Wasseraufbereiter
Zuletzt aktualisiert: 20. November 2020

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Wasseraufbereiter bieten einen einfachen und schnellen Weg, Wasser zu reinigen. Häufig hört man Berichte, dass schlechtes Wasser den Magen verdorben hat. Vor allem auf Reisen kommt dies häufiger vor. Doch ob Chlor, Kalk, Bakterien oder Keime, der passende Wasseraufbereiter filtert sie alle und schont deine Gesundheit.

Natürlich gibt es verschiedene Arten von Wasseraufbereitern. In unserem Wasseraufbereiter Test 2020 vergleichen wir Wasseraufbereiter für Outdoor, Indoor oder fürs Aquarium mit ihren Vor- und Nachteilen. Zudem zeigen wir dir einige Alternativen. Natürlich können wir dir die Kaufentscheidung nicht abnehmen, aber wir versuchen es sie für dich einfacher zu gestalten.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Wasseraufbereiter ist ein Gerät, das Wasser durch die Nutzung verschiedener Verfahren filtert. So können Bestände von Schwermetallen, Kalk oder Chlor einfach rausgefiltert werden. Zudem befreit er Wasser aus Bächen oder Flüssen von vielen Keimen und Bakterien.
  • Es gibt viele verschiedene Anwendungsbereiche für Wasseraufbereiter. So kann man sein Trinkwasser filtern, sein Aquarium vor fischschädigenden Stoffen befreien, oder seinen Teich oder Pool sauberer halten.
  • Der Unterschied der Filterleistung ist bei den verschiedenen Geräten enorm. Hier ist es wichtig, sich selbst  ausreichend mit dem Produkt zu befassen. So solltest du nicht direkt das günstigste Produkt kaufen, da es sein kann, dass die Filterleistung unter dem niedrigen Preis leidet.

Wasseraufbereiter Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Da die Auswahl an Wasseraufbereitern sehr groß ist, kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb haben wir im Folgenden einige Wasseraufbereiter aufgelistet, um dir die Entscheidung zu erleichtern.

Der beste Wasseraufbereiter für Aquarien

Bei dem JBL Wasseraufbereiter für Aquarien handelt es sich um eine Flüssigkeit, die das Wasser aufbereitet. Dabei kann man zwischen 15, 100, 250, 500 und 5000 Millilitern wählen. Er neutralisiert Kupfer, Zink, Blei und Chlor in Süßwasseraquarien.

Für die Anwendung bei Neueinrichtung oder Wasserwechsel des Aquariums, ist er sehr einfach zu handhaben. Dabei schützt er die Fische durch Aloe Vera, mindert Stress und stärkt ihr Immunsystem durch Vitamin B. Zudem ist er ideal für Wasserschildkröten und Garnelen.

Bewertung der Redaktion: Der JBL Wasseraufbereiter ist ideal, wenn du Wert auf eine einfache Handhabung zum Reinigen von Süßwasseraquarien mit Fischen, Schildkröten und Garnelen legst.

Der beste Wasseraufbereiter für den Haushalt

Der Brita Wasserfilter Marella ist ein sehr guter Wasseraufbereiter für den Haushalt. Mit seiner Filterleistung gegen Kalk schützt er Küchengeräte, wie beispielsweise Kaffeemaschinen, vor Verkalkungen. Zudem werden dem Wasser geschmacksstörende Stoffe wie Chlor entzogen.

Dem Wasserfilter sind drei extra Filterkartuschen beigelegt. Er ist fast vollständig spülmaschinengeeignet, was das Reinigen erleichtert. Auf eine unkomplizierte Handhabung wird hier großen Wert gelegt. So ist er einhändig befüllbar und zeigt an, wenn der Filter einem Wechsel bedarf.

Bewertung der Redaktion: Wenn du es satt hast, ständig deine Küchengeräte entkalken zu müssen, schafft der Brita Wasserfilter eine einfache und effiziente Lösung.

