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Zuletzt aktualisiert: 8. Januar 2021

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Tartes und Quiche sind beliebte Backwaren, die dank der Tarteformen auch einfach zu Hause zu machen sind. Die perfekte Tarte hat nicht nur eine leckere Füllung, sondern auch einen knusprigen Boden. Dieser ist nicht immer leicht zu backen. Es gibt aber verschiedene Tarteformen, in denen ein knuspriger Boden besonders gut gelingt.

Vor allem für Anfänger ist es nicht leicht die richtige Tarteform zu finden. Deshalb haben wir in unserem Ratgeber zu Tarteformen verschiedene Modelle verglichen und die wichtigsten Kauf- und Bewertungskriterien für dich herausgesucht. Diese wollen wir dir vorstellen, damit du eine fundierte Kaufentscheidung treffen kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Tarteformen eignen sich hervorragend um süße und herzhafte Backwaren zuzubereiten. Manche Materialien sind allerdings nicht für Obstkuchen geeignet.
  • Grundsätzlich kann zwischen 3 Arten unterschieden werden. Tarteringe und Tarteformen mit Hebeboden sind dabei besonders gut für Anfänger geeignet. Geschlossene Tarteformen eignen sich zusätzlich als Servierformen.
  • Für die Größe einer Tarteform ist entscheidend für wie viele Personen gebacken wird. Die Standardform hat einen Durchmesser von 22 bis 28 Zentimeter. Je nach Durchmesser kann die Backzeit der Tartes variieren.

Tarteformen im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Wir haben einige Tarteformen miteinander verglichen und stellen dir im Folgenden unsere Favoriten vor. Das soll dir dabei helfen eine Entscheidung zu treffen und die passende Tarteform für dich zu finden.

Die beste Tarteform mit Hebeboden

Die Kaiser Classic Tarteform verfügt über einen Hebeboden, durch den sich die Tarte leicht aus der Form nehmen lässt. Die Form hat einen Durchmesser von 28 Zentimetern und ist dank des säurebeständigen Materials ideal für Obstkuchen, aber auch für herzhafte Quiches geeignet.

Durch eine Antihaftbeschichtung ist die Form leicht zu reinigen. Die Tarteform ist hitzebeständig bis zu 230 Grad Celsius und das wärmeleitende Material sorgt für eine gleichmäßige Bräunung der Backwaren. Der gewellte Rand verleiht den Backwaren die typisch französische Form.

Bewertung der Redaktion: Die Classic Tarteform von Kaiser ist wegen des Hebebodens ideal für Anfänger. Der herausnehmbare Boden erleichtert nicht nur das Herausheben der Tarte, sondern dient auch als Servierplatte. Neben der Tarteform wird auch ein Rezept zum Ausprobieren mitgeliefert.

Die beste Tarteform mit Glas-Hebeboden

Die Kaiser Inspiration Tarteform ist mit einem Hebeboden aus Glas ausgestattet. Dieser erleichtert das Herauslösen der Tarte und eignet sich ebenfalls zum Servieren der Backware. Zudem ist die Glasplatte spülmaschinengeeignet und somit leicht zu reinigen.

Das wärmeleitende Material sorgt für eine gleichmäßige Bräunung der Tarte sowie einen knusprigen Boden. Mit einem Durchmesser von 28 Zentimeter ist die Form für etwa 12 Portionen geeignet. Der wellige Rand sorgt für die klassische Form der Backwaren.

Bewertung der Redaktion: Diese Tarteform ist ideal für süße und herzhafte Speisen, auch Obstkuchen können in ihr gebacken werden. Durch den Glasboden kann der Kuchen leicht herausgelöst werden und sofort sortiert werden. Dadurch ist die Form gut für Anfänger geeignet.

Die beste Tarteform aus Keramik


Bei der Mäser 931142 Tarteform aus der Kitchen Time Serie handelt es sich um eine geschlossene Tarteform aus Keramik. Das Material ist kratz- und schnittfest und kann ohne Probleme in der Spülmaschine gereinigt werden. Zudem ist die Form hitzebeständig bis zu 300 Grad Celsius.

