Um gutes Essen zubereiten zu können, sind die richtigen Pfannen in der Küche nicht wegzudenken. Da jedoch öfter etwas leicht anbrennt, solltest du deine Pfannen nach dem Kochen und Braten immer gründlich reinigen.

Wenn das Wasser auf der beschichteten Oberfläche von selbst abperlt, weißt du, dass die Pfanne richtig sauber ist.

Worauf du beim Reinigen einer beschichteten Pfanne Acht geben solltest, mit welchen Mitteln du diese reinigen solltest und worauf du dabei eher verzichten solltest, erfährst du hier in unserem Ratgeber.

Das Wichtigste in Kürze

  • Überhitze die beschichtete Pfanne niemals ohne Inhalt, da dabei sowohl die Kochzone, als auch das Kochgeschirr beschädigt werden können.
  • Achte darauf, dass die Flüssigkeit des Kochgutes nie vollständig verdampft. Auch hierbei könnten sich durch die Überhitzung Reste in die Pfanne einbrennen, die die Antihaftbeschichtung beschädigen können.
  • Du kannst deine beschichtete Pfanne mittels Salz, dem speziellen Hausmittel Natron, Essig, Zitronensäure oder Backpulver reinigen. Auch das einfache Auswischen mit einem Küchentuch oder das Spülen mittels warmem Wasser und Spülmittel ist in speziellen Fällen möglich.

Unsere Produktempfehlung

Die „Tefal B30108 ExtraGlide Bratpfanne“ ist in drei verschiedenen Durchmessern erhältlich: 20 cm, 26 cm und 30 cm. Auch ein fünfteiliges Pfannenset ist für dich laut des Anbieters erhältlich. Die Teflon-Pfanne verfügt über eine Antihaftbeschichtung mit einer integrierten Temperaturanzeige. Auch ein Pfannenschoner wird mitgeliefert.

Laut des Herstellers kann die Pfanne besonders leicht gereinigt werden, dabei reicht ein Spültuch mit lauwarmen Wasser. Kunden schätzen an diesem Artikel besonders das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis. Du hast auf diese Produkte eine zweijährige Garantie.

Was ist eine beschichtete Pfanne?

Pfannen können mit folgenden Materialien beschichtet sein:

  • Keramik
  • Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE)

In beschichteten Pfannen kannst du eine Vielzahl an leckeren Gerichten zaubern. Dabei gilt es aber, diese nach der Zubereitung gründlich zu reinigen. (Bildquelle: 123rf.com / hafan Wangthaphan)

Typische für PTFE-beschichtete Pfannen ist die leicht wachsartige Oberfläche. Diese Pfannen sind kälte- und wärmeresistent. Auch gegen verschiedene Chemikalien sind diese beständig.

Beschichtete Pfannen solltest du nie länger als drei Minuten ohne Inhalt stark erhitzen. Erhitzt du deine Pfanne auf 230°C oder mehr, so verfärbt sich die Beschichtung und löst sich ab. Die Erhitzung ab 360°C kann sich sogar gesundheitsschädlich auswirken, da dabei giftige Dämpfe des PTFE-Kunststoffs freigesetzt werden.

Pfannen mit Keramikbeschichtung zeichnen sich durch einen hohe Kratzbeständigkeit aus. Dabei kannst du die Pfanne ohne Beschädigung auf 400°C und auch höhere Temperaturen erhitzen.

Hintergründe: Was du über das Reinigen einer beschichteten Pfanne wissen solltest

Eine beschichtete Pfanne sollte nicht mit aggressiven und scharfen Mitteln gereinigt werden. Dabei kannst du die Oberfläche und Antihaftbeschichtung der Pfanne zerstören.

Es ist wichtig, darauf Acht zu geben, dass du in der Pfanne das richtige Öl verwendest und diese nicht zu heiß erhitzt. Öle wie Olivenöl sind nicht empfehlenswert, da diese keine hohe Hitzestabilität aufweisen.

Mit welchen Mitteln solltest du eine beschichtete Pfanne nicht reinigen?

Verwende zur Reinigung deiner beschichteten Pfanne keine Stahlwolle, aggressiven Flüssigreiniger oder sandhaltige Schmirgelmittel. Auch harte Schwammrücken sind nicht zu empfehlen.

Außerdem solltest du den Schmutz auf keinen Fall mit einem Messer oder anderen scharfen Gegenständen herauskratzen. Dabei würdest du die Beschichtung beschädigen.

Auch das zu häufige Spülen der Pfanne in der Spülmaschine kann diese beschädigen. Die Kompaktspülmittel, die sich in der Spüle befinden, könnten die Boden oder Pfanne aus Aluminium bzw. Aluguss angreifen und beschädigen.

Daher raten wir dir zur schonenden Reinigung von der Hand.

