Willkommen bei unserem großen Hochleistungsmixer Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hochleistungsmixer. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Hochleistungsmixer zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Hochleistungsmixer kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Hochleistungsmixer ist das richtige Produkt für dich, wenn du gerne samtig weiche Smoothies trinkst und dir deine Lebensmittel, wie veganes Sorbet, Nussmus, Humus, Dips uvm. gerne selbst und nach eigener Rezeptur herstellst. Gewöhnliche Mixer schaffen dies nicht.
  • Beim Kauf eines Hochleistungsmixers solltest du mindestens die Richtwerte 1000 Watt und 18.000 Umdrehungen anpeilen, wenn du einen Mixer möchtest, der auch vielseitig einsetzbar ist. Die stufenlose Geschwindigkeitsregelung und verschiedene Mixerprogramme sind von Vorteil, aber kein Muss.
  • Hochleistungsmixer bekommst du ab 250€ aufwärts. Für die wirklich guten Modelle muss man allerdings schon über 500€ ausgeben, dafür bekommt man aber mindestens 7 Jahre Garantie und ein Produkt, was seinen Preis wert ist.

Hochleistungsmixer Test: Das Ranking

Platz 1: Bianco „primo“ Hochleistungsmixerc

Platz 2: Philips HR2199/00 Hochleistungsmixer

Platz 3: JTC OmniBlend V Hochleistungsmixer

Platz 4: Bianco „forte“ Hochleistungsmixer

Platz 5: AEG „GourmetPro SB9300“ Hochleistungsmixer

Platz 6: Severin SM 3740 Hochleistungsmixer

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Hochleistungsmixer kaufst

Was ist ein Hochleistungsmixer und für wen eignet er sich?

Wenn du dich für einen Hochleistungsmixer entschieden hast, hast du ja bereits eine Vorauswahl aus den anderen Mixersorten getroffen. Optional gibt es noch die Stabmixer oder die konventionellen Handmixer, die meistens zum Kneten von Teigen oder zum Schlagen von Sahne benutzt werden. Die Hochleistungsmixer sind ein anderes Kaliber. Sie sind Standmixer mit sehr hoher Leistung, die fast alles zerkleinern können.

Ein Hochleistungsmixer kann auch hartes Gemüse und Kleinobst gut zerkleinern. (Bildquelle 123rf.com / 97643287)

Standmixer und Hochleistungsmixer bestehen immer aus einem Fuß und einem variablen Behälter, in dem die Zutaten zugegeben werden können. Im Behälter befindet sich auch der Messerstern, der je nach Modell zum Säubern herausgenommen werden kann. Im Fuß befindet sich der Motor und auf dem Fuß die Schaltfläche zum Bedienen des Mixers.

Standmixer und vor allem Hochleistungsmixer brillieren durch Ihre reine Kraft. Ob Nüsse, Pflanzen oder Eis, mit einem Hochleistungsmixer kriegt man wirklich fast alles nicht nur klein, sondern auch breiig bzw. „smooth“.

Wer also gerne Smoothies trinkt, vor allem grüne Smoothies, mit schwer zerkleinerbaren grünen Pflanzen (daher auch der Begriff), der wird über kurz oder lang zum Hochleistungsmixer greifen müssen. Das macht die Herstellung des gesunden Drinks zum Frühstück deutlich angenehmer, bzw. überhaupt erst möglich.

Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Mixer und einem Hochleistungsmixer?

Mixer lassen sich grob in drei verschiedene Typen unterteilen. Es gibt Stabmixer, Handmixer und Standmixer. Stabmixer und Handmixer sind beides jeweils mit der Hand zu führende Mixer, die einfache Aufgaben, wie das Kneten eines Teiges oder das Zerkleinern von Lebensmitteln zur Herstellung von Babynahrung, bewerkstelligen können.

Sie sind jedoch nicht geeignet für das Zerkleinern von Lebensmitteln, die eine harte Schale besitzen, wie z.B. Nüsse oder aber Lebensmittel, die eine zähe Konsistenz haben, wie bspw. Blattgrün. Bei faserigen Lebensmitteln, wie Stangensellerie oder auch Petersilie haben nahezu alle herkömmlichen Modelle Probleme.

Hier kommen dann die sogenannten Hochleistungsmixer ins Spiel. Bei diesen Mixern handelt es sich um Standmixer, die aufgrund ihrer Leistung und Verarbeitung nahezu alles klein bekommen. Mit guten Hochleistungsmixern lässt sich dann beispielsweise sogar Nussmus oder Mandelmus herstellen, was konventionelle Standmixer in einer geringeren Preisklasse nicht hinbekommen.

