Slow Cooker
Zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2020

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Slow Cooker eignen sich für die Zubereitung von vielfältigen Gerichten. Egal ob ein Curry, ein Chili, Gemüse oder ein Eintopf zubereitet werden soll, dank der einfachen Bedienung des Slow Cookers wirst du unkompliziert zum Ergebnis kommen. Der Energieverbrauch ist tiefer als bei einem Ofen. Weitere Vorteile liegen je nach Gerät bei der Timerfunktion und der automatischen Abstellfunktion.

Mithilfe unseres Slow Cooker Test 2020 möchten wir dir dabei helfen, den für dich passenden Slow Cooker zu finden. Wir haben herkömmliche Slow Cooker mit multifunktionalen Slow Cookern und Dampfgarern verglichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile für dich aufgelistet. Damit soll dir deine Kaufentscheidung erleichtert werden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Der Slow Cooker ist ein einfach bedienbares Küchengerät. Der Slow Cooker besteht aus einem Aussentopf, einem Innentopf aus Keramik und einem Deckel. Der äussere Kessel wird erhitzt und gibt Wärme an den Innentopf ab. So wird das Gericht langsam und schonend über einen längeren Zeitraum gegart.
  • Der Slow Cooker verfügt über zwei Heizeinstellungen “low” und “high”. Je nach Modell gibt es Slow Cooker mit einer Timerfunktion, einer automatischen Abstellfunktion und einer Warmhaltefunktion. Bei der Auswahl der Grösse sollte der Verwendungszweck bedacht werden. Die Geräte sind in unterschiedlichen Grössen von 1.5 Liter über 3.5, 5, 6 bis 8 Liter Volumen erhältlich.
  • Das Kochen mit dem Slow Cooker zeichnet sich besonders durch den geringen Zubereitungsaufwand aus. Die Zutaten müssen lediglich zugeschnitten und in den Topf gegeben werden – den Rest erledigt das Gerät für dich. Der Slow Cooker kann problemlos vor dem Verlassen des Hausen betätigt werden.

Slow Cooker Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Slow Cooker für Singles und Studenten

Der Russel Hobbs Slow Cooker Mini eignet sich dank seines kleinen Fassungsvermögens von lediglich zwei Litern perfekt für Singles und Studenten. Auch der Preis ist unschlagbar. Während der Prüfungszeit ist eine ausgewogene Ernährung das A und O. Neben dem Lernen bleibt jedoch nicht mehr viel Zeit zum Kochen. Genau hier kommt der Slow Cooker ins Spiel. Während du lernst, zaubert er für dich eine wohltuendes Abendessen.

Bist du bereit, auch während der Prüfungszeit ausgewogen zu essen? Dann schau dir diesen Slow Cooker etwas genauer an, er wird dir sicherlich gefallen.

Der beste Slow für ein modernes und unabhängiges Leben

Der Crock-Pot CSCO60X Digitale Lift- & Serve-Schongarer von Crock Pot fällt mit seinem schönen Design direkt ins Auge. Modern und modisch. Der digitale Timer erlaubt es dir, Garzeiten auf 30 Minuten bis 20 Stunden einzustellen. Auch die automatische Abschalt- und Warmhaltefunktion erlauben es dir, deinen Alltag unabhängig zu leben. Denn der Slow Cooker richtet sich nach dir – er ist bereit, wenn du es bist!

Bist du eine dynamische Person, die Flexiblität und gutes Essen liebt? Dann überzeugt dich dieses Produkt mit Sicherheit.

Der beste Slow Cooker für einen vielfältigen Einsatzbereich

Gestern liest du dein Gemüse über mehrere Stunden garen. Heute hast du Lust auf Reis. Und morgen kommen unerwartet Gäste, da muss die Zubereitung des Fleisches schnell gehen. Das alles mit einem einzigen Gerät? Ja, der Multicooker 23-in-1 Mehrzweck-Schnellkochtopf von AmazonBasics ermöglicht es dir!

Der Multicooker verfügt über 15 voreingestellte Menüoptionen: Fleisch, Geflügel, Gemüse, Dampfgaren, Anschwitzen, Schongaren, Reiskochen, etc. Das grosse Fassungsvermögen von 5.5 Litern erlaubt es dir, Gäste einzuladen oder Vorräte zu kochen.

