Heißluftofen
Zuletzt aktualisiert: 23. November 2020

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Heißluftöfen sind besonders beliebt, weil im Gegensatz zu anderen Heizarten kein Vorheizen notwendig ist. Somit sparst du dir Zeit, aber aufgrund der schnellen Garrzeit auch Energie. Diese Beheizungsart ist sehr vielseitig. Du kannst damit backen, grillen, garen, kochen oder etwas aufwärmen. Mithilfe eines Ventilators und einem daran befestigten Ringheizkörper wird bereits erwärmte Luft in den Innenraum des Ofens geblasen. So wird die Wärme gleichmäßig verteilt.

Dich für den richtigen Ofen zu entscheiden ist schwierig. Allerdings hilft dir sicherlich unser Heißluftofen Test 2020 dabei. Dabei haben wir unterschiedliche Arten miteinander verglichen. Anhand ihrer Vor- und Nachteilen findest du heraus, welcher Heißluftofen deine Anforderungen erfüllt. Worauf du bei dem Kauf achten solltest, erklären wir dir auch.




Das Wichtigste in Kürze

  • Heißluftöfen werden erhitzt, indem bereits warme Luft in den Garraum geblasen und dort gleichmäßig verteilt wird. Dies erfolgt mithilfe eines eingebauten Ventilators, an dem ein Heizringkörper befestigt ist.
  • Heißluft wird für viele Zubereitungsarten genutzt, vor allem aber zum Backen. Dabei ist vorteilhaft, dass kein Vorheizen notwendig ist und die Gerichte schnell garen. Somit sparst du dir Zeit und Energie.
  • Es existieren verschiedene Ofenmodelle. Hauptsächlich wird zwischen Mini- und Einbau-Heißluftofen unterschieden. Zusätzlich ist die Versorgung mit Gas oder Strom entscheidend. Außerdem gibt es Öfen inklusive einer Pyrolysereinigung.

Heißluftöfen Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Heißluftöfen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir im Folgenden die besten Modelle aufgeführt. So findest du den passenden Ofen für dich.

Der beste Halogen-Heißluftofen

Der Cecotec Combi Grill 3001 Konvektionsofen ermöglicht vielfältiges kochen. Du kannst damit unter anderem Speisen garen, backen, braten und auftauen. Das Gerät umfasst mit einem Erweiterungsring ein Volumen von bis zu 19 Liter und hat eine Leistung von 1300 Watt. Es kann bis zu 230 Grad erreicht werden. Zusätzlich gibt es eine Zeituhr von 60 Minuten.

Die Verwendung dieses Heißluftofens benötigt 20 Prozent weniger Zeit als normale Öfen, womit du Energie sparst. Im Gegensatz zum Braten oder Frittieren sind die Gerichte gesünder, weil weniger Fett benötigt wird. Außerdem kannst du ohne Geschmacksübertragung unterschiedliche Lebensmittel zur selben Zeit garen.

Bewertung der Redaktion: Dieser Ofen ist genau das Richtige für dich, wenn du auf schnelles und einfaches Zubereiten von Speisen Wert legst. Vor allem die verkürzte Garzeit ist von Vorteil.

Der beste kleine Heißluftofen

Der Russell Hobbs Express Airfry Mini-Backofen ist als Backofen, Grill, Toaster und Heißluftfritteuse einsetzbar. Außerdem besitzt er eine Warmhaltefunktion. Trotz der kompakten Größe von 22,8 Litern, reicht er aus um beispielsweise eine Pizza darin zu backen. Dieser Ofen besitzt mit 1500 Watt eine hohe Leistung und wiegt 6,45 Kilogramm.

Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Backofen ist dieser 63 Prozent energieeffizienter und weist eine 2,5-Mal schnellere Garzeit auf. Auch beim Aufheizen benötigt der Mini-Backofen viel weniger Zeit. Die Toastfunktion wird mithilfe von Stufen reguliert. Die integrierte Krümelschublade kannst du herausnehmen.

