Willkommen bei unserem großen Schmortopf Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Schmortöpfe. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Schmortopf zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Schmortopf kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Schmortopf ist ein flacher feuerfester Kochtopf, der zum Schmoren von Fleisch oder Gemüse, aber auch zum Backen verwendet wird. In der Regel ist der Schmortopf rund, ein Bräter dagegen oval oder rechteckig. Die Begriffe werden oft als Synonyme verwendet.
  • Viel entscheidender als die Form ist das Material des Schmortopfes. Schmortöpfe gibt es aus Gusseisen, aus Edelstahl oder aus Aluguss. Jedes Material zeichnet sich durch individuelle Vor- und Nachteile aus.
  • Im Schmortopf lassen sich alle möglichen Speisen schonend und besonders geschmackvoll im eigenen Saft garen oder backen. Egal ob Braten, Eintopf oder Pizza – die Töpfe sind sehr vielfältig einsetzbar und bringen ganz neue Möglichkeiten in die Küche.

Schmortopf Test: Das Ranking

Platz 1: Staub 1102225 Cocotte/Bräter

Platz 2: Aluguss Bräter

Platz 3: WMF Schmorpfanne

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Schmortopf kaufst

Du interessierst dich für Schmortöpfe? Dann bist du hier richtig. In diesem Abschnitt beantworten wir dir alle Fragen, die du dir vielleicht stellst, bevor du dich für einen der verschiedenen Töpfe entscheidest.

Was ist ein Schmortopf?

Bei einem Schmortopf handelt es sich um einen großen, flachen und feuerfesten Kochtopf, der sich besonders gut zur Zubereitung von Fleisch oder Gemüse im eigenen Saft, oder zum Backen eignet. Die Speisen werden über einen längeren Zeutraum hinweg gegaart – oder eben geschmort – und sind damit das direkte Gegenteil von dem wenig zeitintensiven Schnellkochtopf.

Ein Schmortopf eignet sich hervorragend zum schonenden Garen von unterschiedlichsten Gemüse- oder Fleischsorten. (Bildquelle: pixabay.com / byothe)

Der Schmortopf ist in der Regel rund, allerdings wird der Begriff heutzutage oft mit dem ovalen oder rechteckigen Bräter gleichgesetzt. Da sich Schmortopf und Bräter lediglich in der Form unterscheiden, benutzen wir die beiden Begriffe in unserem Test als Synonyme.

Die Töpfe oder Bräter bestehen aus Gusseisen, Edelstahl, oder Aluguss und zeichnen sich durch ihre gute und gleichmäßige Wärmeleitung aus. Verschiedenste Speisen können dadurch besonders schonend und zart zubereitet werden.

Alternativ wird der Schmortopf auch als Kokotte bezeichnet. Kokotte leitet sich von dem französischen Wort „cocotte“ ab, was „Hühnchen“ bedeutet.

In einer gut ausgestatteten Küche, in der auf abwechslungsreiche und gesunde Ernährung geachtet wird, sollte ein Schmortopf nicht fehlen.

Was kann ich im Schmortopf zubereiten?

In einem Bräter kannst du alles mögliche zubereiten. Traditionell werden in den Töpfen vor allem Fleischgerichte und Eintöpfe zubereitet. Neben Gulasch oder Rouladen kannst du im Topf auch Braten zubereiten.

Je nach Größe kannst du den Bräter zum Beispiel für folgende Gerichte benutzen:

  • Rinderbraten
  • Brathähnchen
  • Gänsebraten
  • Entenbraten
  • Gulasch
  • Rouladen
  • Eintopf
  • Ragout
  • Gratin
  • usw.

Die Töpfe eignen sich allerdings nicht nur zur Zubereitung von Fleischgerichten und Eintöpfen, sondern auch zum backen.

Bei der Verwendung des Bräters im Backofen musst du allerdings darauf achten, dass dein Bräter auch bis zur gewünschten Temperatur backofenfest ist. Insbesondere bei Töpfen mit Glasdeckel ist dabei Vorsicht geboten.

Du kannst in deinem Schmortopf zum Beispiel sehr gut Pizza, Kuchen oder Brot backen.