Die Tarteform von Mäser ist in drei verschiedenen Farben erhältlich und ist dank des optisch ansprechenden Designs auch ideal, um das Gebackene direkt in ihr zu servieren. Möchtest du die Tarte aber aus der Form lösen, so musst du diese meist stürzen, da die Form geschlossen ist.

Bewertung der Redaktion: Die Mäser Tarteform aus Keramik ist ideal, wenn du nach einer Tarteform suchst, welche du auch als Servierform nutzen kannst. Zudem ist die Form pflegeleicht und dank der verschiedenen Farben passt sie in jede Küche.

Die beste Tarteform aus Glas

Die Ô Cuisine Backform aus Glas ist ideal für süße und herzhafte Backwaren. Das Glas ist hitzebeständig und ebenfalls für die Mikrowelle geeignet. Die Tarte kann in der Form ebenfalls im Kühlschrank aufbewahrt und sogar eingefroren werden.

Um die Tarte aus der Form zu lösen, muss diese gestürzt werden. Allerdings kann die Tarte auch einfach in der Form serviert werden. Nach dem Backen kann die Tarteform aus Glas auch in der Spülmaschine gereinigt werden.

Bewertung der Redaktion: Die Tarteform aus Glas von Ô Cuisine ist pflegeleicht und ideal für vielseitige Tarte- und Quichekreationen. Der gewellte Rand verleiht der Tarte ebenfalls die traditionell französische Form.

Die besten kleinen Tarteformen für Tartelettes

Das Mini Tartelette Förmchen Backset von Saizone besteht aus 6 kleinen Tarteformen mit jeweils 10 Zentimeter Durchmesser. Durch den Hebeboden lassen sich die Tartelettes unversehrt aus der Form lösen und können so optisch ansprechend serviert werden.

Die Formen sind aus Edelstahl gefertigt, wodurch sie sehr robust sind. Edelstahl ist grundsätzlich kratzfest und säurebeständig, die Formen eignen sich also auch für Obst-Tartelettes. Zudem sind die Tarteförmchen mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet, wodurch sie leicht zu reinigen sind.

Bewertung der Redaktion: Die Saizone Mini Tartelette Förmchen sind sowohl für Anfänger, als auch für Profibäcker geeignet. Die Tartefromen sind ideal für kleine individuelle Tartelettes. Durch den gewellten Rand wird den Tartelettes ebenfalls dir typische Form verliehen.

Die beste eckige Tarteform

Bei der webake Tarteform mit Hebeboden handelt es sich um eine rechteckige Form. Sie verfügt über einen Hebeboden, welcher das Herauslösen der Tarte vereinfacht. Zusätzlich lässt sich die Tarteform durch die Antihaftbeschichtung leicht reinigen.

Das Material ist sehr robust, wodurch die Tarteform kratz- und schnittfest ist. Zusätzlich ist dieses Modell hitzebeständig bis 230 Grad Celsius und ebenfalls für den Gefrierschrank geeignet. Die Tarteform von webake ist für süße und herzhafte Speisen geeignet. Der gewellte Rand verleiht den Backwaren zusätzlich eine ansprechende Optik.

Bewertung der Redaktion: Die webake Tarteform ist ideal für Hobby- und Profibäcker. Die rechteckige Backform ist vielseitig einsetzbar und robust. Der Hebeboden macht ein Herauslösen der Tarte ohne Stürzen möglich und dient zeitgleich als Servierplatte.

Kauf- und Bewertungskriterien für Tarteformen

Damit du weißt, worauf du beim Kauf einer Tortenform achten musst, haben wir die wichtigsten Kauf- und Bewertungskriterien für dich herausgesucht. Diese Kriterien sollen dir dabei helfen, verschiedene Modelle zu vergleichen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Warum diese Kriterien wichtig sind und was du genau beachten musst, werden wir dir im folgenden Abschnitt erklären.

