Rösle Grill
Zuletzt aktualisiert: 27. August 2020

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Rösle Grills überzeugen durch Qualität und hochwertige Verarbeitung. Neben den Grillgeräten bietet Rösle auch viel unterschiedliches Zubehör an und liefert auch die passenden Ersatzteile. Bei den Grills kann zwischen Holzkohlegrill, Gasgrill und Pelletgrill gewählt werden. Mit der bewährten Rösle Garantie und der ausgefeilten Technik auf höchstem Niveau kommen echte Grillfans auf ihre Kosten.

Mit unserem großen Rösle Grill Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, den für dich besten Rösle Grill zu finden. Wir haben verschiedene Rösle Grills miteinander verglichen und dir die jeweiligen Vor- sowie Nachteile dazu aufgelistet. Das soll dir die Kaufentscheidung erleichtern.




Das Wichtigste in Kürze

  • Rösle Grills werden mit hochwertigen und nachhaltigen Materialen hergestellt und sind bis ins letzte Detail durchdacht.
  • Rösle produziert Holzkohle-Kugelgrills, Gasgrills und Pelletgrills.
  • Die unterschiedlichen Grillgeräten können nach Größe der Grillfläche, Anzahl der Brenner und Material unterschieden werden.

Rösle Grill: Die Favoriten der Redaktion

Der beste Rösle Holzkohlegrill

Der Rösle Holzkohle-Kugelgrill No.1 Belly F50 garantiert leckeres vom Grill mit dem wahren Aroma von Holzfeuer. Der Belly Kugelgrill besitzt eine Grillfläche von Ø 50 cm (1.885 cm²). Die Grillkugel besteht aus porzellan-emailliertem Stahl in der Farbe Schwarz und der Rohrrahmen besteht aus Aluminium. Die Asche-Auffangschale sorgt für staubfreies, sauberes Grillen.

Die Luftzufuhr kann präzise über die Lüftung gesteuert werden. Im Deckel befindet sich außerdem ein Thermometer, das das Ablesen der Temperatur erleichtert. Die großen Räder sind stabil gebaut und eignen sich auch für unebenen Untergrund. Besonderes Highlight des Grills ist das Scharnier, durch das der Deckel einfach aufgeklappt werden kann und ein Ablegen unnötig ist. Das Scharnier lässt sich im 45°-Winkel öffnen, weg von der Hitze, und sorgt für Sicherheit.

Der Holzkohle-Kugelgrill von Rösle lässt sich einfach reinigen und besticht durch eine angenehme Arbeitshöhe und Deckelscharnier.

Der beste Rösle Gasgrill

Der Rösle Gasgrill BBQ Station Videro G-3 glänzt in hochwertigem Edelstahl. Er besitzt drei Hauptbrenner mit je 3,5 kW Leistung und einen Seitenbrenner mit 3,0 kW für die Zubereitung von Saucen oder Beilagen. Der Gasgrill verfügt über eine Grillfläche von 60×45 cm (2.700 cm²) und eine Warmhaltefläche von 60×16 cm (960 cm²). Der Deckel mit Glaseinsatz ermöglicht auch bei geschlossener Grillhaube Einblick in den Garraum.

Am Deckel befindet sich zudem ein großes Thermometer mit Anzeige in °C und °F. Unter dem Grill befindet sich ein großzügiger Stauraum. Die stabilen und extra breiten Rollen gewährleisten ein einfaches Bewegen auf der Terrasse oder auf dem Rasen.

Das große Temperaturspektrum, die gleichmäßige Hitzeentwicklung, die  rückenschonende Arbeitshöhe von 90 cm, die Auffangschale für herabtropfendes Fett und Garflüssigkeiten und die beleuchteten Drehknöpfe lassen den Rösle Gasgrill BBQ Station Videro G-3 besonders hervorstechen.