Deine Küche verfügt nicht über unendlich viel Platz und du liebst es, verschiedene Kochmethoden in deine Kochroutine zu integrieren? Dann ist dieser Multicooker genau das richtige für dich!

Kauf- und Bewertungskriterien für Slow Cooker

Untenstehend findest du verschiedene Faktoren, die du bei der Auswahl des passenden Slow Cookers beachten solltest.

Wichtige Kriterien, mit denen verschiedene Slow Cooker miteinander verglichen werden können:

Worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt, erfährst du in den kommenden Absätzen:

Grösse / Fassungsvermögen

Damit ein Slow Cooker einwandfrei arbeiten kann, sollte das Gerät mindestens bis zur Hälfte mit Zutaten gefüllt sein. Bei der Wahl der Grösse deines neuen Slow Cookers gilt es deshalb Familiengrösse, Koch- sowie Lebensgewohnheiten zu berücksichtigen.

Berücksichtige, dass ein Slow Cooker stets bis zur Hälfte mit Zutaten gefüllt werden muss!

Der kleinste Slow Cooker umfasst 1.5 Liter und eignet sich für die Zubereitung eines Gerichts für bis zu zwei Personen. Für einen Singlehaushalt, der gerne vorrätig kocht und Menüs einfriert, ist der kleine Slow Cooker ebenfalls ideal.

Möchtest du deine vierköpfige Familie damit verwöhnen, empfielt sich ein Slow Cooker mit 3.5 Liter Fassungsvermögen. Von 1.5 Liter aufsteigend bis zu 8 Liter Volumen gibt es verschiedene Grössen.

Wofür du deinen Slow Cooker vorrangig gebrauchen wirst, spielt somit bei der Auswahl der Grösse eine zentrale Rolle. Überlege dir deshalb gut, ob du den Slow Cooker für grosse Familienfeste, einmalige Mahlzeiten deiner Familie oder für’s Kochen von Vorräten benutzen wirst.

Timerfunktion / Abschaltautomatik

Ready, Set, Go! – Die Timerfunktion und Abschaltautomatik erlauben es dir, am Morgen vor der Arbeit die nötigen Klicks zu tätigen, das Haus zu verlassen und zu einem fertigen Abendessen heimzukehren.

Dank der Timer- sowie automatischen Abschaltautomatik während dem Kochen sicher das Haus verlassen.

Mit dem Timer kannst du die genaue Uhrzeit einstellen, wann der Slow Cooker mit dem kochen beginnen soll. Weiter kannst du die gewünschte Garzeit bestimmen, die je nach Gericht variiert. Die rückwärts laufende Uhr informiert dich über die verbleibende Garzeit.

Aber Achtung: Nicht empfohlen wird der Einsatz des Timers dann, wenn die rohen Lebensmittel, speziell Fleisch, länger als zwei Stunden im Topf verharren bevor der Timer einschaltet. Bakterien könnten sich in dieser Zeit zu stark vermehren.

Umgekehrt spielt es keine Rolle, wenn du etwas später als geplant nach Hause kommst. Die Abschaltautomatik gewährleistet, dass der Slow Cooker nach der abgelaufenen Garzeit selbstständig abschaltet.

Warmhaltefunktion

Die Abschaltautomatik sorgt dafür, dass der Slow Cooker rechtzeitig abschaltet. Vielleicht steckst du aber auf dem Heimweg im Stau, oder ein spontanes Kaffee mit einer Arbeitskollegin hält dich etwas länger auf?

Kein Problem, die Warmhaltefunktion sorgt dafür, dass dein Gericht nach Ablauf der Garzeit weiterhin warmgehalten wird.

Kannst du deine exakte Ankunftszeit zuhause nicht vorausplanen, dann achte darauf, dass dein neuer Slow Cooker über eine Warmhaltefunktion verfügt.

Material

Der gewöhnliche Slow Cooker besteht aus drei Bestandteilen. Dem Heizelement, dem Innentopf und einem Deckel.

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Der herausnehmbare Innentopf besteht aus Keramik und sitzt auf einem sanften Element.