Was ist der Unterschied zwischen Schmortopf und Bräter?

Der Begriff Bräter wird oft als Synonym des Schmortopfs verwendet. Das macht auch durchaus Sinn, da sich Schmortopf und Bräter lediglich in ihrer Form unterscheiden.

Während der klassische Schmortopf rund ist, gibt es den Bräter entweder in ovaler oder rechteckiger Form.

Sowohl im Schmortopf als auch im Bräter lassen sich verschiedenste Speisen schonend und besonders geschmackvoll zubereiten.

Wer zum Beispiel gerne Gänsebraten zubereitet, kann dies entweder im Bräter oder genau so gut in einem großen Schmortopf machen.

Egal ob Schmortopf oder Bräter – entscheidend ist nicht die Form, sondern ein ausreichend großes Volumen.

Was kostet ein Schmortopf?

Der Preis der Töpfe ist neben der Größe vor allem vom Material abhängig. Gusseiserne Schmortöpfe sind bei guter Qualität teurer, als Schmortöpfe aus Edelstahl oder Aluguss.

Für einen Topf aus Gusseisen musst du je nach Hersteller, Größe und Qualität mit mindestens 25€ rechnen. Sehr hochwertige Gusseisen Schmortöpfe können sogar mehrere hundert Euro kosten. Qualitativ hochwertige Gusseisen Schmortöpfe überzeugen allerdings durch eine sehr lange Lebensdauer und entsprechende Garantie.

Alugusstöpfe gibt es bereits ab etwa 15€, doch auch hier liegt die Obergrenze im dreistelligen Bereich. So kannst du auch für einen Alugusstopf bis zu 350€ ausgeben.

Am günstigsten sind Töpfe und Pfannen aus Edelstahl. Günstige Modelle sind ab 13€ erhältlich. Für bessere Qualität lohnt es sich, ein paar Euro mehr auszugeben. Bei Edelstahl Schmortöpfen kosten die teuersten Modelle um die 400€.

Typ Preisspanne
Gusseisentopf 25-550€
Alugusstopf 15-350€
Edelstahltopf 13-400€

Wo kann ich einen Schmortopf kaufen?

Wenn du dich dazu entschieden hast, einen Schmortopf zu kaufen, hast du verschiedene Möglichkeiten. Im Supermarkt wirst du, wenn nicht gerade eine spezielle Aktion läuft, meistens wenig Erfolg haben. Neben Kaufhäusern wie Galeria Kaufhof eignet sich der Fachhandel am besten.

In diesen Filialen solltest du Schmortöpfe finden:

  • Galeria Kaufhof
  • Karstadt
  • Breuninger
  • WMF
  • Zwilling

Solltest du vor Ort nicht fündig werden und hast du dich bereits für einen Hersteller entschieden, kannst du deinen Schmortopf hier online kaufen:

  • WMF: wmf.de
  • Le Creuset: lecreuset.de
  • Fissler: fissler.com
  • Kitchenaid: kitchenaid.de

Die größte Auswahl an unterschiedlichen Schmortöpfen von verschiedenen Herstellern findest du hier:

  • otto.de
  • ebay.de
  • amazon.de

Entscheidung: Welche Arten von Schmortöpfen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bei Brätern oder Schmortöpfen wird unabhängig von der Form vorrangig zwischen drei verschiedenen Materialen unterschieden:

  • Gusseisen
  • Edelstahl
  • Aluguss

Jedes dieser Materialen zeichnet sich durch individuelle Vorteile und Nachteile aus, die wir dir im folgenden aufzeigen und näher beschreiben möchten. So kannst du ganz einfach entscheiden, welches Material am geeignetsten für dich ist.

Was zeichnet einen Schmortopf aus Gusseisen aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Die Töpfe aus Gusseisen sind wohl die beliebteste Produktvariante. Aufgrund des äußerst robusten Materials sind Gusseisen Töpfe sehr langlebige Begleiter in der Küche. Hochwertige Töpfe überzeugen nicht selten mit einer Garantie von 30 Jahren.

Natürlich hat diese Qualität aber auch seinen Preis. Gusseisen Schmortöpfe sind daher teurer, als Edelstahl- oder Alugusstöpfe. Außerdem sind sie sehr schwer und vor allem in größeren Ausführungen schwierig zu verstauen.

