Baguetteform

Baguetteformen verwandeln deinen Brotteig in ein knuspriges, goldbraunes Genusserlebnis, das dich direkt in ein kleines Café an der Seine versetzt. Egal ob fürs Frühstück allein, für ein romantisches Dinner oder für eine unterhaltsame Party, mit selbstgemachtem Baguette kannst du dich selbst und andere begeistern – und das ohne viel Aufwand und ganz egal, ob du mit dem Thermomix, einer Küchenmaschine oder deinen Händen arbeitest.

Mit unserem großen Baguetteform Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, die für dich beste Baguette-Backform zu finden. Welches Material dabei für dich am besten passt, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Wir haben Baguetteformen aus Metall/Edelstahl, Keramik und Silikon für dich miteinander verglichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile aufgelistet, damit deine Entscheidung so einfach wie möglich wird.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Backen mit Baguetteformen behält das Brot seine wunderbare französische Form, ohne zum Fladenbrot zu zerlaufen. So eine Form ist für AnfängerInnen, LiebhaberInnen und Profis gleichermaßen geeignet.
  • Grundsätzlich findest du verschiedene Materialien, in denen Baguetteformen hergestellt werden: Edelstahl bzw. Metall, Keramik und Silikon. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile bei Preis, Beschichtung, Form- und Hitzebeständigkeit und Handhabung.
  • Auf eine gute Antihaftbeschichtung und die richtige Mischung aus Gewicht, Größe und Formstabilität solltest du besonders achten, da diese Kriterien zum Backerlebnis am meisten beitragen.

Baguetteform Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Allround-Talent aus Edelstahl

Unser absoluter Favorit ist das Baguetteblech von RBV Birkmann, 210141. Mit dieser Backform kannst du bis zu drei Baguettes mit einer Masse von je 300g Teig backen. Die Karbonstahl-Baguetteform ist mit einer Antihaftbeschichtung überzogen und fein perforiert, damit das Brot von allen Seiten schön knusprig wird. Du kannst deine Baguettes bei bis zu 230 Grad Celsius in den Ofen schieben. Außerdem schickt dir Birkmann ein Rezeptheft mit deiner Bestellung mit.

Wenn du also ein Baguetteblech möchtest, das preiswert ist, für kleine und größere Mengen Teig geeignet und zudem einfach in der Handhabung, dann ist die Birkmann Baguetteform deine erste Wahl.

Die beste Backform für Mini-Baguettes

Die Mini-Baguette-Backform von Lékué aus Silikon überzeugt mit hochwertigem Platin-Silikon, vier kleinen Mulden mit jeweils ca. 8cm Länge und einer eleganten Optik. Das Silikon hat eine sehr gute Antihaftbeschichtung, wodurch sich die Mini-Baguettes leicht aus der Form lösen. Lékué verspricht Formstabilität zwischen -60 Grad und +220 Grad Celsius. Außerdem ist die Silikonform mikrowellen- und spülmaschinengeeignet. Beiliegende Rezepte enthalten auch glutenfreie Alternativen.

Solltest du also kleinere Brötchen den großen Baguettes vorziehen, dann empfehlen wir dir in jedem Fall diese Mini-Baguette-Form.

Die beste Backform aus Keramik

Den sicher authentischsten Flair fürs Backen und Genießen bringt dir die Emile Henry Backform für Baguettes “Grand Cru”. Dabei handelt es sich um eine feuerfeste Keramikform mit Deckel, in der du drei Baguettes backen kannst. Die Form ist sowohl für den Ofen als auch für Herd und Mikrowelle geeignet, und dank besonderer Glasur auch spülmaschinenfest. Die Backform wird in Frankreich gefertigt. Emile Henry gewährt außerdem 10 Jahre Garantie, und liefert ein Rezeptheftchen mit – dieses ist nur leider in Französisch.

