Kuchenform
Zuletzt aktualisiert: 22. Dezember 2019

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Kuchenformen sind wichtige Küchenhelfer, welche in keiner Küche fehlen sollten. Nicht nur Backprofis und Hobbybäcker sollten eine Kuchenform besitzen. Auch für Anfänger eignet sich eine Kuchenform hervorragend, da es auch viele einfache Rezepte gibt. Der Geruch von frisch gebackenen Kuchen ist verführerisch und selbst gebacken schmeckt eben besonders lecker.

In unserem großen Kuchenformen Test 2020 erfährst du alles Wissenswerte über das Thema Kuchen backen und welche Backform sich am besten eignet. Wir haben uns die verschiedenen Materialien mit deren Vor- und Nachteilen für dich angeschaut und verglichen. Dadurch wollen wir dir die Kaufentscheidung erleichtern und dir die Informationen geben, die du benötigst, wenn du eine Kuchenform kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kuchenformen eignen sich hervorragend zum Backen von Kuchen. Sie sind aber auch für das Backen von Torten und anderen Süßspeisen sowie weiteren Gerichten geeignet.
  • Es gibt sehr viele unterschiedliche Formen auf dem Markt. Du hast die Wahl zwischen klassischen runden Springformen, bis hin zu speziellen Backformen von Tieren oder Autos.
  • Die Wahl des Materials der Kuchenform hat eine Auswirkung auf Handhabung und somit auch dein Backerlebnis.

Kuchenform Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Spring-Backform

Die Zenker Springform hat einen Durchmesser von 26 cm und einer Höhe von 6,5 cm. Das Material ist aus Stahlblech mit einer Antihaftbeschichtung. Die Springform besitzt einen herausnehmbaren Waffelboden und ein silbernes Schloss, was die Entnahme des Kuchens erleichtert. Die Backform ist hitzebeständig bis 230°C und besitzt 5 Jahre Herstellergarantie.

Besonders hervorzuheben ist hierbei das Preis- Leistungsverhältnis. Für unter 10 € bekommt man eine formstabile Springform mit einer guten Wärmeleitung, welche für eine gleichmäßige Bräunung des Kuchens sorgt. Die Antihaftbeschichtung sorgt nicht nur für einfaches Entformen, sondern auch für eine leichte Reinigung per Hand.

Die beste Kastenform

Die Kastenform, auch Königskuchenform genannt, von Kaiser ist 30 cm lang und hat ein Fassungsvermögen von 1 Liter. Sie ist aus Stahl mit einer Antihaftbeschichtung und somit hitzebeständig bis zu 230 °C. Sie ist von außen in einem Goldton versehen und wurde in Deutschland hergestellt.

Durch die optimale Wärmeleitung des Stahls wird der Kuchen in der Backform gleichmäßig gebacken. Die Kunden heben an dem Produkt besonders die leichte Reinigung durch die Antihaftbeschichtung hervor. Außerdem ist die Qualität laut Kundenbewertungen sehr lobenswert.

Die beste Kuchenform aus Silikon

Das Kuchenformset von webake besteht aus 3 runden Backformen aus Silikon. Die Kuchenformen besitzen die Durchmesser von 22 cm, 15 cm, sowie 7,5 cm. Die Backformen sind aus lebensmittelechtem Silikon hergestellt und BPA-frei. Sie sind vielseitig für sämtlichen Backöfen, sowie auch Mikrowelle verwendbar und besitzen eine Antihaftbeschichtung.

Jede Kuchenform besitzt praktischen Griffe an der Seite, welche dir eine komfortable und sichere Handhabung ermöglicht.  Der Hersteller wirbt mit der Antihaftbeschichtung, welche das Entfernen des Gebäcks erleichtert und außerdem schmutzabweisend, sowie leicht zu reinigen ist. Durch die verschiedenen Größen eignen sich die Formen gut um dreistufige Kuchen oder Torten zu backen.

Die beste Keramik Kuchenform

Die Keramikform von Kitchen Craft hat einen Durchmesser von 26 cm und eine Höhe von 6 cm. Die Kuchenform hat optisch einen gewellten Rand und ist mit einer transparenten Glasur überzogen. Auf der Innenseite befindet sich ein bedrucktes Rezept.