Bewertung der Redaktion: Sofern du nur wenig Platz zur Verfügung hast, ist dieser kleine Heißluftofen ideal. Aufgrund der guten Qualität und den vielen Funktionen ist auch kein größerer Ofen notwendig.

Der beste Heißluftofen in Form einer Mikrowelle

Mit der Medion MD 15501 Mikrowelle, erhältst du die klassische Mikrowellen-Funktion sowie Heißluft und Doppelgrill in einem Gerät. Dabei kann dies auch getrennt als Ober- oder Untergrill verwendet werden. Je nach Beheizungsart variiert die Leistung zwischen 500 und 2500 Watt. Das Fassungsvermögen beträgt circa 25 Liter.

Zusätzlich gibt es 10 Programme, die dir das Bedienen der Mikrowelle erleichtern. Diese regulieren die Garzeit, das Gewicht und Leistung von selbst. So wird ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Da auch der Garraum aus Edelstahl besteht, ist dieser einfach zu reinigen.

Bewertung der Redaktion: Diese Variante ist nützlich, falls du eine Kombination aus Ofen und Mikrowelle suchst. Mit diesem Produkt sparst du dir Platz und Kosten, weil du nur ein Gerät kaufen musst.

Der beste Einbau-Heißluftofen

Beim Bako BIM 22301 X Backofen, hast du die Möglichkeit diesen einzubauen. Er verfügt über 8 Heizarten. Der Ofen ist mit der Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet und deshalb umweltfreundlich sowie kostensparend. Trotzdem weist dieser eine Leistung von 2500 Watt auf. Das Fassungsvermögen des Garraums ist 71 Liter.

Besonderheiten wie das 3D-Kochen, womit deine Gerichte perfekt gleichmäßig gegart werden, machen diesen Ofen außergewöhnlich. Dank der Simple Steam Reinigungsfunktion, ist auch hartnäckiger Schmutz leicht zu entfernen.

Bewertung der Redaktion: Dieser Backofen ist die ausgezeichnete Wahl für dich, wenn dir Vielfältigkeit und Effizienz wichtig ist. Die unterschiedlichen Heizarten und Funktionen machen diesen Ofen besonders.

Der beste Heißluftofen für die Gastronomie

Der Bartscher Heißluftofen AT90 ist ein professionelles Gerät, weshalb dieser logischerweise teurer ist. Aufgrund der hochwertigen Qualität und den vielen Funktionen wird der Ofen hauptsächlich in der Gastronomie verwendet. Es sind zwei Motoren eingebaut, die für eine besonders hohe Leistung von 2,7 Kilowatt verantwortlich sind. Dem entsprechend ist der Heißluftofen mit 38 Kilogramm relativ schwer, bietet aber Platz für bis zu 4 Einschübe.

Besonders wichtig für den gastronomischen Gebrauch ist, dass der verwendete Ofen viel Power hat. Das ist bei diesem Gerät definitiv der Fall. Der Ofen erreicht eine Temperatur von bis zu 300 Grad, die sich stufenlos regulieren lässt. Mithilfe der Doppeltürverglasung sparst du dir zusätzlich Energie.

Bewertung der Redaktion: Dieser Heißluftofen ist für den Einsatz in der Gastronomie ideal. Wenn du Platz sparen möchtest oder das Budget nicht für einen teureren Ofen reicht, ist diese Modell völlig ausreichend.

Heißluftöfen: Kauf- und Bewertungskriterien

Aufgrund der hohen Modellanzahl, ist es schwierig sich für einen Ofen zu entscheiden. Deshalb haben wir dir die wichtigsten Kriterien ausgewählt, um dir die Auswahl etwas zu vereinfachen. Die aufgelisteten Aspekte helfen dir, die Öfen miteinander zu vergleichen:

Die genannten Kauf- und Bewertungskriterien werden nun beschrieben, sodass du dir besser etwas darunter vorstellen kannst.

