Hauswasserfilter
Zuletzt aktualisiert: 13. Mai 2020

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Trinkwasser ist ein wichtiges und unverzichtbares Alltagsgut, das strengste staatliche Qualitätskontrolle unterliegt. Die Trinkwasserverordnung schreibt Grenzwerte an möglichen Schadstoffen und mikrobiellen Belastungen vor, die von den Wasserwerken sehr genau überwacht werden. Trotzdem kommen Grenzwertüberschreitungen vor. Anhaltende Hitze oder externe Verschmutzungsquellen können die Verursacher sein.

Mit unserem großen Hauswasserfilter Test 2020 wollen wir dir Hintergrundinformationen zum Thema Trinkwasserfilter geben, damit du die für dich richtige Lösung finden kannst. Dafür haben wir die wichtigsten Entscheidungskriterien herausgearbeitet und die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Arten von Hauswasserfiltern verglichen. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Hauswasserfilter sind von den gewöhnlichen Lösungen von Trinkwasserfiltern zu unterscheiden, weil sie gesetzlich vorgeschrieben und für den Hausanschluss vorgesehen sind. Das bedeutet, dass sie an der Stelle, an der das Wasser vom Wasserwerk in die heimischen Röhre einfließt, einzubauen sind.
  • Die Wasserfilter für den Hausanschluss befreien das Leitungswasser von groben Partikeln wie Rostteilchen und Sandkörnern. Diese können auf den Weg vom Wasserwerk bis in den Hausanschluss über die Wasserröhren mit dem fließenden Wasser mitgerissen werden. Die Hauswasserfilter verhindern zusätzlich mögliche Korrosionsschäden der heimischen Wasserleitung.
  • Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Wasserfiltern für den Haushalt, solche mit oder ohne Rückspülfunktion. Rückspüler sind empfehlenswert, weil die Reinigung vom Filter selber, in deren Funktionsweise integriert ist. Das bedeutet weniger Folgekosten, komfortable Bedienung und kein Unterbruch der Wasserversorgung während der Reinigung. Wichtig ist, die Rückspülung mindestens alle 6 Monaten durchzuführen, damit sich keine Bakterien und Keime bilden können.

Hauswasserfilter Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Hauswasserfilter mit Rückspülfunktion

Der Honeywell MiniPlus-FK Rückspülfilter FK06 Druckminderer inklusive Manometer ist in den Anschlussgrößen R 1″ zoll oder R 3/4″ zoll verfügbar. Die Ausführung AA ist mit Gewindetüllen. Der integrierte Druckminderer kann Vordruck bis max. 16 bar in einem Hinterdruck von 1,5 – 6 bar transformieren. Der Manometer hat einen Druck von 6 bar. Das Material der Ventilkörper ist aus entzinkungsbeständigem Messing.

Dieser Hauswasserfilter überzeugt mit seinem einfachen Einbau und Eignung für eingeschränkten Platzverhältnissen aufgrund seiner geringen Baugröße.

Der beste Hauswasserfilter ohne Rückspülfunktion

Dieser Vorfilter eignet sich neben dem Anschluss für das Hauswasser auch für die Filtration von Wasser aus Brunnen- und Gartenpumpen. Der Filter passt dabei auf alle handelsüblichen Pumpen und besitzt hervorragende Filtereigenschaften bei einem geringen Druckverlust.

Der Hauswasserfilter besteht aus Kunststoff und erlaubt einen Wasserdurchfluss von bis zu 5.000 Litern pro Stunde. Der Feinfilter ist ganz leicht auszuwechseln und kann auch bei Bedarf durch ein anderes Material ersetzt werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Hauswasswerfilter kaufst

Jeder kennt Trinkwasserfilter in Form von Kannen oder sogar Wasserfilter für den Hahn oder Untertisch-Wasserfilter. Aber was ist ein Hauswasserfilter genau und was solltest du dazu alles wissen?

Was ist ein Hauswasserfilter und ist er sinnvoll?

Hauswasserfilter dienen dazu das Wasser, das vom Wasserwerk in das Haus eingespeist wird, von groben Partikeln wie Sandkörnchen oder Rostteilchen herauszufiltern. Denn diese können Geräte wie Waschmaschinen und Boilern und sogar die Heizungsanlage beschädigen und Korrosionsschäden an den Wasserröhren verursachen.