Hochleistungsmixer haben auch eine weitaus größere Saftausbeute bei den oben erwähnten schwierig zu entsaftenden Lebensmitteln, wie faserigem Gemüse oder Blattgrün.

Konkret lassen sich die Hochleistungsmixer vor allem an zwei Kriterien bemessen, an der Umdrehungszahl/ Minute und an der Wattstärke des Motors. Gewöhnliche Standmixer weisen meist eine Wattzahl zwischen 200 und 800 auf. Hochleistungsmixer liegen oftmals deutlich über diesem Wert.

Was die Umdrehungen/ Minute angeht hört man oft, dass man für einen guten Smoothie-Mixer mindestens auf einen Wert von 25.000 kommen muss, um auch tatsächlich alle Bestandteile der Lebensmittel klein zu bekommen.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines Hochleistungsmixers?

Wenn man sich die Vor- und Nachteile eines Hochleistungsmixers anschauen möchte, so tut man das am besten in Abgrenzung zu den herkömmlichen Standmixern. Hochleistungsmixer setzen sich vor allem durch ihre höhere Leistung und damit durch ihren größeren Einsatzbereich ab.

Normale Standmixer bis 250€ sind allemal geeignet für Obstsmoothies oder zur Verarbeitung von vorgekochtem Gemüse, als auch für die Zubereitung von Suppen oder Dips, mit vorher präparierten, d. h. kleingeschnittenen Zutaten.

Was diese Mixer nicht schaffen, ist die vollständige Zerkleinerung der Zellulosewände bei Blattgrün. Die Zellulose umschließt in den Pflanzen wichtige Nährstoffe, die vom Körper nur aufgenommen werden, wenn diese auch freigesetzt werden. Herkömmliche Mixer schaffen dies nicht.

Du wirst darüber hinaus auch einen großen Unterschied im Geschmack merken. Hochleistungsmixer kreieren ein wahres Geschmackserlebnis, das von der Konsistenz her an Mousse au Chocolat erinnert oder aber Suppen, die so fein schmecken, als hätte man Sahne beigefügt, obwohl nur der Mixer außerordentlich gut arbeitet.

Vorteile

  • Kann nahezu alle Lebensmittel verarbeiten
  • Bessere Nährstofffreisetzung
  • Das Endprodukt ist deutlich cremiger und dadurch leckerer
  • Unkompliziert &amp
  • bequem in der Anwendung
  • Programmautomatik
  • Stufenlose Geschwindigkeitsregelung
  • Erheblich schnellere Bearbeitung
  • Geringerer Stromverbrauch

Nachteile

  • Deutlich teurer als konventionelle Standmixer
  • Im Betrieb sehr laut

Allen Standmixern ist auf der anderen Seite gemeinsam, dass durch die hohen Umdrehungszahlen beim Mixen viel Luft eingezogen wird, wodurch Oxidation eintritt und Wärme generiert wird, was wiederum für die Lebensmittel, bzw. für den Geschmack, nicht optimal ist.

Der Grad in dem diese Effekte eintreten, variiert jedoch auch von Mixer zu Mixer. Besser verarbeitete und leistungsfähigere (sprich: teurere) Mixer haben diese Probleme in der Regel nicht. Eines haben fast alle Mixer gemeinsam, sind sie einmal in Betrieb sind sie sehr laut.

In welchen Bereichen werden Hochleistungsmixer am häufigsten eingesetzt?

Hochleistungsmixer fallen meistens in den Bereich der Privatnutzung. Sie ersetzen und erweitern herkömmliche Küchenmixer. Selbstverständlich sind Hochleistungsmixer auch in der Gastronomie zu finden.

Die höherwertigen Produkte glänzen nämlich durch ihre höhere Lebensdauer und sind auch nach täglicher, sehr frequenter Benutzung noch voll einsetzbar. Eine etwas neuere Erfindung ist der Personal-Blender. Diese Modelle sind etwas leistungsschwächer, man kann sie aufgrund ihrer Kompaktheit dafür aber auch unterwegs benutzen.

Welches Equipment für den Hochleistungsmixer wird empfohlen?

Hochleistungsmixer kommen in der Regel bereits als Komplettpaket an. Oftmals sind schon Stößel beigefügt, mit denen die Zutaten während des Mixvorgangs in Richtung der Messer manövriert werden können. Hierbei wird darauf geachtet, dass diese nicht zu lange sind.

