Zuletzt aktualisiert: 14. April 2021

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Sonnenblumenöl ist einer der Klassiker unter den Speiseölen. Nach Rapsöl ist es das beliebteste Pflanzenöl in der deutschen Küche: rund 52 Millionen Liter Sonnenblumenöl wurden 2015 durch private Haushalte eingekauft. Der Grund dafür ist vermutlich, dass Sonnenblumenöl vielseitig einsetzbar ist, einen neutralen angenehmen Geschmack hat und dazu auch noch sehr gesund ist.

Hergestellt wird Sonnenblumenöl aus den Kernen von Sonnenblumen. Die Kerne werden in verschiedenen Verfahren ausgepresst und ergeben schließlich das hellgelbe, nussige Sonnenblumenöl. Worin sich verschiedene Sonnenblumenöle unterscheiden und welches am besten für dich geeignet ist, erfährst du in diesem Ratgeber.




Das Wichtigste in Kürze

  • Sonnenblumenöl ist als kaltgepresstes oder als raffiniertes Öl erhältlich. Während raffiniertes Sonnenblumenöl gut zum Braten und Backen geeignet ist, wird kaltgepresstes Öl eher für kalte Speisen verwendet.
  • Kaltgepresstes Sonnenblumenöl hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E. Daher gehört es zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung dazu.
  • Beim Kauf solltest du auf das Herstellungsverfahren, den Gehalt ungesättigter Fettsäuren, den Anwendungszweck und die Verpackung des Sonnenblumenöls achten.

Sonnenblumenöl im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Sonnenblumenöl ist nicht gleich Sonnenblumenöl. Die Unterschiede und die Auswahl sind groß. Dennoch ist mit Sicherheit für jeden ein Sonnenblumenöl dabei, das den Bedürfnissen und dem gewünschten Anwendungszweck entspricht.

Im Folgenden haben wir verschiedene Sonnenblumenöle zusammengestellt und miteinander verglichen. Auf Grundlage dieser Empfehlungen und Bewertungen wirst du sicherlich das passende Sonnenblumenöl für dich finden.

Das beste italienische Sonnenblumenöl

Das Benvolio 1938 Bio-Sonnenblumenkernöl ist ein kaltgepresstes Öl mit Bio-Zertifizierung. Es stammt aus Italien und wird dort schonend hergestellt, verarbeitet und abgefüllt.

Mit 81 Gramm pro 100 Gramm Sonnenblumenöl ist es reich an ungesättigten Fettsäuren. Daneben enthält es weitere wertvolle Nährstoffe, wie Vitamin E. Es hat einen leichten, zarten Geschmack, der mild-nussig ist. Somit ist es ideal zum Würzen und Zubereiten delikater Saucen oder als Ersatz zu Butter bei der Zubereitung von Nachspeisen.

In der 750-Milliliter-Flasche aus Metall ist das Benvolio 1938 Bio-Sonnenblumenkernöl gut vor Licht geschützt, sodass die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Zudem enthält es keine chemischen Pestizide oder andere Zusatz- und Konservierungsstoffe. Der Hersteller garantiert die regelmäßige Kontrolle der Qualität des wertvollen italienischen Sonnenblumenöls.

Bewertung der Redaktion: Das italienische Benvolio 1938 Bio-Sonnenblumenkernöl ist perfekt für die kalte Küche. Dort eignet es sich zum Zubereiten, Würzen und Verfeinern leckerer Speisen.

Das beste universelle High-Oleic-Sonnenblumenöl

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Durch einen besonders hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und eine vielseitige Verwendung zeichnet sich das High-Oleic-Sonnenblumenöl von FlavOil aus. Mit einem Anteil von 87 Prozent an ungesättigten Fettsäuren übertrifft es die meisten anderen Sonnenblumenöle. Zudem wirbt es mit einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Herstellung und seiner hohen Qualität.