Größe / Durchmesser

Tarteformen gibt es in vielen verschiedenen Größen. Dabei reicht der Durchmesser bei runden Formen von 8 bis hin zu 30 Zentimetern. Für die Größe einer Tarte ist entscheidend, für wie viele Personen gebacken wird. Die Standardgröße einer Tarteform liegt bei 22 bis 28 Zentimetern.

Material

Das Material einer Quiche- oder Tarteform ist entscheidend, wenn es darum geht, den Kuchen aus der Form zu lösen. Zusätzlich kann das Material auch Auswirkungen auf die Backzeit haben. Tarteformen aus Keramik, Porzellan, Silikon und Glas sind zusätzlich spülmaschinentauglich.

Formen aus Keramik und Porzellan pflegeleicht und kratzfest. Sie speichern Wärme gut und verteilen diese gleichmäßig. Die Form sollte unbedingt vorher eingefettet werden, da Tarteformen aus Keramik oder Porzellan eine schlechte Antihaftwirkung haben.

Formen aus Silikon sind besonders pflegeleicht und platzsparend. Durch die Flexibilität des Materials lässt sich die Tarte gut aus der Form lösen. Allerdings ist die Wärmeleitung einer Silikonform nicht sehr gut, daher kann es passieren, dass die Tarte nicht so knusprig wird, wie in anderen Formen.

Formen aus Weißblech und Schwarzblech sind sehr leicht und preisgünstig. Allerdings ist das Material nicht sehr robust und die Form kann schnell verkratzen. Tarteformen aus Schwarzblech haben meist eine Antihaftbeschichtung. Weißblech ist vor allem für Gasöfen geeignet.

Glas ist besonders pflegeleicht und langlebig. Da Glas säurebeständig ist, eignen sich diese Formen vor allem für Obstkuchen. Zudem werden Tartes in Glasformen meist sehr knusprig, die schlechte Wärmeleitung kann allerdings die Backzeit verlängern.

Gusseisen ist ein sehr guter Wärmeleiter. Formen aus Gusseisen säurebeständig und somit für Obstkuchen geeignet, allerdings hat das Material keine gute Antihaftwirkung. Formen aus Gusseisen sind zudem recht teuer und schwer.

Funktionen

Tarteformen können über verschiedene Zusatzfunktionen verfügen, welche dir das Backen erleichtern sollen. Einige Formen sind mit kleinen Löchern auf dem Boden und an der Seite ausgestattet, dies erleichtert eine gleichmäßige Luftzirkulation. Die Luftzirkulation sorgt dafür, dass die Tarte gleichmäßig braun und knusprig wird.

Um das Herausnehmen der Tarte zu erleichtern, gibt es Tarteformen mit Hebeboden. Hier kann der Boden der Form und somit auch die Tarte einfach herausgehoben werden. Diese Art der Tarteform eignet sich allerdings nicht für flüssige Teige.

Hitzebständigkeit

Grundsätzlich sind alle Tarteformen hitzebeständig und können genutzt werden, um Tartes, Quiches oder Kuchen im Ofen zu backen. Allerdings kann der Grad der Hitzebeständigkeit je nach Material variieren. Wenn du also höhere Temperaturen für deinen Verwendungszweck benötigst, solltest du darauf achten, dass deine Tarteform diese Hitze aushält.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Tarteformen ausführlich beantwortet

Um dir einen tieferen Einblick rund um das Thema Tarteformen zu geben, haben wir die wichtigsten Fragen zu diesem Thema herausgesucht. Im Folgenden haben wir diese Fragen für dich beantwortet.

Für wen eignet sich eine Tarteform?

Tarteformen eignen sich grundsätzlich für jeden Hobby- und Profibäcker. Es können sowohl süße, als auch herzhafte Speisen in der Form zubereitet werden, somit ist eine Tarteform ein hilfreiches und vielseitiges Utensil für jede Küche.

Solltest du sehr selten backen, so kannst du auch auf Alternativen zurückgreifen, welche du vielleicht schon hast. Wer etwas experimentierfreudiger ist und Wert auf optisch ansprechende Speisen legt, wird die Investition in eine Tarteform nicht bereuen.

