlbürste genügen. Zusätzlich gibt es jedoch auch eine beigelegte Anweisung, welche befolgt werden sollte.

Solltest du Schwierigkeiten haben, kannst du jederzeit den Hersteller kontaktieren. Der Schutz muss nur ein einziges Mal entfernt werden, danach kannst du die Pfanne einbrennen und mit dem Braten loslegen.

Fast alle Pfannen werden mit einem Korrosionsschutz geliefert, da dieser Rost verhindert. So ist es auch bei der Pfanne von Turk mit dem geschmiedeten Henkel der Fall.

Weiterhin wird die Verarbeitung kritisiert, die unsauber erscheint. Hier steht es jedem selbst zu, sich ein Urteil zu bilden.

“FAQ”
Muss die Pfanne beim Einbrennen auch von unten geölt werden?

Nein. Der Einbrennvorgang bezieht sich ausschließlich auf die Innenseite der Pfanne.

Passt die Bratpfanne in einen handelsüblichen Backofen?

Ja, die Pfanne passt genau in einen Standard-Backofen.

Kann man die Pfanne auch auf einem Holzkohlegrill verwenden?

Ja, auch für einen Holzkohlegrill sind Eisenpfannen, insbesondere dieses Modell, geeignet.

Welche Funktion haben die Rillen auf dem Pfannenboden?

Die Rillen verleihen dem Fleisch ein optisch ansehnliches Muster. Außerdem sorgen sie dafür, dass sich das Fett beim Braten besser verteilt. Die Rillen sind in keiner Weise hinderlich.

Die beste Pfanne mit Riffelboden

GRÄWE bietet gute schmiedeeiserne Pfannen in großer Auswahl.

Wie bei ähnlichen Pfannen ist es nicht so sehr die Pfanne selbst, sondern eine gut gepflegte Patina, die sie zu etwas besonderem macht.

Redaktionelle Einschätzung

Material, Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau

Als reine Eisenpfanne ist auch das robuste Modell von GRÄWE induktionsfähig und an Boden und Wänden massiv.

Die gleichmäßigen Wände und der Boden erwärmen sich vergleichsweise langsam, halten dafür aber die Hitze auch sehr gut. Aus massiven Eisen gewalzt und geformt ist diese Pfanne im kalten Zustand gegen Stöße und Stürze relativ tolerant.

Trotzdem solltest du sie nicht sofort auf voller Leistung erhitzen oder auf zu kleinen Kochfelder benutzen: Die Temperaturunterschiede im Metall können zu Spannungen und sogar einem Verziehen der Pfanne sorgen. Induktion ist kein Problem, da die ganze Pfanne ferromagnetisch ist.

Gewicht, Größe und Größenangebot

Das Gewicht beträgt bei 28 cm Durchmesser 1,5 kg. Die Auswahl an verschiedenen Modellen, auch in Übergröße, ist überdurchschnittlich.

Bei geschmiedeten Eisenpfannen ist die Varianz im Gewicht weniger groß, als bei anderen Modellen. Diese Pfanne ist im gut zu handhabenden Mittelbereich von 1,5 kg im Fall der Pfanne mit 28 cm Durchmesser.

Diese Größe gibt es auch mit hohem Rand, während die beiden kleineren Standardgrößen 20 und 24 cm nur in einer Randhöhe erhältlich sind. Zusätzlich stellt GRÄWE aber auch den Durchmesser 32 cm an, sowohl mit einem Gegengriff als auch ohne. Darüber hinaus werden alle Modelle sowohl mit als auch ohne geriffelte Oberfläche produziert.

Beschichtung, Spülmaschinentauglichkeit und Pflege

Wie bei allen schmiedeeisernen Bratpfannen bist du für die Beschichtung selbst verantwortlich: Durch Einbrennen und richtige Pflege machst du dir deinen eigenen Antihaft-Effekt. Um den zu erhalten darf die Pfanne natürlich auch nicht in die Spülmaschine.

Bei GRÄWE darfst du dich entscheiden, ob du die Bratpfanne mit dem leichten Riefenmuster, oder glatt bestellen möchtest. Ansonsten sind es die gleichen Pfannen: Das Muster beeinflusst das Bratergebniss abgesehen von einem leichten Muster auf Bratgut kaum. Da die Pfanne nach dem Benutzen nur ausgewischt und Rückstände aufgekocht oder mit Salz ausgerieben werden, beeinflusst die Oberfläche auch die Reinigung nicht.

Um eine gute Patina zu bekommen und die Pfanne rauchfrei einzubrennen, empfehlen wir dir einen Blick in unseren Ratgeber. Denke daran vor dem Einbrennen die feine Ölschicht zu entfernen, die die Pfanne bei Lager und Transport vor Rost schützt.

Von fettlösenden oder scheuernden Reinigungsmitteln solltest du die eingebrannte Pfanne dann generell fern halten.Trockenes, eingeöltes Lagern verhindert Rostflecken an der Außenseite.

Backofenbeständigkeit und Griff

Der Griff dieser Pfanne ist ebenfalls aus massiven Eisen und angeschweißt. Da die Pfanne ohne andere Materialien auskommt, kannst du sie ohne Bedenken im Ofen einsetzen.

Als Griff ist ein sich nach hinten verjüngender und schließlich zu einem Haken umgebogener Eisenstreifen angeschweißt. Wie bei vergleichbaren Griffen, wird auch hier der vordere Bereich schneller heiß, als bei Griffen mit Thermostopper.

Bei lange gehaltenen hohen Brattemperaturen oder nach Nutzung im Ofen, solltest du sie also besser mit Handschuhen oder Topflappen fassen. Im normalen Betrieb reicht es den Griff nicht ganz vorne zu greifen.

Prinzipiell sind alle Modelle ofenfest, bei den großen Varianten kann es aber aufgrund des langen Stiels vorkommen, dass sie nicht in den jeweiligen Ofen passen. Ein Deckel passt wegen des am Rand angeschweißten Stiels oft nicht genau auf die Pfanne.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Pfannen von GRÄWE liegen im unteren Mittelfeld der von uns betrachteten schmiedeeisernen Modelle. Von günstigeren Pfannen hebt sie sich in der Benutzung nicht ab, wird aber mit der glatten Variante in einer weiteren Ausführung angeboten.

Eisenpfannen sind den Preis der GRÄWE wert. Andere Anbieter gehen zwar noch etwas mit nach unten, auf den einzelnen Euro sollte es aber beim Kauf qualitativer Pfannen nicht ankommen.

Die stabile Verarbeitung und die angebotenen Varianzen sprechen für sich, Verformungen ohne Überhitzen kommen selten vor. Das eigentliche Bratverhalten und der Antihaft-Effekt, hängen bei diesen Pfanne sehr an der Patina und ihrer Pflege. Die Konstruktion unterstützt hier in erster Linie.

Kundenbewertungen
Ziemlich genau 90 % der Rezensenten bei Amazon geben momentan mehr als drei Sterne.

Bei den zahlreichen positiven Erfahrungsberichten kommen immer wieder die folgenden Aspekte vor:

  • Gute, plane Verarbeitung
  • Stabile Langlebigkeit

Die Rezensenten betonen außerdem mehrfach, dass Geschmack und Knusprigkeit gerade von Kartoffeln und Fleisch bei Eisenpfannen nicht mit anderen Pfannen vergleichbar seien.

Weit unter 10 % der Kunden gaben weniger als drei Sterne.

Thema der negativen Bewertungen sind:

  • Gescheitertes Einbrennen
  • Grate am Boden, die Ceran- und Induktionsfelder zerkratzen
  • Verformung durch Hitzespannungen

Statistisch sind die negativen Rezensionen zwar vernachlässigbar, einige der Kritikpunkte sollte man dennoch im Auge behalten. So zeigt sich hier nochmal, dass Eisenpfannen nicht für alle Alltagsabläufe praktisch sind. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist: Achte gleich nach dem Auspacken darauf, ob es kratzgefährliche Stellen am Boden gibt, bevor du sie auf ein Induktions – oder Ceranfeld stellst.

