gulaschkessel-test
Zuletzt aktualisiert: 13. Januar 2021

Unsere Vorgehensweise

30Analysierte Produkte

25Stunden investiert

4Studien recherchiert

65Kommentare gesammelt

Das ungarische Gulasch ist auf jeder Feier, sowohl die große Veranstaltung als auch die kleine Privatfeier, immer gerne gesehen. Die Zubereitung erfolgt in erster Linie über einem offenen Feuer. Genau das macht es so spektakulär und besonders. Allerdings gibt es spezielle Gulaschkessel, die dieser Hitze standhalten können ohne, dass der Geschmack darunter leidet. Wichtig ist vor allem aus welchem Material der Kessel ist.

Für die, die keine Gulasch-Fans sind, gibt es gute Nachrichten. Der Gulaschkessel eignet sich auch für weitere Gerichte. Du kannst auch verschiedene Eintöpfe und Suppen kochen. Hier bist du also nicht allzu eingeschränkt. Im folgenden Ratgeber wollen wir dich über alle wichtigen Details informieren, die du bei einem Kauf eines Gulaschkessels wissen solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Der Gulaschkessel ist für die Zubereitung von Gulasch oder auch weiteren Gerichten über offenem Feuer geeignet. Je nach Modell kannst du diese aber auch auf dem Herd vorbereiten.
  • Egal ob für eine Feier im kleine privatem Preis oder auf einer großen Veranstaltung, es gibt für jedes Event die passende Größe eines Gulaschkessels.
  • Früher waren die Gulaschkessel noch aus Ton, heute wird in erster Linie Natureisen und Gusseisen bei der Herstellung verwendet. Allerdings gibt es auch Modelle aus Edelstahl und emailliertem Eisen.

Gulaschkessel: Bewertungen und Empfehlungen

Im folgenden Abschnitt stellen wir dir unsere Favoriten unter den Gulaschkesseln vor. Dies soll dir einen ersten Überblick verschaffen und dir deine Kaufentscheidung erleichtern.

Der beste klassische Gulaschkessel

Der MFH Gulaschkessel ist ideal für einen Campingurlaub. Dieser ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Du kannst dich zwischen 4, 6, 10, 14 und 22 Liter entscheiden. Das ist auch davon abhängig, wie viele Personen du versorgen musst. Je kleiner, desto weniger Platz benötigt er während der Reise.

Dieses Modell besteht zu 100 % aus Emaille. Das bringt den Vorteil mit sich, dass er nicht anfällig gegen Rost ist. Sobald dieser allerdings auf den Boden fällt, fängt die Emaillierung das Bröckeln an und der Rostschutz löst sich auf.

Außerdem bedarf dieser Gulaschkessel keiner besonderen Reinigung. Aufgrund des Rostschutzes ist keine große Pflege notwendig. Du kannst es wie gewohnt mit Wasser und Spülmittel reinigen.

Bewertung der Redaktion: Für die Camper unter euch ist dieser Gulschkessel super geeignet. Je nach Größe der Gruppe findest du mit Sicherheit auch eine passende Größe des Modells. Es erleichtert dir das Abspülen und beansprucht nicht allzu viel Zeit in deinem Urlaub. Es ist also das perfekte Equipment, um über dem offenen Feuer zu kochen.

Das beste Gulaschkessel-Set

In den meisten Fällen wird die Anschaffung eines Gulaschkessels auch deine erste sein. Wichtig ist, dass du noch gewisse Extras benötigst. Das wichtigste bringt dieses Set mit. Das Dreibein ist essenziell für eine Zubereitung über dem Feuer. Mithilfe der Kette kannst du die Höhe ein wenig justieren und je nach Flamme dein Gulaschkessel weiter herunterlassen oder hochziehen.

Der Gulaschkessel umfasst ein Fassungsvermögen, welches für 9 – 12 Personen ausreicht. Das gibt dir die Möglichkeit auch kleinere Feste zu feiern ohne, dass deine Gäste verhungern müssen. Zu dem Preis findest du kein besseres Set. Würdest du jedes Zubehör einzeln dazukaufen, wirst du mehr ausgeben müssen.