Nebst seiner Widerstandsfähigkeit, ist Keramik ein äusserst hitzebeständiges, kratzfestes und langlebiges Metall.

Das Heizelement besteht aus Metall und kann über Bedienungselemente verfügen. Der gut schliessende Deckel besteht meist aus Glas.

Entscheidung: Welche Arten von Slow Cookern gibt es und welche ist der richtige für mich?

Wenn du dir Gedanken über die Anschaffung eines Slow Cookers machst, solltest du bei deiner Auswahl folgende Punkte berücksichtigen:

Typ Vorteil Nachteil
Slow Cooker Einfache Bedienung, Zeiteffizient, Niedriger Stromverbrauch, Kein Anbrennen, Keine Aufsicht nötig, schonender Kochvorgang, verschiedene Grössen Nicht für gefrorene Lebensmittel geeignet, Nicht alle Geräte verfügen über Zusatzfunktionen, Anzahl Rezepte beschränkt, Normale Rezepte müssen umgerechnet werden
Multicooker Einfache Bedienung, Multifunktionalität, Keine Kochgerüche, Energieeffizient dank isoliertem Gehäuse Feuchtigkeit kann bei Slow-Cooking-Funktion nicht entweichen, Resultiert in Restflüssigkeit und weniger starker Verdickung der Sauce
Dampfgarer Einfach Bedienung, für gefrorene Lebensmittel geeignet, schonender Kochvorgang Aufgrund des Wasserbehälters etwas grösser im Vergleich zu gewöhnlichen Slow Cookern

Wenn du mehr über die einzelnen Slow-Cooker-Arten erfahren möchtest, kannst du in den folgenden Absätzen jeweils mehr dazu erfahren.

Slow Cooker (Crock Pot)

Slow Cooker (Crock Pot)

Seinen Ursprung hat der Slow Cooker in Amerika. Aber auch in Deutschland werden Slow Cooker immer beliebter. Bei Crock Pot handelt es sich um den Namen der Firma, welche das Gerät 1970 als erstes auf den Markt brachte. Mittlerweile wird der Markenname als Synonym zu Slow Cooker verwendet.

Möchtest du das Original, dann greife zum Crock Pot. Das Gerät lässt sich einfach bedienen und verfügt über programmierbare Einstellungen wie eine Timerfunktion, eine Abstellautomatik sowie eine Warmhaltefunktion. Diese Features erlauben eine zeiteffiziente und einfache Zubereitung.

Vorteile
  • Einfache Bedienung
  • Zeiteffizient
  • Schonender Kochvorgang
  • Programmierbare Einstellungen
  • Keine Aufsicht nötig
  • Kein Anbrennen
  • Verschiedene Grössen
Nachteile
  • Nicht für gefrorene Lebensmittel geeignet
  • Nicht alle Geräte verfügen über Zusatzfunktionen
  • Anzahl Rezepte begrenzt
  • Normale Rezepte müssen umgerechnet werden, um im Slow Cooker gekocht zu werden
  • Vorausplanung nötig

Im Unterschied zur Zubereitung im Ofen verbrauchen Slow Cooker weniger Energie und sind daher sehr energieeffizient. Zudem besteht aufgrund der stets niedrigen Temperatur keine Gefahr des Anbrennens.

Wie der Name verrät, kocht ein Slow Cooker Essen langsam und schonend bei tiefer Temperatur. Damit wird gewährleistet, dass die Vitamine der Lebensmittel nicht ausgekocht werden.

Der Slow Cooker ist besonders geeignet für Schmorgerichte, Eintöpfe, Fleisch, verschiedene Chillis und Currys sowie Gemüse. Zusammengefasst können im Slow Cooker sämtliche Lebensmittel gegart werden, welche sich zum Schmoren eignen.

Multicooker (Instant Pot)

Multicooker (Instant Pot)

Der Instant Pot ist der berühmteste Markenname für eine neue Generation an programmierbaren, elektrischen und multifunktionalen Kochern, sprich Multikochern. Sie vereinen Slow Cooker, Schnellkochtopf, Reiskocher, Joghurtmaschine, Dampfgarer und Warmhaltegerät in einem einzigen Gerät.