Der beste Outdoor-Wasseraufbereiter

Der DeFe Wasseraufbereiter ist mit einem Gewicht von 65 Gramm sehr leicht. Die Farbe kann man beim Kauf auswählen. Er filtert laut Hersteller mit seiner Drei-Stufenfiltration 99,9 Prozent der Wasserbakterien. Dabei ist er mit einer insgesamten Filterleistung von 2000 Litern sehr langlebig.

Durch seine Größe und sein Gewicht eignet sich der DeFe Wasseraufbereiter hervorragend zum Wandern oder Campen. Außerdem ist er sehr einfach zu bedienen, da er sich an allen gängigen Trinkflaschen befestigen lässt.

Bewertung der Redaktion: Wenn du gerne in der Natur unterwegs bist, dann ist der DeFe Wasseraufbereiter perfekt für dich. Seine Filterleistung lässt dich Quell- oder Flusswasser sorglos trinken.

Die beste Wasseraufbereitungsanlage

Die Osmoseanlage Profi von Osmotech gibt es mit 100 GPD und 150 GPD zu kaufen. GPD beschreibt dabei die tägliche Durchflussmenge an Osmosewasser. Die Anlage mit 100 GPD kann dabei 380 Liter Osmosewasser pro Tag produzieren. Die Maße belaufen sich dabei auf 37.2 x 17.6 x 16cm.

Die Osmoseanlage verspricht dir nahezu 100 Prozent reines Wasser. Durch die Umkehrosmose wird nahezu alles herausgefiltert. Sie filtert Uran, Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Nitrit, Nitrat, Pestizide, Fungizide, Asbest und Kalk. Zusätzlich wird die Anlage anschlussfertig geliefert, was die Installation erleichtert.

Bewertung der Redaktion: Reineres Wasser wirst du in deinem Haushalt nicht bekommen. Bist du interessiert an derart sauberem Wasser, ist die Osmoseanlage genau das richtige für dich.

Der beste Wasserhahn Wasseraufbereiter

Der GEYSER EURO Wasserfilter ist einfach an den Wasserhahn anzuschließen. Mit einer Filterleistung von 0,5 Litern filtert er viel Wasser in kurzer Zeit. Die Lebensdauer ist mit etwa 3000 Litern pro Kartusche sehr lang. Der Wasserfilter filtert mechanisch, mit einem Ionenaustausch und Absorption.

Dadurch, dass der Wasserfilter direkt am Wasserhahn angeschlossen wird, kommt direkt gefiltertes Wasser aus dem Hahn. So musst du nicht ständig warten, bis das Wasser gefiltert wurde. Willst du also schnell Glas Wasser trinken, ist der GEYSER EURO perfekt dafür.

Bewertung der Redaktion: Der GEYSER EURO Wasserfilter ist ideal für dich, wenn du frisch gefiltertes Wasser aus dem Wasserhahn möchtest, ohne eine große Anlage zu installieren.

Wasseraufbereiter: Kauf- und Bewertungskriterien

Wenn es um den Kauf eines Wasseraufbereiters geht, solltest du dir natürlich erst einmal überlegen, welche Kriterien du für den Kauf als relevant empfindest. Hierbei kommt es stark darauf an, für welchen Zweck du den Wasseraufbereiter kaufen möchtest.

Im Folgenden wollen wir dir die einzelnen Kriterien genauer erklären. Hierbei gehen wir auf die Wasseraufbereiter für Trinkwasser und Aquarien ein.

Filterleistung

Die Filterleistung ist zweifelsohne das elementarste Kaufkriterium eines Wasseraufbereiters. Denn wozu einen Wasseraufbereiter, der nicht filtert?

Unterschiedliche Wasseraufbereiter filtern natürlich auch unterschiedliche Stoffe aus dem Wasser. Jeder Wasseraufbereiter wirbt hierbei mit besten Filterleistungen. Ob diese Zahlen immer stimmen, ist fraglich.

Vor dem Kauf eines Wasseraufbereiters solltest du dich ausreichend mit dessen Filterleistung auseinandersetzen und nicht nur auf Herstellerangaben hören.