Das FlavOil High-Oleic-Sonnenblumenöl lässt sich für so gut wie jedes Gericht verwenden: ob in Soßen und Dips, als Salat-Dressing oder zum Backen, Frittieren und für die Bratpfanne – sowohl für die kalte als auch für die warme Küche ist das Öl gut geeignet. Es kommt in einer Kunststoff-Flasche, die drei Liter umfasst. Das ist besonders praktisch für jeden, der einen hohen Bedarf an Sonnenblumenöl hat.

Bewertung der Redaktion: Das High-Oleic-Sonnenblumenöl von FlavOil ist ideal für jeden, der sich ein “All-in-One”-Sonnenblumenöl für seine Küche wünscht.

Das beste native Bio-Sonnenblumenöl

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Das Fandler Bio-Sonnenblumenöl kommt in einer dunklen 500-Milliliter-Glasflasche, die optisch hübsch gestaltet ist. Das kaltgepresste Sonnenblumenöl ist ungefiltert und nativ, es enthält also keine zusätzlichen Aromen und Konservierungsstoffe und ist naturrein. Das macht das Fandler Bio-Sonnenblumenöl besonders natürlich.

Es hat zudem Bio-Qualität und einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren von insgesamt 88 Prozent. Da es kaltgepresst ist, eignet es sich am besten für kalte Speisen und nicht zum starken Erhitzen.

Fandlers Sonnenblumenöl passt hervorragend zu Salaten, Gemüse und Linsen oder zum Verfeinern von Suppen und Getreidegerichten. Das Fandler Bio-Sonnenblumenöl überzeugt durch seine Hochwertigkeit und Natürlichkeit. Das native Öl ist frei von zusätzlichen Konservierungsstoffen oder Aromen, schonend durch Kaltpressung hergestellt und naturrein.

Bewertung der Redaktion: Fandlers Bio-Sonnenblumenöl ist für jeden gut geeignet, der Wert auf ein natürliches Öl mit hoher Qualität legt, das Salate und kalte Gerichte verfeinert.

Das beste Sonnenblumen-Bratöl

Das Bio Bratöl von Alnatura ist ein High-Oleic-Sonnenblumenöl. Das bedeutet, dass für seine Herstellung ausschließlich Sonnenblumenkerne mit einem sehr hohen Gehalt an Ölsäure verwendet werden. Der hohe Ölsäure-Gehalt sorgt dafür, dass Alnaturas Bratöl besonders hoch erhitzbar ist. Somit eignet es sich gut zum Backen, Braten oder Frittieren, zum Beispiel für leckere Gemüse- oder Fleischgerichte.

Das Sonnenblumenöl von Alnatura besitzt eine Bio-Zertifizierung. Das Bio-Siegel ist ein Qualitätsmerkmal und spricht für hochwertige Inhaltsstoffe. Mit insgesamt 83,5 Gramm pro 100 Gramm ist der Gehalt des Bio Bratöls an ungesättigten Fettsäuren hoch. Das Bratöl ist in einer 750-Milliliter-Flasche aus dunklem Glas verpackt, die das Öl vor Sonnenlicht schützt.

Bewertung der Redaktion: Das Alnatura Bio Bratöl eignet sich besonders gut zum Backen, Braten und Frittieren – zum Beispiel zur Zubereitung leckerer Fleisch-, Geflügel- oder Gemüsegerichte.

Das beste vielseitige Sonnenblumenöl

Das Vitaquell Bio Sonnenblumenöl ist ein schonend hergestelltes, kaltgepresstes Sonnenblumenöl. Es ist nativ und naturbelassen, das heißt, es kommt ganz ohne Konservierungsstoffe aus. Zur Herstellung werden traditionell nur keimfähige Sonnenblumenkerne verwendet.

In einer schonenden Verarbeitung werden kräftige Geschmacksstoffe entfernt. Das gibt dem Vitaquell Bio Sonnenblumenöl seinen milden, nussig-kernigen Geschmack. In der Küche kann es universell eingesetzt werden: Als Dressing verfeinert es Rohkost und leckere Salate und auch zum Dünsten von Gemüse, zum Kochen oder zum kurzen Anbraten ist es gut geeignet.

