Zuletzt aktualisiert: 30. April 2021

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Sofort mit dem Kochen beginnen ohne auf langes Erhitzen der Kochtöpfe zu warten? Klingt nach einem Traum – doch das muss es nicht bleiben. Die Technik der Induktionstöpfe und -herde macht es möglich!

Dank der direkten Wärmeleitung an den Boden des Induktionstopfs kann dieser schneller erhitzt werden. Im Gegensatz zu anderen Herden muss nicht zuerst die Kochplatte aufgeheizt werden, um die Wärme an den Topfboden weiterzugeben. Welche Vorteile und Funktionen ein solcher Induktionstopf bietet, zeigen wir dir in diesem Ratgeber. Außerdem haben wir einige Induktionstöpfe verglichen und präsentieren dir unsere Auswahl.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die Nutzung eines Induktionstopfs führt zu einer schnelleren Wärmeleitung und Hitzeverteilung im Topf. Dadurch kann beim Kochen Strom gespart werden.
  • Dank des sofortigen Abkühlens der Induktionsherdplatte können Verbrennungen vermieden werden. Sowohl du als auch dein Essen seid damit geschützt.
  • Induktionstöpfe können in unterschiedlichen Materialien und Größen hergestellt werden. Dafür ist die Voraussetzung eine ferromagnetische Beschaffenheit des Topfbodens.

Induktionstöpfe im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Eine Entscheidung für einen Induktionstopf zu treffen, kann bei der Vielzahl der Auswahlmöglichkeiten schwer fallen. Orientiere dich am besten an unseren Bewertungen und Empfehlungen:

Der beste klassische Induktionstopf

Bei diesem modernen Induktionstopf Pado von axentia handelt es sich um ein klassisches Modell mit einem Glasdeckel. Der aus Edelstahl bestehende Topf punktet unter anderem mit einer Literskala in der Innenseite und einem praktischen Schüttrand.

Die 3 Liter Fassungsvermögen bieten eine ideale Größe zum Kochen von Nudeln und zum Andünsten von Gemüse. Das wird außerdem durch die 3,5 mm Bodenstärke begünstigt, die die Wärme des Induktionsherds optimal weiterleitet.

Bewertung der Redaktion: Wer auf der Suche nach einem preiswerten Induktionstopf mit vielen nützlichen Funktionen ist, für den ist dieses Modell perfekt.

Das beste Induktions Topfset

Das 5-teilige WMF Provence Plus Induktions Topfset bietet aus Cromargan Edelstahl polierte Induktionstöpfe mit Glasdeckel. Hierbei umfasst dieses Set einen Bratentopf, drei Fleischtöpfe und eine Stielkasserolle. Hiermit steht einem abwechslungsreichen Kochen also nichts mehr im Wege.

Um nicht für jedes Gericht separat einen Induktionstopf kaufen zu müssen, empfiehlt sich der Kauf eines Induktions Topfsets sehr gut. Zudem kann damit Geld gespart werden, weil einzelne Induktionstöpfe insgesamt preisintensiver sind.

Bewertung der Redaktion: Dieses Induktions Topfset bietet viele Möglichkeiten verschiedene Gerichte zu kochen. Dabei kann je nach Wunsch der passende Induktionstopf verwendet werden.

Der beste Induktionstopf für große Familienessen

Dieser Gemüse- und Suppentopf von WMF ist ein aus Edelstahl bestehender Induktionstopf. Besonders hervorzuheben ist hierbei der gut schließende Deckel, mit welchem die Wärme optimal im Induktionstopf gespeichert werden kann.

Sein umfangreiches Volumen von 14 Litern lädt zum Kochen eines großen Familienessens ein. Dabei kann auf nachfolgende Großputzaktionen verzichtet werden, da der Induktionstopf spülmaschinenfest ist.

Bewertung der Redaktion: Dank seiner Größe bietet dieser Induktionstopf viele Möglichkeiten ein großes Festmahl für die ganze Familie vorzubereiten.

Der beste kleine Induktionstopf für Singlehaushalte

Die induktionsfähige Mini Stielkasserolle von WMF punktet mit seiner Multifunktionalität dank seines langen Griffs. Dies ermöglicht eine handliche Zubereitung von beispielsweise Suppen oder Saucen. Außerdem kann das zubereitete Essen aufgrund des Cromargan Edelstahls und der optimalen Bodenkonstruktion länger warm gehalten werden.

Angesichts des kleinen Durchmessers von 10 cm und einem Volumen von 0,5 Liter ist dieser Induktionstopf grandios für Singlehaushalte. Doch auch für das Aufwärmen von Resten ist diese Größe sehr geeignet.

Bewertung der Redaktion: Für einzelne Portionen oder den kleinen Hunger ist dieser Induktionstopf ideal. Außerdem sorgt der lange Griff für eine angenehme Zubereitung.