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In kleinen Tarteformen können Tartelettes und Mini-Quiches zubereitet werden. Der gewellte Rand verleiht ihnen die typisch französische Form.
(Bildquelle: teodora1 / 123rf)

Die französische Backform hat meist einen gewellten Rand, was dem Kuchen eine schöne Form gibt. Die meisten Tarteformen sind zudem ideal, um die Tarte direkt in der Form zu servieren. Dies ist praktisch und sieht gut aus.

Welche Arten von Tarteformen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Tarteformen, welche wir dir im Folgenden vorstellen möchten. Zudem haben wir zu jeder Arte Vor- und Nachteile aufgeführt.

Art Vorteile Nachteile
Tartering Einfach in der Handhabung, verschiedene Größen möglich, leichtes Herauslösen der Tarte, muss nicht eingefettet werden, Teig ist leicht auszurollen Ungeeignet für flüssige Teige, kein gewelltes Muster
Tarteform mit Hebeboden Leichtes Herauslösen der Tarte, kein Stürzen notwendig, leicht zu schneiden, gewellter Rand ungeeignet für flüssige Teige
Geschlossene Tarteform Kann auch als Servierform genutzt werden, auch für flüssige Teige geeignet, gewellter Rand Die Tarte kann beim Herausheben brechen, meist schwieriger zu schneiden

Ein Tatterig hat den großen Vorteil, dass du den Teig erst ausrollen kannst und dann mit dem Ring ausstichst. Dadurch ist es möglich den Teig so dünn oder dick auszurollen, wie du es magst. Je dünner der Teig ist, desto knuspriger wird die Tarte.

Der große Vorteil einer Tarteform mit Hebeboden ist, dass du den Boden und somit auch die Tarte einfach aus der Form herausheben kannst.

Dabei besteht nur eine geringe Gefahr, dass die Tarte bricht oder beschädigt wird. Allerdings solltest du beachten, dass Tarteformen mit Hebeboden nicht für flüssige Teige geeignet sind.

Geschlossene Tarteformen sind optisch am ansprechendsten, wodurch sie sich auch hervorragend als Servierform eignen. Dadurch, dass die Form geschlossen ist, kann nichts auslaufen, sie ist also auch für flüssige Teige geeignet. Allerdings macht es auch das Herausheben und schneiden der Tarte schwieriger.

Was kostet eine Tarteform?

Der Preis einer Tarteform ist stark abhängig von dem Material sowie der Größe der Form. Grundsätzlich sind Tarte- und Quicheformen in einer Preisspanne von circa 5 bis 160 Euro erhältlich. Die folgende Tabelle soll dir einen Überblick geben.

Material Preisklasse
Keramik circa 13 bis 90 Euro
Silikon circa 5 bis 50 Euro
Weißblech circa 7 bis 20 Euro
Schwarzblech circa 5 bis 40 Euro
Glas circa 3 bis 90 Euro
Gusseisen circa 50 bis 160 Euro

Es ist zu erkennen, dass für jedes Budget auch eine passende Tarteform zu finden ist. Bei den günstigen Varianten handelt es sich meist um kleinere Formen für Tartelettes. Soll deine Tarteform noch über bestimmte Funktionen verfügen, so musst du damit rechnen etwas mehr Geld auszugeben. Einen Hebeboden gibt es beispielsweise erst ab einem Preis von circa 15 bis 20 Euro.

Fazit

Grundsätzlich ist eine Tarteform eine gute Investition für jeden Hobby- oder Profibäcker. Wer viel Wert auf eine optisch ansprechende Servierform legt, sollte dabei auf eine Keramik- oder Gusseisenform zurückgreifen. Diese sind meist in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich.

Wer gerade erst mit dem Backen anfängt und noch etwas üben möchte, sollte darüber nachdenken in einen Tartering oder eine Tarteform mit Hebeboden zu investieren. Bei diesen Formen ist das Herauslösen der Tarte besonders einfach und die Gefahr deinen Kuchen zu beschädigen ist gering.

Bildquelle: Andrea Piacquadio / pexels

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