Bewertung der Redaktion: Für Einsteiger ist dieses Set ein guter Start ins Kochen über offenem Feuer. Du hast alles, was du benötigst und musst kein zusätzliches Equipment kaufen. Für die kleine Feier in privaten Kreisen ist diese Gulaschkessel vollkommend ausreichend.

Der beste Gulaschkessel für große Veranstaltungen

Dieses Modell umfasst ganze 50 Liter. Definitiv benötigt nicht jeder ein so großes Fassungsvermögen. Für größere Veranstaltungen ist diese Gulaschkessel jedoch ideal. Somit kannst du 45 – 50 Personen auf einmal versorgen und du musst nicht verschiedene Töpfe gleichzeitig aufsetzen.

Außerdem verringert du die Wahrscheinlichkeit, dass deine Gäste mal länger auf ihre Portion warten müssen. Das Material besteht aus emaillierten Natureisen. Es ist also sehr robust und verteilt die Hitze gleichmäßig. Außerdem schützt die Emaillierung vor Rost.

Ein weiterer Vorteil dieses Materials ist, dass du dir viel Aufwand bei der Reinigung des Gulaschkessels sparst. Du benötigst keine besondere Pflege. Eine Reinigung mit Wasser und Spülmittel ist ausreichend und es geht schnell vonstatten.

Bewertung der Redaktion: Für diejenigen unter euch, die gerne kleine Familienfeiern austragen, ist dieses Modell unumgänglich. Du benötigst nicht mehrere Töpfe zur Zubereitung, was wiederum die Reinigungsarbeit nach der Veranstaltung minimiert. Und der Gulaschkessel selbst benötigt auch keine besondere Pflege.

Kauf- und Bewertungskriterien für Gulaschkessel

Die Auswahl an Gulaschkessel ist zwar gering, aber dennoch wissen viel nicht worauf sie achten sollten. Es gibt wichtige Kaufkriterien, die du in deine Kaufentscheidung mit einfließen lassen solltest. Anhand folgender Aspekte solltest du die verschiedenen Gulaschkessel miteinander vergleichen:

Im folgenden Abschnitt werfen wir einen genaueren Blick auf die einzelnen Kriterien. Auf diese Weise weißt du, warum sie so wichtig für deine Entscheidung sind.

Material

Das Material für den Gulaschkessel ist in erster Linie hinsichtlich der Hitzeleitfähigkeit und der Rostgefahr wichtig. Grundsätzlich kannst du die Kessel in fünf verschiedenen Materialien erhalten, welche jedes für sich ein paar Vor- und Nachteile aufweisen:

  • Edelstahl: Edelstahl ist sehr hygienisch und robust und wird bevorzugt zum Kochen in der Küche genutzt. Zum Grillen im Freien sind Gulaschkessel aus Edelstahl nicht geeignet, da sie eine geringere Hitzeleitfähigkeit haben als anderes Material.
  • Natureisen/Gusseisen: Diese Materialien eignen sich sehr gut für einen Einsatz im Freien. Diese Kessel sind sehr robust und die Hitze wird gleichmäßig verteilt. Allerdings sind sie auch anfälliger gegen Rost, weshalb für die Reinigung mehr Aufwand aufgebracht werden muss.
  • Emailliertes Natureisen: Der Unterschied zum natürlichen Natureisen ist, dass diese Kessel vor Rost geschützt sind. Außerdem sind sie sehr anfällig, wenn du sie fallen lässt. Fällt er einmal hinunter, zerspringt die Emaillierung und der Rostschutz ist dahin.
  • Kupfer: Gulaschkessel aus Kupfer haben den Vorteil, dass sie schnelles Erhitzen erlauben und die Wärme gut verteilen. Zusätzlich sind sie sehr robust und langlebig. Allerdings musst du darauf achten, dass der Kessel lebensmittelecht ist, da Kupfer beim Erhitzen giftig werden kann.

