Wer Nudeln gerne isst und gerne kocht, hat wahrscheinlich auch schonmal darüber nachgedacht Nudeln einfach selbst zu machen statt sie zu kaufen. Kann ja auch nicht so schwer sein – oder? Die größte Herausforderung ist wohl erstmal die Frage, wo man überhaupt anfangen soll.

Hier wollen wir aushelfen. Dieser Artikel erklärt dafür zunächst, was Nudeln generell sind. Anschließend beantworten wir die Frage nach den Nudelarten und den Zutaten, die sich am besten für selbst gemachte Nudeln eignen und auch wie das Ergebnis am Ende aussehen sollte. Außerdem erklären wir, worauf man achten sollte.

Anschließend erklären wir dir 4 verschiedene Zubereitungsarten für Nudeln inklusive eines Beispiel-Rezepts. Auch, was zu selbst gemachten Nudeln passt um daraus ein leckeres Nudelgericht zu machen, wie viele Kalorien diese Nudeln ca. haben und wie man sie länger haltbar machen kann, wenn man zu viele gemacht hat, erklären wir.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nudeln sind Teigwaren, die sich in Form, Größe, Farbe und enthaltenen Zutaten teilweise stark voneinander unterscheiden können. Ihren Ursprung hat die Nudel in China, auch wenn die große Sortenvielfalt aus Italien stammt.
  • Bei der Wahl der Zutaten sollten Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien beachtet werden. Auch bei der Zubereitung des Teigs muss einiges beachtet werden – wie die Konsistenz des Teigs und ihn ebenmäßig auszurollen.
  • Durch die große Auswahl an Zutaten, die verwendet werden können, kann man Nudeln passend für jede Menge Gerichte zubereiten. Sie eignen sich sowohl für herzhafte, als auch für scharfe, süße oder saure Speisen.

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Mit diesem praktischen Nudeltrockner können selbstgemachte Nudeln zum trocknen aufgehängt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln Nudeln zusammenkleben oder nicht durchtrocknen.

Der Trockner ist aus Holz und mit abnehmbaren Armen ausgestattet – so lässt er sich beliebig anpassen, je nachdem wie viele Nudeln aufgehängt werden sollen.

Kunden schätzen an dem Produkt vor allem die einfache Montage und Demontage und das eine große Menge selbst gemachter Nudeln darauf Platz findet.

Was sind Nudeln?

Nudel ist der Oberbegriff für eine Vielzahl verschiedener Sorten von gegarten Teigwaren. Dabei kann das Wort “Nudel” selbst in der jeweiligen Bezeichnung der Nudelsorte vorkommen, muss es aber nicht.

Die Bezeichnung der einzelnen Nudelsorten leitet sich im italienischen von einer Eigenschaft ab. So sind alle Nudelsorten, die auf -elle enden – wie z.B. Tagliatelle – besonders breite Nudelsorten.

Endung Bedeutung Beispiel
-elle breit Tagliatelle
-ette, -etti schmal, klein Spaghetti, Bavette
-ine, -ini klein Tortellini, Fettuccine
-oni groß Tortelloni, Cannelloni
Rigate geriffelt Penne Rigate
Lisce glatt Penne Lisce
Mezze, Mezzi abgeschnitten, verkürzt Mezzi Rigatoni

Die Zutaten für Nudeln können je nach Sorte stark variieren. Auch bei Länge, Form und Farbe gibt es keine allgemeine Gemeinsamkeit zwischen den Sorten. Gemeinsam haben alle Nudelsorten jedoch, dass der Nudelteig im Verhältnis wenig Wasser und Salz enthält, um eine gewisse Festigkeit zu erzielen.

Eine weitere Gemeinsamkeit liegt in der Verarbeitung – der Nudelteig wird, nachdem er in Form geschnitten wurde, erst getrocknet, bevor er gekocht oder gegart wird.

Entgegen der heutigen Bezeichnungen, stammt die Nudel ursprünglich nicht aus Italien. Ihren Ursprung hat sie in China. Zu dieser Erkenntnis kam man, nachdem bei einer Ausgrabung am Gelben Fluss ca. 4000 Jahre alte Hirsenudeln gefunden wurden.

Nach Italien gelangte die Nudel erst, nachdem sie von den Griechen entdeckt wurde. Im 16. Jahrhundert, als die maschinelle Herstellung von Nudeln begann, gelangten sie auch nach Deutschland. Das erste niedergeschriebene Nudelrezept fand man auf einer Pergamentrolle.