“FAQ”
Nimmt die Pfanne ohne gründliches Spülen nicht Gerüche an?

Der Hauptgeruch, den die Pfanne hat, ist das Aroma des Pflanzenöls mit dem du sie nach dem Benutzen als Rostschutz einreiben solltest.

Die Patina selbst kann einen leichten Eigengeruch entwickeln, wenn zu häufig etwas in der Pfanne anbrennt. Unangenehme Gerüche kommen von sich zersetzenden Speiseresten. Weder die Patina noch die Pfanne haben solche Zersetzungsprozesse.

Essensreste solltest du natürlich entfernen. Wenn heißes Wasser und auswischen nicht reicht, empfiehlt es sich die Pfanne nochmal mit Wasser aufzukochen und im trockenen Zustand Salz als leichtes Scheuermittel zu verwenden.

Die beste Pfanne aus Edelstahl

Die Stielpfanne, die WMF unter der Artikelnummer 0794689991 anbietet, ist ohne Beschichtung und aus poliertem Edelstahl leicht zu reinigen und hoch erhitzbar.

Speisen braten schnell an. Für scharfes Anbraten, kombinierte Zubereitung auf Herd und Ofen und für Soßen eine gute Ergänzung.

Redaktionelle Einschätzung

Material, Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau

Diese Pfanne besteht der Cromagan® Edelstahl und ist voll induktionstaugliche. Sie hat dank TransTherm-Boden® gleichmäßige Wärmeverteilung und speichert die Hitze gut.

Die WMF Stielpfanne verfügt über einige zentrale Entwicklungen aus dem Hause WMF: Sowohl der Cromagan® als Hauptmaterial als auch der TransTherm-Boden® findet man bei keinen anderen Herstellern.

Beides bedingt hohe Robustheit und vielfältige Anwendbarkeit. Die Pfanne funktioniert auf allen Herdarten inklusive Induktion. Sie leitet und hält Hitze gleichmäßig, was energiesparendes Kochen begünstigt.

Gewicht, Größe und Größenangebot

Die Pfanne hat mit 28 cm Durchmesser ein Arbeitsgewicht von 1,7 kg und gehört damit zu den schwereren Modellen. Das Größenangebot umfasst auch die beiden Größen 20 und 24 cm.

Die ausschließliche Verwendung von Edelstahl drückt auf das Gewicht. Obwohl die Pfanne bis auf den Boden keine besonders große Wandstärke hat, liegt sie mit 1,7 kg fast ein halbes Kilo über Induktionspfannen mit Aluminium.

Die Kollektion Profi umfasst neben Pfannen in den Standarddurchmessern 20, 24 und 28 cm noch Servierpfannen und Woks ohne Stielgriff, sowie eine Wokpfanne mit 28 cm. Für den Gebrauch in einer normalen Küche sind aber normalerweise auch nicht mehrere unbeschichtete Edelstahlpfannen interessant.

Oberfläche, Spülmaschinentauglichkeit und Pflege

Die Pfanne ist nicht beschichtet. Dadurch haften Speisen zwar einerseits merklich an, andererseits kann man bei Reinigung und Pflege aber kaum etwas falsch machen. Als eine der wenigen Pfannen ist sie vollkommen spülmaschinentauglich.

Die unbeschichtete Edelstahloberfläche ist poliert und und sehr widerstandsfähig. Ob Spülmaschine, Scheuermittel oder Stahlwolle: Die Oberfläche kann auch einmal etwas grober gereinigt werden.

Allerdings sollte man sich nach kräftigen Scheuern auch mal die Mühe machen nachzupolieren. Bei Lager und Pflege gibt es nichts besonderes zu beachten. Im Gegenzug gibt es keinen Antihaft-Effekt. Wenn man damit umzugehen weiß, ist das allerdings je nach Gericht kein gravierendes Problem.

Fleisch beispielsweise löst sich nach einer Weile von selbst wieder von der Oberfläche. Angebackene Reste können allerdings hartnäckig sein.

Backofenbeständigkeit und Griff

Da auch der Griff aus Edelstahl besteht, ist die Pfanne bis zur üblichen Maximaltemperatur von 250 °C im Ofen nutzbar.

Die Ausführung als angeschweißter Hohlgriff bietet sichere Führung der Pfanne. Er wird bei normaler Benutzung auf dem Herd nicht heiß und kann ohne Bedenken auch im Ofen benutzt werden. WMF gibt eine Nutzung bis 250°C an, was der Höchsteinstellung handelsüblicher Öfen entspricht.

Auch bei diesem Griff solltest du beim Spülen regelmäßig das Innere des Hohlriffes mit einer Flaschenbürste oder Ähnlichem reinigen, damit sich keine Rückstände bilden.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die große Edelstahlpfanne liegt im oberen Bereich für Haushaltspfannen. Marke und Material stehen aber für haltbare Qualität.

Das spezielle Material und die hochwertige Verarbeitung sind den hohen Herstellerpreis zwar wert. Für eine ergänzende Zweitpfanne zum scharf Anbraten neben einer beschichteten Pfanne schreckt der Preis allerdings ab. Zugute kommt der Pfanne aber wiederum ihre hervorragende Haltbarkeit und Stabilität.

Die Investition hat also einen längeren Nutzen als bei beschichteten Pfannen. Zusammen mit Angeboten spricht das sehr dafür einen Einstieg in unbeschichtete Stahlpfannen mit diesem Modell zu wagen.

Kundenbewertungen
Von den Amazonbewertungen sind 83% mit mehr als drei Sternen gelistet.

Von den Rezensenten werden die folgenden Punkte gerne positiv betont:

  • Das Braten mit unbeschichteten Pfannen ist anders, aber nicht zwingend schwieriger
  • Der Boden ist eben ist und wölbt sich weder im kalten noch im heißen Zustand.
  • Die Reinigung ist einfach

Dabei wird aber auch aus den wohlmeinenden Bewertungen deutlich, dass die Stahlpfanne nicht als allgemeine Haushaltspfanne taugt. Sie ist eher eine Ergänzung für den bereits gut ausgerüsteten Haushalt.

Nur wenige mehr als ein Zehntel der entsprechenden Rezensenten geben weniger als drei Sterne.

Zieht man bei den negativen Bewertungen die Fälle ab, bei denen die Käufer dieselben Erwartungen wie an beschichtete Pfannen hatten, bleiben vor allem zwei Kritikpunkte:

  • Die Pfanne knackt und pfeift vereinzelt beim Aufheizen auf Indukitonsherden
  • Die Aufheizzeit ist  relativ lange

Dazu kommt auch hier die Erkenntnis, dass dieser Pfannentyp eben nicht für alle Gerichte geeignet ist und im Normalbetrieb eine beschichtete Pfanne nicht komplett ersetzt.

“FAQ”
Muss man die Pfanne vorher einbrennen?

Eine Edelstahlpfanne brennt man normalerweise nicht ein. Da die Edelstahloberfläche kaum Poren hat, hält eine Patina auch nicht gut. Die Einbrenntechnik wendest du bei Eisenpfannen an.

Wird der Griff heiß?

Im Backofen wird der Griff sehr heiß, auf der Herdplatte höchstens etwas warm. Eine Ausnahme gibt es, wenn man auf einer Platte brät, die wesentlich größer als der Pfannenboden ist, oder der Griff über eine andere aktive Platte ragt. Dann erhitzt die aufsteigende Hitze auch den Griff. Besonders bei Gasherden ist dieser Effekt schnell bemerkbar.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Pfanne kaufst

In unserem Ratgeber gehen wir auf die wichtigsten Fragen zur Pfanne ein. Hier erfährst du, welche Pfannen es gibt und wofür sie sich eignen, was Pfannen ausmacht, und auch, wo du sie kaufen kannst.

Was zeichnet eine gute Pfanne aus?