Die Kuchenform besticht vor allem durch ihre Optik. So kann der Kuchen direkt aus dem Ofen auf den Tisch serviert werden. Außerdem eignet sich die Form und das Material auch gut für Aufläufe, wodurch sie vielseitig einsetzbar ist. Neben dem schönen Aussehen der Backform loben die Kunden vor allem dass diese Kuchenform spülmaschinengeeignet ist.

Die beste Kuchenform für Geburtstage

Die runde Silikonform von BluFox besitzt eine Motivform mit der Aufschrift “Happy Birthday”, welche die Kuchenform ideal für Geburtstage macht. Die Backform hat einen Durchmesser von 20,5 cm und eine Höhe von 5 cm. Durch das Silikon besitzt die Kuchenform eine Antihaftbeschichtung und ist zudem Spülmaschinenfest. Die Form ist für Temperaturen bis zu 230 °C geeignet.

Die Geburtstagskuchenform ist ideal für einen Rührkuchen geeignet. Laut Hersteller eignet sich die Kuchenform auch für Tarte oder als Brotbackform. Die Kunden sind vor allem von der vielseitigen Einsetzbarkeit begeistert. Du kannst die Form beispielsweise auch mit Schokolade oder Pudding befüllen. Durch den Schriftzug hast du somit auch als Anfänger kinderleicht ein dekoratives Element für dein Gebäck erschaffen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Kuchenform kaufst

Was kostet eine Kuchenform?

Bei den verschiedenen Kuchenformen gibt es eine große Preisne, die von 5 € bis 100 € reicht. Der Kostenpunkt richtet sich vor allem nach Größe, dem Material, sowie der Qualität. Wenn man sich für eine bestimmte Kuchenform, wie Spring- oder Kastenform entschieden hat, kann man auch auf günstigere Backformsets zurückgreifen. Da gibt es dann eine Form in verschiedenen Größen, zu günstigeren Preisen.

Außergewöhnliche Kuchenformen, sowie Kuchenformen von hoher Qualität können auch schonmal bis zu 100 € kosten.

Material Preisspanne
Blech ca. 5 – 25 €
Silikon ca. 5 – 15 €
Keramik ca. 20 – 100 €
Glas ca. 10 – 30 €
Emaille Beschichtung ca. 25 – 80 €

Welche verschiedenen Formen gibt es?

Die gängigsten Kuchenformen sind die Springform, sowie die Kastenform und die Gugelhupfform. Aber auch die Herzform, Zahlenform oder Buchstabenform, gibt es in zahlreichen Ausführungen und geben dir die Möglichkeit dein Kuchen zu individualisieren.

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Die Gugelhupfform eignet sich besonders für die Zubereitung von klassischem Marmorkuchen oder Nusskuchen.
(Bildquelle: unsplash.com / freestocks.org)

Es gibt mittlerweile zu viele verschiedene Formen, um diese alle aufzulisten. Am besten suchst du dir die Kuchenform aus, die am besten zu deinem Anlass passt. Falls du die Kuchenform oft und für verschiedene Zwecke verwenden willst, eignen sich die klassischen Backformen am besten. Figurenformen sind hierbei die wohl vielfältigsten Formen die es gibt.

Form Anlass Kuchenart
Springform Alle Anlässe Für fast alle Arten von Kuchen, wie auch Obstkuchen und Tortenböden
Kastenform Alle Anlässe Zitronenkuchen, als auch Brot
Gugelhupfform Alle Anlässe Marmorkuchen, Nusskuchen
Zahlformen Geburtstage oder Jahrestage Schokokuchen, Zitronenkuchen, sowie weitere trockene Kuchenarten
Buchstabenformen Geburtstage oder Hochzeiten Schokokuchen, Zitronenkuchen, sowie weitere trockene Kuchenarten
Herzform Valentinstag oder Hochzeiten Schokokuchen, Zitronenkuchen, sowie weitere trockene Kuchenarten
Figurenform Für Kinder Schokokuchen, Zitronenkuchen, sowie weitere trockene Kuchenarten

Wo kann ich eine Kuchenform kaufen?

Kuchenformen gibt es in Supermärkten, Haushaltswarengeschäften, als auch in vielen Online-Shops zu kaufen. Nach unserer Recherche werden die meisten Kuchenformen in folgenden Online-Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • real.de
  • otto.de
  • backwelt24.de

Die Kuchenformen, die wir dir vorstellen sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Online Shops versehen. Wenn du also eine Backform siehst, die dir gefällt, kannst du direkt zuschlagen.

