Kokosnusszucker
Zuletzt aktualisiert: 21. April 2021

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Haushaltszucker ist in Verruf geraten. Dennoch kann alternativ gesüßt werden. Auf der Suche nach Zuckeralternativen begegnet und Kokosblütenzucker immer häufiger. Ob in neuen Rezepten aus hippen Kochbüchern, oder in Lebensmitteln aus dem Supermarkt. Er ist überall präsent.

Falls du dich für Alternative Kokosblütenzucker interessierst, ist dieser Ratgeber genau richtig für dich. Wir vergleichen für dich die besten Kokosblütenzucker und stellen dir die wichtigsten Informationen und Erkenntnisse vor, sodass du später leichter eine Kaufentscheidung treffen kannst und genau weißt, ob sich Kokosblütenzucker für die eignet und wie er herkömmliche Süßungsmittel ersetzt.




Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt eine Vielzahl an Kokosblütenzucker. Ob aus biologisch kontrolliertem Anbau oder mit Fair-Trade-Siegel. Gewisse Siegel spiegeln sich im Preis wider. Es ist für jeden etwas dabei. Dennoch ist er wegen seiner aufwendigen Herstellung grundsätzlich teurer als Haushaltszucker
  • Kokosblütenzucker ersetzt herkömmlichen Zucker 1:1 und ist somit vielerorts einsetzbar. Er zeichnet sich dennoch durch seine Karamell-Note aus, die nicht jedermann schmeckt.
  • Durch seinen niedrigen glykämischen Wert führt Kokosblütenzucker zu geringeren Blutzuckerschwankungen als herkömmlicher Zucker und ist deshalb besser für Diabetiker geeignet.

Kokosblütenzucker im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Im Folgenden stellen wir dir die besten Kokosblütenzucker aus verschiedenen Produktkategorien vor.

Der beste klassische Kokosblütenzucker

Dieser Uncle Spice Kokosblütenzucker wird in einer wiederverschließbaren Verpackung geliefert. Die Verpackungsgröße von 200g sind für den erstmaligen Gebrauch angemessen.

Bei diesem Produkt handelt es sich um Kokosblütenzucker in seiner reinen Form, ohne Streckung durch braunen Rohrzucker. Diese Zuckeralternative ist laut Hersteller von Premium-Qualität, die ebenfalls gut für Diabetiker geeignet sei.

Klassischer Kokosblütenzucker ist meist teurer als Haushaltszucker. Da es sich bei diesem Kokosblütenzucker um ein klassisches Produkt, ohne Schnickschnack und Siegeln handelt, dürfte dieses eins der günstigsten auf dem Markt zu guter Qualität sein.

Bewertung der Redaktion: Dieses Produkt eignet sich für Personen, die Kokosblütenzucker gerne testen möchten oder einfach nur bei kleinem Budget alternativ süßen möchten.

Der beste fair gehandelte Kokosblütenzucker

Dieser Kokosblütenzucker von MANDOI trägt das Fair-Trade-Siegel und wurde somit fair gehandelt. Es wurden 500 g reiner Kokosblütenzucker in einem wiederverschließbaren Beutel verpackt, dadurch lässt er sich gut und trocken lagern.

Verbunden mit dem Fair-Trade-Siegel ist eine gewisse Gütequalität. Dieses Produkt ist zudem biologisch angebaut worden. Dieser Kokosblütenzucker enthält keine künstlichen Konservierungsstoffe und stammt aus einem Anbau ohne Gentechnik. Zudem wurden dem Produkt keine Zusatz- und Farbstoffe und auch keine künstlichen Aromen zugefügt.

Durch die enge Zusammenarbeit und die strengeren Regularien sind Fairtrade-Produkte grundsätzlich teurer. Wenn du durch deinen Kauf gewisse Standards unterstützen möchtest, ist dieses Produkt das richtige für dich. Weil das Produkt direkt von den Bauern vor Ort bezogen wird, legt es weniger Transportwege zurück. Hinzu kommt, dass ein gewisser Austausch zwischen Bauern und Herstellern besteht.

Bewertung der Redaktion: Kokosblütenzucker mit Fair-Trade-Siegel ist das qualitativ hochwertigste, wodurch du als Konsument gewisse soziale und umweltbezogene Standards unterstützen kannst.

Der beste Kokosblütenzucker zum Backen

Grundsätzlich lässt es sich mit jedem Kokosblütenzucker backen. Was dann beim Backen meist noch stört, ist Vanillezucker, der größtenteils aus herkömmlichem weißen Zucker besteht.

Auch hier haben wir etwas für dich. Dieser Kokosblütenzucker von RUF mit Tonkabohne ersetzt Vanillezucker vollständig. Die Päckchen kommen praktischerweise im üblichen Format des Vanillezuckers von 10g pro Tüte und sind wie gewöhnlicher Vanillezucker anwendbar.

