Willkommen bei unserem großen Kaffeemaschine Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kaffeemaschinen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Kaffeemaschine zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Kaffeemaschine kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer Kaffeemaschine kannst du dir je nach Gerät die verschiedensten Kaffeespezialitäten ganz einfach zuhause zubereiten.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Filterkaffeemaschine, Vollautomat, Espressomaschine und Portionskaffeemaschine. Diese Typen sind in verschiedenen Ausführungen und Designs erhältlich.
  • Günstige Kaffeemaschinen gibt es bereits ab 10 Euro. Für Geräte mit mehr Technik musst du mit einem Preis im dreistelligen Bereich rechnen.

Kaffeemaschine Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Kaffeemaschine für Filterkaffee

Mit der Philips Café Gaia kannst du viel Kaffee auf einmal herstellen. Das zeitlose und schlichte Design der Filterkaffeemaschine ist sehr ansprechend. Durch einen Tropfstopp kannst du die Kanne während des Brühvorgangs jederzeit aus der Maschine nehmen, der dann unterbrochen wird. Eine Abschaltautomatik ist ebenfalls vorhanden.

Mit der Thermoskanne wird der Kaffee über längere Zeit warmgehalten. So kannst du beispielsweise den ganzen Vormittag Kaffee genießen, ohne nochmal aufbrühen zu müssen. Wenn du die Kanne vor dem Brühvorgang mit heißem Wasser ausspülst, bleibt der Kaffee länger heiß. Laut Hersteller beträgt die Temperatur des Kaffees nach zwei Stunden in der Kanne immer noch mindestens 65 °C.

Die beste Filterkaffeemaschine mit Timer-Funktion

Mit der Melitta Optima Timer Filterkaffeemaschine kannst du große Mengen Kaffee herstellen. Mit einer Wassertankfüllung von einem Liter können bis zu zwölf Tassen Kaffee zubereitet werden. Aufgrund des transparenten Wassertanks mit gut sichtbarer Skala kannst du die gewünschte Tassenanzahl genau einfüllen.

Mittels Timer lässt sich programmieren, wann die Maschine beginnen soll, den Kaffee zu brühen. Die Melitta Optima Timer hat kein eingebautes Mahlwerk und benötigt bereits gemahlenen Kaffee. Vom Hersteller werden circa 6 g Kaffeepulver pro Tasse empfohlen, was etwa einem gestrichenen Kaffeelöffel entspricht.

Die beste Kaffeemaschine für Kaffeepads

Die Philips Senseo HD6554/68 lässt sich leicht bedienen und bietet dank der Variationen der Pads eine Vielzahl an Kaffeegetränken. Mit dem Gerät können bis zu zwei Tassen Kaffee gleichzeitig hergestellt werden. Das Gerät schaltet sich außerdem nach 30 min automatisch ab.

In den Wassertank passen ca. 0,7 l Wasser. Dadurch können mehrere Tassen Kaffee mit einer Füllung gekocht werden. Die maximale Höhe der Tassen beträgt 10 cm.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Kaffeemaschine kaufst

Überlegst du dir eine Kaffeemaschine zu kaufen, bist aber mit der Auswahl und den verschiedenen Angeboten etwas überfordert? Dann bist du hier genau richtig, denn wir erklären dir, auf was du beim Kauf von Kaffeemaschinen achten solltest.

Was ist eine Kaffeemaschine und wie funktioniert sie?

Hast du dich nicht auch schon mal gefragt, wie es dieses kleine Gerät schafft, ein solch herrlich duftendes Heißgetränk auf Knopfdruck zuzubereiten?

Eine Kaffeemaschine ist ein kleines Wunderwerk der Technik, das uns jeden Morgen aufs Neue glücklich macht. Prinzipiell ist es ein Gerät zum Aufbrühen von Kaffee, welche durch Heißextraktion und Filtration von gemahlenen Kaffeebohnen mit Wasser als Extraktionsmittel entsteht.

Kaffee gibt es in vielen Varianten, die von Kaffeemaschinen mit unterschiedlichen Funktionsweisen zubereitet werden. (Bildquelle: pexels.com / rawpixel.com)

Heutzutage kann man viele verschiedene Formen der Kaffeemaschine erwerben, wobei die Funktionsweise abhängig von ihrer Bauart ist.

Filterkaffeemaschine

Am einfachsten ist der Prozess einer Filterkaffeemaschine zu erklären. Hier läuft das kalte Wasser aus dem Tank über einen Schlauch in ein beheizbares Rohr. Dort wird es erhitzt.

Es entstehen Dampfblasen, deren Druck zur Schließung eines Rückschlagventils führt, das sich im Schlauch befindet. Nun steigt das Wasser auf, gelangt in den Filter und trifft dort auf das Kaffeepulver.

Dieser Prozess wiederholt sich, bis kein Wasser mehr im Tank ist. Manche Kaffeemaschinen verfügen über ein Direktbrühsystem. Hier wird das Wasser nicht “schlückchenweise” erhitzt, sondern komplett im Wassertank auf etwa 90 °C. Diese Methode ähnelt dem klassischen Überbrühen von Kaffee.

Espressomaschine / Vollautomat / Portionskaffeemaschine

Auch bei einer Espresso- bzw. Siebträgerkaffeemaschine wird das Wasser auf rund 90 °C erhitzt und danach mit einem durch eine Pumpe erzeugten Druck von weniger als 9 bar durch besonders feines Kaffeepulver gepresst.

Bei Portionskaffeemaschinen befindet sich das Kaffeepulver dabei in Kapseln oder Pads.

Bei Vollautomaten beträgt der Druck mindestens 15 Bar. Ihre Funktionsweise ist weitaus komplizierter und würde hier den Rahmen sprengen.

Mit Mahlwerk, Steuerelektronik und Brühgruppe kommen hier hochkomplexe Bauteile zum Einsatz, die jedoch für einen besonders tollen Kaffeegenuss sorgen.

Wie wird eine Kaffeemaschine bedient?

Die Bedienung einer Kaffeemaschine ist in der Regel sehr einfach, solange neben der Stromzufuhr zwei Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Wasser
  • Kaffee

Das bedeutet, nur wenn du ausreichend Wasser in die Kaffeemaschine füllst und die Kaffeebohnen auffüllst, kommt auch Kaffee aus dem Küchengerät.

Wo wird das Wasser in die Kaffeemaschine gefüllt?

Kaffeemaschinen verfügen über einen Tank. Hier gehört das Wasser rein. Die Öffnungen sind ausreichend groß, sodass dieser Arbeitsschritt schnell und unkompliziert erledigt ist. Einfach bis zur entsprechenden Markierung befüllen und schon kann es losgehen.

Brauche ich eine Kaffeemaschine mit abnehmbarem Wassertank?

Bei modernen Kaffeemaschinen bzw. -automaten ist der Behälter abnehmbar. Das ist zwar kein Muss, erleichtert das Befüllen aber ungemein.

Das Tank wird einfach unter den Wasserhahn gehalten, befüllt und anschließend wieder in die Maschine eingesetzt.

Wie viel Wasser muss in meine Kaffeemaschine?

Jede Kaffeemaschine bereitet nur dann den gewünschten Kaffee zu, wenn ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Oft weist eine Markierung auf der Behälterwand auf die minimale und maximale Füllhöhe hin.