Für ein Backerlebnis der besonderen Art lohnt es sich also, sich für die Keramik-Baguetteform von Emile Henry zu entscheiden – auch wenn man dafür ein bisschen tiefer in die Tasche greifen muss.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Baguetteformen

Das Kaiser Inspiration Baguette Backblech überzeugt mit Antihaftbeschichtung, die speziell für Sauerteig entwickelt wurde. Darin kannst du zwei Baguettes mit etwa 40cm Länge gleichzeitig backen – für ein Baguette als schnelle Beilage oder zum Frühstück allein oder zu zweit also ideal. Die spezielle Perforierung sieht nicht nur optisch gut aus, sondern erlaubt eine ideale Hitzeweiterleitung bei bis zu 230 Grad Celsius. Auf die Antihaftbeschichtung des in Deutschland gefertigten Backblechs gibt Kaiser außerdem drei Jahre Herstellergarantie.

Du möchtest Baguette nur für den privaten Gebrauch backen, setzt dafür aber auf sehr gute und preiswerte Qualität? Dann sieh dir das Kaiser Inspiration Baguette Backblech doch mal genauer an.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Baguetteform kaufst

Was ist eine Baguetteform?

Eine Baguetteform ist eine Art gewölbtes Backblech mit 3 oder 4 Mulden. In diese Mulden kommt der Backteig, und so entsteht die typische Form eines französischen Baguettes, ohne dass der Teig zum Fladenbrot zerläuft.

Mit einer Baguetteform kann man aber nicht nur Baguettes, sondern auch kleinere Brötchen wunderbar selbst backen.

Für wen lohnt sich ein Baguetteblech?

Mit einer Baguetteform kann wirklich jeder Baguettes backen wie ein Profi.

Ganz egal ob du leidenschaftlich gern bäckst, oder einfach nur Geld sparen möchtest, indem du dein eigenes Brot machst: Eine Baguetteform ist leicht in der Handhabung und benötigt wenig bis keine Erfahrung. Natürlich kannst du aber auch als Hobbykoch/-köchin deine Baguettes mit der Form zur Perfektion bringen, indem du verschiedene Rezepte ausprobierst.

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Baguetteteig selber machen geht ganz einfach – und backen auch.
(Bildquelle: unsplash.com / Diane Helentjaris)

Wie verwendet man eine Baguetteform?

Grundsätzlich kann man eine Baguetteform auf zweierlei Arten verwenden: natürlich kann man den Teig direkt im Baguetteblech in den Ofen schieben. Man kann den Teig aber auch schon in der Form gehen lassen, und dann in den Ofen schieben, ohne ihn weiter zu verarbeiten.

Was kostet ein Baguette-Backblech?

Bei der Baguetteform hängt der Preis von Material, Größe und natürlich Marke ab. Hier im Überblick:

Material Preisspanne
Edelstahl oder Metall 8€-40€
Keramik 80€-90€
Silikon 5€-20€

Wo kann ich eine Baguetteform kaufen?

Online kannst du eine Baguetteform natürlich auf amazon.com, ebay.de und bei ähnlichen Anbietern erstehen. Offline bieten verschiedene Supermärkte, Diskonter und Spezialfachhändler Baguetteformen an.

Welche Alternativen gibt es zur Baguetteform?

Alternativ zur Baguetteform gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst selbst eine Einweg-Baguetteform basteln (etwa aus Alufolie). Diese ist einfach herzustellen, aber materialaufwändig, weil du mehrere Lagen Alufolie brauchst, die du danach entsorgen musst, und nicht so formbeständig.

Für das Backen mit dem Flachsleinentuch solltest du viel Zeit einplanen

Eine etwas aufwändigere Alternative ist es, den Teig in einem Flachsleinentuch zu formen und dann darin gehen zu lassen. Dadurch bekommt das Baguette seine Form, und zerläuft später im Ofen nicht. Für LiebhaberInnen mit viel Zeit ist das eine gute Lösung, weniger für schnelle BäckerInnen: Der Teig muss im Bäckerleinen mehrere Stunden gehen.

Entscheidung: Welche Arten von Baguetteformen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir eine Baguetteform zulegen möchtest, gibt es im Großen und Ganzen drei Arten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Edelstahl- oder Metall-Baguetteform
  • Keramik-Baguetteform
  • Silikon-Baguetteform

Diese verschiedenen Produkte haben verschiedene Eigenschaften und damit einhergehend unterschiedliche Vor- und Nachteile. Je nachdem, was du bevorzugst, welches Budget dir zur Verfügung steht und welche Teige du gerne zubereitest, eignet sich eine andere Art für dich. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Mit selbstgemachtem Baguette machst du bestimmt nicht nur dir Freude.
(Bildquelle: unsplash.com / Mae Mu)

Perforierte Edelstahl-/Metall-Baguettebleche: Was sind ihre Vor- und Nachteile?

