Willkommen bei unserem großen Schmorpfanne Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Schmorpfannen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Schmorpfanne zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Schmorpfanne kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schmorpfannen erkennt man vor allem an ihrem hohen Rand. Dies hat den Vorteil, dass mehr Gemüse gedünstet und gewendet werden kann. Aber auch Fleisch kann darin zubereitet werden. Der Saft kann hervorragend für leckere Saucen verwendet werden.
  • Schmorpfannen findest du in verschiedenen Materialien, die alle ihre eigenen Vorteile mitbringen.
  • Viele Schmorpfannen kannst du auch für die Zubereitung im Ofen verwenden.

Schmorpfanne Test: Das Ranking

Platz 1: Tefal Invissia

Platz 2: WMF Schmorpfanne

Platz 3: Schulte-Ufer Schmorpfanne

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Schmorpfanne kaufst

Was ist eine Schmorpfanne?

Schmorpfannen sind spezielle Pfannen, die sich vor allem gut für das Schmoren von Speisen eignen. Dafür haben sie einen höheren Rand als normale Pfannen.

Vorteile
  • energiesparend
  • vielseitig einsetzbar
  • gute Ergebnisse beim Dünsten und Schmoren
  • unterschiedliche Materialien
Nachteile
  • je nach Material unterschiedliches Gewicht
  • nicht immer spülmaschinengeeignet
  • empfindliche Beschichtung

Schmorpfannen sind grundsätzlich für langsam garende Speisen gedacht, wie etwa Reisgerichte. Das gelingt nur, wenn die Pfannen eine gute Wärmeverteilung aufweisen. Normale Pfannengerichte können aber ebenfalls darin zubereitet werden.

Beschichtung der Schmorpfanne

Da im der Schmorpfanne ja nichts anbrennen soll, muss diese eine gute Antihaftbeschichtung aufweisen. Die Garzeiten sind hin und wieder etwas länger, also ist eine gute Beschichtung quasi Pflicht. Es gibt verschiedene Arten von Beschichtungen:

Pfannen mit Teflonbeschichtung

Dies ist eine sogenannte thermoplastische Beschichtung. Daher wird oft Aluminium-Titan-Mischoxid hinzugefügt. Teflonpfannen können auf nahezu jeder Herdarf verwendet werden.

Vorteile
  • Günstig
  • Fettreduziertes Kochen
  • Antihaftwirkung sehr gut
Nachteile
  • Geringe Lebensdauer
  • Anfällig für Kratzer
  • Ungeeignet für hohe Temperaturen

Pfannen mit Emaille-Beschichtung

Die Siliziumverbindung wirkt sich vor allem auf das Bratverhalten und den Pflegeaufwand positiv aus.

Vorteile
  • Bis 400 Grad verwendbar
  • Backofengeeignet
  • kratzfest
  • Geruchs- und geschmacksneutral
Nachteile
  • nicht stoßfest
  • Geringe Antihaftwirkung
  • verträgt keine Temperaturschocks

Pfannen mit Keramikbeschichtung

Kermaikbeschichtete Pfannen sind nicht immer weiß, sondern es gibt sie auch in grau und schwarz.

Vorteile
  • Hitzebeständig bis 450 Grad
  • backofengeeignet
  • kratzfest
  • geruchs- und geschmacksneutral
Nachteile
  • nicht stoßfest
  • Das Weiß der Keramikbeschichtung kann verfärben
  • Antihaftwirkung lässt mit der Zeit nach

Aus welchem Material bestehen Schmorpfannen?

Traditionell werden Schmorpfannen aus Gusseisen hergestellt. Edelstahl oder Aluminium sind ebenfalls beliebte Materialien für Schmorpfannen.

Gerade für Allergiker ist Edelstahl nicht unbedingt die beste Wahl, da dieser beim Kochen geringe Mengen an Nickel abgeben kann. Diese Menge ist zwar üblicherweise sehr gering, aber für empfindliche Menschen ist das trotzdem von großem Nachteil. Wir empfehlen Allergikern, Kochgeschirr aus Gusseisen zu bevorzugen.

