Zerlaufener Käse, Fett von der Pizza oder auch Reste vom Kuchen verschmutzen den Backofen. Es kostet immer wieder Zeit, die teilweise eingebrannten Reste zu lösen und den Ofen zu reinigen.

Abhilfe soll hier die Pyrolyse schaffen. Diese Funktion hilft dabei, den Ofen ohne großen Aufwand zu reinigen. Viele der neuen Modelle verfügen daher jetzt über die Funktion. Doch was bewirkt die Pyrolyse eigentlich und wie gut ist sie wirklich?

Was ist die Pyrolyse?

Gehst du auf die Suche nach einem Backofen, stehst du heute vor zahlreichen Geräten, bei denen die Auswahl an Funktionen besonders groß ist. Eine der Funktionen, die immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist die Pyrolyse.

Nicht zu verwechseln ist sie mit der Katalyse oder der Hydrolyse. In der untenstehenden Tabelle siehst du die Unterschiede der verschiedenen Varianten auf einen Blick. Die Pyrolyse soll dabei helfen, den Backofen innerhalb einer kurzen Zeit und ohne großen Aufwand von Schmutz zu befreien.

Dafür wird der Backofen auf Temperaturen in Höhe von 500 Grad Celsius erhitzt. Durch diese hohen Temperaturen werden Verschmutzungen, die sich hier befinden, verbrannt und zerfallen zu Asche. Nach der Pyrolyse öffnest du den Backofen und holst nur noch die Asche heraus.

Interessant ist die Frage, wie lange die Reinigung dauert. Das hängt davon ab, was für ein Modell du hast. Einige Hersteller geben an, dass die Reinigung innerhalb von einer Stunde abgeschlossen ist. Andere sagen, dass du hier mit einem Zeitraum von drei Stunden rechnen musst.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Reinigungsmethoden müssen bei der Pyrolyse keine zusätzlichen Chemikalien eingesetzt werden. (Bildquelle: 123rf.com / 74311800)

Gerade sehr moderne Modelle sind sogar so konzipiert, dass eine Anpassung der Dauer an die Verschmutzung von deinem Ofen möglich ist. Bei starken Verschmutzungen wird der Zeitraum einfach verlängert, damit der gesamte Schmutz gelöst wird.

Nach der Reinigung verbleiben lediglich die Reste der Verschmutzungen in  deinem Ofen. Diese kannst du dann ganz normal mit einem Handbesen herausholen und entsorgen. Suchst du ein Modell mit diesen Eigenschaften, kann es sein, dass die Bezeichnungen unterschiedlich ausfallen:

  • Pyrolyse
  • Pyroluxe
  • Active Cleaning

Im Folgenden findest du eine Zusammenfassung der wichtigsten Reinigungsfunktionen bei einem Backofen:

Funktion Wirkung
Katalyse Der Innenraum des Backofens verfügt über eine spezielle Beschichtung mit Emaille. Dadurch setzen sich Verschmutzungen nicht fest.
Hydrolyse Über eine Kombination aus Reinigungsmittel und Wasser werden die Verschmutzungen gelöst.
Pyrolyse Über die starke Erhitzung des Backofens werden Reste und Verschmutzungen gelöst und zerfallen zu Asche.

Was musst du bei der Pyrolyse tun?

Das Schöne bei der Pyrolyse ist, dass du eigentlich so gut wie gar nichts tun musst. Bevor du die Reinigung einstellst, entfernst du Gitter, Backformen und auch Bleche aus dem Ofen. Gut ist es, wenn du die groben Verschmutzungen mit einem Schaber löst und ebenfalls schon entfernst.

Nachdem du dies gemacht hast, kann der Vorgang starten. Die Einstellung entnimmst du der Bedienungsanleitung von deinem Modell. Hier ist genau beschrieben, worauf du bei der Auswahl von Programm und Dauer achten musst.