Hier braucht man etwas Erfahrung, um einschätzen zu können, welche Füllmenge für wie viele Tassen ausreichend ist. Einfacher ist es bei Filterkaffeemaschinen. Hier bezieht sich die Skala auf dem Tank bzw. der Glaskanne direkt auf die Tassenzahl.

Welche Art von Kaffee schmeckt mir am besten?

Ob nun stark, schwach, schwarz, mit Milchschaum oder ein einfacher Filterkaffee – die richtige Kaffeemaschine sollte sich nach deinen Vorlieben richten, nicht andersherum.

Viele Menschen lieben Kaffee, aber jeder hat seine eigenen Geschmacksvorlieben. Achte beim Kauf deshalb darauf, dass deine Kaffeemaschine auf deine Präferenzen ausgerichtet ist. (Bildquelle: unsplash.com / John Schnobrich)

Bevor du dich für eine Kaffeemaschine entscheidest, ist es wichtig für dich zu wissen, wie du deinen Kaffee am liebsten trinkst.

Nicht jede Maschine wird deinen Geschmack treffen: Eine Filterkaffeemaschine bereitet keinen Espresso zu. Ein Kaffeevollautomat kann maximal zwei Tassen gleichzeitig befüllen.

Falls du probierfreudig bist, ist eine Portionskaffeemaschine das richtige Gerät für dich. Willst du selbst bestimmen, wie viel Kaffeepulver für deine Tasse verwendet wird, ist eine Espressomaschine vermutlich die richtige Wahl.

Am Ende entscheidest du, welche Kaffeemaschine zu deinem Geschmack passt.

Wie viele Tassen Kaffee muss die Maschine am Tag zubereiten?

Ein weiterer wichtiger Punkt zur Entscheidungsfindung ist die Anzahl der Portionen, die die Kaffeemaschine pro Tag erzeugen muss. In einem Singlehaushalt werden weitaus weniger Tassen Kaffee getrunken als an einem Arbeitsplatz.

Rebecca LandshutBarista

Heutzutage müssen Kaffeemaschinen einzelne Tassen Kaffee brühen können.

Daher waren zu Beginn Pad- und Kapselmaschinen sehr beliebt. Mittlerweile können jedoch auch Filterkaffeemaschinen für nur eine Kaffeetasse benutzt werden.

(Quelle: youtube.com)

Bei einem Kaffeevollautomaten musst du nach einer bestimmten Anzahl an Tassen den Behälter für das benutzte Kaffeepulver entleeren und den Wassertank nachfüllen.

Bei einer Maschine mit vorportioniertem Kaffee mittels Pads oder Kapseln musst du nur darauf achten, dass der Wasserbehälter gefüllt ist. Die Produktionsmengen der Kaffeemaschinen solltest du vor einem Kauf mit dem tatsächlichen Verbrauch vergleichen.

Wie viel Kaffeepulver brauche ich für welche Kaffeemengen?

In der folgenden Tabelle findest du Angaben dazu, wie viel Kaffeepulver für wie viele Tassen Kaffee benötigt werden. Am einfachsten ist die Verwendung eines Kaffeelots, in das sechs bis acht Gramm Kaffeepulver passen – das reicht für eine Tasse Filterkaffee mit ca. 125 ml.

Da jedoch nicht jeder Haushalt ein Kaffeelot besitzt, geben wir die Menge in gestrichenen Teelöffeln an.

Tassenanzahl Anzahl gestrichene Teelöffel Menge Kaffee in Gramm
1 3 bis 4 6 bis 8
2 6 bis 8 12 bis 16
4 12 bis 18 24 bis 32
8 24 bis 36 48 bis 64

Die kleinere Menge ergibt einen milderen Kaffee, die größere einen stärkeren. Man rechnet etwa 60 Gramm Kaffeepulver für einen Liter normalen Filterkaffee.

Welche Kaffeemaschine brauche ich für kleine Mengen Kaffee?

Falls du nicht regelmäßig Kaffee trinkst, ist ein Espressokocher der richtige Kaffeebereiter für dich. Er wird in verschiedenen Größen angeboten und ist die ideale Kaffeemaschine für ein oder zwei Personen.

Das spart Energie und Zeit. Zudem hat einen Espressokocher einen weiteren Vorteil: Er nimmt nur wenig Platz weg und kann schnell im Schrank verstaut werden.

Eine Alternative zum Espressokocher sind Portionskaffeemaschinen. Kapsel- und Padkaffeemaschinen ermöglichen es, ganz einfach per Knopfdruck kleine Mengen Kaffee zuzubereiten.

Viele Modelle erlauben auch die Herstellung von anderen Heißgeräten wie Tee oder Kakao für ein oder zwei Personen.

Welches Gerät ist am besten für die Zubereitung großer Kaffeemengen geeignet?

Du wohnst in einer WG oder deine Familie versammelt sich morgens zum gemeinsamen Kaffee am Esstisch? Dann muss viel Kaffee auf einmal bereitstehen. Hier ist die Filterkaffeemaschine ungeschlagen. Sie eignet sich für die gleichzeitige Zubereitung von acht bis zwölf Tassen.

Das dauert zwar seine Zeit, aber einige Modelle verfügen über eine Zeitvorwahl. Damit lässt sich die Maschine abends programmieren und der Kaffee ist morgens schon fertig.

Eine weitere sinnvoll Extra-Funktion für große Mengen Kaffee sind Geräte mit Thermoskanne. Sie eignen sich besonders für Büros oder aber für Menschen, die über den Tag verteilt viel Kaffee trinken und diesen nicht jedes Mal neu zubereiten wollen.

Der Kaffee fließt dabei direkt von der Maschine in die Thermoskanne, die dann auf den Schreibtisch gestellt werden kann.

Was kostet eine Kaffeemaschine?

Kaffeemaschinen gibt es in jedem Preissegment und mit großen Qualitätsunterschieden. Diese lassen sich nicht immer anhand des Preises feststellen.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 126 Produkte aus der Kategorie Kaffeemaschine untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Zwischen den verschiedenen Kaffeemaschinentypen bestehen große Preisunterschiede. Einfach konstruierte Geräte wie Filtermaschinen und Espressokannen starten bei 10 Euro, wohingegen Gastronomiegeräte bis weit in den vierstelligen Bereich hineingehen.

Die folgende Tabelle zeigt Preise von Geräten, die mehr im Alltag als im Gastronomiebereich benutzt werden.

Typ Preis
Filterkaffeemaschine ca. 10 bis 170 Euro
Kaffeevollautomat ca. 100 bis 600 Euro
Espressomaschine ca. 40 bis 300€
Portionskaffeemaschinen ca. 30 – 180 Euro
Espressokocher ca. 10 bis 130 Euro

Hinter den hohen Preisen steht zum einen bei Typen wie dem Vollautomaten eine aufwendige interne Technik. Zum andern handelt es sich hier oft um Designer- oder Retromodelle, die sich in der Technik aber nicht von den günstigeren Modellen unterscheiden.

So in etwa setzt sich übrigens der Kaffeepreis zusammen:

Profiteure Anteil in %
Löhne der Arbeiter 5,1
Plantagenbesitzer 8,5
Händler und Röster 17,8
Einzelhandel 23,7
Steuern, Zölle, Frachtkosten 44,9

Die Preise unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer Nutzungsmöglichkeiten. Manche Geräte ermöglichen neben der Kaffeezubereitung auch noch andere Heißgetränke.