Sie haben gerade die richtige Länge, dass sie nicht in den Messerblock hineinragen können. Ansonsten sind für gute Hochleistungsmixer auf jeden Fall rutschfeste Füße zu empfehlen, diese sind mittlerweile allerdings Standard. Oftmals sind auch Rezeptideen und Alternativbehälter (z. B. Twister-Jars) enthalten.

Wirklich gravierende Unterschiede gibt es, wie gesagt, im Bereich der Leistung. Sowohl die Motorstärke, d.h. die Wattzahl, als auch die Umdrehungen pro Minute sind maßgeblich für die Qualität des Hochleistungsmixers. Man spricht ab ca. 1000 Watt und 25.000 Umdrehungen/Minute überhaupt erst von Hochleistungsmixern. Das ist die notwendige Power, um alles aus den Lebensmitteln herauszuholen.

Auch gibt es Unterschiede hinsichtlich der Leistungsstufen. Einige Mixer sind rudimentär ausgestattet und haben nur eine An- und Ausfunktion, während sich andere Stufenweise regulieren lassen. Höherwertige Modelle lassen sich oftmals sogar stufenlos regulieren, sodass man graduell die Geschwindigkeit erhöhen kann. Das reduziert die Chance, dass sich die Zutaten beim Einschalten direkt im kompletten Behälter, vor allem in die Höhe, verteilen.

Einige Mixer beinhalten auch extra Funktionen, wie bspw. die Pulse-Funktion, bei der die Messer abwechselnd schnell und langsam laufen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass sich die Zutaten besser vermischen. Auch eine separate Crushed-Ice-Funktion, bzw. eine Smoothie-Funktion sind teilweise anzufinden. Oftmals sind diese Funktionen jedoch lediglich variierende Messergeschwindigkeiten. Sie sind daher nicht zwangsläufig notwendig.

Welchen Unterschied machen das Design und der Behälter?

Wem ein gutes Design wichtig ist, soll heißen, wer gerne etwas farblich und förmlich ansprechendes in der Küche, dem sei auch an dieser Stelle leider gesagt, dass das eher die teureren Modelle leisten. Günstigere Modelle sind oft im schlichten metallischen Design gehalten, das macht zwar etwas her, ragt aber nicht an die teureren Modelle heran.

Was das Füllbehältnis angeht gibt es doch erhebliche Unterschiede. Auf der einen Seite finden sich die Unterschiede in der Füllmenge. Dabei musst du für dich entscheiden, ob dir ein 1-Liter-Behälter ausreicht, oder ob du morgens gerne Smoothies für die ganze Familie, bzw. für den ganzen Tag herstellen möchtest und du daher eher zu größeren Behältern greifst.

Generell sind Behältnisse aus Glas zu empfehlen, da sich diese als einzige bequem in der Spülmaschine säubern lassen. Behälter aus Kunststoff implizieren außer ihrer komplizierteren Reinigung und der weniger ansprechenden Optik zusätzlich noch die Gefahr, das gesundheitsschädliche Bisphenol A zu beinhalten.

Die Behälterform entscheidet darüber hinaus auch über die Effizienz der Messer. Im Idealfall sollte der Behälter das Mixgut abbremsen, wodurch es wiederholt von den Messern bearbeitet werden kann. Fortgeschrittene Modelle haben meist Einkerbungen, die eben diesen Effekt herbeiführen.

Meist sind dann auch Scharber beigefügt, mit denen man die speziell geformten Behälter optimal auskratzen kann. Zu guter Letzt sind gute Behälter natürlich auch mit einem guten Ausguß versehen, bei dem nicht zu viel (sprich: nichts) daneben tropft.

Welche Alternativen gibt es für einen Hochleistungsmixer?

Wer an die Anschaffung eines Hochleistungsmixers denkt, der macht prinzipiell in Sachen Küchengerät nichts falsch. Hierbei handelt es sich, wie bereits erwähnt um ein Multifunktionswerkzeug mit dem man Smoothies, Suppen, Eis, Saft, Mus und vieles mehr herstellen kann.

Wer also das nötige Kleingeld hat, kann bedenkenlos zum Hochleistungsmixer greifen. Wenn du dir allerdings nur ab und zu einen Obst- oder Gemüsesaft pressen möchtest ist ein Hochleistungsmixer natürlich Overkill. Hier gibt es bessere Alternativen.