Der schwierigste Teil beim Nudeln selbst machen ist es, den Teig vorzubereiten. (Bildquelle: 123rf.com / dolgachov)

Hintergründe: Was du über das Nudeln selbst machen wissen solltest

Jeder weiß im Grunde, was Nudeln sind – ein paar Hintergrundinformationen können trotzdem hilfreich sein. Nachdem du diese jetzt kennst, werden wir im nächsten Abschnitt auf die Fragen eingehen, welche Nudelsorten sich gut zum selbst machen eignen und welche Zutaten man dafür gut verwenden kann.

Außerdem werden wir erklären, wie das Ergebnis im Idealfall ausfallen sollte und worauf du beim selbst machen von Nudeln achten solltest.

Welche Arten von Nudeln eignen sich gut zum selbst machen?

Besonders gut eignen sich Spaghetti, Fettuccine und Bandnudelsorten wie Tagliatelle. Hat man den Teig ausreichend flach ausgerollt, lassen sich solche Nudelsorten am einfachsten aus den Teigplatten schneiden.

Auch gefüllte Nudeln wie Tortellini eignen sich dafür gut. Hierbei werden in der Regel quadratische oder rechteckige Teigplatten ausgeschnitten, die dann um die Füllung gelegt und mit den Händen in Form gebracht werden.

Andere Nudelsorten herzustellen ist nicht unbedingt schwieriger, erfordert aber im Verhältnis mehr Arbeit und geht unter Umständen mit der Bedingung einher, zusätzliche Küchengeräte verwenden bzw. zuvor anschaffen zu müssen.

Welche Zutaten eignen sich um Nudeln selbst zu machen?

Der traditionelle, italienische Pastateig besteht aus Weizenmehl, Hartweizengrieß, Eiern, Wasser und wahlweise Salz. Aber es gibt noch eine Vielzahl weiterer Zutaten, die für die Herstellung von Nudeln verwenden werden können.

Beispielsweise lässt sich das Weizenmehl durch jede beliebige andere Mehlsorte ersetzen – wie Dinkelmehl, Vollkornmehl, Maismehl, ect. Im Ergebnis würde man dann Dinkelnudeln, Vollkornnudeln, Maisnudeln, ect. herstellen statt der üblichen Weizennudeln.

Eine Variation in den Zutaten kann nicht nur den Geschmack ändern, sondern auch förderlich für die Gesundheit sein. So ist es möglich Nudeln ohne Hartweizengrieß herzustellen und somit den Glutengehalt stark zu reduzieren.

Hartweizengrieß lässt sich zum Beispiel gut ersetzen, indem man Kichererbsennudeln oder Linsennudeln selbst macht. Auch Reisnudeln, Buchweizennudeln und Sojanudeln sind eine gute Alternative. Für diese Sorten benötigt man jeweils entsprechendes Mehl.

Auch eine Zubereitung ohne Ei ist möglich. Dafür kann man entweder entsprechend mehr Wasser verwenden, um die Flüssigkeit des rohen Eies zu ersetzen, oder eine andere Flüssigkeit verwenden.

Diese kann den Nudeln dann auch einen anderen Geschmack geben kann. Geeignet dafür sind zum Beispiel Rote Beete, Chilipaste oder Tomatenmark.

Wie sollten die idealen Nudeln sein?

Beim zubereiten des Teigs ist wichtig, dass man auf zwei Dinge achtet: Der Teig darf weder zu feucht, noch zu trocken sein.

Ist der Teig zu feucht, wird er immer wieder zusammenkleben und es wird so gut wie unmöglich, etwas anderes als Lasagneplatten daraus zu machen.

Ist er zu trocken, wird der Teig wahrscheinlich schon beim kneten ständig auseinander bröckeln – daraus Nudeln zu machen wäre also nicht möglich. Außerdem ist Nudelteig, auch wenn er die richtige Konsistenz hat, ein sehr fester Teig – das herstellen und verarbeiten ist also sehr anstrengend.

Trotzdem sollte man nicht mitten drin schlapp machen. Denn auch, wenn der Teig nicht ausreichend geknetet ist und Unebenheiten zurückbleiben, wird es schwierig daraus Nudeln zu machen. Traut man sich nicht zu, dass mit der Hand zu schaffen, kann man neben einem Handmixer auch eine Küchenmaschine zur Hilfe nehmen.