Der beste Rösle Pelletgrill

Der Rösle Pelletgrill Memphis Advantage Plus kombiniert alle Vorzügen anderer Grillgeräte, wie den Geschmack von Holzfeuer und die schnelle Aufheizung von Gasgrills und überzeugt durch die einfach Justierung von Elektroöfen. Der Rösle Grill mit Holzpelletsbefeuerung beherrscht durch die intelligente Temperaturkontrolle ITC  jede Garmethode. Die ITC prüft ständig die Kerntemperatur und garantiert dadurch eine optimale Hitzeverteilung. Das Material des Pellets sorgt für echtes Hartholz-Aroma.

Der Rösle Pelletgrill besitzt eine Grillfläche von 2.753 cm² und ist bis 6.266 cm² erweiterbar. Der Grill hat einen Temperaturbereich von 90 °C – 316 °C, eine automatische Zündung per Knopfdruck und ein massives Edelstahl-Gehäuse. Mit dem Rösle Pelletgrill Memphis Advantage Plus wird das Kochen im Freien revolutioniert.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Rösle Grill kaufst

Vor dem Kauf eines Rösle Grills solltest du einige Aspekte überdenken. Diese Infos haben wir für dich in den nachfolgenden Absätzen übersichtlich dargestellt.

Was unterscheidet Rösle Grills von anderen Herstellern?

Die Firma Rösle verknüpft Tradition und Know-How mit zeitgemäßem Lifestyle. Alle Produkte des Unternehmens sind gut durchdacht und überzeugen durch ihre hochwertige Herstellung. Das Familienunternehmen legt bei seinen Erzeugnissen besonderen Wert auf höchste Qualität und Funktionalität.

Die Rösle Grillgeräte werden einige Male getestet, bevor sie in Produktion gehen.

Auch die Auswahl der Metall- und Holzsorten für den Bau der Grills und dem Zubehör ist bei Rösle wohlüberlegt. Besonderer Pluspunkt ist außerdem die zwei Jahre Herstellergarantie auf den Geräten und sogar 10 Jahre Garantie auf den Deckeln.

Rösle Grill-1

Der Hersteller bietet zudem sehr viele Ersatzteile für Grills an.
(Bildquelle: unsplash.com / Vincent Keiman)

Wo kann ich Grills von Rösle käuflich erwerben?

Die Grills von Rösle können direkt beim Hersteller selbst oder in Garten- und Baufachmärkten wie Obi oder Dehner käuflich erworben werden. Du kannst die Grillgeräte aber auch in Online-Shops bestellen. Unseren Recherchen zufolge werden über diese Online-Shops die meisten Rösle Grills in Deutschland verkauft:

  • roesle.com
  • toom.de
  • amazon.de
  • ebay.de
  • raiffeisenmarkt.de

Alle vorgestellten Grills von Rösle sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Online-Shops vermerkt. Wenn du den Grill gefunden hast, der deinen Anforderungen entspricht, kannst du ihn gleich bestellen.

Wie viel kosten Rösle Grills?

Bei den Grills wird zwischen Holzkohlegrills, Gasgrills und Pelletgrills unterschieden. Je nach Modell, variieren die Preise dafür etwas.

Der günstigste Holzkohlegrill beginnt bei circa 170 €, der teuerste liegt bei etwa 400 €. Ein Holskohlegrill der Serie Sansibar mit integriertem Tisch kostet sogar stolze 2000 €.

Typ Preis
Holzkohlegrill ca. 170 € – 400 €
Gasgrill ca. 330 € – 1700 €
Pelletgrill ca. 3300 € – 7000 €

Bei den Gasgrills ist die Preisspanne sehr groß. Der günstigste Gasgrill startet bei 330 € und den teuersten gibt es um etwa 1700 €.

Die Pelletgrills sind die teuersten Grills von Rösle. Sie bewegen sich in der Preisspanne von ungefähr 3300 € bis circa 7000 €.

Welche Ersatzteile und Zubehör gibt es für einen Rösle Grill?