Tonkabohne hat einen Geschmack, der Vanille sehr ähnelt. Außerdem beinhaltet dieser Zucker Geschmacks-unterstützend Bourbon-Vanille. Dieser Kokosblütenzucker eignet sich voll umfassend für das Backen von Kuchen, aber auch für Cremes und heiße sowie kalte Getränke. Zudem kommt der verwendete Kokosblütenzucker dieses Herstellers aus biologischem Anbau.

Bewertung der Redaktion: Falls du gerne backst und einen Vanillezucker-Ersatz suchst, und dabei auf herkömmlichen Zucker komplett verzichten möchtest, ohne Geschmackseinbußen hinzunehmen, ist dieses Produkt für dich geeignet.

Der beste Bio Kokosblütenzucker

Du bevorzugst Produkte, die qualitativ hochwertig sind und wo der Anbau bzw. die Herstellung gewissen Standards entspricht? Dann solltest du dich an bio Kokosblütenzuckern orientieren.

Dieser Azafran BIO Kokosblütenzucker mit Biosiegel kommt aus kontrolliert biologischem Anbau. Der Anbau bzw. die Herstellung von Produkten mit Bio-Siegeln wird regelmäßig überwacht und unterliegt einer Dokumentationspflicht. Dadurch wird eine besondere und dauerhaft anhaltende Qualität gewährleistet.

Zucker in Bio-Qualität lassen sich beispielsweise in Reformhäusern, Bioläden oder auch online kaufen. Aufgrund des Bio-Siegels sind bio Kokosblütenzucker vergleichsweise teurer, weil die Herstellung durch das Einhalten bestimmter Vorschriften kostspieliger wird. Biologisch angebauter Kokosblütenzucker darf nicht mit gewöhnlichem Rohrzucker gestreckt werden. Dadurch erhältst du stets das reine Produkt.

Bewertung der Redaktion: Bei diesem Kokosblütenzucker bekommst du hochwertige Bio-Qualität zu einem fairen Preis.

Kauf- und Bewertungskriterien für Kokosblütenzucker

Damit du es beim Kauf von Kokosblütenzucker etwas leichter hast, stellen wir dir im Folgenden Kauf- und Bewertungskriterien vor, die dich unterstützen sollen.

Diese Kriterien werden nun genauer unter die Lupe genommen, sodass du eine gut informierte Entscheidung treffen kannst.

Herkunftsland

Kokosblütenzucker wird hergestellt, wo Kokospalmen wachsen. Diese gibt es hauptsächlich in Südostasien, Südamerika, Afrika, Indien und in der Karibik. Kokosblütenzucker weist durch sein Herkunftsland keine bemerkbaren Unterschiede auf.

In diesem Zusammenhang sollte du dir zusätzlich Gedanken über den ökologischen Fußabdruck machen. Je länger der Transportweg, desto höher ist der damit verbundene CO2-Ausstoß.Demnach ist es an deiner Präferenz, sich für ein Herkunftsland zu entscheiden.

Anbau

Kokosblütenzucker herzustellen ist eine mühevolle, langwierige Arbeit. Kokosblütenzucker kann erst gewonnen werden, wenn gut kultivierte Kokospalmen alt genug sind, um Blüten zu tragen. Der Nektar wird dann direkt an der Krone geerntet.

Wenn dir ein biologischer oder nachhaltiger Anbau wichtig ist, solltest du stets auf Gütesiegel achten, um entsprechende Qualität zu erhalten. Achte in diesem Fall besonders auf die Inhaltsangaben. Manchmal wird Kokosblütenzucker mit Rohrzucker gestreckt um die Herstellung zu beschleunigen und eine höhere Marge zu erhalten.

Verwendung

Vor dem Kauf solltest du dir Gedanke machen, wozu du Kokosblütenzucker verwenden möchtest. Grundsätzlich ist er genauso einsatzfähig wie gewöhnlicher Zucker. Durch seinen Eigengeschmack könnte er sich wegen deiner geschmacklichen Vorlieben nicht für gewohntes Süßes eignen.

Neben der Karamell-Note solltest du auch die Farbe des Zuckers beachten. Falls du diesen für helle Speisen verwenden möchtest, solltest du wissen, dass diese einen beigefarbene bis braunen Farbton erhalten. Dies würde sich beispielsweise besonders beim Backen von hellen Kuchen, Keksen oder Baiser zeigen.

Verpackungsgröße

Kokosblütenzucker gibt es in unterschiedlichsten Verpackungsgrößen zu kaufen. Im Supermarkt werden dir meist Verpackungen bis zu 250g, in seltenen Fällen auch bis zu 500g angeboten. Im Großmarkt und im Internet sind deutlich größere Einheiten bestellbar. Falls du im Internet bestellst solltest du die potenziellen Versandkosten aufgrund des schweren Gewichts nicht außer Acht lassen.