Leistung

Die Wattzahl eines Heißluftofens beschreibt die elektrische Leistung des Gerätes. Dadurch wird der Energieumsatz pro Zeitraum angegeben. Bei sehr hohen Wattleistungen wird diese in der Einheit Kilowatt geäußert. Ein Kilowatt entspricht 1000 Watt. Die hohe Leistung steht für schnelles Erhitzen des Ofens. Zusätzlich definiert es, welche Temperaturhöhe möglich ist zu erreichen.

Desto höher die Leistung, umso besser ist die Qualität. Jedoch verbrauchst du so auch mehr Strom.

Desto höher diese Einheit ausfällt, umso mehr Strom wird verbraucht. Allerdings beeinträchtigt eine niedrige Leistung die Qualität des Ofens. Je nach Bedarf ist es wichtig darauf Rücksicht zu nehmen. Vor allem für den privaten Gebrauch verbraucht eine zu hohe Wattzahl nur unnötig viel Strom.

Ein Hinweis auf die Energieeffizienz bietet eine Einteilung des Gerätes in eine bestimmte Klasse. Dabei geht die Skala von A+++ bis D. Die Klasse A+++ beschreibt hier die höchste Effizienz. Im Gegensatz dazu steht D für den schlechtesten Wert.

Je nach Art des Heißluftofens fällt die optimale Wattzahl unterschiedlich aus. Besonders die Größe macht einen entscheidenden Unterschied im Hinblick auf die Leistung. Kleine Öfen haben meistens eine Leistungsspanne von circa 1000 bis 2000 Watt. Wohingegen vor allem professionelle Heißluftöfen bis zu 21 Kilowatt aufweisen können. Ausnahmen erreichen sogar einen Wert von bis zu 140 Kilowatt.

Fassungsvermögen

Heißluftöfen gibt es in den unterschiedlichsten Größen. Dabei kann die Breite und Tiefe verschieden ausfallen. Deshalb ist es wichtig den Platz, der dir zur Verfügung steht, erst zu messen bevor du einen Kauf tätigst. So kannst du sicher gehen, dass der Ofen dort hinpasst, wo du ihn brauchst.

Eines der wichtigsten Kriterien ist das Fassungsvermögen des Ofens. Dadurch werden die Masse des Garraums beschrieben. Diese sind ausschlaggebend, wenn du vorhast mehrere Gerichte gleichzeitig zuzubereiten. Besonders interessant ist diese Eigenschaft für die Gastronomie. Denn da ist es üblich, eine große Menge an Speisen auf einmal anzufertigen.

Mini-Heißluftöfen weisen meistens ein Fassungsvermögen von bis zu 45 Liter auf. Wie groß der Ofen tatsächlich sein muss, hängt auch von der Nutzeranzahl ab. Für einen Single-Haushalt reicht ein kleiner Ofen, wohingegen ein Familien-Haushalt einen größeren benötigt. Professionelle Öfen sind oft so groß, dass bis zu 15 Einschübe möglich sind.

Anzahl der Betriebsarten

Viele Modelle bieten nicht nur Heißluft, sondern ermöglichen auch andere Betriebsarten anzuwenden. Das ist besonders hilfreich, wenn du gerne unterschiedliche Gerichte zubereitest. Denn jede Heizart hat seine Vorteile, auch wenn Heißluft am vielfältigsten zu nutzen ist.

Diese sogenannten Multifunktionsöfen sind meistens sehr beliebt. Sie bieten unterschiedliche Heizprogramme an. Darunter fällt meistens eine Ober- und Unterhitze. Das bedeutet, dass sich zusätzliche Heizstäbe an der Decke und am Boden des Ofens befinden. Diese lassen sich oft auch getrennt steuern. Die erhitzte Luft bewegt sich im Garraum nicht, weil hier kein Gebläse verwendet wird.

Außerdem ist die Heizart Umluft bei vielen Heißluftöfen inklusive, die Heißluft sehr ähnelt. Deshalb wird es auch oft zum Backen verwendet. Der Unterschied ist, dass die Luft im Gegensatz zu Heißluft erst im Innenraum des Ofens erwärmt wird.

