Zuletzt aktualisiert: 21. April 2021

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Mehl ist ein weit verbreitetes Grundnahrungsmittel und in so gut wie jedem Haushalt ein fester Bestandteil der Küchenausstattung. Als eine der populärsten Zutaten bildet es die Basis für deine Lieblings-Backwaren und viele verschiedene Gerichte. Doch was wissen wir eigentlich über den Alleskönner? Denn Mehl ist nicht gleich Mehl, es gibt unzählige verschiedene Sorten und Ausführungen.

Mit diesem Ratgeber wollen wir dir einen tieferen Einblick in die Thematik Mehl geben und dich besser über dieses alltägliche Nahrungsmittel aufklären, damit du beim nächsten Kauf schnell und einfach die für dich perfekte Mehlsorte aus dem riesigen Sortiment findest. In diesem Zusammenhang stellen wir dir unsere Favoriten, die wichtigsten Kauf- und Bewertungskriterien, sowie die häufigsten Fragen, vor.




Das Wichtigste in Kürze

  • Mehl wird durch das Mahlen von Körnern hergestellt und ist vielseitig einsetzbar, wie zu der Herstellung von Broten, Backwaren und Kuchen, sowie beim andicken von Soße und panieren. Es sollte dunkel und trocken gelagert werden.
  • Es gibt eine Vielzahl verschiedener Mehlsorten. Die Unterscheidung kann anhand von Basis, Type oder Mahlgrad erfolgen. Die verschiedenen Arten können einen großen Einfluss auf die Eigenschaften und Nährstoffe des Mehls, sowie sein Verhalten und die Eignung bei der Verwendung ausüben.
  • Abhängig von deinen Bedürfnissen und Präferenzen stehen dir diverse Mehlsorten zur Verfügung, wie glutenfreies, proteinhaltiges oder regionales Mehl.

Mehl im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Der Markt bietet dir eine riesige Auswahl verschiedener Mehlsorten für jeden erdenklichen Anlass. Um dir einen besseren Einblick in deine Optionen zu bieten, haben wir dir eine Liste unserer Favoriten zusammengestellt.

All diese Produkte sind ebenfalls ganz leicht online erhältlich. Je nach Bedarf in diversen Mengen und Größen.

Das beste Weizenmehl

Das Weizenmehl Typ 550 der Stadtmühle Waldenbuch ist das klassische Mehl für den alltäglichen Gebrauch in der Küche. Es ist das Vielzweckmehl schlechthin, da es durch seinen neutralen Geschmack und gute Dehneigenschaften, sowie die feine und weiche Konsistenz perfekt für die Herstellung verschiedenster Teige geeignet ist, wie Brot, Semmeln, Hefeteig, Blätterteig und Pizza.

Zusätzlich zu den positiven Backeigenschaften bietet es einen höheren Nährstoffgehalt als das vergleichbare Weizenmehl 405. Auch wird es aus regionalem, rückverfolgbaren Getreide hergestellt. Dadurch wird eine ressourcenschonende, nachhaltige Landwirtschaft unterstützt.

Bewertung der Redaktion: Dieses Weizenmehl ist ein Klassiker in der Küche, der durch seine guten Backeigenschaften, die vielfältige Einsetzbarkeit und Regionalität glänzt.

Das beste italienische Pizzamehl

Antimo Caputos ‘The Chef’s Flour’ Pizzamehl ist ein Weizenmehl des Typs 00, wodurch es als extra feines Mehl zum Backen klassifiziert wird. Durch seine Feinheit und ausgezeichneten Backeigenschaften, eignet es sich ideal für die Herstellung von Brot, Nudeln und insbesondere Pizza.

Aufgrund dieser Faktoren, in Kombination mit der Herstellung in Italien, wird dieses Mehl als Grundlage für den perfekten italienischen Pizzateig beworben. Antimo Caputo selbst gilt mit seiner Gründung in 1924 als Traditionsunternehmen, am Markt seit fast 100 Jahren.

Bewertung der Redaktion: ‘The Chef’s Flour’ Pizzamehl ist ein extra feines Mehl direkt aus Italien, um die perfekte traditionelle und authentische italienische Pizza herzustellen.