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PYROLYSE 💕 ich liebe diese Funktion am Backofen und bin so dankbar das es sie gibt 🙌 mir ist vor ein paar Tagen etwas Käse auf den Boden gefallenen und dieser hat einen höllischen Fleck sowie Gestank hinterlassen. Da ich keine Lust auf das Geschrubbe hatte sowie eine Backofenreinigung eh an der Zeit war schmeißen wir die Pyrolyse an. Und nach ca. 2 Stunden ist nur noch Asche übrig, die man ganz leicht wegwischen kann. Kein Schrubben, ätzende Reinigungsmittel sowie Nerven 😬 die verloren gehen. Habt ihr die Funktion auch? Wenn ja, seid ihr auch so begeistert? Ich kann es jedem empfehlen 😊 #pyrolyse #backofen #ofen #kitchen #küche #niedersachsen #haus #heim #eigenheim #hausbau #bauen #sweethome #home

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Wenn das Programm startet, wird die Tür vom Backofen verriegelt. Während der Laufzeit kannst du diese Tür auch nicht öffnen. Das ist ganz besonders wichtig, da hier sehr hohe Temperaturen im Innenbereich herrschen.

Interessant ist, dass durch eine entsprechende Isolierung die Türen auch von außen nicht warm werden, obwohl im Inneren bis zu 500 Grad Celsius herrschen. Nachdem die Reinigung abgeschlossen ist, gibt der Backofen ein Signal und entriegelt die Tür wieder. Du kannst nun die Asche aus dem Ofen entfernen.

Die Vorteile von einem Backofen mit Pyrolyse

Die Vorteile von einem Gerät, das mit dieser Reinigungsfunktion ausgestattet ist, sind natürlich besonders vielseitig. Gerade dann, wenn du den Backofen sehr häufig in Anspruch nimmst und hier viel Essen zubereitest, lohnt sich die Investition. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die folgenden Punkte:

Du brauchst keine speziellen Reiniger

Vorbei sind die Zeiten, bei denen du den Reiniger aus der Kammer geholt und den Ofen mit Chemikalien gereinigt hast. Um den teilweise starken Schmutz zu lösen, enthalten Backofenreiniger einfach einen sehr hohen Anteil an Chemie.

Die Rückstände können im Ofen verbleiben. Das ist kein schöner Gedanke bei der Zubereitung von Essen. Bei der Pyrolyse ist es gar nicht notwendig, in Putzmittel zu investieren. Du kannst nach der Reinigung den Ofen noch feucht auswischen. Selbst das ist normalerweise nicht notwendig.

Die Zeitersparnis für dich

Die Reinigung von einem Ofen nimmt oft viel Zeit in Anspruch. Wenn du deinen Ofen nicht konsequent nach jeder Nutzung reinigst, brennen sich die Reste stark ein. Du musst also dann erst einmal das Reinigungsmittel einwirken lassen. Das kostet bereits Zeit.

Anschließend beginnst du damit, mit Schaber und Lappen alles zu lösen. Du putzt und reinigst und entfernst den Schmutz. Dann wischst du noch weiter nach und brauchst für die Reinigung oft viel Zeit. Mit der Pyrolyse entfällt dieser Aufwand deutlich.

Keine unangenehmen Gerüche mehr

Es riecht sehr stark verbrannt, wenn du den Ofen nutzt, obwohl noch Reste auf dem Boden oder der Rückseite sind. Diese Gerüche fallen mit einer Pyrolyse auch nicht mehr an. Durch die Lösung der Reste wirst du nur noch den Duft des Essens riechen, dass du in deinem Ofen zubereitest.

Die Nachteile von einem Backofen mit Pyrolyse

Um entscheiden zu können, ob du wirklich einen Backofen mit Pyrolyse kaufen möchtest, ist es wichtig, nicht nur die Vorteile, sondern auch die Nachteile zu kennen. Daher findest du diese hier aufgelistet:

Die Anschaffungskosten

Nicht zu unterschätzen sind die Anschaffungskosten, die du bei einem Ofen mit Pyrolyse hast. Die Geräte kosten, im Vergleich zu anderen Geräten ohne die Reinigungsfunktion, ab 200 Euro mehr. Doch nicht nur der Anschaffungspreis spielt bei deiner Entscheidung eine Rolle.

Unterschätze ebenfalls nicht die Kosten, die auf dich zukommen, wenn du die Reinigung regelmäßig einsetzt. Pro Reinigung fallen Kosten in Höhe von einem bis zwei Euro an. Bei einer wöchentlichen Reinigung macht das pro Jahr immerhin Mehrkosten in Höhe von bis zu 100 Euro aus.