In welcher Größe sollte ich eine Backform kaufen?

Die Größe spielt beim Kauf einer Kuchenform eine entscheidende Rolle. So sind die meisten Kuchenrezepte im Internet auf die gängigsten Größen beschränkt. Die zu verwendete Größe der Backform ist normalerweise im Rezept zu finden.

Die Springform ist rund und hat einen Durchmesser von 26 cm. Aber auch Springformen mit einem Durchmesser von 24 cm und 28 cm sind mittlerweile gängig. Es gibt auch Mini-Springformen mit einem Durchmesser von 18 cm. Dabei kann man die Zutaten der gängigen Kuchenrezepte meist halbieren.

Die meisten Kastenformen sind ca. 30 cm lang und 10 cm hoch. Aber auch hier gibt es mittlerweile viele Abweichungen. Es gibt auch kleinere Kastenformen mit einer Länge von 20 – 25 cm. Diese eignen sich ebenfalls gut für Kuchen, als auch hervorragend als Brotbackform.

Welche Größe sich für dich am besten eignet, kommt auf die Verwendung und den Anlass an.

Die Gugelhupfform hat einen Durchmesser von 22 – 25 cm und ist meist aus Aluminium oder Silikon. Die Besonderheit der Napfform ist, dass sie durch das Loch in der Mitte die Gefahr minimiert, dass der Kuchen von Außen anbrennt, während er in der Mitte noch roh ist.

Alle weiteren Kuchenformen, wie Figurenformen, Zahl- sowie Buchstabenformen, gibt es in unendlich vielen Größenn. Welche Größe die Richtige für dich ist, richtet sich vor allem danach für welchen Anlass diese geeignet sein soll.

Während man bei Geburtstagen und Hochzeiten eher zu den größeren Formen tendiert, darf kleinere Anlässe auch mal eine kleinere Kuchenform sein. Zu empfehlen ist es eine kleine und eine größere Backform zu Hause zu haben.

Welche Alternativen gibt es zu Kuchenformen?

Falls man keine Kuchenform zur Hand hat oder man mal schauen will was es sonst noch so auf dem Markt gibt, lohnt es sich nach Alternativen von Kuchenformen umzuschauen.

  • Backblech: Je nach Kuchenart kann man auch ein gewöhnliches Backblech als Alternative verwenden. Dabei ist stets darauf zu achten, dass man die Mengenangabe im Rezept anpasst. Wichtig ist hierbei die Auslegung von Backpapier bzw. das richtige Einfetten.
  • Backrahmen: Als Alternative zum Backblech hat sich auch der Backrahmen etabliert. Der Backrahmen ist eine Backform ohne Boden und wird in vielen Bäckereien als Alternative zur Standardkuchenform verwendet. Damit die Backform auslaufsicher ist, wird ein ebener Untergrund benötigt.
  • Tortenringe: Auch Tortenringe eignen sich als Alternative zu herkömmlichen Kuchenformen. Sie eignen sich sogar für hohe Kuchen und Torten und sind meist Größenverstellbar. Somit kann man den Durchmesser an das gewünschte Rezept anpassen. Wichtig ist hierbei ebenfalls ein ebener Untergrund, damit der Kuchen nicht ausläuft.
  • Brotbackform: Auch eine Brotbackform eignet sich als Ersatz für eine Kuchenform. Hierbei muss nur auf die Beschichtung geachtet werden, und dass man die Form richtig einfettet.

Entscheidung: Welche Arten von Kuchenformen gibt es und welche ist die Richtige für dich?

Wenn du dir eine Kuchenform zulegen möchtest, hast du eine riesige Auswahl an möglichen Formen, Farben, Größen und Materialien. Wenn du dich für eine Form entschieden hast, ist die Auswahl des Materials ein wichtiger Bestandteil der Kaufentscheidung. Die möglichen Materialien, zwischen denen man sich entscheiden muss, umfassen:

  • Blech (Schwarz- und Weißblech)
  • Silikon
  • Keramik
  • Glas
  • Stahl (Emaille)

Jedes Material hat schließlich seine eigenen Vor- und Nachteile, die wir dir im Folgenden vorstellen.