Wasseraufbereiter für das Aquarium oder für Teiche wollen das Wasser so filtern, dass die Stoffe herausgefiltert werden, die schädlich für Fische darin sein könnten. Hierbei geht es meist um das Filtern von Schwermetallen, wie Blei oder Zink. Zudem wird auch Chlor herausgefiltert. Dies kann in gewissen Mengen tödlich für Fische sein.

Wasseraufbereiter für Trinkwasser hingegen sollten schädliche Stoffe für uns Menschen herausfiltern. Oft wird dies bei Quellwasser aus der Natur genutzt. Dabei sollen Viren, Bakterien, Keime oder andere gesundheitsschädigende Stoffe herausgefiltert werden. Hat der Wasseraufbereiter eine gewisse Filterleistung, lässt sich das Wasser danach bedenkenlos trinken.

Um Leitungswasser in Deutschland zu trinken, ist ein Wasseraufbereiter normalerweise nicht notwendig. Deutsches Leitungswasser wird sehr genau kontrolliert, sodass man es sorglos zu sich nehmen kann.

Haltbarkeit

Bei verschiedenen Wasseraufbereitern gibt es auch verschiedene Haltbarkeiten. Ein Wasseraufbereiter hat meinst eine maximale Menge an Wasser, die er filtern kann. Danach muss der Filter für Trinkwasser meist ausgetauscht werden.

Bei Aquarien stellt sich natürlich die Frage, wie lange ein Wasseraufbereiter hält, bis man ihn wieder hinzugeben muss. Je seltener man ihn nutzen muss, desto besser für die darin lebenden Fische.

Die Haltbarkeit des Mittels selbst geht hierbei mit dem Kriterium der zu kaufenden Menge einher. Ist es lange haltbar, so kannst du bedenkenlos etwas mehr kaufen.

Bei geringer Haltbarkeit besteht die Gefahr, dass es nach Erreichen des Haltbarkeitsdatums schädlich für die Tiere sein kann.

Mengen und Größen

Wasseraufbereiter gibt es für Trinkwasser in verschiedenen Größen. Für den Outdoor-Gebrauch sind diese meist klein und handlich. Indoor gehen die Größen über einen kleinen Wasserfilter bis zur großen Wasseraufbereitungsanlage.

Beim Wandern kann Wasser durch sein Gewicht sehr stören. Ein kleiner Wasserfilter, der Wasser aus der Natur trinkbar machen kann, ist hierbei natürlich eine willkommene Erleichterung. So musst du dir keine Sorgen um die Wasserversorgung machen, wenn genügend Quellen auf deinem Weg liegen.

Bei Wasseraufbereitern für Aquarien handelt es sich meist um ein Pulver oder eine Flüssigkeit, die es in verschiedenen Mengen zu kaufen gibt. Hierbei reichen die Mengen von 15 Milliliter bis zu 5 Litern.

Einfachheit der Anwendung

Die Einfachheit der Anwendung ist hauptsächlich bei Aquarien und Teichen von Relevanz, da man hierbei mit falscher Anwendung enormen Schaden in dem eingesetzten Milieu anrichten kann. Wird es nicht genau nach Anweisung genutzt, kann dies schon zum Tod einiger Lebewesen führen.

Du solltest immer nach der mitgelieferten Gebrauchsanweisung arbeiten und alle Vorschriften beachten. Das  Mittel kann sonst zur Gefahr für die Fische werden.

Wasserfilter für Trinkwasser sind meist relativ ähnlich in ihrer Anwendung. Anlagen zum Wasseraufbereiten sind natürlich bei der Installation mit einem gewissen Aufwand verbunden. Kleinere Modelle sind jedoch meist ohne große Schwierigkeiten zu nutzen.

Wasseraufbereiter: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir häufig gestellte Fragen zu Wasseraufbereitern beantworten. Die Antworten beziehen sich hierbei auf Wasseraufbereiter für Trinkwasser.

Was ist ein Wasseraufbereiter?

Ein Wasseraufbereiter ist grundsätzlich ein Produkt, das einige im Wasser enthaltene Bestandteile, beziehungsweise Eigenschaften, verringert oder verändert. Das Ziel hierbei ist eine Verbesserung der Wasserqualität.