Als Paradedisziplin des Multicookers gilt die Schnellkochfunktion. Viele Gerichte können in einer erstaunlichen Zeit von weniger als 60 Minuten zubereitet werden.

Vorteile
  • Einfache Bedienung
  • Mehrere Funktionen in einem Gerät vereint
  • Anbraten möglich
  • Sautieren möglich
  • Energieeffizient, dank dem isolierten Gehäuse
  • Automatische Regulation des Drucks
Nachteile
  • Extrem dichter Verschluss des Deckels führt in Slow-Cook-Funktion zu Restflüssigkeit und weniger starken Verdickung von Saucen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Slow Cookern können Speisen mit Multicookern angebraten oder sautiert werden. Dieser Schritt muss bei einem regulären Slow Cooker mit der Pfanne vollbracht werden. Der Multicooker spart somit den zusätzlichen Aufwand des Abwaschs einer weiteren Pfanne.

Dank seinem isolierten Gehäuse ist der Multicooker energieeffizient. Zudem treten keine Kochgerüche aus. Wer die Gerüche am Kochen liebt, wird sie bei der Wahl eines Multicookers somit vermissen.

Der Multicooker verriegelt sehr gut. Im Hinblick auf die Slow-Cooker-Funktion wird dies zum Nachteil, da im Vergleich zu den herkömmlichen Geräten weniger Feuchtigkeit entweichen kann. Das resultiert in einer Restmenge an Flüssigketi oder darin, dass Saucen weniger stark verdicken.

Dampfgarer (Steamer)

Dampfgarer (Steamer)

Ein Dampfgarer, auch Steamer genannt, funktioniert direkt mit Wasserdampf. Das Gerät verfügt über einen Wasserbehälter. Im Vergleich zu anderen Slow-Cookern sind Dampfgarer deshalb meist etwas grösser und benötigen mehr Stauraum.

Vorteile
  • Einfache Bedienung
  • Schonender Kochvorgang
  • Für gefrorene Lebensmittel geeignet
Nachteile
  • Benötigt mehr Stauraum, da das Gerät aufgrund des Wasserbehälters etwas grösser ist

Dampfgarer sind wie andere Slow Cooker sehr einfach zu bedienen. Mit genügend Wasser im Behälter kann das Gerät eingeschaltet werden und wird dadurch erhitzt. In den darüberliegenden Gefässen werden die Lebensmittel durch den aufsteigenden Dampf langsam und schonend gargekocht.

Dampfkocher verfügen über mehrere Etagen, womit verschiedene Lebensmittel gleichzeitig gegart werden können. Die einzelnen Aromen werden dabei nicht übertragen. Weiter besteht keine Gefahr durch Anbrennen.

Im Unterschied zu anderen Slow Cookern können gefrorene Lebensmittel mit dem Dampfgarer zubereitet werden.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Slow Cooker ausführlich beantwortet

Was ist ein Slow Cooker eigentlich genau und was kann er alles?

Wie der Name Slow Cooker, zu Deutsch Schongarer oder Langsamgarer, verrät, werden mit dem elektrischen Kochtopf Lebensmittel langsam und bei geringer Temperatur zubereitet. Dank der konstanten sowie niedrigen Temperatur, brennt das Essen nicht an.

Der Slow Cooker besteht aus einem herausnehmbaren Innentopf aus Keramik, der auf einem Heizelement sitzt. Der äussere Kessel wird erhitzt und gibt Wärme an den Innentopf ab. So wird das Gericht langsam und schonend über einen längeren Zeitraum gegart.

Es gibt lediglich zwei Hitzestufen. Zum einen “low” = niedrig und zum anderen “high” = hoch. Die Garzeiten bei einer niedrigen Einstellung betragen in etwa sechs bis sieben Stunden. Bei hoher Temperatur lediglich drei bis vier Stunden. Selbstverständlich variiert die Garzeit je nach Lebensmittel.

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Der Slow Cooker eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Schmorgerichten, Suppen, Fleisch, Chillis und Currys. Alles Gerichte, bei denen möglichst alle Zutaten gleichzeitig in den Topf gegeben werden können.