Die meisten Edelstahl- oder Metall-Baguettebleche sind unten perforiert. Dadurch kann die Feuchtigkeit des Teigs nach unten und oben entweichen, und es bildet sich eine schöne Kruste auf beiden Seiten.

Metallformen haben zudem eine sehr gute Hitzeleitung, bei Edelstahl verhält sich das ein klein wenig anders. Baguetteformen aus Metall oder Edelstahl sind auch sehr hitzebeständig, sofern es sich um gute Qualität handelt. Zudem wird die Metall- oder Edelstahlform ihre Form nicht verlieren.

Bevor du eine Edelstahl- oder Metall-Baguetteform kaufst, solltest du auf jeden Fall auf eine gute Antihaftbeschichtung achten. Das verhindert nicht nur, dass der Teig kleben bleibt, sondern erleichtert auch die Reinigung. Außerdem sollte die Baguetteform nicht zu massiv sein, da sie sonst ein hohes Eigengewicht bekommt. Zu dünne Ränder des Blechs sind aber ebenfalls unpraktisch – du willst die Backform schließlich gut angreifen können.

Vorteile
  • Durch die Perforierung wird die Hitze gleichmäßig weitergeleitet
  • Hitzebeständigkeit
  • Formbeständigkeit
Nachteile
  • Klebenbleiben des Teigs, wenn keine Antihaftbeschichtung vorhanden ist
  • Sehr dünner bzw. flüssiger Teig kann durch die Perforierung durchtropfen
  • Ist das Blech zu massiv, wird es schwer
  • ist es zu dünnwandig, ist es unhandlich

Keramik-Baguetteformen: Was sind ihre Vor- und Nachteile?

Wenn das Backen für dich mindestens den gleichen Flair hat wie das Essen, und du obendrein eine Baguetteform suchst, mit der du noch in 100 Jahren ein Meister des Baguettes bist, dann solltest du dir die Baguetteformen aus Keramik näher ansehen. Diese werden meist mit Deckel geliefert, damit das Baguette außen knusprig und innen flaumig wird.

Gute Keramikformen haben einen Antihaftschutz und kleine Löcher im Deckel für eine noch bessere Kruste. Zudem sind sie spülmaschinengeeignet und halten lange, sofern man gut auf sie acht gibt. Diese Keramikformen sind allerdings recht schwer, und am oberen Ende der Preisspanne zu finden.

Vorteile
  • Gutes Endresultat durch die Hitzeverteilung
  • Hohe Hitze- und Formbeständigkeit
  • Langlebiges Produkt
  • Spülmaschinengeeignet
Nachteile
  • Teuer in der Anschaffung
  • Großes Eigengewicht
  • Wenn man die Form bei einer Kante anschlägt, kann die Keramik leicht abplatzen

Silikon-Baguetteformen: Was sind ihre Vor- und Nachteile?

Baguetteformen aus Silikon sind die günstigsten Produkte am Markt. Fast alle davon haben eine Antihaftbeschichtung ab Werk, also musst du sie nicht extra einfetten. Silikonformen sind dadurch auch einfach zu reinigen, bzw. sind die meisten Produkte spülmaschinengeeignet.

Manche Silikon-Baguetteformen sind mit einem feinen Glasfasernetz beschichtet. Diese sorgt für eine bessere Wärmezirkulation und verleiht der Form außerdem längere Formstabilität und Hitzebeständigkeit. Denn bei der Silikon-Baguetteform musst du darauf achten, dass sie hitzebeständig ist, damit sie sich beim Backen nicht verzieht.

Außerdem sind Silikonformen ohne diese Glasfaserverstärkung nicht immer formbeständig. Auch die Antihaftbeschichtung wird mit der Zeit spröde und die Wirkung wird deshalb nach einigen Jahren nachlassen. Wenn du auf diese Eigenschaften achtest, kannst du aber mit einer Silikonform mehrere Jahre lang wunderbare Baguettes zaubern.