Je häufiger man Wasser filtert, desto sauberer wird es. (Bildquelle: Baudolino / pixabay.com)

Diese Veränderungen des Wassers werden sowohl im privaten Haushalt, als auch in kommerziellen Einrichtungen genutzt, wie zum Beispiel in Kläranlagen. Dabei lässt sich Leitungswasser oder Wasser aus der Natur so filtern, dass man es problemlos trinken kann.

Viele Leute denken, ein Wasseraufbereiter ist nur eine Möglichkeit, Wasser zu filtern. Jedoch nutzt man Wasseraufbereiter auch in anderen Anwendungsgebieten. So ist ein Wassersprudler, der Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt, ebenfalls ein Wasseraufbereiter, obwohl das Wasser dabei nicht gefiltert wird.

Für wen eignet sich ein Wasseraufbereiter?

Grundsätzlich eignet sich ein Wasseraufbereiter für Jedermann. Durch die versprochenen Filterleistungen gibt es mittlerweile einige Haushalte, die einen solchen Wasserfilter besitzen.

Verkalkungen können Küchengeräte sogar zerstören. Ein Wasseraufbereiter hilft, das zu verhindern.

In Deutschland kommt teilweise sehr hartes, also kalkhaltiges Wasser aus dem Wasserhahn. Hierbei eignet sich ein Wasseraufbereiter, um das Wasser weicher zu machen. Jedoch ist Leitungswasser prinzipiell in ganz Deutschland trinkbar. Ein Wasseraufbereiter ist hierzu also nicht zwingend notwendig. Wen Kalkflecken oder Ähnliches jedoch stören, dem kann ein Wasseraufbereiter helfen.

Anders sieht es mit Wasser aus der Natur aus. Dieses beinhaltet häufig Bakterien und Keime. Ein kleiner Outdoor-Wasseraufbereiter schafft hier Abhilfe. Zusätzlich musst du nicht unnötig viele Kilos an Wasser auf dem Rücken tragen. So kannst du einfach Quellwasser oder Wasser aus Flüssen filtern und somit trinken. Zudem eignen sich die kleinen Wasserfilter auch zum Reisen.

Ein Outdoor-Wasseraufbereiter eignet sich perfekt, um Wasser aus der Natur zu filtern. So kann man Wasser aus Bächen oder Flüssen ohne Bedenken trinken. (Bildquelle: MooreProtectionWien / pixabay.com)

Einige Personen trinken zudem lieber Sprudel anstatt stilles Wasser. Hierzu gibt es auch Wasseraufbereiter, die Leitungswasser mit Kohlensäure auffrischen. Sprudel kaufen kann man sich somit sparen.

Welche Arten von Wasseraufbereitern gibt es?

Beim Kauf eines Wasseraufbereiters musst du dir erstmal über die verschiedenen Arten bewusst sein. Einige hast du in diesem Artikel schon kennengelernt. In der folgenden Tabelle sind nochmal alle Arten mit Vor- und Nachteilen aufgelistet:

Art Vorteile Nachteile
Wasseraufbereiter für Trinkwasser Filtern Schwermetalle wie Zink oder Kupfer, aber auch Viren, Bakterien und Keime, sodass man Wasser sorglos trinken kann Die Filterleistung ist bei einigen Geräten fraglich. Hier kannst du dich an unserem Test orientieren, welche Wasseraufbereiter sich gut eignen
Wasseraufbereiter für Aquarien und Teiche Filtern fischgefährdende Stoffe aus dem Wasser und schonen deren Schleimhäute Bei falscher Anwendung kann der Wasseraufbereiter mehr Schaden anrichten, als er verhindert
Wasseraufbereitungsanlagen Filtern das Wasser meist viel effektiver und sorgen für gefiltertes Wasser, bevor es aus dem Wasserhahn kommt Die Installation ist meist mit höherem Aufwand oder Kosten verbunden

Bei Wasseraufbereitern für Trinkwasser gibt es zusätzlich noch die Einteilung für Indoor oder Outdoor Nutzung. Outdoor-Wasseraufbereiter sind meist sehr klein und kompakt, sodass man sie leicht mit sich tragen kann.

