Du hast vom ständigen Schleppen der Wasserkästen schon Rückenschmerzen? Kein Wunder, die Dinger sind auch echt schwer. Wenn du nicht gerade auf Leitungswasser stehst, lohnt sich da vielleicht eine Investition in einen Wassersprudler.

Um das Leistungswasser schnell und einfach in Sprudelwasser zu verwandeln, solltest du aber nicht einfach zu irgendeinem Wassersprudler greifen. Wir stellen dir hier im Wassersprudler Test 2019 unsere drei Favoriten unter den Wassersprudlern vor und erklären dir, worauf du beim Kauf eines solchen Gerätes achten solltest.

Damit du umfassend informiert bist findest du in unserem Ratgeber auch jede Menge zusätzliche Infos rund ums Thema Wasser. Zum Beispiel, ob du in Deutschland überhaupt bedenkenlos Leitungswasser trinken kannst oder wie groß dein täglicher Wasserbedarf überhaupt ist.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Wassersprudler ermöglicht es dir, dein Leitungswasser in frisches Sprudelwasser zu verwandeln ohne lästiges Kistenschleppen.
  • Grundsätzlich wird zwischen Wassersprudlern mit Druckzylinder, vollautomatische Sprudelgeräten, Soda-Armaturen und Soda-Siphons unterschieden.
  • Vor allem die klassischen Wassersprudler mit CO2-Kartusche, Soda-Armaturen und auch die elektrischen Wassersprudler sind für große Mengen an Mineralwasser empfehlenswert. Wer dagegen nur hin und wieder sprudeliges Wasser bevorzugt, liegt mit einem Soda-Siphon genau richtig.

Wassersprudler Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Wasserprudler mit Glaskaraffe

Der SodaStream Crystal 2.0 verwandelt per Knopfdruck normales Leitungswasser in erfrischendes Sprudelwasser. Der Wassersprudler des Modelles Crystal 2.0 besticht mit seinem edlen und modernen Design und eleganten Glaskaraffen.

Die Sprudelstärke kann nach persönlichem Geschmack variiert werden, von leicht über medium bis hin zu stark. Die Glaskaraffe wird bis zur Markierung mit Leitungswasser befüllt, in den Edelstahlbehälter eingestellt.

Der SodaStream Crystal 2.0 mit seiner hochwertigen Edelstahl-Ausstattung ist in zwei Farben erhältlich: Weiß und Titan. Der Lieferumfang des SodaStream Crystal 2.0 beinhaltet 1 Zylinder und 2 Glaskaraffen.

Das beste Wassersprudler Allround-Packet

Das SodaStream Promopack Set ist im Grunde genommen das gleiche Produkt wie auf Platz 1. Design, Produkt und Material sind identisch, der einzige Unterschied bietet sich in dem gelieferten Inhalt.

Denn mit dem Promopack werden 2 zusätzliche Trinkgläser und 6 verschiedene Sirupproben mitgeliefert. Die Geschmäcker beinhalten: Kirsche, Zitrone, Grapefruit, Energy, Cola und Orange.

Der beste Wasserprudler mit edlem Design

Der Wassersprudler von Levivo sticht vorallem durch sein elegantes und besonderes Design heraus. Dieser Wasserprudler eignet sich für alle Getränke. Egal ob Säfte der Weine, welche du in Schorle verwandeln willst. Der Levivo Wassersprudler eignet sich perfekt dafür. Auch für Cocktails und die Zugabe von Früchten eignet sich dieser Wassersprudler gut an.

Das Volumen der Wasserprudler-Flasche beträgt 1 Liter und ist einfach zu bedienen. Auch die Reinigung des Wassersprudler ist laut dem Hersteller sehr einfach durchzuführen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Wassersprudler kaufst

Wie funktioniert ein Wassersprudler?

Wassersprudler sollen das Leitungswasser in sprudelndes Mineralwasser umwandeln. Obwohl es Unterschiede zwischen den einzelnen Sprudlern gibt, funktionieren sie alle ähnlich.

Die meisten Wassersprudler haben im Inneren oder auf der Hinterseite einen Zylinder oder Gaskartusche mit CO2, Kohlenstoffdioxid. Nach dem Befüllen der druckbeständigen Glas- oder PET-Flasche mit Leitungswasser aus dem Hahn wird sie an das Gerät angeschlossen.

Durch ein kleines Ventil kann nun das Kohlenstoffdioxid in das Wasser gepumpt werden. Bei vielen Wassersprudlern geschieht dies mechanisch. Mit nur drei bis vier Pumpstößen wird eine 0.75 Liter Flasche zu sprudelndem Mineralwasser. Die Menge an CO2 und damit der Gehalt an Kohlensäure lässt sich so leicht manuell beeinflussen.

Für Kinder und ältere Menschen gibt es mittlerweile auch elektrische Wassersprudler auf dem Markt. Dort erfolgt das Pumpen nicht mechanisch sondern bedarf nur dem Drücken eines Knopfs. Über eine elektrische Anzeige ist erkennbar, wie viel CO2 dem Wasser zugeführt wurde.

Vom Leitungswasser bis zum frischen, eigenen Sprudelwasser vergehen so nur wenige Sekunden. Mit einer Gaskartusche lassen sich mehr als 50 Flaschen Mineralwasser herstellen.

Worin liegen die Vorteile eines Wasserbereiters im Vergleich zu herkömmlichem Mineralwasser aus dem Supermarkt?

Wir alle kennen es – das Kistenschleppen. Mit einem Wassersprudler ersparst du dir den lästigen Getränkeeinkauf und sprudelst dein Wasser bequem von Zuhause aus, wann du willst und so viel du willst. Dank dieser kleinen Helfer kannst du entscheiden, wie viel Kohlensäure du in deinem Wasser haben möchtest.

