Willkommen bei unserem großen Induktions Topfset Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Induktions Topfsets. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Induktions Topfset zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Induktions Topfset kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Induktionsherde funktionieren etwas anders als normale Herdplatten. Bei normalen Herden werden die Herdplatten selbst erhitzt, während bei diesen modernen Herden stattdessen die Kochtöpfe selbst erhitzt werden.
  • Dies funktioniert durch eine Spule in der Herdplatte, die ein elektromagnetisches Feld produziert und dieses auf die Töpfe überträgt und dadurch erhitzt.
  • Durch die spezielle Konstruktion der Induktionsherde werden hierfür spezielle Töpfe, sogenannte Induktionstöpfe, benötigt. Im folgenden stellen wir dir einige Induktionstopfsets vor.

Induktions Topfset Test: Das Ranking

Platz 1: Tefal E97790 Gourmet Series Topfset

Platz 2: Deik Topfset 5-teilig

Platz 3: KOPF Topfset Nelo

Platz 4: WMF Diadem Plus Topfset

Platz 5: WMF Provence Plus Topfset

Platz 6: Silit Toskana Topfset

Platz 7: Stoneline Ceramic Kochgeschirr-Set

Platz 8: Karcher Topfset Mia

Platz 9: Karcher Topfset Jasmin

Platz 10: Rösle Elegance Topfset

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Induktions Topfset kaufst

Da Induktionsherde anders funktionieren als normale Herde, müssen bereits vor dem Kauf von geeigneten Töpfen einige Punkte beachtet werden.

Kann ich normale Töpfe verwenden?

Nein, für Induktionsherde ist aufgrund ihrer Funktionsweise spezielles Kochgeschirr notwendig. Diese erkennt man an dem Induktionszeichen in Form einer symbolischen Spule.

Wichtig ist außerdem, dass der Kochtopf schnell aufgewärmt werden können, so wird etwa Wasser zu 50% schneller erhitzt als bei normalen Kochherden.

Spiegelei in Pfanne

Auch altes Kochgeschirr, wenn es aus dem richtigen Material ist, kannst du für Induktionskochfelder nützen. (Foto: Joenomias / pixabay.com)

Was passiert, wenn ich normale Töpfe auf Induktionsherden verwende?

Kurz gesagt, es passiert nichts. Da herkömmliche Töpfe keinen magnetisierteren Kern besitzen, erkennt der Induktionsherd dieses Geschirr nicht und somit kann auch nichts erhitzt werden.

Materialbeschaffenheit von Induktions Topfsets

Üblicherweise bestehen solche aus Edelstahl mit einem speziellen Boden. Hat man noch alte Kochgeschirr, muss man sie nicht grundsätzlich weggeben. Sollten diese etwa aus Gusseisen oder Stahlemaille hergestellt worden sein, können sie ohne Probleme weiterverwendet werden, da diese Materialien ebenfalls magnetisch sind.

So wären Töpfe aus diesem Material ein perfektes Geschenk, sollte man die Art des Herdes nicht kennen.

Größe des Induktionstopfes

Grundsätzlich ist es bei modernen Induktionsherden relativ egal, wie groß die Töpfe sind, da an sich immer nur der Bereich erhitzt wird, der von der Induktionsspule erkannt wird (‚Topferkennung‘). Jedoch werden oftmals zur Orientierung entsprechende Markierungen am Kochfeld vorgenommen.

Je größer das Kochfeld an sich ist, desto besser lässt sich der Platz auf diesen aufteilen und desto mehr lässt sich auf den Induktionsfeldern gleichzeitig zubereiten.

Was tun, wenn man den Topf auf dem Herd vergessen hat?

Grundsätzlich passiert nicht viel, da in Induktionsherden diverse Wärmesensoren eingebaut sind, die zu starke Hitzeentstehung erkennen und sich aufgrund dessen abschalten. Dennoch sollte man sich nicht zu sehr darauf verlassen, da das Essen ja noch verbrennen kann.

Induktions Topfsets und Spülmaschinen

Diese Kombination ist grundsätzlich kein Problem. Schonender für das Material ist allerdings eine Reinigung per Hand. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, lies die Bedienungsanleitung des Herstellers.

Wie reinige ich mein Induktions Topfset?

Dieses Geschirr benötigt nicht weniger Beachtung bei der Reinigung als herkömmliches Kochgeschirr. Regelmässige Pflege des Geschirrs erhöht die Lebensdauer.