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Wasserwerke sorgen für die Aufbereitung vom Trinkwasser und unterliegen strenge Qualitätskontrolle. Aber wie sauber ist unser Leitungswasser in der Tat?
(Bildquelle: unsplash.com / Anderson Rian)

Die Montage findet direkt an der Wasseranschlussstelle des Hauses statt. Das heißt dort, wo das Leitungswasser seinen Weg in die hauseigene Rohrleitung findet.

Im nachfolgenden Bild siehst du wie ein solcher Wasserfilter aussehen kann und wo er angebracht ist.

Die meisten Hauswasserfilter befinden sich im Keller, wo die Wasserzähler angebracht sind oder am Anschluss der Stadtwerke, wo sich der Haupthahn befindet.

Hauswasserfilter sind gemäß DIN 1988 Pflicht bei Wassersystemen mit Metallrohren, also Kupfer oder Edelstahl und bei Kunststoffrohren und älteren Trinkwasserinstallationen sehr empfehlenswert.

Bei einer Sanierung oder einem Neubau werden Trinkwasserfilter wie der Hauswasserfilter automatisch mit installiert.

Für wen eignen sich Hauswasserfilter?

Hauswasserfilter sind für jeden Haushalt empfehlenswert und bei Neubauten und anstehenden Sanierungen sogar verpflichtend laut gewissen Vorschriften und Normen.

Zwar ist das Nachrüsten eines Hauswasserfilters für alle anderen nicht verpflichtend, dennoch zu empfehlen.

Wenn du viel Leitungswasser trinkst, sind die Fakten und Expertenmeinungen in diesem Video sicherlich interessant für dich.

Es gibt eine Vielzahl an Trinkwasserfiltern, die das Leitungswasser von Schadstoffen wie Nitrat, Schwermetallen, Bakterien und Kalk befreien sollen. Mehr dazu in einem der folgenden Abschnitten.

Was kosten Hauswasserfilter?

Die Preisspanne der gängigen Hauswasserfilter liegt zwischen 30 € und 250 €.

Der Preis variiert je nach Art, Größe, Vorhandensein eines Druckminderers und Material, das im Filter verarbeitet worden ist. Einige Modelle zeichnen sich durch ihr ergonomisches Design und ihre einfache Bedienung aus.

Nicht zuletzt, gibt es je nach Hersteller auch Unterschiede bei dem Lieferumfang und die damit enthaltenen Ersatzteile, Montagehilfen und Montagematerial.

Wo kann ich einen Hauswasserfilter kaufen?

Hauswasserfilter sind über den Fachhandel sowie über diverse Test- und Ratgeberseiten erhältlich.

Unseren Recherchen zufolge kannst du einen Hauswasserfilter auch über folgende Online-Shops erwerben:

  • ebay.de
  • amazon.de
  • real.de
  • bauhaus.de

Die Favoriten unserer Redaktion versehen wir mit einem Link, damit du gleich zuschlagen kannst, wenn dir ein Modell gefällt.

Welche anderen Arten von Trinkwasserfiltern sind für den häuslichen Gebrauch verfügbar?

Es gibt eine Vielzahl an Wasserfiltern, die du zuhause anbringen kannst, damit das Leitungswasser von Kalk und Schadstoffen wie Krankheitserregern, Bakterien, Keime, Viren, Nitrat, Hormonen, Schwermetallen, Medikamentenrückständen und Pestiziden befreit werden kann.

Damit du einen guten ersten Überblick darüber bekommst, haben wir dir das folgende Video ausgesucht.

Darin findest du Informationen und Tipps zu Wasserfilterlösungen wie die Umkehrosmose-Anlage, Grohe Blue Professional, Untertischfilter, Ionisierer, Aktivkohlefilter und Tischwasserfilter.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir dir die unterschiedlichen Wasserfilter-Arten für den häuslichen Gebrauch und outdoor aufgeführt.