Saftpresse

Manuelle Saftpresse: Wenn du dir hin und wieder mal einen Orangensaft oder eine Zitrone pressen möchtest, ist eine manuelle Handpresse für ein paar Euro völlig ausreichend. Hier muss man allerdings bekanntlich selbst Hand anlegen.

Zentrifugensaftpresse: Wer gerne oft frische Frucht oder Gemüsesäfte trinkt kann zu einer elektrischen Saftpresse mit Zentrifuge greifen. Diese Geräte melken das Obst sehr schnell und ohne Aufwand. Durch die hohen Umdrehungszahlen entsteht allerdings auch viel Oxidation, sichtbar wird das durch den entstehenden Schaum auf dem gepressten Saft. Daher gibt es Abzüge in der B-Note: der Geschmack kommt ein wenig zu kurz. Kostenpunkt: weniger als 100€.

Slow Juicer: Die Slow-Juicer arbeiten ähnlich, wie die Zentrifugenpressen, nur sind hier Walzen im Spiel und die Lebensmittel werden schonender bearbeitet. Man muss auch hier, wie bei der Zentrifugalpresse, die Lebensmittel vorher zuschneiden. Das Gerät ist leiser, es entsteht weniger Oxidation und die Saftausbeute ist auch höher. Slow-Juicer sind dafür allerdings auch um einiges teurer. Kostenpunkt: 200€ aufwärts.

Küchenmaschine

Küchenmaschinen sind Multifunktionswerkzeuge mit mehreren verschiedenen Programmen. Mit ihnen lässt sich z. B. Eischnee schlagen, Nüsse zerhäckseln, Teig kneten und vieles mehr. Was die Klingenschärfe angeht können diese Geräte allerdings in der Regel nicht mit Hochleistungsmixern mithalten. Smoothies lassen sich hiermit eher nicht herstellen. Sie brillieren dafür durch ihre große Anzahl an Funktionen. Kostenpunkt: 200€ aufwärts.

Pürierstab

Auch an dieser Stelle sei nochmal an die anderen Mixersorten erinnert, Pürierstäbe und Stabmixer schaffen allemal Obstsmoothies und Milchshakes und kosten nur um die 100€.

Wie viel kostet ein Hochleistungsmixer?

Hochleistungsmixer fangen bei ungefähr 250€ an. Nach oben hin sind preislich beinahe keine Grenzen gesetzt. Die etablierten Modelle von Vitamix oder Blendtec kosten mehr als 600€. Normale Standmixer gibt es bereits ab ca. 30€.

Wo kann ich einen Hochleistungsmixer kaufen?

Hochleistungsmixer gibt es bei Elektronikfachhändlern, wie Media-Markt oder Saturn und übers Netz. Einfach direkt bei Amazon eingeben oder aber über einen Online-Shop bestellen.

Meist sind Hochleistungsmixer auch in Shops zu finden, die sich auf Gesundheit & vegane Lebensweisen spezialisiert haben. Einige der bekanntesten Anbieter, die Hochleistungsmixer permanent im Angebot haben, sind im Folgenden aufgelistet:

  • Media Markt
  • Saturn
  • Amazon
  • Karstadt
  • Real
  • otto.de
  • baur.de

Entscheidung: Welche Arten von Hochleistungsmixer gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Generell kann man zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Hochleistungsmixern unterscheiden:

  • Hochleistungsmixer mit einem Stößel
  • Hochleistungsmixer ohne einen Stößel

Wichtig bei Mixern sind vor allem die Motorenstärke und die Messerspitzengeschwindigkeit. Sie entscheiden letztendlich darüber, wie vielseitig du deinen Mixer einsetzen kannst. Viele Programme (Pulse-, Smoothie-Funktion) sind in jedem Fall nützlich und bequem aber nicht zwingend notwendig.

Im Folgenden möchten wir dir die unterschiedlichen Typen näherbringen und dir dabei helfen herauszufinden, welcher Hochleistungsmixer der richtige für dich ist. Dazu stellen wir dir die oben genannten Arten genauer vor und stellen übersichtlich dar, worin genau ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Was zeichnet einen Hochleistungsmixer mit einem Stößel aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Die Hochleistungsmixer mit einem Stößel sind durch ihre scharfen Messer und klaren Schnittkanten gekennzeichnet. Mit diesen Mixern kannst du mit Leichtigkeit grüne Smoothies herstellen, die auch einen hohen Anteil an Wildkräutern beinhalten.