Wenn du auf der Suche nach einem sehr guten, hochwertigen und quasi unzerstörbarem Topf bist, bist du mit einer Variante aus Gusseisen lange Zeit sehr gut bedient.

Zwar dauert es eine Weile, bis der Topf die Hitze annimmt, allerdings wird diese aufgrund des Materials sehr gut und gleichmäßig verteilt. Der Gusseisentopf speichert die Wärme sehr lange. Du kannst die Herdplatte oder den Backofen also schon früher ausschalten und die gespeicherte Wärme zum Fertiggaren deines Gerichtes nutzen. Außerdem können die fertigen Mahlzeiten im Gusseisen Schmortopf über lange Zeit warmgehalten werden.

Gusseisentöpfe sind gleichermaßen für den Backofen und sämtliche Arten von Gas- und Elektroherden, wie auch für den Induktionsherd geeignet. Auch das Kochen über offenem Feuer ist mit einem Gusseisentopf aufgrund der hohen Hitzebeständigkeit kein Problem.

Vorteile
  • Gleichmäßige Wärmeleitung
  • Sehr robust
  • Induktionsgeeignet
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Benötigt viel Stauraum
  • Langsame Wärmeaufnahme

Was zeichnet einen Schmortopf aus Edelstahl aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Edelstahl ist ein sehr beliebtes Material für Küchenutensilien. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Edelstahl ist leicht und sehr stabil und überzeugt dabei noch mit niedrigen Anschaffungspreisen.

Da Edelstahl die Hitze allerdings vergleichsweise schlecht leitet bestehen die Böden bei Edelstahl Schmortöpfen oft aus Aluminium oder Kupfer. Besteht der Boden aus Alumium, solltest du darauf achten, dass er möglichst dick ist, da die Wärmeverteilung sonst recht ungleichmäßig ausfällt. Bei Kupfer Böden ist es andersrum, denn Kupfer nimmt die Hitze sehr schnell auf.

Im Gegensatz zum  gusseisernen Topf ist beim Schmoren mit einem Edelstahltopf auch eine ständige hohe Hitzezufuhr nötig, denn die Wärme wird nicht nur schlechter verteilt, sondern auch schlechter gespeichert.

Entscheidest du dich für einen Edelstahltopf, ist es empfehlenswert einen Topf mit Beschichtung zu wählen. Ist dein Bräter unbeschichtet, kann es sein, dass sich vor allem beim scharfen Anbraten Rückstände am Boden haften, die dann nur schwer entfernbar sind.

Vorteile
  • Stabil
  • Langlebig
  • Preiswert
Nachteile
  • Ungleichmäßige Wärmeleitung
  • Geringe Wärmespeicherung
  • Schwer zu reinigen

Was zeichnet einen Schmortopf aus Aluguss aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der Alugussschmortopf zeichnet sich wie auch der Edelstahltopf durch sein sehr leichtes Gewicht aus. Der Umgang wird dadurch sehr vereinfacht.

Weiterhin ist auch der Alugusstopf äußerst preiswert und eignet sich daher vor allem auch für Leute, die nur gelegentlich kochen, oder nicht gleich mehrere hundert Euro für einen Profitopf ausgeben möchten.

Ein Alugussbräter eignet sich besonders gut als kostengünstiges Einsteigermodell. Aufgrund der einfachen und genauen Hitzesteuerung ist das Garen auf hohen und niedigrigen Temperaturen ein Kinderspiel. (Bildquelle: pixabay.com / zrenate)

Die Wärmeleitung erfolgt sehr schnell und lässt sich vor allem sehr genau steuern. Daher ist ein Alugusstopf vor allem für Zutaten oder Gerichte zu empfehlen, die leicht anbrennen. Mit einem Alugusstopf hast du zu jeder Zeit eine sehr genaue Kontrolle über die Hitze.

Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch, dass der Topf die Hitze nicht sehr lange speichert. Beim langsamen Schmoren ist also eine ständige Energiezufuhr nötig. Auch das Warmhalten von Speisen ist im Alugusstopf nicht sehr effizient.