Die wertvollen Nährstoffe, wie Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren bleiben bei der Herstellung erhalten. Diese Nährstoffe sind durch die Metallverpackung vor Licht geschützt und bleiben im Öl. Die Metallflasche umfasst 750 Milliliter und somit gut portionierbar.

Bewertung der Redaktion: Das Vitaquell Bio Sonnenblumenöl überzeugt mit hochwertigen Inhaltsstoffen. Es ist vielseitig zu verwenden und damit praktisch für jeden geeignet, der leckere Gerichte verfeinern will.

Das beste Sonnenblumenöl für die große Küche

Aus reinem Sonnenblumenöl aus kontrolliert ökologischem Anbau besteht das Byodo Bratöl im 5-Liter-Kanister. Das Bratöl hat Bio-Qualität und ist somit besonders wertvoll. Für die Herstellung werden Sonnenblumenkerne mit einem besonders hohen Gehalt an Ölsäure verwendet.

Das macht das Byodo Bratöl zu einem High-Oleic-Öl, das sehr hoch erhitzbar ist. Somit kann es zum Braten, Backen und Frittieren verwendet werden. Das Bratöl von Byodo ist mild und neutral im Geschmack, sodass nach dem Braten kein ungewollter Geschmack im fertigen Essen übrig bleibt.

Es kommt in einem Kunststoff-Kanister aus Plastik, der bei der Lagerung vor Licht geschützt aufbewahrt werden muss. Der Kanister umfasst fünf Liter – für die große Küche, in der regelmäßig oder in großen Mengen mit Sonnenblumenöl gebraten wird, ist es daher gut geeignet.

Bewertung der Redaktion: Das Byodo Bratöl ist besonders gut zum Frittieren geeignet, da es geschmacklos ist und nicht stark riecht. Optimal ist es für alle, die viel Sonnenblumenöl verwenden und nicht dauernd neues nachkaufen wollen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Sonnenblumenöl

Welches Sonnenblumenöl ist am besten für dich geeignet? Um dir die Entscheidung beim Kauf eines Sonnenblumenöls zu erleichtern, haben wir verschiedene Kriterien zur Bewertung zusammengestellt. Diese lauten:

Im nächsten Abschnitt gehen wir jedes Kaufkriterium einzeln durch und erklären, warum wir bei der Bewertung der Sonnenblumenöle auf diese Punkte besonderen Wert legen.

Herstellungsverfahren

So wie die meisten Speiseöle gibt es auch das Sonnenblumenöl in zwei Arten: man unterscheidet das kaltgepresste, native vom heißgepressten, raffinierten Sonnenblumenöl.

Die beiden Sonnenblumenöle unterscheiden sich in ihrer Herstellung. Das raffinierte Sonnenblumenöl wird durch hohe Erhitzung und Heißpressung gewonnen. Es durchläuft anschließend noch mehrere Reinigungsprozesse.

Kaltgepresstes Sonnenblumenöl wird, wie der Name schon verrät, mittels Kaltpressung der Sonnenblumenkerne gewonnen. Dabei werden die Sonnenblumenkerne nicht erhitzt. Daher ist die Herstellung besonders schonend.

Raffiniertes Sonnenblumenöl ist hitzebeständig. Es ist besonders lang haltbar, geschmacksneutral und günstiger als das kaltgepresste Sonnenblumenöl. Durch die Herstellung enthält es jedoch kaum Nährstoffe, da diese bei der hohen Erhitzung verloren gehen.

Kaltgepresste Sonnenblumenöle sind kaum hitzebeständig, dafür haben sie dank der schonenden Herstellung einen hohen Gehalt an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren. Zudem schmecken sie leicht nussig. Kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist meist nativ, das bedeutet, dass das Öl natürlich ist und keine Aromen oder zusätzlichen Stoffe enthält. Das macht das kaltgepresste Öl gesünder und wertvoller als das raffinierte.

Gehalt ungesättigter Fettsäuren

Pflanzenöle und insbesondere das Sonnenblumenöl sind meist reich an wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Doch auch die einzelnen Sonnenblumenöle unterscheiden sich im Gehalt ungesättigter Fettsäuren. Kaltgepresstes Öl enthält allgemein mehr davon, als raffiniertes.