Vorteile

  • Einheitliches Mixergebnis
  • Große Einsatzmöglichkeiten
  • Größere Auswahl an Modellen

Nachteile

  • Mixvorgänge mit Eis schwieriger

Durch die scharfen Messer werden die faserigen Bestandteile optimal zerkleinert und es entsteht im Endeffekt ein cremiger, einheitlich gemixter Smoothie, garantiert ohne Brocken. Bei diesen Geräten ist meist ein Stößel mit beigefügt, mit dem man den Mixinhalt während des Mixvorgangs manövrieren kann.

Was zeichnet einen Hochleistungsmixer ohne einen Stößel aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Die Profi-Barmixer auf der anderen Seite haben keine dünnen, scharfen Klingen, sondern Schlagmesser. Mit diesen Messersorten wird das Mixgut also nicht auf seine Kleinstbestandteile zurechtgeschnitten, sondern eher zurechtgeschlagen.

Vorteile

  • Besserer Umgang mit Eis und zähen Lebensmitteln
  • Intensiveres Geschmackserlebnis

Nachteile

  • Mixprodukt nuanciert weniger cremig

Das Endprodukt ist dabei zwar immernoch cremig und weitaus besser als bei einem herkömmlichen Standmixer, allerdings wird es nicht ganz so cremig wie bei den Profi-Küchenmixern. Auf der anderen Seite haben die Barmixer natürlich ein weitaus besseres Handling, wenn es um Mixvorgänge mit Eis oder sehr zähen Lebensmitteln geht, weshalb sie gerade im Bereich der Gastronomie gerne eingesetzt werden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hochleistungsmixer vergleichen und bewerten

Im Folgenden werden wir dir die wichtigsten Faktoren vorstellen, anhand derer du einen guten Hochleistungsmixer erkennen kannst. Das wird dir dabei helfen eine gute Kaufentscheidung zu treffen um mit Sicherheit das richtige Modell für dich zu bekommen.

Zusammengefasst handelt es sich bei diesen Kriterien um:

  • Leistung
  • Maximale Umdrehungen / Minute
  • Klingen
  • Behältereigenschaften
  • Fassungsvermögen
  • Leistungsstufen
  • Funktionen
    • Smoothie-Funktion
    • Crushed-Ice-Funktion
    • Pulse-Funktion
  • Weniger offensichtliche Faktoren
    • Rutschfeste Standfüße
    • Gesamtkonzept
    • Lautstärke

Die jeweiligen Faktoren werden wir dir im Detail vorstellen, sodass beim Kauf garantiert nichts schief laufen kann. Für eine detaillierte Auflistung der besten, aktuellen Modelle wirf doch mal einen Blick auf unsere Vergleichstabelle, einen Großteil der Arbeit haben wir dir dort nämlich schon abgenommen.

Leistung

Die Leistung ist bei jedem Mixer der wichtigste Faktor, wenn es um die Gewährleistung eines zufriedenstellenden Mixprodukts geht. Wer gerne samtig weiche Smoothies mixt, braucht einen Hochleistungsmixer mit einer hohen Wattzahl. Wieviel Leistung du genau brauchst hängt aber von deinen Präferenzen ab.

Je höher die Leistung, desto Umfangreicher die Einsatzmöglichkeiten deines Hochleistungsmixers.

Zum Vergleich:

Reguläre Standmixer fangen ab ca. 500 Watt an, damit lassen sich die meisten weichen Zutaten, wie Gemüse, Obst und Beeren zerkleinern. Achtung, hiermit lassen sich keine faserigen, zähen oder harten Lebensmittel zerkleinern, am besten auch garnicht erst versuchen, da sonst entweder die Sicherung rausspringt oder das Gerät Schaden nimmt.

Ab ca. 800 Watt lassen sich harte Zutaten, wie Nüsse, oder Kerne zerkleinern. Ab diesem Punkt kann man auch mit Eis und gefrorenen Früchten arbeiten. Das Endprodukt ist jedoch eher grob zerkleinert und einige Mixvorgänge, vor allem mit zähen Lebensmitteln, lassen sich hier noch nicht durchführen.
1000 Watt aufwärts sind ein guter Richtwert, wenn man einen Hochleistungsmixer möchte, der wirklich alles kann.

Hiermit lässt sich dann auch Nussmus, Crushed-Ice, Sorbet oder sogar Mehl herstellen. Diesen Richtwert solltest du auch anpeilen, wenn du einen guten Smoothie-Mixer kaufen willst, mit dem du grüne Smoothies mit vielen Kräutern und faserigem Gemüse herstellen kannst.