Material

Abgesehen von der Farbe ist das verwendete Material, ein großer Bestandteil des Designs. Wahrscheinlich gehst du da meistens nach deinem Geschmack. Jedoch solltest du dir bei der Wahl des Materials etwa mehr Gedanken machen. Denn da gibt es so manches zu beachten.

Am häufigsten sind Modelle aus Edelstahl aufzufinden, weil sie sehr beliebt sind. Das liegt daran, weil sie einfach zu säubern sind. Zusätzlich verhindert dieses Material Fingerabdrücke auf der Oberfläche. So musst du diese nicht kontinuierlich putzen. Bei den meisten Öfen ist die Tür aus Glas.

Modelle aus Edelstahl und einer guten Beschichtung sind einfacher zu reinigen.

Außerdem ist es wichtig, dass der Garraum gut beschichtet ist. Es existiert sogar eine bestimmte Beschichtung die verhindert, dass heruntergefallene Essensreste verbrennen. Diese Vorgehensweise wird Katalyse genannt und verhindert aufwendiges Reinigen.

Natürlich spielt die Funktionalität bei dem Kauf eines Ofens die größte Rolle. Trotzdem solltest du das optische Gesamtbild deiner Küche nicht außer Acht lassen. Das Aussehen deines Heißluftofens sollte idealerweise zu deinen anderen Küchengeräten passen. Außerdem ist es sinnvoll, dir den richtigen Platz für deinen Ofen gut zu überlegen.

Ausstattung

So viele Ausführungen von Heißluftöfen gibt, so unterschiedlich fällt auch die Ausstattung aus. Es ist wichtig, dass du dich damit beschäftigst. Denn diverse Eigenschaften sind essenziell und dürfen bei deinem zukünftigen Ofen nicht fehlen. Andere Funktionen sind angenehm zu besitzen, sind aber nicht dringend notwendig. Sie dienen meistens dazu dir die Bedienung des Geräts zu erleichtern.

Besonders hilfreich ist eine stufenlose Temperaturregelung. Ebenso sinnvoll ist eine breite Spanne von niedriger bis sehr hoher Temperatur. Somit hast du die Möglichkeit, je nach gewünschter Vorgehensweise die Hitze anpassen. Bei hochwertigen Modellen gibt es oft eine große Bandbreite an Garprogrammen. Viele Multifunktionsöfen sind mit weiteren Heizarten als nur Heißluft ausgestattet. Hinzu kommen oft Vorheiz- und Abkühlfunktionen.

Du solltest bei dem Kauf deines Ofens auf eine stufenlose Temperaturregelung mit einer breiten Temperaturspanne achten. Wohingegen eine Selbstreinigung für den privaten Gebrauch nicht nötig ist.

Andere Merkmale wie Selbstreinigung oder eine integrierte Zeitschaltuhr sind praktisch. Allerdings nicht unbedingt notwendig. Dazu gehört auch ein Kerntemperaturfühler. Solche Funktionen sind eher im Gastronomiebereich nützlich. Üblicherweise wird Zubehör wie beispielsweise Bleche und Röste mitgeliefert. Manchmal sind auch Zangen oder Drehspieße dabei. Das hängt allerdings vom ausgewählten Modell ab.

Heißluftöfen: Häufig gestellte Fragen und Antworten

In Form eines Ratgebers werden dir nun die wichtigsten Fragen über Heißluftöfen beantwortet. Diese haben wir für dich ausgewählt und liefern dir im Folgenden die Antworten. Dadurch erfährst du alles Notwendige, das es über das Thema zu wissen gibt.

Was ist ein Heißluftofen?

Zunächst sollte geklärt werden, was einen Heißluftofen ausmacht und wie diese Beheizungsart funktioniert. Ein solcher Ofen besitzt ein eingebautes Gebläse, woran sich ein Ringheizkörper befindet. Dieser erhitzt die Luft schon bevor sie in den Garraum gelangt. Grundsätzlich unterscheidet man von einem Ofen der mit Gas oder Strom betrieben wird.