Eine Pfanne gehört zu der Grundausstattung einer jeden Küche. Sie ist ein sehr vielfältig einsetzbares Instrument, das bei vielen Rezepten eine wichtige Rolle spielt. Ob anbraten, schmoren, dünsten, eine Pfanne ist ein zuverlässiger Helfer.

Eine gute Pfanne zeichnet sich durch mehrere Faktoren aus. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Passende Art und Größe für den Herd
  • Angenehmes Gewicht und bequeme Handhabung
  • Gute Beschichtung bzw. hohe Qualität der Vearbeitung
  • Langlebigkeit und einfache Reinigung

Was eine “perfekte Pfanne ist” – darüber lässt sich streiten. Der Eine bevorzugt schwere Gusseisenpfannen, der Andere hingegen leichtere Alu-Teflonpfannen. Größe, Verarbeitung, Material ist Geschmackssache.

Eine gute Pfanne ist zum Großteil an deine individuellen Wünsche gebunden. Somit passt eine gute Pfanne zu dir und deiner Küche.

Die Pfanne ist ein wichtiges Element einer jeden Küche. (Bildquelle: pixabay.com / ponce_photography)

Welche Pfanne für welchen Herd?

Abgesehen von Induktionsherden, funktionieren auf allen üblichen Herdtypen alle Pfannen. Einige Feinheiten solltest trotzdem beachten.

Auf Ceran- oder Elektroheizfeldern können alle Pfannentypen eingesetzt werden. Die Vorteile von Kupferpfannen kannst du aber auf ihnen nicht nutzen, da sie zu träge auf Temperaturänderungen reagieren.

Gasherde sind die Allrounder. Edelstahlpfannen mit oder ohne Beschichtung neigen auf ihnen aber dazu direkt über der Flamme deutlich schneller und damit ungleichmäßig zu heiß zu werden. Hierbei ist jedoch zu bemerken, dass dies nur für sehr einfache und dünne Edelstahlpfannen gilt.

  • Ceran- oder Elektroheizfelder: Hier kannst du eigentlich alle Pfannen einsetzen. Jedoch solltest du auf Kupferpfannen verzichten, da diese sehr schwach und langsam auf Temperaturänderungen reagieren.
  • Gasherde: Bei diesen Herden solltest du eventuell auf Edelstahlpfannen verzichten, da diese sehr schnell und damit unregelmäßig heiß werden. Dies gilt jedoch nur für dünne Edelstahlpfannen.
  • Induktionsherde: Diese Herde funktionieren nur gut bei Pfannen aus ferromagnetischen Materialien, wie Eisen oder auch Stahl. Man kann Pfannen aus Aluminium oder Kupfer auch ferromagnetisch machen, durch spezielle Metallschichten.

Induktionsherde haben viele Vorteile, funktionieren aber nur bei Pfannen und Töpfen aus ferromagnetischen Materialien.

Um Pfannen aus Aluminium oder Kupfer trotzdem induktionsgeeignet zu machen, werden manche Modelle mit zusätzlichen ferromagnetischen Metallschichten versehen. Ferner gibt es Mehrschicht-Edelstahlpfannen, die aus bis zu sieben verschiedenen Legierungen bestehen.

Ob eine Pfanne zum Herd passt hängt von ihrer Größe und dem Material ab. Besonders bei Induktionsherden sollte Acht gegeben werden. (Bildquelle: pixabay.com / StockSnap)

Innen wird meist ein rostfreier Edelstahl und innen meist Aluminium als guter Wärmeleiter und außen dann wiederum ein induktionsgeeigneter Stahl verwendet. Oft wird auch zur besseren Optik auf das Mehrschichtpfannen und Töpfe hauchdünn Kupfer galvanisch aufgetragen.

Hierbei hat die „Kupferfarbe“ aber keine Funktion sondern soll nur eine optische Aufwertung sein, im Gegensatz zu richtigem Kupferkochgeschirr, wo richtiges Kupferblech verwendet wird.

Bei allen aufliegenden Herdarten ist zu beachten, dass Bodendurchmesser der Pfanne und Größe der Kochplatte für ein optimales Ergebnis zusammenpassen müssen. Ist die Pfanne zu klein, wird Energie verschwendet. Ist die Pfanne zu groß, erhitzt sie sich langsamer und ungleichmäßig.

Achte beim Kauf der Pfanne darauf, dass sie für deinen eigenen Herd zu Hause geeignet ist.

Welche Pfanne für welches Gericht?

Prinzipiell kann man auch ausgefallene Gerichte in jeder Pfanne zubereiten. Wenn du dir das Leben bei besonderen Speisen erleichtern und deine Pfannensammlung vergrößern willst, hast du hier eine kleine Auswahl.

Für viele Gerichte gibt es spezielle Pfannen. Durch besondere Formen oder Materialien gelingen gerade aufwendige Zubereitungsschritte noch besser. Hier findest du einige Gerichte für die es spezielle Pfannen gibt.

Steak

Für Steaks ist scharfes Anbraten in einer hoch erhitzten Pfanne wichtig.

Steakliebhaber schwören daher auf gut eingebrannte Eisenpfannen. In der Form gehen die Meinungen auseinander: Geschmiedete Pfannen sind als Steakpfannen sehr beliebt.

Bei gusseisernen Pfannen kann sowohl die glatte Version oder je nach Geschmack und Optik die mit „Grillrippen“ nehmen. Durch die geringere Auflagefläche ist aber das Garverhalten anders.

Fisch

Das Wichtigste bei der Zubereitung von Fisch in Pfannen ist, das die Fische genug Platz in der Länge haben und nicht ankleben. Daher sind spezielle Fischpfannen oval und beschichtet.

Das erleichtert das Braten wesentlich. Auch hier gibt es Grillböden, die gleichmäßiges Garen aber etwas erschweren.

Paella

Spezielle Paellapfannen, oder Paelleras sind ursprünglich dafür gemacht um über offenem Feuer benutzt zu werden. Sie sind für ihre großen Durchmesser relativ flach und haben zwei gegenüberliegende Griffe.

Schmorgerichte

Schmorpfannen ermöglichen es Speisen nach dem Anbraten im selben Gefäß langsam in Flüssigkeit köchelnd zu garen. Daher haben sie einen höheren Rand und speichern Wärme gut. Ein passender Deckel ist ebenfalls wichtig.

Crêpes

Crêpes-Pfannen sind speziell für Flache Teigspeisen, wie Crêpes oder Pfannkuchen, gemacht. Ihr sehr flacher Rand verhindert ein Garen der Speisen von den Seiten und bietet optimalen Zugriff mit beispielsweise Pfannenwendern.

Eier

Für das perfekte Spiegelei ohne lästiges Verlaufen und Trennen der einzelnen Eier gibt es spezielle Eierpfannen. Egal ob die Pfannenform eckig oder rund ist, in ihr sind eine oder mehrere Vertiefungen in der gewünschten Spiegeleiform.

Mit ihren runden Vertiefungen folgen auch Pfannen für Poffertjes und andere Teigspeisen demselben Prinzip.

Tamagoyaki

Diese japanischen Omlettes werden in Makiyakinabe genannten rechteckigen Spezialpfannen zubereitet. Die Pfannen sind flach und selten breiter als 15 cm. Größere Modelle werden sind vor allem länger.

Wo kann man eine Pfanne kaufen?

Pfannen kriegt man fast überall. Vertrauen ist wichtiger als direkte Nähe. Bratpfannen finden sich in Läden für Küchen- und Kochzubehör,  jedem Kaufhaus, in vielen Katalogen und zahlreichen Online-Shops. Zum Beispiel:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • otto.de
  • real.de
  • pearl.de

Das Angebot ist riesig und die wichtigsten Marken sind fast überall vertreten. Möchtest du etwas Besonderes gibt es aber auch kleinere Läden und Hersteller, die teilweise sogar direkt versenden. In jedem Fall sind Beratung und Service wichtige Entscheidungskriterien.