Die Wattzahl ist nur ein Richtwert. Wobei mehr Watt generell besser sind kommt es auch auf die Kombination mit den anderen Faktoren an, vor allem mit der Drehzahl/Minute.

Maximale Umdrehungen / Minute

Ein direktes Resultat aus einer höheren Leistung ist die Drehzahl/Minute, d. h., wie oft sich der Messerstern pro Minute im Mixer dreht. Auch hier gilt generell, je höher desto besser.

Mixer unter 2500 Umdrehungen schaffen in der Regel nur weiche Zutaten und sollten nicht überfrequentiert oder zu lange in Betrieb genommen werden, da sonst das Gerät Schaden nehmen kann. Kleinere Füllmengen sind hier angebracht.

Ab 2500 Umdrehungen können langsam härtere Lebensmittel und Crushed-Ice hinzugefügt werden, jedoch in kleineren Mengen (weniger als 1 Liter) und möglichst nicht täglich.

18000 Umdrehungen aufwärts ermöglichen das Mixen von grünen Smoothies und das Verarbeiten harter Lebensmittel. Ab hier kann auch mit tiefgefrorenen Zutaten gearbeitet werden, die nicht vorher angetaut worden sind.

Mit mehr als 25000 Umdrehungen spricht man dann von einem echten Hochleistungsmixer. Diese Geräte können höchst frequent nahezu alles mischen und erstellen dabei garantiert jedes Mal ein samtig weiches Produkt ohne grobe Stückchen. Ab dieser Leistungsklasse ist es auch kein Problem, das Gerät mehrmals täglich zu benutzen.

Hochleistungsmixer, die noch mehr Umdrehungen pro Minute aufweisen, brillieren vor allem durch ein noch besseres Geschmackserlebnis und eine Verbesserung in der Nahrungsaufnahme durch die optimale Zerkleinerung der Lebensmittel und sukzessive Freisetzung der Nährstoffe, welche dann durch die Darmzotten verbessert aufgenommen werden können.

Zu Mixern mit einer geringeren Wattzahl und einer hohen Messerspitzengeschwindigkeit muss erwähnt werden, dass die vom Hersteller angegebenen Umdrehungen / Minute oft ein Wert ist, der im Leerzustand gemessen wird, d.h., ohne, dass Mixgut im Mixer vorhanden ist. Sobald Inhalt zugefügt wird kann sich die tatsächliche Drehzahl – besonders bei zähen Lebensmitteln – schnell auch mal halbieren. Aus diesem Grund ist immer ein Mixer mit hohen Werten in beiden Kategorien zu empfehlen.

Klingen

Ein dritter, wichtiger Faktor, der die Leistung und letztendlich das Mixergebnis beeinflusst, ist die Qualität der Klingen. Hier gibt es einerseits Unterschiede zwischen dem Material, aus dem die Klingen hergestellt werden und andererseits an der Zahl der Klingen, die im Mixer verbaut werden.

Messersterne aus Edelstahl mit wenigstens 4 Klingen sind zu empfehlen. Das Mixgut wird hier besser zerkleinert und die Mixvorgänge sind deutlich kürzer.

Meist sind die Klingen in einem Mixer als Messerstern verbaut, d.h., dass sie speziell darauf ausgerichtet werden, ein gutes Mixergebnis zu erzielen, indem sie nicht nur horizontal, sondern in verschiedene Richtungen aufgestellt werden, wodurch mehr Mixgut gleichzeitig bearbeitet werden kann. Dadurch wird das Mixgut gleichmäßig und gründlich zerkleinert.

Das Material, aus dem die Klingen bestehen sollte in der Regel immer Edelstahl sein, aufgrund der längeren Haltbarkeit und geringeren Rostwahrscheinlichkeit. Low-End-Modelle haben oft einfache Metallklingen, die natürlich schneller rosten.

Die Anzahl der Klingen ist nicht zwangsläufig ausschlaggebend, ein Hochleistungsmixer mit wenigen Umdrehungen und einer geringen Leistung, wird diese Defizite bspw. nicht durch mehr Klingen wettmachen. Allerdings haben sich bei den etablierten Modellen eine Mindestzahl an 6 verbauten Klingen durchgesetzt. Es ist daher anzunehmen, dass ein Mixer mit weniger Messern auch weniger effizient arbeitet.