Die meisten Gulaschkessel sind aus Natureisen oder Gusseisen. Sie vertragen gut die Hitze und verteilen diese gleichmäßig im Kessel. Für das Grillen im Freien sind diese sehr gut geeignet.

Fassungsvermögen

Bei der Größe der Gulaschkessel musst du dir bewusst machen, wie viele Menschen du versorgen möchtest. Es gibt Kessel mit unterschiedlichem Fassungsvermögen.

Du findest entweder kleinere Modelle, die ein Volumen von bis zu 5 Litern umfassen. Diese sind dann eher für die kleinere Runde gedacht. Zum anderen gibt es auch Gulaschkesssel mit einem Fassungsvermögen von 30 bis 50 Liter.

Eine kleine Faustregel ist, dass du beim Kochen ca. einen dreiviertel bis ganzen Liter pro Person einberechnen solltest. Beispielsweise kannst du ein 15 Liter Gulaschkessel mit 14 Liter befallen, ohne dass er nahezu überschwappt. Somit bekommst du 14 (bei 1 Liter) bis 20 (bei 3/4 Liter) Portionen aus dem Kessel.

Einsatzzweck

Wie eben schon angeschnitten, ist es für dich wichtig zu wissen, für welchen Zweck du dir einen Gulaschkessel anlegen willst. Je nachdem wie viele Personen du versorgen möchtest, muss das Fassungsvermögen auch stimmen. Auch gibt es kleine Unterschiede, ob du den Kessel nur im privaten Rahmen benutzt oder ihn mit in den Urlaub nimmst.

Wenn du einen Campingurlaub planst, musst du nicht auf einen Gulaschkessel verzichten. Hier eigen sich vor allem Edelstahl und Eisen aufgrund ihrer guten Robustheit. Diese Modelle kannst du nicht so leicht kaputt machen und verzeihen dir kleiner Unachtsamkeit. Sie sind also gut für Reisen und können bequem mit ins Auto gepackt werden, ohne sofort zu zerkratzen.

Für den privaten Gebrauch im eigenen Garten empfehlen wir einen emaillierten Gulaschkessel.

Diese haben eher geringere Anschaffungskosten. Außerdem bedarf die Reinigung eher einen geringen Aufwand, da der Kessel durch die Emaillierung vor Rost schützt. Zumindest, solange du den Kessel nicht fallen lässt.

Natürlich gibt es auch Kessel, die nicht nur im privaten Rahmen genutzt werden können. Auch für öffentliche Veranstaltungen mit mehr Personen eignet sich der ein oder andere Gulaschkessel.

Hier sind Kessel mit größerem Fassungsvermögen empfehlenswert. Des Weiteren spielt die Hygiene eine wichtige Rolle. Deshalb solltest du auf Kessel aus Edelstahl oder emaillierte Kessel zurückgreifen. Diese sind sehr hygienisch und die Reinigung ist besonders leicht.

Dreibein

Damit du den Gulaschkessel auch zum Grillen im Freien nutzen kannst, benötigst du ein Dreibein. Dies ist eine Konstruktion, welche es ermöglicht den Kessel über dem Feuer zu positionieren. Das ist dahingegen wichtige, weil die meisten Materialien (außer Gusseisen) nicht direkt  auf die Kohlen oder ins Feuer gestellt werden können. Dies würde der Kessel nicht aushalten. Mit dem Dreibein kannst du den Kessel in unterschiedlichen Höhen über dem Feuer befestigen.

Es gibt das starre Dreibein und das dreibeinige Teleskop-Gestell.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Dreibein: das starre Dreibein und das Teleskop Gestell. Das starre Modell lässt schon erahnen, dass es nicht verstellbar ist. Hier ist die Höhe bereits fix und kann nicht nach Belieben verändert werden. Anders beim Teleskop Gestell. Hier kannst du jedes Bein in der Höhen verstellen. Deshalb ist dieses Modell auch gut geeignet und du kannst es an verschiedenen Orten einsetzen.