Wo kann ich eine Kaffeemaschine kaufen?

Kaffeemaschinen kannst du in einem Fachgeschäft, aber auch im Elektronikladen und sogar in Supermärkten erwerben. Der Kauf vor Ort in einem Fachgeschäft kann besondere Vorteile mit sich bringen, da dort unter Umständen eine Verkostung des produzierten Kaffees möglich ist.

Neben dieser konventionellen Methode bekommst du Kaffeemaschinen natürlich auch in Online-Shops. Hier kannst du die Eigenschaften und Preise von einzelnen Maschinen gut vergleichen.

Laut unserer Recherche werden die meisten Kaffeemaschinen im Internet über diese Onlineshops verkauft:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Otto.de
  • Saturn.de

Alle Kaffeemaschinen, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind zu einem dieser Shops verlinkt. So kannst du gleich zuschlagen, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir gefällt.

Kann ich eine Kaffeemaschine auch mieten?

Es besteht auch die Möglichkeit, Kaffeemaschinen zu mieten. Hier handelt es sich aber meistens um sogenannte Kaffeevollautomaten, die erst ab einer Mindesttassenanzahl vermietet werden.

Solche Maschinen eignen sich für Büros und andere Arbeitsplätze mit vielen Mitarbeitern. Ebenfalls können Gastronomiegeräte gemietet werden, zum Beispiel Profi-Espressomaschinen.

Welche Alternativen gibt es zur Kaffeemaschine?

Es gibt unzählige Methoden, um Kaffee herzustellen und jede einzelne Herstellungsart zeichnet sich durch seinen ganz eigenen Geschmack aus. Wir möchten dir in Folge einige Alternativen zur Kaffeemaschine vorstellen.

  • Handfilter (Pour Over Methode): Die klassische Methode Kaffee zuzubereiten ist mit einem Handfilter. Die Pour Over Methode ist nicht nur einfach, sondern auch schnell und der Geschmack ist besonders kräftig.
  • Chemex: Bei Chemex wird ähnlich wie bei dem Handfilter, Kaffee durch einen Papierfilter gegossen. Der Kaffee schmeckt besonders klar und die Kanne sieht dazu noch sehr schön aus.
  • AeroPress: AeroPress ist eine eher umstrittene Methode um Kaffee herzustellen. Dennoch ist sie vor allem zum Reisen sehr beliebt, da der Brühvorgang sehr kurz ist und das Material sehr widerstandsfähig ist.
  • French Press: Eine French Press ermöglicht es, einen Kaffee ohne zusätzlichen Filter oder Strom zu kochen. Es gibt auch spezielle French Press Geräte fürs Camping, die sich dank der leichten Handhabung perfekt für Reisende eignet.

Egal für welche Methode du dich entscheidest, jede einzelne bietet ein ganz besonders Geschmackserlebnis und das Ganze sogar ohne Strom.

Entscheidung: Welche Arten von Kaffeemaschinen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Kaffeemaschinen lassen sich grob in fünf Typen einteilen:

  • Filterkaffeemaschine
  • Kaffeevollautomat
  • Espressomaschine
  • Portionskaffeemaschine (Kapsel- und Padkaffeemaschine)
  • Espressokocher

Die Kaffeezubereitung funktioniert bei jedem dieser Typen etwas anders, was individuelle Vor- und Nachteile mit sich bringt. Alles hängt davon ab, wie du deinen Kaffee trinken möchtest und worauf du am meisten Wert legst.

Hier ist ein Überblick über die unterschiedlichen Kaffeebereiter und ihre Stärken und Schwächen, damit du entscheiden kannst, welche Kaffeemaschine die richtige für dich ist.

Was zeichnet eine Filterkaffeemaschine aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Für Partys und Büros eignet sich eine Filterkaffeemaschine besonders gut, da mehrere Tassen gleichzeitig produziert werden können. Durch die Heizplatte bleibt der Kaffee für längere Zeit warm.

Erhitztes Wasser wird durch ein Rohr gepumpt, das über dem mit gemahlenen Kaffee gefüllten Filter endet. Das Wasser tropft nun langsam durch das Kaffeepulver in die Kaffeekanne. Bei vielen Maschinen wird der gekochte Kaffee mittels Heizplatte warmgehalten.

Vorteile
  • Große Mengen
  • Einfache Handhabung
  • Preisgünstig
Nachteile
  • Kaffeeausgabe dauert lange
  • Schwacher Kaffee

Mit einer Filterkaffeemaschine kannst du mehrere Personen gleichzeitig mit Kaffee versorgen, da mit ihr eine größere Menge Kaffee zubereitet werden kann als mit anderen Maschinen. Diese Geräte bekommst du schon ab 10 Euro.

Bei einer Filtermaschine dauert es etwas länger bis du deinen Kaffee genießen kannst, da das Wasser langsam durch den Kaffee tropft. Aufgrund ihrer Konstruktion kann kein Druck aufgebaut werden. Daher fällt der produzierte Kaffee nicht ganz so kräftig aus.

Wie wird Kaffee bei einem Kaffeevollautomaten hergestellt und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Der Vollautomat ist der Alleskönner unter den Kaffeemaschinen, mit ihm gelingen die verschiedensten Kaffeegetränke quasi auf Knopfdruck.

Bei einem Kaffeevollautomaten werden die Bohnen vor jeder Tasse frisch gemahlen. Der Mahlgrad kann von grob bis fein individuell eingestellt werden, um so die ganz persönliche Tasse Kaffee zu erzeugen.

Die Maschine erhitzt während des Mahlvorganges die Menge Wasser, die für den Brühvorgang benötigt wird.

Anschließend wird der gemahlene Kaffee unter Druck mit dem erhitzten Wasser gebrüht. Manche Maschinen können an diesem Punkt auch noch Milch aus einem Behälter beziehen und so Spezialitäten wie Latte Macchiato oder Cappuccino erzeugen.

Vorteile
  • Alleskönner
  • Individuelle Einstellungen möglich
  • Eher einfache Handhabung
Nachteile
  • Wartungsaufwendig
  • Kleine Portionen
  • Hohe Anschaffungskosten

Dieser Typ von Kaffeemaschine fällt in die höhere Preisklasse, was aber aufgrund seines Funktionsumfangs vertretbar ist. Die Portionsgröße beschränkt sich auf maximal zwei Tassen, die gleichzeitig produziert werden können.

Ein Kaffeevollautomat benötigt zudem regelmäßige Wartungen in Form von Entkalken und Reinigen der Einzelteile im Inneren der Maschine.

Wenn du hochwertigen Kaffee auf Knopfdruck genießen willst und dich nicht vor einer regelmäßigen Wartung scheust, ist ein Kaffeevollautomat das richtige für dich.

Wie funktioniert die Herstellung von Kaffee mit einer Espressomaschine und worin liegen ihre Stärken und Schwächen?

Espressomaschinen sind ideal für Liebhaber von schwarzem, starkem Kaffee. Sie verwenden die gleiche Technik wie Geräte im Gastronomiebereich, sind aber wesentlich platzsparender.