Das Traditionsunternehmen Rösle stellt sehr viel unterschiedliches Zubehör und Grillwerkzeuge her. Dazu zählen, zum Beispiel, Grillzangen, Grillhandschuhe, Barbecue Burger und Pizza Sets, Abdeckhauben, Steakbesteck, Grillplatten, Grillroste, Schmortöpfe, Messersets, Holzschneidebretter, Grillschürzen und sogar eine LED Grilllampe, falls es mal dunkel beim Grillen wird.

Der Hersteller bietet auch Briketts und Pellets an.

Auch an die Reinigung hat Rösle gedacht und hat spezielle Reinigungsbürsten und Grillreiniger im Repertoire. Die Firma führt auch verschiedene Ersatzteile für den Grill, wie Abstandshalter, Ventileinheiten, Brennkammern, Edelstahlbrenner, Grillroste, Feuerschalen, Smokerringe, Lüftungsschieber und Deckel.

Welche Alternativen gibt es zu Grills von Rösle?

Grillgeräten werden von vielen verschiedenen Herstellern erzeugt. Eine bekannte Marke ist zum Beispiel Weber. Rösle hat in der Produktion von Grillgeräten jedoch schon mehr als 100 Jahre Erfahrung und achtet besonders auf die Qualität der Materialien.

Es gibt auch die Möglichkeit, ohne Grill zu grillen, zum Beispiel im Backofen mit Grillfunktion, mit einer Grillpfanne auf dem Herd, oder sogar auch im Kaminofen, falls vorhanden. Auch mit einem Kontaktgrill, eine besondere Art eines Elektrogrills, kommst du in den Genuss von Gegrilltem. In manchen Städten gibt es außerdem öffentliche Grillplätze. Für Grillfans geht natürlich nichts über einen echten Grill, wo es schön raucht und brutzelt.

Entscheidung: Welche Arten von Rösle Grills gibt es und welche ist die richtige für dich?

Solltest du dir einen Grill von Rösle zulegen wollen, kannst du dabei zwischen verschiedenen Modellen wählen. In welchen Aspekten sich diese unterscheiden und welche Vor- und Nachteile sie besitzen, erklären wir dir in den nachfolgenden Beschreibungen.

Worum handelt es sich bei einem Rösle Holzkohlegrill und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Bei den Holzkohlegrills bietet Rösle ausschließlich Kugelgrills an und zusätzlich noch einen Smoker. Die Kugelgrills gibt es in der Sport, Air und Belly Version. Der Holzkohle-Kugelgrill besteht aus emailliertem Stahl. Hervorzuheben ist auch der Edelstahl-Grillrost und das praktische Deckelscharnier im 45°-Winkel. Die Grillfläche des Kugelgrills hat einen Durchmesser von 50 cm bzw. 60 cm bei den größeren Modellen.

Praktisch ist auch der Wende-Kohlerost, mit dem du auch indirekt grillen kannst, und die stabilen, leichtgängigen Räder. Die Leichtlaufräder können sogar auf unebenen Boden problemlos bewegt werden.

Vorteile
  • Deckelscharnier
  • indirektes Grillen
  • stabile Räder
  • gleichbleibende Temperatur
  • relativ günstig
Nachteile
  • Rauchentwicklung
  • längeres Anheizen

Mithilfe der einzigartigen Konstruktion kann man den Deckel mit nur einer Hand öffnen und schließen. Die Temperatur kann durch regelbare Klappen gut reguliert werden. Grillgut kann so für mehrere Stunden bei gleichbleibender Temperatur gegart werden. Mit einem Holzkohlegrill gelingen dir wunderbare Raucharomen.

Nachteil von Holzkohle-Grills ist aber die Dauer des Anheizens und die Rauchentwicklung, die dabei entstehen kann, was auf Balkonen zu einem Problem führen kann.