Wie viel kostet eine Pfanne?

Die Preisspanne ist weit. Zwischen 25 und 80 Euro findest du viele gute Modelle, solange es sich um beschichtete Alu-Pfannen oder Edelstahlpfannen handelt.

Pfannen aus Materialien wie Kupfer und Gusseisen liegen meist deutlich darüber. Ein Kriterium wie teuer eine Pfanne ist liegt oft auch wo diese hergestellt wird.

Pfanne Preisspanne
Eisenpfanne 30 – 120 €
Keramikpfanne 30 – 60 €
Pfanne für Induktionsherd 30 – 50 €
Kupferpfanne 30 – 160 €
Aluminiumpfanne 40 – 80 €

Angebote für einfachste Pfannen findest du schon ab wenigen Euro und nach oben ist bei 1.000 Euro noch lange nicht Schluss. Das vernünftige Preisfeld für Pfannen liegt zwischen 25 und 80 Euro.

Für Haushalte welche keine besonderen Ansprüche bei den Bratergebnissen haben oder die seltener selbst am Herd stehen reichen oft preiswertere Pfannen ab ca. 20 Euro aufwärts.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 240 Produkte aus der Kategorie Pfanne untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Kocht man häufiger und hat höhere Ansprüche an das Ergebnis machen auch größere Investitionen Sinn. Ebenfalls ist dann sinnvoll das man über die Anschaffung von mehrere Pfannentypen nachdenkt, wenn man viele verschiedene Gerichte zubereiten will.

Gusseiserne Pfannen sind aufgrund der größeren Dicke und des Materialverbrauchs meist etwas höher im Preis angesiedelt.

Willst du in Kupferpfannen investieren, dann raten wir bei Preisen unter 100 Euro sehr vorsichtig zu sein, da dies meist nur verkupferte Pfannen sind mit einem Grundkörper aus einem anderen Material, aber eben kein richtiges Kupfer.

Welche Alternativen gibt es zu einer Pfanne?

Eine Pfanne ist etwas, in dem man Speisen anbrät. Das macht theoretisch jedes Gefäß, indem du etwas anbrätst, auch zu einer Art Pfanne.

Eine Alternative zur Pfanne ist der Wok. Dieses hohe, runde Gefäß eignet sich zum schnellen Anbraten bei hohen Temperaturen. Besonders bekannt ist der Wok aus der asiatischen Küche und eignet sich gut für Geflügel und Gemüse.

Auch ein Topf kann als Alternative zur Pfanne fungieren. Besonders bei Eintöpfen oder Soßen, indem die Zutaten nicht nur gebraten, sondern auch gleich geschmort oder gekocht werden, bietet sich der Topf an.

Geht es nicht darum zu Braten sondern zu Garen, werden auch heiße Steine verwendet. Die bekannteste Technik dürfte der sogenannte Pizzastein sein.

Entscheidung: Welche Arten von Pfannen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du schnell herausfinden willst welche Pfanne du für deine Küche brauchst, bist du hier richtig.

Im großen Angebot der Pfannen gibt es verschiedene Formen, Materialien, Techniken und Hersteller. Der wichtigste Unterschied ist dabei das Material. Dabei unterscheidet man:

  • Aluminium/Stahl mit PTFE-Beschichtung
  • Aluminium/Stahl mit Keramik-Beschichtung
  • Edelstahl, unbeschichtet
  • Eisen, geschmiedet oder gegossen
  • Kupfer

Jedes Material und jede Herstellung hat spezielle Eigenschaften mit Vorteilen und Nachteilen.

Es gibt keine echte “Superpfanne für Alles”. Wichtig ist, dass du dir überlegst wie du die Pfanne nutzen möchtest und wo du deine Vorlieben hast. Dinge wie Aufheizzeit, Temperaturverteilung am Boden und Wärmespeicherung beeinflussen das Bratergebnis.

Beschichtungen vereinfachen die Handhabung und beeinflussen die Pflege. Um dir zu helfen die richtigen Bratpfannen für deine Bedürfnisse zu finden, stellen wir deshalb die verschiedenen Materialien kurz vor.

Was zeichnet Pfannen mit PTFE-Beschichtung aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

“Teflonpfannen”, also Bratpfannen aus Aluguss mit PTFE-Beschichtung sind vielseitig, leicht, gut wärmeleitend und günstig. Je nach Beschichtung sind sie aber anfällig für Kratzer. Überhitzen kann die Pfanne beschädigen und giftige Dämpfe freisetzen.

Die meisten verkauften Pfannen sind heute aus Aluminium gegossen und haben eine Antihaftbeschichtung. Fast alle günstigen Pfannen auf dem Markt sind mit “Teflon”, also Poly­tetrafluore­thylen (PTFE) beschichtet.

Die größten Vorteile von Aluminium sind sein geringes Gewicht, seine geringe Aufheizzeit und günstige Preise. Allerdings ist Aluminium nicht magnetisierbar, also auch nicht induktionsgeeignet. Manche Bratpfannen verfügen deshalb über eine Stahl- oder Kupferplatte im Boden.

Das gleicht die Nachteile aus, erhöht aber auch merklich das Gewicht. Edelstahlpfannen sind schwerer, weniger kostengünstig und leiten Wärme schlechter als Aluminium, dafür robuster und induktionsgeeignet.

Vorteile
  • Preisgünstig
  • Leicht
  • Speisen backen nicht an
  • Grundsätzlich spülmaschinengeeignet
Nachteile
  • Begrenzte Lebensdauer
  • Anfällig für Kratzer
  • Überhitzungsgefahr
  • Nur manche Modelle induktionsgeeignet

Durch die Beschichtung mit PTFE sind Pfannen leicht zu reinigen und Speisen backen nicht an. Allerdings ist PTFE sehr weich und kratzeranfällig.

Solange keine tiefen Kratzer auftreten, sind diese Pfannen grundsätzlich spülmaschinenfest. Häufiges Reinigen in der Maschine kann die Pfanne zusätzlich beanspruchen und die Lebensdauer verringern.

Bei manchen Modellen ist die Beschichtung mit Keramikpartikeln oder mit einer Titan-Zwischenschicht verstärkt und damit robuster. Trotzdem ist die Lebensdauer beschichteter Alupfannen generell beschränkt.

Alle Beschichtungen, die nicht PTFE-frei sind, bleiben außerdem hitzeanfällig. Ab ca. 230-260°C kann die Beschichtung sich verfärben und teilweise langsam abzublättern.

Kratzer beschleunigen diesen Effekt. Lose Beschichtungspartikel zu essen ist zwar unbedenklich, aber bei starkem Überhitzen treten giftige Dämpfe aus.

Das Bundesamt für Risikobewertung warnt vor leerem Erhitzen, weil dann die kritische Temperatur von 360°C schnell erreicht werden kann. Da ab ca. 270°C Öle rauchen und Speisen verbrannt riechen, wird diese Grenze beim eigentlichen Braten normalerweise nicht erreicht.

Wenn du Kratzer und Überhitzen vermeidest, sind PTFE-beschichtete Bratpfannen eine gute Wahl als einfache Haushaltspfanne.

Was zeichnet Pfannen mit Keramik-Beschichtung aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

“Keramikpfannen” sind Bratpfannen aus Aluminium oder Stahl mit einer PTFE-freien keramischen Antihaftbeschichtung. Sie sind vielseitig, robust und kratzfest, durch Überhitzen der Bratfette kann die Antihaftwirkung aber schnell leiden.

Bratpfannen mit keramischen Beschichtungen auf Basis von Siliziumdioxid sind häufig aus Aluminium mit Schichtboden oder Edelstahl.

Die im Vergleich zu Aluminium geringere Wärmeleitung von Edelstahl und die fehlende Induktionseignung von Aluminium werden oft durch Schichten weiterer Materialien im Boden ausgeglichen.

Generell sind keramikbeschichtete Bratpfannen in einem etwas höheren Preissegment als PTFE-beschichtete Pfannen.

