Früh morgens, der Duft von frischen Espresso liegt in der Luft – so kann der Tag beginnen. Doch bevor die Wohnung nach frischem Kaffee duftet musst du ihn erst kochen. Nicht jeder mag Kapselmaschinen oder Vollautomaten.

Vielleicht magst du auch einfach einen traditionell hergestellten Espresso oder möchtest ein preisgünstiges Modell.
Dann bist du bei unserem großen Espressokocher Test 2019 genau richtig.

Wir zeigen dir, was einen guten Espressokocher auszeichnet und welche Modelle es gibt. Anhand unserer Hintergrundinformationen kannst du entscheiden, ob ein Espressokocher für dich das richtige ist. Wir erklären dir seine Vor- und Nachteile und stellen dir Alternativen zum Espressokocher vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Espressokocher sind die traditionelle Variante Espresso zu Hause herzustellen. Kocher kannst du anhand des Materials, der Größe und Anzahl der Tassen miteinander vergleichen.
  • Grundsätzlich funktionieren alle Espressokocher nach dem gleichen Prinzip. Das Original „Bialetti“ ist auch heute noch Marktführer, dennoch gibt es verschiedene Marken.
  • Espressokocher sind sehr günstig in der Anschaffung, erfordern jedoch einige Utensilien mehr, um Espresso herzustellen. Außerdem entsteht bei der Zubereitung zu wenig Druck, um die für einen guten Espresso kennzeichnende Crema zu produzieren.

Espressokocher Test: Favoriten der Redaktion

Der beste traditionelle Espressokocher

Der Bialetti Moka Express ist für 6 Tassen Espresso geeignet mit einem Fassungsvermögen von etwa 300 ml. Aufgrund seines Materials eignet sich dieser Espressokocher für alle Herde außer Induktion. Zusätzlich ist er mit einem Sicherheitsventil ausgestattet.

Besonders toll ist das typische 6-eckige Design. Mit seinem ergonomischen Griff passt er perfekt in deine Hand!

Der beste Allrounder Espressokocher

Mit einem Fassungsvolumen von ca. 120 ml lassen sich 4 Tassen Espresso herstellen, somit können auch ohne Probleme Gäste mit einem Kaffee verzaubert werden. Hervorzuheben ist auch die einfache Reinigung dieses Espressokochers.

Mit dem klassischen Design und einem ergonomischen Griff macht sich dieser Espressokocher in jeder Küche gut. Er ist eine Ergänzung zu einer Küche, auf die kein Kaffeeliebhaber verzichten sollte!

Der beste Espressokocher aus Edelstahl

Der Bialetti Venus Espressokocher besteht komplett aus Edelstahl und einem hitzebeständigen Griff. Mit einem Fassungsvolumen von 230 ml können 4 Tassen Espresso gebraut werden. Durch das Material eignet sich dieser Kocher auch für einen Induktionsherd.

Besonders hervorzuheben ist das moderne und schlichte Design. Dadurch passt der Espressokocher in jede Küche!

Der beste kleine Espressokocher

Wenn du eine kleine Gruppe von Menschen mit selbst gekochtem Espresso verzaubern möchtest, eignet sich der Espressokocher der Marke Kela. Dieser hat ein Fassungsvolumen für drei Tassen. Durch seine Größe wiegt er auch sehr wenig.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier auf jeden Fall. Gerade für einen 1 bis 2 Personen-Haushalt ist das der perfekte Espressokocher!

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Espressokocher kaufst

Welche Vorteile bietet ein Espressokocher im Vergleich zu einer Espressomaschine?

Die Frage, ob du lieber einen Espressokocher für deine Espresso-Zubereitung nutzt oder doch lieber eine Maschine, hängt von einigen Faktoren ab. Beide Geräte bieten Vor- und Nachteile, welche du persönlich abwägen musst, um eine Entscheidung zu treffen.

Espressokocher

Mit einem Espressokocher kannst du leckere Kaffeespezialitäten zubereiten. (Bildquelle: pexels.com / Kaboompics .com)

Ein Espressokocher, wie zum Beispiel der Klassiker von Bialetti, hat den Vorteil, dass er klein und handlich ist. Wenn du eine eher kleinere Küche mit wenig Stellfläche hast, kann er schnell und einfach im Schrank verstaut werden.

