Zuletzt aktualisiert: 14. Januar 2022

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Malz ist künstlich zum Keimen gebrachtes Getreide. Daher bezieht sich Malz nicht auf eine bestimmte Getreidesorte, sondern beschreibt eher einen Zustand. Damit sich Alkohol durch die Gärung entwickeln kann, benötigt die Hefe Zucker, den sie aus dem Malz bekommt.

In unserem Malz Vergleich findest du alles rund um das Thema Malz. Welches Malz für deine Bedürfnisse geeignet ist, kannst du durch unsere aufgelisteten Favoriten herausfinden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn du selbst Maische kochen und deine eigenen Malzmischungen kreieren möchtest und so deiner Kreativität freien Lauf lassen willst, dann solltest du dich für Malz entscheiden. Malz bildet den Körper deines Bieres und ist beim Selberbrauen unerlässlich.
  • Es gibt eine große Auswahl an Malzen, die unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und damit geschmackliche Variationen für dein Bier zulassen.
  • Malz ist günstiger als Malzextrakte, leichter zu lagern sowie länger haltbar. Du bekommst es im Handel ab 1,50 Euro pro Kilo. In größeren Mengen, ab 25 kg, zahlst du im Schnitt nur noch 1,15 Euro pro Kilo.

Malz im Vergleich: Favoriten der Redaktion

Das beste Malz-Set

Dieses Set enthält alles, was du zur Herstellung von Bier brauchst. Im Lieferumfang enthalten sind folgende Gegenstände: Fass mit Stopfen, Gummidichtung und Auslaufhahn, Airlock, digitales Thermometer, Malzmischung, Hopfenbeutel, Hefebeutel, Kalziumsulfat-Beutel, Dextrosebeutel, Druckventil und eine Gebrauchsanweisung.

Die Lebensmittel kommen ganz ohne Extrakte und Zusatzstoffe aus. Zudem bietet der Hersteller zu 100 % Bio-Produkte an. Du kannst direkt mit dem Brauen anfangen, denn die mitgelieferten Tools vereinfachen den Brau-Prozess. Am Ende liegt das Bier in fermentiertem Zustand vor.

Meinung der Redaktion: Auch als Geschenk eignet sich das Set sehr gut.

Das beste Malz mit Karamellgeschmack

Da sich Biersorten vor allem auch in den verwendeten Malzsorten unterscheiden, solltest du bei der Auswahl besonders aufmerksam sein. Mit dem Karamellmalz erhältst du ein Malz, das sich bestens für dunkle Lagerbiere, Stout, Porter und Dark Ales eignet.

Die Helligkeit der Biersorten ist mit dem Wert EBC angegeben. Dieses Produkt hat einen hohen EBC-Wert von 300 bis 400. Durch dieses Malz verbesserst du die Vollmundigkeit deines Bieres. Zudem erhältst du eine dunkle, fast rötliche Bierfarbe und das Malzaroma deines Bieres wird verstärkt.

Meinung der Redaktion: Möchtest du deinem Bier zusätzliche Vollmundigkeit hinzufügen? Das Karamellmalz erfüllt dir diesen Wunsch. Hier bekommst du ein hochwertiges Produkt, für das sich der etwas höhere Preis wirklich lohnt.

Das beste gemischte Malz

Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus obergäriger Bierhefe, Münchener Malz, Pilsener Malz und Hopfen. Dieses Produkt ist frisch geschrotete und eignet sich besonders gut zur eigenen Herstellung von Bier.

Du kannst damit ganze 20 Liter Bier brauen. Was du zum Brauen brauchst, ist ein großer Brautopf. Dieser sollte ein Gesamtvolumen von etwa 25 Litern haben, damit du genug Platz hast. Für den Nachguss kannst du kleinere Töpfe heranziehen.

Meinung der Redaktion: Du erhältst eine Mischung zu einem fairen Preis und kannst eine große Menge an Bier brauen.

Das beste Allround-Malz

Der Hersteller bietet einen ganzen Beutel mit einem Inhalt von 25 kg an. Es handelt sich um ungeschroteten Braumalz, der in Deutschland hergestellt wird. Du kannst sowohl helle als auch dunkle Biere brauen und es eignet sich bestens für untergärige Biersorten.

Die Helligkeit der Biersorten ist mit dem Wert EBC angegeben. Der EBC Wert bei diesem Malz liegt bei 2,5 bis 4,5. Im Geschmack ist das Malz eher süß und hat eine leichte Honignote.

Meinung der Redaktion: Dieses Familienunternehmen bietet ein qualitativ hochwertiges Malz zu einem günstigen Preis an.

Das beste Malz für intensives Bier

Biersorten unterschieden sich auch in den verwendeten Malz-Sorten. Das Malz eignet sich wunderbar für dunkle Biere, sowie Festbiere, Starkbiere und Schwarzbiere. Das Malz wird hier ungeschrotet in einer 1 kg Packung angeboten. Es kann aber auf Wunsch auch geschrotet geliefert werden.

Dieses Malz unterstreicht den typischen Biercharakter durch Aromaverstärkung und eignet sich eher nicht als Grundlage für Biere, kann aber mit anderen Malz-Sorten gemischt werden. Daher ist es auch bestens für Malzbiere geeignet. Es erzeugt eine eher dunkle Bierfarbe mit einem EBC-Wert von 20 bis 25.

Meinung der Redaktion: Suchst du ein kräftiges, malzig-süßes Malz? Das Malz überzeugt mit hoher Qualität zu fairem Preis.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Malz kaufst

Welchen Einfluss hat das Malz auf mein Bier?