Der beste Profikoch-Induktionstopf

Dieser hochwertige Induktionstopf ist ein Le Creuset Signature Gusseisen Gourmet-Profitopf. Er ist ein Blickfang in jeder Küche, da aus 8 intensiven Farben ausgewählt werden kann. Dabei sorgt das qualitätvolle Material für eine Wärmeverteilung bis in die Seitenwände.

Im Vergleich zu anderen Induktionstöpfen ist dieser Topf kostspieliger. Wer jedoch eine herausragende Qualität und zahlreiche Funktionen schätzt, ist bei diesem Induktionstopf an der richtigen Adresse.

Bewertung der Redaktion: Der Name “Gourmet-Profitopf” macht diesem Induktionstopf alle Ehre. Angesichts des ausgezeichneten Materials kann mit diesem Induktionstopf erstklassiges Essen gezaubert werden.

Der beste Spargel-Induktionstopf

Bei diesem Induktionstopf handelt es sich um den ELEGANCE Spargel- und Pastatopf von Rösle. Dieser hochwertige Edelstahltopf fasziniert mit einem herausnehmbaren, feinmaschigen Siebeinsatz, sodass Flüssigkeiten schnell ablaufen können.

Die Spargelsaison hat dieses Jahr bereits begonnen – ein hochwertiger Spargeltopf mit einer Füllmenge von 4,5 Litern darf dabei nicht fehlen. Dieser Induktionstopf mit Glasdeckel (ohne Dampföffnung) sorgt dabei für ein gutes Beobachten des Garvorgangs.

Bewertung der Redaktion: Wer gut vorbereitet in die Spargelsaison einsteigen und sich den Spargel schmecken lassen will, für den ist dieser Spargel-Induktionstopf perfekt.

Kauf- und Bewertungskriterien für Induktionstöpfe

Doch worauf musst du bei einem Kauf achten? Wir haben dir die wichtigsten Kauf- und Bewertungskriterien zusammengestellt, um dir die Auswahl leichter zu machen. Diese umfassen die Folgenden:

Du sollst nun ein besseres Verständnis für die wichtigen Aspekte bekommen. Dafür erläutern wir dir diese nun ausführlicher.

Durchmesser & Fassungsvermögen

Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Größen von Induktionstöpfen kann die Entscheidung teilweise schwer fallen. Deshalb solltest du dir Gedanken über den Durchmesser und das Fassungsvermögen deines Topfes machen.

Besonders wichtig ist hierbei, dass der Induktionstopf mindestens ⅔ deiner Kochfläche abdeckt. Da einige Induktionsherde nämlich bei kleineren Größen gar nicht erst arbeiten, solltest du hier dein Augenmerk drauf legen. Ideal sind jedoch Topfgrößen, die genau auf die Kochfläche passen.

Beim Fassungsvermögen solltest du außerdem darauf achten, dass das gesamte Volumen des Induktionstopfs genutzt und erhitzt wird. Das gilt ebenfalls für die Topfwände.

Material

Das Material eines Induktionstopfs hat großen Einfluss auf dessen Funktionen. Voraussetzung dafür ist, dass der Topf ferromagnetisch ist. Diese Bedingung erfüllen grundsätzlich die Materialien Gusseisen und Stahlemaille.

Es gibt aber auch hochwertige Induktionstöpfe aus Aluminium, Edelstahl und Kupfer, die eigentlich nicht ferromagnetisch sind. Bei solchen sorgt ein entsprechender Topfboden mit Magnetschicht für die Induktionsfähigkeit.

Boden

Wie bereits erwähnt spielt der Topfboden eine große Rolle, da die Wärme direkt an diesen weitergeleitet wird. Umso wichtiger ist es, dass der Boden glatt auf der Induktionskochplatte aufliegt. Ist der Boden des Induktionstopfs nicht plan, geht viel Energie verloren.

Handelt es sich außerdem um einen Edelstahltopf mit induktionsfähigem Boden, sollte dieser dicker sein. Je dicker der Boden, desto besser kann die Wärme im Topf verteilt werden.

Ausstattung

Da bei einem Induktionstopf auch die Seitenwände erhitzt werden, kann sich das ebenfalls auf die Topfgriffe übertragen. Diese sollten also wärmeisoliert sein, um Verbrennungen beim Berühren entgegenzuwirken. Außerdem sollten die Griffe fest sitzen, damit beim Waschen kein Wasser hineinlaufen kann.

Bei der Ausstattung für Induktionstöpfe sind weiterhin Glasdeckel mit Dampfauslass sehr vorteilhaft und beliebt. So lässt sich das Essen während des Kochens beobachten und ein angebrannter Topf vermeiden.