Das beste Vollkornmehl

Das Dinkelmehl Vollkorn der Marke Bauckhof zeichnet sich durch seine gesunden Eigenschaften aus. Dinkel als Vorfahre von Weizen zählt als sehr viel gesünder als sein Nachfahre, da es frei von Gentechnik, Konservierungsstoffen und Weißzucker ist, sowie ebenfalls mehr Nährstoffe besitzt. Zudem besitzt Vollkornmehl, aufgrund seiner Herstellung, bereits mehr Nährstoffe als gewöhnliches Mehl.

Zusätzlich wird dieses Mehl unter dem Demeter Siegel produziert, welches einen biologisch-dynamischen Anbau voraussetzt. Innerhalb dieser Wirtschaftsweise wird die natürliche Fruchtbarkeit und Lebenskräfte der Pflanzen und Erde gefördert, wodurch die Umwelt stärker profitiert als von herkömmlichen Bio-Produkten. Während Dinkelvollkornmehl einen stärkeren Eigengeschmack besitzt, kann es dennoch ausgezeichnet in der Küche beim Backen und Kochen eingesetzt werden.

Bewertung der Redaktion: Dieses Vollkorndinkelmehl ist das perfekte Getreidemehl, für jeden der einen hohen Wert auf Gesundheit, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit legt.

Das beste Kartoffelmehl

Das Bauckhof Kartoffelmehl wird in Bio-Qualität, also frei von gen-modifizierten Organismen und Rohstoffen ohne die Verwendung von Zusätzen und Konservierungsstoffen, hergestellt. Weil Kartoffelmehl eine feine Speisestärke mit neutralem Geschmack ist, eignet es sich ideal zum Backen, für Desserts, Kaltschalen, Cremes, Suppen und Soßen, sowie natürlich die Herstellung von Gerichten wie Knödeln.

Da es sowohl gluten- als auch laktosefrei ist, bietet es eine ausgezeichnete Wahl für Allergiker und Menschen mit Unverträglichkeiten. Obschon es ohne Bedenken in der Küche eingesetzt werden kann, sollte beachtet werden, dass es sich hierbei um ein Mehl aus Stärke handelt.

Bewertung der Redaktion: Durch seine vielseitige Einsetzbarkeit, ist dieses Kartoffelmehl die perfekte gluten- und laktosefreie Ergänzung für den alltäglichen Gebrauch in der Küche, zum Backen als auch Kochen.

Das beste Kokosmehl

Das nachfolgend vorgestellte Produkt ist derzeit nicht verfügbar, weshalb wir es für dich übergangsweise durch ein alternatives Produkt mit ähnlichen Charakteristiken ausgetauscht haben. Ein Problem melden.

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Bio Kokosmehl von MeaVita stellt eine gesündere Alternative zu Weizenmehl dar, da es sowohl gluten- als auch cholesterinfrei ist. Zudem bestehen die enthaltenen Fettsäuren vorwiegend aus mittelkettigen Fettsäuren. Während seiner Herstellung wird es schonend getrocknet, entölt und schließlich zu feinem Mehl gemahlen. Durch seine feine Mahlung kann es ideal zum Backen verwendet werden, insbesondere bei kohlenhydratarmen Rezepten.

Obschon Kokosmehl ohne Bedenken zum Backen genutzt werden kann, solltest du berücksichtigen, dass es – im Gegensatz zu Weizen und anderem Getreide – einen stärkeren spezifischen Eigengeschmack besitzt. Du solltest es also nur anwenden, wenn du auch tatsächlich den Geschmack von Kokos magst.

Bewertung der Redaktion: Das MeaVita Bio Kokosmehl ist eine gesunde, gluten- und cholesterinfrei Alternative zu regulären Weizenmehlen, die sich ausgezeichnet zum Backen eignet, wenn du dich nicht an dem stärkeren Eigengeschmack störst.

Das beste Mandelmehl

Das letzte Mehl in unserem Vergleich ist das Mandelmehl von MeaVita. Es wird aus geschälten, ungerösteten Mandeln mittels einer extra feinen Mahlung hergestellt. Es ist besonders reich an Ballaststoffen und Proteinen, sowie cholesterinfrei. Da Mandelmehl sich wunderbar für helle Teigarten, wie Pizza, Brot, Kuchen, Plätzchen und selbst gemachte Nudeln, sowie zum Panieren, eignet, stellt es eine vielseitig einsetzbare Alternative zu herkömmlichen Getreidemehl dar.