Du brauchst jedoch, gerade wenn du einen Cappuccino oder Latte Macchiato herstellen willst, einige zusätzliche Utensilien: Eine Kaffeemühle, mit der du die Bohnen frisch mahlen kannst (denn als echter Espresso-Liebhaber willst du diese natürlich nicht fertig gemahlen kaufen), einen Herd und gegebenenfalls einen Milchaufschäumer.

Vorteile
  • Günstig
  • Handlich
  • Schneller Espresso
Nachteile
  • Kaum Einstellungsmöglichkeiten
  • Einige zusätzliche Utensilien nötig

Diese Geräte sind jedoch recht günstig dazu zu erwerben, daher ist der Espressokocher vor allem auch eine sehr günstige Alternative zu einer Espressomaschine. Heutzutage gibt es auch elektrische Espressokocher, die den Brauvorgang noch leichter machen.

Die Espressomaschine, je nachdem ob sie manuell oder vollautomatisch funktioniert, bietet meist mehr Einstellungsmöglichkeiten in Bezug auf Temperatur und Druck.

Auch ist sie teilweise schneller im Einsatz und kann mehrere Tassen hintereinander produzieren. Dies lässt sich an dieser Stelle jedoch nicht verallgemeinern, da es sehr stark auf die Art der Espressomaschine ankommt.

Wo kauft man einen Espressokocher?

Einen Espressokocher kann man an vielen Orten kaufen. Im Internet gibt es viele Seiten, die Espressokocher anbieten, aber auch im Elektrofachhandel und manchmal auch in Dekorationsgeschäften und Kaufhäusern.

Da zwar verschiedene Marken Espressokocher anbieten, es jedoch technisch keine großen Unterschiede gibt, kann man einen Espressokocher ohne umfangreiche Beratung kaufen.

Wenn du auf der Suche nach einer bestimmten Marke bist, kannst du diese problemlos im Internet finden. Jedoch werden auch häufig no-name Espressokocher in Kaufhäusern oder auch in Deko-Läden angeboten.

Unsere Recherche haben ergeben, dass Espressokocher häufig über folgende Anbieter verkauft werden:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Media Markt
  • Real
  • Galeria Kaufhof
  • Karstadt

Was kostet ein Espressokocher?

Ein Espressokocher ist wohl die günstigste Art Espresso zu Hause herzustellen. Wobei hier noch einmal erwähnt werden muss, dass der Espresso aus dem Espressokocher nicht mit dem aus einer Espressomaschine verglichen werden kann, da hier zu wenig Druck für einen echten Espresso mit Crema erzeugt wird.

Espressokocher gibt es in verschiedenen Größen und von verschiedenen Herstellern. Trotzdem wird man kaum einen Espressokocher finden, der mehr als 50 Euro kostet. Kleine no-name Produkte kann man schon für 5 Euro erwerben, wobei hier natürlich die Qualität der Verarbeitung und Materialen berücksichtigt werden muss.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 225 Produkte aus der Kategorie Espressokocher untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Marken-Kocher wie zum Beispiel die Bialetti kosten um die 30 Euro, gelten jedoch auch als besonders langlebig. Einige Produkte von verschiedenen Herstellern kannst du dir auf unserer Produktseite genauer anschauen.

Welchen Kaffee nutzt man für einen Espressokocher?

Grundsätzlich kann man jede Sorte von Kaffeebohnen für die Zubereitung im Espressokocher verwenden. Diese Art des Espresso-Kochens ist eine sehr traditionell italienische, daher bieten sich Kaffeebohnen italienischer Anbieter besonders an.

Stiftung WarentestVerbrauchermagazin

Gemäß Stiftung Warentest gibt es mit der 5-M-Regel eine Zauberformel für die Zubereitung des perfekten Espressos: „miscela, macchina espresso, macinadosatore, mano dell‘operatore, manutenzione.“

Das bedeutet zuerst eine gute Espressomischung samt Maschine, dann den richtigen Mahlgrad und schließlich die Instandhaltung und Säuberung der Maschine inkl. Mühle. Wenn man also diese fünf Faktoren beachtet, dann sollte der perfekte Espresso gelingen.

(Quelle: test.de)

Wichtig ist vor allem der Mahlgrad der Bohnen. Die Bohnen sollten ziemlich fein gemahlen werden, feiner als für einen Filterkaffee oder eine French-Press. Jedoch auch nicht ganz so fein wie für eine Siebträgermaschine.

