Zuletzt aktualisiert: 5. Januar 2022

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Wenn man das erste Mal anfängt sich näher mit Espresso zu beschäftigen fällt einem schnell auf, wie viele unterschiedliche Sorten von Espresso Bohnen es gibt? Wo liegen aber die Unterschiede? Manche sind bitter, manche sogar süß. Was macht die Anbauregion aus? Und viel wichtiger, wie findest du die richtige Sorte für dich?

In diesem Vergleich erklären dir, welche Charakteristika entscheident sind um dir bei deiner Kaufentscheidung zu unterstützen. Zusätzlich stellen wir dir die unserer Meinung nach besten Sorten vor. Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber.




Das Wichtigste in Kürze

  • Espressobohnen werden im Gegensatz zu normalen Kaffeebohnen länger geröstet. Dadurch erhalten sie ihre dunkle Farbe und es werden Koffein und Säure abgebaut, was den Espresso im Allgemeinen verträglicher für den Magen macht.
  • Generell unterscheidet man zwei Bohnensorten: Arabica und Robusta. Die feinere Arabica-Sorte ist die am meisten verwendete, während die Robusta-Sorte für die typische Crema beim Espresso sorgt.
  • Wichtig ist, die Espressobohnen kühl und luftdicht aufzubewahren, damit das Aroma nicht verloren geht. Nach dem Anbruch sollten die Bohnen möglichst rasch verbraucht werden.

Espresso Bohnen Test: Favoriten der Redaktion

Die besten Fairtrade Espresso Bohnen

Die Barista Espresso Bohnen von Tchibo sind besonders kräftig und nussig. Dank einer schonenden Trommelröstung haben sie trotz ihrer Kräftigkeit einen weichen Körper. Sie sind der Intensitätsstufe 5 von 6 zuzuordnen. Es handelt sich um einen sortenreinen Arabica Kaffee.

Dank Aromaverschluss bleiben die Bohnen lange frisch und aromatisch. Die Öffnung ermöglicht stets eine Perfekte Dosierung. Danke des Fairtrade Siegels sind gute Arbeitsbedingungen und guter Lohn für die Kaffeebauern garantiert.

Die besten gemischten Espresso Bohnen


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Bei dieser Packung Espresso Bohnen mit einer mittleren Röstung handelt es sich um die gemischte Variante mit Arabica (70 %) und Robusta (30 %) in der Intensitätsstufe 8. Die Bohnen erzeugen beim Kaffee Kochen eine leckere Crema, welche besonders lang anhält.

Der Geschmack dieses Espresso lässt sich in süß und zeitgleich aromatisch einstufen mit einer feinen Note von Schokolade. Für Kaffeeliebhaber, die eine süßliche Note lieben sind diese Bohnen die perfekte Wahl. Zudem kannst du die Bohnen für alle Zubereitungsmethoden problemlos verwenden.

Die besten schokoladigen Espresso Bohnen

Die HAPPY COFFEE Bio-Espressobohnen sind aus 100% Arabicabohnen und überzeugen durch einen schokoladig-nussigen Geschmack.

Die Bohnen wurden langsam und schonend geröstet, was sie kräftiger in der Stärke aber doch mild im Geschmack macht. Ideal für dich, besonders wenn du als reiner Espressotrinker nach einem puren und intensiven Kaffeegeschmack suchst. Die Bohnen eignen sich dabei für alle Kaffeeautomaten und Siebträgermaschinen.

Die besten Espresso Bohnen mit fruchtiger Note

Die Kaffeebohnen Bella Crema von Melitta überzeugen durch ein ausgewogenes und fein-fruchtiges Aroma sowie einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis, weshalb sie sich besonders für häufige Kaffeetrinker eignen.

Sie bestehen zu 100 % aus Mayuma-Bohnen, welche eine Sorte von Arabica-Bohnen sind. Sie versprechen einen fein-aromatischen und nicht zu bitteren Geschmack mit einer fruchtigen Note von Granatapfel. Durch die schonende Röstung und einem mittleren Röstgrad bei Stufe 3, enthält der Kaffee wenig Bitterstoffe und Säure, was ihn bekömmlich und weniger schwer verdaulich für den Magen macht.