Vorteile
  • Kratz- und hitzefeste Beschichtung
  • Speisen backen nicht an
  • Grundsätzlich spülmaschinengeeignet
Nachteile
  • Begrenzte Lebensdauer
  • Abnehmende Antihaft-Wirkung
  • Manche Modelle nicht induktionsgeeignet

PTFE-freie Keramikbeschichtungen haben den großen Vorteil mechanisch und thermisch robuster zu sein. Es sind auch Beschichtungen mit Marmor- oder Granitpartikeln auf dem Markt, die noch widerstandsfähiger sind.

Natürlich kann es auch hier bei direktem Druck zu Beschädigungen kommen, zum Beispiel durch unvorsichtiges Schneiden in der Pfanne. Metallene Küchenhelfer kannst du nutzen. Zur Sicherheit solltest du dabei aber die Hinweise des Herstellers beachten.

Je nach Beschichtung vertragen diese Pfannen sogar Temperaturen weit über 400°C und sind damit auch für scharfes Anbraten geeignet.

Durch Mikrorisse in der Beschichtung aufgrund zu abrupten Erhitzens und Rückstände verharzender Bratöle kann die Antihaft-Wirkung schnell nachlassen.

Um das möglichst lange zu vermeiden solltest du einige Hinweise beachten (Du findest sie auf dieser Seite unter Trivia). Die Herstellung dieser Beschichtungen ist im Vergleich zu PTFE-Beschichtungen außerdem mit weniger Umweltbelastung verbunden.

Wenn du die Risiken einer PTFE-Pfanne nicht eingehen und eine pflegeleichte Pfanne zum scharf Anbraten willst, ist eine keramikbeschichtete Pfanne eine gute Wahl.

Was zeichnet unbeschichtete Bratpfannen aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Edelstahlpfannen ohne Beschichtung sind robust, haltbar und spülmaschinenfest. Anhaftungen beim Braten lassen sich allerdings auch mit Übung oder viel Fett, beziehungsweise Öl nur schwer vermeiden.

Bratpfannen aus unbeschichtetem Edelstahl speichern Wärme besser als Pfannen aus Aluminium und sind induktionsgeeignet. Durch Böden mit Kupfer- oder Aluminiumkern oder einem Mehrschichtaufbau, wird auch die langsamere Aufheizzeit von Edelstahl herabgesetzt.

Für die Haltbarkeit und Sicherheit der Stahlpfannen gibt es keine besonderen Vorgaben. Sie vertragen hohe Temperaturen, mechanische Beanspruchung und alle üblichen Reinigungsmittel. Viele Kochtöpfe sind daher heute ebenfalls aus Edelstahl.

Beim Erhitzen und im Kontakt mit sauren Speisen können zwar geringe Mengen Nickel austreten, relevant ist das allerdings nur für Nickelallergiker.

Vorteile
  • Robust
  • Pflegeleicht
  • Induktionsgeeignet
Nachteile
  • Für optimales Ergebnis mehr Fett oder Öl nötig
  • Anhaften der Speisen beim Anbraten
  • Für Nickelallergiker ungeeignet

Im Gegensatz zu beschichteten Pfannen ist es bei unbeschichteten Edelstahlpfannen ganz normal, dass Bratgut am Pfannenboden anhaftet.

Für scharfes Anbraten von Fleisch gilt: Das klebende Fleisch erst wenden, wenn es sich von alleine wieder gelöst hat. Häufigere Wenden ist unnötig und beschädigt das Bratgut.

Generell brauchst du im Umgang mit Edelstahlpfannen mehr Fett oder Öl zum Braten der meisten Speisen. Für fettarme Ernährung sind sie deshalb weniger geeignet.

Mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl bleibt auch in Edelstahlpfannen nur wenig kleben. Und sollte doch mal etwas anbrennen, dann ist es kein Drama: Der größte Vorteil dieser Pfannen ist, dass man sie gut sauber schrubben kann.

Auch wenn die Handhabung beim Anbraten weniger komfortabel als bei beschichteten Pfannen ist: Eine unbeschichtete Bratpfanne aus Edelstahl überzeugt mit pflegeleichter Robustheit, an der man lange Freude hat.

Was zeichnet geschmiedene oder gegossene Eisenpfannen aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Pfannen aus Gusseisen und geschmiedetem Eisen liefern Brat- und Schmorergebnisse, die von Profis und Liebhabern sehr geschätzt werden. Sie sind haltbar und vielseitig, benötigen für optimale Ergebnisse aber umsichtige Pflege.

Eisen nimmt Wärme gut auf und speichert sie je nach Dicke hervorragend. Das ermöglicht sowohl scharfes Anbraten, als auch langsames Schmoren. Bratpfannen aus Eisen sind für jede Art Herd, inklusive Induktion, geeignet und mit entsprechenden Griffen auch ofenfest.

Pfannen aus Gusseisen kann man praktisch nicht überhitzen und die Pfanne an sich ist sehr robust. Dafür sind sie merklich schwerer als Bratpfannen aus anderen Materialien.

Geschmiedete Eisen-Pfannen können sich bei zu viel Hitze wölben und verziehen. Dafür sind geschmiedete Eisenpfannen deutlich leichter. Gusseiserne Pfannen werden anders hergestellt als schmiedeeiserne Modelle.

Sie haben daher auch unterschiedliche Stärken: Die schweren dicken Pfannen aus Gusseisen brauchen länger zum Aufheizen, halten dafür aber auch lange ein einheitliche Temperatur.

Viele hochwertige Grill- und Schmorpfannen sind aus Gusseisen. Geschmiedete Pfannen reagieren schneller auf Änderungen der Herdtemperatur. Sie ermöglichen deshalb eine flexible Handhabung auf mehreren Platten oder Zonen.

Vorteile
  • Haltbar und robust
  • Natürliche Beschichtung durch Einbrennen und Nutzen
  • Induktionsgeeignet
Nachteile
  • Schwer
  • Aufwendige Pflege

Durch Einbrennen erhalten eiserne Pfannen eine natürliche Beschichtung, die das Material schützt und Ankleben von Speisen reduziert. Diese hundertprozentig natürliche Schutzschicht erneuert und verbessert sich im Idealfall bei jedem Bratdurchgang. Außerdem begünstigt sie das Entstehen schmackhafter Röstaromen.

Die Patina wird allerdings durch Fettlöser entfernt und die Pfanne selbst ist ohne ihre dunkle Patina rostanfällig. Deswegen dürfen alle Eisenpfannen nicht in die Spülmaschine oder mit Spülmittel abgewaschen werden.

Im Gegensatz zu PTFE- und Keramikbeschichtungen kann man eine gestörte oder abgewaschene Einbrenn-Beschichtung problemlos selbst wiederherstellen.

Eine haltbare Schutzschicht haben Gusseisenpfannen. Emaille ist ein glasartiger Überzug, der auf Silizium basiert. Sie schützt Eisenpfannen vor Korrosion, erleichtert die Pflege und bietet eine gewisse Anti-Haft-Wirkung.

Durch Stöße und mechanische Beanspruchung kann diese Schicht aber Schaden nehmen und bietet weder die Pflegevorteile moderner Beschichtungen noch die Brateigenschaften eingebrannter Eisenpfannen.

Wenn du den Aufwand für Einbrennen und Pflege nicht scheust, dann bieten eiserne Pfannen vielfältige Möglichkeiten für ein unvergleichliches und ursprüngliches Braterlebnis.

Was zeichnet Kupferpfannen aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Pfannen aus Kupfer ermöglichen es punktgenau und fein abgestimmt zu braten: Jede Änderung am Herd wird sofort an das Bratgut weitergegeben. Dieser Vorteil ist aber nur auf Gas- und Induktionsherden nutzbar und mit hohen Kaufpreisen verbunden.

Von allen Pfannenmaterialien hat Kupfer die beste Hitzeübertragung: Nur Silber leitet Wärme besser. Deswegen sind Kupferpfannen vor allem aus der gehobenen französischen Küche bekannt.