Man unterscheidet einfach ungesättigte Fettsäuren, die vom Körper selbst hergestellt werden können, von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie müssen dem Körper durch Nahrung zugeführt werden, da sie nicht von ihm selbst produziert werden können.

Ungesättigte Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle beim Zellaufbau und senken zudem den Cholesterinspiegel. Gesättigte Fettsäuren hingegen führen bei zu hohem Verzehr zu einem erhöhten Cholesterinspiegel.

Daher ist der Anteil an ungesättigten Fettsäuren ein wichtiges Bewertungskriterium in unserem Test.

Anwendung

Je nach Eigenschaften des Sonnenblumenöls ist es mehr oder weniger zum Backen, für kalte Speisen, zum Dünsten oder zum scharfen Anbraten geeignet.

Hierbei muss natürlich jeder für sich entscheiden, wofür er das Sonnenblumenöl verwenden möchte.

Kaltgepresstes Sonnenblumenöl eignet sich am besten zum Würzen oder der Zubereitung von kalten Speisen, raffiniertes Sonnenblumenöl hingegen eher zum Backen und Braten in der Pfanne.

Verpackung

Sonnenblumenöl, insbesondere das kaltgepresste, sollte lichtgeschützt, kühl und luftdicht verschlossen aufbewahrt werden.

Als Verpackung sind am besten Metallflaschen oder dunkel gefärbte Glasflaschen geeignet. Ist das Sonnenblumenöl ungeeignet verpackt, kann es auch in geeignete Vorratsdosen oder Flaschen umgefüllt werden. Hauptsache, das Öl ist bei der Lagerung gut geschützt vor Licht, denn Licht kann die Vitamine des Sonnenblumenöls zerstören.

Plastikverpackungen sind nicht zu empfehlen, da sie das Öl einerseits nicht vor Lichteinfall schützen. Andererseits können sich durch falsche Lagerung Stoffe aus dem Kunststoff lösen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Sonnenblumenöl ausführlich beantwortet

Im Folgenden haben wir häufig gestellte Fragen zum Thema Sonnenblumenöl zusammengestellt. So weißt du über alles Wichtige Bescheid, bevor du dich für den Kauf eines Sonnenblumenöls entscheidest.

Wofür eignet sich Sonnenblumenöl?

Raffiniertes Sonnenblumenöl ist durch sein Herstellungsverfahren besonders hitzebeständig. So eignet es sich besonders gut zum Backen, Braten und Frittieren. Da es geschmacksneutral ist, bleibt zum Beispiel im Kuchenteig kein ungewollter Geschmack übrig.

Kaltgepresstes, natives Sonnenblumenöl hingegen ist nicht zur starken Erhitzung geeignet. Es schmeckt nussig und passt am besten zu kalten Speisen, wie als Salatdressing, für Mayonnaisen, Marinaden oder Remouladen. Auch zum leichten Andünsten oder Kochen mit geringer Hitze, zum Beispiel zur Zubereitung von Gemüse eignet sich kaltgepresstes Sonnenblumenöl gut.

Sonnenblumenöl bietet wertvolle Nährstoffe und trägt daher zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei. (Bildquelle: Ulrike Leone / Pixabay)

Sonnenblumenöl kann übrigens nicht nur in der Küche verwendet werden. Aufgrund seiner guten Inhaltsstoffe kann es auch als Körperöl verwendet werden. Hierfür eignet sich kaltgepresstes Öl am besten.

Wie gesund ist Sonnenblumenöl?

Sonnenblumenöl ist reich an Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren. Wer bereits zwei Esslöffel Sonnenblumenöl am Tag zu sich nimmt, deckt seinen Tagesbedarf an Vitamin E. Außerdem enthält es Vitamin K, B, D und A.

Ungesättigte Fettsäuren erhalten einen normalen Cholesterinspiegel und unterstützen den Aufbau von Zellen und bei wichtigen Zellfunktionen.

Noch gesünder ist allgemein das kaltgepresste Sonnenblumenöl. Aufgrund seiner schonenden Herstellung bleiben mehr Nährstoffe erhalten. Diese gehen hingegen bei hocherhitztem Sonnenblumenöl in der Herstellung verloren.

