Willkommen bei unserem großen Fritteusen Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Fritteusen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Fritteuse zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Fritteuse kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Fritteusen bereiten sowohl Fleisch, als auch Gemüse knusprig zu und können Zutaten nicht nur in kurzer Zeit garen, sondern auch Panaden sehr kross werden lassen. Die Zubereitung läuft sehr schnell ab, sodass viele Gäste in kürzester Zeit mit leckeren Speisen und Beilagen versorgt werden können.
  • Im Grunde unterscheiden sich die Fritteusen in der Zubereitungsweise: Die meisten Modelle nutzen Fett wie Öl oder festes Pflanzenfett, andere wiederum bereiten die Lebensmittel mit Hilfe von Heißluft deutlich schonender zu. Möchte man gesünder speisen, kann man auf moderne Heißluft-Fritteusen ohne Fett setzen.
  • Beim Kauf sollten neben der Zubereitungsweise vor allem die Funktionen beachtet werden, damit das Gerät perfekt auf den eigenen Alltag abgestimmt werden kann. Viele Fritteusen können beispielsweise in Sachen Temperatur bestens auf diverse Lebensmittelarten eingestellt werden, um diese nicht zu stark durch zu braten.

Fritteuse Test: Das Ranking

Platz 1: Princess XL 182020 Heißluftfritteuse

Platz 2: Tefal FR8040 Oleoclean Fritteuse Pro Inox und Design mit Filtersystem, 2300 W

Platz 3: Tefal Maxi Fry FF1000 Fritteuse

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Fritteuse kaufst

Möchtest du diverse Speisen und Beilagen gerne in der Fritteuse zubereiten, solltest du beim Stöbern nicht auf das nächstbeste oder sehr preiswert erscheinende Modell zurückgreifen – schließlich soll die Fritteuse als langlebige Anschaffung möglichst oft und lange zuverlässig arbeiten und dich nicht enttäuschen.

Frittierte Speisen sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Eine Fritteuse lohnt sich insbesondere für größere Haushalte. (Bildquelle: 123rf.com / 35130949)

Der Geschmack ist nahezu derselbe, sodass du in dieser Hinsicht durchaus frei auswählen kannst, was dir lieber ist. Eine weitere wichtige Frage ist, wie oft du Gäste mit der Fritteuse versorgen möchtest – und vor allem, wie viele Gäste durch die Snacks aus der Fritteuse satt werden sollen.

Stell dir vor dem Kauf einige wichtige Fragen, zum Beispiel, ob dir das Frittieren mit Fett nichts ausmacht. Oder ob du die Snacks und Speisen künftig lieber etwas gesünder zubereiten möchtest, indem du auf Fett verzichtest.

Stehen regelmäßig Feiern und andere Events an, könnte sich beispielsweise der Kauf einer für die Gastronomie geeigneten Fritteuse mit großem Volumen lohnen. Ansonsten kannst du dir auch diese Fragen stellen, bevor du dich für eine Fritteuse entscheidest:

Welches Budget kann und sollte ich für die Fritteuse mit einberechnen?

Das umfangreiche Aufgebot an Fritteusen an Markt von diversen Herstellern und Eigenmarken sorgt dafür, dass die Preisspanne der Geräte sehr breit ausfällt. Für den Käufer wiederum bedeutet dies, dass sowohl für das knappere Budget, als auch das nahezu unbegrenzte Budget passende Fritteusen vorhanden sind.

So kannst du gute Fritteusen bereits ab etwa 30 Euro ergattern und im Sale noch günstiger kaufen – sehr leistungsstarke Gastro Fritteusen beispielsweise können dagegen durchaus hunderte Euro beim Kauf abverlangen.

Möchtest du ein langlebiges und Design-starkes Gerät erhalten, das auch der regelmäßigen Nutzung gut standhält, empfiehlt es sich, auf ein Gerät mittlerer Preisklasse zurückzugreifen.

Wie viel Priorität sollte ich dem Design zuweisen?

Klar, eine Fritteuse sollte möglichst ansprechend aussehen, wenn sie auf deiner Küchenarbeitsfläche eingeschaltet und genutzt wird. Schließlich bevorzugst auch du sicher eine einheitliche Optik in der Küche, die möglichst luxuriös oder hochwertig wirkt.