Wasserfilter Funktionsweise Das Wichtigste
Tischwasserfilter / Kannenfilter / Granulatfilter/ Schüttelfilter Filtration durch eine Filterkartusche mit einem Filtereinsatz, durch die das Wasser durchläuft. Gute Resultate vor allem bei der Befreiung vom Kalk, wodurch sich der Geschmack und das Aussehen von Heißgetränken, wie Kaffee und Tee verbessert. Der Filtereinsatz muss regelmäßig gewechselt werden, damit sich keine Keime bilden können.
Aktivkohlefilter Die Aktivkohle sind in einem Block mit sehr kleinen Poren gepresst. Dadurch fließt das Wasser nicht vorbei, wie bei dem Granulat, sondern muss durch den Kohlefilter hindurch fließen. Diese Kohlefilter filtern Chlor und viele organische Stoffe, wie einige Pestizide aber kein Nitrat, keine Mineralien und kein Kalk. Sobald das Wasser nur noch tropfenweise in den Auffangbehälter fällt, solltest du den Filter austauschen.
Wasserfilter für den Wasserhahn Diese Filter kannst du direkt an den Wasserhahn befestigen. Sie verfügen über mehrstufige Filterkartuschen, die entkalkend und antibakteriell wirken können. Es existiert eine Vielzahl an Modellen, aus denen du wählen kannst. Zu beachten ist das vom Hersteller vorgegebene Filteraustauschintervall.
Umkehrosmose Die Filterung passiert durch eine synthetische, halbdurchlässige Membrane. Die Umkehrosmose entfernt diverse Schadstoffe aus dem Wasser.
Duschfilter Filter kann direkt am Duschkörper eingesetzt werden. Eignet sich für die Filterung vom Chlor, das eine Austrocknung der Haut und Haare verursachen kann. Auch gegen ungesunde Trihalogenmethane (THM), welche eingeatmet werden können.
Outdoor Wasserfilter Das ist eine Wasserfilteranlage für unterwegs, beispielsweise für Camping und Ausflüge. Das System funktioniert wie ein feines Sieb. Damit kannst du Wasser aus Bächen, Seen oder Flüssen vor Verunreinigungen herausfiltern.

Für eine ausführliche Beratung zu den einzelnen Trinkwasserfilterarten, empfehlen wir dir die Beiträge, die sich ausschließlich dem Thema widmen.

Entscheidung: Welche Arten von Hauswasserfiltern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt grundsätzlich die zwei Arten von Hauswasserfiltern:

  • Hauswasserfilter mit Rückspülfunktion
  • Hauswasserfilter ohne Rückspülfunktion

Bei den Modellen mit Rückspülfunktion kann die Rückspülung manuell oder automatisch ausgelöst werden.

In den Filtern kann auch ein Druckminderer integriert sein.

Eine andere Art von Trinkwasserfiltern sind die sogenannten Filteranlagen.

Filteranlagen werden bei speziellen Wasserfiltration-Bedürfnissen, wie Wasserenthärtung beispielsweise oder bei einem ungewöhnlich hohen Schmutzanteil eingesetzt.

Sie sind viel teurer und komplexer als die Hauswasserfilter.

Was zeichnet einen Hauswasserfilter mit Rückspülfunktion aus und welche sind die Vorteile und Nachteile?

Bei den Rückspülern werden die Filtereinsätze mit gefiltertem Trinkwasser gespült und die herausgefilterten Partikel mit dem Spülwasser über einen Auslauf in den Kanal abtransportiert.

Aus hygienischen Gründen ist die Rückspülung mindestens alle 6 Monate erforderlich.

Beim normalen Rückspülfilter muss die Rückspülung manuell ausgelöst werden. Der Automatikfilter übernimmt diese Aufgabe selbstständig und zeitgesteuert, damit Sie jederzeit sorglos das Trinkwasser nutzen können.

Vorteile
  • Einfache Reinigung und Wartung
  • Keine Folgekosten, da keine auswechselbaren Ersatzteile vorhanden
  • Höherer Bedienungskomfort
  • Keine Wasserunterbrechung während der Reinigung
Nachteile
  • Bei der manuellen Variante erfolgt die Rückspülung nicht automatisch
  • Häufigere Reinigung als bei den Wechselfiltern

Einige Modelle dieser Art von Wasserfiltern sind beispielsweise Grünbeck pureliQ:R oder die entsprechende Variante mit integriertem Druckminderer Grünbeck pureliQ:RD. Buderus, BWT, Syr, Honeywell, Cillit und Metabo sind weitere Hersteller von Hauswasserfiltern.