Worum handelt es sich bei einem Rösle Gasgrill und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Das Unternehmen Rösle bringt neben Holzkohlegrills auch verschiedene Serien von Gasgrill-Modellen in den Handel. Die Gasgrill BBQ-Station von Rösle gibt es in den Varianten Magnum, Videro, Artiso, Gourmet und Vision. Die BBQ-Station zeichnet sich durch die schnelle Zündung und kräftige Energie der Brenner, das große Temperaturspektrum und die gleichmäßige Hitzeentwicklung aus.

Weitere Pluspunkte sind die rückenschonende Arbeitshöhe, die seitlichen Ablageflächen mit Platz für Grillgut und der Unterschrank mit viel Stauraum für Grillzubehör.

Vorteile
  • schnelles Aufheizen
  • indirektes Grillen
  • keine Rauchentwicklung
  • starke Leistung
  • seitliche Ablageflächen
  • rückenschonende Arbeitshöhe
  • viel Stauraum
Nachteile
  • wenig “Grill-Feeling”
  • schwierig zu räuchern
  • kein Holzfeuer-Aroma

Durch das schnelle Aufheizen sparst du viel Zeit. Mittels stufenlos einstellbarer Temperatur ist auch das Langzeitgrillen möglich. Rösle Gasgrills besitzen mindestens zwei Heizkreise, was sie von anderen Herstellern unterscheidet. Das bedeutet, du kannst die Temperatur an verschiedenen Stellen im Grill einstellen. Damit kannst du auch super indirekt Grillen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Gasgrills keinen Rauch entwickeln und sich daher auch für die Benutzung auf Balkonen eignen. Viele Rösle Gasgrills verfügen auch über eine mit Gas betriebene Kochplatte.

Bei einem Gasgrill fehlt vielen das “Grill-Feeling”, das Raucharoma und die Hitze des offenen Feuers. Mit einem Gasgrill ist es auch schwieriger zu räuchern. Wenn du also zu den Holzkohle-Liebhabern gehörst, eignet sich ein Gasgrill eher weniger. Legst du mehr Wert auf eine schnelle Einsatzbereitschaft deines Grills und starke Leistung, ist ein Gasgrill perfekt für dich.

Worum handelt es sich bei einem Rösle Pelletgrill und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Die Memphis Pelletgrills von Rösle gibt es in der Pro und Elite Version zu erwerben. Pelletgrills kombinieren die Vorteile eines Gasgrills mit denen eines Holzkohlegrills und überzeugen dadurch mit dem Geschmack von Holzfeuer und der Schnelligkeit eines gasbetriebenen Grills.

Die Pelletgrills befinden sich in der oberen Preisklasse und sind eher nicht für Einsteiger gedacht, sondern eher für die Gastronomie gebaut. Der hohe Preis schlägt sich durch die raffinierte Technik nieder, denn die Rösle Pelletgrills steuern sich fast schon von selbst.

Vorteile
  • schnelles Aufheizen
  • intelligente Temperaturkontrolle
  • Holzfeuer-Aroma
  • starke Leistung
  • raffinierte Technik
Nachteile
  • viel Pflege
  • braucht viel Platz
  • sehr teuer

Die Rösle Grillgeräte mit Holzpelletsbefeuerung beherrschen jede Garmethode, mittels  intelligenter Temperaturkontrolle ITC, die den Garprozess steuert. Dies funktioniert durch die ständige Überprüfung der Kerntemperatur. Neben der außergewöhnlichen Technik überzeugt der Pelletgrill auch durch sein herrlich intensives Echtholz-Aroma.

Nachteile des Pelletgrills sind die hohe Investition, viel benötigte Pflege und Wartung. Zudem braucht der Grill viel Platz und eine geschützte Überdachung.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Grills von Rösle vergleichen und bewerten

Rösle Grills können anhand der Größe der Grillfläche, der Anzahl der Hauptbrenner, der Leistung und des Materials miteinander verglichen werden.

Größe der Grillfläche

Die Größe der Grillfläche ist ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines Grills, denn du möchtest sicher sein, dass genug Platz ist, um für mehrere Personen gleichzeitig zu grillen. Auch ein sehr großes Stück Fleisch oder vegetarische Beilagen sollen locker auf deinen Grillrost passen.