In jeglicher Art von Backwaren kann Mandelmehl bis 30 % des Mehlanteils bedenkenlos ersetzen. Für das beste Ergebnis jedoch Rezepte speziell für diese Art von Mehl verwendet werden. Durch seinen Eigengeschmack eignet es sich außerdem insbesondere für Weihnachtsgebäcke.

Bewertung der Redaktion: Dieses Mehl punktet durch seine ballaststoff- und proteinhaltigen, sowie cholesterinfreien Eigenschaften als Getreidemehl Alternative; aufgrund seines Eigengeschmacks, insbesondere bei Weihnachtsgebäcken.

Kauf- und Bewertungskriterien für Mehl

Wir wollen dich dabei unterstützen das beste Mehl, oder vielleicht sogar die besten Mehle, für deine Bedürfnisse auszuwählen. Damit du diese Entscheidung bei der riesigen Auswahl verschiedener Mehlsorten am Markt schnell und einfach treffen kannst, wollen wir dir die wichtigsten Kauf- und Bewertungskriterien vorstellen:

Diese Kriterien umfassen die wichtigsten Faktoren, über die du dir vor dem Kauf Gedanken machen solltest, um nicht versehentlich zum falschen Produkt zu greifen. Sie werden im Folgenden weiter ausgeführt.

Basis

Die meisten denken bei Mehl sofort an das klassische Weizen- oder Roggenmehl, vielleicht sogar an den Vorfahren von Weizen, das gesündere Dinkelmehl. Es existieren jedoch sehr viel mehr Lebensmittel, die als Basis zur Mehlherstellung dienen können und alle ihre eigenen Vorteile mit sich bringen.

Weitere Getreidearten beinhalten beispielsweise Hafer, Einkorn, Gerste, Emmer und Hirse, sowie Mais und Reis. Diese werden durch Pseudogetreide, wie Quinoa, Buchweizen und Amaranth erweitert.

Neben diesen Getreidearten können auch eine Vielzahl weiterer Lebensmittel zu Mehl verarbeitet werden. Allerlei Arten von Hülsenfrüchten, wie Erbsen, Bohnen, Soja und Kichererbsen, eignen sich ebenfalls als Mehl Lieferanten.

Auch verschiedene Nüsse, wie Mandeln und Haselnüsse, sowie Kokosnüsse erweitern das Mehlsortiment. Sogar aus Knollen und Wurzeln, wie Maniok und Kartoffeln, kann Mehl hergestellt werden, jedoch wird hierbei die extrahierte Stärke, anstatt des gemahlenen Produktes, als Mehl bezeichnet.

Verwendungszweck

Wie du gerade gesehen hast, gibt es eine große Menge verschiedener Basen für Mehl, die die Eigenschaften des Mehls stark beeinflussen können. Deshalb ist es essenziell Mehl entsprechend deinem gewünschten Verwendungszweck auszuwählen. Die folgende Liste beinhaltet die beliebtesten Mehlsorten:

  • Der Klassiker Weizenmehl beispielsweise ist fein, weiß, weich und glutenhaltig mit neutralem Geschmack. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet es sich perfekt für Backwaren wie Brote, Semmeln, Kekse und Kuchen, sowie Pizzateig.
  • Dinkel, als ursprüngliche Form des Weizens, glänzt durch einen höheren Gehalt an Ballast- und Nährstoffen, besitzt jedoch ebenfalls einen höheren Anteil an Gluten. Es verhält sich ähnlich wie Weizen und kann somit ebenfalls in den meisten Backwaren eingesetzt werden, präferiert als Teig jedoch etwas mehr Feuchtigkeit.
  • Das dritte klassische Mehlsorten Getreide ist Roggen. Es enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe, wodurch es eine etwas gröbere Struktur aufweist. Da es einen herben Geschmack hat, eignet es sich vorwiegend würziges Gebäck und aromatische Brote.
  • Reismehl wird vorwiegend für die Herstellung von Süßspeisen, Soßen oder Broten eingesetzt. Jedoch nimmt dieser Teig in kaltem Zustand kein Wasser auf, wodurch er vor dem Backen zu flüssig wirken kann.
  • Mais letztlich eignet sich ausgezeichnet für die Herstellung von Fladenbroten oder Tortillas, sowie von Broten und Gebäcken, wenn es mit anderen Mehlsorten vermischt wird.

Die genannten Mehlsorten mit ihren Eigenschaften und Verwendungszwecken beschränken sich auf die Populärsten und sind somit nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten, die dir Mehl bietet.