Mit einem Heißluftofen kannst du deine Gerichte auf unterschiedlichste Art zubereiten. (Bildquelle: Stefan C. Asafti / unsplash)

Dabei unterscheidet sich Heißluft von anderen Heizarten. Denn Ober- und Unterhitze besitzt kein Gebläse, sondern erwärmt den Innenraum durch Heizstäbe, die sich an der Decke und am Boden des Ofens befinden. Dadurch entsteht eine statische Wärme. Im Gegensatz zu Heißluft verteilt sich diese etwas langsamer.

Die Beheizungsart Umluft ist Heißluft am ähnlichsten, denn es besitzt Heizstäbe und einen Ventilator. Jedoch wird die Luft unbeheizt in den Garraum gestoßen. Erst dort wird diese durch Heizstäbe, die sich ebenfalls oben und unten befinden, erwärmt und durch den Ventilator herumgewirbelt.

Heißluft wird vor allem beim Backen genutzt. Allerdings kann man damit auch grillen, garen, kochen oder etwas aufwärmen. Abgesehen vom privaten Gebrauch werden Heißluftöfen auch in der Gastronomie verwendet, da diese schnell heizen und eine gleichmäßige Wärmeverteilung bieten.

Was sind die Vorteile eines Heißluftofens?

Eins ist sicher, es lohnt sich in einen Heißluftofen zu investieren. Wieso dies der Fall ist, beweisen die folgenden Vorteile.

  • schnelle Garzeit: Da ein Heißluftofen einen Ventilator enthält, verteilt sich die Luft schneller im gesamten Innenraum des Ofens. Dadurch wird effizienter und schneller gegart.
  • zeit- und energiesparend: Da der Ofen sich schnell erwärmt ist vorheizen nicht nötig und die Garzeit verringert sich. Außerdem wird eine niedrigere Temperatur als bei Ober- und Unterhitze empfohlen. Dabei spart man sich Zeit und Energie.
  • gleichmäßige Wärme: Aufgrund der zirkulierenden Luft zerstreut sich die Hitze im Garraum einheitlich. Dies führt zu einem gleichmäßigen Garergebnis.
  • keine Geschmacksübertragung: Auch wenn mehrere Gerichte gleichzeitig im Ofen zubereitet werden, vermischen sich die Geschmäcke nicht. Deshalb können auch deftige und süße Speisen ohne Probleme zur selben Zeit im Heißluftofen garen.

Aufgrund der genannten Vorteile sind Heißluftöfen beliebt und werden in unterschiedlichsten Bereiche verwendet.

Besonders gut eignet sich ein Heißluftofen aufgrund der gleichmäßig Wärmeverteilung zum Backen. (Bildquelle: Taylor Grote / unsplash)

Welche Arten von Heißluftöfen gibt es?

Damit man eine Übersicht vor dem Kauf eines Heißluftofens hat, ist es wichtig zu wissen was es für verschiedene Arten von Öfen gibt. Im Folgenden werden jeweils ihre Vor- und Nachteile aufgezählt.

Art Vorteile Nachteile
Mini-Heißluftofen Klein, Platzsparend, Abstellen auf einer Arbeitsplatte möglich, Geringes Gewicht Wenig Kapazität
Einbau-Heißluftofen Platzsparend, Montierung auf Augenhöhe Schrank notwendig
Elektro-Heißluftofen Ökostrom möglich, Einfaches Warmhalten von Gerichten Träge Temperaturentwicklung, Hohe laufende Kosten
Gas-Heißluftofen Schnelle Erwärmung, Günstiger Unterhalt, Umweltfreundlich Schwierige Wärmeregulierung, Gasleitung mit Gasanschluss notwendig
Heißluftofen mit Pyrolysereinigung Selbstreinigung, Einfache Entfernung von Schmutz, Bessere Wärmedämmung Energieaufwendig, Zeitaufwendiger Vorgang, Hohe Anschaffungskosten

Je nachdem wonach du genau suchst, findest du heraus welche Art von Heißluftofen am besten zu dir passt. Außerdem solltest du darauf achten, ob du beispielsweise den benötigten Gasanschluss für einen Gas-Heißluftofen hast. Möglicherweise hast du wenig Platz zur Verfügung, dann ist ein Mini-Heißluftofen ideal.