Tipps zur Pflege

  • Sanfte Mittel verwenden
  • Aggressive Materialien vermeiden
  • Reinigung direkt nach Verwendung
  • Essen nicht in den Töpfen aufbewahren

Was tun gegen hartnäckige Rückstände?

Am besten Wasser und Salz vermengen und aufkochen, und danach ein paar Minuten einwirken lassen und schon kann man störende Rückstände entfernen. Natron, beziehungsweise Backpulver sollen ebenfalls ähnliche Wirkungen erzielen.

Wie ist der Stromverbrauch von Induktions Topfsets?

Im Vergleich zu normalen Herden, sind Induktionsherde wesentlich sparsamer, was den Stromverbrauch betrifft. Das schnelle Aufheizen und der weitere effiziente Betrieb verringert den Stromverbrauch.

Marken- oder NoName-Hersteller: Welches Induktions Topfset soll ich kaufen?

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang, auf Markenhersteller zu vertrauen, da hier die Produzenten üblicherweise verlässlicher sind, was Service, Garantie- oder Gerwährleistungsprobleme betrifft.

Uns ist aber bewusst, dass gerade namhafte Hersteller durchaus ihren Preis haben. Wir sind aber der Meinung, dass gerade in der Küche nicht auf verlässliche und langlebige Elektrogeräte verzichtet werden sollte.

Induktionskochfeld mit Pfanne

Induktionsherde musst du nicht extra ein- und ausschalten. Sie reagieren auf das Kochgeschirr, wenn du es auf die Fläche stellst und schalten sich dann ein. (Foto: luisak / pixabay.com)

Induktions Topfset: Weiters zu beachten

Da bisher nicht alle potentielle Nebeneffekte beim Betrieb eines Induktionsherdes geklärt werden konnten, sollten etwa Schwangere oder Personen mit Herzschrittmachern den Kauf eines Induktionsherd vermeiden.

Ebenfalls sollten Töpfe mit unebenen Boden nicht verwendet werden, da hier eine Reduktion der Magnetfeldabstrahlung nicht gegeben werden kann.

Beim Kochen empfehlen wir die Verwendung von nicht-leitendem Holz- oder Plastikbesteck, da hier Strom nicht abfließen kann.

Natürlich muss man sich an das anders kochen gewöhnen, da es bei Induktionsherden wesentlich schneller von statten geht, vergleichbar etwa mit Gasherden.

Woran erkenne ich gute Töpfe?

Gute Induktionstöpfe erkennt man daran, dass der Topfboden eben aufliegt, und nicht nach außen gewölbt sind. Ist das Gegenteil der Fall, erhöht sich der Energieverbrauch.

Vor- und Nachteile eines Induktionsherdes

Nachteile
  • Entstehen von Magnetfeldern, eventuell gefährlich für Schwangere und Trägern von Herzschrittmachern
  • Deutlich höhere Anschaffungskosten
  • Teureres Kochgeschirr
  • Höhere Geräuschentwicklung
  • Nicht alle Töpfe sind geeignet
Vorteile
  • Sicherheit – Automatische Erkennung passender Töpfe
  • Reinigung – Anbrennen im Topf deutlich schwerer
  • Komfort – schnelle Erhitzung und Hitzeentzug
  • Stromverbrauch – spart Energiekosten
  • Viele mögliche Extras

Entscheidung: Welche Arten von Induktionsflächen für deine Töpfe gibt es und welche ist die richtige für dich?

Die Vollflächeninduktionskochflächen

Bei diesen Kochfeldern ist es möglich, die Kochtöpfe auf dem gesamten Kochfeld zu platzieren, egal wo. Die Technik dahinter erkennt automatisch die Position und Größe des Kochgeschirrs.

TFT – Das Induktionsfeld der Zukunft

Zugegebenermaßen klingt diese Funktion nicht uninteressant, zeigt sie doch direkt auf dem Kochfeld wichtige Informationen, wie den jeweiligen aktuellen Zustand jedes Kochfeldes, als auch andere Zusatzinformationen wie Temperatur, Kochzeit und andere.

Des Weiteren kannst du über Touch-Bedienflächen das Induktionskochfeld extrem genau steuern und andere Sonderfunktionen freischalten.