Bei einer Fritteuse ist das Design allerdings eher zweitrangig – denn wichtiger sind die Materialien, die das Gerät vorweisen kann. Hochwertigere Varianten bieten ein Gehäuse aus Edelstahl, während die preiswerten Modelle eher aus Kunststoff bestehen und dementsprechend auch schneller beschädigt werden können.

Für welche Lebensmittel kann eine Fritteuse überhaupt eingesetzt werden?

Mit einer guten Fritteuse kannst du nicht nur fertige Pommes oder Kroketten aus der Tiefkühltruhe schnell und einfach zubereiten, sondern auch alle möglichen, frischen Lebensmittel. So lässt sich beispielsweise ein paniertes Fischfilet oder Hähnchen-Schnitzel in der Fritteuse schön kross braten, aber auch Gemüse mit oder ohne Panade knusprig zubereiten.

Selbst mit Obst wie etwa einer Banane ist dies möglich. Welche Speisen oder Beilagen du auch immer zubereiten möchtest – mit einer Fritteuse erhältst du ein sehr vielseitig nutzbares Gerät, das dir bei vielen Abenden in der Küchen behilflich sein wird.

Entscheidung: Welche Arten von Fritteusen gibt es und welche ist die richtige für dich

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Typen / Arten von Fritteusen unterscheiden:

  • Mini Fritteusen
  • Herkömmlichen Fritteusen, die Fett verwenden
  • Heißluftfritteusen
  • Gastronomie Fritteusen

Worum handelt es sich bei Mini Fritteusen und worin liegen die Vor- und Nachteile von Mini Fritteusen?

Bei Mini Fritteusen handelt es sich um sehr kompakte Vertreter dieses Küchengerätes, die deutlich platzsparender sind, als herkömmliche Fritteusen. Sie nehmen im Küchenschrank weniger Stauraum ein und benötigen keine große Arbeitsfläche, um sicher abgestellt werden zu können.

Gleichzeitig arbeiten sie mit deutlich weniger Fett und bieten auch nur ein geringeres Volumen für die zu frittierenden Zutaten an. Ein Volumen von etwa einem Liter

Wegen dieser Eigenschaften kosten Mini Fritteusen oftmals auch etwas weniger, als herkömmliche Frittiergeräte. Das liegt unter anderem daran, dass weniger Material verbaut werden muss, aber auch kleinere Heizelemente zum Erhitzen des Fetts und der Speisen zum Einsatz kommen.

Vorteile
  • Weniger Stauraum-bedürftig
  • Lassen sich auf jeder noch so kleinen Arbeitsfläche abstellen
  • Kosten oft nicht viel
Nachteile
  • Können nur kleine Mengen zubereiten
  • Bieten nur selten Zusatzfunktionen
  • Eher für die Zubereitung von Beilagen oder Single-Speisen geeignet

Worum handelt es sich bei herkömmlichen Fritteusen und worin liegen die Vor- und Nachteile von herkömmlichen Fritteusen, die mit Fett arbeiten?

Übliche Fritteusen arbeiten mit einem Volumen von meist mehr als zwei Litern, wenn es um das Frittieren von Fleisch oder Gemüse und Beilagen geht. Hierfür müssen sie nicht nur passende Maße liefern, sondern benötigen sie auch deutlich mehr Platz.

Viele Fritteusen kommen sogar mit zwei Frittier-Kammern daher, sodass zwei unterschiedliche Lebensmittel gleichzeitig zubereitet werden können.

Die herkömmlichen Fritteusen arbeiten in der Regel mit Pflanzenfett, welches als Block gekauft und in die Fritteuse eingesetzt werden kann. Dieses schmilzt beim Erhitzen des Gerätes und sorgt dafür, dass die Zutaten nicht nur gar, sonder knusprig und schön braun werden.