Energieverbrauch ist sehr hoch

Die Energiekosten sind ein Punkt, aber auch die Belastung der Umwelt durch den hohen Energieverbrauch ist ein Faktor, der dir bewusst sein sollte, bevor du dich für einen Kauf entscheidest.

Eine Reinigung bei einem Backofen benötigt ungefähr so viel Energie, wie eine LED-Lampe von 10 Watt, die einen Monat ohne Unterbrechung an ist. Das wirkt sich natürlich auch auf die Umwelt aus, da der Energiebedarf steigt.

Geruch bei der Reinigung

Auch wenn beim Backen oder Garen der Geruch von Verbranntem nicht mehr vorhanden ist, so kann die Reinigung an sich dennoch für einen Geruchsbelästigung sorgen. Auch die Bildung von Qualm ist möglich, der dann in deiner Küche ist.

Notwendigkeit oft nicht geben

Wenn dein Backofen über die Funktion verfügt, möchtest du sie natürlich auch nutzen. Dabei ist es in vielen Küchen gar nicht notwendig, diese Form der Reinigung durchzuführen, da der Bedarf nicht vorhanden ist.

Bereitest du nur in unregelmäßigen Abständen etwas im Ofen zu und sind das auch keine Massen an Nahrungsmitteln, ist die Pyrolyse oft gar nicht notwendig. Eine einfache Reinigung würde ausreichen.

Die Katalyse als Alternative zur Pyrolyse

Eine gute Alternative zur Pyrolyse ist die Katalyse. In diesem Fall ist der Backofen im Innenbereich mit einer Emaille-Schicht versehen. Diese Schicht ist der Grund dafür, dass sich Essensreste und auch Spritzer von Fett nicht absetzen und nicht einbrennen. Es handelt sich also um eine selbstreinigende Schicht.

Bezeichnet werden diese Eigenschaften bei den Herstellern beispielsweise als „selbstreinigend mit Katalyse“ oder auch „EcoClean“. Die Oberfläche aus Emaille ist besonders grobporig. Dadurch ist sie in der Lage, die Spritzer von Fett und Essensresten aufzunehmen.

Im weiteren Prozess werden diese dann in Wasser und in Kohlenstoffdioxid umgewandelt. Dies funktioniert alles ohne den Einsatz von hohen Temperaturen. Besonders effektiv ist, das dieser Vorgang schon dann beginnt, wenn du das Essen noch im Ofen hast und gerade erhitzt.

Aber auch die Katalyse hat nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Diese sind in der untenstehenden Tabelle gegenübergestellt, sodass du dir ein besseres Bild machen kannst.

Vorteile
  • Einfache Handhabung, keine hohen Temperaturen notwendig
  • Bereits bei Temperaturen von 200 Grad Celsius ist die Reinigung im Einsatz
  • Energiesparend und umweltschonend
Nachteile
  • Weniger effektiv als die Pyrolyse
  • Kann nicht als komplette Reinigung genutzt werden, unterstützt lediglich die Reinigung mit Putzmitteln
  • Beschichtung nutzt sich über die Zeit hinweg ab. Nach einer gewissen Zeit muss diese ersetzt werden

Möchtest du ganz auf gesonderte Formen der Reinigung verzichten, ist es hilfreich, wenn du den Backofen einfach nach jedem Einsatz auswischst und so verhinderst, dass sich die Reste überhaupt weiter einbrennen können.

Wann ist eine Pyrolyse für dich lohnenswert?

Ein wichtiger Punkt auf dem Weg zur Entscheidung, ob du in einen Backofen mit Pyrolyse investieren möchtest, ist natürlich auch die Frage, wann genau sich diese Funktion eigentlich lohnt. Gerade dann, wenn du den Backofen sehr oft im Einsatz hast, kann sie dich deutlich entlasten.

Das gilt auch, wenn du im Backofen beispielsweise sehr fette Speisen immer wieder backst. Beispiele hierfür sind Schweinebraten oder auch Pizza. Gerade diese Speisen hinterlassen sehr viel Schmutz im Ofen.

Vielleicht verwendest du auch nicht gerne Backpapier, vergisst es häufiger oder magst es einfach nicht, es auf dem Blech liegen zu haben. In diesen Fällen ist die Verschmutzung vom Ofen ebenfalls sehr hoch.