Autarke Induktionskochfelder

Möchte man etwa nicht gleich einen teuren Induktionsherd kaufen, will aber nicht auf diese Technik verzichten, gibt es sogenannte Induktionskochplatten, die unabhängig von anderen Geräten funktionieren.

Diese muss nur an den Strom angeschlossen werden, schon hat man sein eigenes Induktionskochfeld und muss auf diese Art von Kochen nicht mehr verzichten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Kriterien kannst du Induktions Topfsets bewerten und vergleichen

Möchtest du ein Induktions Topfset kaufen? Im Folgenden zeigen wir dir anhand welcher Kriterien du Induktions Topfsets vergleichen und bewerten kannst. So fällt es dir leichter, dich zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Budget
  • Energieeffizienz
  • Größe
  • Marke oder NoName
  • Design
  • Deckel
  • Schüttrand
  • Spülmaschinengeeignet
  • Ausstattung
  • Griffe
  • Topfboden

In den folgenden Absätzen kannst du dich informieren, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Budget

Wie sooft der Fall, gibt es sowohl sehr günstige Sets, als auch vergleichsweise teure Sets. Für gute Sets kann man in der Regel schon etwa mit 50€ rechnen, qualitativ hochwertige Induktionstopfsets liegen da schon wesentlich höher, diese sind schon im 3-stelligen Bereich zu haben.

Was du im Endeffekt für dein Produkt ausgeben willst, liegt aber an dir selbst.
Orientiere dich jedoch beim Kauf nicht nur am Preis.

Energieeffizienz

Vielen von uns ist es enorm wichtig, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, egal welches Gerät in Verwendung ist. Deshalb sollte man gerade auch beim Küchengeschirr darauf achten, dass diese eine sehr gute Energieeffizienz aufweisen. Stiftung Warentest ist hier auf jeden Fall eine erste Anlaufstelle.

Wir empfehlen, den kleinstmöglichen Topf für den jeweiligen Zweck zu verwenden, um die Energie möglichst effizient zu verwenden. Topf und Herdplatte sollten außerdem bündig miteinander abschließen, um die Energie bestmögliche auszunutzen.

Größe

Zwar ist es bei vielen Induktionsherden relativ egal, wo man die Töpfe platziert, trotzdem sollte man die Größe der Töpfe nicht außer Acht lassen. Haupteinsatzzweck und die Größe der Herdplatten sollte in diese Überlegungen auch einfließen.

Marke oder NoName

Muss es denn gleich ein Top-Produkt um 500€ sein? Nein, bestimmt nicht. Vielen ist es zwar egal, ob das Geschirr von WMF oder irgendeinem NoName-Hersteller ist. Doch kann der Mensch nicht ohne gute Ernährung überleben, daher würden wir in jedem Fall auf Markenhersteller zurückgreifen.

Diese sind zwar meist etwas teurer, aber oft bieten solche Induktionstöpfe interessante und wertvolle Zusatzgadgets an. Silit aus Deutschland etwa bietet für je knappe 160€ Pfannen-Duos an, wobei das eine Induktionstopfset aus unbeschichteter Keramik für scharfes Anbraten und das andere Duo aus beschichteten Haftfreipfannen für sanftes Braten gedacht ist.

Wok auf autarker Induktionskochplatte

Wie bei herkömmlichen Herdplatten gibt es auch bei Induktionskochfeldern schon kleine, autarke Platten die du zum Beispiel zum Camping mitnehmen kannst. (Foto: Fxq19910504 / pixabay.com)

Design

Gerade das Design ist mittlerweile ein durchaus wichtiges Thema geworden, da sich ja durchaus jeder gern mit hübschen Dingen umgibt. Doch darf man nicht vergessen, dass das Design nicht auf Kosten von Funktion der Produkte gehen darf.

Des Weiteren sind ja gerade Kochtöpfe im Wesentlichen nur Gebrauchsgegenstände. Achtet deshalb lieber mehr auf Funktionalität eures Wunschproduktes.

Deckel

Ein Deckel hält die Hitze davon ab, aus dem Topf zu entweichen. Zu empfehlen sind besonders Deckel aus Glas, da hier jederzeit der Topfinhalt beobachtet werden kann. Manche haben ein kleines Loch – etwa um Wasserdampf frei lassen zu können. Diese Funktion ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber durchaus ok.