Vorteile
  • Größeres Zubereitungs-Volumen und daher für Familien oft ausreichend
  • Können auch bei Feiern mit wenigen Gästen gut eingesetzt werden
  • Sind nicht selten ebenfalls recht preiswert zu haben
Nachteile
  • Benötigen durchaus viel Stauraum
  • Sind unhandlich und schwer
  • Frittier-Vorgang dauert länger, als bei Mini Fritteusen

Zu den herkömmlichen, mit Fett arbeitenden Fritteusen gehören übrigens auch Gastro Fritteusen, mit denen sich viele Lebensmittel zugleich garen lassen.

Diese sind lediglich deutlich größer, als haushaltsübliche Fritteusen und ermöglichen es daher, mehreren Kunden gleichzeitig die knusprige Beilage oder Hauptspeise zu servieren.

Worum handelt es sich bei Heißluftfritteusen und worin liegen die Vor- und Nachteile der Heißluftfritteusen?

Heißluftfritteusen arbeiten nach einem modernen Konzept mit heißer Luft, anstatt mit pflanzlichem Fett. Das bedeutet, dass die Zutaten wie Fleisch oder Gemüse durch heiße Luft gegart und auch leicht knusprig gebacken werden, anstatt sie in heißes Fett zu tunken und frittieren zu lassen.

Diese Zubereitungsart ist deutlich gesünder, da man weniger Fett zu sich nimmt und die Speisen durchaus ärmer an Kalorien bleiben.

Auch solltest du wissen, dass hierbei keine Vitamine oder Nährstoffen durch heißes Fett ausgeschwemmt werden, sondern eher erhalten bleiben, als mit einer herkömmlichen Fritteuse.

Vorteile
  • Bereiten Lebensmittel ganz ohne Fett zu, was gesünder ist
  • Eigengeschmack und Nährstoffe der Zutaten bleiben etwas besser erhalten
  • Deutlich einfachere Reinigung des Geräts, da kein Fett in diesem schwimmt
Nachteile
  • Sind etwas preisintensiver, da sie mit neuesten Technologien arbeiten
  • Zubereitung dauert oft etwas länger
  • Nicht alle Lebensmittel werden dadurch sehr knusprig oder kross

Heißluftfriteuse Test 2018: Die besten Heißluftfriteusen im Vergleich

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Fritteusen vergleichen und bewerten

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Das Fassungsvermögen
  • Das Gewicht der Fritteuse
  • Die Leistung in Watt
  • Reinigungsmöglichkeiten
  • Besondere Funktionen

Sicherlich hast du ganz gewisse Ansprüche, was deine neue Fritteuse betrifft. Als Single beispielsweise reicht eine Fritteuse mit kleinerem Fassungsvermögen aus, während größere Familien mit diesem nur schwer zurechtkommen. Bist du dir der für dich wichtigen Kaufkriterien sicher, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, das passende Modell für dich und deine Zwecke zu finden – und damit einen Fehlkauf von vornherein zu vermeiden.

Denke daher schon vor dem Kauf darüber nach, was dir an deiner alten Fritteuse gefallen oder nicht gefallen hat und auf was du definitiv nicht verzichten möchtest.

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Fritteusen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Fritteuse für dich eignet oder nicht.

Fassungsvermögen

Das Fassungsvermögen kann von Fritteuse zu Fritteuse unterschiedlich ausfallen: Während viele Mini Fritteusen weniger als ein Kilogramm Lebensmittel fassen und in einem Gang zubereiten können, nehmen übliche Fritteusen 1,5 Kilogramm oder mehr als zwei Kilogramm auf – Gastro Fritteusen hingegen beginnen mit einem Fassungsvermögen von mindestens drei Kilogramm Volumen.

Möchte man den Hauptteil vieler Speisen in der Fritteuse zubereiten oder eine ganze Familie mit Beilagen versorgen und dabei das Gerät nicht mehrere Male hintereinander in Gang bringen müssen, ist eine herkömmliche Fritteuse von Vorteil.

Frittiert man allerdings nur einen kleinen Teil der Speisen und das auch nur selten, reicht für den Single-Haushalt auch eine Mini-Fritteuse mit einem Kilogramm Fassungsvermögen vollkommen aus.

Beim Kauf solltest du die Beschreibung des Produkts besonders genau ansehen: Denn oft wird das Fassungsvermögen der Fritteuse für Zutaten mit dem Fassungsvermögen in Sachen Fett verwechselt.