Aufgrund der Beschichtung sind einige Aluminium Töpfe nicht spülmaschinengeeignet und müssen stets per Hand gereinigt werden.

Vorteile
  • Schnelle Wärmeleitung
  • Hitze lässt sich gut steuern
  • Preiswert
Nachteile
  • Geringe Wärmespeicherung
  • Nicht induktionsgeeignet
  • Häufig nicht spülmaschinengeeignet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schmortöpfe vergleichen und bewerten

Hast du dich entschlossen, einen Bräter zu kaufen, gibt es unabhängig vom Material noch andere Kriterien, die du bei deiner Kaufentscheidung betrachten solltest.

Die wichtigsten Kriterien zum vergleichen und bewerten von Schmortöpfen sind:

  • Größe
  • Form
  • Beschichtung
  • Eignung für Induktion und Backofen
  • Design

In diesem Abschnitt findest du genauere Informationen zu jedem der genannten Kriterien.

Größe

Die Größe des Schmortopfs oder Bräters hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Zum einen solltest du dir Gedanken darüber machen, was du gerne in deinem Schmortopf zubereiten möchtest. Für Suppen, Eintöpfe, Rouladen oder Gulasch eignen sich bereits kleinere Töpfe mit einem Durchmesser von ca. 20cm.

Möchtest du hingegen einen großen Braten, wie zum Beispiel einen Gänsebraten, für mehrere Personen zubereiten, solltest du dich lieber nach einem Bräter mit einem Durchmesser von mindestens 28cm umsehen.

Beim Fassungsvermögen musst du mit etwa 1,5 Liter pro Person rechnen. Kochst du zum Beispiel regelmäßig für 5 Personen, darf dein Topf ruhig mindestens 7 Liter fassen.

Schmortöpfe gibt es in vielen verschiedenen Größen. Welche Größe für dich die richtige ist, hängt davon ab was und wieviel du darin zubereiten möchtest. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

Ein weiteres Kriterium, das bei der Auswahl der richtigen Größe wichtig ist, ist natürlich auch die Größe deiner Herdplatten, bzw. deines Backofens. Auch solltest du dir überlegen, ob und wie du deinen Schmortopf verstauen kannst.

Form

Auch die Form ist bei der Auswahl des geeigneten Bräters wichtig. Ovale oder eckige Bräter benötigen oft eine größere oder vielleicht sogar zwei Herdplatten. Die klassischen runden Schmortöpfe haben abhängig vom Durchmesser in der Regel auf einer normalgroßen Herdplatte Platz.

Traditionell werden im eckigen Bräter eher Braten oder zum Beispiel Rouladen zubereitet. In runden Töpfen hingegen Eintöpfe oder Gulasch.

Gulasch oder Eintöpfe werden traditionell in einem runden Schmortopf zubereitet. (Bild: pixabay.com / Zichrini)

Allerdings kannst du problemlos sämtliche Speisen im Schmortopf zubereiten, egal ob rund, oval oder eckig.

Beschichtung

Vor allem bei Edelstahltöpfen solltest du auf eine Antihaft Beschichtung achten. Beim scharfen Anbraten können sich am Boden des Topfes schnell Rückstände einbrennen. Besonders bei Edelstahl sind diese nur sehr schwer wieder zu entfernen.

Wählst du einen Topf mit Beschichtung, stellt dies kein Problem für dich dar. Deine Speisen brennen nicht nur schlechter an, sondern die Reinigung geht sehr schnell und unkompliziert.

Möchtest du deinen Bräter auch zum Servieren deiner Mahlzeiten benutzen, sollte er auch eine kratzfeste Beschichtung aufweisen. Andernfalls sind beim Servieren des Sonntagsbratens schnell unschöne Kratzer oder sogar Schnitte im Topf zu sehen.

Viele Gusseisentöpfe sind mit Emaille beschichtet. Im Gegensatz zur Rohform erlaubt die Emaillebeschichtung eine besonders leichte Pflege des Topfs und verleiht ihm zusätzlich noch ein hochwertiges Erscheinungsbild.