Pflege

Einige Induktionstöpfe haben den Vorzug, dass sie Spülmaschinengeeignet sind. Hierbei kann der Induktionstopf ganz normal gewaschen werden, ohne dass das Magnetfeld davon einen Schaden nimmt.

Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Topf per Hand mit handelsüblichem Spülmittel und weichem Schwamm gewaschen werden. Allerdings solltest du hierbei darauf achten keine zu aggressiven Hausmittel für die Reinigung zu benutzen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Induktionstopf ausführlich beantwortet

Du hast immer noch Zweifel und ungeklärte Fragen? Kein Problem, denn in diesem Abschnitt möchten wir dir die wichtigsten und häufigsten Fragen zu dem Thema beantworten.

Was ist ein Induktionstopf?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Töpfen wird die Wärme bei Induktionstöpfen direkt am ferromagnetischen Topfboden erzeugt. Dadurch kann die Wärme gleichmäßig im Topf verteilt werden. Dies führt zu einer optimalen Temperaturregulierung und einem geringeren Stromverbrauch.

Dank der idealen Temperaturregulierung des Induktionstopfs kann das Essen beim Kochen schonend gegart und zubereitet werden. (Bildquelle: Free-Photos / Pixabay)

Die Wärmeübertragung erfolgt nur, wenn sich der Induktionstopf auf der eingeschalteten Induktionskochplatte befindet. Nimmt man diesen herunter, kühlt das Kochfeld sofort ab. Man verbrennt sich also nicht mehr, wenn man die Herdplatte versehentlich berührt.

Wie erkenne ich einen Induktionstopf?

Die Technik der Induktion funktioniert nur dann, wenn ein Induktionstopf auf einem Induktionsherd verwendet wird. Ob ein Topf induktionsfähig ist, erkennst du an dem “Wendel-Symbol” auf der Verpackung und/oder auf dem Topfboden.

Solltest du keine Kennzeichnung finden, kannst du einen bestimmten Trick anwenden: Halte eine beliebigen Magneten an den Boden deines Topfs. Bleibt dieser haften, ist er induktionsfähig.

Für welchen Herd ist ein Induktionstopf geeignet?

Wie bereits erwähnt, erfolgt die optimale Wärmeleitung nur bei der Verwendung von Induktionstopf und -herd. Das bedeutet aber nicht, dass du den Induktionstopf ausschließlich auf einem Induktionsherd nutzen kannst.

Der Gebrauch eines Induktionstopfs in Verbindung mit anderen Herdarten ist absolut unproblematisch. Erhitzt werden können die Töpfe trotzdem. Selbst beim Camping kannst du einen Induktionstopf problemlos einsetzen.

Was kostet ein Induktionstopf?

Die Preise von Induktionstöpfen sind stark abhängig von dem Material, Durchmesser, Fassungsvermögen, Ausstattung und natürlich der Qualität. Damit du dennoch einen groben Überblick bekommst, haben wir dir hier eine Preisübersicht erstellt.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig (10 – 50 €) Kleine bis mittlere Größen, vornehmlich aus Edelstahl und Emaille
Mittelpreisig (50 – 100 €) Mehr Auswahl an verschiedenen Größen und Materialien
Hochpreisig (ab 100 €) Mittlere bis große Größen aus hochwertigem Edelstahl und Gusseisen

Kleiner Tipp: Wenn du die Induktionstöpfe in einem Induktions Topfset kaufst, sind sie insgesamt günstiger. Es lohnt sich also bei einem solchen Angebot zuzuschlagen!

Wie kann ich Töpfe induktionsfähig machen?

Beim Umrüsten auf einen Induktionsherd fragst du dich vielleicht, was du mit deinen alten guten Töpfen machen sollst. Die gute Nachricht ist: Du kannst diese weiterhin nutzen!

Besorge dir dafür eine Induktions Adapterplatte und lege sie unter deinen Topf. Die Hitze des Herdes wird durch die Adapterplatte an deinen Topf weitergegeben, sodass du diesen ganz normal verwenden kannst.

Fazit

Wie du siehst, kann dein Traum von schnellem Kochen dank der Induktionstöpfe zur Realität werden. Dabei kannst du die Töpfe grundsätzlich auch auf anderen Herden verwenden. Sogar nicht-induktionsfähige Kochtöpfe können dank Adapterplatte auf einem Induktionsherd genutzt werden. Beachte jedoch, dass die geniale Technik nur dann seine Wirkung entfaltet, wenn Induktionstopf und -herd zusammen angewendet werden.

Bei einem Kauf spielen die Größe und insbesondere das Material eine bedeutende Rolle. Sie haben einen großen Einfluss auf das Ausmaß der Funktionsfähigkeit von Induktionstöpfen. Auf diese individuellen Aspekte solltest du also bei deiner Entscheidung achtgeben.

(Titelbild: Hans Braxmeier / Pixabay)

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