Was kostet ein Heißluftofen?

Aufgrund der unterschiedlichen Arten von Heißluftöfen variieren die Kosten. Für jede Variante existieren verschiedene Preise, die von vielen Faktoren wie beispielsweise der Leistung und dem Fassungsvermögen abhängen. Die gesamte Preisspanne für Heißluftöfen kann von circa 35 bis 7500 Euro gehen. Vor allem professionelle Öfen, die für die Gastronomie geeignet sind, befinden sich im höheren Bereich der Spanne. Diese sind nämlich meistens größer und haben mehr Funktionen.

Da die Preise größtenteils auf der Größe des Ofens basieren, ist es sinnvoll einen Blick auf die Preisspanne der Mini- und Einbauöfen zu werfen. Einen Mini-Heißluftofen kannst du schon ab circa 35 Euro erwerben. Dieser ist vor allem für den häuslichen Gebrauch nützlich. Der Preis für einen Einbauofen fängt bei circa 200 Euro an. Jedoch ist ein Heißluftofen inklusive einer Pyrolysereinigung mit einem Startpreis von circa 330 Euro etwas teurer.

Ob der Ofen mit Gas oder elektrisch betrieben wird, macht bei der Anschaffung preislich keinen großen Unterschied. Mini- sowie Einbau-Heißluftöfen sind in beiden Varianten erhältlich und befinden sich trotzdem in der unten angegebenen Preisspanne.

Typ Preisspanne
Mini-Heißluftofen circa 35 bis 350 Euro
Einbau-Heißluftofen circa 200 bis 2000 Euro
Heißluftofen mit Pyrolysereinigung circa 330 bis 2300 Euro

Hinsichtlich der vielfältigen Nutzung eines Heißluftofens für den privaten Gebrauch sowie für die Gastronomie sind die Preise nachvollziehbar. Denn je nach Anzahl der Funktionen, reicht möglicherweise ein Mini-Heißluftofen für einen privaten Haushalt, wohingegen es sich für eine professionelle Verwendung eventuell lohnt mehr Geld zu investieren.

Wo kann ich einen Heißluftofen kaufen?

Heißluftöfen erhältst du im Fachhandel für Haushaltsgeräte, in Küchenstudios, in den meisten Möbelgeschäften, in Baumärkten und teilweise in Supermärkten. Außerdem ist es möglich einen Ofen in Onlineshops zu kaufen.

Im Folgenden sind die beliebtesten Onlineshops für die Anschaffung eines Heißluftofens aufgelistet:

  • ebay.de
  • amazon.de
  • saturn.de
  • real.de
  • gastrotec24.de

Alle hier vorgestellten Heißluftöfen sind auf mindestens einen dieser Shops verlinkt. Somit kannst du direkt zugreifen, wenn dir ein Ofen gefällt.

Welche Alternativen gibt es zu einem Heißluftofen?

Anstatt Heißluftöfen können auch andere Heizarten verwendet werden, wobei jedes seine Vor- und Nachteile mit sich bringt. In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Alternativen zu Heißluftöfen kurz vorgestellt.

Typ Beschreibung
Ofen mit Umluft Umluft ist die ähnlichste Heizart zu Heißluft. Es befinden sich Heizstäbe sowie ein Ventilator im Ofen. Dadurch wird die Luft im Garraum erhitzt und bewegt. Jedoch muss vorgeheizt werden.
Ofen mit Ober- und Unterhitze Bei dieser Beheizungsart existieren Heizspiralen am an der Decke sowie am Boden des Ofens. Da kein Gebläse existiert, bleibt die Luft still. Auch hier ist vorheizen notwendig.
Mikrowelle Mithilfe einer Mikrowelle werden Gerichte mit elektromagnetischen Wellen erwärmt. Diese erfordern wenig Energie und erhitzen kleine Portionen in Kürze. Manche Multifunktions-Mikrowellen sind sogar mit Heißluft ausgestattet, was die gleichen Vorteile wie beim Ofen mit sich bringt.
Fritteuse Eine Fritteuse gart Speisen in heißem Fett. Jedoch sind auch Heißluftfritteusen erhältlich, die meistens kein Fett benötigen und ähnlich wie ein Mini-Heißluftofen funktioniert.