Im Gegensatz zu normalen Mineralwasserkästen brauchst du keine Vorratskammer, um das Sprudelwasser aufzubewahren. Mit der Verwendung von Wassersprudlern kannst du außerdem Kosten einsparen und tust gleichzeitig auch der Umwelt einen Gefallen.

Zusammengefasst bietet dir ein Wassersprudler gegenüber dem Mineralwasser aus dem Supermarkt die folgenden nennenswerten Vorzüge:

  • Kein Kistenschleppen
  • Jederzeit frisches Mineralwasser
  • Eigene Dosierung des Kohlensäuregehalts
  • Platzsparend
  • Kosteneinsparung
  • Umweltschonend

Oft wird diskutiert, ob Leitungswasser in Bezug auf den Mineralstoffgehalt mit dem Mineralwasser mithalten kann. Hierzu kann gesagt werden, dass dem Mineralwasser aus dem Supermarkt oft zusätzlich Mineralien hinzugefügt werden, welche vom Körper aufgrund der hohen Menge gar nicht aufgenommen werden können und somit einfach wieder ausgeschieden werden.

Außerdem werden die meisten wichtigen Mineralien für den Körper über die Nahrung aufgenommen. Somit steht das Leitungswasser dem Supermarkt-Mineralwasser in puncto Mineralstoffgehalt in nichts nach.

Gerhard JagerExperte für Kochzubehör

„Ist es dir wichtig das aufgesprudelte Wasser nicht in Kunststoffflaschen zu servieren, vor allem wenn Gäste da sind? Das könnte ein Entscheidungskriterium sein. Achte auch darauf, ob du die Wasserbehälter problemlos nachkaufen kannst.“

Was kosten Wassersprudler und die dazugehörigen CO2-Kartuschen?

Wassersprudler gibt es in allen Preisklassen – vom günstigen Einsteigermodell ab 50 Euro bis hin zum teuren Luxusprodukt, wofür du schon mal einen Preis im vierstelligen Bereich hinlegen kannst.

Einfache Wassersprudelgeräte mit Druckzylinder und PET-Flaschen gibt es bereits ab circa 40 Euro. Auch die Wasserbereiter mit Glaskaraffen sind verhältnismäßig erschwinglich und beginnen ab circa 100 Euro. Wer eher ein elektrisches Modell bevorzugt, ist ab circa 150 Euro dabei.

Der Soda-Siphon ist zwar in der Anschaffung mit am günstigsten aber Vorsicht: hier fallen noch einige Kosten für die CO2-Einwegkapseln an.

Der wohl teuerste Wassersprudler ist die Soda-Armatur. Da diese eine spezielle Montage und Installation an den Festwasseranschluss benötigt, ist der Preis in der Anschaffung hier auch dementsprechend hoch und liegt, je nach Hersteller, zwischen 500 und 1500 Euro.

Typ Preis
Wassersprudler mit Druckzylinder – PET-Flasche ab ca. 50€
Wassersprudler mit Druckzylinder – Glaskaraffe ab ca. 100€
Soda-Siphon  ca. 50-100€
Vollautomatischer Wassersprudler  ab ca. 150€
Soda-Armatur  ca. 500-1500€

Zur Anschaffung eines Wassersprudelgeräts gehören natürlich auch die CO2-Kartuschen beziehungsweise, je nach Gerät, die Gaskapseln. Eine neue CO2-Kartusche bekommst du für durchschnittlich 30 Euro. Daher empfiehlt es sich, einen Wassersprudler im Set mit einem oder zwei Kartuschen zu kaufen.

Die Kosten für das Wechseln der Kartuschen liegen bei durchschnittlich neun Euro. Der Preis kann aber je nach Händler unterschiedlich stark variieren. Zu den Händlern zählen zahlreiche große Einzelhandelsketten und Drogerien, wie Edeka, Kaufland, real, Rewe, Rossmann oder Saturn.

Für die Gaskapseln, die für den Soda-Siphon benötigt werden, zahlst du 35 Cent pro Stück. Im Internet findest du auch große Vorratspackungen mit 100 Kapseln für 35 Euro. Die CO2-Kapseln können aber auch in großen Einzelhandelsketten wie Kaufland, Real und Co. erworben werden.

Wo kann ich einen Wasserbereiter kaufen?

Sprudelgeräte kannst du sowohl im gut sortierten Fachhandel als auch in vielen Kaufhäusern, Elektrogeschäften und manchmal auch in Supermärkten kaufen. Du kannst einen Wassersprudler aber auch einfach über das Internet bestellen, da dort die Auswahl meist größer und die Preise in vielen Fällen niedriger sind.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Wassersprudler in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • QVC.de
  • Real

Alle Wasserbereiter, die auf dieser Seite vorgestellt werden, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir zusagt.

Welche bekannten Hersteller gibt es?

Auf dem deutschen Markt gibt es einige wenige Anbieter von Wassersprudlern. Langjähriger Marktführer ist der Hersteller “SodaStream”. 2009 wurde selbst der Konkurrent “Wassermaxx” von dem israelischen Unternehmen aufgekauft.

SodaStream behauptet sich durch hochqualitative und innovative Wassersprudler. Seinen Platz als Marktführer entstand vor allem aus dem breiten Angebot und dem besten Preis-Leistungs Verhältnis. Auch war das Unternehmen eins der ersten, die die Wassersprudler für den Alltag und Haushalt zugänglich machten.

Aufgrund der marktführenden Position findet man bei SodaStream auch eine Vielzahl an nützlichem Zubehör für die Mineralwasseraufbereiter. Neben einer großen Auswahl an Sirups in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt es auch in nahezu jedem Supermarkt Flaschen und Ersatzteile nach zu kaufen.