Vorteile
  • geringes Gewicht (Aluminiumpfannen)
  • für Fisch geeignet
  • Auch mit Keramikbeschichtungen erhältlich
Nachteile
  • Mit Teflon weniger hitzebeständig

Die leichtesten Pfannen bestehen aus Aluguss. Sie sind normalerweise mit einer guten Antihaftbeschichtung ausgestattet. Daher können Speisen mit diesen fettarm gebraten und geschmort werden. Auch Pfannen aus Aluminium sind ebenfalls sehr leicht.

Welche Typen von Schmorpfannen gibt es?

Es gibt 2 Typen von Schmorpfannen: Pfannenoptik und Topfoptik.

Pfannenoptik

Vorteile
  • praktischer Stielgriff zum Hochheben und wenden mit einer Hand
  • Manche Töpfe haben einen abnehmbaren Griff
Nachteile
  • benötigt viel Platz

Topfoptik

Vorteile
  • 2 seitliche Henkel
  • wenig Platz notwendig
Nachteile
  • 2 Hände für Bedienung notwendig
  • Manchmal werden die Griffe heiss

Welchen Zubehör gibt es für Schmorpfannen?

Der Deckel

Schmorpfannen haben einen Deckel, damit die Gerichte langsam und schonend zubereitet werden können. Die meisten Schmorpfannen sind relativ langlebig.

Daher musst du sich um den Topf selbst kaum Gedanken machen. Wahrscheinlicher hingegen ist, dass der Deckel Schaden nimmt. Deshalb solltest du darauf achten, dass der Deckel extra zu kaufen ist.

Das Besteck

Wenn du das falsche Bratbesteck bei der Zubereitung in Schmorpfannen verwendest, kann es leicht passieren, dass die Beschichtung ruiniert wird. Deshalb solltest du auf das richtige Material achten, zumindest bei Pfannen, die mit Keramik beschichtet sind.

Hier etwa wäre Besteck aus Edelstahl die falsche Wahl. Kupferpfannen weisen ein solches Problem nicht auf.

Wofür kann ich eine Schmorpfanne verwenden?

Gemüse sollte nicht bei großer Hitze geschmort werden, da es normalerweise sehr schnell anbrennt. In diesem Falle ist die Antihaftbeschichtung von Vorteil. Am besten wird Gemüse bei mittlerer Hitze zubereitet, da bei zu hoher Hitze das Gemüse unter anderem Flüssigkeit, Nährstoffe und Geschmack verliert.

Beim Schmoren selbst entwickelt sich der sogenannte Bratenfond, der dem Gericht einen speziellen Geschmack verleiht. Außerdem kannst du den Fond durch Zugabe weiterer Kräuter etc. zusätzlich verbessern.

So kannst du mit deiner Schmorpfanne alle möglichen Arten von leckeren Gerichten zaubern.

Wie reinige ich meine Schmorpfanne richtig?

Schmorpfannen aus Edelstahl sind am einfachsten zu reinigen. Diese können sowohl per Hand gereinigt werden, als auch in der Spülmaschine. Bei Pfannen mit spezieller Beschichtung solltest du vorsichtiger sein.

Reinige diese nur per Hand und mit einem weichen Schwamm.

Entscheidung: Welche Arten von Schmorpfannen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Schmorpfannen:

  • Schmorpfannen aus Gusseisen
  • Schmorpfannen aus Aluguss
  • Schmorpfannen aus Edelstahl
  • Schmorpfannen aus Gusseisen
  • Schmorpfannen aus Eisen
  • Schmorpfannen aus Kupfer

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, die für dich am besten geeignete Schmorpfanne zu finden.

Schmorpfannen aus Gusseisen

Lange war Gusseisen das beliebteste Material für Schmorpfannen. Ein Vorteil dieses Materials ist vor allem die gleichmäßige Abgabe der Wärme an das Topfinnere.