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Backst du gerne Obstkuchen, solltest du auf die Säurebeständigkeit des Materials achten.
(Bildquelle: pixabay.com / pixel2013)

Kuchenform aus Blech (Weiß- und Schwarzblech)

Weißblech ist günstig und einfach zu reinigen, jedoch nicht spülmaschinentauglich. Weißblech muss nach dem spülen gut abgetrocknet werden, da es sonst zu Rost neigt und die Langlebigkeit darunter leidet. Außerdem sollte man keinen Obstkuchen darin backen, da das Material nicht säurebeständig ist.

Auch das sorgältige Einfetten ist notwendig. Schwarzblech nimmt im Gegensatz zu Weißblech die Hitze besser auf und verteilt diese gleichmäßiger. Außerdem ist es säurebeständiger, aber auch teurer als Weißblech.

Vorteile
  • Günstiger Preis
  • Leichtes Gewicht
  • Einfache Reinigung
Nachteile
  • Nicht säurebeständig
  • Rostanfällig
  • Nicht spülmaschinengeeignet

Kuchenform aus Silikon

Silikonformen zeichnen sich vor allem durch die leichte Reinigung aus, da sie auch spülmaschinengeeignet sind und auch kein einfetten notwendig ist. Das spart zusätzlich kalorien. Sie sind für alle Teige geeignet und es gibt sie mittlerweile in allen möglichen Formen, Farben und Größen zu kaufen.

Dadurch dass Silikonformen flexibel und beweglich sind, haben sie eine geringere Standfestigkeit. Dies hat Auswirkungen auf die Handhabung, da das befüllen der Backform etwas Übung benötigt. Bei falscher Handhabung verlieren sie mit der Zeit ihre Antihaftbeschichtung und es kann zu Geruchsbildung kommen.

Vorteile
  • Einfache Reinigung
  • Für alle Teige geeignet
  • Kein einfetten notwendig
  • Spülmaschinengeeignet
Nachteile
  • Schwierigere Handhabung
  • Geruchsbildung bei geringer Qualität
  • Nur bis 200° erhitzbar

Kuchenform aus Keramik

Keramikformen kennen die meisten noch von unseren Großeltern. Backformen aus Keramik weisen eine gleichmäßige Wärmeverteilung auf. Allerdings verteilt sich die Wärme, aufgrund des oft dicken Randes etwas langsamer. Durch die schöne Optik lassen sich viele Gebäcke auch direkt in der Keramikform servieren.

Durch das hohe Gewicht, ist sie leider nicht so gut zu transportieren. Auch die Zerbrechlichkeit ist als ein Nachteil zu werten. Die meisten Keramikformen gibt es in den klassichen Formen, so dass es eine geringere Auswahl gibt.

Vorteile
  • Kratzfest
  • Spülmaschinengeeignet
  • Gute Wärmeverteilung
  • Optik
Nachteile
  • Zerbrechlich
  • Hohes Gewicht
  • Geringe Auswahl an Formen

Kuchenform aus Glas

Glasformen haben vor allem den Vorteil, dass man dem Kuchen beim Backen zuschauen kann. Die Kuchenformen aus Glas werden aus Borosilikatglas hergestellt, welches sehr robust ist. Daher ist es sehr hitzebeständig mit Temperaturen bis zu 450°.

Es ist auch kratzfest und säurebeständig, daher auch sehr gut für Obstkuchen geeignet. Die Nachteile von Glasformen sind fast dieselben wie bei Keramik. Auch wenn das Glas sehr robust ist und leichte Stürze aushält, ist es trotzdem zerbrechlich.

Vorteile
  • Kratzfest
  • Säurebeständig
  • Spülmaschinengeeignet
  • Langlebig
  • Hitzebeständig (bis 450°)
Nachteile
  • Geringe Wärmeleitfähigkeit
  • Hohes Gewicht
  • Geringe Auswahl an Formen

Kuchenform aus Stahl (Emaille)

Wenn man von Emaille Backformen spricht, sind diese meist aus Stahl oder Carbonstahl. Sie werden mit einer Emailleschicht versiegelt, weshalb man von Emaille Kuchenformen spricht. Durch ihre Kratzfestigkeit sind sie besonders langlebig. Sie sind außerdem spülmaschinengeeignet und säurebeständig, daher auch ideal für Obstkuchen.

Die Beschichtung von Emaille ist selbstfettend, daher ist nur minimales einfetten notwendig.