Die besten Arabica Espresso Bohnen

Diese Espresso Bohnen von Lavazza kommen in einer 1 Kilogramm Packung. Die Bohnen sind zu 100 Prozent Arabica.

Gemahlen sind die Bohnen für alle Kaffeemaschinen, French Press oder Filtermaschinen geeignet. Die Geschmacksintensität entspricht 5/10.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Espressobohnen kaufst

Wie bewahre ich meine Espressobohnen am besten auf?

Um den optimalen Geschmack deines Kaffees zu gewährleisten, ist es wichtig, dass er gut aufbewahrt wird. Zum Beispiel in einer Kaffeedose. Neben der richtigen Verpackung trägt auch der Ort dazu bei, dass dein Espresso frisch und aromatisch bleibt.

Generell sollten die Bohnen nach dem Anbruch möglichst rasch verbraucht werden. Weitere Faktoren wie Sauerstoff, Fremdgerüche, Wärme, Feuchtigkeit und Licht entziehen dem Kaffee den Geschmack oder lassen ihn nach einiger Zeit ranzig schmecken.

Diese Tipps zur optimalen Aufbewahrung solltest du beachten:

  • Mahle immer nur so viel von deinen Kaffeebohnen, wie du auch verbrauchen willst, da bereits gemahlenes Pulver schneller Aroma verliert.
  • Verbrauche deine Kaffeebohnen am besten innerhalb von 4 bis 6 Wochen nach dem Kauf.
  • Achte bei der Kaffeepackung auf einen guten Verschluss oder bewahre deine Bohnen in luftdichten Gefäßen, am besten aus Porzellan oder Keramik auf. Alternativ eignet sich auch verschließbare Tupperware oder Metalldosen.
  • Lagere deine Espressobohnen an einem Ort, der möglichst dunkel, trocken und kühl ist, wie z.B. der Speisekammer. Die Bohnen sollten aber nicht im Kühlschrank gelagert werden, da sie dann unangenehme Aromen und Gerüche übernehmen kann. Es ist zudem nicht notwendig.

Auf was kommt es beim Mahlen der Espressobohnen an?

Auf dem Weg zum perfekten Espresso, ist der Mahlgrad des Kaffeemehls entscheidend. Am besten mahlt man die Bohnen erst kurz vor der Zubereitung des Espressos, um das volle Aroma zu erhalten.

Espressobohnen

Der richtige Mahlgrad entscheidet über die Qualität des Espresso. (Foto: fotios-photos / pexels)

Für den perfekten Mahlgrad, solltest du dir eine hochwertige Kaffeemühle, elektrisch oder manuell, anschaffen. Den richtigen Mahlgrad zu finden ist dabei oft auch eine Sache des Ausprobierens, denn er muss sowohl an deine Kaffeebohnen als auch an deine Espressomaschine angepasst werden.

Generell sollte das Kaffeemehl für die Zubereitung von einem Espresso mit Siebträgermaschine ziemlich fein sein, bei manuellen Handhebelmaschinen etwas gröber. Zu fein oder zu grob gemahlener Kaffee kann aber wiederum zu wässrig oder bitter schmecken. Das Kaffeemehl ist optimal, wenn es bei Berührung an deinen Fingern zusammenklebt.

Entscheidung: Welche Arten von Espresso Bohnen gibt es und welche sind die richtigen für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei verschiedenen Typen von Espresso Bohnen unterscheiden:

  • Robusta
  • Arabica

Aufgrund der unterschiedlichen Geschmacksnoten und Aromen der Bohnen und der eigenen Vorlieben eignet sich eine bestimmte Bohne am besten für dich. Zusätzlich werden oftmals Arabica und Robusta vermischt um einen einzigartigen Geschmack zu erhalten.

Die Espressobohnen werden auch nicht immer gleich lang geröstet, wodurch sich Unterschiede zwischen den Herstellern und Produkten ergeben und auch Vorteile und Nachteile mit einhergehen.