Verbringst du in diesem Zusammenhang viel Zeit mit der Reinigung, kann die Pyrolyse für dich besonders hilfreich sein. Anders sieht es aus, wenn du den Ofen wirklich nur selten nutzt und dann meist einfach einen Kuchen machst oder einen Auflauf.

Reinigt Pyrolyse auch die Bleche?

Spannend ist die Frage, ob diese Funktion nur für den Backofen eingesetzt werden kann, oder sich auch für die Bleche und den Rost eignet. Tatsächlich ist es so, das dies in den meisten Fällen nicht so ist.

Oft werden bei einem Ofen die Bleche und auch die Roste bereits mitgeliefert. Dennoch muss es nicht sein, dass du bei einem Ofen mit Pyrolyse auch Bleche bekommst, die du für die Reinigung ebenfalls verwenden kannst. Achte also genau darauf, was hier bei den Angaben für das Gerät steht.

Es gibt aber auch separat Bleche oder Roste, die sich über eine Pyrolyse reinigen lassen. Neben den Kosten für den Ofen selbst, fallen hier aber noch einmal recht hohe Zusatzkosten an, die du im Blick behalten solltest. Auch wenn du das Zubehör normalerweise dann recht lange nutzen kannst, ist das ein wichtiger Punkt.

Kann der ganze Ofen über Pyrolyse gereinigt werden?

Was oft nicht gesagt wird ist, dass gar nicht unbedingt alles im Ofen mit einer Pyrolyse gereinigt werden kann. Das bedeutet beispielsweise, dass du möglicherweise Zubehör entfernen musst, bevor du die Reinigung beginnst. Zu diesem Zubehör gehören Schienen und auch andere Extras.

Können diese nicht mit gereinigt werden, muss du sie erst einmal entfernen. Das kostet Zeit, Aufwand und ist anstrengend. Dazu kommt, dass du die Schienen dann noch separat reinigen musst. Oft dürfen sie nicht einmal in die Spülmaschine. So hast du doch wieder einen zeitlichen Aufwand, der dir nicht erspart bleibt.

Ein Manko, das immer wieder kritisiert wird, ist die Problematik, dass die Reinigung der Türen nicht richtig funktioniert. Das heißt, du musst nach der Pyrolyse die Türen noch einmal manuell reinigen. Hier kommen dann doch wieder Chemikalien zum Einsatz.

Welche Probleme zeigen sich bei der Funktion für das Dampfgaren?

Ein Punkt, der häufig nicht genannt wird, wenn es um die Pyrolyse geht, ist die Problematik mit der Dampfgarfunktion. Viele Öfen haben heute diese Funktion und sorgen so dafür, dass du Lebensmittel gesund und schonend zubereiten kannst. Dies funktioniert nicht, wenn du dich für einen Ofen mit Pyrolyse entscheidest.

Was ist das Problem? Bei einem Ofen mit einer Dampfgarfunktion wird eine spezielle Gummidichtung benötigt. Diese Dichtung soll dafür sorgen, dass das Kondenswasser, das beim Dampfgaren entsteht, nicht austritt.

Bei einer Reinigung mit der Pyrolyse sind so hohe Temperaturen notwendig, dass diese die Gummidichtung zerstören würden. Daher wird als Alternative aktuell nur das Gerät mit einer Dampfstoß-Funktion angeboten.

Mit der Dampfstoß-Funktion kannst du zwar eine ähnliche Umgebung wie beim Dampfgaren schaffen. Ganz ist das jedoch nicht möglich. Diese Funktion dient eher dazu, die Lebensmittel bei der Zubereitung schön saftig und kräftig vom Geschmack her zu halten.

Kann es passieren, dass die Pyrolyse nicht funktioniert?

Bei der Pyrolyse handelt es sich um einen recht komplexen Vorgang, bei dem es natürlich auch zu Fehlern kommen kann. Die Fehlerquellen sind dabei vielseitig. Da es sich hierbei um ein Programm mit einer sehr hohen Temperatur handelt, sollten die Fehler schnell behoben werden.

Ursachen für die Fehler können vielseitig sein. Oft zeigt dein Gerät sogar an, wo sich die Fehlerquelle befindet. Damit du die Lösung noch schneller findest, gibt es hier einen Überblick über die häufigsten Fehler.