Ist der Teig gut durchgeknetet und hat die richtige Konsistenz, muss er zunächst etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Die nächste Herausforderung ist dann, den Teig auszurollen.

Neben dem altbewährten Nudelholz gibt es auch hier Hilfsmittel, die die Arbeit erheblich erleichtern: entweder eine für alle festen Teigsorten geeignete Teigausrollmaschine oder eine spezielle Nudelwalze bzw. Nudelmaschine.

Im Gegensatz zur generellen Teigausrollmaschine ist die Nudelmaschine mit verschiedenen Aufsätzen ausgestattet. Diese gestatten nicht nur, den Teig auszurollen ohne Kraft und Geduld aufwenden zu müssen, sondern übernehmen auch das Schneiden.

Je nachdem, welche Sorte Nudeln man machen möchte, ist es aber auch problemlos möglich sie mit einem Messer zu schneiden. Anschließend sollte man die Nudeln gut durchtrocknen lassen.

Beim kochen oder garen kommt es dann darauf an, für welches Gericht man die Nudeln zubereitet. Für die meisten Nudelgerichte sollten die Nudeln al dente, also bissfest zubereitet werden. Für einige Nudelgerichte, vor allem für süße, bietet es sich jedoch an sie weicher zu kochen.

Wie lange sie dafür kochen müssen kann von Sorte zu Sorte unterschiedlich sein. Auch das verwendete Küchenutensil – also zum Beispiel ein spezieller Nudel- bzw. Spaghettitopf oder ein normaler Kochtropf – kann die Dauer beeinflussen.

Um zu verhindern, das etwas schief geht, sollte beim Zubereiten regelmäßig kontrolliert werden wie weit sie sind

Was muss man beim selbst machen von Nudeln beachten?

Nudeln, egal ob fertig gekauft oder selbst gemacht, enthalten einige Zutaten auf die man mit Allergien und Unverträglichkeit reagieren kann. Beispielsweise gibt es eine Weizenallergie, die von Nudeln ausgelöst werden kann, oder die Zöliakie bzw. Glutenunverträglichkeit.

Auch wenn auf Weizenmehl verzichtet wird, so ist in vielen Nudelrezepten trotzdem noch Hartweizengrieß enthalten – und auch darauf kann man bei einer Weizenallergie reagieren. Das muss man bei der Wahl der Zutaten bedenken und darauf achten auf entsprechende Alternativen zurückzugreifen.

Außerdem sollte auf die eigene Ernährung geachtet werden, wenn man sich für ein Rezept entscheidet. Viele Rezepte empfehlen die Verwendung von Eiern, vor allem für Anfänger – aber es ist auch problemlos möglich, Nudeln ohne Eier und somit vegan zuzubereiten.

So enthalten zum Beispiel Kichererbsennudeln natürliches Eiweiß, aber auch wichtige Aminosäuren, Fette und Vitamine. Die Wahl der Zutaten kann also auch für bestimmte Diäten von Vorteil sein.

Verzicht auf Gluten und Kohlehydrate aus Weizen ist gut zum Abnehmen das hinzufügen zusätzlicher Vitamine und Mineralstoffe über die Zutatenwahl kann hilfreich sein, wenn man einen Mangel aufweist.

Eine Nudelmaschine erleichtert die Arbeit – aber auch ohne kann man Nudeln selbst machen. (Bildquelle: 123rf.com / foodandmore)

Wie man Nudeln selbst macht: 4 verschiedene Zubereitungsarten

Im folgenden Abschnitt wollen wir dir nun einige Zubereitungsarten für Nudeln vorstellen. Die ausgewählten Arten der Zubereitung sind:

  • Frischer Pastateig
  • Nudelteig ohne Gluten
  • Nudelteig ohne Ei
  • Gemüsenudeln

Dazu werden wir kurz erklären, worum es sich dabei handelt, eventuelle Variationen benennen und dir ein Rezept als Beispiel an die Hand geben.

Wie bereitet man frischen Pastateig zu?

Der entschiedenste Unterschied zwischen frischem Pastateig und den Nudeln, die man im Handel kaufen kann, ist eine ganz bestimmte Zutat: Eier. Die Eier geben dem Teig nicht nur eine andere Konsistenz, sondern verändern auch den Geschmack der Nudeln.

Durch die Eier verkürzt sich aber auch die Haltbarkeit der Nudeln – was jedoch nicht schlimm ist, wenn man die Menge der Nudeln in Abhängigkeit der Personen, die mitessen, auf nur eine Mahlzeit abgestimmt selbst macht.