Die Rösle Grills lassen hierbei keine Wünsche offen, denn schon der kleinste Kugelgrill hat einen Durchmesser von 50 cm, die größeren Modelle 60 cm. Die Hauptgrillfläche der Gasgrills liegt ungefähr zwischen 60 x 48 und 80 x 48 cm. Die größte Grillfläche liefert der Pelletgrill mit circa 90 x 40 cm.

Anzahl der Hauptbrenner (bei Gasgrills)

Die Gasgrills kannst du nach Anzahl der Hauptbrenner und der Leistung der Haupt- und Seitenbrenner unterscheiden. Ein Gasgrill wird durch Flüssiggas betrieben, meistens handelt es sich dabei um Butan oder Propan. Im Behälter befindet sich ein hoher Druck, der das Gas flüssig hält. Wenn es aber aus der Flasche austritt, wird es wieder gasförmig.

Der Behälter wird durch ein Schlauchsystem mit dem Brenner verbunden, um den notwendigen Brennstoff für den Gasgrill zur Verfügung zu stellen. Im Gasgrill können unterschiedlich viele Brenner verbaut sein, normalerweise sind es ein bis sechs Stück.

Bei den Rösle Gasgrills gibt es Modelle mit zwei, drei, vier oder sechs Brennern. Je mehr Brenner vorhanden sind, desto mehr Möglichkeiten hat man beim Grillen, da verschiedene Temperaturzonen genutzt werden können.

Die Hitze der Gasflamme kann auf unterschiedliche Art im Grillraum oder unter dem Rost verteilt werden, abhängig von der jeweiligen Konstruktion. Somit kann man direktes und indirektes Grillen miteinander kombinieren.

Material

Beim Material des Grillrosts kann man zwischen Edelstahl und Gusseisen wählen. Die meisten Rösle Kugelgrills besitzen einen Rost aus Edelstahl. Auch einige Pelletgrills verfügen über einen Edelstahl Rost. Die Rösle Gasgrills dagegen bestehen aus Gusseisen Roste. Gusseisen ist teurer als Edelstahl.

  • Vorteil von Edelstahl ist, dass er rostfrei und dadurch sehr langlebig ist. Außerdem verschmutzt Edelstahl nicht so schnell, aufgrund der glatten Oberflächenstruktur, und ist einfach zu reinigen. Mit Edelstahl Rosten gelingt eine optimale Temperaturkontrolle, da sie relativ schnell heiß werden. Sie kühlen aber auch schnell wieder ab, deswegen kann man sehr einfach mit unterschiedlichen Hitzezonen (indirekte und direkte Hitze) arbeiten. Roste aus Edelstahl haben dafür eine geringere Hitzespeicherung und sind sehr massiv.
  • Roste aus Gusseisen haben den Vorteil, dass sie die Hitze intensiver an das Gargut abgeben, dadurch entsteht das sogenannte „Branding“. Gusseisen speichert zudem sehr gut Hitze. Gussroste sind beidseitig verwendbar, wodurch eine optimale Kontaktfläche für unterschiedliches Gargut zur Verfügung steht. Gusseisen Roste brauchen mehr Pflege und müssen ausreichend eingebrannt werden. Sie sollten außerdem immer mit einer dünnen Öl- bzw. Fettschicht überzogen sein. Wenn die Gussroste nicht ausreichend gepflegt werden, rosten sie relativ schnell. Indirektes Grillen gestaltet sich mit Gusseisen eher schwierig. Zudem kann durch zu viel Hitze das Gargut bitter schmecken.
Edelstahl Gusseisen
Vorteile: rostfrei, einfach zu reinigen, optimale Temperaturkontrolle, indirekte und direkte Hitze Vorteile: Hitze wird intensiver abgegeben, gute Hitzespeicherung, beidseitig verwendbar
Nachteile: geringe Hitzespeicherung, sehr massiv Nachteile: mehr Pflege, Einbrennen, kein indirektes Grillen

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rösle Grill

Abschließend möchten wir dir noch ein paar Hintergrundinformationen zu Grills von Rösle mitgeben. Solltest du bereits Besitzer eines Rösle Grills sein, findest du hier womöglich hilfreiche Tipps.