Welche Arten von Sonnenblumenöl gibt es?

Man unterscheidet allgemein raffiniertes heißgepresstes und natives kaltgepresstes Sonnenblumenöl. Durch unterschiedliche Herstellungsverfahren haben sie unterschiedliche Eigenschaften. Raffiniertes Sonnenblumenöl ist zum Beispiel hitzebeständiger.

Sonnenblumenöl kommt auch in Mischölen vor. Diese bestehen zum Hauptteil aus Sonnenblumenöl gemischt mit anderen Ölen, wie Oliven- oder Rapsöl. Mischöle sind meist günstiger und oft hitzebeständiger als reines Sonnenblumenöl.

Außerdem gibt es noch eine spezielle Art von Sonnenblumenöl: das sogenannte High-Oleic-Sonnenblumenöl. Dieses Öl wird aus den Kernen einer bestimmten Sonnenblumensorte hergestellt, die einen besonders hohen Ölsäuregehalt haben. High-Oleic-Öl ist daher sehr hitzestabil und daher gut als Bratöl geeignet.

Was kostet Sonnenblumenöl?

Der Preis von Sonnneblumenöl hängt von der Art des Öls, dem Hersteller und der Qualität ab. Die folgenden Tabelle gibt einen Überblick über die Preisspanne. Es ist jeweils der Preis für einen Liter Sonnenblumenöl angegeben.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig (1 – 2 €) Raffiniertes Sonnenblumenöl in Plastikflaschen
Mittelpreisig (3 – 6 €) Kaltgepresstes Öl in dunklen Glasflaschen, teilweise nativ und mit Bio-Zertifizierung
Hochpreisig (6 – 12 €) Kaltgepresstes, natives Sonnenblumenöl, meist mit Bio-Zertifizierung

Nicht immer ist das teuerste Öl auch das beste. Allgemein gilt aber, dass kaltgepresstes Öl teurer ist, als raffiniertes.

Sonnenblumenöl oder Rapsöl – Was ist besser?

Wenn es um den Gehalt an Vitamin E geht, ist das Sonnenblumenöl Spitzenreiter. Mit 70 Milligramm pro 100 Milliliter in der kaltgepressten Version und 56 Milligramm in der raffinierten Form liegt sein Vitamin-E-Gehalt weit über dem des Rapsöls. Dieses kommt mit nur 34 Milligramm Vitamin E daher.

Dafür enthält Rapsöl mehr ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Allgemein gilt: beide Öle haben individuelle gute Eigenschaften und sind für eine gesunde, ausgewogene Ernährung bestens geeignet.

Wie wird altes Sonnenblumenöl richtig entsorgt?

Ein Rest Sonnenblumenöl in der Flasche, der bereits schlecht geworden ist, kann mit der Flasche als Ganzes entsorgt werden. Die Flasche sollte aber fest verschlossen sein, damit kein Öl ausläuft.

Die Flasche kann zudem mit Papier oder Küchenrolle umwickelt werden, damit im Mülleimer kein Fettfilm entsteht.

Geringe Mengen von Sonnenblumenöl können im Abfluss entsorgt werden. Zu viel Öl im Abfluss führt jedoch zu Verstopfungen der Abwasserleitung.

Fazit

Sonnenblumenöl zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Speiseölen der deutschen Küche. Es ist vielseitig einsetzbar und eignet sich zum Zubereiten von nahezu jedem Gericht.

Es sollte nur darauf geachtet werden, für jede Verwendung das entsprechend passende Sonnenblumenöl zu benutzen: raffiniertes Sonnenblumenöl zum Braten, Backen und Frittieren, kaltgepresstes Sonnenblumenöl zum Anrichten von Salaten, anderen kalten Speisen und zum leichten Andünsten.

Dank seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E trägt Sonnenblumenöl zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei. Die wichtigsten Kriterien bei der Kaufentscheidung sind der Verwendungszweck und die Qualität des Produkts.

(Titelbild: Bruno/Germany / Pixabay )

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