Eignung für Induktion und Backofen

Nutzt du einen Induktionsherd, ist es natürlich wichtig, dass dein Bräter auch induktionsgeeignet ist.

Gusseisen Schmortöpfe sind alle gleichermaßen für den Induktionsherd als auch für den Backofen oder sogar für offenes Feuer geeignet. Damit bist du auf der sicheren Seite.

Bei Töpfen aus Edelstahl sieht das anders aus. Hier musst du vor dem Kauf darauf achten, dass sie induktionsgeeignet sind. Die Induktionseignung ist abhängig vom Boden des Topfes, weshalb es bei Edelstahltöpfen keine allgemeingültige Aussage gibt. Alugusstöpfe sind nicht für Induktion geeignet.

Ob beziehungsweise bei welcher Temperatur du deinen Schmortopf oder Bräter im Backofen benutzen kannst, liegt neben dem Material des Topfes auch am Material des Deckels. Glasdeckel sind zum Beispiel nur bis etwa 170 Grad hitzebeständig. Achte also auf die Angabe, bis zu welcher Temperatur dein Bräter backofenfest ist.

Design

Natürlich spielt auch das Design eine Rolle. Dieses ist allerdings auch größtenteils vom Material abhängig.

Während das Design bei Alugusstöpfen oder Edelstahl Brätern eher zweckdienlich gehalten ist, gibt es bei der Variante aus Gusseisen je nach Hersteller oft eine große Auswahl an verschiedenenen Farben.

So kannst du deinen Schmortopf zum Beispiel farblich auf dein Geschirr abstimmen, um beim Servieren ein besonderes Highlight zu setzen. Oder du wählst eine totale Kontrastfarbe – die Entscheidung liegt natürlich ganz bei dir!

Egal ob rot, blau, weiß, schwarz – beim Gusseisentopf hast du in der Regel die größte Auswahl. Allerdings bedeutet das nicht, dass Töpfe aus Edelstahl oder Aluguss nicht schön sein können. Wer gerne auf schlichtes, modernes und hochwertiges Design setzt, ist auch mit einem anderen Topf bestens bedient.

View this post on Instagram

Olive oil, beans, potatoes, garlic, shallots, rosemary and sea salt; add boiling water and leave on the hob stirring gently every now and then for 45 minutes, then blend to make a pureed soup and add croutons on top. On a cold and windy night and with a glass of red that’s the recipe for happiness. Be happy, beautiful people, and have a fabulous evening. ✨🥔🍲🍷🍞🏡✨ Olio d’oliva, fagioli, patate, aglio, scalogno, rosmarino e sale marino; aggiungete acqua bollente e lasciate sul fuoco basso per 45 minuti, mescolando ogni tanto, poi frullate con il mixer fino a farne una vellutata e aggiungete crostini. In una notte fredda e con un bicchiere di vino rosso, ecco la ricetta per la felicità. Siate felici, bella gente, e passate una splendida serata. • • • #happy #simplethings #cosy #hygge #homesweethome #hyggehome #happiness #soup #kitchen #pink #lecreuset

A post shared by 🌸Paola's World🌸 (@mycambridgefairytale) on

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schmortopf

Wie brenne ich einen Schmortopf ein?

Zum Einbrennen eignen sich lediglich Töpfe aus Gusseisen. Ist dieser emailliert, ist es nicht nötig ihn einzubrennen. Ist er nicht emailliert, erklären wir dir in diesem Abschnitt wie du deinen Gusseisentopf am besten einbrennen kannst.

Diese Methode eignet sich übrigens gleichermaßen für Töpfe, Pfannen, oder anderes Kochgeschirr aus Gusseisen oder Schmiedeeisen.

Durch das Einbrennen lagert sich ein Fettfilm (Patina) auf der Pfanne ab. Die Patina dient als natürliche Antifhaftbeschichtung, schützt vor Rost und trägt zum Brataroma bei.

Mit der Zeit bildet sich die Patina von ganz alleine, möchtest du diesen Effekt allerdings beschleunigen, erklären wir dir nun Schritt für Schritt, wie du deinen Eisentopf einbrennen kannst.

Zuerst spülst du deinen Gusseisentopf mit warmen Wasser aus und trocknest ihn danach gut ab. Dann gibst du eine Schicht hocherhitzbares Speiseöl in deinen Topf.