Wieso solltest du kein Olivenöl zum Kochen und Braten verwenden?

Viele Fette und Öle wie beispielsweise Olivenöl sind nicht genug hitzestabil für die Verwendung zum Kochen und Braten. Diese werden durch zu hohes Erhitzen verbrannt und setzen sich als Verkrustung an der Pfanne ab.

Olivenöl eignet sich auf Grund der geringen Hitzebeständigkeit kaum für das Kochen in einer beschichteten Pfannen. Damit kannst du mehr Schaden als sonst was anrichten. (Bildquelle: 123rf.com / benaung)

Brennen sich diese Verkrustungen nun in die Antihaftbeschichtung deiner Pfanne ein, so können diese nicht mehr entfernt werden. Passiert dir diese Verbrennung öfters, so verklebt die Pfanne und verliert an Antihafteigenschaft.

Was tun gegen verschmutzte beschichtete Pfannen: 6 Tipps, die funktionieren

Bratrückstände solltest du in deiner beschichteten Pfanne auf keinen Fall eintrocknen lassen. Nach dem Gebrauch ist es empfehlenswert, die verbrannten Bestandteile direkt mit einem Küchenpapier auszuwischen oder diese mit heißem Wasser und Spülmittel zu reinigen.

In folgendem Video findest du eine Möglichkeit zur Reinigung deiner beschichteten Pfanne:

Backpulver zur Reinigung einer beschichteten Pfanne

Hartnäckige Flecken kannst du mit Backpulver entfernen. Das Backpulver solltest du hierzu in Wasser auflösen und anschließend aufkochen. Danach lässt du diese Lösung über einige Stunden einwirken, damit sich die angebrannten Stellen lösen können.

Wir haben dir folgendes Video herausgesucht, damit du siehst, wie du Backpulver in Kombination mit einer Zitrone einfach und effektiv reinigen kannst:

Salz zur Reinigung einer beschichteten Pfanne

Du kannst auch Salz der Pfanne beimengen. Diese erhitzt du auf dem Herd solange, bis es braun wird. Das bräunliche Salz kannst du anschließend mit einem Lappen oder Zeitungspapier auswischen.

Essig/Zitronensäure zur Reinigung einer beschichteten Pfanne

Der Essig oder die Zitronensäure können zur einfachen Reinigung deiner Pfanne beitragen. Lässt du diese Mittel über mehrere Stunden einweichen, so löst sich der Schmutz wie von selbst.

Die Säure dient zur Auflösung des Schmutzes.

Natron zur Reinigung einer beschichteten Pfanne

Natron ist ein Salz, welches als altbewährtes Hausmittel bekannt ist. Natron ist ein Natriumsalz der Kohlensäure und hilft dabei, den hartnäckigen Schmutz aus der Pfanne zu entfernen. Dabei verwendest du eine Natronpaste, mit der du den Schmutz abreiben kannst.

Vermische zuerst Wasser und Natron zu gleichen Teilen zu einer Paste. Verteile diese mit einem Schwamm oder einer nicht-metallischen Bürste im Inneren der Pfanne. Lasse die Paste 15 Minuten einwirken und spüle die Pfanne abschließend gründlich aus.

Achtung: Natron ist abrasiv, weswegen du die Pfanne damit nicht ausschrubben solltest. Lasse diese lediglich einwirken.

Bürste/Schwamm zur Reinigung einer beschichteten Pfanne

Solltest du das falsche Fett verwendet haben, oder dieses auf einer zu hohen Temperatur erhitzt haben, so kannst du die Pfanne mit einem Schwamm oder einer Bürste reinigen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass diese auf keinen Fall kratzend sind, da sonst die Beschichtung der Pfanne zerstört werden könnte.

Spülmaschine und Tücher zur Reinigung einer beschichteten Pfanne

Reinige die beschichtete Pfanne direkt nach dem Gebrauch mit heißem Wasser, einem weichen Tuch oder Küchenpapier und Spülmittel. Dabei können sich die Reste nicht in die Pfanne einbrennen.

Wenn du nicht allzu stark riechende Speisen darin zubereitet hast, kannst du die Pfanne auch nur mit Küchenpapier auswischen. Hauptsache, die Essensrückstände werden komplett entfernt, denn somit wird die Antihaftbeschichtung nicht beschädigt.

Trivia: Was du sonst noch über das Reinigen von beschichteten Pfannen wissen solltest

Beim Verstauen ist es besonders ratsam, Pfannenschoner zwischen jeweils zwei Pfannen zu legen, damit diesen keine unnötigen Kratzspuren zugefügt werden.

Welche Tipps solltest du für die Verwendung einer beschichteten Pfanne beachten?

Beschichtete Pfanne sollten gut behandelt werden. Deshalb geben wir dir nun vier Tipps, die dir den Gebrauch erleichtern.