Behältereigenschaften

Auch die Behälterform spielt eine Rolle beim Kauf des Hochleistungsmixers. Bei fortgeschrittenen Modellen wird nämlich darauf geachtet, dass diese die Sogwirkung optimieren. Einige Modelle weisen bspw. eine viereckige Behälterform oder Einkerbungen im Behälter auf, wodurch das Mixgut gebremst wird und sich somit nicht vertikal im Behälter verteilt.

Das Ergebnis: Das Mixgut wird besser zerkleinert und das ohne mehrfaches Ein- und Ausschalten des Mixers.

Das ist jedoch nicht die einzige Eigenschaft, die ein guter Mixbehälter besitzen sollte. Auch das Material spielt eine wichtige Rolle. Es kann hierbei zwischen Glas- und Plastik-, bzw. Kunststoffbehältern unterschieden werden. Theoretisch sind Glasbehälter zu empfehlen, da sich diese bequem in der Spülmaschine säubern lassen, ohne dass man mühselig selbst Hand anlegen muss.

Die meisten Hersteller von Hochleistungsmixern setzen jedoch auf bewährte Plastikprodukte. Hier ist in jedem Fall darauf zu achten, dass nicht das gesundheitsschädliche Bisphenol A verwendet wird. Die hochwertigen Produkte gewährleisten dies in der Regel auch.

Messbehälter mit Messanzeige sind praktisch.

Fassungsvermögen

Das Fassungsvermögen des Behälters ist wichtig, wenn du gerne auf einmal größere Mengen mixen möchtest. Wenn der Mixbehälter beispielsweise nur ein Volumen von einem oder weniger Liter hat, kannst du morgens natürlich keine Smoothies für die ganze WG, bzw. den ganzen Tag machen.

Daher lohnt sich tendenziell ein größeres Fassungsvermögen. Aber Vorsicht, bei schwachen Mixern hilft ein größeres Füllvolumen nicht, diese werden bei größerem Mixgut eher überfordert. Die kleineren Mixer fangen bei etwa 0,6 Liter an und die Profimixer haben ein Füllvolumen von bis zu 2,3 Liter.

Leistungsstufen

Viele Hochleistungsmixer haben verschiedene Leistungsstufen. Das bedeutet, dass man den Mixer unterschiedlich stark in Betrieb nehmen kann. Auf einer geringeren Leistungsstufe kann man dann bspw. flüssige Mischungen besser mixen, ohne dass der Inhalt durch den Behälter geschleudert wird. Die höheren Leistungsstufen ermöglich dann das optimale Zerkleinern aller Lebensmittel, vor allem der erwähnten, schwer zu verarbeitenden Exemplare.

Es gibt allerdings auch rudimentär ausgestattete Mixer, die lediglich eine An- und Ausschaltfunktion haben und automatisch auf Höchstleistung arbeiten. Das fühlt sich nicht so gut an, wie bspw. eine stufenlose Geschwindigkeitsregulierung, jedoch gibt es sicherlich auch für diese Modelle Liebhaber.

Leistungsstufen sind auf jeden Fall praktisch und zu empfehlen, aber nicht zwingend notwendig.

Funktionen

Die meisten modernen Hochleistungsmodelle weisen neben der stufenlosen Geschwindigkeitsregulierung auch verschiedene Funktionen auf. Diese Funktionen laufen automatisch ab und ermöglichen z.B. ein bequemes Herstellen von Smoothies mit der Smoothie-Funktion, ohne dass man selbst den Mixvorgang steuern muss.

Smoothie-Funktion

Mit der Smoothie-Funktion lassen sich Smoothies bequem von selbst herstellen, einfach das Programm auswählen und nach der angegebenen Zeit den fertigen Smoothie genießen.

Crushed-Ice-Funktion

Die Ice-Crush-Funktion ist ein vorgefertigtes Programm, mit dem sich Eiswürfel zu Crushed-Ice verarbeiten lassen. Sehr zu empfehlen, wenn du gerne mal einen Cocktail in deiner persönlichen Minibar trinkst. Natürlich auch für die Gastronomie höchst praktisch.

Pulse-Funktion

Mithilfe der Pulse Funktion werden Lebensmittel gleichmäßiger und sämiger zerkleinert. Die Pulse-Funktion alteriert zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsprogrammen, sodass sich das Mixgut während der Ruhephasen besser absetzen kann und somit garantiert alles bearbeitet wird.