Sonnenblumenöl oder Rapsöl eignen sich besser zum Einbrennen, als Olivenöl, da letzteres sehr schnell raucht.

Nun stellst du deinen Topf auf die Herdplatte oder bei etwa 150 Grad in den Backofen und erhitzt ihn solange, bis das Öl leicht anfängt zu rauchen.

Anschließend lässt du ihn bei ausgeschaltetem Ofen langsam auf der Herdplatte oder im Backofen auskühlen.

Das verbleibende Öl kannst du wegschütten und die Reste mit einem Geschirrtuch oder Küchentuch vorsichtig abwischen. Dein Topf ist jetzt eingebrannt und einsatzbereit.

Achtung! Zum Reinigen deines Gusseisentopfs kein Spülmittel verwenden, da sich die Patina sonst wieder löst!

Im Laufe der Zeit kann es passieren, dass die Patina sich trotz richtiger Pflege des Topfes teilweise löst. Ist dies der Fall kannst du deinen Gusseisentopf oder deine flachere Schmorpfanne ganz einfach nochmal neu einbrennen.

Welches Fleisch eignet sich für den Schmortopf?

Für den Bräter eignen sich alle Fleischarten gleichermaßen. Entscheidender ist die Zubereitung. Für einen ganzen Gänse- oder Entenbraten sollte der Schmortopf einen Durchmesser von mindestens 28cm haben. Für Eintöpfe, Rouladen oder andere Fleischgerichte reicht ein kleinerer Topf.

Bei der Auswahl der Fleischsorten gibt es keine Grenzen beim Schmortopf. Egal ob Huhn, Schwein, Rind, oder Wild – im Bräter wird jedes Fleisch besonders schonend und geschmackvoll im eigenen Saft gegart.

Tipp: Auf den Seiten der Hersteller findest du oft auch eine große Auswahl an geeigneten Rezeptideen für deinen Topf. Dabei gibt es neben Fleischgerichten auch vegetarische oder vegane Alternativen. Auch bei Süßspeisen sind die Möglichkeiten vielfältig.

Wie reinige ich einen Schmortopf?

Die Pflege und Reinigung deines Schmortopfs ist auch wieder vom Material abhängig. Um vollkommen sicher zu gehen, was empfohlen wird und was nicht, raten wir dir dich direkt beim Hersteller deines Bräters zu erkundigen.

Einige allgemeingültige Reinigungstipps möchten wir dir aber trotzdem an die Hand geben.

Wie oben bereits erklärt, solltest du dein eingebranntes Gusseisengeschirr nicht mit Spülmittel säubern, da sonst die Patina beschädigt werden kann. Am besten wischt du den Gusseisentopf nach dem Gebrauch lediglich mit einem trockenen Geschirrtuch oder Küchenrolle aus. Bei starker oder festgetrockneter Verschmutzung kannst du auch ein wenig Wasser verwenden.

Emaillierte Gusseisentöpfe können in der Regel in der Spülmaschine gereinigt werden, allerdings ist es empfehlenswert, auch diese hin und wieder per Hand zu reinigen. Die Reinigung per Hand ist ganz einfach schonender und bei allen Küchenutensilien die vorzuziehende Reinigungsmethode, wenn man lange Freude daran haben möchte.

Edelstahl- oder Alugusstöpfe können spülmaschinenfest sein, müssen aber nicht. Sind sie es nicht, kannst du sie wie gewohnt ganz einfach mit Wasser und Spülmittel säubern.

Bei beschichteten Töpfen solltest du darauf achten, einen Schwamm oder eine weiche Bürste zu benutzen, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Ist dein Topf stark verschmutzt, lass ihn lieber eine Weile einweichen, statt ihn mit einem Stahlschwamm zu bearbeiten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

https://de.wikihow.com/Einen-Schmortopf-benutzen

https://www.kochen-mit-gusseisen.de/pflege.html

https://www.lecreuset.de/rezepte

 

Bildquellen: pixabay.com / Engin_Akyurt

Bewerte diesen Artikel


33 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,42 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von STERNEFOOD.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.