  • Entferne vor dem Gebrauch vorhandene Aufkleber.
  • Vor dem ersten Gebrauch solltest du deine beschichtete Pfanne mit Spülmittel und warmen Wasser reinigen, heiß abspülen und abschließend abtrocknen. Außerdem solltest du die Antihaftversiegelung leicht mit Speiseöl oder Speisefett einreiben.
  • Legst du dir eine Silit-Haftfrei-Pfanne zu, so eignet sich diese perfekt für fettarmes oder fettloses Braten und Garen.
  • Die Antihaftfähigkeit kann vermindert werden, wenn du falsche, nicht hoch erhitzbare Öle und Fette verwendest wie beispielsweise Olivenöl. Auch die häufige Reinigung in der Geschirrspülmaschine kann die Pfanne qualitativ verschlechtern.

Wie reinigst du eine beschichtete Pfanne laut WMF?

Setzen sich Bratrückstände auf der Versiegelung ab, so solltest du die Pfanne mit ein wenig Pflanzenöl (KEIN Olivenöl) und Küchenpapier gut ausreiben. Anschließend kannst du die Pfanne bei Bedarf direkt verwenden, wenn du ein wenig Fett beimengst.

Verwende zum Kochen in der Pfanne Pfannenwender aus Holz, Kunststoff oder Silikon. Schnitt- und Kratzspuren sind kein Grund zur Reklamation, da diese keinen Einfluss auf die Antihaftfähigkeit haben und nur optische Gebrauchsspuren darstellen.

Folgende Dinge sind beim Braten mit Fett zu beachten:

Gib vor dem Kochen immer etwas Fett in die kalte, leere Pfanne. Danach wird dieses erhitzt, bis das Fett leicht zu rauchen beginnt. Die Energie schaltest du nun zurück. Abschließend legst du beispielsweise dein Fleisch zum Braten in die Pfanne.

Die folgende Tabelle zeigt dir, welche Fette für das Anbraten welcher Lebensmittel zu verwenden sind:

Fett-Typ Anbraten von Speisen
Magarine oder Butter Eierspeisen, Fisch, Mehlspeisen, Kartoffelspeisen
Öl und Hartfette (Palmin) Fleisch ohne Panade

Folgende Dinge sind beim Braten mit wenig Fett zu beachten:

Beim Braten mit wenig Fett ist der Temperaturindikator des heißen Fettes nicht vorhanden. Überhitze daher das Bratgut nicht und achte darauf, dass die Pfanne maximal auf halber Energiestufe aufgeheizt wird.

  • Schiebe oder ziehe das Kochgeschirr auf dem Glaskeramikfeld nicht. Die Kochzone könnte dabei durch Schmutzrest, die sich zwischen dem Pfannenboden und der Kochfläche befinden, beschädigt und zerkratzt werden.
  • Da sich Metalloberflächen – besonders die Griffe – extrem erhitzen, verwende beim Kochen immer Handschuhe oder Topflappen.
  • Wenn sich der Griff deiner Pfanne gelockert hat, darfst du die Pfanne nicht mehr verwenden. Du musst die Schraube mit einem Schraubenzieher unbedingt davor nachziehen.

Fazit

Pfannen mit Kunststoffgriffen solltest du im Backofen nicht über 150°C erhitzen. Für den Backofen eignen sich also besser Pfannen mit Metallgriffen, da diese weit aus hitzebeständiger sind. Hierbei solltest du aber unbedingt geeignete Handschuhe oder Topflappen zum Angreifen der Pfanne verwenden, da Metallgriffe besonders heiß werden.

Lasse deine Pfanne mit heißem Fett während des Kochens nie alleine oder unbeaufsichtigt. Beginnt das Fett in seltenen Fällen zu brennen, lösche diese auf keinen Fall mit Wasser. Nimm dabei am besten eine Decke oder einen Feuerlöscher, da dem Feuer der Sauerstoff entzogen werden muss, um dieses zu ersticken.

Beschichtete Pfannen bekommen nur dann einen starken Verschmutzungsrückstand, wenn du das falsche Fett (Olivenöl, …) verwendest oder zu heiß bratest. Das wichtigste hierbei ist, auf die optimale Temperatur Acht zu geben. Brennst du jedoch einmal etwas an, so kratze die Rückstände nicht aus der Pfanne, sondern weiche diese ein und wische die Reste so gut es geht aus der Pfanne.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1]https://www.wmf.com/media/wmf_upload/bedienungsanleitungen/de/CeraProtect_Haftfrei-Pfannen_GA.pdf

[2] https://praxistipps.focus.de/pfannen-richtig-reinigen-so-klappts_42090

[3] https://www.haushaltstipps.net/pfanne-reinigen-6-tipps/

[4] https://www.1000-haushaltstipps.de/pfannen_reinigen.html

Bildquelle: 123rf.com / 80047619

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