Wenn du deine Kaffeebohnen selbst mahlen willst, empfehlen wir dir verschiedene Mahlgrade auszuprobieren. Ein Anhaltspunkt dafür ist, dass der Espresso zu wässrig schmeckt, wenn der Kaffee zu grob gemahlen ist, schmeckt er leicht bitter, ist er zu fein.

Die beliebtesten Kaffeebohnen für die Zubereitung von Espresso sind Arabica und Robusta. Die größten Unterschiede haben wir dir in der folgenden Übersicht dargestellt.

Unterschiede Arabica Robusta
Pflanze Arabicabohnen wachsen auf einer Höhe von 600-1000 m.ü.M. Der Robustakaffee wächst auf einer Höhe von 300-600 m.ü.M.
Inhaltsstoffe deutlich höheren Anteil an aromatischen Ölen höheren Koffeinanteil, höheren Anteil an Chlorogensäuren
Preis höherer Preis günstigere Variante

Welche Kaffeemühle ist am besten für einen Espressokocher geeignet?

Da bereits beim Mahlen wichtige Aromen der Kaffeebohne verloren gehen, ist es wichtig für den perfekten Geschmack die Bohnen erst kurz vor der Zubereitung zu mahlen. Daher gehört eine Kaffeemühle zum Standard für einen echten Espresso-Liebhaber.

Kaffeemühlen gibt es elektrisch oder manuell, das Funktionsprinzip ist dabei das gleiche. Die Entscheidung für die eine oder andere Art hängt von dir persönlich ab. Die elektrische ist die einfachere und schnellere Variante. Wer jedoch auf die traditionelle Weise setzen möchte, sollte die handbetriebene nutzen.

Wie reinigt man einen Espressokocher?

Damit du lange Freude an deinem Espressokocher hast und viele leckere Espressi zubereiten kannst, solltest du ein paar kleine Dinge zur Reinigung beachten.

Grundsätzlich sind die meisten Espressokannen spülmaschinenfest, jedoch kann die Maschine die Materialien angreifen und dadurch schneller beschädigen, weshalb du sie besser per Hand reinigen solltest.

Nach jeder Nutzung solltest du den Espressokocher komplett in seine Bestandteile zerlegen und alles einzeln mit Wasser ausspülen. Auf keinen Fall solltest du Spülmittel verwenden, da dies den Geschmack des Espressos beeinflussen kann.

Anschließend solltest du alle Teile abtrocknen. Nun ist dein Espressokocher wieder einsatzbereit. Alle 2-3 Wochen solltest du auch das Kannenoberteil von den Kaffeeölen reinigen, sowie Dichtungsring und Metallfilter säubern. Mit diesen Tricks sollte dir dein Espressokocher lange erhalten bleiben.

Entscheidung: Welche Arten von Espressokochern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Generell kann man zwischen zwei Arten von Espressokochern unterscheiden:

  • Espressokocher aus Aluminium
  • Espressokocher aus Edelstahl

Abhängig davon, welche Präferenzen einem wichtig bei der Verwendung eines Espressokochers, sind, gibt es unterschiedliche Materialien. Aufgrund der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten bieten die unterschiedlichen Materialien ihre Vorzüge.

Im folgenden Abschnitt werden die oben genannten Arten näher beleuchtet, um bei der Entscheidung zu helfen. Vorteile und Nachteile sind übersichtlich dargestellt.

Was zeichnet einen Espressokocher aus Aluminium aus und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Vorteilig am Aluminium sind vor allem die Anschaffungskosten. Im Vergleich zum Edelstahl ist das Aluminium kostengünstiger. Zudem ist es ein leichter Stoff und somit das Leichtgewicht unter den Varianten.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Material dem Kaffee einen intensiven Geschmack verleiht. Zudem befindet sich unter den Aluminiummodellen das klassische Design eines Espressokochers, welches Verbraucher vor Augen haben.

Aluminium bietet einige Vorzüge, jedoch ist das Material auch umstritten. Denn es besteht der Verdacht, dass es in Verbindung zu Lebensmitteln auf Dauer gesundheitsschädlich ist.

Dieser Verdacht konnte auch bisher nicht ausgeräumt werden und es besteht eine Vielzahl von Studien zu diesem Thema. Allein eine kontroverse Diskussion kann dazu führen, dass Konsumenten das Material ablehnen und eine Alternative suchen.