Wenn es um die Verpackungsgröße geht solltest du dir grundsätzlich im klaren sein, wofür du den Kokosblütenzucker brauchst. Falls du eine Torte backen möchtest, könnte eine handelsübliche Größe knapp werden. Soll der Kokosblütenzucker in den oder die Zuckerdose neben deiner Kaffeemaschine gefüllt werden, reicht meist eine kleine Packung aus dem Supermarkt aus.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Kokosblütenzucker ausführlich beantwortet

In diesem Abschnitt erklären wir dir die meist gestellten Fragen rund um das Thema Kokosblütenzucker, damit du ausreichend informiert bist, wenn du dir Kokosblütenzucker kaufen möchtest.

Was ist Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker ist eine Zuckeralternative. Er wird auch Palmzucker genannt, weil zu seiner Herstellung Nektar aus den Blüten der Kokospalme gewonnen wird, der dann zu einem Sirup eingekocht wird. Anschließend wird die kristallisierte Masse zermahlen. Das Ergebnis ist ein braunes Granulat.

Wie gesund ist Kokosblütenzucker?

Ob Kokosblütenzucker wirklich gesünder ist als Haushaltszucker lässt sich nicht so einfach beantworten. In Sachen Kaloriengehalt und Nährwerte schneidet Kokosblütenzucker vergleichbar mit herkömmlichem Rübenzucker ab. Sein niedriger glykämischer Index wird dennoch gerne beworben.

Kokosnusszucker

Kokosblütenzucker wird aus Kokospalmen gewonnen. (Bildquelle: Engdao Wichitpunya / 123rf)

Dieser führt dazu, dass der Kokosblütenzucker den Blutzucker langsamer ansteigen lässt und deshalb gesünder sei. Die Verbraucherzentrale betont aber, dass es hierfür nicht genügend Beweise durch Studien gibt. Andere Aussagen bezüglich der Gesundheitsauswirkungen von Kokosblütenzucker dürfen nach dem Lebensmittelrecht nicht getroffen werden.

Für wen eignet sich Kokosblütenzucker?

Da Kokosblütenzucker, wie der Name schon sagt, von dem Nektar der Blüte einer Kokospalme gewonnen wird, enthält dieser Fruchtzucker. Deshalb ist Kokosblütenzucker für Personen, die eine Fructoseintoleranz haben ungeeignet.

Diabetiker hingegen können von dem Zuckerersatz profitieren. Durch seinen niedrigen glykämischen Wert verursacht Kokosblütenzucker geringere Blutzuckerschwankungen als Haushaltszucker. Weil dadurch weniger Heißhungeranfälle auf Süßes entstehen ist er für Personen die abnehmen möchten besser geeignet.

Was kostet Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker gibt es in unterschiedlichen Preiskategorien zu kaufen.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig 1-2€ Kokosblütenzucker klassisch
Mittelpreisig 3-5€ Kokosblütenzucker bio
Hochpreisig ab 5€ Kokosblütenzucker Fair-Trade

Wie ersetzt man Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker hat eine vergleichbare Süßkraft wie Rohrzucker oder Haushaltszucker. Deshalb kann man ihn 1:1 ersetzen. Dennoch muss man beachten, dass er einen starken Eigengeschmack hat.

Seine Karamell-Note macht ihn weniger einsatzfähig. Wer diese Geschmacksrichtung mag, darf sich freuen, denn backen und kochen kann man mit ihm wie gewohnt. Einziger Knackpunkt: das Verrühren dauert ein bisschen länger, da er sich langsamer als gewöhnlicher Zucker auflöst.

Wie lagert man Kokosblütenzucker?

Wie gewöhnlicher Zucker weist auch Kokosblütenzucker bei richtiger Aufbewahrung kein Mindesthaltbarkeitsdatum auf. Dennoch zieht er Feuchtigkeit an. Deshalb sollte man ihn gut verschlossen, trocken und kühl lagern, sodass sich keine Klümpchen bilden. Abhilfe können hier luftdichte Vorratsgläser schaffen.

Fazit

Ob Kokosblütenzucker nun wirklich besser ist als heißer Zucker ist Ansichtssache. Dennoch hat er seine Daseinsberechtigung. Die bessere Verträglichkeit für Diabetiker spricht für ihn. Ob er für dich geeignet ist, ist vor dem Kauf im Falle von Intoleranzen unbedingt abzuklären. Geschmacklich ist diese Zuckeralternative nicht für jedermann.

Dennoch kann die Karamell-Note für Abwechslung in der Küche sorgen und dabei 1:1 Haushaltszucker ersetzen. Er eignet sich ebenfalls bestens zum Backen und kann für neue kulinarische Entdeckungen sorgen.

Kokosblütenzucker ist im Vergleich zu weißem Zucker deutlich teurer. Dennoch gibt es innerhalb der Kokosblütenzucker große Preisschwankungen aufgrund von Qualitäts- und Gütesiegeln.

(Titelbild: John Cutting/ Unsplash)

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