Denn Hersteller geben auch an, wie viel Liter Fett das Gerät aufnehmen kann, um die Lebensmittel zu garen. Je mehr Fett für das Frittieren benötigt wird, desto mehr Zusatzkäufe und Reinigungsaufwand solltest du einberechnen.

Gewicht der Fritteuse

Es ist selbstverständlich, dass Mini Fritteusen, die deutlich kleiner als andere Modelle des Küchengerätes sind, auch weniger wiegen. Aber auch bei den herkömmlichen Fritteusen und Heißluftfritteusen kann das Gewicht stark schwanken: Von einem Kilogramm bis hin zu 4,5 Kilogramm Gewicht sind die Modelle der Hersteller dabei.

Was für dich aber wichtig sein sollte: Je höher das Gewicht der gekauften Fritteuse, desto schwieriger und unhandlicher ist diese handzuhaben. Wenn du ein beispielsweise fünf Kilogramm schweres Gerät jeden Tag aus dem Schrank heben musst, macht sich dies durchaus bemerkbar – und zwar negativ.

Ist das Gewicht so gering wie möglich, bedeutet das, dass du besser mit diesem umgehen kannst und die Handhabung allgemein leichter ausfällt.

Ein zu geringes Gewicht wiederum kann aber auch auf billige Materialien wie Kunststoff hindeuten, sodass zu leichte Modelle vielleicht nicht gut genug verarbeitet worden und damit auch nicht langlebig sind.

Leistung in Watt

Herkömmliche Fritteusen und Heißluft Fritteusen zeichnen sich in der Regel durch eine Leistung von bis zu 1800 Watt aus, während Gastronomie Fritteusen deutlich mehr als 2000 Watt zum Garen der Speisen aufbringen und Mini Fritteusen sich mit meist weniger als 1000 Watt begnügen.

Generell gilt: Je höher die Wattleistung, desto schneller wird das Fett durch die Fritteuse erhitzt und die Speise gegart – das Gerät arbeitet also etwas effizienter. Dafür ermöglichen geringere Wattzahlen auch das leichte Frittieren, sodass Speisen nicht zu kross werden – bei höheren Wattzahlen lässt sich dies durch einen Regler aber ebenfalls einstellen.

Reinigungsmöglichkeiten

Wichtig für die alltägliche Nutzung ist, wie einfach das Gerät außen und innen gereinigt werden kann. Heißluftfritteusen machen die Aufgabe in der Regel einfacher, weil kein zusätzliches Fett zugefügt werden muss. Aber auch Fritteusen mit Fett können je nach Ausführung mal mehr, mal weniger hilfreich bei der Reinigung sein.

So gibt es beispielsweise Fritteusen, deren Behälter für die Spülmaschine geeignet sind und die nach dem Ablassen des Fetts so nicht mit der Hand geschrubbt werden müssen. Auch die Füllkörbe sind oft spülmaschinenfest.

Besitzen die Elemente noch eine Antihaftbeschichtung, fällt die Reinigung in der Regel noch einfacher aus.

Besondere Funktionen und Features

Ein wichtiges Kaufkriterium stellen natürlich auch mögliche Extras oder Sonderfunktionen dar, die andere Fritteusen so nicht bieten.

Manche Fritteusen ermöglichen nämlich eine optimale Einstellung auf das gewählte Lebensmittel, sodass dieses mit der richtigen Temperatur und Gardauer gegart wird – und du beim Zubereiten nichts mehr falsch machen kannst.

Andere Fritteusen wiederum bieten einen praktischen Timer – was jedoch wirklich enthalten sein sollte, sind Kontrollleuchten, die anzeigen, wann das Gerät eingeschaltet ist, und wann die Zubereitung beendet wurde.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fritteusen

Eine Fritteuse besteht im Grunde genommen aus einer Heizspirale oder Heizplatte, die den Behälter mit Öl oder Fett und damit auch die Pommes oder gewünschten Lebensmittel ausbackt. Hat man keine Fritteuse zur Verfügung, muss man nicht in Panik verfallen:

Denn mit diesem Prinzip kann die Zubereitung auch ganz einfach auf dem Herd stattfinden. Ein Topf mit Öl auf der Herdplatte reicht ebenfalls dazu aus, eine gewisse Menge an Pommes, Zwiebelringen oder Kroketten durch zu backen.