Für Espressomaschinen mit Siebträger wird bereits gemahlener Kaffee benötigt, der mit einem Stempel oder Stampfer gepresst werden muss. Wenn das Kaffeepulver nicht zusammengedrückt wird, wirbelt es auf, was zu einem schwächeren Espresso führen würde.

Das von der Maschine erhitzte Wasser wird mit etwa 9 bar Druck durch den gepressten Kaffee geleitet. Das Endprodukt ist ein aromatischer Espresso.

Vorteile
  • Kompakte Größe
  • Intensiver Geschmack
Nachteile
  • Komplexe Handhabung
  • Wartungsaufwendig
  • Kleine Mengen

Eine Espressomaschine sorgt für ein authentisches Kaffeeerlebnis auf Gastronomieniveau, wobei du die Handhabung erst üben musst. Die Maschine produziert ein bis zwei Espressi, je nachdem wie kräftig du deinen Espresso trinken willst.

Mit einer Espressomaschine wirst du zum Barista und kannst die unterschiedlichsten Kaffeespezialitäten in deinen eigenen vier Wänden zubereiten.

Wie arbeitet eine Portionskaffeemaschine und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Neben Kaffees kann ein Heißgetränkesystem auch Tee und Kakao machen. Durch die verschiedenen Sorten von Kapseln beziehungsweise Pads können mehrere Personen an einer Kaffeemaschine ihr Lieblingsgetränk genießen.

Die Handhabung einer Portionskaffeemaschine ist denkbar einfach: Den vorportionierten Kaffee in Form von Kapseln oder Pads in den dafür vorgegebenen Slot einlegen, den Deckel schließen und auf den Knopf drücken. Heißes Wasser wird durch die Kapsel oder das Pad gepresst und unten kommt der Kaffee heraus.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Preisgünstig in der Anschaffung
Nachteile
  • Müllanfällig
  • Kleine Portionen
  • Kaffee verhältnismäßig teuer

Pad- und Kapselmaschinen werden seit einigen Jahren immer beliebter. Ein Grund dafür ist die einfache Bedienung der Maschine.

Zudem können neben verschiedenen Kaffeespezialitäten auch andere Heißgetränke zubereitet werden. Für eine Tasse Getränk wird eine Kapsel beziehungsweise ein Pad verbraucht.

Nicht nur die einfache Handhabung, sondern auch die vielfältige Nutzung machen eine solche Maschine attraktiv.

Der größte Nachteil dieses Kaffeemaschinentyps, besonders bei jenen mit Kapseln, ist das Anfallen von Müll. In der Anschaffung ist diese Kaffeemaschine eher günstig, allerdings sind die Folgekosten für die Kapseln und Pads wesentlich höher als für losen Kaffee.

Wie funktioniert ein Espressokocher und was sind seine Vor- und Nachteile?

Für Personen, die über eine kleine Küche verfügen und keinen Platz für eine Kaffeemaschine haben, eignet sich ein Espressokocher besonders gut. Wenn er nicht in Verwendung ist, kann er in einer Schublade verstaut werden.

Zur Handhabung:

  1. Die gewünschte Menge an Wasser in den unteren Teil der Kanne einfüllen.
  2. Das Kaffeepulver in den Trichtereinsatz füllen.
  3. Das obere Teil draufschrauben und die Kanne auf den Herd stellen.

Durch das Erhitzen des Wassers entsteht der benötigte Druck, der das heiße Wasser durch das Kaffeepulver in das Kannenoberteil drückt.

Der Trichtereinsatz darf nicht zu voll aber auch nicht zu wenig befüllt sein, da sich das stark auf den Geschmack des Kaffees auswirkt.

Vorteile
  • Ideal fürs Campen
  • Platzsparend
Nachteile
  • Kaffeestärke nur bedingt einstellbar
  • Handhabung muss geübt werden

Der Espressokocher benötigt lediglich eine Hitzequelle. Daher kannst du ihn auch außerhalb einer Küche verwenden, zum Beispiel beim Zelten. Das Verhältnis von Wasser zu Kaffeepulver muss allerdings erst geübt werden, damit der Kaffeegenuss perfekt ist.

Speziell zum Reisen empfiehlt sich ein elektrischer Espressokocher, da man dank der integrierten Hitzequelle keinen Strom oder keine Herdplatte benötigt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kaffeemaschinen vergleichen und bewerten

An dieser Stelle wollen wir dir Ausstattungsmerkmale und Funktionen aufzeigen, mit denen du Kaffeemaschinen vergleichen kannst. Diese Faktoren sollen dir dabei helfen, dich für eine geeignete Kaffeemaschine zu entscheiden.

Einige dieser Faktoren wurden bereits im Ratgeber im Detail angesprochen, werden aber aufgrund ihrer Wichtigkeit nochmals genannt.

Bei den entscheidenden Kriterien handelt es sich um:

  • Art der Zubereitung
  • Produktionskapazität
  • Abmessungen der Kaffeemaschine
  • Handhabung
  • Benötigte Kaffeesorte
  • Reinigung
  • Design
  • Extra-Ausstattungen und Funktionen

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Die Art der Zubereitung

Allgemein gesprochen benötigt man für eine Tasse Kaffee lediglich heißes Wasser, Druck und Kaffeebohnen.

Je nach Kaffeemaschinentyp werden diese Komponenten aber in unterschiedlicher Gewichtung eingesetzt. Auf den Aspekt des benötigten Kaffees wird weiter unten eingegangen.

Alle Maschinentypen bis auf den Espressokocher besitzen die interne Technik, um das Wasser auf die benötigte Temperatur zu erhitzen. Die Temperatur des Wassers sollte zwischen 85 und 96 °C liegen.

Zu heißes Wasser macht den Kaffee bitter und sauer. Wenn das Wasser zu kalt ist, ist der Geschmack des Kaffees eher lasch.

Bei Espressokochern wird das Wasser erst durch eine äußere Hitzequelle erhitzt. Von wahren Könnern wird empfohlen, bereits vorgeheiztes Wasser zu verwenden und die Kanne nur auf mittlerer Hitze zu erwärmen. So wird ein bitterer und metallischer Geschmack verhindert.

Die wichtigste Komponente ist der Druck, wobei mehr Druck nicht automatisch besserer Kaffee bedeutet. Espressomaschinen bauen in der Regel einen Druck von 8 bis 9 bar auf, Kaffeevollautomaten rund 15 bar und Portionskaffeemaschinen arbeiten mit einem Druck von 10 bis 12 bar.

Filterkaffeemaschinen verwendet bei der Zubereitung keinen Druck.

Der tatsächliche Brühdruck unterscheidet sich vom Pumpendruck, der häufig in Beschreibungen angegebenen ist. Das Wasser tritt aus dem Tank mit dem Pumpendruck aus und kommt erst mit dem Brühdruck mit dem Kaffee in Berührung.

Das aufquellende Kaffeepulver bremst das durchfließende Wasser ein, wodurch im System zwischen Wasserpumpe und Kaffee Druck aufgebaut wird.

Der Druck nimmt dadurch langsam zu, wobei das Wasser durch den höheren Druck schneller durch den Kaffee fließt. Vom Brühdruck spricht man, wenn durch den Widerstand des Kaffeepulvers der Druck einen Wert erreicht, wodurch die Menge des Wassers mit der Förderleistung der Pumpe übereinstimmt.