Zusätzlich gibt es Wasseraufbereiter in allen möglichen Darreichungsformen. Beispielsweise auch als Flüssigkeit oder Tabletten, die man einem Wassertank hinzugibt, oder einfach als festen Filter, in den Wasser geleert wird.

Was kostet ein Wasseraufbereiter?

Die Preise für Wasserfilter für Trinkwasser haben eine große Spanne. Je nach Größe und Filterleistung setzt sich der Preis unterschiedlich zusammen. Die Preisspanne geht hierbei von etwa 10 bis 3000 Euro. Die obere Preisspanne scheint zunächst extrem teuer, die Filterleistung ist dabei jedoch nicht mit billigeren Varianten zu vergleichen.

Die Filterleistung sollte immer wichtiger sein, als der Preis.

Ein kleiner handlicher Wasserfilter startet hierbei bei einem Preis von 10 Euro. Diese bestehen meist aus Plastik. Zudem ist die Art zu Filtern meist nicht wirklich komplex, wodurch sich der günstige Preis zusammensetzt.

Je besser die Filterleistung, desto teurer der Wasseraufbereiter. Kleine Haushaltsgeräte werden dabei meist nicht teurer als 500 Euro sein. Feste Anlagen zum Filtern von Wasser, beispielsweise Entkalkungsanlagen, können jedoch bis zu 3000 Euro kosten. Bei der Filterleistung und Komplexität einer solchen Anlage ist dieser Preis meist auch gerechtfertigt.

Typ Preisspanne
Wasseraufbereiter für Trinkwasser circa 10-200 Euro
Wasseraufbereiter für Aquarien und Teiche circa 5-50 Euro pro Liter
Wasseraufbereitungsanlagen circa 50-3000 Euro, je nach Größe

Die Preisspannen sind natürlich sehr groß. Das liegt leider auch an den unterschiedlichen Marken, die die Produkte anbieten. Anlagen für mehr als 1000 Euro sind meist für die gewerbliche Nutzung gedacht und nicht für den privaten Haushalt.

Wo kann ich einen Wasseraufbereiter kaufen?

Wasseraufbereiter gibt es fast überall. So in Supermärkten, Baumärkten, Kaufhäusern und auch im Internet. Die Herausforderung dabei liegt nicht darin, einen Ort zu finden, wo Wasseraufbereiter angeboten werden, sondern welche Plattform man zum Kaufen wählt.

In folgenden Online-Shops werden einige Wasserfilter verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • idealo.de
  • hornbach.de

Zudem haben die meisten Hersteller auch eine Webseite, auf denen man einen Wasserfilter für Trinkwasser bestellen kann.

Welche Alternativen gibt es zu einem Wasseraufbereiter?

Natürlich gibt es auch einige Alternativen, um sein Wasser zu reinigen. Welche das sind, wollen wir dir in der folgenden Tabelle genauer erklären:

Alternative Beschreibung
Wasser aufkochen Um Wasser von Bakterien und Keimen zu befreien, kann man es einfach aufkochen lassen, also auf 100 Grad erhitzen. Dadurch werden diese abgetötet. Zudem geht Kalk verloren.
UV-Licht Es gibt zusätzlich die Möglichkeit, sein Wasser mithilfe von UV-Licht von Bakterien und Viren zu befreien. Hierzu benötigt man jedoch einen UV-Strahler, den man meist nicht gerade in der Tasche hat.
Tabletten Wie im Artikel schon erwähnt, gibt es auch Tabletten, die Wasser von gesundheitsschädigenden Stoffen befreien können. Diese werden häufig bei der Bundeswehr eingesetzt.

Ob diese Alternativen für dich eine Option sind, musst du selbst entscheiden. Grundsätzlich ist es in der Anwendung jedoch einfacher, einen Wasseraufbereiter zu nutzen, der die Arbeit für dich erledigt.

Wasser aufzukochen bietet schon seit jeher eine Alternative, um Bakterien und Keime aus dem Wasser zu entfernen. (Bildquelle: Dimitri Houtteman / unsplash.com)

Der Nachteil bei der Nutzung von Tabletten zur Wasseraufbereitung ist, dass diese Tabletten den Wassergeschmack und -geruch oft verändern. So stellt sich das desinfizierte Wasser für viele Nutzer im Nachhinein als ungenießbar heraus.