Was zeichnet einen Hauswasserfilter ohne Rückspülfunktion aus und welche sind die Vorteile und Nachteile?

Die Hauswasserfilter ohne Rückspülfunktion werden auch als Wechselfilter, Feinfilter oder Kerzenfilter bezeichnet.

Den Namen Wechselfilter kommt daher, weil bei dieser Art vom Filter eine Filterkartusche oder ein Filtereinsatz ausgetauscht werden muss.

Der Austausch des Filtereinsatzes erfordert eine Unterbrechung des Wasserverbrauchs, da der Filter geöffnet werden muss, um das Sieb wechseln zu können.

Vorteile
  • Mit den entsprechenden Fachkenntnissen kannst du den Filterwechsel selber vornehmen
  • Häufiger Filterwechsel garantiert hoher Schutz vor Krankheitserregern und eine optimale Filterleistung
Nachteile
  • Weniger komfortable Handhabung
  • Folgekosten, da Filterwechsel nötig ist
  • Der Austausch des Filtereinsatzes erfordert eine Unterbrechung des Wasserverbrauchs

Einige Modelle dieser Art von Wasserfiltern sind beispielsweise Grünbeck pureliQ:K oder die entsprechende Variante mit integriertem Druckminderer Grünbeck pureliQ:KD.

Auch hier bieten die Hersteller Buderus, BWT, Syr, Honeywell, Cillit und Metabo passende Modelle an.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hauswasserfilter vergleichen und bewerten

Allgemein soll ein guter Wasserfilter auch bei älteren Hausanschlüssen leicht integrierbar sein, zum Beispiel bei einem Altbau.

Da bei Altbauten der Einbau eines Hauswasserfilters nicht verpflichtend ist, solltest du dessen Kompatibilität als Kaufkriterium bei deiner Wahl verwenden.

Die Anschlüsse und Dichtungsgrößen eines Filters bestimmen darüber, ob er mit den Wasserleitungen in deinem Haushalt kompatibel ist.

Früher wurden andere Größen verwendet als heute und heutzutage gibt es auch bestimmte DIN-Normen, die Hersteller im Sanitärbereich einzuhalten haben.

Wir empfehlen dir die technischen Daten des Filters mit den Anforderungen deines Hausanschlusses zu vergleichen und bei Unsicherheiten Beratung von einem Sanitärinstallateur einzuholen.

Folgende Faktoren können dir bei deiner Kaufentscheidung helfen:

Im Folgenden gehen wir jedem einzelnen Kriterium nach.

Filtertyp

Wie bereits ausgeführt, gibt es hier grundsätzlich zwei Filtertypen – mit oder ohne Rückspülung. Aufgrund der vielen Vorteilen von Rückspülfiltern gegenüber Wechselfiltern, empfehlen wir dir Ausschau nach einem Hauswasserfilter mit Rückspülfunktion zu halten.

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In jedem Haus sollte ein Hauswasserfilter installiert sein. Er sorgt für Leitungswasser frei von groben Partikeln wie Rostteilchen oder Sandkörnern und beugt Korrosionsschäden vor.
(Bildquelle: unsplash.com / Imani)

Zusätzlich gibt es bei beiden Wasserfilterarten Modelle mit oder ohne Druckminderer. Welche Variante für dich in Frage kommt, hängt davon ab, ob deine Wasserstation mit einem Druckminderer bereits ausgestattet ist oder nicht.

Technische Daten

Du solltest die technischen Daten der Filter auf Passung für deine Wasserstation überprüfen, denn davon hängt es ab, welche Variante für dich geeignet ist.

Diese Daten enthalten folgende Angaben:

  • Anschlussgröße in zoll
  • Anschlussnennweite [DN]
  • Durchflussleistung in m³/h
  • Filterfeinheit in µm
  • Wasserdruck in bar
  • Einbaulänge mit/ohne Verschraubung in mm
  • Bautiefe bis Mitte Anschluss in mm

Wir empfehlen dir einen genauen Abgleich der technischen Anforderungen deiner Wasserstation mit diesen des Hauswasserfilters deiner Wahl anzustellen und bei Unsicherheiten den Rat eines Fachmannes im Bereich Sanität einzuholen.