Produktionskapazität

Wenn nur du und deine Familie die Kaffeemaschine benutzen, muss deine Maschine nicht so viel Kaffee produzieren. Bei größeren Gruppen wäre eine Maschine, die mehr als zwei Tassen gleichzeitig produzieren kann, aber von Vorteil.

Kaffeevollautomaten, Espressomaschinen, Portionskaffeemaschinen und Espressokocher können ein bis zwei Tassen gleichzeitig herstellen. Filterkaffeemaschinen können mehrere Tassen parallel zubereiten.

foco

Wusstest du, dass Kaffee nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – den Körper austrocknet?

Obwohl Kaffee nicht als Durstlöscher taugt, darf er zu den täglichen Flüssigkeitslieferanten hinzugezählt werden.

Was du bei einer Espressomaschine und einem Espressokocher mitbedenken musst: Sie müssen zwischen den einzelnen Verwendungen grob gereinigt werden, indem das verwendete Kaffeepulver entsorgt wird.

Kaffeevollautomaten übernehmen diese Arbeit für dich. Bei Portionskaffeemaschinen musst du das Pad oder die Kapsel zwischen jeder Anwendung wechseln.

Falls du nur ab und an eine größere Gruppe bewirten musst, wird sich die Anschaffung einer zusätzlichen Filterkaffeemaschine nicht auszahlen.

Ein Kaffeevollautomat ist eine interessante Alternative, da nicht nach jeder Anwendung etwas gereinigt oder ausgetauscht werden muss.

Filterkaffeemaschinen können mehr Kaffee in der gleichen Zeit produzieren und im Anschluss nur durch Austausch des Filters ohne spezielle Reinigung sofort erneut benutzt werden.

Abmessungen der Kaffeemaschine

Kaffeemaschinen gibt es in allen Größen von kompakt bis platzfüllend. Vor einem Kauf solltest du überlegen, wieviel Platz du in deiner Küche dafür hast.

Espressokocher sind klein und gut verstaubar, da sie in jede Schublade passen. Pad- und Kapselmaschinen und Filterkaffeemaschinen sind relativ kompakt und können, falls notwendig, auch im Schrank verstaut werden.

Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen brauchen den meisten Platz, da man auch guten Zugang zum Maschineninneren benötigt.

Die Position des Wassertanks, des Bohnenbehälters und der Brühgruppe muss bei der Platzwahl in deiner Küche bedacht werden.

Wenn eines dieser Maschinenteile an einer der Seiten ist, solltest du die Maschine nicht in eine auf die Abmessungen der Maschine angepasste Nische stellen, da sie sonst für Dinge wie Wasser nachfüllen immer wieder hervorgezogen werden muss.

Handhabung

Die Bedienung ist je nach Kaffeemaschine intuitiv oder benötigt Übung. Bei manchen genügt ein Knopfdruck, bei anderen wird eine gewisse Fingerfertigkeit und Erfahrung benötigt.

Sowohl Filterkaffeemaschinen als auch Portionskaffeemaschinen und Vollautomaten benötigen meist nur ein einmaliges Lesen der Betriebsanleitung, um die Handhabung im Großen und Ganzen zu verstehen.

Zudem haben Pad-, Kapselmaschinen und Vollautomaten Kontrollleuchten für diverse Funktionen. So wird angegeben, wenn der Wassertank leer ist, wenn bei Vollautomaten der Bohnenbehälter befüllt und wenn die Maschine entkalkt werden muss.

Espressomaschinen und Espressokannen erfordern einiges an Übung, um das perfekte Verhältnis von gemahlenem Kaffee zu Wasser hinzubekommen.

Moderne Espressomaschinen besitzen ebenfalls Kontrollleuchten und eine Selbstreinigungsfunktion, was die Handhabung im Gegenzug zu älteren Modellen erleichtert.

Benötigte Kaffeesorte

Je nach Kaffeemaschinentyp brauchst du für die Zubereitung bereits gemahlenen Kaffee oder ganze Kaffeebohnen. Manche Maschinen, die ganze Bohnen verwenden, haben zusätzlich einen Behälter für Kaffeepulver und schränken dich daher beim Kauf von Kaffee nicht ein.

Filterkaffeemaschinen, Espressomaschinen und Espressokocher benötigen bereits gemahlen Kaffee. Falls du frisch gemahlenen Kaffee bevorzugst, kann es sich für dich auszahlen, in eine Kaffeemühle zu investieren.

Sowohl elektrische Mühlen als auch Handkaffeemühlen sind im Handel erhältlich. Es gibt aber auch Filterkaffeemaschinen, die über dem Filter ein Mahlwerk haben, das den frisch gemahlenen Kaffee direkt in den Filter fallen lässt.

Kaffeevollautomaten besitzen ein eingebautes Mahlwerk, das die Bohnen vor jedem Brühvorgang frisch mahlt. Wie schon erwähnt, haben manche Vollautomaten einen gesonderten Behälter für bereits gemahlenen Kaffee.

Portionskaffeemaschinen sind in dieser Kategorie besonders, da nicht jede Pad- oder Kapselmaschine dasselbe System hat. Vor einem Kauf solltest du dich genau darüber informieren, welche Kapseln beziehungsweise Pads mit welcher Maschine kompatibel sind.

Reinigung

Alle Maschinen benötigen von Zeit zu Zeit eine Wartung, so auch eine Kaffeemaschine. Je nach Maschinentyp ist diese einfach oder eher aufwendig.

Vor einem Kauf empfiehlt es sich, die täglich anfallende Reinigung und die spezifische Reinigung einer Kaffeemaschine zu kennen.

Gleich vorweg: Bis auf den Espressokocher muss jede Kaffeemaschine entkalkt werden. Da der Espressokocher nach jeder Verwendung komplett gereinigt wird, ist ein zusätzliches Entkalken nicht notwendig.

Der Siebträger einer Espressomaschine muss nach jeder Verwendung gereinigt werden.

Bei Kaffeevollautomaten muss der Behälter für das verwendete Kaffeepulver nach einigen Tassen ausgeleert werden, ebenso fällt nach einer bestimmten Anzahl von ausgegebenen Tassen eine Entkalkung und die Reinigung der Brühgruppe an.

Bei Filterkaffeemaschinen müssen der Behälter des Filters, gegebenenfalls der wiederverwendbare Filter und die Kaffeekanne nach der letzten Verwendung des Tages gereinigt werden, da es sonst zur Schimmelbildung kommen kann.

Bei Portionskaffeemaschinen solltest du, wenn du zwei unterschiedliche Pads hintereinander verwenden willst, zum Beispiel zuerst ein Kaffeeprodukt mit Milch und danach Tee, den Auslauf kurz mit Wasser durchspülen. So bewahrt das zweite Getränk seinen unverfälschten Geschmack.

Hier hast du eine übersichtliche Auflistung der Kaffeemaschinen nach der Einfachheit der Reinigung, von sehr einfach bis aufwendig:

Typ Reinigung
Espressokocher sehr einfach
Filterkaffeemaschine einfach
Portionskaffeemaschine einfach
Espressomaschine eher aufwendig
Kaffeevollautomat aufwendig

Viele elektronische Kaffeemaschinen besitzen zudem eine Entkalkungskontrolle. Das ist ein kleines Lämpchen, das aufleuchtet, sobald die Maschine entkalkt werden muss.