Vorteile
  • robust und langlebig
  • hitzebeständig
  • backofengeeignet
  • guter Wärmespeicher
Nachteile
  • sehr schwer
  • etwas Erfahrung notwendig
  • empfindlich gegenüber Speisesäuren
  • teuer

Gusseisenpfannen behalten die Wärme normalerweise sehr lange. Etwas nachteilig ist, dass diese Töpfe doch etwas länger brauchen, um eine gute Hitze zu erreichen, da sie sehr schwer und etwas dicker sind als andere Pfannen.

Gusseisen ist etwas empfindlich gegenüber Flüssigkeiten, daher sollten diese gleich nach dem Spülen gut abgetrocknet werden.

Schmorpfannen aus Aluguss

Neben Gusseisen hat sich Aluguss als Material auch sehr gut entwickelt. Kochgeschirr aus Aluguss hat wiederum den Vorteil, dass sie sehr leicht sind und die Möglichkeit, Antihaftverbindungen aufzubringen, ist ebenfalls gegeben.

Vorteile
  • geringes Gewicht
  • Gute Wärmeleitfähigkeit
Nachteile
  • für scharfes Anbraten ungeeignet

Schmorpfannen aus Edelstahl

Schmorpfannen aus Edelstahl gibt es sowohl unbeschichtet als auch beschichtet. Generell bieten Edelstahlschmorpfannen folgendes:

Vorteile
  • Guter Wärmespeicher
  • backofengeeignet
  • kratzfest und widerstandsfähig
  • mit passendem Griff spülmaschinengeeignet
Nachteile
  • Etwas Erfahrung notwendig
  • ungeeignet für Nickelallergiker
  • dauert etwas, bis gute Hitze erreicht wird
Beschichtete Edelstahlpfannen
Vorteile
  • sehr gut für Steaks
  • scharfes Anbraten möglich
Nachteile
  • Verwendung von Fetten und Ölen ist Pflicht

Durch die Beschichtung können diese Pfannen sehr einfach gereinigt werden. Spitze Gegenstände sollten hierbei nicht verwendet werden, da dadurch die Beschichtung beschädigt werden kann.

Unbeschichtete Edelstahlpfannen
Vorteile
  • sehr gute Antihaftverbindung
  • universelle Verwendbarkeit
Nachteile
  • spitze Gegenstände schädlich für Beschichtung

Schmorpfannen aus Eisen

Da die Herstellung der Eisenpfannen nicht allzu aufwendig ist, sind diese vergleichsweise günstig. Schmorpfannen aus Eisen können auf jedem Herd verwendet werden. Steaks oder Bratkartoffeln eignen sich sehr gut für diese Pfannen.

Vorteile
  • extrem hitzebeständig
  • günstig
Nachteile
  • Erfahrung notwendig
  • nachträglich verformbar
  • rostanfällig und pflegeintensiv
  • empfindlich auf Speisesäuren

Schmorpfannen aus Kupfer

Kupferpfannen sehen einfach gut aus. Werden sie richtig gepflegt, halten sie ein Leben lang.

Vorteile
  • guter Wärmeleiter
  • sieht gut aus
  • langlebig
Nachteile
  • pflegeintensiv
  • umbeschichtetes Kupfer verträgt keine Speisesäuren
  • nachträglich verformbar

Pfannen aus Kupfer können zum Kochen, dämpfen, sautieren, oder Braten verwendet werden. Sie sind ideal für Gasherde, sollten nicht in der Spülmaschine gereinigt werden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schmorpfannen vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Schmorpfannen gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Herd
  • Verwendbarkeit im Ofen
  • Speisen
  • Pfannengröße
  • Pflege
  • Extras
  • Preis
  • Kundenbewertungen

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Herd

Um die geeignetste Schmorpfanne für dein Zuhause zu kaufen, solltest du vorher wissen, welche Herdart du zuhause hast. Falls du einen Induktionsherd hast, solltest du nur Pfannen mit magnetisiertem Boden verwenden.

blaue Schmorpfanne mit Meeresfruchtgericht

Schmorpfannen gibt es in verschiedenen Größen und Materialien. Achte beim Kauf vor allem darauf, dass die Pfanne auch für deinen Herd geeignet ist. (Bildquelle: 123rf.com / 60986410)

Heutzutage gibt es aber schon fast alle Materialien mit induktionsgeeigneten Modellen. Gasherde sind mit allen Materialien verträglich.