Neben dem Wassersprudler von SodaStream hat sich insbesondere im Online Handel der Sprudler von Levivo durchgesetzt. Levivo Produkte sind auf Amazon erhältlich. Preislich liegt der Mineralwasseraufbereiter von Levivo zwischen den Produkten von SodaStream. Weitere Hersteller von Wassersprudlern sind Brita, Rosenstein und Söhne und Arke.

Wie kann ich einen Wassersprudler reinigen?

Es wird immer wieder über die Keimbelastung des Wassers, welches mit Trinkwassersprudlern aufbereitet wurde, diskutiert. Allerdings kann die Keimbildung ganz einfach verhindert werden. Wichtig ist es dabei, besonders anfällige Teile des Wassersprudlers, wie Trinkflaschen, Sprudeldüsen und Dichtungen, regelmäßig zu reinigen.

Dafür schraubst du zunächst die CO2-Patrone vor der Reinigung vom Gerät ab. Anschließend nimmst du die einzelnen Teile auseinander und reinigst sie mit Hilfe von Spülmittel und Bürste von Hand. Nach der Reinigung die einzelnen Teile einfach mit einem Tuch abtrocknen und fertig.

Die Glaskaraffen lassen sich ohne Probleme in der Spülmaschine reinigen. Generell sind diese weniger schmutzanfällig und einfacher zu reinigen als PET-Flaschen.

Wie oft der Wassersprudler selbst und die zugehörigen Flaschen gereinigt werden, richtet sich danach, wie häufig er in Benutzung ist. Wenn der Wassersprudler täglich benutzt wird, sollten die Flaschen mindestens einmal in der Woche gereinigt werden. Die Reinigung der Düse des Wassersprudlers reicht einmal im Monat aus.

Wer seine Getränke neben Kohlensäure auch noch mit Sirup versetzt, sollte die Flaschen am besten nach jeder Nutzung spülen.

Da PET-Flaschen meist nicht spülmaschinengeeignet sind, solltest du zur Reinigung lauwarmes Wasser, etwas Spülmittel und eine weiche Bürste verwenden, damit die Flasche nicht zerkratzt.

Brauche ich einen Filter für das Leitungswasser?

Wir benutzen täglich eine große Menge Wasser in unserem Haushalt. Egal ob zum Kochen, Waschen, Duschen oder einfach nur zum Trinken. Doch nur die wenigsten von uns stellen sich die Frage: Wo kommt unser Leitungswasser eigentlich her?

Ursprung Anteil an unserem Leitungswasser
Grundwasser 61 %
Quellwasser 8 %
Uferfiltrat 8 %
Angereichertes Grundwasser 9 %
See- und Talsperrenwasser 12 %
Flusswasser 1 %

Unser Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel. Es weist dadurch eine hohe Qualität auf und ist ohne Einschränkungen trinkbar. Leitungswasser muss damit also nicht vorher gefiltert werden. Wer sich jedoch mit einem Wasserfilter sicherer fühlt, erhält diesen recht preisgünstig im Fachhandel oder im Internet.

Für unser Leitungswasser benötigst du grundsätzlich keinen zusätzlichen Filter. (Foto: congerdesign / pixabay.com)

Unser deutsches Leitungswasser muss gemäß der Trinkwasserverordnung frei von sämtlichen Krankheitserregern, gesundheitlich unbedenklich, keimarm, kühl-, farb- und geruchlos und geschmacklich einwandfrei sein.

Das Mineralwasser aus dem Supermarkt unterliegt zwar der Mineralwasserverordnung, allerdings wird diese in einem wesentlich geringeren Umfang kontrolliert als das Wasser aus unserer Leitung.

Wer sich trotzdem über die Qualität des Leitungswassers unsicher ist, kann mittlerweile für relativ erschwingliche Preise Tests durchführen lassen. In einigen wenigen Regionen sind noch alte Rohre verlegt, die das Wasser mit Schwermetallen belasten könnten.

Die Empfehlung von Experten: Wasser, das länger als vier Stunden gestanden hat, nicht als Lebensmittel verwenden. Den Wasserhahn einige Zeit laufen lassen, bis dem Stagnationswasser frisches Wasser folgt. Dieses ist spürbar kälter.

Kann ich mit einem Sprudelgerät Geld sparen?

Die Frage, ob du mit der Nutzung eines Wassersprudlers wirklich Kosten einsparen kannst, lässt sich so pauschal erst einmal nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten.

foco

Wusstest du, dass 1000Liter Leitungswasser dich ca. 3 Euro kosten?

Dieselbe Menge an Mineralwasser kostet dich im Gegensatz ca. 250 Euro. Bei regelmäßiger Nutzung kannst du also eine Menge Geld sparen.

Verschiedene Faktoren, wie die vorherigen Ausgaben für das Mineralwasser aus dem Supermarkt und die Menge der verbrauchten Kohlensäure, die du zum Sprudeln des Wassers verwendest, spielen eine große Rolle.

Wenn du die Ausgaben eines Wassersprudlers mit denen von Discount-Mineralwasser vergleichst, lässt sich vermutlich keine Ersparnis erzielen. Vergleichst du die Kosten aber mit denen vom Markenwasser, kannst du einiges einsparen.

Gerhard JagerExperte für Kochzubehör

„Zwei Füllbehälter sind praktisch, meiner Meinung nach aber kein Muss. Fast wichtiger ist es einen Reserve-CO2-Zylinder im Haus haben! Das nimmt dir den Druck sofort losrennen zu müssen, wenn du merkst, dass der Behälter leer wird und du kannst ihn auch wirklich bis zum letzten Rest nutzen.“

Welches nützliche Zubehör zum Wassersprudler gibt es?