Auf Profiherden mit mehreren Zonen aber auch einfachen Gasherden können  mit ihnen anspruchsvollste Speisen auf den Punkt gegart werden.

Die leichte Pfanne gibt Temperaturänderungen sehr schnell und gleichmäßig weiter. Dieser Vorteil bringt aber auf den schon im Heizelement langsam auf Änderungen reagierenden Ceran- und Elektroherden keinen Mehrwert.

Obwohl Kupfer selbst nicht auf Induktion reagiert, sind einige angebotene Kupferpfannen durch einen ferromagnetischen Boden inzwischen auch induktionsgeeignet. Dadurch erhöht sich aber auch ihr Gewicht.

Vorteile
  • Braten und Garen auf den Punkt
  • Leicht
  • Haltbar
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Regelmäßige Politur nötig um edle Optik zu erhalten
  • Keine Bratvorteile auf Herden mit Elektro- und Ceranfeldern

Der Kupferpreis ist vergleichsweise hoch und schwankend. Daher sind Kupferpfannen immer im oberen Preisbereich angesiedelt.

Bei günstigen Angeboten solltest du vorsichtig sein: Verkupferte Mehrschichtpfannen oder Legierungen haben nicht die Vorteile aber alle Nachteile einer echten Kupferpfanne.

Kupfer ist außerdem relativ weich. Bei mittelmäßiger Verarbeitung oder unsachgemäßen Umgang können sich Pfannen verformen, vor allem durch zu viel Hitze. Gut verarbeitete Bratpfannen halten pfleglich behandelt aber ein Leben lang.

Da Kupfer mit Säuren reagiert, haben so gut wie alle Kupferpfannen innen eine Schicht aus Zinn, Edelstahl oder eine Keramikbeschichtung.

Dabei ist zu beachten, dass Zinnbeschichtungen sich bei Kontakt mit Säuren verfärben können und ab 230°C die Zinnschicht zerstört wird.

Bei den heute überwiegend verwendeten Innenschichten aus Edelstahl und seltener Keramik gelten die Haft und Pflege-Eigenschaften der entsprechenden Materialien.

Die edle Wirkung von Glanz und Farbe neuer Kupferpfannen macht viel vom Reiz dieses ausgefallenen Kochgeschirrs aus. Poliert man die Pfanne aber nicht regelmäßig, bildet sich mit der Zeit auf der Außenseite eine stumpfe, dunklere Patina.

Wenn hoher Preis und Pflegebedarf dich nicht abschrecken, ist eine Kupferpfanne ein Profiwerkzeug für echte Präzisionsarbeit in der Küche.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Pfannen vergleichen und bewerten

Damit du dir richtige Pfanne für dich findest, kannst du auf viele unterschiedliche Faktoren achten. Wenn du dich nicht in den Feinheiten verlieren sondern eine schnelle Entscheidung treffen willst, solltest du die Bedeutung der offensichtlichen Faktoren kennen.

Die Faktoren, die sich am schnellsten und objektivsten überprüfen und vergleichen lassen sind:

  • Material und Beschichtung
  • Größe und Größenangebot
  • Gewicht
  • Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau
  • Spülmaschinentauglichkeit und Pflege
  • Backoffenbeständigkeit und Griff
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Natürlich gibt es noch viele andere Aspekte als diese in den folgenden Absätzen weiter ausgeführten Punkte. Aber sie sind die Wesentlichen um das große Angebot an Bratpfannen zielgerichtet zu vergleichen.

Material und Beschichtung

Das verwendete Material und der Charakter eventueller Beschichtungen bestimmen Nutzung und Verhalten einer Pfanne maßgeblich. Weiter oben haben wir bereits die üblichen Kombinationen vorgestellt.

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Teflonpfannen sind sehr pflegeleicht und brauchen beim Anbraten nur wenig Fett. Es bleibt selten etwas am Boden haften. Sie eignen sich besonders für Spiegeleier und Pfannkuchen, da diese sich von der Teflonpfanne sehr leicht lösen lassen.

(Quelle:chefkoch.de)

Wenn du dir sicher bist welches Material du für deine Bratpfanne willst, bist du der endgültigen Entscheidung schon einen großen Schritt näher.

Bei Gesprächen im Freundeskreis, beim Blättern in Zeitschriften, beim Blick in Foren und Kommentarspalten im Netz erkennt man recht schnell eine grundsätzliche Aufteilung: Die Anhänger unbeschichteter Pfannen auf der einen Seite, die Freunde beschichteter Pfannen auf der anderen Seite.

Frage dich wofür du die jeweilige Pfanne konkret benutzten willst und lasse dich von den entsprechenden Vorteilen der Materialien und Beschichtungen leiten.

Mache dir aber bewusst, dass du hier keine Grundsatzentscheidung treffen musst, die die andere Seite ausschließt.

Größe und Größenangebot

Eine gute Pfanne hat genau die Größe, die man braucht. Findest du ein gutes Modell ist deshalb auch immer relevant, ob es auch in anderen Größen angeboten wird.

Bei Pfannen wird die Größe als Durchmesser angegeben, der eigentlich bei jedem Hersteller am oberen Rand gemessen wird. In Deutschland folgen die üblichen Größen Schritten von vier Zentimetern.

Dadurch können beispielsweise auch Deckel auf verschiedenen Töpfen und Pfannen genutzt werden. Die klassischen „kleinen Pfannen“ liegen bei 20, die großen bei 28 Zentimetern.

Passt die Pfanne nicht auf die Herdplatte ist das im einfachsten Fall unhandlich, verschwendet Energie und kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich die Pfanne verzieht. Kaufe deshalb nie ein Pfanne, die nicht zu deinem Herd passt.

Differenzen von wenigen Zentimetern sind natürlich kein Problem und generell gilt: Lieber den Pfannenboden etwas kleiner als die Herdplatte. Ist die Pfanne im Verhältnis zur Platte zu groß, erwärmt sich der Boden ungleichmäßig, was das Braten behindert und die Pfanne verziehen kann.

Dies gilt inbesondere für dünne Pfannen und Pfannen aus geschmiedetem Eisen. Bei Pfannen aus reinem Gusseisen darf die Pfanne auch mal größer sein als die Herdplatte , dann dauert die Hitzeaufnahme allerdings deutlich länger.

Bei Indukionsherde ohne automatische Felderkennung begrenzt sich die Hitze auf die Größe des Magnetfelds der Plattengröße und so wird die Pfanne auch nur in diesen Bereich warm.

Außerdem ist es wenig sinnvoll eine große Pfanne zu erhitzen, nur um ein wenig Speck anzubraten. Für eine Einzelperson sind kleine Pfannen oft ausreichend. Pfannkuchen und andere Teigspeisen brauchen dagegen größere Flächen.

Gewicht

Wie schwer eine Bratpfanne ist, beeinflusst den gesamten Umgang mit ihr. Ob beim Braten, Spülen oder Lagern: Kennst du deine Vorlieben und hast ein Gefühl welches Gewicht dir gut in der Hand liegt, fällt die Auswahl leichter.

Manche Leute mögen es sicherlich auch bei Pfannen “etwas in der Hand“ zu haben. Eine Pfanne die schwerer ist nutzt die Wärmeenergie besser aus, weil sie fester auf der Platte aufliegt. Bei einer zu leichten Pfanne strömt die Hitze auf seitlich vorbei.

Die Preisspanne bei Pfannen ist sehr weit. Gute Pfannen sind aber schon im Bereich von 25-80 Euro erhältlich. (Bildquelle: unsplash.com / Andrew Ridley)

Mit leichteren Pfannen geht das Braten leichter von der Hand. Auch das Handling beim Wenden von Bratgut und beim Anrichten etwas einfacher, allerdings sind die Bratergebnisse von schwereren Pfannen oft deutlich besser.