Type

Der Mehltype beschreibt den Mineralstoffgehalt im Mehl. Diese Ballaststoffe und Vitamine sind zumeist in der äußeren Schale des Korns zu finden. Generell gilt: Je heller das Mehl ist, desto geringer ist der Mineralstoffgehalt, ebenso wie der Type. Die folgende Tabelle veranschaulicht dieses Prinzip anhand von den üblichsten Mehltypen.

Type Mehl Beschreibung
405 Weizenmehl Feines und helles Mehl, vielseitig einsetzbar, insbesondere für helle Backwaren
550 Weizenmehl Etwas kräftiger, jedoch noch immer feines und helles Mehl, Vielzweckmehl, insbesondere für Brot und Kuchen
1050 Weizenmehl Dunkelstes Weizenmehl, herzhafter im Geschmack, ideal für Mischbrote
630 Dinkelmehl Sehr helles Mehl, ähnliche Eigenschaften zu Weizen 550
997 Roggenmehl typisches Roggenmehl, insbesondere geeignet für Mischbrote

Vollkornmehle gelten hierbei als Spezialfall, da sie aus ganzen, flockierten und geschroteten Körnern bestehen. Sie werden keinem spezifischen Type untergeordnet, gelten jedoch als wertvoller und reicher an Nährstoffen, wie Vitaminen und Mineralien, aufgrund ihrer Herstellung.

Verträglichkeit

Die große Auswahl an Mehlsorten auf Basis verschiedenster Lebensmittel bietet eine große Auswahl an Optionen und Alternativen für Allergiker und bei Menschen mit Unverträglichkeiten.

Eine Vielzahl an Mehlen, außerhalb der klassischen Getreidesorten, beispielsweise sind glutenfrei, wie Reismehl, Maismehl, Kartoffelmehl, Sojamehl und Mandelmehl. Auch sind manche Mehlsorten gesünder für Diabetiker, wie zum Beispiel Vollkornmehle.

Herkunft

Entsprechend der Auswahl verschiedener Mehle, werden sie auch von vielen verschiedenen Herstellern aus aller Welt angeboten. Willst du beispielsweise eine klassisch italienische Pizza backen, kannst du entsprechend italienisches Pizzamehl erwerben.

Legst du einen hohen Wert auf deinen ökologischen Fußabdruck und willst lieber regional bleiben, kannst du auch lokal bei einer Mühle in deiner Nähe direkt Mehl kaufen oder es sogar selbst Zuhause mahlen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Mehl ausführlich beantwortet

Damit du schnell und einfach zwischen all den verschiedenen Mehlsorten navigieren kannst, haben wir dir in diesem Abschnitt die wichtigsten Fragen rund um das Thema Mehl zusammengestellt.

Für was eignet sich Mehl?

Mehl ist ein Pulver, welches generell beim Mahlen von Körnern entsteht. Es zählt aufgrund seiner sättigenden und wertvollen Inhaltsstoffe weltweit als Grundnahrungsmittel. Zudem ist es vielseitig einsetzbar.

Weizen, Roggen und Dinkel bilden die klassische und populärste Basis für Mehl. Sie sind vielseitig einsetzbar und werden häufig für die Herstellung von Brot und anderen Backwaren genutzt. (Bildquelle: Wesual Click / Unsplash)

Den Meisten ist klar, Mehl wird für die Zubereitung von verschiedenen Backwaren wie Brot und Kuchen benötigt. Aber auch beim Kochen, beispielsweise zum andicken von Soße und panieren von Schnitzeln, sowie der Herstellung verschiedenster Speisen, wie Nudeln oder Klöße, spielt es eine zentrale Rolle.

Welche Arten von Mehl gibt es?

Mehl kann aufgrund diverser Aspekte unterschieden werden. Wird Mehl nach seinem Mahlgrad differenziert, können drei Arten unterschieden werden. Diese beschreiben die Feinheit und die damit verbundenen Eigenschaften des Mehls, die für gewöhnlich auftreten:

  • Glattes Mehl fühlt sich weich und samtig an und produziert, durch eine hohe Bindekraft, geschmeidige Teige.
  • Bei griffigem Mehl kannst du eine leichte Körnung spüren. Während der Teig länger zum Quellen braucht, wird er für gewöhnlich auch lockerer und elastischer.
  • Doppelgriffiges Mehl zeichnet sich durch seine gröberen Teilchen aus. Durch diese kann der Teig sehr gut geformt werden und produziert gleichzeitig stabile und fluffige Ergebnisse.