Hat man den Wassersprudler in seiner Küche integriert, stellt sich die Frage nach möglichen Zubehör. Von Ersatzteilen über zusätzliche Produkte wie Sirups sind viele interessante Produkte erhältlich.

Für den Wassersprudler sind folgende Zubehöre empfehlenswert:

  • Ersatz Kohlensäurezylinder
  • Ersatz Flaschendeckel
  • Sirups
  • Flaschen und Karaffen
  • Passende Gläser
  • Reinigungstabletten

Kohlensäurezylinder und Flaschendeckel

Die Anschaffung eines weiteren CO2 Zylinders ist ratsam. Neben dem ersten Zylinder, der meistens im Paket enthalten ist, hat man so einen zum Wechseln. Wenn der erste leer wird, kann man diesen im Supermarkt gegen einen gefüllten, neuen Kohlensäurezylinder tauschen. Dieses Ersatzprodukt schenkt einem gleichermaßen Flexibilität und Ruhe.

Bei den erhältlichen Packungen mit mehreren Ersatz Flaschendeckeln hält es sich ähnlich. Durch die häufige Nutzung der Flaschen und Karaffen geht der ein oder andere passende Deckel oft verloren. Da die Flaschen sehr hochwertig sind lohnt sich beim Verlust des Deckels der Kauf von Ersatzdeckeln gegenüber dem Neukauf von einer Flasche.

Sirups

Mit dem Wassersprudler kann nicht nur sprudelndes Wasser hergestellt werden. Durch den Einsatz von Sirups können viele verschiedene Getränke mit unterschiedlichem Geschmack kreiert werden. Insbesondere die vielfältigen Sirups des Herstellers SodaStream sind beliebt.

Die Geschmackssorten der Sirupe sind Softdrinks, Fruchtgeschmack und sogar auch Bio-Frucht Sirups.

Ersatzflaschen, Karaffen und Gläser

Um auch für potentiellen Besuch gewappnet zu sein, bietet sich die Anschaffung von mehreren Flaschen und Karaffen an. Von einigen Herstellern, ganz vorn muss auch hier wieder SodaStream genannt werden, gibt es sogar ein passendes Gläser Set dazu.

Auch für einen kleinen Haushalt lohnt sich die Anschaffung von mehreren Flaschen. Um ausreichende Hygiene zu leisten, sollten die Flaschen regelmäßig gesäubert werden. Mit mehreren Karaffen hat man dann mehr Flexibilität und Ausweichmöglichkeiten.

Reinigungstabletten und Flaschenbürsten

Auch zur optimalen Reinigung des Wassersprudler Zubehörs werden viele Produktvarianten angeboten. Wer die Reinigung seiner Flaschen schnell und effizient handhaben möchte, kann auf die speziellen Reinigungstabs zurückgreifen. Ansonsten eignen sich auch Hausmittel gemeinsam mit geeigneten Flaschenbürsten zum Säubern der Flaschen und Karaffen.

Entscheidung: Welche Arten von Wassersprudlern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann zwischen vier unterschiedlichen Typen von Wassersprudlern unterschieden werden:

  • Wassersprudler mit Druckzylinder
  • Vollautomatischer Wassersprudler
  • Soda-Armatur
  • Soda-Siphon

Bei jedem dieser Typen ist der Zubereitungsprozess etwas anders, was jeweils individuelle Vorzüge und Nachteile mit sich bringt. Abhängig davon, auf welche Aspekte du besonders Wert legst und wie viel Geld du investieren möchtest, eignet sich eine  Art der Sprudelbereiter besser für dich als eine andere.

Wir möchten dir im folgenden Abschnitt dabei helfen, herauszufinden, welche Art von Wassersprudler sich am besten für dich eignet. Dazu stellen wir dir alle oben genannten Arten von Sprudelgeräten mit ihren jeweiligen Vorzügen und Schwachstellen vor.

Wie funktioniert ein Wassersprudler mit Druckzylinder und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Die klassischen Wassersprudler funktionieren mechanisch. Die Menge der Kohlensäure kann durch unterschiedlich starkes drücken des Knopfes variiert werden.

Vor der Benutzung muss aber zuerst ein CO2-Zylinder in das Gerät geschraubt werden. Anschließend drehst du eine für den Wassersprudler geeignete Flasche in ein Gewinde oder stellst sie, je nach Gerät nur in die entsprechende Vorrichtung. Indem du auf einen Knopf drückst, welcher mit einem CO2-Zylinder verbunden ist, wird die Kohlensäure in die Flasche geleitet.

Die Stärke der Kohlensäure lässt sich durch unterschiedlich starkes oder schwaches Drücken des Knopfes variieren. Möchtet du schönes prickelnd sprudeliges Wasser, so musst du den Knopf lange drücken, um das Wasser mit genug Kohlensäure zu versetzen.

Bevor die Flasche ganz aus dem Wassersprudler herausgenommen werden kann, sollte zunächst noch kurz durch leichtes öffnen das Gas herausgelassen werden. Danach ist das Sprudelwasser auch schon einsatzbereit.

Die Wassersprudler mit CO2-Kartusche können in zwei Kategorien eingeteilt werden: Geräte mit PET-Flasche oder mit Glaskaraffe. Hier gibt es für jede Variante entsprechende Vor- und Nachteile.

Sprudelgeräte mit PET-Flasche

Die Wassersprudler mit PET-Flasche, wie beispielsweise der SodaStream Cool, sind perfekte Modelle für Einsteiger. Die Flaschen überzeugen durch ihr großes Volumen, da sie meist ein Fassungsvermögen von einem Liter haben. Zudem sind die PET-Flaschen aufgrund ihres geringen Gewichts perfekt für unterwegs.