Emaille Backformen sind stoßempfindlich, was dazu führen kann, dass Stellen der Form abplatzen. Daher sollte man behutsam mit ihnen umgehen. Die Qualität spiegelt sich das auch im Preis wider, sodass Backformen mit Emaille Beschichtung meist etwas teurer als andere Backformen sind.

Vorteile
  • Kratzfest
  • Spülmaschinengeeignet
  • Langlebig
  • Säurebeständig
  • Selbstfettend
Nachteile
  • Etwas teurer
  • Hohes Gewicht
  • Stoßempfindlich

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kuchenformen vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Kuchenformen entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit denen du Kuchenformen miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Form

Willst du den Kuchen nur für einen bestimmten Anlass wie einen Kindergeburtstag oder ähnliches backen, darfst du gerne eine spezielle Form auswählen.

Zeitlose Formen sind die klassischen Formen wie Springform oder Kastenform

Eine Form die zwischen der speziellen und klassischen Form schwebt, ist die Herzbackform. Diese kann sowohl für romantische Anlässe wie Valentinstag, Hochzeiten oder Jahrestage verwendet werden, aber auch für Geburtstage von guten Freunden oder Familienmitgliedern.

Wenn du die Form öfters und unabhängig vom Anlass benutzen willst, empfiehlt es sich eine klassische Backform zu kaufen. Dazu zählen die Spring- und Kastenform, aber auch die Gugelhupfform. Für besondere Anlässe, können die Kuchen  durch die Dekoration individualisiert werden, indem du Glasuren oder Fondant benutzt.

Spülmaschineneignung

Die Spülmaschinenfestigkeit spielt eine Rolle, falls du Wert darauf legst deine Kuchenform nicht mit der Hand zu spülen. Ob eine Kuchenform spülmaschinengeeignet ist, richtet sich nach dem Material und der Beschichtung.

So sind Glas-, Keramik und Silikonformen fast immer spülmaschinengeeignet. Es gibt aber auch hier Unterschiede in den Beschichtungen, daher sollte man die Pflegeanleitung gut durchlesen.

Antihaftbeschichtung

Eine Antihaftbeschichtung spielt vor allem dann eine entscheidene Rolle, wenn man vermeiden möchte, dass der Kuchen an der Form haften bleibt. Kuchenformen mit einer guten Antihaftbeschichtung müssen nicht eingefettet werden und sparen somit sogar Kalorien. Der Kuchen lässt sich leicht aus diesen Formen lösen und sollte ohne Rückstände herausgenommen werden können.

Durch das fehlende Einfetten sind diese Backformen auch meist leichter zu reinigen und somit generell einfacher in der Handhabung. Während Silikonformen eine natürliche Antihaftbeschichtung aufweisen, können Stahl oder Blechformen mit einer zusätzlichen Antihaftbeschichtung versehen werden.

Langlebigkeit

Die Langlebigkeit hat vor allem auch was mit der Kratz- und Schnittfestigkeit zu tun. Wenn man ständig den Kuchen mit Messern oder Gabeln aus der Form holt und das Material nicht Kratzfest ist, so leidet die Beschichtung darunter. Auch Stoßfestigkeit oder Zerbrechlichkeit spielen hierbei eine Rolle.

Behandelt man Keramikformen sehr behutsam, sind sie sehr langlebig. Wenn man Weißblech nach dem Spülen nicht gründlich abtrocknet, beginnt es zu rosten, weshalb die meisten Weißblechformen nicht sehr langlebig sind.

Man sollte immer auf die richtige Handhabung und Pflege der verschiedenen Materialien und Formen achten, um die Langlebigkeit der Kuchenform zu erhöhen.

Trivia: Wissenswerte Fakten über Kuchenformen

Wie fette ich am besten eine Kuchenform ein?

Wie wir bereits erwähnt haben, ist das Einfetten der Kuchenform vor allem vom Material der Backform abhängig. Hat man eine Silikonform ist das einfetten nicht nur unnötig, sondern es wird sogar davon abgeraten.

Bei Backformen mit einer Antihaftbeschichtung ist das Einfetten meist ebenfalls nicht notwendig. Schau am besten in die Beschreibung, ob deine Kuchenform beschichtet ist und ein Einfetten notwendig ist.

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Klassisch wird eine Kuchenform mit Mehl und Buttter eingefettet.
(Bildquelle: pixabay.com / markusspiske)

Bei einer Springform ist die klassische Variante die Form mit Butter oder Margarine zu befetten. Dies ist am einfachsten mit einem Backpinsel. Anschließend wird Mehl über die Form gegeben und der Überschuss abgeklopft. So sollte es problemlos möglich sein den Kuchen aus der Form zu lösen.