Vorteile
  • Preisgünstig
  • Antihaftbeschichtung
  • Einfache Reinigiung bzw. spülmaschinengeeignet
Nachteile
  • Hitze- und Formbeständigkeit prüfen
  • Antihaftbeschichtung lässt mit der Zeit nach

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Baguetteformen vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt werden wir dir zeigen, worauf es bei der Entscheidung zwischen den vielen unterschiedlichen Baguetteformen ankommt.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Backformen für Baguettes miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen kannst du nachlesen, worauf du bei diesen Kriterien besonders Wert legen solltest.

Material

Zunächst solltest du dich entscheiden, ob du zu einer Baguetteform aus Metall oder Edelstahl, aus Keramik oder aus Silikon tendierst.

Während die Silikonformen praktisch und preiswert sind, ist das Baguette-Backblech aus Metall oder Edelstahl wohl am weitesten verbreitet und bietet dadurch die größte Auswahl an verschiedenen Formen und Herstellern. Die Backform aus Keramik wiederum ist die teuerste Variante, dafür aber eine langlebige und elegante Option.

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien findest du im vorigen Abschnitt aufgelistet.

Größe

Backformen für Baguettes gibt es in verschiedenen Größen, die sich zum einen nach den herkömmlichen Ofengrößen richten, und zum anderen danach, wie viele Baguettestangen zugleich Platz darin finden. Bevor du dich also für eine Backform entscheidest, solltest du dir überlegen, wie viele Baguettes du backen möchtest, und wie viel Platz in deinem Backofen ist.

Material Mulden Breite der Mulden Länge der Mulden Gesamtlänge
Edelstahl oder Metall 2-5 5-7cm 35-38cm 37-40cm
Keramik 2-3 ca. 7cm ca. 35cm ca. 38cm
Silikon 2-5 ca. 7cm ca. 36cm ca. 46cm
Silikon-Miniformen 4-9 3-5cm ca. 18cm 30-40cm

Antihaftbeschichtung

Gerade weil Brotteige von Natur aus mit wenig oder ganz ohne Fett auskommen, kann es bei Baguetteformen ohne Antihaftschutz dazu kommen, dass der Teig in der Form kleben bleibt. Es gibt zwar Möglichkeiten, die Baguetteform einzufetten (siehe Trivia). Einfacher ist dein Backerlebnis aber sicher mit einer Baguetteform mit Antihaftschutz.

Bei der Beschichtung punkten in jedem Fall die Silikonformen, weil diese naturgemäß beschichtet sind. Aber auch einige Hersteller von Keramik- und Edelstahl- bzw. Metall-Baguetteformen liefern ihre Produkte mit Antihaftbeschichtung.

Wichtig bei dieser Beschichtung ist in jedem Fall, dass sie intakt bleibt. Deshalb solltest du nie mit Metallbesteck in deiner Baguetteform kratzen oder gar das Baguette in der Form mit dem Messer schneiden. Hierfür eignen sich z.B. Tortenheber aus Holz oder Plastik.

Ebenso solltest du die Baguetteform nie mit scheuerndem Spülmittel und Bürsten oder kratzigen Schwämmen reinigen, da das die Beschichtung zerkratzt. Wie du deine Baguetteform ideal reinigst, zeigen wir dir im nächsten Abschnitt (siehe Trivia).

Hitzebeständigkeit

Baguettes kommen meist bei großer Hitze in den Ofen, und werden dann bei niedrigerer Hitze fertiggebacken. 200-240 Grad Celsius für das Anbacken sind dabei nicht unüblich. Die meisten Hersteller wissen das natürlich, weshalb die meisten Baguetteformen für diese Temperaturen hitzegeprüft sind.

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Für die goldbraune Farbe außen braucht es eine große Hitze beim Anbacken.
(Bildquelle: unsplash.com / Sergio Arze)

Beim Thema Hitzebeständigkeit sind die Keramik-Baguetteformen vorne dabei, weil diesen die hohen Temperaturen überhaupt nichts ausmachen. Auch die Baguettebleche aus Edelstahl und Metall haben meist eine höhere Temperaturtoleranz, als du für herkömmliche Baguettes brauchst. Das ist bei Silikonformen anders: Diese sind oft für max. 200 Grad geeignet. Daher solltest du bei diesen Formen darauf achten, dass sie mit deinen Rezepten kompatibel sind.

