Das leckere rote Curry mit Huhn beim Thailänder oder das sahnige indische Gemüse-Curry: die südasiatische und südostasiatische Küche hat viele gute Rezepte zu bieten. Ein gutes Curry zuhause zuzubereiten ist gar nicht so schwer und geht vor allem mit einem Helfer superschnell: dem Wok.

Das vielseitige asiatische Küchenutensil findet auch in anderen Teilen der Welt immer mehr Verwendung. Der Wok eignet sich nicht nur zum Braten, Dünsten oder Dämpfen, sondern kann auch mit weiteren positiven Eigenschaften beeindrucken.

Was ist ein Curry?

Bevor wir zu den einzelnen Zutaten im Curry kommen, sollten wir erst einmal die Frage klären, was ein Curry überhaupt ist. Das Wok-Curry ist ein Gericht der südasiatischen und südostasiatischen Küche. Mithilfe einer Gewürzpaste und Kokosmilch wird eine Sauce angerührt, in der Fleisch, Gemüse und Pilze auf den Punkt gekocht werden.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Hauptarten, die je nach Menge und Konsistenz der Sauce voneinander unterschieden werden können: Zum einen gibt es flüssiges Curry mit viel Sauce und zum anderen trockenes Curry, welches durch eine dicke und klebrige Sauce gekennzeichnet ist.

Gericht mit Brokkoli und Reisschale

Currys werden mit Fleisch, Fisch und Gemüse zubereitet, die klassische Beilage bildet dabei gedämpfter Reis. (Foto: kakuko / pixabay.com)

Warum schmeckt das Curry im Wok so gut?

Die hohen Temperaturen, und die einzigartige Form des Woks eignen sich hervorragend für die Zubereitung eines Currys. Schon das Erhitzen der Gewürze wird durch die Fläche begünstigt. Die hohe Verdunstung führt dabei zu einer Konzentration des Aromas und somit zu einem intensiven Geschmack. Vor allem bei trockenen Currys ist eine hohe Verdunstung von Vorteil.

Wok Test 2019: Die besten Woks im Vergleich

Des Weiteren lassen sich Currys im Wok allgemein schnell und unkompliziert zubereiten, da aufgrund der Fläche und Temperaturen die Zutaten sehr schnell angebraten sind. Ein weiterer Vorteil vom Kochen im Wok ist die geringe Menge an Öl oder Fett, das für die Zubereitung benötigt wird. Für besonders gesunde Gerichte eignet sich der Wok deshalb bestens.

Die beliebtesten Zutaten

In den folgenden Abschnitten werden wir dir die wichtigsten Komponenten vorstellen, die für die Zubereitung eines Currys benötigt wird.

Gewürze

Gewürze sind in jedem Gericht von ganz besonderer Bedeutung. Eine Gewürzpaste bildet in der Regel die Basis jedes Currys. Je nach Region werden unterschiedliche Gewürze verwendet, die dem Curry seinen individuellen Charakter und Geschmack verleihen.

Die Gewürze werden zu Beginn der Zubereitung erhitzt, sodass sie ihr Aroma optimal entfalten können, bevor die anderen Zutaten hinzugefügt werden. Die Paste kannst du ohne großen Aufwand selber herstellen und luftdicht verpackt zwei Wochen im Kühlschrank oder zwei Monate im Tiefkühler lagern.

Falls du die Paste nicht selber zubereiten möchtest, kannst du auch welche im Supermarkt oder Asia-Laden kaufen.

Fleisch

Egal ob Schwein, Rind oder Huhn: der Wok ist ideal für die Zubereitung von Fleisch geeignet. Durch seine große Fläche und die extrem hohen Temperaturen wird jede Art von Fleisch sehr schnell von außen knusprig angebraten, während das Gargut innen allerdings noch schön saftig bleibt.

Fisch und Meeresfrüchte

Auch wenn du Curry eher mit Fleisch oder als vegetarische Variante kennst, gibt es auch leckere Rezepte für Meeresfrüchte-Liebhaber. Ebenso wie für die Zubereitung von Fleisch ist der Wok auch für Gerichte mit Fisch perfekt geeignet. Durch häufiges Rühren der Zutaten erreichst du die perfekte Garstufe, bei der die Meeresfrüchte gut angebraten werden können, aber immer noch saftig sind.

Gemüse

Falls du weder Fleisch noch Fisch isst, oder einfach Lust auf die Vielfalt des Wok-Gemüses hast, ist ein vegetarisches Curry genau das richtige. Klassisches Gemüse wie Paprika, Champignons, Karotten und Frühlingszwiebeln schmecken hervorragend im Curry. Tofu bietet sich ebenfalls für ein südostasiatisches Gericht an.

Currygericht in Schale

Beim scharfen Anbraten besteht immer die Gefahr des Anbrennens, weshalb du dir also bewusst sein solltest, dass die Zutaten in einem Wok schneller dünsten als in einer Pfanne oder einem Topf. (Foto: huahommag / pixabay.com)

Um Unfälle mit dem Messer in der Küche vermeiden zu können, sollte immer ein scharfes Messer verwendet werden. Eine scharfe Klinge verhindert, dass das Messer bei nassem Gemüse abrutscht. Für eine schnelle und unkomplizierte Zubereitung von frischem Gemüse empfehlen wir daher ein Santokumesser.

Kokosmilch

In vielen Currys ist Kokosmilch oder Kokoscreme unerlässlich. Die Milch und die Creme werden aus dem Fleisch der Kokosnuss hergestellt, wobei die Creme bei der ersten Pressung und die Milch erst nach weiteren Pressungen entsteht.

Die Herstellung sorgt für eine dicke, sahnige Curry-Sauce. Die Verwendung von Kokosmilch oder Kokoscreme ist je nach Rezept und Region sehr unterschiedlich: Während in Indien in den meisten Rezepten nicht zwischen den beiden unterschieden wird, werden Milch und Creme in Thailand sehr stark voneinander getrennt.

Erdnusssauce

Auch wenn Kokosmilch häufig Verwendung in Currys findet, gibt es auch allerhand Gerichte mit anderen Saucen. Sehr bekannt und beliebt ist vor allem Erdnusssauce, die dem Curry einen nussigen, vollmundigen Geschmack verleiht.

Beilagen

Die klassische Beilage zu einem Curry bildet gedämpfter Reis. Natürlich kannst du dir ganz nach deinen Vorlieben auch Nudeln zum Curry bereiten. Egal für welche Beilage du dich entscheidest: auch hier liefert dir der Wok gegenüber dem Kochen mit Pfannen und Töpfen zahlreiche Vorteile.

Reis und Nudeln lassen sich genauso wie das Curry direkt im Wok zubereiten. Dadurch sparst du Zeit und das Abwaschen vieler Pfannen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Cummings, Joe: World Food: Thailand, Lonely Planet Publications, Hawthorn, 2000.

[2] http://www.spiegel.de/reise/fernweh/geschenktipp-asien-kochbuecher-nichts-wie-wok-a-800412.html

[3] https://www.woman.at/a/thai-curry-rezept

Bildnachweis: pexels / pixabay.com

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