Zutaten (für 6 Portionen):

  • 200g Mehl (z.B. Weizen oder Dinkelmehl)
  • 200g Semola (Hartweizengrieß)
  • 4 Eier
  • 2 EL Öl
  • 0,5 TL Salz

(Quelle: sallys-blog.de)

Wie bereitet man Nudelteig ohne Gluten zu?

Um Nudelteig ohne Gluten herzustellen, muss man mindestens 2 Zutaten des Grundrezepts austauschen:

  • 200 g Mehl
  • 200 g Semola (Hartweizengrieß)

Dazu kann man statt dieser beiden Zutaten zum Beispiel folgende Alternativen verwenden:

  • 400 g Buchweizenmehl
  • 400 g Maismehl – oder 300 g Maismehl und 100 g Maisgrieß
  • 400 g Kichererbsenmehl
  • 300 g Buchweizenmehl und 100 g Kichererbsenmehl
  • 320 g Reismehl und 80 g Kartoffelmehl

Allerdings muss man, je nach verwendetem Mehl, eventuell auch das gesamte Rezept ändern. So werden Reisnudeln beispielsweise nie mit Eiern gemacht. Stattdessen sähe die Zusammensetzung der Zutaten so aus:

  • 320 g Reismehl
  • 80 g Kartoffelmehl
  • 320 ml heißes Wasser
  • 80 g Tapiokastärke
  • 3 1/2 EL Öl
  • 3/4 EL Limettensaft
  • 1/2 TL Salz

(Quelle: cookwithlovefordaughter.wordpress.com)

Wie bereitet man Nudelteig ohne Ei zu?

Um Nudeln ohne Ei selbst zu machen, muss man die Flüssigkeit die durch die im Grundrezept verwendeten Eier hinzugefügt wird durch andere Flüssigkeiten ersetzen. Dazu kann man Wasser nehmen, aber auch andere Flüssigkeiten.

Dadurch ändert sich dann auch der Geschmack. Wandelt man das oben stehende Grundrezept mit Wasser ab, sähe die Zutatenliste entsprechend so aus:

  • 200g Mehl (z.B. Weizen oder Dinkelmehl)
  • 200g Semola (Hartweizengrieß)
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Öl
  • 0,5 TL Salz

Wer experimentierfreudig ist, kann verschiedene Alternativen ausprobieren. Beispielsweise könnte man statt des Wassers 200 ml Rote Beete Saft oder 50g Tomatenmark und 150 ml Tomatensaft ausprobieren.

Wie bereitet man Gemüsenudeln zu?

Gemüsenudeln unterscheiden sich stark von anderen Nudeln – denn sie bestehen nicht aus Nudelteig! Somit sind sie keine Nudeln im engeren Sinne.

Ihren Namen erhalten sie von ihrer Form. Für die Zubereitung wird das ausgewählte Gemüse spiralförmig geschnitten und soll an klassische Pasta bzw. Spaghetti erinnern. Gemüsenudeln werden also gänzlich ohne Kohlehydrate, Gluten und Eier gemacht.

Gut eignen sich dafür Rote Beete, Süßkartoffeln, Zucchini, Möhren, Kürbis, Gurken oder Pastinaken. Vor allem Zucchininudeln oder “Zoodles” sind dabei ein besonders beliebtes Gericht.

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 1 Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Hand voll Basilikum
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Salz und Pfeffer
  • 1 getrocknete Chilischote

(Quelle: www.blog.einfachkochen.com)

Trivia: Was du sonst noch über das Nudeln selbst machen wissen solltest

Neben möglichen Zubereitungsarten gibt es noch einige andere Fragen, die du dir wahrscheinlich stellst, wenn du Nudeln selbst machen möchtest. Beispielsweise “Was koche ich überhaupt dazu?” oder “Was, wenn ich zu viele Nudeln mache und nicht alles schaffe?”.

Deshalb werden wir im folgenden Abschnitt einige Beispiele für Lebensmittel nennen, die zu den selbst gemachten Nudeln passen und aus denen du ein leckeres Nudelgericht zaubern kannst.

Außerdem geben wir dir eine ungefähre Übersicht über die Kalorien von selbst gemachten Nudeln an die Hand und erklären ob man die Nudeln einfrieren oder anders länger haltbar machen kann.

Was passt zu selbst gemachten Nudeln?