Nachdem das Malz zum Keimen gebracht worden ist, wird dieser Vorgang unterbrochen, um möglichst viel Stärke zu erhalten. Beim Darren wird das Grünmalz mit heißer Luft getrocknet.

Durch die Höhe der Temperatur entsteht hier entweder helles Malz (80 °C), dunkles Malz (100 °C) oder Farbmalz (220 °C).

Nach dem Darren wird das fertige Malz geschrotet und mit Brauwasser zu Maische aufgekocht. Malz ist daher ein fester und notwendiger Bestandteil im Brau-Prozess deines eigenen Bieres.

Es ist sehr wichtig, die Lagerungsbedingungen von Mal zu beachten.

Durch das Maischen des Braumalzes kann der Alkoholgehalt des Bieres beeinflusst werden. Zudem ist die Farbe des Bieres und nicht zuletzt der Geschmack abhängig von der Malz-Sorte.

Wie lange du deine Maische kochst, welche Temperaturen sie dabei hat und wie viel Hopfen du dabei verwendest, wirkt sich direkt auf die Stammwürze von deinem selbstgebrauten Bier aus.

Diese beeinflusst wiederum den späteren Alkoholgehalt und Geschmack deines Bieres.

Daher ist ein wasserdichtes Thermometer unabdingbar, um das perfekte Bier zu brauen.

Welche Stammwürze für welches Bier benötigt wird, kann dir die Tabelle bei den Kaufkriterien verdeutlichen.

Die Malz-Sorte kann ebenfalls den Geschmack beeinflussen: Verwendest du helle Sorten, die bei geringeren Temperaturen gedörrt werden, so wird das Bier herb wie ein Pilsener.

Dunkle Malzsorten geben deinem Bier malzige, süße Geschmacksnoten und färben es im Brau-Prozess auch deutlich dunkler.

Man kann aus Malz nicht nur alkoholisches Bier kochen, sondern auch alkoholfreies.

Welche Malzsorten gibt es?

Malz wird vor allem aus Gerste und Weizen gewonnen. Aber es können auch andere Getreidesorten wie Roggen, Dinkel oder gar Mais verwendet werden. Mehr als fünfzig verschiedene Sorten stehen den Brauern und damit auch dir zur Verfügung.

Basismalze machen meistens einen großen Teil der Malzmenge aus, die zum Brauen verwendet werden. Oft bestehen 100 % einer Schüttung, also der Malzmenge beim Brauvorgang, aus Basismalz. Hierzu zählen alle Getreidesorten, die neben dem Darren nicht zusätzlich behandelt worden sind.

Spezialmalz wird in geringeren Mengen verwendet, da es oft sehr geschmacksintensiv ist. Möchtest du dein Bier verfeinern oder einen ganz besonderen Geschmack erzielen, so kannst du hier einen Teil des Basismalzes beispielsweise durch Rauchmalz oder Röstmalz ersetzen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Malz vergleichen und bewerten

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Biersorte

Wenn du eine klare Ahnung davon hast, welche Biersorte du brauen möchtest, solltest du das dazu passende Malz auswählen.

Malz hat einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack, den Alkoholgehalt und auf die Farbe deines Bieres. Daher solltest du dir genau überlegen, welche Malzsorten du zum Brauen verwendest.

Geschmack und Farbe

Möchtest du die Vollmundigkeit und Farbe deines Bieres beeinflussen oder einen besonderen Geschmack erzielen? Dann gibt es die Möglichkeit spezielle Malzsorten zu nutzen.

Durch den Einsatz von Caramalz kannst du deinem Bier einen besseren Schaum und mehr Geschmack hinzufügen. Zudem verfärbt sich dein Bier dadurch rötlich und bekommt eine sattere Farbe. Dies kannst du auch mit der Verwendung von Melanoidinmalz erreichen.

Schrotung

Malz gibt es geschrotet und ungeschrotet im Handel. Je nach Menge und gewünschtem Geschmack des Bieres sollte das Malz erst kurz vor dem Brauvorgang geschrotet werden.

Geschrotetes Malz Ungeschrotetes Malz
Das geschrotete Malz ist die perfekte Wahl für Anfänger. Im Unterschied zu dem ungeschroteten Malz muss geschrotetes Malz innerhalb von einigen Wochen verbraucht werden. Das ungeschrotete Malz ist eher für Fortgeschrittenen geeignet und kann bei Raumtemperatur bis zu zwei Jahren gelagert werden.

Geschrotetes Malz hat den Vorteil, dass es nur noch aufgekocht werden muss. Als Anfänger ist es zudem sinnvoll, zuerst auf geschrotetes Malz zurückzugreifen. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie fein oder grob das Malz geschrotet werden muss, und du ersparst dir einen erheblichen Arbeitsaufwand und benötigst keine zusätzlichen Gerätschaften.

Nachteilig ist hier anzumerken, dass du das geschrotete Malz schnell verbrauchen solltest, da es nicht lange haltbar ist. Dunkel, kühl, trocken und am besten luftdicht gelagert sollte es aber mehrere Wochen haltbar sein.

Ungeschrotetes Malz ist geschmacksintensiver und kann länger aufbewahrt werden. (Bildquelle: pixabay / stevebp)

Ungeschrotetes Malz hat den Vorteil, dass es länger haltbar ist und so auch Spezialmalze, die nur in geringen Mengen benötigt werden, lange aufbewahrt werden können. Zudem ist es geschmacklich intensiver. Wenn du dir also ein Bier mit starken Malzaromen wünscht, solltest du dein Malz frisch schroten.

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(Titelbild: 123rf/ RUNGSAK KUNAVIRIYASIRI)

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