Der preisliche Aspekt sollte hier auch nicht ungeachtet bleiben, denn meist sind diese Modelle preiswerter als die mit Glasflaschen. Ebenso überzeugen die Plastikflaschen durch ihre Robustheit und Stabilität und sind dadurch kaum kaputt zu kriegen.

Vorteile
  • großes Volumen
  • Praktisch für Unterwegs
  • Geringes Gewicht
  • Preiswert
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • nicht spülmaschinengeeignet
  • Anfällig für Kalkbeläge
  • Gefahr von Keimen und Schimmelpilzen
  • Nachgeschmack durch PET-Flasche

Als nachteilig erweist sich allerdings die Reinigung der PET-Flaschen. Da diese meist nicht spülmaschinengeeignet sind, ist die Reinigung sehr mühsam und zeitaufwändig. Außerdem sind sie leicht anfällig für Kalkbeläge und bieten eine Gefahr von Keimen und Schimmelpilzen. Im Gegensatz zu den Glasflaschen kann das Wasser in den PET-Flaschen einen leichten Nachgeschmack haben.

Sprudelgeräte mit Glaskaraffe:

Die Wassersprudler mit Glasflaschen überzeugen durch ihr ansprechendes Design und werten damit jede Küche optisch auf. Dank des Materials sind sie sogar spülmaschinenfest und erleichtern die Reinigung dadurch erheblich.

Der klare Geschmack des Wassers wird in der Glasflasche nicht durch einen leichten Nachgeschmack verfälscht auch die Kohlensäure bleibt länger erhalten als mit der Verwendung von Plastikflaschen.

Glasflaschen eignen sich oft besser als Plastikflaschen, da sie länger halten und den Geschmack nicht verfälschen. (Foto: Benjamin Voros / unsplash.com)

Vorteile
  • Ansprechendes Design
  • Spülmaschinenfest
  • Klarer Geschmack des Wassers
  • Hält Kohlensäure besser
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • Geringes Volumen
  • Ungeschickt für unterwegs
  • Nicht robust

Allerdings haben Glaskaraffen den Nachteil, dass sie nicht so beständig und robust sind wie die Plastikvariante. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass Glasflaschen ein geringeres Fassungsvolumen von meist nur circa 600 Milliliter besitzen. Zudem sind sie relativ schwer und für den Transport eher ungeeignet.

Wie funktioniert ein vollautomatischer Wassersprudler und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Ein vollautomatischer Wassersprudler, wie beispielsweise der SodaStream Power, bereitet dir im wahrsten Sinne des Wortes frisches, sprudeliges Wasser auf Knopfdruck.

Zunächst muss der Sprudler jedoch an den Strom angeschlossen werden. Anschließend wird die mit Wasser gefüllte Flasche in die entsprechende Vorrichtung positioniert. Mittels Knopfdruck lässt sich nun die gewünschte Spudelstärke auf dem Display des Wassersprudlers einstellen.

Ein vollautomatischer Wassersprudler macht das Wassersprudeln zu einem Erlebnis für Groß und Klein. Dank der einfachen Handhabung des elektrischen Sprudelvorgangs ist es auch für Kinder leicht, das Wasser selber zu sprudeln. Das Design ist auch beim Vollautomaten optisch sehr ansprechend.

Durch die präzise Einstellung der Kohlensäurestärke kannst du das Minerallwasser ganz nach deinem Belieben zubereiten. Im Gegensatz zu den nicht elektrischen Sprudelgeräten überzeugt der Vollautomat in puncto Lautlosigkeit, da er eine geringere Lautstärke aufweist.

Vorteile
  • Präzise Einstellung der Kohlensäurestärke
  • Optisch ansprechendes Design
  • elektrischer Sprudelvorgang
  • Geringe Lautstärke
Nachteile
  • Zusätzliche Stromkosten
  • Teuerster stationärer Wassersprudler

Negativ ist allerdings der stolze Preis der elektrischen Geräte. Circa 150 Euro kostet ein Vollautomat im Schnitt. Zusätzlich kommen auch noch die Stromkosten hinzu. Somit ist der elektrische Wassersprudler der teuerste unter den stationären Modellen.

Wie funktioniert eine Soda-Armatur und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Mit einer Soda-Armatur wird der normale Wasserhahn in der Küche ersetzt. Die meisten Sprudelarmaturen bestehen aus einer Armatur, einer Filtrationseinheit und einem Kühl- sowie Sprudelaggregat, in dem sich ein CO2-Zylinder befindet. Das Kühlaggregat bewirkt, dass das Wasser gekühlt und somit der Geschmack optimiert wird.

Unter dem Spülbecken werden die Filtrationseinheit und das Sprudelaggregat installiert. Dafür wird in der Regel ein Montageservice benötigt, welcher normalerweise vom Hersteller angeboten wird.

Schneller als mit einer Sodaarmatur kannst du kein sprudeliges Wasser herstellen. Das kohlensäurehaltige Wasser aus dem Wasserhahn kann individuell und je nach Belieben, dank des Kühlaggregats, temperiert werden.

Aufgrund der Installation unter dem Spülbecken nimmt die Sprudelarmatur, im Gegensatz zu einem stationären Sprudelgerät, keinen wertvollen Platz auf der Arbeitsfläche weg.

Vorteile
  • Schnellste Zubereitung von Sprudelwasser
  • Individuell temperierbar
  • Platzsparend
Nachteile
  • Sehr teuer
  • Erfordert spezielle Montage

Der stolze Preis dieser Sodaarmaturen ist allerdings ein wesentlicher Nachteil. Für ein solches Hightech-Gerät musst du zwischen 500 bis 1.500 Euro bezahlen. Außerdem erfordert der Einbau der Sprudelarmatur eine spezielle Montage vom Hersteller.