Dreibeine erhältst du in unterschiedlichen Größen. Von einem Meter bis zwei Meter ist alles möglich. Die Höhe musst du dabei deinem Kessel anpassen. Je größer der Kessel, desto höher muss das Dreibein sein, da sonst der Kessel keinen Platz unter dem Dreibein im gespreizten Zustand hat. Kaufe dir lieber immer ein höheres Modell. Kleine Gulaschkessel kannst du somit immer befestigen und auch entsprechend große Kessel finden ihren Platz.

Außerdem solltest du auch die Qualität des Dreibeins achten. Je nach Gulaschkessel setzt du es geringeren oder auch höheren Belastungen aus. Über dem Feuer sollte der Kessel möglichst stabil hängen, damit er nicht herunterfällt. Gute Qualität zeichnet sich durch das Gewicht der Beine und den Durchmesser der einzelnen Beine aus. In beiden Fällen ist das Dreibein stabiler, wenn auch diese beiden Werte höher sind.

Reinigung

Wie auch beim normalen Kochen in der Küche musst du auch deinen Gulaschkessel nach Benutzung reinigen. Nur durch regelmäßige und vor allem richtige Reinigung verlängerst du die Lebensdauer der Kessel. Allerdings ist der Aufwand nicht bei jedem Modell gleich.

Edelstahl und emaillierte Gulaschkessel sind am bequemsten hinsichtlich der Reinigung.

Beide Materialien sind nicht anfällig gegen Rost. Deshalb bedarf es keiner großen Umstellung beim Abspülen. In diesen Fällen musst du das Material nicht noch zusätzlich bearbeiten.

Anders sieht es bei Eisen und Gusseisen aus. Hier wird die Reinigung im Vergleich schon ein wenig aufwendiger. Die Gulaschkessel aus diesen Materialien sind sehr anfällig gegen Rost. Deshalb musst du diese Kessel separat noch mit Speiseöl vor Rost schützen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Gulaschkessel ausführlich beantwortet

Im folgende Abschnitt haben wir dir alle wichtigen Fragen rund um das Thema Gulaschkessel zusammengetragen und beantwortet. Dies soll dir helfen einen besseren Überblick zu erhalten und dich in deiner Kaufentscheidung unterstützen.

Was ist ein Gulaschkessel?

Ein Gulaschkessel ist ein Kessel, welches vorwiegend zum Kochen von Gulasch genutzt wird. Vor allem in Ungarn haben sowohl der Kessel als auch das Gericht eine lange Tradition. Ursprünglich nutzte man früher und auch heute noch den Gulaschkessel zur Zubereitung über einem offenen Feuer. Früher bestand der Kessel in erster Linie noch aus Ton.

Ein Gulaschkessel ist perfekt für das Kochen von kleinen und großen Portionen Gulasch geeignet. (Bildquelle: pixabay / Tscharlie)

Heute hat sich allerdings das ein oder andere ein wenig verändert. Der Gulaschkessel aus Ton findest du eigentlich gar nicht mehr. Zumindest nicht hierzulande. Bevorzugt werden die Kessel aus (emailliertem) Eisen, Gusseisen, Kupfer oder Edelstahl hergestellt.

Mittlerweile gibt es nicht nur Modelle zur Zubereitung über dem Feuer. Auch für den Herd kannst du diese nutzen. Außerdem begrenzt sich das Kochen nicht nur auf das traditionelle Gulasch. Es gibt auch weitere Speisen, die du in einem Gulschkessen vorbereiten kannst.

Welche Arten von Gulaschkessel gibt es?

Grundsätzlich gibt es nicht viele Unterschiede bei den Modellen an Gulaschkessel. Zum einen kannst du die Kessel nach den Materialien unterscheiden. Im Allgemeinen wird hier aber die Form der Kessel differenziert. Die Form hat unter anderem Einfluss auf die Nutzung.