Wir möchten dir deshalb die unterschiedlichen Typen im folgenden Abschnitt näherbringen und dir dabei helfen herauszufinden, welche Espresso Bohne die richtige für dich ist. Dazu stellen wir dir die oben genannten Arten genauer vor und stellen übersichtlich dar, worin genau ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Was ist eine Robusta-Bohne und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Die Robusta-Bohne ist, wie es auch schon der Name sagt, robuster als die Arabica-Bohne. Sie ist weniger empfindlich gegen Krankheiten, Hitze und hohe Feuchtigkeit. Außerdem reifen die Früchte der Robusta-Pflanze schneller an, wodurch mehrere Ernten im Jahr möglich sind. Die Robusta-Bohne ist somit die zweitwichtigste Sorte nach der Arabica-Bohne.

Der Geschmack ist sehr erdig und holzig und hat einen volleren Körper. Zudem ist der Koffeingehalt doppelt so hoch und ist deshalb auch eine sehr beliebte Bohne für die Herstellung von Espresso. Ein weiterer Vorteil ist die dickere Crema, die beim Brühen erreicht werden kann. Verantwortlich für diese ist der geringe Ölanteil in der Bohne.

Die Robusta-Bohne hat im Vergleich zu der Arabica-Bohne einen deutlich herberen Geschmack und eine geringere Anzahl an Aromen. Wer den herben Geschmack präferiert ist bei der Robusta-Bohne richtig. Zudem besitzt diese Chlorogensäure, die für Sodbrennen und Magenschmerzen sorgen kann aber durch einen schonenden Röstvorgang reduziert wird.

Um intensivere Aromen und eine bessere Crema herstellen zu können, werden oftmals Robusta- und Arabica-Bohnen vermischt. Eine klassische Mixtur hat ein Verhältnis von 80% Arabica und 20% Robusta, die in vielen Espressoröstungen angeboten wird.

Vorteile
  • Schneller Reifungsprozess
  • Robuster beim Anbau
  • Höherer Koffeingehalt
  • Vollerer Körper
  • Bessere Crema
Nachteile
  • Schwaches Aroma
  • Herb
  • Hoher Chlorogensäure-Gehalt

Was ist eine Arabica-Bohne und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Die Arabica-Bohne oder auch Javabohne ist die wohl wichtigste Bohne auf dem Kaffeemarkt. Der Anbau dieser ist allerdings deutlich komplizierter als der der Robusta-Bohne. Die Reifezeit hier beträgt ungefähr neun bis elf Monate und wird vorwiegend im Hochland angebaut. Der äußerliche Unterschied zu einer Robusta-Bohne ist die vollere Größe und die typische S-Linie, die in der Mitte verläuft.

Ein klarer Vorteil sind die vollen Aromen und der fruchtig-beerige und süße Geschmack der Bohne, weswegen diese fast in allen Kaffees verwendet wird. Außerdem weist sie einen deutlich geringeren Koffeinanteil auf, wodurch sie für Kaffeeliebhaber, die weniger Koffein mögen besonders geeignet ist und deswegen auch als besonders mild gilt.

Wie auch die Robusta-Bohne besitzt die Arabica-Bohne ebenfalls Chlorogensäure, die für Sodbrennen und Magenschmerzen sorgen kann, welche aber auch durch einen schonenden Röstvorgang deutlich reduziert wird.

Vorteile
  • Edler Geschmack
  • Vollere Aromen
  • Geringer Koffeinanteil
Nachteile
  • Langsamer Reifungsprozess
  • Empfindlicher beim Anbau
  • Hoher Chlorogensäure-Gehalt

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Espressobohnen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Espressobohnen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, welche Sorte sich für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Bohnensorte
  • Stärke/Charakter
  • Herkunft
  • Bio/Fairtrade
  • Lieferumfang

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Bohnensorte

Grundsätzlich kann man zwei Arten von Espressobohnen, die heute für die kommerzielle Nutzung verwendet werden, unterscheiden: Arabica und Robusta. Die Arabica-Sorte ist dabei die am meisten verwendete für die Espressozubereitung.

Neben Form und Größe, unterscheiden sich die beiden Bohnenarten vor allem in ihren Inhaltsstoffen. Während sich die Robusta-Bohne durch einen hohen Koffeingehalt und herberen Geschmack auszeichnet, kann die Arabica mit feineren Aromen punkten und ist dadurch beliebter.