Verwendbarkeit im Ofen

Wenn du deine Schmorpfanne auch zur Zubereitung von Gerichten im Ofen nutzen möchtest, solltest du beim Kauf darauf achten, dass die Schmorpfannen mit einem (abnehmbaren) Griff ausgestattet ist. So lässt sie sich problemlos in den Ofen stellen und einfach herausnehmen.

Speisen

Je nachdem was du gerne zubereitest, sind nicht alle Materialien für alle Speisen geeignet.

Pfannenmaterial Geeignet für
Antihaftbeschichtete Pfannen Omelettes, Eierspeisen
Pfannen aus Gusseisen, Edelstahl oder Kupfer Steaks, Koteletts
Antihaftbeschichtete Pfannen mit Rand, Sautierpfanne oder Wok Geschnetzeltes, Nudelgerichte
Pfannen aus Keramik, Eisen oder Gusseisen Bratkartoffeln
Pfannen aus Edelstahl oder Emaille Gulasch, Ragout

Pfannengröße

Je mehr Personen du bekochst, desto größer sollte die Pfanne sein. Auch der Rand sollte dementsprechend hoch sein. Die meisten Pfannen haben einen Durchmesser von etwa 18, 24 oder 28 Zentimeter.

Pflege

Pfannen mit den schon genannten Materialien benötigen eine unterschiedlichen Pflegeaufwand. Edelstahlpfannen oder beschichtete Pfannen sind, was die Pflege betrifft, sehr unkompliziert. Aufwändiger in der Pflege hingegen sind Pfannen aus Gusseisen oder Kupfer.

Extras

Unzählige Extras sind bei Pfannen ebenfalls möglich, wie zum Beispiel gewölbte Deckel, integrierte Temperaturmesser, abnehmbare Griffe oder umlaufende Schüttrände. Je nach Extra kosten die Pfannen natürlich dementsprechend mehr.

Preis

Am günstigsten sind Eisenpfannen oder beschichtete Pfannen aus Aluguss. Diese halten jedoch nicht ewig. Edelstahl- oder Gusseisenpfannen sind robuster, kosten aber auch dementsprechend mehr. Die teuersten Pfannen sind aus Kupfer.

Kundenbewertungen

Bewertungen von Kunden oder Experten auf den verschiedensten Portalen sind ebenfalls nützlich zur Orientierung. Wir empfehlen, nicht jede Bewertung allzu wörtlich zu nehmen, sondern eher auf die Durchschnittsmeinung zu schauen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schmorpfanne

Das Sautieren

Sautieren bedeutet ‚springen‘. Der Begriff ist tatsächlich durchaus so zu verstehen, da das Kochmaterial bei hohen Temperaturen in der Pfanne hüpft. Das Gargut bleibt saftig, Optimal verwendet werden zum Beispiel:

  • Geflügel und Wild
  • Spargel, Zucchini, Kohl
  • Fisch
  • Pilze
  • Kartoffeln

Beilagen wie zum Beispiel Nüsse geben den Gerichten eine pikante Würze. Möchtest du mehr Gemüse, aber auch ein wenig Fleisch gemeinsam zubereiten, empfehlen wir dir die Verwendung eines Woks, da dessen Boden extrem dick ist.

Aber nicht jedes Fett sollte man für das sautieren verwenden. Am besten hierfür geeignet sind etwa Butterschmalz oder Pflanzenöl, da diese durchaus etwas Hitze vertragen.