Art Beschreibung
Standard-Gulaschkessel Diese Kessel sind für die Zubereitung über dem Feuer gedacht. Bei der Herstellung wird eine Eisenplatte in einen Kessel geformt. Die Gulaschkessel besitzen eine konische Form. Sie werden also nach unten hin enger. Außerdem haben sie am Boden eine Wölbung, weshalb sie nicht für den Herd geeignet ist.
Gulaschkessel für den Herd Im Vergleich zu dem Standardmodell hat dieser Kessel einen flachen Boden. Diesen Gulaschtopf kannst du für den Herd benutzen. Auch für den Außenbereich kannst du ihn einsetzen.
Fischsuppenkessel Dieser Kessel hat eine schmale Öffnung und einen breiten Boden. Aufgrund der kleineren Öffnung wird verhindert, dass Rauch in den Kessel kommt. Der Name kommt daher, weil die Ungarn gerne Fischsuppen zubereitet haben. Die Form vermeidet, dass das Gericht den Geschmack von Rauch annimmt.

Wie du also siehst, gibt es nicht viele unterschiedliche Arten. Es gibt natürlich auch die Option einen normalen Kochtopf zu nutzen. Diesen hat jeder daheim und es fallen keine Extrakosten an.

Allerdings kommt es geschmacklich nicht an die Zubereitung über einem Feuer heran. Einen speziellen Gulaschkessel würden wir dir an dieser Stelle ans Herz legen.

Was kostet ein Gulaschkessel?

Preislich ist der Gulaschkessel in einem akzeptablen Rahmen. Der Preis ist dabei von drei wichtigen Komponenten abhängig: Material, Größe und Art des Kessels. Je nach Material ist der eine Kessel robuster verarbeitet als andere.

Das spiegelt sich auch im Preis wider. Außerdem ist das Modell auch teurer, wenn es ein größeres Fassungsvermögen besitzt.

Material Preis
Gulaschkessel aus Edelstahl 23 – 50 Euro
Gulaschkessel aus Gusseisen 35 – 50 Euro
Gulaschkessel aus Natureisen 8 – 26 Euro
Emaillierter Gulaschkessel 11 – 50 Euro

Wichtig ist, dass es sich hier nur um die Preise rein für den Gulaschkessel handelt. Gewisse Extras musst du separat noch einberechnen. Zu der richtigen Ausstattung benötigst du auch einen Deckel und ein Dreibein zum Aufhängen. Einen Deckel erhältst du zwischen 20 und 25 Euro.

Für ein stabiles Dreibein kommen Kosten zwischen 30 und 100 Euro auf dich zu. Dies ist abhängig von der Qualität. Lieber ein bisschen mehr ausgeben, damit das Gestell auch sicher den Belastungen standhalten wird.

Ist der Gulaschkessel nur für die Zubereitung von Gulasch geeignet?

Ganz traditionell wurde früher nur ungarisches Gulasch gekocht. Allerdings musst du dich nicht auf Gulasch beschränken. Es gibt auch viele andere Gerichte, die du mit einem Gulaschkessel zubereiten kannst.

Du kannst den Kessel auch für jegliche Art von Suppe und Eintopf nutzen. Auch Chili con Carne ist möglich. Im Winter eignet sich der Gulschkessel auch ideal, um eine größere Menge Glühwein aufzuwärmen.

gulaschkessel-test

Mit dem richtigen Gulaschkessel kannst du auch große Mengen für eine Feier vorbereiten. Dabei muss es nicht immer Gulasch sein. Auch Eintöpfe oder Suppen kannst du damit vorbereiten. (Bildquelle: pixabay / Ajale)

Wichtig ist in erster Linie die Hitze, welcher du deine Gerichte aussetzt. Je nach Gericht und Zubereitung ist es oft empfehlenswert, den Topf langsam zu erhitzen.

Da du normalerweise mit einem Gulaschkessel über offenem Feuer arbeitest, solltest du darauf achten, dass du die Flamme dementsprechend klein hältst. So kannst du dein Essen auch länger genießen. Zu schnelles Erhitzen bedeutet meistens auch, dass es schnell wieder abkühlt.

Welche Alternative gibt es zum Gulaschkessel?

Wichtig bei Alternativen ist, dass auch diese das entsprechende Material aufweisen. Sie müssen ebenfalls hitzeleitfähig sein und die Wärme gleichermaßen verteilen können, damit das Gulasch oder auch weitere Gericht gleichermaßen erhitzt werden.