Jede Heizvariante hat ihre Stärken. Jedoch macht die Art des Heizens einen Unterschied beim resultierenden Gericht. Demnach werden oft Heißluftöfen aufgrund ihrer vielfältigen Vorteile bevorzugt. Besonders beim Backen liefert Heißluft das beste Ergebnis.

Wie reinige ich einen Heißluftofen?

Es existieren unterschiedliche Vorgehensweisen einen Heißluftofen zu reinigen. Die Betriebsanleitung enthält öfters Informationen und Hinweise zur Reinigung. Um viel Schmutz vorzubeugen, kannst du Backpapier auf das Rost legen, sodass nichts auf den Boden des Ofens gelangt. Sonst die Speisen einfach direkt in eine Auflaufform oder einen Behälter legen.

Wenn der Ofen eine Pyrolysereinigung beinhaltet, ist das Vorgehen einfach. Ansonsten wird meistens ein Backofenspray zum Reinigen des Ofens verwendet. Dafür einfach das Spray auf der verschmutzen Fläche verteilen und ziehen lassen. Die Einwirkungszeit variiert je nach Mittel zwischen 20 und 60 Minuten. Danach einfach mit einem Schwamm abwischen.

Falls du lieber auf chemische Inhalte verzichten möchtest, kann du auch Haushaltsmittel wie Zitronensaft oder Backpulver benutzen. Der Zitronensaft wird in einem Behälter im Ofen erwärmt. Beim Verdunsten löst der Saft die Fettschichten. So können diese mit warmen Wasser leicht beseitigt werden.

Du solltest allerdings niemals Metallschwämme oder -bürsten benutzen. Diese können Kratzer auf der Glastür verursachen und im Garraum möglicherweise die Backofenbeschichtung lösen. Ähnliches kann auch bei der Verwendung von Scheuermilch passieren.

Abgesehen von einem Backofenspray, kannst du auch Hausmittel wie Zitronensaft oder Backpulver zum Reinigen deines Ofens verwenden. (Bildquelle: Crema Joe / unsplash)

Bei einem Mini-Heißluftofen ist es üblich, dass er eventuell häufiger gereinigt werden muss. Die Speisen sind meistens näher an der Decke und an den Wänden des Ofens und verursachen damit öfter Schmutz.

Wenn du einen Ofen ohne Pyrolysereinigung wählst, kannst du deinen Heißluftofen mit einem Backofenspray säubern. Du kannst auch Haushaltsmittel wie Zitronensaft oder Backpulver verwenden. Benutze keine Metallschwämme oder -bürsten.

Fazit

Ein Heißluftofen ist besonders hilfreich, weil er sich schnell erwärmt. Deshalb ist kein Vorheizen nötig. Die warme Luft verteilt sich aufgrund des Ventilators gleichmäßig im Innenraum des Ofens. Somit garen die Gerichte schnell und gleichmäßig. Zusätzlich sparst du dir Energie und Zeit. Außerdem tritt bei Heißluft keine Geschmacksübertragung auf.

Grundsätzlich wird zwischen Mini- und Einbau-Heißluftöfen unterschieden. Ein Mini-Heißluftofen ermöglicht das Abstellen auf einer Arbeitsplatte. Während ein Einbauofen praktischerweise auf Augenhöhe montiert werden kann. Zusätzlich gibt es Öfen, die mit Gas oder elektronisch betrieben werden. Eine weitere Variante beinhaltet eine Pyrolysereinigung, wobei sich der Ofen von selbst reinigt. Je nachdem was du bevorzugst, bieten alle Ofenarten individuelle Vorteile.

Bildquelle: shkliarov/ 123rf.com

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