Eine bessere Crema ist allerdings mit Robusta hinzubekommen, weshalb im Handel auch oft eine Kaffeemischung aus beiden Sorten angeboten wird.

Anhand der Bohnenmischung lässt sich also der Geschmack und Charakter deines Kaffees erfahren und du kannst dies in deiner Kaufentscheidung berücksichtigen.

Folgende Tabelle zeigt dir unterschiedliche Bohnenmischungen und deren Geschmacksrichtungen auf:

Bohnenmischung Beschreibung Eigenschaften
Excelsa Diese Sorte ist nicht so bekannt und gilt als eine seltene Delikatesse, die im Jahr 1904 im Westen Afrikas am Tschadsee entdeckt wurde. Starker, erdiger Geschmack. Ziemlich teuer und lediglich in Fachgeschäften erhältlich.
Arabica Diese Sorte ist ziemlich anfällig und benötigt ein stabiles und kühles Klima bei Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Sie gedeiht bevorzugt in Regionen ab einer Höhe von 1000 Metern. Variantenreiches Aroma. Charakteristisch für die Arabica ist eine Art geschwungener Narbe, die sich auf der flachen Seite der Bohne befindet.
Robusta Robusta-Kaffee ist, wie der Name schon sagt, robuster als die Arabica, so dass er in flachen Regionen mit starken Temperaturschwankungen und höheren Temperaturen gut gedeiht. Weniger facettenreiches dafür aber erdiges, säurearmes Aroma.
Liberica Sie verfügt lediglich über einen besonders geringen Marktanteil. Viel Koffein aber nicht so aromatisch.
Maragogype Das ist eine Kreuzung aus Liberica und Arabica Kaffee. Der Kaffee aus diesen Bohnen gilt als besonders gut zur Herstellung von Filterkaffee geeignet. Sehr milde, große und säurearme Früchte, die darüber hinaus ziemlich robust sind.

Stärke / Charakter

Der Röstgrad der Bohne entscheidet über seinen Geschmack, den Säuregehalt und die Stärke des Kaffees. Espressobohnen werden dabei länger geröstet als normale Kaffeebohnen.

Die Röstgrade werden dabei auf einer Skala von 1 bis 5 eingeteilt. Während Stufe 1 eine sehr helle Röstung und damit milden Geschmack verspricht (geeignet für Filterkaffee), bekommst du bei Sufe 5 eine dunkle Espressoröstung mit intensivem und leicht bitterem Geschmack.

Herkunft

Die Herkunft gibt Aufschluss über das Land aus dem der Kaffee kommt. Der Anbau von Kaffee ist abhängig von einem warmen und gemäßigtem Klima, mit teils höheren Niederschlagsmengen. Hochlandkaffeesorten (Arabica) gelten dabei als besonders qualitativ.

Klassische Kaffeeregionen befinden sich in Gebieten von Mittelamerika, den Karibischen Inseln, Südamerika, Afrika und Südostasien.

Bio / Fairtrade

Einige Kaffeesorten werden ökologisch angebaut, d.h. mit geringem oder gar keinem Einsatz von Pestiziden und chemischem Dünger um die Umwelt zu schonen. Im Fairtradehandel wird darauf geachtet die zumeist schwierige wirtschaftliche Lage der Kaffeebauern und –produzenten im Land durch faire und gleichberechtigte Handelsbedingungen zu verbessern.

Bio- und Fairtradeprodukte sind oft teurer als konventionell gehandelte Kaffeeprodukte. Wenn dir die nachhaltige Herkunft deines Kaffees wichtig ist, sind Bio und Fairtrade definitiv wichtige Themen über die du dir Gedanken vor deinem Kauf machen solltest.

Lieferumfang

Je nachdem wieviel Kaffee du trinkst, ist natürlich auch die Menge an Kaffeebohnen, die du kaufst und die damit einhergehende Lagerung entscheidend.

Wenn du zum Beispiel nur ab und zu deine Gäste mit einer guten Röstung überraschen willst, empfiehlt es sich auf eine kleine Menge aber dafür besonders hochwertige Auswahl zu setzen.

Bildquelle: Pixabay / MV-Fotos

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