Wie wirkt ein Wasseraufbereiter?

Grundsätzlich gibt es fünf verschiedene Verfahren, um Wasser aufzubereiten. Diese fünf haben wir dir hier kurz aufgelistet und erklärt:

  • Mechanische Aufbereitung: Unter der mechanischen Aufbereitung versteht man die mechanische Reinigung von Wasser. Die Methoden hierzu sind ganz konventionell, wie sie jeder kennt. Hierzu zählen Methoden wie Sieben, Filtern oder Rechen.
  • Physikalische Verfahren: Hier wird das Wasser auf physikalischer Grundlage gereinigt. Methoden hierbei sind zum Beispiel ein Vakuumverfahren oder thermische Einwirkungen, wie Erhitzen des Wassers.
  • Chemische Verfahren: Hierbei wird Wasser durch chemische Reaktionen gereinigt. Bekannte Beispiele hierfür sind die Desinfektion oder die Oxidation.
  • Membranverfahren: Das Membranverfahren beruht auf der Trennung von Substanzen mittels Membranen. Wasseraufbereiter nutzen hierbei häufig die Umkehrosmose. Eine Osmoseanlage zum Reinigen von Wasser presst Leitungswasser durch eine Osmose-Membran. Diese Membran lässt nur pure Wassermoleküle hindurch. Das entstandene Osmosewasser ist also Wasser, das keine anderen Stoffe mehr besitzt.
  • Biologische Verfahren: Biologische Verfahren sind bei der Wasseraufbereitung von Trinkwasser weniger von Bedeutung. Beispiele dieser sind Schlammfaulung und biochemische Oxidation.

Diese Verfahren können alle für die Aufbereitung von Wasser genutzt werden. In Anlagen zum Wasserfiltern wird dabei häufig auf das Membranverfahren gesetzt. Kleinere Haushaltsgeräte haben meist mehrere Filterstufen. Dazu gehören mechanische Filter, aber auch physikalische Filter, wie die Adsorption mit Aktivkohle.

Wie verwende ich einen Wasseraufbereiter?

Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen bei Wasseraufbereitern für Trinkwasser. Ein Outdoor-Wasserfilter basiert dabei meistens auf Druck. Dabei wird Wasser aus beispielsweise einem Bach abgepumpt und dabei durch einen Filter gepresst. Das Endergebnis ist dann das gefilterte Wasser.

Viele Wasseraufbereiter im Haushalt sind einfach zu befüllen. Sie bestehen aus einer Kanne und einem Filterdeckel. Der Filterdeckel sitzt dabei auf der Kanne. Zum Filtern füllt man Wasser von oben in den Filter. Das gefilterte Wasser landet dann direkt in der Kanne.

Eine Anlage zur Wasseraufbereitung ist etwas komplexer. Diese muss meist an das Hauswassersystem angeschlossen werden. Das ganze Wasser, das im Haus verwendet wird, wird somit schon gefiltert, bevor es den Wasserhahn verlässt.

Fazit

Egal, zu was du ihn brauchst, ein Wasseraufbereiter kann viele Dinge im Alltag erleichtern. Sei es das seltene Entkalken von Kaffeemaschinen, oder das Trinken von Wasser in freier Natur. Im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten um Wasser zu reinigen, wie zum Beispiel mit UV-Licht, bietet ein Wasseraufbereiter ein schnelles, problemloses und effizientes Ergebnis.

Während Wasseraufbereitungsanlagen ein sehr sauberes und reines Wasser liefern, jedoch mit einem gewissen Aufwand vor der Anwendung verbunden sind, filtern kleinere Wasseraufbereiter meist etwas weniger, sind dafür aber in ihrer Anwendung sehr einfach. Wir hoffen, dass wir dir mit unserem Test bei deiner Kaufentscheidung weitergeholfen haben.

Bildquelle: Hidalgo/ 123rf.com

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