Falsche Programmierung von deinem Backofen

Ein Fehler, der noch immer besonders häufig gemacht wird, ist die falsche Programmierung beim Backofen. Wenn du nicht schaust, wie die Pyrolyse eingestellt wird, kann es passieren, dass die Funktion nicht greift. Viele Öfen haben hier mehrere Auswahlmöglichkeiten

Immer wieder wird empfohlen, die Reinigung direkt nach der Zubereitung der Speisen durchzuführen. Grund dafür ist, dass dein Ofen hier noch warm ist und die Wärme genutzt werden kann. So sparst du Energie.

Starke Ablagerungen von Fett

Du hast das Programm laufen lassen und dennoch sind noch Schmutzreste in deinem Ofen? Das kann durchaus passieren und zwar dann, wenn du über längere Zeit die Reinigung nicht durchgeführt und sich hier das Fett abgelagert hat. In diesem Fall musst du doch wieder zur chemischen Reinigung greifen.

Türschloss kann nicht schließen

Die Pyrolyse beginnt erst ab dem Moment, wo die Tür von deinem Ofen verriegelt ist. Dies dient der Sicherheit. Wenn das Schloss sich nicht verriegeln lässt, weil es kaputt ist, dann startet die Pyrolyse auch nicht.

Du kannst ganz einfach herausfinden, ob es daran liegt. Wenn du die Reinigung gestartet hast und sie nicht beginnt, teste aus, ob sich die Tür öffnen lässt. Ist das der Fall, sollte geprüft werden, warum es nicht schließt.

Temperaturfühler funktioniert nicht

Die Temperatur spielt bei der Pyrolyse eine wichtige Rolle. Daher ist es wichtig, dass der Temperaturfühler im Gerät korrekt funktioniert. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Backofen die Reinigung normalerweise gar nicht erst starten. In diesem Fall sorgt er für die zu hohe Einstufung der bestehenden Temperaturen.

Wenn dieser Fehler vorliegt, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass du einen Fehlercode durch den Ofen bekommst. Du kannst in der Beschreibung des Gerätes schauen, ob der Code angegeben wird. Bei einigen Geräten ist es notwendig, den Fühler zu ersetzen. Nicht immer kannst du das selbst machen.

Die Pyrolyse ist vor allem bei häufiger Nutzung effektiv

Bei der Pyrolyse handelt es sich um eine spezielle Reinigung für den Backofen, die dafür sorgt, dass du diese nicht mehr selbst in die Hand nehmen musst. Durch eine starke

Erhitzung werden die Verschmutzungen verbrannt und zu Asche. Die Handhabung ist besonders einfach.

Dank der direkten Einstellung der Reinigung an deinem Ofen kannst du die Pyrolyse innerhalb von einer Minute starten. Die Dauer selbst ist abhängig vom gewählten Programm und der Stärke der Verschmutzung. Auch hier gibt es inzwischen verschiedene Stufen.

Bei einem gut funktionierenden Gerät musst du anschließend nur noch die Asche entfernen und einmal über den Backofen wischen. Das geht schnell, kostet nicht viel Zeit und der Ofen ist anschließend komplett sauber. Allerdings sind auch die Nachteile nicht zu unterschätzen.

Daher ist es gut, wenn du vor dem Kauf die Vor- und Nachteile gegenüber stellst, verschiedene Geräte miteinander vergleichst und erst dann deine Entscheidung in Bezug auf den Backofen triffst.

Weiterführende Quellen und Literatur

[1] https://www.ao.de/hilfe-service/pyrolyse-backofen

[2] https://kueche.de/de-DE/inspiration/kuechen-tipps/pyrolyse

[3] https://www.backofenratgeber.de/rat-und-tat/genau-ist-pyrolyse-und-wie-funktioniert-es/

[4] https://www.kuechen-haeupler.de/was-ist-pyrolyse-im-backofen/

[5] https://magazin.kuechenfinder.com/pyrolyse-vor-und-nachteile-eines-backofens-mit-selbstreinigung

[6] https://www.sos-zubehoer.de/backofen-pyrolyse-funktioniert-nicht.html

Bildquelle: 123rf.com / 33918397

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René Huber ist gelernter Koch und arbeitet in einem Betrieb für Gastronomieausstattung. Durch seinen täglichen Kontakt mit verschiedenen Restaurants und Köchen kennt er sich exzellent mit der Branche aus.