Eine Pfanne mit hohem Rand oder ein gewöhnlicher Topf können durchaus auch zum Frittieren dienen. (Bildquelle: 123rf.com / 63300326)

Da es hierbei aber zu Fettspritzern kommen kann, sollte der passende Deckel nicht fehlen. Es gibt allerdings noch weitere interessante Dinge, die man zur Fritteuse wissen sollte:

Welches Fett oder Öl ist für die Fritteuse geeignet?

Wissenswert ist, dass nicht jedes Fett oder Öl zum Frittieren geeignet ist, weil hierbei höhere Temperaturen zustande kommen. Olivenöl beispielsweise hat eine eher geringe Toleranz, was hohe Temperaturen betrifft – und verbrennt daher sehr schnell. Am besten zum Frittieren geeignet sind Kokos- und andere Pflanzenfette, die nicht allzu schnell verbrennen können.

Allerdings sind sich viele Nutzer auch hier uneinig, ob das Nutzen von Ölen oder Fetten besser und gesünder ist. Allgemein lässt sich sagen, dass Fette wie Kokosöl, Butterschmalz und auch festes Rapsöl für die Fritteuse sehr gut geeignet sind, weil sie hohen Temperaturen auch über längere Zeit hinweg standhalten.

Gleichzeitig spritzen sie in der Regel weniger und bleiben Geschmacksneutral, sodass der natürliche Geschmack der Lebensmittel nicht verfälscht wird.

Eine gesündere Alternative zu diesen Fetten stellen Öle dar, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind und den Cholesterinspiegel im Gegensatz zu den Fetten nicht erhöhen – damit sind die Öle oft auch besser für den Herzkreislauf.

Weil Öle wie Rapsöl und Sonnenblumenöl auch bei hohen Temperaturen keine Probleme machen, sind sie sehr gut für das Frittieren geeignet.

Nicht verwenden solltest du übrigens Olivenöl, Sesamöl oder Margarine, weil deren Rauchpunkt nicht optimal für das Frittieren ist.

Olivenöl und Margarine halten höhere Temperaturen nicht so gut aus, Sesamöl hingegen kann zu stark erhitzt werden, sodass die Lebensmittel dabei verbrennen. Auch geschmacklich gesehen erweisen sich diese Öle als nicht ideal.

Wie oft muss das Fett für die Fritteuse gewechselt werden?

Es gibt keine genauen Antworten darauf, wann du das Fett in der Fritteuse am besten wechseln solltest – denn hierbei kommt es auf die Häufigkeit der Nutzung und auch Art der zubereiteten Speisen an. Es gibt allerdings klare Anzeichen, die dir zeigen, wann das Fett unbedingt gewechselt werden sollte. Hierbei handelt es sich um:

  • ein ranziger Geruch, der nicht mehr an frisches Öl erinnert
  • das Öl hat eine dunkle Farbe angenommen oder ist stark verschmutzt
  • die zu frittierenden Speisen werden nicht mehr braun, sondern stattdessen matschig

Benutzt du deine Fritteuse sehr häufig, also mindestens ein- oder zweimal in der Woche, solltest du dieses nach etwa einem bis anderthalb Monaten austauschen – so wird das Öl etwa acht bis zehnmal benutzt, sodass das Austauschen zeitnah geschehen sollte.

Frittierst du allerdings nicht nur Pommes oder Kroketten, sondern auch Fleisch, gilt es, das Öl oder Fett früher auszutauschen – denn es nimmt den Geschmack des Fleisches an und verdirbt so den typischen Pommes-Geschmack bei der nächsten Nutzung.

Auch bei einer nicht ganz so regelmäßigen Nutzung des Fritteusenfettes solltest du dieses nach spätestens anderthalb Monaten wechseln – da es auch ohne Gebrauch verderben und ranzig werden kann.

Weiterführende Quellen und Literatur

[1| www.netzwissen.com/kuechentechnik/friteuse

Bildquelle: 123rf.com / 46081893

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