Denn die Rezepte sind so konzipiert, dass alle Zutaten in einem Arbeitsschritt ihren idealen Garpunkt erreichen.

Diese Zubereitungsweise überzeugt nicht nur dank des Erhalts der Vitamine. Nein, der Slow Cooker ist wie eine Küchenelfe, die einem das Abendessen kocht. Dank verschiedenen programmierbaren Funktionen, wie beispielsweise der Timerfunktion und der Abschaltautomatik, kann das Essen während der Zubereitungszeit unbeaufsichtigt gelassen werden.

Welche Gerichte kann ich mit dem Slow Cooker zubereiten?

Slow Cooker lassen sich vielfältig einsetzen. Wie der Namen verrät werden damit Lebensmittel langsam und schonend zubereitet. Demzufolge eignen sich zur Zubereitung mit dem Slow Cooker alle Arten an Schmorgerichten, Eintöpfen, Fleisch, Wurzelgemüse, Suppen und Chilis.

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Bereite dir mir deinem Slow Cooker eine leckere Suppe zu  
(Bildquelle: unsplash.com / Irina)

Da alle Zutaten gleichzeitig zugegeben werden, handelt es sich bei den Rezepten für den Slow Cooker häufig um Eintöpfe, Suppen oder Currys. Die Anzahl Möglichkeiten ist beschränkt, mit etwas eigener Kreativität bleibt jedoch genügend Spielraum für abwechslungsreiche Speisen.

Besonders gelobt wird die Zubereitung von eher zäherem Fleisch, welches dank dem langsamen Garvorgang sehr zart und saftig wird. Sogar Schulterstücke können ausgezeichnet zubereitet werden.

Das langsame Kochen eignet sich bestens für die Zubereitung von hartem Wurzelgemüse. Wurzelgemüse wie Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln können so bereits zu Beginn der Kochzeit hinzugefügt werden. Wasserhaltiges und empfindliches Gemüse wie beispielsweise Zucchini sollten erst zum Schluss dazu gegeben werden.

Welche Lebensmittel eignen sich nicht für den Slow Cooker?

Die Zubereitung mit dem Slow Cooker eignet sich nicht für alle Zutaten. Um Enttäuschungen vorzubeugen finden Sie untenstehend eine Liste der Lebensmittel, bei denen Vorsicht geboten ist:

  • Rohes Fleisch: Durch die sanfte Hitze wird das Fleisch nicht goldbraun. Es empfiehlt sich, das Fleisch vor dem Garen zuerst in einer Pfanne anzubraten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Fleisch fade schmeckt.
  • Mageres Fleisch: Mageres Fleisch wie Hühnchenbrust oder Schweinefilet werden bei der Zubereitung im Slow Cooker zäh.
  • Empfindliches Gemüse: Zucchini, Spargeln oder Erbsen sollten erst gegen Ende in den Topf gegeben werden, da das Gemüse ansonsten matschig wird.
  • Frische Kräuter: Auch frische Kräuter sollten erst ganz zum Schluss in gehackter Form hinzugefügt werden. Befinden sich die Kräuter zu lange im Slow Cooker verlieren sie nicht nur ihre Farbe, sondern auch ihren Geschmack.
  • Fisch: Fisch ist bereits nach einer halben Stunde gar und sollte aus diesem Grund erst gegen Ende der Zubereitungszeit beigegeben werden.
  • Milch und Sahne: Bei Milchprodukten wie Milch und Sahne kann das lange Garen bei niedriger Temperatur einen Säuerungsprozess auslösen. Sie sollten ebenfalls erst zum Schluss hinzugegeben werden. Alternativ kann Kondensmilch verwendet werden – diese lässt sich bereits zu Beginn beigeben.
  • Käse: Bei Käse droht durch das lange Garen der Aromaverlust sowie die Trennung der Fett- von den Molkebestandteilen.
  • Scharfe Sauce / Scharfes Gewürz: Mit der Kochzeit steigt auch die Schärfe! Eine vorsichtige Dosierung der Gewürze ist empfohlen.
  • Trockenbohnen: Trockenbohnen, wie beispielsweise Kidneybohnen enthalten giftige Substanzen. Durch Kochen bei hoher Temperatur werden diese zerstört und können anschliessend sicher gegessen werden. Die meisten Slow Cooker sind dafür jedoch zu schonend. Trockenbohnen sollten deshalb zuerst 10 Minuten auf der Herdplatte gekocht werden und anschliessend im Slow Cooker weiter zubereitet werden.
  • Reis und Nudeln: Reis und Nudeln drohen bei der Zubereitung im Slow Cooker matschig zu werden.