Filterkaffeemaschinen besitzen diese Kontrollleuchte oft nicht, daher solltest du die Bedienungsanleitung beachten.

Design

Das Auge entscheidet bei einem Kauf mit. Kaffeemaschinen, die ständig auf der Küchentheke stehen, sollten dir in Farbe und Form gut gefallen und idealerweise zu der übrigen Einrichtung passen.

Der Großteil der im Handel erhältlichen Maschinen ist in schlichtem Schwarz oder Weiß gehalten oder hat ein Gehäuse aus Edelstahl.

Kapsel- und Padmaschinen kannst du hingegen auch in den verschiedensten Modefarben kaufen. Mit ihnen bringst du Farbe in deine Küche.

Dabei sind rote Kaffeemaschinen besonders beliebt. Wenn eine Kaffeemaschine rot ist, fällt sie natürlich besonders auf. Hersteller roter Kaffeemaschinen sind beispielsweise Philips (Senseo), Melitta oder DeLonghi.

Ausgefallene Designs und Modelle von bekannten Marken haben auch ihren Preis, obwohl sie dieselbe Technik wie günstigere Standardmodelle besitzen.

Falls du aber einen echten Blickfang in deiner Küche möchtest, solltest du die Anschaffung eines Designer- beziehungsweise Markenmodells in Betracht ziehen.

Extra-Ausstattung und -Funktionen

Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen besitzen oft die durchaus gefragte Heißwasserfunktion. Mit ihr lässt sich Wasser schnell erhitzen, um zum Beispiel Tee zubereiten zu können.

Moderne Espressomaschinen besitzen einen eingebauten Milchaufschäumer. Es wird hierfür ein hitzefestes Behältnis für die Milch benötigt. Es wird unter die Düse gehalten, aus der die Maschine Wasserdampf ausstößt.

Teurere Maschinen bieten oft die Möglichkeit die Kaffeestärke stufenweise einzustellen.

Bei Kaffeevollautomaten und bei Portionsmaschinen in höheren Preisklassen lässt sich die Kaffeestärke stufenweise einstellen. So können mehrere Personen mit ein und derselben Maschine unterschiedlich kräftige Getränke genießen.

Auch kleine technische Details wie ein höhenverstellbarer Kaffeeauslauf sind nicht außen vorzulassen. Damit kannst du Tassen jeglicher Größe verwenden und Kaffeespritzern vorbeugen.

Nicht zu vergessen ist die Thermoskannen-Funktion. Manche Geräte füllen den Kaffee nicht in Tassen oder Glaskannen, sondern in eine Thermoskanne. So bleibt der Kaffee lange heiß, auch wenn die Maschine ausgeschaltet ist.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kaffeemaschinen

Zum Schluss möchten wir dir noch ein paar wichtige Fragen rund um das Thema Kaffeemaschine und deren Verwendung beantworten.

Die Kaffeebohne

Kaffeebohnen sind im botanischen Sinn keine Bohnen. Es handelt sich hierbei vielmehr um die Kerne der Kaffeefrucht. Die Kaffeepflanze bringt rote, kirschartige Früchte hervor und in jeder Frucht befinden sich meist zwei Steinkerne.

Es gibt vierzig verschiedene Sorten Kaffee, aber die im Handel gebräuchlichsten Sorten sind Arabica und Robusta. Die meisten fertigen Kaffees bestehen aus einer Mischung dieser zwei Sorten.

Anbau

Das ideale Klima für den Kaffee-Strauch ist ausgeglichen, ohne extreme Temperaturschwankungen und ohne viel Sonne.

Robusta-Kaffee wächst auf 300 bis 800 Metern Höhe, der besonders hochwertige Arabica-Kaffee wächst auf Anbaugebieten zwischen 600 und 1.200 Metern Höhe.

Arabica-Bohnen sind hochwertiger, weil das Anbaugebiet höher liegt als jenes der Robusta-Bohnen. Je höher das Anbaugebiet, desto langsamer entwickeln sich die Früchte.

Je langsamer sich die Früchte entwickeln, desto härter werden die Kaffeebohnen. Je härter die Bohne wird, desto dichter ist sie. Je dichter eine Bohne, desto komplexer das Aroma des Endprodukts.

Ernte

Es wird ein- bis zweimal im Jahr geerntet und die Ernte kann bis zu zwölf Wochen dauern, weil die Früchte nicht gleichzeitig reifen.

Die Erntezeit hängt von der Lage der Anbaugebiete ab: Nördlich des Äquators wird zwischen Juli und Dezember geerntet, südlich des Äquators von April bis August – entweder per Hand oder mit Maschinen.

Von Hand gepflückter Kaffee ist qualitativ besser, weil dafür gesorgt wird, dass nur reife Früchte geerntet werden.

Bei großen Plantagen, die nicht im unzugänglichen Hochland liegen, werden bevorzugt Erntemaschinen verwendet. Durch das Nachsortieren der Früchte kann die Qualität bei dieser Erntemethode verbessert werden.

Röstung

Jeder hat schon einmal etwas über dunkle und helle Röstungen gehört, aber wie genau verhält sich die Art der Röstung zum entstehenden Kaffee?

Der Röstgrad einer Kaffeebohne wird durch die Röstzeit und die Rösttemperatur bestimmt. Neben der Röstung haben sowohl die Sorte als auch die Qualität des Rohkaffees Auswirkungen auf das Endprodukt.

Der Rohkaffee durchläuft verschiedene chemische und physikalische Prozesse, wodurch sich Farbe, Aroma und Geschmack bilden. Die Bohnen werden beim traditionellen Verfahren auf bis zu 250 °C, im industriellen Röstverfahren, das zeitsparender ist, auf bis zu 550 °C erhitzt.

Im Röstvorgang karamellisiert der Zucker in der Bohne. Das ist es, was dem Kaffee sein Aroma, sein Süße und die charakteristische Farbe gibt.

Durch das starke Erhitzen entweicht das Wasser aus den Bohnen, wodurch diese doppelt so groß werden können. Durch das Ausdehnen der Bohne bricht diese auf.

Das hörbare Knacken beim Aufbrechen nennt man first crack beziehungsweise second crack, weil es je nach Röstung ein- oder zweimal auftritt. Dieses Geräusch gibt neben der Farbe den Fortschritt des Röstvorgangs an.

Hier hast du einen Überblick über die verschiedenen Röstgrade:

Helle Röstung:

  • Rösttemperatur: zwischen 195 und 205 °C – first crack
  • hellbraune Farbe
  • säuerlicher Geschmack, weniger bitter, fruchtiger

Mittlere Röstung:

  • Rösttemperatur: zwischen 210 und 220 °C
  • mittlerer Braunton
  • ausgewogenes Aroma, säuerlich, etwas süßer als die helle Röstung

Dunkle Röstung:

  • Rösttemperatur: zwischen 225 und 245 °C – second crack
  • mittleres bis intensives dunkelbraun
  • süßlich, bitter, ausgeprägte Röstaromen, kaum säuerlich

Eine besondere Röstart nennt sich torrefacto, die in Spanien besonders beliebt ist. Hier wird während der Röstung Zucker hinzugegeben.

Der so entstandene Kaffee wird dem konventionellen zuckerlosen zu 20 bis 50 Prozent beigemischt. Diese Röstung nimmt dem Kaffee seine Säure und Bitterkeit.