Material

Bei dem Material kommen grundsätzlich Kunststoff, Messing und rostfreier Stahl in Einsatz.

Manche Modelle haben eine Silberbeschichtung auf der Filterkerze, die vor verschiedenen Keimen schützen soll. Da die Silberpartikel von der Silberbeschichtung sehr klein sind, können sie in die Zellen der Krankheitserreger eindringen und deren Funktion blockieren.

Lieferumfang

Je nach Hersteller und Modell gibt es Unterschiede in dem Lieferumfang.

Dazu können zum Beispiel Anschlussflansch, Verschraubung und Dichtungen gehören.

Wenn du die Wahl zwischen zwei vergleichbaren Modellen treffen solltest, kann dir der Lieferumfang bei der Entscheidung für das eine oder andere Modell helfen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hauswasserfilter

Die Montage sowie die Reinigung und Wartung von Hauswasserfiltern sind wichtige Punkte, die wir in diesem letzten Abschnitt genauer angehen.

Was musst du bei der Installation von Hauswasserfiltern beachten?

Grundsätzlich empfehlen wir dir die Montage durch einen fachmännischen Sanitärinstallateur.

Wenn du über ausreichende Kenntnisse im Bereich „Heizung und Sanitär“ verfügst, sollte der Einbau auf der anderen Seite je nach Modell nicht allzu kompliziert sein, wenn du die Bedienungsanleitung genau befolgst.

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Lasse dich am besten von einem fachkundigen Sanitärinstallateur bei der Montage von dem Wasserfilter für den Haushalt beraten.
(Bildquelle: unsplash.com / Harry Grout)

Die meisten Filter besitzen einen integrierten Druckminderer. Damit solltest du dich ebenfalls gut auskennen, damit dir die Montage pannenfrei gelingt.

Was musst du bei der Reinigung und Wartung von Hauswasserfiltern beachten?

Die Reinigung vom Feinfilter erfolgt durch einen Filterwechsel und die beim Rückspülfilter durch das Spülen.

Entsprechend gewissen DIN-Normen und Regelungen der Trinkwasserverordnung muss der Filterwechsel mindestens alle 6 Monate stattfinden. Um die Filterleistung gegenüber Schadstoffen und die Bakterienvorbeugung sicherzustellen, empfehlen wir sogar das Austauschen der Filterelemente alle 2 Monate.

Bei den rückspülbaren Filtern solltest du die Spülung mindestens alle 2 Monate durchführen.

Hauswasserfilter benötigen unbedingt eine ausreichende Wartung.

Bei hohem Wasserverbrauch oder sichtbare Verschmutzung im Trinkwasser kann auch häufiger gespült werden. Die korrekte Wartung ist immer der Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells zu entnehmen.

In manchen Fällen verlangt der Hersteller des Filters auch davon abweichende Austauschintervalle.

Mit folgenden Video wollen wir dir die Reinigung eines Rückspülers praktisch demonstrieren.

Durch die Reinigung werden Keime und Bakterien entfernt, die während des Wasserfilterns im Filtersieb verbleiben.

Bei nicht ausreichender Pflege und Reinigung der Filter kann es zu einer Verschlechterung des Trinkwassers und der Gesundheit kommen, da die Krankheitserreger ins Trinkwasser abgegeben werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.hausjournal.net/hauswasserfilter

[2] http://www.trinkwasserspezi.de/din1988.html

[3] https://www.stern.de/gesundheit/wasserfilter–die-wahrheit-ueber-teure-filter-und-ihren-nutzen-7652762.html

[4] https://www.din.de/de/meta/suche/62730!search?query=Hauswasserfilter&submit-btn=Submit

[5] https://www.sbz-online.de/sbz-schwerpunkt/das-muessen-sanitaerinstallateure-wissen-teil-1-neues-regelwerk

[6] https://durchlauferhitzer-info.de/wasserfilter-hausanschluss-test/

[7] https://www.test.de/FAQ-Wasserfilter-Antworten-auf-die-wichtigsten-Fragen-4838813-0/

Bildquelle: Media/ 123rf.com

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René Huber ist gelernter Koch und arbeitet in einem Betrieb für Gastronomieausstattung. Durch seinen täglichen Kontakt mit verschiedenen Restaurants und Köchen kennt er sich exzellent mit der Branche aus.