Auch für die Funktionen eines Mixers gilt: definitiv zu empfehlen aber nicht zwangsläufig notwendig. Wer sich gerne die Arbeit macht kann alle Programme auch mit dem Geschwindigkeitsregler selbst emulieren., das ist natürlich aufwändiger und nicht jeder Mixer hat auch einen Geschwindigkeitsregler.

Weniger offensichtliche Faktoren

Bei der Kaufentscheidung kommen neben den erwähnten Faktoren noch weitere, weniger offensichtliche Faktoren ins Spiel. Diese seien an dieser Stelle auch erwähnt.

Rutschfeste Standfüße

Der erste Faktor, der auf jeden Fall wichtig ist, sind die rutschfesten Füße bei einem Mixer. Obwohl heutzutage eigentlich Standard, gibt es immernoch Modelle, die über keine rutschfesten Füße verfügen und somit während des Mixens durch die Rotation schnell mal von glatten Küchenoberflächen rutschen können. Daher sind rutschfeste Füße in jedem Fall zu empfehlen.

Gesamtkonzept

Es sollte auch erwähnt werden, dass es wichtig ist, dass das Gerät gut mit seinen Bestandteilen interagiert. Wenn beispielsweise ein Modell über verschiedene Behälter für verschiedene Zwecke verfügt oder überdies über einen Kratzer verfügt, der optimal auf die Behälterform abgestimmt ist, wodurch das Mixgut optimal aus dem Behälter herausgekratzt werden kann, so erleichtert das den Umgang mit dem Gerät ungemein. Ein gutes Konzept zahlt sich aus.

Lautstärke

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Lautstärke des Mixers. Man sollte sich stets vor Augen halten, dass bei leistungsstärkeren Hochleistungsmixern leistungsstarke Motoren mit mehr als 2 PS verarbeitet sind, die einen beachtlichen Geräuschpegel generieren können. Wenn du also hellhörige Wände zu den Nachbarn hast oder in einer WG wohnst, warte fairerweise mit dem Mixen bis 06:00 Uhr (optional 11:00 bei Studenten-WGs).

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hochleistungsmixer

Wie reinige ich einen Hochleistungsmixer am besten?

Hochleistungsmixer lassen sich meistens recht unkompliziert mit Spüli reinigen. Einfach in den Behälter mit etwas Wasser geben und den Mixer einschalten. Danach ein paar Sekunden laufen lassen und nach dem Spülgang noch einmal mit Wasser nachspülen und der Behälter ist wieder sauber.

Bei klebrigen Mixmassen, ist es praktisch, einen Glasbehälter zu haben, denn diese kann man in der Spülmaschine spülen. Wenn dein Mixer einen Kunststoffbehälter hat musst du ihn leider stattdessen sorgfältig auskratzen und manuell reinigen.

Welche Sicherheitsvorkehrungen sollte ich vor und nach dem Benutzen eines Mixers beachten?

Hochleistungsmixer sind in der Regel völlig sicher konzipiert. Wenn der Deckel richtig aufsitzt und eingerastet ist, kann auch nichts durch die Gegend fliegen. Achte aber auf jeden Fall darauf, dass alles sicher sitzt und einrastet, sonst kann schlimmstenfalls das Gerät Schaden nehmen.

Welche besonderen und unkonventionellen Verwendungen gibt es für den Hochleistungsmixer?

Man kann mit Hochleistungsmixern nicht nur ‚Smusis‘ herstellen, sondern auch allerlei leckere Dinge. Wenn du z.B. gefrorene Früchte in den Mixer gibst kannst du dir ganz einfach Sorbet herstellen. Durch die hohe Mixleistung entsteht ein veganes Eis, was völlig ohne Milch hergestellt wird und fantastisch schmeckt.

Wer hat den Hochleistungsmixer erfunden?

Der Hochleistungsmixer wurde in seiner Urform bereits im frühen 20. Jahrhundert, Im Jahr 1922 erfunden, ursprünglich mit der Intention Sodamixgetränke herzustellen. Der Erfinder hieß Stephen Poplawski. 1935 entwickelte Fred Osius das Konzept weiter und es wird bis heute von den verschiedenen Herstellern weiterentwickelt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/stil/gruene-smoothies-wie-gesund-sind-mixgetraenke-aus-obst-und-gemuese-a-1005536.html


[2] https://www.medizin-transparent.at/gruene-smoothies


[3] https://www.gesundheit.gv.at/aktuelles/archiv-2017/schwarze-smoothies

Bildquelle: 123rf.com / 97643287

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