Formbeständigkeit

Natürlich willst du mit deiner Baguetteform auch in ein paar Jahren noch leckere Baguettes backen, die genauso aussehen wie die allerersten. Daher ist es wichtig, dass deine Baguetteform eine gute Formstabilität hat.

Auch hier sind die Keramik-Baguetteformen sozusagen für die Ewigkeit geschaffen, weil diese am massivsten sind. Auch robuste Edelstahl- und Metall-Baguettebleche sind sehr formbeständig. Diese Stabilität geht aber auf Kosten des Gewichts. Leichtere, dünnwandigere Baguettebleche aus Metall oder Edelstahl verbiegen sich zwar nicht beim Backen selbst, können sich aber bei schlechter Lagerung verziehen. Baguetteformen aus Silikon wiederum haben eine bessere Formstabilität, wenn sie glasfaserverstärkt sind – sind aber nicht davor gefeit, sich zu verformen.

Eine schwere Baguetteform garantiert dir Formstabilität, während eine leichtere Form zwar besser handzuhaben ist, aber mit mehr Vorsicht benutzt und gelagert werden muss.

Hier solltest du daher ein Mittelmaß finden, das auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund ums Thema Baguetteformen

Welche Rezepte eignen sich fürs Backen mit der Baguetteform?

Grundsätzlich eignen sich alle Brotrezepte zum Backen mit der Baguetteform.

Natürlich ist das typisch französische Baguette mit Sauerteig das Beliebteste, du kannst das aber auch beliebig verfeinern (z.B. mit Zwiebel, Käse, Speck – hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt). Die meisten Hersteller liefern Rezeptheftchen mit oder produzieren Backbücher, die du separat kaufen kannst. Aber auch gängige Online-Kochforen bieten eine Vielzahl an verschiedenen Rezepten. Es gilt: Übung macht den Meister.

Wie behandle ich meine Baguetteform, damit der Teig nicht kleben bleibt?

Wie schon gesagt, zahlt es sich bei der Baguetteform aus, direkt zu einem Produkt mit Antihaftbeschichtung zu greifen. Für den Fall, dass deine Baguetteform keine Beschichtung hat oder die Beschichtung nicht (mehr) funktioniert, gibt es aber auch einige Tricks:

  • Backsprays gibt es auf pflanzlicher und tierischer Basis und sind auch fürs Backen von anderen Leckereien geeignet
  • Klassisches Einfetten: Die Form vor dem Backen mit etwas Fett (z.B. Margarine oder Butter) einfetten und gründlich mit Mehl bestäuben
  • Die Baguetteform mit Backpapier auslegen (Geheimtipp: du kannst das Backpapier nach dem Anbacken entfernen, damit das Baguette trotzdem eine schöne Kruste bekommt)

Wie reinige ich meine Baguetteform?

Für beschichtete Baguetteformen reicht es aus, sie mit etwas warmem Wasser, mildem Spülmittel und einem feuchten Tuch auszuwischen. Auch wenn du ein spülmaschinengeeignetes Produkt von Hand reinigen möchtest, eignet sich diese Methode.

Bleiben dennoch hartnäckige Rückstände, kannst du die Form in Wasser einweichen, und die Teigreste lösen sich nach einiger Zeit ganz von allein. Backformen ohne Antihaftbeschichtung kannst du ebenfalls einweichen und ganz normal abwaschen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.franzoesischkochen.de/une-petite-baguette-magique-franzosische-baguette/

[2] https://www.chefkoch.de/rs/s0/baguette/Rezepte.html

Bildquelle: Arenaphotouk/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Saskia hat durch ihre Oma schon früh ihre Leidenschaft für das Kochen entdeckt. Sie hat Gesundheitsmanagement studiert und bietet Kurse für gesundes Kochen in Krankenhäusern und für Großküchen an. In ihrer Freizeit hält sie gerne kleine Dinnerpartys bei denen sie Mehrgang-Menüs auf den Tisch zaubert.