Wie funktioniert ein Soda-Siphon und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Ein Soda-Siphon kombiniert die Funktionen eines Sprudelbereiters und eines Wasserbehältnisses in einem Gerät.In eine Zapfflasche wird Leitungswasser gefüllt. Anschließend wird eine Vorrichtung auf die Flasche gesetzt, in die eine Einweg-Gaskapsel rein gedreht wird.

Durch das Drehen öffnet sich die Kapsel und die Kohlensäure wird in das Wasser geleitet. Die Vorrichtung für die Kapsel wird entfernt und die leere Kapsel muss anschließend entsorgt werden, da sie nur für den einmaligen Gebrauch verwendet werden kann.

Ein Soda-Siphon ist durch sein attraktives Design ein echter Hingucker. Dank seiner speziellen Technik ist er sehr flexibel positionierbar und platzsparend zugleich. Da die Zapfflaschen meist aus Glas bestehen, sind sie einfach in der Spülmaschine zu reinigen. Die einfache Handhabung ermöglicht eine schnelle Zubereitung von Mineralwasser.

Vorteile
  • Flexibel positionierbar
  • Attraktives Design
  • Platzsparend
  • Einfache Handhabung
  • Leichte Reinigung
Nachteile
  • Nicht wirtschaftlich durch Verwendung von Gaskapseln
  • Hohe Verbrauchskosten
  • Nicht für den regelmäßigen Gebrauch geeignet

Ein großer Nachteil bei den Soda-Siphons ist, dass sie aufgrund des hohen Verbrauchs an teuren Gaskapseln nicht wirtschaftlich sind. Deshalb sind sie nicht für den alltäglichen Gebrauch geeignet.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Wassersprudler vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Wasserbereiter vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen, zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Zubehör
  • Flaschenvolumen
  • Design
  • Größe
  • Dosierung der Sprudelstärke

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst. Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Wasserbereiter vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Art des Verschlusses Bedienbarkeit
Einklick-Verriegelung Sehr einfach
Bajonettverschluss Einfach
Kapselverschluss Einfach
Schraubverschluss Etwas Geschick erforderlich

Zubehör

Um einen Wassersprudler in Betrieb zu nehmen, brauchst du für die meisten Geräte einen Wasserbehälter und einen CO2-Kartusche. Meist bieten Händler beim Verkauf eines Wassersprudlers ein sogenanntes Starter-Kit an. In diesem sind dann das Sprudelgerät, ein CO2-Zylinder und ein bis zwei entsprechende Wasserflaschen enthalten.

Die Starter-Kits sind sehr zu empfehlen, da du hier direkt mit dem Wassersprudeln beginnen kannst und nicht erst noch das Zubehör dazu kaufen musst. Außerdem spielen hier nicht nur der zeitliche Aufwand sondern natürlich auch zusätzlichen die Kosten für Flaschen oder Zylinder eine große Rolle.

Du solltest also, wenn du die Preise der Wassersprudler vergleichst, unbedingt darauf achten, welches zusätzliche Zubehör bei einem Kauf enthalten ist. Dadurch lässt sich meist einiges sparen denn neue Flaschen und Zylinder kosten durchschnittlich jeweils circa zehn Euro.

Flaschenvolumen

Da die Wasserflaschen meist täglich oder mehrmals in der Woche in Gebrauch sind, ist das Volumen der Flaschen ein ausschlaggebendes Kriterium beim Kauf einer Wassersprudlers.

Die meisten PET-Flaschen haben ein Volumen von einem Liter, was für einen regelmäßigen Gebrauch sehr praktisch ist. Dagegen haben die Glasflaschen meist nur ein Volumen von circa 600 Millilitern.

Das erfordert ein häufigeres Sprudeln bei einem regelmäßigen Gebrauch im Gegensatz zu den großen PET-Flaschen. Du solltest dir also überlegen, wie oft zu den Wasserbereiter in Gebrauch hast und dann abwägen, welches Volumen für dich am besten geeignet ist.

Das Volumen der Wasserflasche ist wichtig beim Kauf eines Wassersprudlers. (Foto: Igor Miske / unsplash.com)

Design

In puncto Design sollte ein Wassersprudler natürlich auch überzeugen können, da er meist sichtbar in der Küche steht. Dabei gliedert sich das Design in erster Linie in zwei Elemente:

  • Die Farbe des Geräts
  • Die Form des Wassersprudlers

Die meisten Wasserbereiter sind in schlichten Schwarz-, Weiß oder Grautönen gehalten oder haben eine metallische Optik. Wenn du es allerdings etwas bunter magst und deinen Wassersprudler richtig in Szene setzen möchtest, gibt es hierfür auch rote, grüne, gelbe und andere farbenfrohe Sprudelgeräte.

Es gibt viele verschiedene Designs für Wasserbereiter. Ob Soda-Siphon, Sprudel-Armatur, Vollautomat oder klassischer Wassersprudler. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Allerdings spiegelt sich das Design häufig auch im Preis wieder. Da ausgefallene Designs oftmals auch ihren Preis haben.

Die Formen der Geräte unterscheiden sich je nach Typ. So gibt es beispielsweise Soda-Armaturen mit unterschiedlichen Ausläufen oder Soda-Siphons mit unterschiedlich designten Flaschenformen. Die klassischen Wassersprudler und auch die elektrischen gibt es in unterschiedlichen Formen und Designs.

Größe

An sich sind Sprudelgeräte sehr kompakt gehalten, damit sie in möglichst vielen Küchen untergebracht werden können. Allerdings gibt es natürlich trotzdem unterschiedliche Abmessungen, die vor dem Kauf beachtet werden sollten, vor allem, wenn nur ein begrenzter Platz zur Verfügung steht.