Unterschiedliche Pfannen für jeden Kochtyp

Hier ist es doch so wie beim Auto. Nicht jeder kann BMW oder Ferrari fahren, beziehungsweise nicht jeder ist für jeden Autotyp geeignet. So ist es auch bei Schmorpfannen, beziehungsweise Pfannen im allgemeinen.

Der gelegentliche Koch

Für Personen, die unregelmäßig selbst kochen, empfehlen wir eine Pfanne mit guter Antihaftbeschichtung. Hiermit lassen sich die meisten Speisen gut zubereiten. Alternativ kann man auch über eine rohe Gusseisenpfanne oder Eisenpfanne nachdenken.

Der durchschnittliche Koch

Auch hier empfehlen wir eine Pfanne mit guter Antihaftbeschichtung. Zusätzlich wäre eine Pfanne ohne Beschichtung möglich, da diese etwas höhere Temperaturen vertragen. Für die Zubereitung von Gemüse empfehlen wir in diesem Falle umbeschichtete Pfannen aus Edelstahl. Diese sind auch einfach in der Reinigung.

Der leidenschaftliche Koch

Für den experimentierfreudigen Koch empfehlen wir gleich mehrere Pfannen unterschiedlicher Bauart. Mit Gusseisen oder Stahl lässt sich hervorragend kochen, sobald sie gut eingebrannt sind.

Für die Zubereitung von Gemüse oder Fischgerichten empfehlen wir Edelstahlpfannen, da hier kein Eisen in das Gericht übernommen wird, wie etwa bei Pfannen aus Eisen oder Gusseisen.

Wie entsorge ich meine beschädigte Schmorpfanne?

Es ist, wie vermutet, gar nicht so einfach, die Pfannen korrekt zu entsorgen. Je nachdem, aus welchem Material die Pfannen produziert worden sind, müssen diese auf verschiedene Weisen entsorgt werden.

Wenn möglich, kann man sie in Werkstofftonnen entsorgen. Falls Werkstoffhöhe in der Nähe sind, kann man die Pfannen auch dort abgeben. Insbesondere Eisen- oder Gusseisenhpfannen werden auch bei Schrotthändler abgenommen.

Neubeschichtung der Pfannen

Altersbedingt oder falsche Handhabung kann die Beschädigung der Pfannenbeschichtung zur Folge haben. Bei dem Prozeß der Neubeschichtung wird die alte Beschichtung von der Pfanne entfernt und eine neue aufgetragen.

So lässt sich die Lebensdauer der eigentlichen Pfanne praktisch verlängern. Natürlich ist dies auch mit Kosten verbunden, der Preis ist aber in vielen Fällen nur ein Bruchteil der Kosten eines Neukaufs.

Der Aufbau einer Antihaftbeschichtung

Wie anzunehmen, gibt es verschiedene Beschichtungen. Die einfachste besteht aus Polytetrafluorethylen, die bis zu 260 Grad verträgt, aber ist empfindlicher manuellen Beschädigungen gegenüber.

Hitzebeständiger und auch kratzfester hingegen sind Beschichtungen aus Siliziumdioxid. Diese sind normalerweise nur ein paar Mikrometer dick und halten bis zu 400 Grad Hitze aus. Andere gute Antihaftbeschichtungen enthalten diamantähnlichen DLC, die bis zu 300 Grad aushalten.

Sind Antihaftbeschichtungen gesundheitsschädlich?

Grundsätzlich sind diese weniger schädlich für die Gesundheit. Sofern sie korrekt verwendet werden, besteht keine Gefahr. Bei einer Überhitzung können zwar durchaus giftige Gase entstehen, aber erst ab Temperaturen ab 360 Grad. So hohe Temperaturen werden beim Kochen aber normalerweise nie erreicht, außer das Kochgeschirr steht mehrere Minuten leer auf dem Herd.

Zerkratztes Teflon etwa gelangt zwar in den Körper, wird aber nicht abgebaut, sondern wird normal ausgeschieden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pfanne


[2] https://www.chefkoch.de/rs/s0/schmorpfanne/Rezepte.html

Bildquelle: 123rf.com / 20184811

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