Schwer ist oft gleichzusetzen mit Qualität, das gilt oft allerdings nicht immer. Pflege und Abwasch kann sich bei schweren Pfannen ebenso anstrengend sein, wie das Einlagern.

Mit leichteren Pfannen geht nicht nur das Braten leichter von der Hand. Auch das Handling beim Wende von Bratgut und beim Anrichten sind einfacher. Pflege und Abwasch kann sich bei schweren Pfannen ebenso anstrengend sein, wie das Einlagern.

Letzteres macht sich beispielsweise dann bemerkbar, wenn du spezielle Halterungen brauchst oder nur in bestimmter Reihenfolge stapeln kannst. Generell sollten große und gewichtige Kochgeräte nicht über Schulterhöhe gelagert werden.

Gusseisenpfannen sind im Vergleich zur Masse immer schwerer als andere Modelle und reine Aluminiumpfannen entsprechend leichter. Als grobe Richtlinie kannst du von 1,2 kg als üblichem Gewicht für Pfannen mit 28 cm Durchmesser ausgehen.

Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau

Wenn du keinen Induktionsherd besitzt, brauchst du keine induktionsfähige Pfanne.

Aber auch unabhängig von der Induktionsfrage ist die Konstruktion des Pfannenbodens gerade bei Aluminium- und Stahlpfannen ein gutes Entscheidungskriterium.

Das Material und der Aufbau des Bodens beeinflussen nicht nur ob eine Pfanne induktionsgeeignet ist, sondern auch wie schnell und gleichmäßig sie sich erhitzt.

Auch wenn man keinen Induktionsherd besitzt, ist es sinnvoll sich über Gestaltung des Bodens einer Pfanne Gedanken zu machen. Zusätze und Schichten im Boden können die Brateigenschaften des Hauptmaterials nochmal verbessern.

Art der Pfanne Induktionsgeeignet
Schmiede- oder Gusseisenpfanne Ja
Edelstahlpfanne Ja, besser mit Kupfer- oder Sandwich-Böden
Aluminiumpfanne Nein, nur mit Chromstahlzusätzen

Bei schmiede- oder gusseisernen Bratpfannen ist der Boden ebenso wie der Rest der Pfanne massives Eisen. Damit sind diese Pfannen automatisch induktionsfähig. Weitere Zusätze sind weder nötig, noch haben sie sich als hilfreich herausgestellt.

Edelstahlpfannen dagegen sind zwar auch an sich induktionsgeeignet. Für eine bessere Hitzeverteilung ist es aber sinnvoll auf Modelle mit Kupfer- oder Sandwich-Böden im Boden zurück zu greifen.

Aluminiumpfannen werden erst durch Chromstahl im Boden induktionsgeeignet. Entsprechende Kerne, Schichten oder Zusätze machen Aluminiumpfannen zwar schwerer, zeigen aber auch das Bestreben des Herstellers sein Produkt zu optimieren.

Spülmaschinentauglichkeit und Pflege

Der Aufwand, den man nach jeder Nutzung in das Säubern und Pflegen einer Pfanne stecken muss, ist ein wesentliches Kauf- und Qualitätskriterium. Zwar sind pflegeintensive Bratpfannen nicht objektiv schlechter, aber auch nicht für jeden geeignet.

Die meisten Pfannen gehören nicht in die Spülmaschine.

Die meisten Pfannen solltest du nicht in der Spülmaschine reinigen, denn es bildet sich meist durch die aggressiven Spülmaschinen-Tabs ein Laugenfilm auf der Pfanne und dadurch wird das Bratverhalten negativ beeinflusst.

Damit ist dieser Aspekt eine gute Entscheidungshilfe für alle Handwaschfeinde: Wenn du nur Pfannen willst, die maschinentauglich sind, dann wird dir die Wahl leicht fallen.

Aber auch wenn du nichts gegen gelegentliches Schrubben hast, hilft es eine  Blick auf unterschiedliche Anforderungen. Willst du deine Pfanne immer schön hell und sauber haben, dann sind beschichtete Pfannen deine Wahl.

Zwar solltest du sehr vorsichtig mit kratzenden und harten Reinigungsmitteln sein, aber solange du verharzende Fette und abruptes Erhitzen meidest, kannst und solltest du diese Pfannen immer gut säubern und entfetten.

Das Gegenstück sind unbeschichtete Eisenpfannen. Sie sind definitiv nicht spülmaschinentauglich und ihre durch Einbrennen entstandene Antihaft-Patina wird durch Fett lösende Spülmittel empfindlich verletzt.

Die Pfanne sollte nach jeder Verwendung gereinigt werden. Wie das a Besten gemacht wird hängt von der Art der Pfanne ab. (Bildquelle: pixabay.com / schaedlich)

Die Pflege ist nicht unbedingt aufwendiger als bei anderen Pfannen, aber ungewohnt. Manchem mag die Vorstellung frisch geölter dunkel eingebrannter Pfannen im Küchenregal weniger gefallen als anderen.

Backofenbeständigkeit und Griff

Die Verarbeitung und Konzeption des Griffs verrät oft viel über die Qualität der nicht direkt bewertbaren Aspekte der eigentlichen Pfanne. Er setzt oft auch die Maximaltemperatur für eine Nutzung im Backofen.

Bratpfannen vertragen meist durchaus höhere Temperaturen, allerdings trifft das nicht unbedingt auf ihren Griff zu.

Für diesen ist deshalb nicht nur relevant, ob er sicheren Halt bietet und gut in der Hand liegt. Wichtig ist auch, ob er beim Braten zu heiß wird, oder beim Nutzen der Pfanne im Ofen Schaden nehmen kann.

Der Begriff Thermoplastik kann hier viel bedeuten. Bei PTFE-beschichteten Pfannen ist dies meist nicht relevant, weil die Beschichtung bereits eine Obergrenze für das sinnvolle Erhitzen setzt. Bei anderen Modellen kann aber der Griff die Haltbarkeit der ganzen Pfanne beeinflussen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Verhältnis von Gezahltem und Gebotenem ist oft schwer absolut zu vergleichen. Im Endeffekt ist es aber das wichtigste Kriterium. Material, Handling und Haltbarkeit bei unterschiedlicher Pflege spielen hier alle mit hinein.

Die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses von Pfannen muss leider immer subjektiv bleiben. Dafür sind Bratpfannen in erster Instanz zu unterschiedlich, innerhalb der unterschiedlichen Gruppen dann aber zu ähnlich.

Trotzdem kann man grundsätzlich aus den Einsatzmöglichkeiten, einigen komfortablen Einzelheiten, dem Pflegeaufwand und der Haltbarkeit ableiten, ob eine Pfanne aus der Nutzersicht ihr Geld wert ist.

Hier soll dabei aber immer beachtet werden, dass manche Nachteile oder Fehler, die Pfannen in Kommentaren und Reklamationen zugeschrieben werden, schlicht auf unsachgemäße Verwendung zurück zu führen sind. Umso wichtiger sind hier klare Hinweise von Seiten der Hersteller.

Für Single-Haushalte eignet sich eine solide Aluminium-Pfanne mit Kunststoffbeschichtung. Für Hobbyköche kommt eher eine Edelstahl-Pfanne mit Keramik-Innenleben in Frage. Liebhaber dagegen sollten zu einem Modell aus Kupfer greifen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Pfanne

Im Folgenden beantworten wir weitere Fragen zur Pfanne, die wohlmöglich noch offen geblieben sind. So kannst du dein Wissen erweitern und weißt, was es bei der Wahl und Verwendung der Pfanne zu beachten gibt.

Wie viele Pfannen braucht man?

Wenn du kein Sammler bist, reichen drei Pfannen unterschiedlicher Größe aus. Eine sollte geeignet für scharfes Anbraten sein. In jeder Küche, in der man braten will, braucht man mindestens eine Bratpfanne.

Wichtiger als das Material ist es zumindest eine kleine und eine größere Pfanne passend zum eigenen Herd zu haben. In den meisten Haushalten sind das zwei antihaft-beschichtete Pfannen.