Vorteile
  • Kostengünstig
  • Leicht
  • Geschmacksintensiv
  • Klassisches Design
Nachteile
  • Diskussionswürdig
  • Ungeeignet für Induktion
  • Aufwendige Reinigung

Dies kann auch dafür sorgen, dass Aluminium in der Gunst des Konsumenten sinkt und die Verkaufszahlen in Zukunft sinken werden. Ein weiterer Negativpunkt ist die Eingeschränktheit in der Reinigung sowie in der Anwendung.

Der Espressokocher ist nicht spülmaschinengeeignet, da auf Dauer die Optik unansehnlich wird. Zudem kann der Kocher nicht auf einer Induktionsplatte verwendet werden.

Was zeichnet einen Espressokocher aus Edelstahl aus und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Edelstahl bietet einige Vorzüge, vor allem in der Handhabung. Denn diese ist im Vergleich zum Aluminium einfacher. So lässt sich der Espressokocher praktisch in der Spülmaschine reinigen.

Zudem stellt ein Induktionsherd auch kein Problem dar. Auch auf anderen Herdflächen wie bspw. Elektro oder Gas ist diese Variante einsetzbar. Dies gilt allerdings auch für Aluminium.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Unbedenklichkeit des Produktes. Dies kann man als größten Vorteil gegenüber dem Aluminium sehen. Dadurch kann sich Edelstahl als Variante abheben und in der Käufergunst vor allem bei gesundheitsbewussten Konsumenten steigen.

Vorteile
  • Einfache Reinigung
  • Pflegeleicht
  • Unbedenkliches Material
  • Geeignet für alle Herdplatten
Nachteile
  • Teurer in der Anschaffung

Auch in Sachen Design brauchen sich die Modelle aus Edelstahl nicht verstecken. Je nach Präferenz besteht eine breite Palette an Espressokochern, die an das klassische Design erinnern oder auch eine moderne Optik bieten.

Neben den oben erwähnten Vorzügen bietet die Variante aus Edelstahl kaum Nachteile. Eventuell kann man den Preis nennen. Jedoch gibt es Modelle in unterschiedlichen Preisklassen. Nach Abwägung der Pro- und Kontra-Argumente, muss sich der Konsument entscheiden, inwieweit dieser für die Vorzüge mehr ausgeben möchte.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Espressokocher vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen anhand welcher Kriterien du einen Espressokocher unterschieden kannst und dir damit helfen zu entscheiden, welcher der richtige für dich ist.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Punkte:

  • Größe / Anzahl an Tassen
  • Material
  • Eignung für einen bestimmten Herd

Größe / Anzahl der Tassen

Den Espressokocher gibt es in verschiedenen Größen. Obwohl alle Espressokocher kompakt und im Verhältnis zu einer Maschine klein sind, ist es auch hier wichtig, die richtige Größe zu nutzen.

Die Größe der Espressokocher wird meist mit der Anzahl der Tassen, die er herstellen kann gemessen und weniger mit konkreten Maßen, wobei hier kleine Espressotassen gemeint sind. Es gibt ihn für eine bis sechs Tassen.

Welche die richtige für dich ist, kommt ganz darauf an, wie viele Tassen du gleichzeitig herstellen möchtest, denn der Espressokocher sollte immer maximal gefüllt sein. Kaufst du also einen für sechs Tassen, solltest du nicht nur einen Espresso damit kochen.

foco

Wusstest du, dass die perfekte Espressotasse 50-100 Milliliter fasst, aus Porzellan, dickwandig und vorgewärmt ist?

Um das Servieren erfolgreich abzurunden gehört ein kleines Glas Wasser dazu, damit vor dem Trinken des Espressos der Geschmack im Mund neutralisiert wird eine kleine Süßigkeit wie Cantuccini oder Amarettini.

Brauchst du den Espressokocher nur für dich allein, reicht die kleine Variante für 1-2 Tassen. Beachte jedoch, dass das Kochen einige Minuten dauert. Solltest du also doch mal Besuch haben, kann es etwas länger dauern, nacheinander mehrere Tassen zu kochen. Vielleicht hilft hier dann die Anschaffung einer zweiten Kanne für Besuch.

Material

Das Material ist ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium. Dies ist bei einem Espressokocher besonders wichtig, da es auch über die Funktionalität entscheiden kann.