Für wen eignet sich ein Slow Cooker?

Der Slow Cooker eignet sich für alle Liebhaber von Suppen, Eintöpfen, Chilis, Currys und zart gegartem Fleisch. Möchtest du für die Zubereitung jedoch so wenig Zeit wie möglich aufwenden? Da der Slow Cooker dank verschiedenen Funktionen keine Aufsicht braucht, ist er genau das richtige Gerät.

Beachte somit gut, welche Zutaten du für deine Speisen verwendest, um eine anschliessende Enttäuschung zu vermeiden.

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Lass deinen Slow Cooker dank Timerfunktion selbstständig kochen
(Bildquelle: unsplash.com / Djim Loic)

Dank der einfachen Bedienung glänzt der Slow Cooker für Personen mit wenig Erfahrung im Kochen, die leckere und schmackhafte Mahlzeiten nicht weniger schätzen.

Der schonende Kochvorgang stellt sicher, dass wertvolle Vitamine nicht ausgewaschen werden.

In diesem Hinblick eignet sich der Slow Cooker für all jene, die einen bewussten Umgang mit Ernährung pflegen möchten und denen die natürliche Aufnahme von Vitaminen wichtig ist. Kochen mit dem Slow Cooker wird deshalb auch als gesund erachtet.

Je nach Grösse des Slow Cookers kann auf einfache Art und Weise Vorräte gekocht und anschliessend eingefroren werden. So stellst du dir für etwas hektischere Tage eine genüssliche Mahlzeit sicher.

Welches Volumen sollte mein Slow Cooker umfassen?

Das kommt ganz auf deine Bedürfnisse darauf an. Bist du Single oder lebst in einem Zweipersonenhaushalt, reicht ein Fassungsvermögen von 1.5 Liter aus. Möchtest du damit deine vierköpfige Familie bekochen, dann muss ein 3.5 Liter Slow Cooker her.

Da es unglaublich viele verschiedene Bedürfnisse gibt, ist folgender Richtwert für deinen Entscheid am Wichtigsten: Ein Slow Cooker muss mindestens bis zur Hälfte mit Zutaten gefüllt werden. Ansonsten funktioniert es nicht.

Am Besten du orientierst dich bei deiner Entscheidung an deinen Bedürfnissen. Planst du grundsätzlich grosse Vorräte vorzukochen, um sie anschliessend einzufrieren, könnte ein grösserer Slow Cooker sinnvoll sein. Das für dich passende Volumen hängt gänzlich von deinem geplanten Verwendungszweck ab.

Was kostet ein Slow Cooker?

Zwischen den verschiedenen Slow Cookern gibt es eine ersichtliche Preisspanne. Je nach Marke und Grösse unterscheiden sich die Preise deutlich. Während der günstigste traditionelle Slow Cooker ab 25 Euro erhältlich ist, lässt sich ein Multicooker erst ab mindestens 100 Euro erstehen.

Die Grösse hat häufig ebenfalls einen Einfluss auf den Preis. Generell lässt sich der hohe Preisunterschied zwischen Multicooker und Slow Cooker auf die Mehrzahl an integrierten Funktionen zurückführen.

Typ Preisspanne
Slow Cooker ca. 25-120 Euro
Multicooker ca. 100-200 Euro
Dampfgarer ca. 56-170 Euro

Ins Auge fallen die unterschiedlichen Preise je nach Herstellern. Meist setzen die Originale bei einem höheren Preis an. Slow Cooker-3

Einfach und lecker – dein Red Curry mit dem Slow Cooker zubereitet
(Bildquelle: unsplash.com / emy)Dieser Preis lässt sich mit der langjährigen Erfahrung rechtfertigen. Weitere Faktoren, die sich auf die Preisgestaltung auswirken, sind digitale Funktionen, wie beispielsweise die Timereinstellung und die Abschaltautomatik.