An dieser Stelle wollen wir dir kurz zwei Alternativen zu einem Gulaschkessel vorstellen:

  • Gulaschkanone: Im Gegensatz zu einem Gulaschkessel besitzt die Kanone einen Ofen mit Heizkessel. Du kannst sie mit Holz, Holzkohle oder auch Gas befeuern. Im Inneren befindet sich ein Kessel, in dem du die Gerichte zubereiten kannst. Mit dem richtigen Zubehör kannst du auch Pfannengericht zubereiten. Außerdem verfügt die Gulaschkanone über ein Ofenrohr. Darüber wird der Rauch und Ruß im Inneren gehalten und dann über eben diesen Kamin abgeleitet.
  • Kochtop aus Gusseisen: Eine gute Alternative zum Gulaschkessel ist der Kochtopf. Diesen kannst du ohne Bedenken direkt auf die Kohlen bzw. eine kleine Flamme setzen. Gusseisen ist sehr robust und hält die hohe Hitze aus. Du musst keine Angst haben, dass das Material Geschmack an das Essen abgibt. Der Vorteil hier ist, dass du für die Zubereitung kein zusätzliches Equipment benötigst.

Letztendlich ist das eine Geschmacksfrage. Mit der Gulaschkanone kannst du mehrere Menschen versorgen. Mit dem Kochtopf beschränkt sich das eher auf den kleineren Kreis.

In beiden Fällen lässt sich dann streiten, inwiefern es mit dem klassischen ungarischen Gulasch mithalten kann. Aber wie es bei Essen immer so ist. Da hat jeder einen anderen Geschmack und muss für sich herausfinden, was ihm am besten gefällt.

Wie reinige ich den Gulaschkessel richtig?

Nicht bei allen Gulaschkesseln sieht die Reinigung gleich aus. Je nach Material ist dies mit mehr oder weniger Aufwand verbunden. Wichtig ist, dass du den Kessel nach jeder Nutzung säuberst. Wie bei allen Küchenutensilien verlängerst du so die Lebensdauer und schonst das Material. Dabei ist die Reinigung vor allem hinsichtlich der Rostgefahr wichtig.

Die Gulaschkessel aus Emaille und Edelstahl stellen dich dabei vor keine großen Probleme. Hier musst du auf keine besonderen Reinigungstipps zurückgreifen. Lediglich mit warmen Wasser und Spülmittel reinigen und sorgfältig abtrocknen. Auch in der Spülmaschine kannst du diese Modelle reinigen.

Gulaschkessel aus Natureisen und Gusseisen benötigen eine besondere Pflege. Dies ist vor allem dem geschuldet, dass sie sehr anfällig gegenüber Rost sind. Ohne die richtige Pflege wirst du den Kessel sehr schnell ersetzen müssen. Der Geheimtipp an dieser Stelle ist Speiseöl. Spüle den Topf ganz normal ab wie gewohnt und trocken ihn. Danach solltest du den ganzen Gulaschkessel mit Speiseöl einreiben. Das schützt vor Rost.

Fazit

Der Gulaschkessel ist ideal für kleine und große Feiern. Je nach Anlass findest du den perfekten Topf. Da die Zubereitung meistens über offenen Feuer stattfindet, sind die meisten Gulaschkessel aus Gusseisen oder Natureisen. Auf diese Weise wird dein Essen gleichermaßen erwärmt und das Material gibt keinen unerwünschten Geschmack ab.

Bei der Zubereitung besteht die Möglichkeit noch weitaus mehr Gerichte zuzubereiten als Gulasch. Den Gulaschkessel kannst du beispielsweise auch für Eintöpfe und Suppen nutzen. Je nach Material und Form kannst du den Kessel auch für den Herd verwenden, wenn das Wetter mal nicht zum Grillen verleiten sollte.

Bildquelle: pixabay / Peggy und Marco Lachmann-Anke

Warum kannst du mir vertrauen?