Der erste italienische Espressokocher bestand aus Aluminium. Das Material war günstig und vor allem leicht. Heutzutage gibt es aber auch viele Espressokocher auch Edelstahl, da diese problemlos auf allen Herdarten genutzt werden können.

Aluminium-Espressokocher können nicht auf einem Induktionsherd verwendet werden. Die Edelstahl-Kocher sind jedoch etwas teurer in der Anschaffung, meist aber auch langlebiger. Welches Material du bevorzugst, hängt also hauptsächlich von deinem Herd ab.

Eignung für einen bestimmten Herd

Wie bereits zum Thema Material erwähnt, ist ein wichtiges Merkmal, dass du beachten musst, für welchen Herd dein Espressokocher geeignet ist. Ob Induktionsherd, Gasherd oder Elektroherd ist ja meist eine Diskussion für sich. Je nach dem was du zu Hause hast, musst du auch einen bestimmten Espressokocher kaufen.

Die Espressokocher aus Edelstahl eignen sich für jeden Herd. Die aus Aluminium funktioniere dagegen nicht auf einem Induktionsherd. Der Gasherd passt in seiner klassischen Ausführung am besten zu einem traditionellen italienischen Espressokocher.

Du solltest dir gut überlegen, welche Eigenschaften dir für deinen Espressokocher wichtig sind, damit du lange Freude an dem Produkt hast.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Espressokocher

Woher kommt der Espressokocher?

Der original Espressokocher kommt, wie sollte es anders sein, aus Italien. Der „Moka Express“, wie er zunächst hieß, wurde von Alfonso Bialetti 1918 erfunden.

1933 brachte er den „Moka Express“ erstmalig auf den Markt und brachte so den Espressogenuss auch nach Hause.

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Wusstest du, dass ein klassischer italienischer Espresso 25 Milliliter hat?

Bei einem «Doppio» werden Wasser und Kaffeemenge dann verdoppelt. Im Süden Italiens hingegen trinkt man eher «Caffè Ristretto», bei dem die Kaffeemenge mit weniger Wasser zubereitet wird.

Durch die besondere acht-eckige Form der Kanne wird die Hitze gleichmäßig verteilt und führt so zu einem perfekten Ergebnis. Bis heute ist Bialetti damit Marktführer, obwohl es mittlerweile zahlreiche andere Marken gibt.

Wie funktioniert ein Espressokocher?

Die Funktionsweise des Espressokochers ist einfach und genial. Trotzdem erzeugt er nicht ganz so viel Druck bei der Herstellung wie eine Espressomaschine.

Zur Zubereitung wird Wasser in den unteren Teil der Kanne gegeben. Anschließend musst du die Bohnen mahlen und in das Sieb geben. Wenn du nun alle Teile zusammengeschraubt hast, kannst du die Kanne auf den Herd stellen. Die Temperatur sollte dabei nicht zu hoch sein, damit der Kaffee nicht verbrennt.

Sobald das Wasser im Kessel anfängt zu verdampfen, entsteht ein Überdruck, welcher das heiße Wasser durch das Kaffeepulver im Trichtereinsatz drückt. Durch ein feines Sieb wird der Kaffee vom Kaffeesatz gefiltert. Der gefilterte Kaffee fließt durch das Rohr im Inneren nach oben in die Kanne. Schon kannst du deinen Espresso genießen.

Welche andere Methoden zur Kaffeevorbereitung gibt es?

Natürlich hast du immer auch alternative Methoden, wie du dir einen Kaffee vorbereiten kannst. Jede hat verschiedene Eigenschaften wie Geschmack, benötigte Kaffemenge, Durchlaufzeit etc.

In dieser Tabelle kannst du dir eine Zusammenfassung von verschiedenen Kaffeevorbereitungs-Methoden anschauen.

Kaffeemenge Mahlgrad Wassermenge Durchlaufzeit
Espressomaschine 7 g 1-2 30 ml ±25 s
Espressokocher Sieb füllen 2-3 bis zum Ventil 1 min
Handfilter 32 g 4-6 500 ml 3-4 min
Kaffeemaschine 75 g 5-6 1250 ml 4 min
French Press 65 g 7-8 1000 ml 4 min

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Getraenke/Espressomaschinen/Artikel/11475.php

[2] http://www.spiegel.de/panorama/bialetti-chef-renato-bialetti-in-espresso-kocher-beerdigt-a-1077997.html

Bildquelle: pexels.com / Jessica Lewis

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Tim Feierabend
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