Wo kann ich einen Slow Cooker kaufen?

Slow Cooker findest du in Kaufhäusern, verschiedenen Supermärkten und in verschiedenen Online-Shops.

Unseren Recherchen zufolge werden die meisten Slow Cooker bei diesen Onlineshops bestellt:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • idealo.de
  • crockpot.com.de

Alle Slow Cooker, die auf dieser Seite vorgestellt werden, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn dir einer dieser Slow Cooker zusagt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zum Slow Cooker?

Alternativ zu Slow Cookern existieren Multicooker oder Dampfgarer. Welche Alternative für dich die richtige ist, hängt auch bei dieser Auswahl vom geplanten Verwendungszweck ab.

Der Multicooker unterscheidet sich durch seine Multifunktionalität. Er ist sowohl Schnellkochtopf, Slow Cooker, Reiskocher, Joghurtmaschine, Dampfgarer und Warmhaltegerät zugleich. Ausserdem kann ein Multicooker anbraten und sautieren, was ein regulärer Slow Cooker nicht kann.

Dampfgarer hingegen funktionieren direkt mit Wasserdampf. Das Gerät verfügt über einen Wasserbehälter. Wird das Gerät erhitzt, steigt der Wasserdampf und gart die darüberliegenden Zutaten.

Wie kann ich die Garzeiten umrechnen?

Möchtest du Gerichte zubereiten, die nicht von einem Slow Cooker Rezept stammen, so müssen die Garzeiten umgerechnet werden. Als pauschale Umrechnungsformel zwischen normalem Kochen und Slow Cooking gilt folgendes Verhältnis:

Das Umrechnungsverhältnis für die Einstellung high beträgt: 1:4 sowie für die Einstellung low: 1:8

Dass bedeutet für die Zubereitung von Lebensmittel, die normalerweise für eine Stunde gekocht werden, eine Zubereitungszeit auf der Stufe “high” von vier Stunden sowie auf der Stufe “low” von acht Stunden.

Die Handhabung mit dieser Pauschalformel sollte mit Vorsicht genossen werden. Garzeiten können je nach Lebensmittel variieren. Zudem erreichen nicht alle Slow Cooker Modelle die genau gleiche Temperatur.

Was kann ich tun, wenn der Slow Cooker zu heiss wird?

Ob dein Slow Cooker zu heiss wird, lässt sich einfach testen. Dafür benötigst du lediglich:

  • Wasser
  • Küchenthermometer
  • Zeitraum von vier bis acht Stunden

Fülle deinen Slow Cooker zu 2/3 mit Wasser. “Low” oder “High” Einstellung aktivieren und dann im Stundentakt die Temperatur kontrollieren.

Bei der Einstellung “low” sollte dein Thermometer in etwa 80 Grad anzeigen. Bei der Einstellung “high” sollte es circa 90 Grad angeben.

Eine gesundheitsschädliche Wirkung können lediglich zu niedrige Temperaturen haben (weniger als 70 Grad). Dann besteht die Gefahr von Lebensmittelvergiftungen aufgrund von nicht abgetöteten Bakterien. Zu hohe Temperaturen können lediglich im Verlust von Vitaminen oder verkochten Gerichten resultieren.

Bevor du jedoch ein neues Gerät kaufst, kannt du mit den Garzeiten spielen und diese etwas verkürzen. Ein Anzeichen, dass dein Slow Cooker zu heiss wird ist zudem starkes Blubern.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.tastingtable.com/cook/national/slow-cooker-crock-pot-difference

[2] https://globalnews.ca/news/5101199/instant-pot-vs-slow-cooker/

[3] https://www.goodhousekeeping.com/uk/food/a566696/foods-you-shouldnt-put-in-a-slow-cooker/

Bildquelle: belchonock/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Renate arbeitet als Beraterin für Großküchen und kocht in ihrer Freizeit nicht nur gerne für ihre Kinder, sondern auch für Freunde. Durch ihre langjährige Erfahrung in der Küche kennt sie sich bestens mit Töpfen, Pfannen und allem was sonst noch in eine gut ausgestattete Küche gehört, aus.