Auf den ersten Blick ist so eine Soda-Armatur perfekt geeignet, wenn du möglichst viel Platz auf der Arbeitsfläche freihalten möchtest. Allerdings musst du beachten, dass hier relativ viel Platz für die Installation der Armatur unter dem Spülbecken benötigt wird.

Ein weiterer platzsparender Kandidat ist der Soda-Siphon. Er kann überall flexibel platziert werden und benötigt so keinen besonderen Platz. Er bietet sich vor allem in kleinen Küchen oder für Barbereiche an.

Die klassischen Wassersprudler mit Druckzylinder nehmen zwar schon etwas mehr Platz auf der Arbeitsfläche ein, passen aber je nach Verfügbarkeit auch meist unter Hängeschränke, in Ecken oder in sonstige unbenutzte Flächen.

Die elektrischen Wassersprudler sind in puncto Größe und Standort nicht sehr flexibel. Du musst immer bedenken, dass sie nur in der Nähe einer Steckdose stehen können, um Wasser zu sprudeln. Außerdem sind sie auch meist von der Abmessung relativ groß, da bei ihnen noch ein Motor im Gehäuse verbaut ist.

Dosierung der Sprudelstärke

Die Dosierung der Sprudelstärke sollte bei dem Kauf eines Wassersprudlers ebenfalls beachtet werden. Da jeder Mensch unterschiedliche Ansprüche an den Kohlensäuregehalt hat, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, diese mit einem Wassersprudler gerecht zu werden.

Wenn du viel Wert auf den für dich perfekten Kohlensäureanteil legst, empfiehlt sich ein vollautomatischer Wassersprudler oder eine Soda-Armatur. Mit diesen Wasserbereitern kannst du die Stärke der Kohlensäure am besten regulieren. Sowohl beim elektrischen Sprudelgerät als auch bei der Armatur kannst du direkt die gewünschte Sprudelstärke einstellen.

Mit einem klassischen Sprudelgerät kannst du zwar ebenfalls die Sprudelstärke regulieren, indem du unterschiedlich stark oder schwach auf den entsprechenden Knopf drückst. Allerdings lässt es sich nicht ganz so präzise einstellen wie bei einem elektrischen Wassersprudler.

Bei einem Soda-Siphon kann der Kohlensäuregehalt nicht individuell eingestellt werden. Da bei diesem Gerät immer eine ganze CO2-Kapsel zum Sprudeln des Wassers benötigt wird, ist die Stärke der Kohlensäure immer gleich.

Typ Dosierung
Elektrischer Wassersprudler sehr präzise dosierbar
Soda-Armatur sehr präzise dosierbar
klassischer Wassersprudler  präzise dosierbar
Soda-Siphon  nicht dosierbar

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Wassersprudler

Wie verwende ich Sirup bei Wassersprudlern richtig?

Einfach den Sirup mit dem Deckel der Sirup-Flasche abmessen und in die bereits gesprudelte Flasche hineingeben, leicht schwenken und fertig.

Achtung: Den Sirup bitte erst nach dem Sprudelvorgang hineingeben, da es sonst eine große “Sauerei” geben könnte. Der Deckel der Sirup-Flasche fungiert dabei als Messbecher, wobei du das Mischverhältnis natürlich nach freiem Belieben wählen kannst

Die Flasche mit dem gesprudelten Wasser schräg halten und den Sirup aus der Messkappe langsam eingießen. Nachdem der Sirup hinzugegeben wurde, die Flasche am besten nur leicht schwenken und nicht schütteln.

Ist ein Sprudelbereiter umweltschonend?

Der Aspekt des Umweltschutzes sollte in jedem Fall bei dem Kauf von Mineralwasserflaschen bedacht werden, denn jedes Jahr werden auf der gesamten Welt um die 50 Milliarden Plastikflaschen verbraucht. Recycling hin oder her, seit Jahren ist es dasselbe erschreckende Bild: die Welt und vor allem die Ozeane, vermüllt durch eine unübersehbare Flut an Plastikflaschen.

foco

Wusstest du, dass eine Plastikflasche fast 450 Jahre braucht, um sich im Meer zu zersetzen?

Geht man davon aus, dass du pro Tag ca. 3 Liter Wasser trinkst und dieses in Plastikflaschen kaufst, ergibt dies einen Jahresverbrauch von 730 1,5 Liter Flaschen. Das ist ziemlich viel Plastik für eine Person. Durch die Anschaffung eines Wassersprudlers kannst du also helfen die Umwelt zu schonen und deinen Plastikverbrauch zu mindern.

Um diese gefährlichen Massen an Plastik zu vermindern und die Umwelt zu entlasten, kann der Einsatz eines Wassersprudlers immerhin einen kleinen Beitrag leisten. Jeder Haushalt, der auf Leitungswasser umsteigt, hilft aktiv der Umwelt. Und wem das Leitungswasser zu fade ist, für den ist ein Wassersprudler eine echte Alternative.

Die Geschichte des Wassersprudlers

Anfang des 20sten Jahrhunderts kamen die ersten Wassersprudler in Benutzung. Zuerst handelte es sich um teure Geräte für Gastronomie. Erst seit Anfang 1970 ist der Trinkwassersprudler, als herkömmliches Haushaltsgerät in den Haushalten zu finden.

Der erste Wassersprudler war ein Gerät des Unternehmens SodaStream. Mit dem günstigen Preis beansprucht das britische Unternehmen SodaStream seit jeher die marktführende Position.

Im Jahr 1985 wurde SodaStream vom Schweppes Konzern übernommen, hielt sich jedoch aufgrund von Technikproblemen nicht lange unter dieser Hand.
Peter Wiseburgh, der zur gleichen Zeit der Beauftragte für das Land Israel war, entwickelte aus diesen Problemen heraus den Soda-Club.