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Eine beschichtete Pfanne kann zwar auch zum scharfen Anbraten verwendet, dann verkürzt sich aber erheblich der Lebensdauer, da durch die hohe Hitze die Beschichtung und insbesondere die Antihaftwiekung leidet.

Wenn du ein etwas anderes Braterlebnis haben willst und auf die Feinheiten des Geschmacks wert legst, dann ist aber ein unbeschichtete Eisenpfanne das Richtige für dich.

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Wusstest du, dass es eine Vielzahl von Spezialpfannen gibt?

Je nachdem, wie sehr du dich in die Zubereitung einzelner Gerichte vertiefst, gibt es spezielle Pfannen für zum Beispiel Crêpe, Poffertjes, Waffeln, Pfannkuchen, Eier und vieles mehr.

Niemand braucht alle, aber gutes Werkzeug hilft bei anspruchsvollen Aufgaben.

Was hilft gegen Verharzen keramikbeschichteter Pfannen?

Gegen das Auftreten von Mikrorissen hilft es die Pfanne vor allem auf Induktionsherden nicht direkt auf die höchste Stufe zu erhitzen, Erst solltest du sie auf einer mittleren Stufe kurz vorheizen.

Gegen das Bilden von Teerharzen hilft es die Pfanne beim Waschen gründlich zu entfetten und bei hohen Brattemperaturen nur hoch erhitzbare Öle zu verwenden. Außerdem sollten die Bratöle nicht zu lange ohne das Bratgut in der Pfanne erhitzt werden.

Wie brenne ich Pfannen ein?

Es gibt mehrere Wege eine eiserne Bratpfanne einzubrennen um eine natürliche Antihaft-Beschichtung zu erhalten. Egal welche du nutzt, zuerst musst du die Reste des industriellen Korrosionsschutzes entfernen.

Pfannen aus reinem Gusseisen sind meist schon während Produktion eingebrannt worden und müssen nur im Bedarfsfall neu eingebrannt werden.

Dabei kannst du großzügig scheuern und entfetten. Zum Einbrennen ist eine Methode verbreitet, bei der Salz und Kartoffelschalen in der Pfanne erhitzt werden, bis sie unter kräftigem Rauchen verbrannt sind.

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Wusstest du, dass du eine eingebrannte Pfanne nie mit Spülmittel reinigen solltest?

Fettlöser kann die Patina beschädigen. Reinige die Pfanne nur mit Wasser und einem Tuch. Bakterien und Keime werden beim Erhitzen abgetötet, du brauchst dir also keine Sorgen zu machen.

Für die normale Haushaltsküche besser geeignet ist eine langsamere Methode: Dabei reibst du die Pfanne komplett dünn mit Leinöl ein. Ein Stück Küchenrolle hat sich zum Auftragen bewährt. Dann stellst du die Pfanne für eine Stunde bei 250°C in den Ofen.

Eine Unterlage aus Alufolie kann als Tropfschutz dienen. Lass die Pfanne dann abkühlen und wiederhole den Vorgang fünf bis sieben Mal. Diese Methode benötigt natürlich einen ofenfesten Pfannengriff.

Die erste Patina ist noch nicht perfekt. Bei den ersten Bratdurchgängen solltest du nicht am Öl sparen. Die Patina wird sich dadurch bei richtiger Pflege immer weiter verbessern.

Wie reinige und pflege ich eingebrannte Eisenpfannen?

Um die Einbrennschicht von Eisenpfannen nicht zu beschädigen gibt es einige einfache Richtlinien:

  • Bratpfanne nicht mit Essensresten stehen lassen. Direkt nach dem Braten reinigen, wenn zurückgebliebenes Fett noch flüssig aber nicht mehr gefährlich heiß ist.
  • Pfanne mit heißem Wasser auswaschen und mit Geschirrtuch sorgfältig trocknen.
  • Kein Spülmittel oder andere Fettlöser verwenden, nicht in der Spülmaschine reinigen.
  • Bei Angebranntem und anderen hartnäckigen Resten mit Salz als leichtes Scheuermittel und einem trockenen Küchentuch gründlich durchwischen.
  • Alternativ mit Salzwasser füllen, es aufkochen lassen und mit einer spülmittelfreien Spülbürste reinigen. Auch danach gilt: Gut trocknen, gut einölen.
  • Geschmiedeten Eisenpfannen: mit Speiseöl einreiben, um sie vor Rost zu schützen.
  • Eiserne Bratpfannen trocken lagern.
  • Beim Braten weder abrupt erhitzen, noch abzukühlen (zum Beispiel indem kaltes Wasser in die heiße Pfanne gschüttet wird).

Welche Fette und Öle kann ich verwenden?

Relevant für die Auswahl der Bratöle und -fette ist der jeweilige Rauchpunkt.

Erhitzt du sie über diesen Punkt, dampft das Öl und schmeckt nicht mehr gut. Kaltgepresste Öle und fettarme Margarinen haben einen zu niedrigen Rauchpunkt um mit ihnen sicher zu braten.

Zum Anschwitzen und bei Teigspeisen sind normale Butter und Margarine bis 160°C ausreichend.

Willst du kräftig braten, sind Butterfett und Butterschmalz mit einer Grenze von etwa 200°C zu bevorzugen. Auf Nummer sicher auch beim scharfen Anbraten von Fleisch gehst du mit raffinierten Ölen.

Raffiniertes Distelöl kann bis auf 260°C erhitzt werden, raffiniertes Oliven- und Rapsöl kommen immerhin auf 240°C. In jedem Fall lohnt sich aber ein Blick auf die Herstellerangaben auf den Packungen.

Kaltgepresste, native Öle eignen sich nicht zum Kochen. Sie können die Antihaftbeschichtung beschädigen, da es ihnen an Hitzestabilität mangelt und sie bei hohen Temperaturen verbrennen, sowie Teeharze entwickeln.

Wie entsorge ich eine alte Pfanne?

Du musst beschädigte Pfannen nicht zwangsläufig wegschmeißen.

Eisenpfannen können jederzeit abgeschliffen und neu eingebrannt werden und manche Hersteller bieten auch für PTFE-beschichtete Pfannen ein Erneuern der Beschichtung an.

Sollte deine Pfanne aber wirklich nicht mehr zu gebrauchen sein, bieten manche Hersteller und Händler “alt gegen neu”-Aktionen an.

Das Material der Bestandteile spielt eine wichtige Rolle.

Ansonsten ist weniger Material und Beschichtung zu beachten, sondern die Zusatzteile. Griffe mit Plastikanteilen solltest du getrennt entsorgen. Deckel aus hitzefestem Glas kommen nicht ins Altglas. Reine Stahl-, Eisen-, oder gar Kupferpfannen kannst du in den Metallschrott geben.

Die restlichen teilweise mit geschichteten Böden versehenen Pfannen sind unabhängig von der Beschichtung ebenfalls Wertstoffe. Du kannst sie in die Wertstofftonne werfen, oder auf Wertstoff-, beziehungsweise Recyclinghöfen abgeben.

Seit wann werden Pfannen benutzt?

Speisen in einer flachen Metallschale mit Griff zu braten und zu garen ist ein eingängiges Prinzip. Es funktioniert auch auf dem offenen Feuer.

Zur belegten Nutzung von Bratpfannen gibt verschiedene archäologische Erkenntnisse. Allgemein kann man davon ausgehen, dass in jeder Zeit und Kultur, in der Metallverarbeitung verbreitet war, auch Metallpfannen hergestellt wurden.

Ab der Bronzezeit gibt es Funde, die Pfannen zugeordnet werden können.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Kochen_und_Backen/Pfannen/

[2] http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/sechs-pfannen-im-test-welche-pfanne-ist-die-richtige-13964148.html

[3] https://www.sueddeutsche.de/stil/pfannen-material-1.2447866

Bildquelle: pixabay.com / StockSnap

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