Schüttrand

Kennst du das? Du hast gerade Suppe gekocht und willst sie ohne Schöpflöffel in den Suppenteller gießen. Da geht oft einiges der Flüssigkeit daneben. Bei Töpfen mit Schüttrand sollte das kein Problem sein. Achte einfach darauf, dass der Rand etwas nach außen gewölbt ist.

Spülmaschinengeeignet

Grundsätzlich sind alle Töpfe aus Edelstahl spülmaschinengeeignet. In manchen Deckeln kann sich jedoch Wasser bilden. Lest einfach in den Rezensionen nach, um mehr Infos zu erhalten.

Ausstattung

Viele Topfsets bestehen nicht nur aus Töpfen, wie du annehmen könntest, sondern bieten dir gleich noch andere wichtige Küchengeräte. Die meisten Sets enthalten daher:

  • Einen kleinen Topf (für Pudding, Soßen, et cetera)
  • Einen mittleren Topf (etwa fürs Anbraten von Fleisch)
  • Einen großen Topf (Pasta, Suppen und mehr)
  • Eine Bratpfanne
  • Einen Bräter

Gerade für kleine Küchen sollten die neuen Töpfe stapelbar sein.

Griffe

Nicht immer hat man ja ein Tuch oder Handschuhe rechtzeitig zur Hand. Um Verbrennungen an deinen Fingern zu vermeiden, solltest du darauf achten, dass die Griffe nicht heiß werden.

Topfboden

Gute Induktionstöpfe haben einen sogenannten Sandwich-Boden. Dieser ist relativ dick und sehr glatt. Dies unterstützt eine konstante Hitzeverteilung. Induktionskochtöpfe eignen sich auch für normale Herde, da die Induktionsfähigkeit derselben grundsätzlich nur eine Zusatzfunktion ist.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um die Themen Induktions Topfset und Induktion

Geschichte der Induktionsherde

Die Geschichte der Induktion ist durchaus sehr interessant. Erste Entwicklungen wurden bereits um 1900 in Großbritannien patentiert, jedoch nicht zur Marktreife gebracht. 1956 konnten ausgewählte Besucher erste Induktionsgeräte von General Motors begutachten.

Um es diesen praktisch vorzuführen, wurde etwas Papier zwischen Topf und Herd gelegt. Wie man normalerweise nicht annehmen würde, fing das Papier jedoch nicht an zu brennen. Erste Geräte wurden erst Mitte der 1970er produziert, die jedoch viel zu teuer waren, um erfolgreich zu werden.

Umgerechnet kosteten diese damals etwa über 8000$. Wohl aufgrund dieses hohen Preises konnten sich diese Technik damals nicht durchsetzen.

In den 1970er und 1980er wurden die meisten Induktionsherde für Kantinen und Großküchen produziert. Heute haben Induktionsherde etwa einen Marktanteil in Westeuropa von zirka 40%.

Die elektromagnetische Induktion

Michael Faraday entdeckte diese 1831 beim Versuch, die Funktionen eines Elektromagneten umzukehren, also von ‚Strom erzeugt Magnetfeld‘ in ‚Magnetfeld erzeugt Strom‘. Hans Christian Ørsted hatte es gleichzeitig heruasgefunden, doch Faraday veröffentlichte seine Ergebnisse zuerst.

Andere Anwendungen der Induktion findet sich etwa in:

  • Tonabnehmer für Saiteninstrumente
  • RFID
  • Tonköpfen zur Abtretung von Magnetbändern
  • Dynamischen Mikrofonen
  • Dynamischen Tonabnehmersystemen für Plattenspieler
Kochtopf mit Dampf

Es gibt viele Mythen und Gerüchte rund um das Kochen mit Induktion. Wir räumen damit auf. (Foto: Republica / pixabay.com)

Irrtümer über Induktion

Gefährliche Strahlung

Viele Menschen. Glauben an die Schädlichkeit von Induktionskochfeldern. Diese erzeugen zwar magnetische Strahlung, die aber viel zu klein sind, um den menschlichen Körperzellen zu schaden.

Nichtsdestotrotz sollten gerade Schwangere und Herzschrittmacherpatienten im Umgang mit Induktionsherden Vorsicht walten lassen.