Mittlerweile gibt es auch Backsprays im Angebot, welche mit einer dünnen Schicht auf die Backform aufgesprüht werden.

Tipp: Man kann statt herkömmlichen Mehl auch gemahlene Nüsse nehmen, welche dem Kuchen ein besonderes Aroma bescheren. Bei Schokoladenkuchen eignet sich auch Kakao hervorragend als Alternative zu Mehl.

Wie löse ich den Kuchen am besten aus der Kuchenform?

Um den Kuchen rückstandslos und in einem Stück aus der Kuchenform zu lösen ist es natürlich notwendig, diese vorher (falls notwendig) gut eingefettet zu haben. Dies erleichtert das Lösen des Kuchens aus der Backform. Bei allen Arten von Backformen ist es empfehlenswert, den Kuchen vorher abkühlen zu lassen.

Silikonformen haben hier den Vorteil, dass diese sehr flexibel sind und der Kuchen einfach aus der Form herausgedrückt werden kann. Bei allen anderen Formen kann der Kuchen vorsichtig mit einem Messer am Rand aus der Form gelöst werden. Bei nicht kratzfesten Backformen kannst du einen Holzlöffel oder Holzstäbchen verwenden, um die Kuchenform nicht zu beschädigen.

Wenn alles nichts nützt, kann es sich als nützlich erweisen ein feuchtes Geschirrtuch über die Form zu legen und einige Minuten zu warten. Falls keine der Optionen funktioniert, hilft es nur noch den Kuchen einzufrieren. Gefroren lässt er sich anschließend aus der Form entfernen, muss nun jedoch vor dem Servieren aufgetaut werden.

Welche herzhaften Rezepte eignen sich besonders für die Kuchenform?

Wenn du denkst, eine Kuchenform eignet sich nur für das Backen von Kuchen, liegst du daneben. Eine Kuchenform ist auch gut für einige herzhafte Rezepte geeignet. Dass man Brot auch gut in einer Kastenform backen kann, ist kein Geheimnis. Aber hast du schonmal an eine Käse-Tarte oder einen Zwiebelkuchen gedacht?

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Folgendes Rezept eignet sich besonders für eine Springform mit 24 cm oder 26 cm Durchmesser. Wir wünschen guten Appetit.

Zwiebelkuchen Rezept

Zutaten Zubereitung
  • 1 fertiger Pizzateig (aus dem Kühlregal)
  • 8 mittelgroße Speisezwiebel oder 6 große Gemüsezwiebel
  • 400g Schmand oder Creme Fraiche
  • 300g gewürfelter Schinken
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver (optional)
  • Schnittlauch
  1. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen
  2. Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden
  3. Den gewürfelten Schinken und die Zwiebeln in einer Pfanne anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 15 min dünsten lassen
  4. Die Eier mit dem Schmand verrühren und mit etwas Paprikapulver würzen
  5. Pizaateig in der gebutterten Springform auslegen und anschließend die Zwiebeln (mit Schinken) mit dem Schmand auf dem Teig verteilen
  6. Zwiebelkuchen ca. 40 min auf mittlerer Schiene backen
  7. Den Kuchen gut abkühlen lassen und servieren

Auch einen leckeren Auflauf kannst du in einer Kastenform zubereiten. Dafür haben wir dir dieses Rezept rausgesucht. Viel Spaß beim nachkochen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.thespruceeats.com/different-cake-baking-pans-486780

[2] https://www.tigerchef.com/blog/great-cakes-cookies-proper-baking-pan-will/2005

[3] http://backformenprofi.de/backformen-material/

[4] https://praxistipps.focus.de/silikonbackformen-die-3-besten-tipps_95017

[5] https://de.m.wikihow.com/Eine-Backform-fetten-und-mehlen

Bildquelle: Lightfieldstudios/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Saskia hat durch ihre Oma schon früh ihre Leidenschaft für das Kochen entdeckt. Sie hat Gesundheitsmanagement studiert und bietet Kurse für gesundes Kochen in Krankenhäusern und für Großküchen an. In ihrer Freizeit hält sie gerne kleine Dinnerpartys bei denen sie Mehrgang-Menüs auf den Tisch zaubert.