Die Entdeckung des Kaffees

Einer Legende nach verdanken wir den Kaffee einem äthiopischen Ziegenhirten. Er hat gesehen, dass ein Teil seiner Herde nach dem Fressen von roten Früchten, die an einem Strauch mit weißen Blüten hingen, länger munter war, als jene Ziegen, die diese Früchte nicht gefressen haben.

Nachdem er die Früchte selber gegessen hatte, stellte er bei sich dieselbe Wirkung fest.

Angeblich wurde der Kaffee in Äthiopien erfunden. (Bildquelle: pixabay.com / jarmoluk)

Die Mönche, denen der Hirte von dem Erlebten erzählt haben, stellten aus den Früchten einen Aufguss her. Dank der aufputschenden Wirkung des Getränkes konnten die Mönche bis in die Nacht hinein beten.

Die Entwicklung der Kaffeemaschine

Die ersten halbautomatischen Kaffeemaschinen wurden um 1800 entwickelt. Diese frühen Modelle mussten zunächst noch mit Treibstoff wie Spiritus betrieben werden.

Sogenannte Perkolatoren und Vakuumbereiter sind seit der Einführung der elektronischen Kaffeemaschine Anfang des 20. Jahrhunderts nur noch wenig in Verwendung.

foco

Wusstest du, dass jeder Deutsche durchschnittlich 6,5 kg Kaffee pro Jahr trinkt?
Der Kaffeekonsum in Deutschland ist beträchtlich.

Dennoch sind Finnland, Schweden und Norwegen auf dem europäischen Markt Spitzenreiter mit 8,68 bis 12,2 kg Kaffee pro Jahr.

Die weltweit erste Filterkaffeemaschine, der Wigomat, wurde 1954 von dem Deutschen Unternehmer Gottlob Widmann patentiert. Diese Art der Kaffeemaschine verbreitete sich rasch über Westeuropa und Nordamerika.

Wer repariert Kaffeemaschinen?

Wie die meisten elektrischen Geräte kann auch eine Kaffeemaschine den Geist aufgeben. Je komplexer ihre Bauart ist, desto komplizierter ist die Reparatur. Eine defekte Kaffeemaschine ist daher in der Regel ein Fall für den Fachmann.

Überprüfe die gesetzliche Gewährleistungs- pflicht oder die freiwillige Garantie des Verkäufers.

Die erste Anlaufstelle sollte immer der Hersteller bzw. Verkäufer des Geräts sein. Liegt der Kauf noch nicht allzulange zurück, greift möglicherweise die gesetzliche Gewährleistungspflicht des Verkäufers (dann muss die Kaffeemaschine aber bereits beim Kauf defekt gewesen sein) oder die freiwillige Garantie des Herstellers.

Handelt es sich um ein älteres Modell oder gibt es keine Möglichkeit, Verkäufer oder Hersteller haftbar zu machen, gibt es vor Ort und im Internet zahlreiche Anbieter von Kaffeemaschinen-Reparaturen.

Die Kosten richten sich nach der Art des Defekts und liegen bei einem Vollautomaten meist höher als bei einer Filterkaffeemaschine. Hier lohnt es sich, verschiedene Angebote einzuholen.

Wir kann ich den Kaffeegeruch aus einer Thermoskanne entfernen?

Schlechte Gerüche können einem den Appetit verderben. Noch schlimmer: Sie können auf andere Lebensmittel übergehen. Da ist das starke Aroma des Kaffees keine Ausnahme.

Wer ihn gerne in einer Thermoskanne warmhält, kennt das Problem: Alle Getränke, die danach darin aufbewahrt werden, haben einen bitteren Beigeschmack vom Kaffee.

Selbst mehrmaliges Spülen bringt keine Besserung. Wer dann aus lauter Verzweiflung zur Chemiekeule greifen will, tut sich nichts Gutes.

Die Alternative zur Chemie: Altbewährte Hausmittel, die dem Kaffeegeruch in Thermoskannen ein Ende bereiten.

Bevor du dem eigentlichen Geruch an den Kragen gehst, solltest du die Beläge in der Kanne beseitigen. Dafür rührst du einen Brei an, der aus drei Teilen Backpulver und einem Teil Wasser besteht.

Damit wird das Innere der Thermoskanne geschrubbt. Anschließend etwas Backpulver in kochendem Wasser auflösen und damit die Kanne ausspülen.

Um den Kaffeegeruch aus einer Thermoskanne zu entfernen, solltest du Essigessenz verwenden. (Bildquelle: 123rf.com / Oleg Doroshin)

Um final den Kaffeegeruch zu beseitigen, füllst du einfach einige Esslöffel Essigessenz mit einer Tasse heißem Wasser in die Kanne und lässt die Mischung über Nacht einwirken.

Einige Male schütteln, um alles gut zu verteilen, und am nächsten Morgen mit klarem Wasser nachspülen. Vom Kaffeegeruch sollte nun nichts mehr zu merken sein.

Gibt es Kaffeemaschinen zur Zubereitung von Kakao?

Viele Menschen mögen nicht nur Kaffee, sondern auch andere Heißgetränke. Kakao ist bei Groß und Klein beliebt und deswegen bekommen wir immer wieder die Frage gestellt, ob man mit einer Kaffeemaschine auch Kakao herstellen kann. Die Antwort lautet: Jein.

Es ist möglich, aber nicht mit jedem Gerät. Eine Filterkaffeemaschine beispielsweise eignet sich nicht dafür. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Methoden. Diese Maschinen sollen den Kaffee ja filtern, während bei einem Kakao das Pulver in der Milch aufgelöst wird.

Das funktioniert hier technisch schon mal nicht. Außerdem ist es nicht sonderlich hygienisch, Milch statt Wasser durch die Maschine laufen zu lassen.

Nicht alle Kaffeemaschinene eignen sich auch für die Zubereitung von Kakao. (Bildquelle: pexels.com / rawpixel.com)

Anders sieht es bei Pad- bzw. Kapselmaschinen aus. Einige Hersteller haben Kakaosorten im Angebot. Hier befinden sich Kakao- und Milchpulver gemeinsam im Pad bzw. in der Kapsel oder es werden zwei Kapseln nacheinander eingelegt (beispielsweise bei der Krups Dolce Gusto).

Am einfachsten ist die die Zubereitung von Kakao sicherlich mit entsprechenden Vollautomaten, die über einen separaten Milchtank verfügen und ein Programm für Kakao bzw. heiße Schokolade haben.

Diese Geräte kosten allerdings einiges mehr und lohnen sich unter diesem Gesichtspunkt nur für Schokoliebhaber.

Warum sollte ich eine Kaffeemaschine nach dem Gebrauch ausschalten?

Zugegeben … es ist verführerisch, jederzeit heißen Kaffee genießen zu können. Deswegen lassen viele Menschen die (Filter-)Kaffeemaschine weiterhin eingeschaltet, wenn sie sich gerade eine Tasse gegönnt haben. Vor allem in Büros ist das an der Tagesordnung.

Solange sich noch Kaffee in der Glaskanne befindet und die Maschine vor Feierabend ausgeschaltet wird, ist das auch kein Problem. Jedenfalls nicht, was die Sicherheit angeht.