Dadurch, dass man durch die Vielzahl an möglichen Zutaten, die man verwenden kann, auch den Geschmack der Nudeln maßgeblich beeinflussen kann, passen Nudeln auch zu sehr vielen Gerichten.

Bereitet man Nudeln mit Mehl und ohne Ei zu, bleibt der Geschmack relativ neutral – dadurch eignen sich solche Nudeln ebenfalls für viele verschiedene Gerichte.

Neben vielen traditionellen Nudelgerichten kann man daraus auch ein süßes Dessert machen. Dazu muss man die Nudeln nur in Milch statt Wasser kochen und beliebigen Zucker hinzufügen – beispielsweise Kokosblütenzucker oder Vanillezucker.

Selbst gemachte Nudeln eignen sich aber auch für Salate, Suppen, Eintöpfe und Aufläufen. Sie passen zu jedem Fleisch – Fisch, Hühnchen, Rind, Schwein, ect – und auch so gut wie jedes Gemüse kann für ein Nudelgericht verwendet werden.

Wie viele Kalorien haben selbst gemachte Nudeln?

Das lässt sich so allgemein nicht sagen, denn die Kalorienzahl kommt ganz auf die verwendeten Zutaten an. Allerdings kann man einige Beispiele nennen, um ungefähre Richtwerte vergleichen zu können. Die Kalorien können je nach Rezeptur abweichen.

Nudelsorte Kalorien
Hartweizennudeln, 200 g ca. 350 kcal
Frische Pasta, 200 g ca. 282 kcal
Reisnudeln, 200 g ca. 209 kcal
Maisnudeln, 200 g ca. 280 kcal
Linsennudeln, 200 g ca. 286 kcal
Dinkelnudeln, 200 g ca. 270 kcal
Vollkornnudeln, 200 g ca. 274 kcal
Kichererbsennudeln, 200 g ca. 300 kcal
Zucchininudeln, 200 g ca. 45 kcal

Über die Kalorien alleine sollte man jedoch nicht entscheiden, welche Nudeln man selber machen möchte. Denn entscheidend sind die Nährwerte.

300 kcal durch zu viele Kohlehydrate und gesättigte Fettsäuren sind für eine gesunde Ernährung weniger gut geeignet als 300 kcal durch Proteine und ungesättigte Fettsäuren.

Kann man selbstgemachte Nudeln einfrieren oder länger haltbar machen?

Frische, selbstgemachte Nudeln einfrieren ist leider nicht möglich. Der Nudelteig würde durch die Feuchtigkeit zusammenkleben und sich nach dem auftauen nicht mehr trennen lassen.

Die meisten selbst gemachten Nudeln werden aber, bevor sie überhaupt zubereitet werden, getrocknet. Sind die Nudeln vollständig getrocknet, sind sie auch ohne Konservierungsmaßnahmen für längere Zeit haltbar. Dabei sollte man beachten, dass Nudeln mit Ei weniger lange haltbar sind als ohne Ei.

Ein einfrieren ist somit also nicht nötig. Sind die Nudeln allerdings bereits gekocht und man stellt fest, dass man zu viel gemacht hat, kann man die übrigen Nudeln problemlos einfrieren.

Auch mit verschiedenen Gemüsesorten lassen sich leckere Nudeln zubereiten. (Bildquelle: 123rf.com / Oleksandra Naumenko)

Fazit

Nudeln selbst zu machen kann, je nachdem welche Hilfsmittel man verwendet, ein wenig Kraft und Geduld erfordern. Es kann aber auch sehr einfach sein. Das Rezept an sich ist jedoch, wenn man auf die richtige Konsistenz des Teigs achtet, einfach und unkompliziert.

Da Nudeln getrocknet werden, kann man sie auch selbst gemacht gut über längere Zeit lagern. In eine geeignete Verpackung gelegt bleiben sie lange trocken und haltbar.

Noch dazu kann man durch das Austauschen von ein oder zwei Zutaten das Ergebnis ganz einfach maßgeblich verändern – so kann man mit Geschmacksrichtungen und Nährstoffgehalt experimentieren und Nudeln passend für die verschiedensten Gerichte kochen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.lebensmittellexikon.de/p0000880.php

[2] https://www.foryourhealth.de/kichererbsennudeln/

[3] https://www.gofeminin.de/kochen-backen/gemusenudeln-rezept-s2119095.html

Bildquelle: 123rf.com / jirkaejc

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Maya Moritz
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