Seit 1991 verzeichnet der Soda-Club insbesondere in Großbritannien, Deutschland und Israel große Umsätze. In den folgenden Jahren übernahm die Firma den Konkurrenten “Wassermaxx” und ist seit 2010 nicht mehr unter dem Namen Soda-Club sondern SodaStream bekannt.

Leitungswasser in Deutschland

Oft wird diskutiert, wie gesund überhaupt das deutsche Leitungswasser ist. Denn die Idee hinter einem Wassersprudler ist, dass damit Wasser aus dem Wasserhahn mit Kohlensäure versetzt werden soll.

Wasserversorger und viele Studien beweisen: Leitungswasser in Deutschland ist gesund und problemlos trinkbar.
Mit Verfahren zur Aufbereitung des Wassers wie der Elektrodialyse oder der Umkehrosmose werden Schadstoffe fast spurlos beseitigt.

Die Qualität des Leitungswasser ist sogar im Mittel besser als Wasser in Flaschen aus dem Supermarkt. Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Vorgaben der Mineral- und Tafelwasserverordnung nicht so streng sind wie die Trinkwasserverordnung.

Wasser aus der Leitung ist also eine gute, wenn nicht bessere Alternative zu Mineralwasser aus der Flasche. Insbesondere im Vergleich zu Wasser aus Plastikflaschen schneidet Leitungswasser gut ab. Aus Nachhaltigkeitsgründen sowie gesundheitlichen Aspekten ist somit das Trinken von Leitungswasser zu empfehlen.

Wasser ist Leben – wie viel sollte ich trinken?

Der menschliche Körper besteht zu 70% aus dem natürlichen Stoff Wasser. Für den Stoffwechsel und zum Nährstofftransport ist es sehr wichtig, dass zu jeder Zeit genügend Flüssigkeit im Körper ist.

Über Nieren, Darm, Lunge und die Haut werden bei einem durchschnittlichen Erwachsenen täglich etwa 2.5 Liter Wasser ausgeschieden. Diese Menge sollte unbedingt durch die Ernährung wieder aufgenommen werden. Neben einem Glas Wasser bietet sich auch die Aufnahme über wasserhaltige Lebensmittel an: Viele Gemüse, wie die Gurke und auch Obst, wie die Wassermelone, enthalten sehr viel Flüssigkeit.

Bei körperlicher Anstrengung, Hitze und Kälte, sowie bei Krankheiten sollte man mehr trinken. Der Körper scheidet dann auch mehr Flüssigkeit aus. Beschwerden wie Kopfschmerzen, Konzentrations- und Kreislaufprobleme, trockene Haut, dunkler Urin und Verstopfung sind ernstzunehmende Hinweise für einen Flüssigkeitsmangel.

Wie/wo entsorge ich die Kartusche richtig?

Beim Kauf eines Wassersprudlers ist immer auch eine geeignete Flasche und ein CO2-Zylinder dabei. Sobald die Kartusche leer ist, und man nicht mehr Wasser damit sprudeln kann, muss eine neue her.

Doch die Entsorgung eines CO2-Zylinders ist nicht notwendig und sogar nicht erwünscht. Stattdessen sollen die leeren Kartuschen und Zylinder gegen neue getauscht, oder die alten aufgefüllt werden.

Das Tauschen der Kohlensäurezylinder ist gegen eine kleine Summe von 5 bis 10 Euro in fast jedem Supermarkt, Drogerie und Baumarkt möglich. Von dort werden die leeren Zylinder zur Wiederbefüllung vorbereitet und vom Hersteller oder dem Händler befüllt.

Außerdem kann man auch direkt vor Ort die leeren CO2 Kartuschen befüllen lassen.Hier fällt aber die garantierte Qualitätssicherung und Säuberung der Zylinder weg. Außerdem bieten weitaus weniger Händler diese Art der Befüllung an.

Die Zylinder für Wassersprudler sind genormt. Deswegen kann man auch Kohlensäureyzlinder von SodaStream für Geräte von anderen Herstellern verwenden.

Wenn man die Zylinder doch einmal entsorgen will, vielleicht weil sie beschädigt sind, kann man die Rückgabe entweder durch den Hersteller direkt oder über einen Abfallwirtschaftsbetrieb vornehmen. Zylindern aus Aluminium können beim Hersteller zurückgeben werden, da diese gegen eine kleine Gutschrift gerne angenommen und weiterverwendet werden.

Kaufberaterio Experte

“Ist es dir wichtig, das aufgesprudelte Wasser nicht in Kunststoffflaschen zu servieren, vor allem wenn Gäste da sind? Das könnte ein Entscheidungskriterium sein. Zwei Füllbehälter sind praktisch, meiner Meinung nach aber kein Muss. Achte aber darauf, ob du die Behälter problemlos nachkaufen kannst. Fast wichtiger ist es einen Reserve-CO2-Zylinder im Haus haben! Das nimmt dir den Druck sofort losrennen zu müssen wenn du merkst, dass der Behälter leer wird und du kannst ihn auch wirklich bis zum letzten Rest nutzen.”

Gerhard Jager · Hobbykoch und Blogger bei kochen-fuer-angeber.de

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Warum-Wassertrinken-so-gesund-ist-519009.html

[2] http://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/trinkwasser/rechtliche-grundlagen-empfehlungen-regelwerk

[3] https://www.wassertest-online.de/blog/

[4] https://de.happycoffee.org/blogs/ernaehrung/leitungswasser-trinken

[5] https://www.wasserbedarf-rechner.de/

Bildquelle: unsplash.com / Benjamin Voros

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René Huber
René Huber