Neue Kaffeemaschinen sind mit einer Abschaltautomatik ausgestattet.

Aber weil es sich bei der Kaffeemaschine um ein elektrisches Gerät handelt, verbraucht sie natürlich Strom. Seit 2015 dürfen daher nur noch Kaffeemaschinen mit Abschaltautomatik verkauft werden.

Wer ein älteres Modell hat, profitiert von dieser Regelung noch nicht und steht möglicherweise irgendwann vor einem größeren Problem als dem Stromverbrauch: Wenn die Kanne leer ist, die Wohnung für längere Zeit verlassen und die Kaffeemaschine nicht ausgeschaltet wird, wird es gefährlich.

Die Kanne kann platzen, Plastikteile können schmelzen und umliegende Gegenstände Feuer fangen. Deswegen nach dem Gebrauch immer die Kaffeemaschine ausschalten.

Wie entkalke ich meine Kaffeemaschine?

Wenn es darum geht, morgens mit einem herrlich duftenden Kaffee in den Tag zu starten, kommt es nicht nur auf die Kaffeesorte an. Kalkablagerungen in der Maschine trüben den Kaffeegenuss und verhindern die feine Kaffeecreme.

Zudem dauert es immer länger, bis der Kaffee fertig zubereitet ist und das Gerät arbeitet lauter. Deswegen sollten Kaffeemaschinen regelmäßig entkalkt werden.

Durch das Entkalken der Kaffeemaschine lassen sich darüber hinaus teure Reparaturen vermeiden. Denn verkalkte Wasserleitungen können die Wasserpumpe beschädigen und damit ist die Kaffeemaschine unbrauchbar.

Wie oft sollte eine Kaffeemaschine entkalkt werden?

Die Häufigkeit der Entkalkung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst spielt die Wasserqualität eine Rolle. Bei sehr hartem Wasser muss öfter gereinigt werden als bei weichem Wasser.

In der Regel geben die lokalen/regionalen Wasserbetriebe Auskunft über die Wasserhärte vor Ort. Oftmals sind die Angaben auf der entsprechenden Webseite des Versorgungsbetriebs zu finden.

Entscheidend für die Entkalkungsintervalle ist zudem die Intensität des Kaffeetrinkens. Wer oft Kaffee zubereitet, sollte die Kaffeemaschine einmal monatlich entkalken. In Kombination mit sehr hartem Wasser reden wir eher von einem Rhythmus von zwei bis drei Wochen.

Wie und womit sollten Kaffeemaschinen entkalkt werden?

Natürlich wissen auch die Hersteller von Kaffeemaschinen von der Anfälligkeit ihrer Geräte. Bei Kapsel- und Padmaschinen sowie bei Vollautomaten sind daher Entkalkungsroutinen einprogrammiert.

Sie erinnern dich per Warnleuchte zu gegebener Zeit an die Reinigung. Oft verkaufen die Hersteller auch entsprechende Mittelchen zum Entkalken, die allerdings oft ziemlich teuer sind. Es geht aber auch günstiger.

In jedem Drogeriemarkt und vielen Supermärkten gibt es ganz normalen Entkalker zu kaufen. Dabei handelt es sich entweder um ein Pulver, das in Wasser aufgelöst wird, oder um eine Flüssigkeit, die direkt verwendet werden kann.

Lies dir die Anleitung auf dem Produkt durch, bevor du mit dem Entkalken beginnst.

Meist wird die Lösung in den Wasserbehälter der Kaffeemaschine gefüllt. Dann wird ein leerer Papierfilter eingesetzt und das Gerät eingeschaltet. Die Entkalkungsflüssigkeit läuft nun durch die Maschine und löst dabei die Kalkreste in den Leitungen.

Diese sammeln sich dann im Papierfilter. Die Flüssigkeit wird anschließend entsorgt und die Maschine zweimal mit neutralem Wasser durchgespült.

Der Entkalkungsvorgang bei Automaten funktioniert hingegen anders, weil es hier weder einen Papierfilter für die Kalkreste noch eine Glaskanne für die aufgefangene Flüssigkeit gibt.

Informiere dich daher in der Bedienungsanleitung deiner Kaffeemaschine unter dem Punkt “Entkalken”, wie du vorzugehen hast, wenn die entsprechende Warnleuchte brennt.

Was kann ich tun, wenn die Entkalken-Lampe weiterhin leuchtet?

Es kann durchaus vorkommen, dass die Warnlampe für das Entkalken weiterhin leuchtet, obwohl du die Kaffeemaschine gerade entkalkt hast. So berichten einige Käufer, dass die Philips Senseo Entkalken-Lampe nicht ausgeht oder die Tassimo Entkalk-Lampe dann immer noch leuchtet.

Schalte die Kaffeemaschine erst nach Beendung der Entkalkung aus.

Nicht selten liegt dann ein Bedienungsfehler vor. Wer zu ungeduldig ist und die Kaffeemaschine ausschaltet, bevor die Entkalkung abgeschlossen ist, muss damit rechnen, dass die Lampe danach nicht erlischt.

Bei einem Senseo kann einige Zeit vergehen, denn oft sind je zwei Entkalkungs- und Reinigungsvorgänge notwendig. Das Gerät schaltet sich danach von selbst aus.

Wenn die Entkalken-Lampe weiterhin leuchtet, sollte die Kaffeemaschine aus- und wieder eingeschaltet werden. Anschließend muss die Entkalkung erneut gestartet werden. Aber bitte komplett durchlaufen lassen, sonst tritt das Problem im Anschluss wieder auf.

Wo bzw. wie kann ich meine alte Kaffeemaschine entsorgen?

Bei Kaffeemaschinen ist es wie mit vielen Dingen: Irgendwann hat ihr letzte Stunde geschlagen. Egal ob defekt oder unpraktisch – wer eine alte Kaffeemaschine entsorgen will, hat mehrere Möglichkeiten. Doch was ist erlaubt? Gelber Sack? Restmüll? Sperrmüll? Wir verraten es dir.

Das beste vorweg: Die Entsorgung einer Kaffeemaschine kostet nichts. Jedenfalls kein Geld. Sie ist nur mit etwas Aufwand verbunden, denn ein solches Gerät besteht aus verschiedenen Materialien.

Die Glaskanne gehört beispielsweise in den Altglascontainer, während abnehmbare Plastikteile wie der Wassertank im gelben Sack entsorgt werden können.

Etwas komplizierter ist es mit dem Innenleben der Kaffeemaschine. Die elektronischen Teile müssen als Elektroschrott entsorgt werden, denn sie können Schadstoffe enthalten.

Also ab damit zum Recyclinghof. Wer es sich einfach machen will, kann die Kaffeemaschine dort auch als Ganzes entsorgen. Die Alternative: Einige Gemeinden bieten eine kostenlose Abholung von Sperrmüll ab.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.stern.de/genuss/trinken/kaffeemaschinen-13-arten-seinen-kaffee-zu-bruehen-3886160.html

[2] http://www.rp-online.de/leben/ratgeber/verbraucher/welcher-kaffeemaschinen-typ-sind-sie-aid-1.4460621

[3] https://www.coffeeness.de/kaffeezubereitung/

[4] http://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_62341662/kaffeemaschine-reinigen-worauf-sie-achten-sollten.html

Bildquelle: unsplash.com / Janko Ferlič

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