Wer ist die Firma Rösle?

Das Familienunternehmen Rösle hat eine lange Tradition. Die Firma wurde 1888 von Karl Theodor Rösle als Spenglerei gegründet und produziert seit 1903 im bayrischen Marktoberdorf Geräte und Zubehör rund um das Thema Kochen und Grillen.

Neben den unterschiedlichsten Grillgeräten bietet die Marke auch eine große Auswahl an Zubehör an. Besonderen Wert legt Rösle auf langlebige und pflegeleichte Materialien.

Wie brennt man einen Rösle Grill ein?

Viele Hersteller empfehlen vor der ersten Benutzung, den Rost einzubrennen, damit sich Rückstände und Gerüche der Produktion verflüchtigen. Dieser Prozess wird auch Freibrennen genannt.

Bei einem Gasgrill stellst du zuerst nur einen Brenner auf kleinster Stufe ein. Nach und nach – im Abstand von gut einer Minute – schaltest du die restlichen Brenner auf kleinster Stufe dazu. Nachdem alle Brenner angestellt sind und diese ein paar Minuten auf kleinster Stufe gelaufen sind, erhöhst du die Stufe der Brenner innerhalb von ca. 10 Minuten langsam auf höchste Brennstufe.

Jetzt sollten alle Brenner für gut 20 Minuten auf höchster Stufe stehen und alle Produktionsrückstände verbrannt sein. Wichtig ist, diesen Vorgang sehr langsam durchzuführen, damit sich der Grill langsam aufheizen kann und keine Risse an der Oberfläche bekommt. Nach dem Ausbrennen fährst du die Regel über einen Zeitraum von 10 Minuten wieder langsam runter, um den Grill schonend abzukühlen. Das dauert in etwa 15 Minuten.

Rösle Grill-2

Vor dem ersten Grillen mit einem Gasgrill solltest du außerdem sicherstellen, dass kein Gas entweicht und alle Verbindungen dicht sind.
(Bildquellle: pixabay.com / Free Photos)

Für die Überprüfung kannst du ein Leckspray verwenden, das bei undichten Stellen eine Bläschenbildung signalisiert. So kannst du überprüfen, ob eine Dichtung durchlässig ist oder nicht.

Auch ein Kugelgrill sollte vor der ersten Benutzung von Produktionsrückständen freigebrannt werden. Dies ist ganz einfach durchzuführen. Am besten lässt du Holzkohle oder Pellets mit einem Anzündkamin durchglühen. Dann verteilst du diese auf dem Kohlerost. Danach kann der Grillrost aufgelegt und der Deckel geschlossen werden. Nach rund 20 Minuten sollten die Produktionsrückstände verflogen sein.

Wichtig ist, dass du immer ein Öl mit hohem Rauchpunkt verwendest.

Ein Grillrost aus Gusseisen sollte ebenfalls vor dem ersten Gebrauch richtig eingebrannt werden. Dafür benötigst du ein hitzebeständiges Öl, z.B. Avocadoöl oder Erdnussöl. Das Öl kann entweder mit einem Pinsel auf den Grillrost aufgetragen werden oder mit einem Öl-Spray eingesprüht werden. Anschließend heizt du den Grill langsam über circa 5 bis 10 Minuten auf über 300°C auf, um den Rauchpunkt des Öls zu erreichen, und dieses verdampfen kann.