Innerhalb des Abschnittes der Kaufkriterien wurde bereits auf zwei weitere Unterscheidungskriterien, die Basis, sowie den Type eingegangen, da diese eine zentrale Rolle während der Kaufentscheidung einnehmen.

Was kostet Mehl?

Mehl ist in vielen verschiedenen Preisklassen erhältlich, abhängig von seiner Herkunft, Qualität, Herstellung und Basis. Die folgende Tabelle bietet dir einen Überblick über die verschiedenen Preisklassen anhand eines Kilogrammes Mehl.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig 0,30 – 2,00 €) Einfaches Mehl aus Getreide und Vollkornmehl
Mittelpreisig 2,00 – 7,00 €) Spezialmehl und Mehl aus Alternativen wie Hülsenfrüchten, Knollen, Wurzeln, Nüssen, sowie nachhaltige Produkte
Hochpreisig 7,00 – 15,00 €) Sehr seltene und qualitative Mehlsorten wie, Maniokmehl und Sorghum Mehl, nachhaltige Produkte

Wie in der Tabelle aufgezeigt, kannst du gewöhnliches Mehl, das sich für die meisten Bedürfnisse eignet, bereits sehr günstig erwerben. Willst du etwas spezielleres Mehl, wie Nuss-Mehl oder glutenfreies Mehl, sowie nachhaltige Produkte bietet die mittlere Preisklasse bereits eine sehr große Auswahl.

Wie wird Mehl gelagert?

Damit du dich möglichst lange an frischem Mehl erfreuen kannst, solltest du es vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, beispielsweise in einem Schrank oder Vorratskammer. Zudem spielt die Temperatur eine Rolle. Diese sollte vorzugsweise unter flauschigen 20 °C liegen, und unter einer Luftfeuchtigkeit von 65 %.

Werden diese Voraussetzungen eingehalten, können helle Mehle gut 1 – 1 ½ Jahre lang gelagert werden. Bei dunklen Mehlen ist die empfohlene Zeit durchschnittlich etwas kürzer, nämlich 6 bis 8 Monate. Es sollte jedoch immer das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung beachtet werden, da diese Zeiten ebenfalls von der Herstellungsmethode und Basis abhängig sind.

Unser Tipp: Achte darauf, das Mehl gut verschlossen zu lagern, beispielsweise in einer Dose. Damit kannst du vermeiden, dass sich ungebetene Gäste an deinem Mehl gütlich tun, denn nicht nur wir Menschen lieben Mehl!

Wie kann ich Mehl ohne Waage abmessen?

Es ist den Meisten wahrscheinlich schon passiert: Das Rezept verlangt nach einer bestimmten Menge Mehl, aber just in dem Moment ist keine Waage zur Hand. Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über alternative Methoden Mehl abzumessen.

Mehl in Gramm Alternative Mehlabmessung
100 g 150 ml
60 g 1 dl
125 g 1 Tasse (Cup)
15 g 1 gestrichener Esslöffel
25 g 1 gehäufter Esslöffel

Die Tabelle beschreibt die gängigsten Alternativen Mehl abzumessen. Diese Einheiten können natürlich je nach Mehlsorte ebenfalls leicht variieren. Nichtsdestoweniger kann sie gut als Ausgangspunkt genutzt werden.

Fazit

Mehl ist in einer Vielzahl verschiedener Formen erhältlich, wodurch es verschiedene Eigenschaften mit sich bringen kann. Du solltest dir vor dem Kauf also Gedanken darüber machen, für welchen Zweck du es einsetzen willst. Der Mahlgrad, der Typ, sowie die Basis nehmen Einfluss auf das Verhalten des Mehls bei seiner Verwendung und somit auch seiner Eignung. Auch die Nährstoffe sind davon abhängig.

Durch diese Vielfältigkeit hast du, entsprechend deiner Bedürfnisse, viele Alternativen beim Mehl Kauf zur Auswahl, beispielsweise aufgrund von Unverträglichkeiten oder wenn du dich einfach gesünder oder nachhaltiger ernähren möchtest. Unabhängig davon solltest du jedoch immer darauf achten dein Mehl trocken und dunkel zu lagern, damit du auch möglichst lange etwas davon hast.

(Titelbild: Olga Kudriavtseva / Unsplash)

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