Enorme Kosten

Das ist so nicht mehr ganz korrekt. Klar, anfangs waren solche Geräte noch verhältnismässig teuer, die Technik hat sich aber mittlerweile weiterentwickelt. Da diese mittlerweile schon einige Jahrzehnte am Markt ist, sind Induktionsherde im Vergleich zu herkömmlichen Herden schon erschwinglich geworden.

Neuanschaffung von Kochtöpfen

Ein tatsächlich kompletter Neukauf ist heutzutage eigentlich relativ selten der Fall. Viele Töpfe sind an sich mittlerweile induktionstauglich.

Das kannst Du sehr leicht feststellen:

  • Das suchst das Symbol der dreifach geschwungenen Spule oder
  • Du hältst von außen einen Magneten an den Topfboden. Sofern dieser am Boden hält, ist der Topf induktionsgeeignet.

Kochen mit Gas ist besser als mit Induktion

Lange Zeit dachte man, dass das Kochen mit Gas die effizienteste Methode wäre: Wird das Kochfeld nicht betrieben, wird auch keine Energie verbraucht.

Irrtum! Induktion arbeitet wesentlich effizienter, da bei dieser Technik Wärme nur dort erzeugt wird, wo der Kochtopf aufliegt. Genauso schnell läuft die Ankochzeit.

2 Liter Wasser werden innerhalb von 5 Minuten 90 Grad heiß – Gas würde etwa doppelt so lange benötigen.

Komplizierter Einbau

Im wesentlichen gleicht der Einbau eines Induktionskochfeldes dem des Einbau eines herkömmlichen Kochfeldes. Ist also wesentlich einfacher als viele glauben würden.

Kann ich mein Smartphone mittels Induktionskochfeld aufladen?

Mittlerweile lassen sich einige aktuelle Smartphones zwar auch mittels Induktionstechnik kabellos aufladen. Aber wer glaubt, dass man sein Smartphone auch am Herd mittels Induktion aufladen kann, der hat sich (leider) geirrt.

Das Handy wird zwar erkannt, der Akku wird jedoch nicht aufgeladen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Eine kabellose Ladestation für dein Smartphone arbeitet maximal mit 120 Watt Leistung, ein Induktionsherd kann hingegen mit bis zu 2000 Watt betrieben werden. Daher würde dein iPhone eher zerstört als aufgeladen werden.

Wie schaltet man eigentlich einen Induktionsherd ein?

Ja, gerade diese Frage müsste man sich eigentlich auch stellen, wenn man einen Induktionsherd sein Eigen nennt.

Dabei ist es wahnsinnig einfach, mit so einem Herd zu kochen. Man mag es kaum glauben, aber sobald du einen passenden Topf auf das Kochfeld stellst, hast du ihn schon eingeschaltet. Ist der Topf hingestellt, wird der Boden des Topfes unmittelbar erhitzt.

Welche Gadgets für Induktionsherde gibt es?

Extra Wofür genutzt
Verriegelungsfunktion Verhindert das unabsichtliche Verstellen der Leistungsstufen während des Kochens
Inbetriebnahmesperre Verhindert versehentliche bzw. Unbefugtes Aktivieren – perfekt als Kindersicherung
Überhitzungsschutz und Fehlerüberwachung Die Kochzone wird bei Überlastung automatisch deaktiviert. Falls etwa einmal Flüssigkeit auf die Oberfläche gerät wird das Kochfeld ebenfalls ausgeschaltet
Erweiterungen Bluetooth-Erweiterungssets für Induktionstöpfe: Mit diesen wird direkt am Geschirr die Temperatur gemessen, die man bequem am Smartphone ablesen kann. So kann die optimale Kochtemperatur angenehm und praktisch bestimmt werden
Induktionswasserkocher Mit handelsüblichen Wasserkochern wird meistens ja wesentlich mehr Wasser erwärmt als man eigentlich benötigt. Mit diesem Gadget lässt sich auf einem Kochfeld nur die wirklich benötigte Menge in einem speziellen Becher erhitzen
Induktionsgeeignete Teppanyaki-Platten Somit kann man diese japanische Zubereitungsart auch einmal zu Hause optimal probieren
Induktion zum Grillen verwenden Mittlerweile gibt es sogar etliches Zubehör für das Grillen in der eigenen Wohnung

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Induktion


[2] https://www.kuechenquelle.de/magazin/ausstattung/elektrogeraete/herd/induktion/

Bildnachweis: Adam Dachis / unsplash.com

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