Beim Einbrennen beginnt der Grill zu rauchen und das Öl brennt sich in den Grillrost ein. Wenn die Rauchentwicklung aufhört, ist der Einbrennvorgang des Grillrosts abgeschlossen. Mithilfe der Kombination aus Fett und Hitze entsteht eine fettige Schutzschicht, die sogenannte Patina, die den Grillrost vor Rostbildung und dem Anhaften von Grillgut am Rost schützt.

Wie reinigt man einen Grill von Rösle?

Jeder Grillrost lässt sich anders reinigen. Es gibt dafür spezielle Drahtbürsten mit Messingborsten, die sich zum Reinigen des Rostes eignen. Aggressive Reinigungsmittel oder Bürsten mit Stahlborsten schaden dem Grillrost eher, vor allem Gussrosten.

Nach der Reinigung sollte der Rost mit etwas Speiseöl eingepinselt oder mit einem Öl-Spray eingesprüht werden, damit er weniger schnell rostet und verschmutzt. Die restlichen Teile des Grills können mit Spülmittel und Schwamm gereinigt werden.

Edelstahl Roste sind weniger empfindlich als Gussroste.

Du kannst sie auch mit etwas stärkeren Reinigungsmittel oder auch einfach mit Spülmittel säubern. Edelstahl ist rostfrei und kann auch in der Spülmaschine gewaschen werden.

In diesem Video wird dir gezeigt, wie du Gasgrills richtig reinigst.

Wo werden Rösle Grills hergestellt?

Bis 2008 fertigte die Firma Rösle ihre Produkte im Stammsitz Marktoberdorf im Allgäu an. 2008 musste sich das Unternehmen dem finanziellen Druck beugen und die Produktion im Allgäu nach China verlagern.

Hauptpartner dort ist eine österreichische Firma, die auf deutschen Maschinen produziert. Die Qualitätskontrolle ist dennoch oberstes Gebot, auch im Ausland.

Wie stellt man die Temperatur bei einem Grill von Rösle ein?

Bei einem Rösle Kugelgrill funktioniert die Temperatureinstellung mittels Luftzufuhr und den Luftabzug. Zu Beginn wird der untere Zuluftregler vollständig geöffnet und die Kohle mithilfe eines Anzündkamins zum Glühen gebracht. Sobald die obere Schicht Kohle im Anzündkamin mit einer Ascheschicht bedeckt ist, kannst du diese in den Grill einfüllen.

Nun musst du mindestens 3 Minuten warten, bis sich die Glut rot glühend verfärbt. Danach kann der Deckel geschlossen werden. Nach rund 10 Minuten kannst du am Thermometer die aktuelle Garraum-Innentemperatur ablesen. Mit dem Zuluftschieber unten am Grill kannst du die Temperatur entsprechend regeln.

Rösle Grill-3

Wichtig bei einem Kugelgrill ist auch die Menge der richtigen Grillkohle oder Briketts.
(Bildquelle: pixabay.com / Rudy and Peter Skitterians)

Bei einem Rösle Gasgrill wird die Temperatur mit stufenlos einstellbaren Brenner geregelt, indem man die Zufuhr des Gases erhöht oder reduziert. Damit kannst du die Temperatur im Grill sehr präzise einstellen und du musst nicht mit Luftklappen hantieren.

Viele Gasgrills verfügen über ein eingebautes Thermometer im Deckel, welches die Bedienung zusätzlich erleichtert. Rösle Pelletgrills funktionieren ähnlich, besitzen aber eine ausgeklügelte Computertechnik und intelligente Temperaturkontrolle (ITC), mit der sich das Gerät fast von selbst steuert.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.roesle.com

[2] https://gasgrill-testportal.de/roesle-gasgrill/

[3] https://www.obi.de/magazin/garten/grill/grillen-mit-gas#WiefunktionierteinGasgrill

[4] https://www.gasgrill-tests.com/wie-funktioniert-ein-gasgrill/

[5] https://babq.de/edelstahlrost-oder-gussrost/

[6] https://www.grill-kenner.de/grill-einbrennen-freibrennen/

Bildquelle: Foodandmore/ 123rf.com

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